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Ultraleicht Trekking

JanF

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Alle erstellten Inhalte von JanF

  1. Vielen Dank erst mal für die Antworten, Jever. Die beiden Berichte sind auch sehr interessant, deinen hab ich schon durch, beim Hikr-Bericht bin ich noch dran. Die Fragen sind jetzt jedenfalls alle beantwortet. Die Tour ist definitiv als 4-Tages-Tour mit klassischen Etappenenden geplant, ob ich dann vielleicht mal versuche, noch die nächste Hütte zu erreichen, entscheide ich spontan. Werde mich da auf jeden Fall nicht stressen, auch wenn ich nicht so der In-der-Sonne-Lieger bin. Biwakierausrüstung nehm ich sowieso nicht mit, soll ja schließlich alles in meine 14l-Laufweste passen.
  2. Hallo, ich würde gerne Mitte September die VAV gehen und hätte da noch ein paar Fragen. Vielleicht kennt sich ja jemand in dem Gebiet aus. Brauche ich für die Hütten einen Schlüssel oder sind die offen? Decken sind vorhanden? Nahrung wahrscheinlich nicht? Kann man die Hütten auch nachträglich per Überweisung bezahlen oder muss man entsprechend Bargeld mitnehmen? Gibt es Empfehlungen, von welchem Ausgangspunkt man starten sollte, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist? Habe momentan Vogorno ins Auge gefasst, da käme ich aber erst um 17 Uhr an, was dann für einen Aufstieg zur ersten Hütte zwar machbar, aber nicht unbedingt ideal ist. Wie sieht die Wasserversorgung auf der VAV aus? Ist eine Karte erforderlich oder ist alles gut ausgeschildert? Seh ich das richtig, dass der Weg Mitte September noch zumindest großteils schneefrei sein sollte? Ich weiß, genau wissen kann man das nicht, aber vielleicht hat ja jemand Erfahrungswerte. Die Frage nach der Schneelage wäre auch für die Lechtaler Alpen und das Karwendel interessant, die ich im Anschluss durchqueren möchte. Das DAV-Bergwetter verfolge ich natürlich. Weitere Anmerkungen sind auch willkommen. Beste Grüße Jan
  3. Mein Wanderpartner war mit dem Skyscape Trekker im April auf dem Cape Wrath Trail und hatte keine Probleme. Wir hatten aber keine Mücken und ernsthaft stürmisches Wetter nachts auch nicht. Aber feucht war es natürlich trotzdem die ganze Zeit, Kondensprobleme gab es keine.
  4. Wünsche dir viel Spaß! Sind die Groundhogs selbst gewogen? Meine (schon älter) wiegen doch glatt 2 Gramm mehr!
  5. Ich persönlich - kann da aber auch irren - halte es für sinniger, bei Kälte erst einmal alle unbedeckten Körperstellen zu bedecken, anstatt den Oberkörper mit einer dritten Lage auszustatten, also Handschuhe und Sturmhaube vor Fleece. Ein weiterer Vorteil ist, dass man diese Teile deutlich leichter und schneller an- und ausziehen kann und es deshalb auch eher tut. Wenn mir in meinem System bei Temperaturen um null kalt wird, dann liegt das immer an Wind und Feuchtigkeit unter der Hardshell - in diesen Fällen dürfte auch ein Fleece nur bedingt helfen. Meistens muss ich auch für die nötige Wärme nicht richtig powern - weniger Pausen einlegen reicht da schon, und eventuell eine minimale Geschwindigkeitserhöhung (wie ich ja auch bei Hitze automatisch etwas langsamer werde). Ich versuche auch und gerade dann, meine Schweißproduktion minimal zu halten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das eine Frage des individuellen Metabolismus und auch der Fett- und Muskelmasse ist, dass also das System, wie ich es für mich für gut befunden habe, bei anderen überhaupt nicht funktioniert.
  6. Ich nutze Baselayer, Windshirt, Regenjacke und -hose, Handschuhe, Sturmhaube, und eine Daunenjacke nur fürs Camp. Wie Sakima im anderen Thread schon schrieb, kommt es vor allem darauf an, ob man selbst genügend Wärme durch Bewegung produziert. Dafür ist es auch relevant, ob man alleine unterwegs ist und dementsprechend das Tempo anziehen kann, wenn einem kalt ist. In einer Gruppe wird das deutlich schwieriger. Regelmäßiges Essen ist ein weiterer Faktor, insgesamt mit seiner Energie haushalten zu können. Daneben reguliere ich meine Temperatur vor allem über Handschuhe und Sturmhaube. Dann über Regenkleidung. Wenn es über mehrere Stunden bei 3 Grad regnet und windet, mach ich auch einfach mal ein frühzeitiges Camp. Richtig Spaß macht das Ganze dann ja eh nicht, Fleece hin oder her.
  7. Habe mir auf der letzten Tour übrigens auch wieder Löcher in der Millaris-Hose eingefangen, würde also auf jeden Fall etwas mehr Cuben-Tape oder eben noch Leukoplast mitnehmen.
  8. Ja, Micha hatte den auf dem PCT. Ich habe gerade eine Tour in der Hardangervidda mit Lebensmitteln für 5 Tage mit dem 2013er Huckepäckchen gemacht, das dem Murmur ja sehr ähnlich ist. Da wäre auch Platz für 7 Tage Lebensmittel gewesen.
  9. Entspricht nicht ganz deinen Vorstellungen, aber eventuell der GG Murmur?
  10. Ich würde meinen Ruta Lucora Wasatch für 80 € verkaufen.
  11. Ja, sollte passen.
  12. JanF

    Polygiene?

    Bei mir (bzw. den Shirts von Rohan) klappt das hervorragend.
  13. Zpacks Ventum und Montbell Tachyon Anorak. http://www.zpacks.com/accessories/wind_shell.shtml http://www.montbell.us/products/disp.php?p_id=2303120
  14. Gerne, das ist auch genau die Art von Touren, auf die hin ich meine Ausrüstung gerade zu optimieren versuche. Von daher ist das auch für mich sehr interessant. Fand unsere Listen übrigens schon am Anfang recht ähnlich. Könntest du hier mal berichten, ob das Gewicht der Patagonia-Balaclava so stimmt, wenn die da ist? Wie lange willst du eigentlich unterwegs sein? Hast du einen festen Rückreisetermin?
  15. Wird jetzt ziemlich OT, aber: Das Palmin kommt in 25g-Stücken, davon beiß ich ca. ein Drittel ab, dann kommen da ca. 2 Stücke Schokolade dazu und das wird dann zusammen gekaut. Das Palmin ist geschmacksneutral und sorgt eher für eine gewisse Cremigkeit, hat mein Wanderpartner auch so gemacht und er war sehr verwundert, wie uneklig das ist. Am Ende der Reise hab ich dann auch mal so ein 25g-Stück auf einmal gegessen.
  16. Das Konzept ist ja nur eine eher kleine Abwandlung von dem hier, das getestet und für gut befunden wurde: https://www.geargrams.com/list?id=26947 Das Eigelbpulver habe ich erst seit vorgestern, pur schmeckt das scheußlich. Werde da noch ein wenig rumexperimentieren, aber gut möglich, dass das nichts wird. Dann wäre der einzige Unterschied, 100 g Chips und 30 g Proteinpulver durch 100 g Erdnüsse zu ersetzen und evtl. ab Tag 11 noch mal 25 g mehr Fett (übrigens Palmin) mitzunehmen. Muss aber sagen, dass ich mich immer sehr auf die Chips abends gefreut habe, sie sind nur nervig in der Vorbereitung (zerkleinern), auf der Wanderung schwerer zu portionieren und im Gegensatz zum Rest relativ kalorienarm. Fand die Nahrung aus der obigen Liste lecker, sie hat mir genug Energie gegeben und ich kriege davon für 17 Tage in meinen Huckepack. Das ist für mich schon sehr nah am Ideal. Das "neue" Konzept wird erst mal zumindest nicht auf längeren Touren getestet. Werde es in zwei Wochen für 2-3 Tage in den Harz mitnehmen, die nächste 3-Jahreszeiten-Tour, für die ich mehr Verpflegung mitnehmen muss, steht dann wohl erst im Juli 2017 an.
  17. Ohne zu Off-Topic werden zu wollen: Ist die lokale Wirkung denn so viel besser/effektiver, als eine ebenfalls schmerz- und entzündungshemmende Ibuprofen einzunehmen?
  18. Zur Fragilität von leichter Windkleidung: Ja, ein Sturz auf Stein kann da schon mal zu nem Loch führen. Meist aufgrund des Ripstop-Materials aber nur kleine. Falls das bei der Hose im Bereich Hintern/Schritt passiert, zieh ich die kurze Hose drüber oder tue ein bisschen Leukoplast drüber. Andere Löcher stören mich nicht. Geflickt wird dann zu Hause. Eine etwas robustere Windhose wäre übrigens die Ronhill Trail Microlight (übrigens gerade bei Amazon im Angebot: https://www.amazon.de/Ronhill-Trail-Microlight-Laufen-schwarz/dp/B00ER1H3EO?ie=UTF8&psc=1&redirect=true&ref_=twister_dp_update). Die hatte mein Wanderpartner in Schottland dabei, und der ist ständig ausgerutscht (aber meist auf Schlamm). Hatte keine Löcher. Aber sicher, eine Hose aus noch schwererem Stoff ist robuster. Wie haltbar die Windfäustlinge, gerade im Einsatz mit Stöcken, sind, kann ich noch nicht sagen. Meine Windjacke aus Pertex (28 g/qm) macht derlei Rucksackgewichte locker mit, die hat auch noch überhaupt keine Verschleißerscheinungen an den Schultern. Entsprechend würde ich das auch mit einer Windjacke aus leichterem Stoff versuchen. Ein Kompromiss wäre: leichte Windhose, leichte Windjacke, und dafür das Pertex-Flickzeug wieder rein. Du scheinst ja den leichten Stoffen noch nicht so recht zu vertrauen, das wäre eine Möglichkeit, das zu ändern (oder eben auch nicht). Die Gesichtsöffnung meiner Balaclava ist sehr elastisch, dadurch kann man die auch in relativ vielen Varianten tragen. Bei Kälte und Wind, wenn ichs also wirklich brauche, liegt sie aber deutlich besser an. Was können Voltaren und Kopfschmerztabletten, was Ibuprofen nicht auch kann? Um das aber auch noch mal zu sagen: Schöne Liste!
  19. JanF

    leichtes Visor

    Ich nutze mein Handtuch, 55 x 55 cm dünnes, weißes Evolon, 24 g. Das verdeckt auch den Nacken, die Ohren und beschattet noch mehr vom Gesicht als nur der Schirm. Selbst wenn ich den Stoff nicht noch zusätzlich als Handtuch nutzen würde, ist das bei mehr Schutz leichter als jede Kappe, von der ich weiß. Sieht halt scheiße aus ...
  20. Hier auch noch mal die CWT-Packliste, wie ich sie heute mitnehmen würde (das Essen ist so noch nicht getestet, der Rest mehr oder weniger schon; an der Liste wird hin und wieder noch rumgespielt, also möglich, dass die in einem Monat in Nuancen anders aussieht): https://www.geargrams.com/list?id=32416 Wie du siehst, war der Verzicht auf ne aufblasbare Matte für mich auch nichts; und ich tendiere sogar eher wieder zum Innenzelt statt zum Polycryo. PLB: Ich hatte da sowohl Preis als auch Gewicht vom Spot höher im Kopf, das gibt sich echt nicht viel im Vergleich zum PLB1 von Ocean Signal, der soweit ich weiß der aktuell leichteste ist. Aber die Footies kannst du dann doch nicht mehr im Quilt tragen, wenn du einmal mit denen draußen warst, oder? Wenn ich schon im Zelt bin und noch mal raus muss, ziehe ich die Schlafsocken aus, steige barfuß in die Schuhe und rubbel dann vor dem Wiederreinschlüpfen in die Schlafsocken mal kurz über meine Füße. Passt. Zu deinem Kompromiss in Sachen Neoprensocken kann ich nichts sagen, habe bisher weder Neos noch Gefrierbeutel genutzt. Würde meine Entscheidung aber nicht von eher unwahrscheinlichen Situationen abhängig machen wie "ein paar km durch den Fluss waten": Das wäre ohne Neoprensocken vielleicht unangenehmer gewesen, aber Erfrierungen hätte das auch keine gegeben. Kann man mal ertragen.
  21. Ich war letzten August/September das erste Mal in Lappland, aber das konnte man ja keinen Herbst nennen ... Ich poste hier mal meine Packliste vom CWT (Temperaturen eher unter den von dir genannten), da kannst du meine Kleidung einsehen: https://www.geargrams.com/list?id=26947 Das war so (von der Kleidung und auch sonst allem bis auf die Isomatten) voll in Ordnung, solange ich mein eigenes Tempo gehen konnte. Würde beim nächsten Mal evtl. Windfäustlinge (von Camps 14 g) mitnehmen, statt oder zusätzlich zu den Fleecehandschuhen. Aber auch die habe ich nur vermisst, wenn ich auf langsamere Mitwanderer warten musste. Da war übrigens auch "den ganzen Tag bei 4 Grad nasse Füße und furten müssen" dabei, war kein Problem. Hast du das schon probiert? Und warum nimmst du die Footies mit und kein zweites Paar Socken? Zum Visor: Wenn der Wind so stark und ins Gesicht bläst, dass das Visor wegfliegen könnte, ziehe ich meine Sturmhaube (find ich übrigens praktischer als n Buff) so an, dass die Gummischnur des Visors darunter liegt. Bei wirklich starken Böen hat es mir das Ding mal ins Gesicht gedrückt, aber dann hat man auch mit nem Hut keinen Spaß mehr. Reicht statt dem Spot dann nicht ein PLB, wenn es nicht um die Beruhigung von Daheimgebliebenen geht? Leichter und günstiger. Zu den Flaschen: Ich laufe immer nur mit der 0,5-l-PET, wenns die Wasserverfügbarkeit hergibt, die ist beim Trinken und Abfüllen angenehmer und besser griffbereit zu halten. Die Faltflasche kommt dann nur abends fürs Camp zum Einsatz. Zu Kufa oder Daune: Ich würde (und tue es) mit Kufa-Quilt und Daunenjacke losziehen. Finde es schon sehr beruhigend, das wichtigste Isoteil aus Kunstfaser zu haben. Die Jacke trocknet schneller und ist auch nicht ganz so wichtig.
  22. Mit was für Tages-/Nachttemperaturen rechnest du? Ich finde fast alle deine Kleidungsstücke zu schwer bzw. würde einiges gar nicht mitnehmen ... aber ist ja sehr subjektiv. Regenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme würd ich durch ein Visor aus EVA ersetzen. Ich würde eine 1-l-Faltflasche und eine 0,5 l PET statt einer großen Flasche mitnehmen. Deine Tendenz, das ZPacks Ground Sheet mitzunehmen, kann ich gut verstehen. Würde ich auch so machen. Ich würde nicht so viel Reparaturzeug mitnehmen ... also eigentlich gar keins. Ist deine Zahnbürste etwa ungekürzt???? Meiner Meinung nach zu viel Erste Hilfe. Ibuprofen und evtl Durchfalltabletten reichen. Das Wandern ohne Kocher scheint immer beliebter zu werden. Hab ich gerade in Schottland auch so gemacht und kann es nur empfehlen. Würde aber hochkalorischere Lebensmittel mitnehmen. Ist der Spot nötig?
  23. Meine Laufkleidung bestand letzten August/September in Lappland und diesen April in Schottland (Temperaturen auch tagsüber häufig um den Gefrierpunkt) aus: Trailrunner dünne Socken Windhose dünnes Longsleeve Windshirt dünne Sturmhaube Fleecehandschuhe DriDucks Regenjacke und -hose Die Temperatur wird dabei meist durch An- und Ausziehen der Sturmhaube und der Handschuhe sowie durch die Laufgeschwindigkeit geregelt. Zur Not dann noch die Regenkleidung. Analog würde ich an deiner Stelle Buff, Handschuhe und Mütze griffbereit halten, dann braucht man gerade an den Beinen deutlich weniger Stoff.
  24. Ich würde mich gerne noch auf die Warteliste setzen lassen.
  25. Ich kann dir aus irgendeinem Grund keine Nachrichten schicken. Ich hab hier ein Silnylon-Inner für das Duomid mit einigen Beschädigungen, die nicht allzuschwer zu reparieren sein dürften. Das würde ich für 50 € zzgl. Versand verkaufen. Schreib mir ne PN bei Interesse.
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