Reputationsaktivitäten
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Fabian. reagierte auf TheRebel in Impressionen von TourenMeine kleine spanien Reise ist schon wieder vorbei… bin heute die letzten Trail-km zum Bus nach Cazorla gelaufen, jetzt geht’s nach Málaga noch 2 Tage in der Sonne liegen und dann wieder zurück nach Deutschland
insgesamt waren es 463,4km in 22 Tagen, 4 davon waren “Ruhetage, es ging 15898m bergauf, das Ende lag 500m höher dementsprechend 500m weniger bergab und las Banderillas war mit knapp unter 2000m der höchste Punkt der Tour.
Gestartet bin ich in Cieza, von dort aus ging es westlich Richtung Sierra de segura, cazorla y sevillas
orientiert habe ich mich grob am e4 bin ihm aber nicht exakt gefolgt, fand mich aber häufiger ungeplant auf dem Camino de la Cruz de caravaca wieder.
im Nationalpark bin ich dann teils auf dem GR247 Bosques del Sur und teils auf anderen Pfaden eine Art Kreis gelaufen.
Ursprünglich war der Plan in Orcera zu enden, ich hatte aber nicht gesehen das von dort die Busse Richtung Granada frühs um 6:40 abfahren, weshalb ich stattdessen erneut nach Cazorla gelaufen bin (wo ich vorher schon 2 Tage Pause gemacht hatte)
Wettermässig war von im T-shirt und kurzer Hose in der Sonne sitzen über stürmisches Regenwetter, schnee und Hagel von allem was dabei.
bis auf 2 Tage waren es tagsüber immer plusgrade und das kälteste was ich nachts im Zelt messen konnte waren -7°C vermute mal draußen wird’s noch ein bisschen frischer gewesen sein
Die Landschaft war der absolute Traum! Ich war bis auf vereinzelte Waldarbeiter, Jäger und Trailrunner der einzige in den Bergen.
Es gibt Unmengen von Geiern aber auch Bergziegen, Schafe, Rehe und Füchse konnte ich fast täglich beobachten.
meine absolute Lieblingsstrecke war zwischen Refugio las bonderillas und refugio c.f. Fuente Acero!!
malerische Landschaft, anspruchsvoller Trail (ich hatte sogar zweimal sicherheitshalber die eisaxt in der Hand) und ein paar der beeindruckendsten Felsformationen der gesamten Tour
Gecampt habe ich außerhalb der Nationalparks wild und zweimal auf offiziellen Campingplätzen (10€ pro Nacht).
besonders hervorzuheben ist Nuevo camping los viveros!
Ich war einer von 5 Gästen (der einzige mit Zelt) und das große Bad war auf traumhafte 25°C geheizt… der nette Herr von der Rezeption meinte sofort falls es mir im Zelt zu kalt werde soll ich einfach im Bad schlafen .
habe trotzdem im Zelt geschlafen aber die heiße Dusche und das trocknen sämtlicher Ausrüstung war eine Wohltat!!!
ausserdem habe ich in Pedro Andres eine Nacht im Hostel Taibilla geschlafen (30€ für’s Einzelzimmer inkl. eigenem Bad und frühstück) und 3 Nächte im Casa Teo in Cazorla (35€ pro Nacht für eine ganze Ferienwohnung mit Küche, Kamin und Badewanne)
innerhalb des Nationalparks habe ich mich auf Refugios und die ausgeschriebene Freien Campingplätze beschränkt
Achtung: Wildcampen ist in spanien nicht erlaubt!! Ich achte immer darauf mein Camp weit abseits von Häusern und offiziellen übernachtungs möglichkeiten (Hotels, Campingplätzen etc) aufzustellen außerdem baue ich frühestens bei Dämmerung auf und auch spätestens bei Sonnenaufgang wieder ab… hinterlassen von Müll oder Feuermachen ist selbstverständlich tabu! ich hatte noch nie Probleme ich empfehle trotzdem niemandem das nachzumachen! Ps Landessprache einigermaßen fließend beherrschen ist bei so etwas mMn. Pflicht
Achtung: die acampada libres und area recreativas müssen (eigentlich) vorher reserviert werden!! Die Refugios sind für Wanderer immer offen
ich hab glücklicherweise in den ersten Tagen einen Park Ranger getroffen der mir (weil off-season) ein generelles ok für die Campingplätze gegeben hat.
insgesamt war es eine tolle Tour sehr schöne gegend und ich komme bestimmt wieder!
Gerade die off-season kann ich empfehlen, die Restaurants und Unterkünfte freuen sich tatsächlich auf Besuch und sind nicht völlig überrannt, in den Bergen ist man für sich und alles ist deutlich günstiger als in der Hauptsaison.
Die Schneemengen hielten sich in Grenzen und falls es doch mal mehr sein sollte kann man Problemlos auf niedrigere Routen ausweichen
anbei ein paar Fotos
Auf Anfrage kann ich auch GPX Dateien teilen
OT: ich speichere seit einiger Zeit auf meinen Touren alle Wasserquellen an denen ich vorbeikomme.
macht das sonst noch wer?
Gibt es einen Ort wo man diese wegpunkte für alle zugänglich sammelt/sammeln könnte?
Schließlich habe ich schon unzählige Male Wasser für lange Strecken (bergauf) geschleppt nur um kurz vorm Ziel auf einen nicht verzeichneten bachlauf oder ähnliches zu stoßen das könnte dann wenigstens dem nächsten erspart werden
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Fabian. reagierte auf HUCKEPACKS in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESDas letzte Mal, bevor ich das Schild abmontierte 😢
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Fabian. reagierte auf HUCKEPACKS in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESLiebe Ultraleicht-Freunde,
ich habe leider schlechte Nachrichten, aber manchmal wird es einfach Zeit, harte Entscheidungen zu treffen:
Ich bin zu dem Entschluss gekommen, HUCKEPACKS zum Ende des Jahres 2024 zu schließen. Eine Ära geht hiermit zu Ende.
Meine Beweggründe sind sehr vielfältig. Neben den monetären, nachhaltigen, ethischen, intellektuellen und gesundheitlichen Gründen ist vor allen Dingen der folgende Grund entscheidend:
Jeden Tag im Universum des Wanderns und Laufens zu arbeiten und dies selbst nie wieder praktizieren zu können, zerreißt mir einfach täglich das Herz. Und bevor es vollends zerreißt, muss ich schweren Mutes meine Manufaktur schließen.
Die vielen Jahre waren mir wahrlich eine Freude und Ehre!
Ich wünsche Euch stets unbeschwertes Reisen!
Liebe Grüße und passt auf Euch auf
Mateusz
(Alle Markenrechte und Geschmacksmuster bleiben bis auf Weiteres in meinem Besitz)
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Fabian. reagierte auf ConTour in Neue Ultraleicht-AusrüstungNicht nur vom ersten Eindruck sondern auch haptisch tip top. In S 124g (Beutel 5g).
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Fabian. reagierte auf Christian_Kiel in Lifetime Warranties der Mattenhersteller in der Praxis?Meine TAR X-Therm hatte zehn Jahre lang keine Löcher, dann fand ich im Laufe der nächsten zwei Jahre zehn Minilöcher (ausnahmslos in den Stegen zwischen den Wülsten und viele in der Mitte, wo die Matte zum einrollen immer geknickt wurde; siehe Markierungen auf dem Bild). Die flickte ich mit Sekundenkleber, was gut funktionierte.
Diesen Sommer verlor die Matte wieder langsam Luft (1-2 Mal nachpusten pro Nacht), ohne dass ich den Schaden lokalisieren konnte.
Mit freundlicher Beschreibung der Umstände nach Fürth geschickt, wurde sie mir drei Wochen später durch eine neue, aktuelle (leichtere, wärmere, leisere mit besserem Ventil) X-Therm NXT ersetzt.
Ich bin also sehr zufrieden.
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Fabian. hat eine Reaktion von masui_ erhalten in UL-Definition und BudgetDie Bissigkeit bewegt sich doch aber meist auch negativ korrelierend auf einem Spektrum, oder nehme ich das falsch war?
Jemand, der in diesem Forum ein 1-Personen-Zelt sub 1KG sucht, dem wird wahrscheinlich ganz normal geholfen.
Wenn nun eine Person ein 3JZ-Zelt für Mitteleuropa unter 2KG sucht, wird hinterfragt, ob dies überhaupt nötig sei, wenn man für selbiges Budget auch ein Zelt bekommt, was die Hälfte wiegt.
Beim 5KG-Sturmbunker für den deutschen Sommer kann dann schon mal hinterfragt werden, inwiefern das noch zu einem Ultraleicht-Forum passt.
In einem Ultramarathon-Forum wird es auch kaum ernstzunehmende Anfragen über Trainingspläne für die 3KM-Runde um den See geben.
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Fabian. reagierte auf RaulDuke in UL-Definition und BudgetNa ja, da ja in der Fragestellung dieses Fadens von Budget die Rede ist, und immer wieder behauptet wird, es ginge nicht billig und deshalb müssten Basisgewichte von 7Kg toleriert werden, kann man Spaß haben an der Schnäppchenjagd, oder nicht, es geht kaum ein Weg daran vorbei!
Denn es geht ja um die Freude und den Spaß am ultraleichten Wandern, in diesem Forum, das macht mehr Spaß, wenn man ultraleicht Wandert, als wenn man nur leicht Wandert!
Jemand wie ich, der a) zwei linke Hände hat und b) auch keine Lust hat, etwas selbst zu nähen, c) vielleicht auch nicht die Möglichkeit dazu hat und d) keinen großen Finanziellen Spielraum hat, bleibt kaum ne andere Möglichkeit sich entweder China billig Kram zu kaufen oder gebraucht zu kaufen.
Ob das nun Spaß macht, oder nicht, 10 Minuten täglich seine Suchanfragen zu checken, ist glaube ich weniger mühselig, als sich mit 2Kg+ Übergepäck durch die Landschaft zu schleppen!
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Fabian. reagierte auf mtb_squirrel in UL-Definition und BudgetDas hätte ich unterschrieben … bis ich dieses Jahr nähen gelernt habe.
Da gibt es natürlich Abstufungen, so gut wie ein @Capere oder ein @Andreas K. bin ich nicht annähernd. Erstens haben die aber mit Sicherheit auch mal klein angefangen und zweitens ist das vielleicht auch der falsche Maßstab ab wann du es „kannst“: Mein erstes Nähprojekt war zB ein banaler Heringsbeutel:
Also nix wildes, für mich aber cool weil er genau die richtige Größe für meine Heringe und Schaufel hat, mir farblich gefällt und sich über die beiden roten Laschen mit meiner Zelttasche verbinden lässt. Die Nähte sind krumm, zu lang / zu kurz, die Laschen schief und meine Frau musste mir die Nähmaschine vorbereiten etc.
Am Ende habe ich das Ding aber selbst gebaut und es ist noch im Einsatz. Ziemlich genau einen Monat später war dann mein Bikepacking-Rucksack fertig. Der ist zwar handwerklich gesehen natürlich immer noch ziemliche Grütze, tut aber was er soll und ist weltweit einzigartig.
Deswegen meine These bzw Wette: Wenn ich das lernen kann, kann das auch jede(r) andere. Gib mir eine Stunde mit Dir und einer Nähmaschine im gleichen Raum und auch du kannst danach a) Stoff abmessen und schneiden sowie b) mehrere Stücke mit nähen verbinden so dass sie halten. Falls nicht gebe ich ein Craft-Bier deiner Wahl oder was ähnliches aus 😀
@khyal Vielleicht wäre „Nähen für komplette Anfänger“ auch was fürs Wintertreffen. Das kann ich auch gerne leiten, die Erinnerung an die ersten Schritte ist bei mir noch frisch.
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Fabian. reagierte auf Martin in UL-Definition und BudgetSowas, wie Begabung fürs nähen und kleben gibt es nicht. Ist ja nicht so, als ob das in der Genetik abgelegt wird. Man muss halt die Zeit reinstecken. Aber dann kannst du auch wie ich mit einem 240g Rucksack für 30€ Materialkosten und ein 114g DCF Hexamid Tarp für 140€ Materialkosten auf den PCT fahren.
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Fabian. reagierte auf schwyzi in Taschenofen im SchlafsackWenn es nur selten gebraucht wird, gibt's auch ne quasi gewichtsneutrale Lösung. Ich füll heißes Wasser in meine Faltflasche, die ich sowieso dabei habe, Wickel den Buff drum und nutz das als Wärmflasche, v.a. im Fußbereich. Das Wasser kann man ja am nächsten Tag weiter nutzen. Je nach Empfindlichkeit😁
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Fabian. hat eine Reaktion von khyal erhalten in Rucksäcke für den Dschungel - welcher Stoff gegen Schimmel?Hatte auf meiner Weltreise bei selbigem Anforderungsprofil einen HMG Windrider 4400 und hatte 0 Probleme mit Schimmel. Sind damit aber jetzt nicht 2 Monate durch den Regenwald gewandert.
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Fabian. reagierte auf Jan234 in Regenhose, PFC-freiOK @khyal, jedem sein Standpunkt. Will hier keine Diskussion über PFC anzetteln, falls Du das möchtest, können wir gerne einen neuen Thread starten.
Ich stehe dazu eben deutlich anders und würde mich daher über sachdienliche Hinweise zu Regenhosen sehr freuen!
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Fabian. reagierte auf Mod-Team in PN-Werbung fuer anderes neues Forum: Sinn und FolgenWir sind momentan mit massiven Regelverstößen beschäftigt, weswegen wir ja leider auch als Notmaßnahme kurzfristig PNs sperren mußten, wir müssen uns jetzt erstmal mit dem Wesentlichen beschäftigen und werden uns, wenn wir wieder Luft haben, äussern.
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Fabian. hat eine Reaktion von MiaTravels erhalten in Merinowäsche von Dilling?Sagt mal bin ich der Einzige, der eine Nutzungsdauer von einem (!) Jahr für unterirdisch hält? Nachhaltig ist für mich definitiv was Anderes.
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Fabian. hat eine Reaktion von fatrat erhalten in Fisherman's TrailMeiner Meinung nach ist es gar kein Problem dort mit Zelt unterwegs zu sein. Einfach in wenig präsenter Lage übernachten, spät auf- und früh wieder abbauen.
Zur Schuhwahl: Meine Freundin war damals mit ihren hohen Wanderschuhen deutlich zufriedener als ich mit meinen Trailrunnern. Ich würde zukünftig entweder Gamaschen verwenden oder die Passagen in den Dünen tatsächlich barfuß laufen.
Wichtig: Kein Essen mitnehmen.
LG
Fabian
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Fabian. hat eine Reaktion von fatrat erhalten in Portugal - Rota Vicentina & Fisherman`s Trail - Februar 2019Da wir in diesem Jahr im Februar in Portugal waren und wettermäßig teilweise etwas Pech hatten erlaube ich mir mal etwas dazu zu schreiben:
- Rucksack ist ja gesetzt. Dennoch wären hier locker 400g Einsparpotential drin. Ersetzen durch:
https://www.decathlon.de/p/wanderrucksack-nh100-30-liter/_/R-p-109212?mc=8332411&c=ROT_BORDEAUX - 410g
Den Rucksack hatte meine Freundin ebenfalls dabei. Lässt sich bequem bis 10kg tragen.
- Merinohoody raus! Viel zu schwer. Dünnes Decathlon Fleece reicht zu der Jahreszeit vollkommen. Die kälteste Temperatur die wir nachts hatten waren mal 5°C. Tagsüber waren es immer mindestens 10°C. Ersetzen durch:
https://www.decathlon.de/p/fleecepullover-bergwandern-mh100-herren/_/R-p-159211?mc=8397388&c=SCHWARZ - 290g
- Windjacke UND Regenjacke fande ich damals sehr hilfreich. Tagsüber sind Shirt + Windjacke i.d.R. optimal. Da wir teilweise heftige Gewitter/Sturm/Regen zu der Zeit hatten war ich auch über Regenjacke und -hose froh.
- Heringe - hast du Erfahrung damit? Wir hatten damals extra Schnee-/ Sandheringe mit und waren froh darüber.
- Handschuhe raus. Brauchst du wirklich nicht. Nimm, falls du schnell an den Händen frierst, 2 Gefrierbeutel mit. -65g
- Küche komplett raus! Man, du bist an der Küste Portugals! Da bekommst du besseren Kaffee als du ihn je in deinem Kocher zubereiten kannst, das Essen ist so günstig und lecker, dass du auf keinen Fall irgendwas aus deinem Kocher essen willst. Dementsprechend auch das Gas raus. -513g
- Deo und Parfüm raus. Wozu? Die Hostelbesitzer wissen, dass man stinkt wenn man wandert. -25g
- Footprint raus. Brauchst du ebenfalls nicht. Weder in den Dünen noch auf den Zeltplätzen. -110g
- Stuffsack raus. Brauchst du ebenfalls nicht. -11g
- Merinoshirt raus. Wozu? Du hast doch schon ein Hemd an was nicht viel stinkt. -150g
- Powerbank raus. Dein Handy hat einen 4100mAh Akku. Wenn du das nur zum Navigieren nutzt sollte das locker (!) 4 Tage halten. Sowohl in den Restaurants als auch in den Hostels etc. kannst du dein Handy aufladen. -120g
- kleiner Spiegel raus. Wozu? Du willst doch wandern und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. -10g
Sind gesamt -1704g für ganze 18€
Das drückt dein Rucksackgewicht dann auf 4293g womit du dann auch UL unterwegs bist.
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Fabian. reagierte auf El Barato in Neue Ultraleicht-AusrüstungFleece, Daunenjacken und so Zeugs war Gestern.
Aerogel-Eisbärfellimitat ist die Zukunft.
https://www.nature.com/articles/d41586-023-04145-5
Ach Mist. Falsches Unterforum erwischt.
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Fabian. reagierte auf PhilippPhoenix in Mit dem Tarp durch die Gletscherwelt der SüdschweizHi zusammen,
ich bin Philipp und habe endlich die Zeit gefunden, meinen bereits Anfang Oktober stattgefundenen ersten Ausflug mit Ultraleicht-Ausrüstung festzuhalten und einen Teil in diesem wunderbaren Forum beizutragen bzw. zurückzugeben. Da die Tour nahe der im Forum oft empfohlenen 4-Quellen-Wanderung verläuft, könnte sie dem ein oder anderen als lohnender Abstecher dienen.
Alle Fotos sind von mir. Lediglich die Karten sind von der Reit- und Wanderkarte kopiert und gemäß dem Copyright-Vorgehen des Forums eingefügt.
Disclaimer
Die beschriebene Route verläuft in teilweise weglosem (Teil 1) und ausgesetzten Gelände sowie über einen aktuell gesperrten Wegabschnitt (Teil 2) und erfordert ein hohes Maß an Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Wegfindung und Bergerfahrung (T4). Die erstmalige Nutzung vorher nicht getesteter Ausrüstung am Berg ist nicht zur Nachahmung empfohlen. Alle Aktivitäten wurden von einem bergerfahrenen Trekker durchgeführt
Prolog und Tourenplanung
Nachdem ich über den letzten Winter meine Ausrüstung massiv erleichtert habe, ging es Anfang Oktober endlich auch auf Tour. Eigentlich wollte ich schon viel früher losziehen, aber mit einem 2-jährigen Kind ist halt doch immer was los und die passende Gelegenheit hat etwas auf sich warten lassen. Wenn schon selten, dann sollte es dafür etwas spektakuläres sein - das bedeutet für mich atemberaubende Ausblicke, hoch oben und gerne mit Gletscherkontakt. Schon lange steht der Chüebodengletscher auf meiner Liste und sollte der Auftakt eines ultraleichten Wochenendes werden.
Entgegen jeglicher (sinnvoller) Ratschläge, die neue Ausrüstung (in meinem Fall Tarp, Schaummatten, Wasserfilter, Kocher) erstmal in der näheren Umgebung zu testen, bin ich aus Zeitgründen direkt losgezogen. So viel vorab: mit der Ausrüstung hatte ich zu kämpfen und im Bereich Tourenplanung bin ich nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen - später mehr dazu.
An dieser Stelle auch vielen Dank für die vielen Ratschläge und hilfreichen Diskussionen hier im Forum. Als ich vor 1 Jahr Stück für Stück vom Ultraleichtvirus infiziert wurde, habe ich manche Grammzählerei anfangs noch belächelt aber schon bald hat mich das Virus vollends gepackt (und ich wurde bald schon selber beim Wiegen meiner Ausrüstung mit der Küchenwaage von meiner Frau belächelt).
Doch welche Wohltat war es schließlich, mit einem leichten Rucksack unterwegs zu sein. Bei meinen vorherigen Touren wog der Rucksack noch 16-18 kg (inkl. Wasser und Essen für 2-3 Tage). Nun schaffte ich dasselbe mit ca. 10 kg. Unten mal ein Foto mit alter und neuer Ausrüstung. Könnt ihr es richtig zuordnen?
Wesentlich leichter wird es bei mir durch meine Foto-Ausrüstung (Systemkamera mit Wechselobjektiven + Drohne, Stativ) nicht mehr werden, schließlich ist das Fotografieren ein wesentlicher Bestandteil meiner Touren in den Alpen.
Eigentlich hatte ich die Tour bereits für August geplant gehabt, aber habe mir dann leider eine Erkältung zugezogen, die ich ungern auf knapp 3000 m auskurieren wollte. Daher zähneknirschend akzeptiert, dass ich mich nochmal gedulden muss und umso mehr geärgert, als ich kurze Zeit später von einem Felssturz am Aufstieg von All'acqua gehört habe, der den Weg in der Zwischenzeit unter sich begraben hat. Dieser Weg ist seitdem gesperrt. So viel vorab: Felsstürze sollten noch zu meinem Motto werden an diesem Wochenende.
Ich hatte den Chüebodengletscher also schon gedanklich abgehakt für diese Saison und eine Ersatzroute am Vierwaldstätter See ausgesucht. Da sah ich auf einer anderen Karte doch noch einen alternativen Weg, der sonst nirgends eingezeichnet war, von Nordwesten aus kommend und damit nicht vom Felssturz beeinträchtigt. Ich fand kaum Informationen zu dieser Route und die eingezeichnete gestrichelte Linie wies auf ein überwiegend wegloses Gelände hin. Aber da hatte ich es mir schon in den Kopf gesetzt und die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren.
Teil1: Durch Wasser und Geröll von Obergoms zum Chüebodengletscher
Endlich ist der Tag gekommen. Ein bisschen plagt mich dann aber doch das schlechte Gewissen, meiner Frau unseren 2-jährigen in allerschönster Trotzphase 3 Tage aufs Auge zu drücken. Ich spiele den Vormittag noch ein wenig mit ihm und komme dadurch später los als geplant. So gelange ich dann unschön in den Rückstau vom Gotthardtunnel und darf einen Teil auch doppelt fahren, da ich einmal eine falsche Abzweigung nehme und plötzlich in die falsche Richtung fahre, ohne die Möglichkeit zu wenden. Also bei der nächsten Abfahrt 10 km weiter unten wieder raus, einmal drehen und erneut in den Stau Richtung Gotthardmassiv einreihen, weil es schon beim ersten Mal so viel Spaß gemacht hat. Mit dem Blick auf die Uhr kann ich die eigentlich herrlichen Blicke entlang der Furka Passstrasse gar nicht richtig genießen, als ich den Stau endlich hinter mir habe (hier der Ausblick auf den Grimselpass).
Etwas gehetzt komme ich schließlich in Obergoms an, schultere um 15 Uhr meinen leichten Rucksack und stiefel schnell los, um noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Gletscher zu sein.
Die ersten Kilometer verlaufen auf einem technisch leichten und stetig ansteigenden Forstweg, der alsbald zu einem Trampelpfad wird, schließlich völlig verschwindet und nur noch durch gelegentlich erblickte Steintürme als solcher zu erkennen ist. Der Weg führt dabei zunächst auf der nördlichen Seite des Flusses Goneri/Gerewasser entlang. Eine Leiter zur Überquerung eines Seitenarmes lässt Himalaya Feeling aufkommen. Das Geretal ist eine herrlich wilde und meiner Meinung nach zu Unrecht wenig begangene Ecke. Um mich herum markante Berggipfel, ein rauschender Fluß und ein abenteuerlicher Weg über Felsen und durch Heidelbeersträucher (für die ich gerne mehr Zeit gehabt hätte).
Obwohl ich ständig auf die Uhr blicke, lockt mich das Rauschen eines Wasserfalls und ich werde mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Jetzt ärgere ich mich, dass mein Graufilter der Gewichtsersparnis zum Opfer gefallen ist. Selbst mit niedrigem ISO-Wert und kleiner Blende gelingt es mir nicht, die Belichtungsdauer so stark zu verlängern, dass ich einen weiß verschwommenen Wasserfalleffekt erreicht hätte.
Wenig später verlasse ich den Bachlauf, muss diesen aber zunächst furten. Das ist schwieriger, als es zunächst aussieht und ich erinnere mich an einen der wenigen Touren-Berichte auf hikr in dieser Ecke - hier war der Autor beim Furten abgerutscht und schmerzhaft gefallen. Entsprechend gründlich suche ich eine geeignete Stelle und komme trocken und wohlbehalten auf der anderen Seite an. Die Trekkingstöcke erweisen sich dabei als äußerst hilfreich. Mein Ziel liegt im Bild übrigens hinter der Kuppe links unter den markanten Felsgipfeln.
Ich habe inzwischen 6 km und 400 Höhenmeter geschafft. Weitere 800 Höhenmeter durch wegloses felsiges Gelände stehen mir bevor. Ich komme hier sehr langsam vorwärts. Immer wieder rutscht ein Stein unter meinen Füßen weg oder ein vermeintlich stabiler großer Fels kippt beim Aufsetzen eines Fußes weg. Ich fluche viel und frage mich, ob der durch einen Felssturz verschüttete Weg auf der anderen Seite wirklich schlechter zu gehen wäre. Ich bin hier definitiv im Gebiet der Wanderschuhe angelangt, hier wollte ich mit Trailrunnern und ungeschützten Knöcheln nicht unterwegs sein.
Der Aufstieg wird zunehmend zum Kampf gegen die Uhr. Die tief stehende Sonne macht mich nervös - ich will den Gletscher doch unbedingt im Abendlicht fotografieren. Der Blick zurück ins Geretal ist aber auch schon jetzt wunderschön.
Mein bisheriger Weg verlief von hier aus betrachtet auf der rechten Flußseite bis zu der Stelle rechts im Bild, an welcher der Fluß durch einen Hügel verdeckt wird. An ungefähr dieser Stelle konnte ich ihn furten und den Anstieg zum Gletscher fortsetzen.
Endlich komme ich nach 3h10 Gehzeit, 10 km und 1200 Höhenmetern am Gletschersee an und bin sprachlos vor Freude. Ich bin ganz alleine hier oben, abgebrochene Gletscherstücke in Tennisfeldgröße treiben als Eisschollen gemächlich im See und ich knipse was das Zeug hält. Schließlich fliege ich pünktlich zum Sonnenuntergang meine Drohne über dem Gletschersee entlang. Schade, dass auch dieser Gletscher nur noch wenige Jahre in dieser Art erhalten bleibt und dem Klimawandel zum Opfer fallen wird.
Während die Dämmerung einsetzt, baue ich erstmals mein neues Tarp mit meinen Trekkingstöcken auf. Heringe hätte ich mir hier sparen können mitzuschleppen, aber dafür hat es ausreichend Steine, um welche ich die Abspannleinen wickeln kann. Bisher war ich immer mit Zelt unterwegs und ich spanne an diesem Abend auf 2600 m Höhe das erste Mal ein Tarp auf. Der Boden in Form eines blanken Felsens macht es nicht gerade einfach und manche Seiten hängen bereits etwas durch, da die umliegenden Felsen ein breiteres Abspannen verhindern. Etwas enttäuscht vom Ergebnis beziehe ich meine neue Behausung, aber der Wetterbericht sagt keinen Regen vorher, weshalb ich auch nicht übermäßig beunruhigt bin. Mein Vorgehen mag hier etwas leichtsinnig wirken, aber ich gehe dieses Risiko bewusst ein. Im schlimmsten Fall klappt mein Tarp im Regen zusammen und ich muss mich im Burrito-Style ins Tarp einwickeln. Sicherlich keine schöne Nacht, aber auch nichts lebensbedrohliches, insbesondere da mein Auto nur einen halben Tagesmarsch entfernt steht.
Dann filtere ich mir mühsam Wasser aus dem Gletschersee.
Ich hatte ja gelesen, dass die Durchflussrate von Hohlfaser-Filtern mäßig sei (Sawyer Squeeze) aber ich war doch geschockt, mit welcher Anstrengung das verbunden war. Wie ein Ochse quetsche ich unter voller Anstrengung ein dünnes Rinnsal durch den Filter. Ich sollte erst am nächsten Tag verstehen, dass in eine 1,5 L PET Flasche nur ein Volumen von 1,5 L passt und auch das zusätzliche Reindrücken von gefiltertem Wasser nur funktioniert, wenn man die PET-Flasche vorher zusammendrückt, um Platz für das kommende Wasser vorzuhalten. Man sollte nicht meinen, dass ich in Physik promoviert habe 🫠
Darüber hinaus habe ich den Wasserfilter (die ganze Tour hindurch) verkehrt herum aufgeschraubt. Weiß jemand, ob das einen Unterschied macht?
Der Vollmond macht leider jegliche Hoffnungen auf ein Foto mit der Milchstraße zunichte.
Also setze ich meinen X-Boil Spirituskocher auf und genieße die aufgegossene Trek'n Eat Nudeln mit Waldpilzragout (empfehlenswert), in das ich noch etwas Olivenöl gebe, um den Kalorienbedarf zu decken. Meine Evernew Trinkblase wird nach dem Wasserfiltern direkt als Wärmflasche umfunktioniert und wärmt den Fußbereich meines Schlafsacks schon einmal auf.
Mit welchen Problemen ich dann in der Nacht zu kämpfen hatte und was am nächsten Tag noch alles schief gelaufen ist, folgt noch...
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Fabian. hat eine Reaktion von Maaslos erhalten in Tarptent Rainbow Double DW, MSR Freelite 2 oder Nemo Dragonfly Osmo 2P?Wenn man es mit 190 nur solo nutzen kann, ohne anzustoßen, dann ist das Zelt als 2er ja quasi raus.
Damit wäre es dann auch recht schwer für n 1-Personen-Zelt.
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Fabian. hat eine Reaktion von questor erhalten in Tarptent Rainbow Double DW, MSR Freelite 2 oder Nemo Dragonfly Osmo 2P?Wenn man es mit 190 nur solo nutzen kann, ohne anzustoßen, dann ist das Zelt als 2er ja quasi raus.
Damit wäre es dann auch recht schwer für n 1-Personen-Zelt.
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Fabian. reagierte auf Dennis in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESSo jetzt bin ich auch endlich Phönix-Besitzer! Die letzten mal immer den Restock verpasst und heute gesehen, dass ein paar Phönix in M-L und L auf Lager sind.
Merci für den kontinuierlichen Nachschub Mateusz!
Die Herbstwanderung kann kommen!
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Fabian. reagierte auf kai in Schnäppchen-Thread 2.0OT: Wurde hier gerade ein Beitrag gelöscht? Gerade waren es doch noch einer mehr auf dieser Seite?
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Fabian. reagierte auf dermuthige in Schnäppchen-Thread 2.0OT: Der Squeeze kostet bei den anderen beiden von Sawyer aufgelisteten Shops, die ihn in der Slowakei führen, ~80 € und ~86 €. Da sind die 87 € ja nicht mehr weit von weg. Die Online-Bewertungen für den Shop sind zum Großteil sehr gut – bloß ein paar 1-Stern-Kritiken klagen darüber, dass sie 1 Woche nach Kauf noch keine Ware haben, Versand könnte also manchmal dauern.
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Fabian. reagierte auf Kris in Schnäppchen-Thread 2.0OT: Ja, ich weiß, ist nicht SUP Krefeld... Die Gefahr von Fakes habe ich für mich bei dem Anbieter nicht gesehen, ob es sich für nen Fakeshop zB lohnen würde, diverses Kleinkramzubehör wie die Adapter oder eher exotische Sachen wie den Bucket-Satz anzubieten, wage ich mal zu bezweifeln. Und abweichende UVP Angaben sind - gerade auch bei Sawyer-Sachen - ja nun wirklich keine Seltenheit. Dass es - worauf ich extra hingewiesen hab - ein Laden aus der Slowakei ist, und jeder für sich entscheiden soll, ob er das macht. Ich habe keine Bedenken...
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Fabian. reagierte auf LAUFBURSCHE in Bikepacking - eure RäderIst nur eine kleine private Gravel-Tour, die ich einmal im Jahr mit ein paar alten UL- Urgesteinen fahre und dies war der diesjährige Sticker ;)