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Ultraleicht Trekking
Wander-Gurke

Portugal - Rota Vicentina & Fisherman`s Trail - Februar 2019

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen!

Geplant ist eine Tour Ende Februar 2019 in Portugal, ca. 14Tage, entweder der Caminho Portugês da Costa ab Porto oder (durch euch inspiriert) der Süden Portugals, Rota Vicentina - Historical Way zusammen mit dem Fishermans Trail.

---> es wird der Rota Vicentina, Historical + Fisherman`s Trail werden B)

 

Angereist wird mit dem Flieger, vermutlich ausschließlich mit Handgepäck, wie ich es im Mai schon nach Schottland (WHW) gemacht hab.

 

Hier meine aktuelle Packliste:       https://lighterpack.com/r/1c30v8

Gelber Stern: soweit fest gesetzt, Erklärung weiter unten

Roter Stern: überdenken..

 

Rucksack: Vaude Zerum 38 LW mod. - 925g

Ist gesetzt, habe mir den erst frisch geholt und bin zufrieden.

Rucksäcke die voll am Rücken anliegen sind für mich unterwegs ein Graus, klitschnasser Rücken im Handumdrehen. Der Vaude liegt nur am unteren Rücken und an den Schultern an, dazwischen ist alles frei. War für mich ein guter Kompromiss aus Gewicht (ja ich weiß, fürs Forum hier ist der viel zu schwer :roll:) und „Belüftung“.

Alle anderen Netzrückenrucksäcke die ich probiert hatten immer irgendetwas das nicht gepasst hat und waren dazu nochmal schwerer.

 

Zelt: MSR FlyLite 2Pers. - 680g

Werde ich definitiv mitnehmen, da ich mit meiner Freundin unterwegs bin und wir schauen wollen, ob das mit dem Zelt auf Tour für uns hinhaut. Tarp kommt zu zweit definitiv nicht in Frage, evtl. werde ich die Variante irgendwann mal für mich testen, aber momentan bleibts beim FlyLite.

Die Möglichkeit in Herbergen oder sonstigen Unterkünften zu Übernachten werden wir aber wahrscheinlich eh das ein oder andere Mal wahrnehmen, sei es wetterbedingt oder für eine Dusche

 

Kocher & Gas:

wird mitgenommen bzw. vor Ort gekauft, auch wenn wohl Großteiles in Bars o.ä. gespeist wird.

 

Technik:

Die GoPro und höchstwahrscheinlich auch der Gimbal stehen soweit fest, will demnächst meine Touren festhalten und das wird zu 98% mein Setup bleiben. Um dieses extra Kilo werde ich wohl nicht drumherum kommen :ph34r:

Wobei die Powerbank und das Ladegerät könnten noch optimiert werden, wenn der Gimbal dabei ist. Der hat nämlich nen dicken Akku verbaut der die GoPro im Betrieb läd, dann müsste ich die GoPro Akkus deutlich seltener Laden bzw. könnte dort evtl. noch einen Akku zu Hause lassen, mal schauen B)

 

Würde mich über jede Art von Anregung, Tipps, Verbesserungsvorschläge, Tourhinweise oder evtl. ähnliche/bessere Touren für Ende Febr. innerhalb Europas freuen!

 

Gruß,

Wander-Gurke

bearbeitet von Wander-Gurke

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Ich persönlich kann dir von dem Küstenweg abraten. Es gibt bei YT

eine 10-13teilige Flugroute über diesen Weg von einem Pilger. Schau dir das da mal an.

 

Nach ca 35km an der Küste lang wird es langweilig, weil man dann in zweiter Reihe und durch kilometerlange

Gewächshäuser läuft. Andere berichteten ähnlich, dass der Weg extrem langweilig ist.

Ich bin letzte Pfingsten nach 35km ins Landesinnere und dann den traditionellen Weg

gewandert. Da war es sehr schön. Vor allem die netten Menschen in Portugal haben mich

begeistert.

 

Gruss

Konrad

 

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vor einer Stunde schrieb Konradsky:

Ich persönlich kann dir von dem Küstenweg abraten.

Danke für deine Rückmeldung, bisher ist auch der Rota Vicentino inkl. Fischermans Trail mein Favorit, wobei ich auf dem Küstenweg in Spanien sehr schöne Eindrücke sammeln konnte. Küste und Innenland im Wechsel war sehr angenehm.

 

vor 29 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Warum markierst du dann die Hälfte deiner Liste als "fest gesetzt"?

Ich dachte mir, Ausrüstung, die erst neu ist bzw. mitkommen sollte markiere ich erstmal, damit nicht z.B. Rucksäcke vorgeschlagen werden, da ich mich da momentan festgelegt hab:

 

Rucksack & Zelt - siehe 1. Beitrag

Quilt - Wäre mit einer Neuanschaffung verbunden. Hab den erst vorm WHW im Mai/18 gekauft & bin zufrieden

Handschuhe - sind neu, funktionieren für mich in Kombination top :mrgreen:

Kleidung - sollte egtl. passen, aber ich geb`s mal wieder frei für Anregungen :ph34r:

Kochen

- Topf & Löffel stehen fest, Coldsoaking ist nicht geplant ;)

Technik

- siehe 1. Beitrag

Hygiene -

Deo (selbst angemischt, funktioniert für mich absolut top!) & Bronners haben sich auf dem WHW bewährt und kommen definitiv mit :!:

 

Kann ja nochmal alles andere „freigeben“, also die Sterne entfernen, aber die angesprochenen Dinge werden bis Februar wohl nicht durch Neuanschaffungen ersetzt. Über ein Weglassen kann natürlich immer nachgedacht werden & ihr könnt gerne auch zu den mit Sternen versehenen Dingen etwas sagen, man lernt ja nie aus :)

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Na gut, dann wollen wir mal...

Big 3:

  • Arschpad => raus
  • Footprint => raus, das Zelt hat bereits einen Boden.
  • Kondenstuch => raus, Buff oder das kleine Handtuch aus der Hygiene-Abteilung verwende

Kleidung im Pack:

  • Drybag => raus, Du hast einen Packliner
  • Longjohn => Du hast bereits Tights dabei
  • T-Shirt => raus, besser besser beim Longsleeve die Ärmel hochschieben. 
  • Regenjacke => hast Du keine DryDucks Jacke? Spart 100g
  • Daunenweste => Deine Wärmeschickt? Vermutlich zum laufen zu warm, außerdem hast Du bereits vier Schichten für den Oberkörper!
  • Mütze => schon die zweite! Haben die Lagen für den Oberkörper Kapuzen? Dann die dicke Mütze raus. Eigentlich kann die dünne dann gleich hinterher, Du hast ja ein Buff.

Was noch?

  • Das Gerber könnte bei der Sicherheitskontrolle evtl. rausfliegen. Achtung, ich schreibe KÖNNTE, bestimmt gibt es viele Beispiele von Reisenden, die ihre Messer im Handgepäck mitnehmen durften.
  • Parfumprobe? Ja nee, schon klar...8-)

Ich finde Du hast ziemlich viele Klamotten dabei, habe jetzt ad hoc aber auch nicht die zu erwartenden klimatischen Bedingungen gegengecheckt. 

Just my 2 cents.

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vor 10 Stunden schrieb Norweger:

Big 3:

  • Arschpad => raus
  • Footprint => raus, das Zelt hat bereits einen Boden.
  • Kondenstuch => raus, Buff oder das kleine Handtuch aus der Hygiene-Abteilung verwende

Big 3: -15g mind.

  • Arschpad - wurde bisher zu oft genutz um es wegzulassen --> bleibt ---> +- 0g
  • Der Zeltboden ist doch sehr dünn, würde ich ungern drauf verzichten. Hatte überlegt auf Tyvek umzusteigen?
  • Tuch - Stimmt, fliegt raus! -15g
vor 10 Stunden schrieb Norweger:

Kleidung im Pack:

  • Drybag => raus, Du hast einen Packliner
  • Longjohn => Du hast bereits Tights dabei
  • T-Shirt => raus, besser besser beim Longsleeve die Ärmel hochschieben. 
  • Regenjacke => hast Du keine DryDucks Jacke? Spart 100g
  • Daunenweste => Deine Wärmeschickt? Vermutlich zum laufen zu warm, außerdem hast Du bereits vier Schichten für den Oberkörper!
  • Mütze => schon die zweite! Haben die Lagen für den Oberkörper Kapuzen? Dann die dicke Mütze raus. Eigentlich kann die dünne dann gleich hinterher, Du hast ja ein Buff.

Kleidung im Pack: -361g mind.

  • Drybag ---> -14g mind. / -28g evtl.

Evlt. zwecks Ordnung durch Gossamer Gear Stuff Sack 10,5l mit 14g ersetzen, oder doch ganz weg lassen

  • Longjohn ---> -160g

war zum schlafen gedacht, damit man die Tights nicht 24/7 trägt, aber hab ja 2 Unterbuxen mit :rolleyes: Wenn die Thights mal gewaschen werden muss kann ich die Regenhose anziegen. Von daher fliegt der Longe John glaub ich doch raus

  • Regenjacke ---> wird getestet

Hab mir die FroggTogg-Kombi bestellt und müsste das Oberteil mal testen, bin mit der Helium HD Regenjacke bisher sehr zufrieden, grade dank der Pitzips zum ablüften (mir wird sehr schnell warm bei Bewegung)
Wenn mich das Oberteil der FroggTogg überzeugt wirds mitgenommen! (hatte ich gar nicht mehr dran gedacht, da ich nur die Regenhose haben wollte)

  • T-Shirt, Longsleeve, Daunenweste, Mützen  ---> -187g

T-Shirt war für tagsüber gedacht, falls das Hemd doch zu warm wird.

Bisher hat kein Oberteil eine Kapuze, daher der Daunen Beanie, aber wenn ich so drüber nachdenke könnte man es vielleicht so machen:

- Wandern: Hemd, lang oder hochgeschobene Ärmel

- Wenn das zu kalt ist -> Windjacke drüber

- Schlafen / Wärmeschicht / Camp: Hoody mit Kapuze (Daunen Beanie fällt weg) und dazu Windjacke wenns notwendig (Daunenweste fällt weg)

T-Shirt würde dann noch zur Frage stehen, der Hoody ist deutlich dicker/wärmer ist als mein Longsleeve, da ist das Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln „kühler“. Glaub bei Temp. Zw. 16-9° sollte ich mit Hemd hinkommen, also fliegt das Shirt erstmal raus.

Daunen-Weste war als Wärmeschicht gedacht und auch zum Laufen, aber eher bei winterlichen Temperaturen. Kommt also raus.

Die dünne Merino Mütze bleibt drin, die setzte ich als erstes auf wenns mal frischer wird, das Buff hab ich dann meist schon am Hals, die 16g nehme ich in kauf.

Kleidung gesamt:

T-Shirt, Longsleeve, Daunenweste, Daunen Beanie raus ---> -687g

Warmer Hoody rein  ---> +500g

 

vor 10 Stunden schrieb Norweger:

Was noch?

  • Das Gerber könnte bei der Sicherheitskontrolle evtl. rausfliegen. Achtung, ich schreibe KÖNNTE, bestimmt gibt es viele Beispiele von Reisenden, die ihre Messer im Handgepäck mitnehmen durften.
  • Parfumprobe? Ja nee, schon klar...8-)

Messer werd ich im Topf transportieren, hat nach Schottland auch geklappt, die Sicherheitskontrolle hat nur nach meinem Dyneema-Seil gefragt, das wie Paracord aufgewickelt war, was ich damit denn vorhaben würde :ph34r: Aber stimmt, wenn der Sicherheitbeamte nen schlechten Tag hat ist das Messer weg, auch wenn die Klinge unter 6cm lang ist <_<

Parfumprobe bleibt, danke meinem Deo bin ich eh kaum am müffeln. Wenn wir noch bisschen Zeit für z.B. Lissabon haben und Essen gehen, dann sind die 5g in Ordnung ---> Bitte nicht Steinigen :roll::D

 

Gesamt: ---> -376g mind. :mrgreen:

 

Vielen Dank schon mal für die Rückmeldungen! :)

bearbeitet von Wander-Gurke

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Ich hatte das MSR Flylite auch mal ins Auge gefasst, bin dann aber auf diesen Testbericht gestoßen: https://www.outdoorgearlab.com/reviews/camping-and-hiking/ultralight-tent/msr-flylite-2

Ist ein ganz schön hartes Urteil, aber das Problem mit dem Wasser-Pool auf dem Dach ist mir auch bei einem YouTube Video begegnet. Würde mich sehr interessieren, ob du eine Möglichkeit gefunden hast, das Zelt so abzuspannen, dass sich kein Wasser auf dem Dach sammeln kann...?

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vor 6 Stunden schrieb Konradsky:

Ich persönlich kann dir von dem Küstenweg abraten.

Du meinst aber nicht die Rota Vicentina? Die bin ich schon mal 1 Woche gelaufen. Für eine Woche im Frühjahr fand ich die sehr schön. Da hab ich keine Gewächshäuser gesehen. Die Dünenvegetation fand ich sehr schön und vielfältig. Für eine Woche fand ich das nicht langweilig, länger hätte es an der Küste aber auch nicht sein müssen. Ich war im März da, da ist kaum jemand unterwegs gewesen. Hatte T-Shirt-Wetter aber auch Sturm.

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vor 4 Stunden schrieb Kridde:

Würde mich sehr interessieren, ob du eine Möglichkeit gefunden hast, das Zelt so abzuspannen, dass sich kein Wasser auf dem Dach sammeln kann...? 

Hab das Zelt auch erst neu bekommen und noch keinen Regen miterlebt. Werden mir aber folgende Konstruktion bereithalten und hoffen dass es klappt :roll:

 

vor 4 Stunden schrieb sja:

im Frühjahr fand ich die sehr schön

Grade vorhin einen Tourbericht auf Youtube gesehen, von Norden aus den Fishermans Trail mit anschließendem Rest des Rota Vicentina bis ans Kap, das sieht doch sehr vielversprechend aus! Ich denke, der Camino ist damit ersteinmal raus dem Rennen :P

 

Campingplätze sollen auch gut verfügbar sein, mal ne Pension und in jedem kleinen Dörfchen eine, wenn auch nur kleine, Einkaufsmöglichkeit oder Bar zum günstigen Speisen :)

 

Ich denke wir werden am Wochenende direkt die Flüge buchen B)

bearbeitet von Wander-Gurke

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Hallo,

bin den Weg im letzten Jahr gelaufen. Ich fand ihn wunderschön und kann dir dazu nur raten. Gerade die Etappen direkt am Meer fand ich sehr schön. Und es ist wirklich schön, abends zu relativ niedrigen Preisen die einheimische Küche zu geniessen.

Ich bin auch vor einigen Jahren den Caminho Portugues gelaufen, und zwar am Anfang eine Variante am Meer entlang. Ich fand das auch ok. Aber nicht annähernd so toll wie die Rota Vicentina.

Es gibt unterwegs einige Campingplätze. Aber Du findest wirklich auch günstige andere Unterkünfte. In der Kombination hab ich das auch gemacht: Mal auf einem Campingplatz, mal in einem Hostel oder günstigen Hotel. Lediglich nach der ersten Etappe (nach Santiago do Cacem) gibt es eigentlich nur die "Moinhos de Paneiro", die zwar sehr schön, aber auch sehr teuer als Unterkunft ist. Erst im Nachhinein hab ich gesehen, das es unter "Terra Verde" eine Alternative gibt.

Man kann den Weg auch prima verlängern und weitere 2 Etappen bis Lagos laufen. Ist dann logistisch einfacher, weil man dann von Lagos aus mit dem Zug weiter nach Faro fahren kann. Ich hab das nur in umgekehrter Richtung gemacht: Hin über Faro, mit dem Zug nach Lagos, 14 Etappen bis nach Santiago do Cacem, dann den Bus nach Lissabon und wieder zurück nach Deutschland. Vielleicht hilft Dir das bei der Flugbuchung?

hier noch ein kleines Video von meinem Weg:

 

Viel Spaß auf dem Weg

Laui

 

 

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Vielen Dank Laui für den Tipp mit "Terra Verde"! 

Hinflug ist gebucht, Lissabon, Rückflug wird dann von Faro aus gehen, so haben wir die günstigsten Flugzeiten (Ankunft morgens & Abflug Abends), dazu noch die kürzesten Bus oder Bahn Strecken in Portugal (Lissabon zum Startpunkt Santiago und dann vom Kap nach Faro). 

 

Mit 14 Tagen haben wir auch keinerlei Zeitdruck und können den Weg ganz entspannt genießen :mrgreen:

 

Bleibt noch die Packliste übrig:

Hab noch ein klein wenig umgestellt, aber mit den Ausrüstungsgegenständen die momentan einfach fest gesetzt sind (Rucksack, Zelt, etc wie oben schon beschrieben) finde ich irgendwie nichts mehr zum einsparen. 

 

Über das Kleidungskonzept mache ich mir momentan noch Gedanken. Untenrum steht es soweit: Laufshorts mit langer Tights tagsüber, die Tights auch zum schlafen, Regenhose FroggTogg. 

Obenrum steht das Wanderhemd für Tagsüber fest. Dann ein T-Shirt 150-180g (entweder wenn es sau warm wird am Tag oder zum schlafen/abends), als Wärmeschicht mein Merino-Hoody 500g mit Kapuze (auch abends/schlafen) . Regenjacke 267 oder FroggTogg (?g), Windjacke 63g. 

 

Für weitere Packlisten-Zerpflückungen wäre ich dankbar, auch wenn aus oben genannten Gründen wahrscheinlich nicht alles direkt umgesetzt werden kann :rolleyes::ph34r:

 

Und nochmal vielen Dank an alle Antworten bisher! 

Gruß, 

Wander-Gurke 

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Der Merino-Hoodie ist schon echt sau-schwer. Und vermutlich auch nicht gerade klein im Pack. Evtl gegen ein Fleece tauschen? Quechua MH500 so als Tipp. Hat zwar keine Kaputze aber wozu hast du Mütze und Buff dabei? Entweder, oder ...

Da du eh so viele Packsäcke hast, nimm einem davon als Kopfkissen. Evtl geht auch der Pumpsack. 

Wenn du eh ne Regenjacke dabei hast, würde ich auf die zusätzliche Windjacke verzichten. 

Mir wär das mit so viel Elektronik/Fotokram zuviel. Aber das muss natürlich jeder selber wissen. 

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Und das zusätzliche groundsheet sowieso. Immerhin hat das Zelt ja nen Boden. Hundert Jahre wird es sowieso nicht halten. Wenn mal doch irgendwann Löcher drin sind, dann repariert man das halt. Oder man kauft sich erst gar kein Zelt bei dem der Boden nix taugt. Oder man nimmt gleich nur ein Tarp. 

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Da wir in diesem Jahr im Februar in Portugal waren und wettermäßig teilweise etwas Pech hatten erlaube ich mir mal etwas dazu zu schreiben:

- Rucksack ist ja gesetzt. Dennoch wären hier locker 400g Einsparpotential drin. Ersetzen durch:
https://www.decathlon.de/p/wanderrucksack-nh100-30-liter/_/R-p-109212?mc=8332411&amp;c=ROT_BORDEAUX - 410g
Den Rucksack hatte meine Freundin ebenfalls dabei. Lässt sich bequem bis 10kg tragen.
- Merinohoody raus! Viel zu schwer. Dünnes Decathlon Fleece reicht zu der Jahreszeit vollkommen. Die kälteste Temperatur die wir nachts hatten waren mal 5°C. Tagsüber waren es immer mindestens 10°C. Ersetzen durch:
https://www.decathlon.de/p/fleecepullover-bergwandern-mh100-herren/_/R-p-159211?mc=8397388&amp;c=SCHWARZ - 290g
- Windjacke UND Regenjacke fande ich damals sehr hilfreich. Tagsüber sind Shirt + Windjacke i.d.R. optimal. Da wir teilweise heftige Gewitter/Sturm/Regen zu der Zeit hatten war ich auch über Regenjacke und -hose froh.
Heringe - hast du Erfahrung damit? Wir hatten damals extra Schnee-/ Sandheringe mit und waren froh darüber.
- Handschuhe raus. Brauchst du wirklich nicht. Nimm, falls du schnell an den Händen frierst, 2 Gefrierbeutel mit. -65g 
- Küche komplett raus! Man, du bist an der Küste Portugals! Da bekommst du besseren Kaffee als du ihn je in deinem Kocher zubereiten kannst, das Essen ist so günstig und lecker, dass du auf keinen Fall irgendwas aus deinem Kocher essen willst. Dementsprechend auch das Gas raus. -513g
- Deo und Parfüm raus. Wozu? Die Hostelbesitzer wissen, dass man stinkt wenn man wandert. -25g
- Footprint raus. Brauchst du ebenfalls nicht. Weder in den Dünen noch auf den Zeltplätzen. -110g
- Stuffsack raus. Brauchst du ebenfalls nicht. -11g
- Merinoshirt raus. Wozu? Du hast doch schon ein Hemd an was nicht viel stinkt. -150g
- Powerbank raus. Dein Handy hat einen 4100mAh Akku. Wenn du das nur zum Navigieren nutzt sollte das locker (!) 4 Tage halten. Sowohl in den Restaurants als auch in den Hostels etc. kannst du dein Handy aufladen. -120g
- kleiner Spiegel raus. Wozu? Du willst doch wandern und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. -10g

Sind gesamt -1704g für ganze 18€
Das drückt dein Rucksackgewicht dann auf 4293g womit du dann auch UL unterwegs bist. 

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Sooo, schauen wir mal weiter :geek:

Hab mir alle Anmerkungen durchgelesen und mir überlegt wie und was ich so ändere. Gehen wir mal wieder geordnet vor:

 

Rucksack: ---> bleibt weiterhin :roll:

Ich verstehe, dass hier noch einiges an Einsparpotenzial vorhanden ist, aber ich bleibe bei meiner Wahl. Die 38l passen (Platz für andere Touren auf denen auch mal etwas mehr Nahrung mitgeschleppt werden muss), mein Rücken ist großteils ohne Kontakt zum Rucksack, Hüftgurt trägt gut (wenn er mal bei höherer Beladung wirklich tragen muss).

Es passt halt (bis auf das Gewicht ) alles für mich B)

Merinohoody & Shirt: ---> raus! -250g

Ist halt wirklich schwer (500g) & das Shirt fliegt gleich mit. Versuche es mal nur mit Wanderhemd (tagsüber) und mit nem dünneren Longsleeve (250g) zum Schlafen, bzw. im "Camp", kombiniert mit der Windjacke. Ich hoffe, ich komme damit aus, ne Richtige Wärmeschicht würde mir in dem Fall fehlen...

Am 11.11.2018 um 12:45 schrieb Fabian.:

Dünnes Decathlon Fleece reicht zu der Jahreszeit vollkommen.

@Fabian. Meinst du das kommt soweit hin? Longsleeve wäre dieses hier: https://www.dilling-unterwaesche.de/Herrenwaesche/Exklusives-Merino-Shirt-mit-Reissverschluss-fuer-Herren-Gruen.html

Wind- & Regenjacke: ---> bleiben!

Sehe ich hier genau so:

Am 11.11.2018 um 12:45 schrieb Fabian.:

Windjacke UND Regenjacke fande ich damals sehr hilfreich. Tagsüber sind Shirt + Windjacke i.d.R. optimal. Da wir teilweise heftige Gewitter/Sturm/Regen zu der Zeit hatten war ich auch über Regenjacke und -hose froh.

Evtl. wird die Regenjacke noch durch die FroggTogg ersetzt, aber mal schauen :mrgreen: (wären nochmal -100g)

Handschuhe: ---> bleiben als "Luxusartikel"

Wenn ich morgens/Abends doch mal kalte Finger hab (kommt durchaus mal vor) hab ich die lieber dabei (46g), und die Regen-Überziehhandschuhe (26g) werd ich auch mitnehmen um sie (falls es Regnet :roll:) mal zu testen.

Küche: ---> fliegt raus! -440g

Die Einheimische Küche wird herhalten müssen, hat mir an Spaniens Nordküste auch sehr zugesagt, der Kaffee für 1€ war immer top :) Löffel lasse ich mal drin für Joghurt o.ä. unterwegs, die 15g kommen in die neue Kategorie "Luxus" :D

Deo & Parfum: ---> Deo bleibt (20g Luxus), Parfum fliegt -5g

Mein selbstangemixtes Deo kommt mit, Merino + die 20g haben in Schottland sehr gute Dienste geleistet und sich bewährt.

Powerbank: ---> letztendlich kommt sie doch raus! -267g

Hab über mein Technikkonzept etwas nachgedacht. Handyakku wird lange halten, sagen wir 4Tage sollten schon drin sein. Navigation wird kaum benötig, Internet nur ab & zu, Fotos/Videos übernimmt GoPro. Da reicht gelegentliches laden beim Essen / Campingplatz.

Der Gimbal den ich mitnehmen werde (jaaaa sehr schwer :roll:) hat einen dicken Akku verbaut, der die GoPro im Betrieb mit auflädt. D.h. es könnte sogar sein, dass ich das die Cam inkl. Gimbal vielleicht 1/2 mal laden muss um 14 Tage durchzuhalten. Das werde ich aber nochmal vorher testen.

Dadurch fällt ein 2tes Ladekabel weg -12g (entweder Handy oder Cam wird geladen), der Stromstecker kann leichter werden (HTC mit 1x USB -35g anstatt Anker mit 2x USB -80g), Ersatzakkus für die GoPro fallen komplett weg -45g bzw. -90g.

Die Powerbank bleibt somit auch zu Haus -120g.
 

Packsäcke: ---> überarbeitet -25g

Am 11.11.2018 um 11:12 schrieb zeank:

Da du eh so viele Packsäcke hast, nimm einem davon als Kopfkissen. Evtl geht auch der Pumpsack.

Mir wär das mit so viel Elektronik/Fotokram zuviel. Aber das muss natürlich jeder selber wissen. 

Auch nochmal vielen Dank an @zeank, hab bezüglich Packsäcken & Elektronik (siehe Powerbank) nochmal nachgearbeitet. Es bleiben übrig:

  • 3l Drybag für Kleinkram & Technik 24g
  • 20l Pump-/Packsack zum Iso-aufpumpen inkl. Quilt+Kleidung verpacken 62g
  • 1l Zipper für Hygienekram 7g

Essen, wenn was gekauft wird, kommt in ne Einkaufstüte (mehrfach verwendet versteht sich!), das Zelt kann auf der Rückreise in genauso einer verschwinden (wenns noch nass/schmutzig sein sollte).

Kleiner Spiegel: --> raus! -10g

Alleine auf Tour mal ganz praktisch zum Absuchen nach Zecken etc. aber mit 2 Personen überflüssig. -10g

Footprint: ---> raus! -110g

Ich verlasse mich mal auf die Erfahrungen von @Fabian.

Am 11.11.2018 um 12:45 schrieb Fabian.:

Footprint raus. Brauchst du ebenfalls nicht. Weder in den Dünen noch auf den Zeltplätzen. -110g

 

Wo wir dann auch beim vorerst letzen Thema angekommen sind: den Heringen

Am 11.11.2018 um 12:45 schrieb Fabian.:

Wir hatten damals extra Schnee-/ Sandheringe mit und waren froh darüber.

Hier habe ich bisher keine Erfahrungen mit den Swiss 120er gemacht, sind auch noch nicht bestellt..

Was würdest du/würdet ihr mir da empfehlen? Vorher welche aus Kunststoff kaufen (Handgepäck :!::!:) oder vor Ort in nem Outdoorgeschäft welche suchen. Worauf sollte ich achten? Hab bisher nur die von MSR mitgelieferten benutzt bzw. in Schottland haben es einfache Aluteile ausm Outdoorshop getan (Wald- & Wiesenboden).

 

Außerdem bin ich bezüglich der Isomatte am überlegen. Habe erst meine NeoAir Xlite - Large verkauft & wollte auf die NeoAir Xlite - Woman Version umsteigen, da ich im Zelt vor der Isomatte am Fußende Platz für den Rucksack haben möchte. Die 168cm Länge wären genau richtig.

Mir ist nun noch die Sea To Summit Ultralight Insulated Mat - Small (85g schwerer) ins Auge gesprungen, auch 168cm lang, etwas günstiger (inkl. 20l Pumpsack), angeblich bequemer & geräuschärmer :ph34r: Gibts da weitere Erfahrungen/ Tipps / Empfehlungen / Vorschläge oder habe eine andere gute Matte übersehen?

Achja, aktuell mit 4905g BW UL unterwegs :roll:

 

Gruß, 

Wander-Gurke 

bearbeitet von Wander-Gurke

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vor 24 Minuten schrieb Wander-Gurke:

 

@Fabian. Meinst du das kommt soweit hin? Longsleeve wäre dieses hier: https://www.dilling-unterwaesche.de/Herrenwaesche/Exklusives-Merino-Shirt-mit-Reissverschluss-fuer-Herren-Gruen.html

Handschuhe: ---> bleiben als "Luxusartikel"

Wenn ich morgens/Abends doch mal kalte Finger hab (kommt durchaus mal vor) hab ich die lieber dabei (46g), und die Regen-Überziehhandschuhe (26g) werd ich auch mitnehmen um sie (falls es Regnet :roll:) mal zu testen.

Kleiner Spiegel: --> raus! -10g

Alleine auf Tour mal ganz praktisch zum Absuchen nach Zecken etc. aber mit 2 Personen überflüssig. -10g

Wo wir dann auch beim vorerst letzen Thema angekommen sind: den Heringen

Hier habe ich bisher keine Erfahrungen mit den Swizz 120er gemacht, sind auch noch nicht bestellt..

Was würdest du/würdet ihr mir da empfehlen? Vorher welche aus Kunststoff kaufen (Handgepäck :!::!:) oder vor Ort in nem Outdoorgeschäft welche suchen. Worauf sollte ich achten? Hab bisher nur die von MSR mitgelieferten benutzt bzw. in Schottland haben es einfache Aluteile ausm Outdoorshop getan (Wald- & Wiesenboden).

Gruß, 

Wander-Gurke 

Fleece: Ich kann den Longsleeve von Dilling leider so gar nicht einschätzen. Ich hatte das Decathlon Fleece dabei und damit war es mir immer warm genug. Notfalls in Kombi mit der Windjacke.

Handschuhe: Brauchst du wirklich nicht. Wenn du es aber testen willst, dann nimm sie ruhig mit.

Kleiner Spiegel: Gute Entscheidung. Auch wenn du alleine unterwegs bist brauchst du den nicht. Du hast doch dein Handy dabei :P

Heringe: Wir hatten die MSZ Blizzard dabei und waren froh darüber. Irgendjemand hat aber auch mal die Idee aufgeworfen aus Abflussrohr selber Schneeheringe zu basteln die noch deutlich leichter sind und mit denen man problemlos in den Flieger kann. Da müsstest du mal im Forum oder bei ODS schauen.

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vor 13 Minuten schrieb Fabian.:

Fleece: Ich kann den Longsleeve von Dilling leider so gar nicht einschätzen. Ich hatte das Decathlon Fleece dabei und damit war es mir immer warm genug. Notfalls in Kombi mit der Windjacke. 

Werd ich bei gelenheit einfach mal testen, wenns tagsüber nicht allzu kalt ist, mit der Longsleeve + Windjacken-Kombi mal draußen sein.

vor 14 Minuten schrieb Fabian.:

Heringe: Wir hatten die MSZ Blizzard dabei und waren froh darüber. Irgendjemand hat aber auch mal die Idee aufgeworfen aus Abflussrohr selber Schneeheringe zu basteln die noch deutlich leichter sind und mit denen man problemlos in den Flieger kann. Da müsstest du mal im Forum oder bei ODS schauen.

Die bekomme ich wohl nicht durch die Sicherheitskontrolle, aber ich schaue mal nach Alternativen aus Kunststoff.

Handschuhe nehm ich mit & anschließend wird berichtet, ob du wirklich recht hattest ;-)

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vor 5 Minuten schrieb Wander-Gurke:

Die bekomme ich wohl nicht durch die Sicherheitskontrolle, aber ich schaue mal nach Alternativen aus Kunststoff.

Deswegen schau mal nach den Alternativen aus Abflussrohr. Das sollte auch ohne handwerkliches Geschick schnell und günstig realisierbar sein und im Zweifelsfalls wahrscheinlich besser halten als die MSR Blizzards.

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Hab beim Forum durchforsten noch einen Erfahrungsbericht von @Stromfahrer bezüglich der "Coghlans ABS-Heringe Gelb gelb 15,2 cm"  (https://www.amazon.de/gp/product/B000OR12L0/) auf der Rota Vicentina gefunden und werde mir diese mal bestellen.

Würde aber "zur Sicherheit" noch 5 von den PVC-Selbstgebauten anfertigen, wenns doch mal direkt in die Dünen gehen sollte. Geplant ist aber großteils Campingplatz oder halt nicht direkt am Strand/im Sand.

Oder wie würdet ihr das einschätzen? Von beiden welche mitnehmen oder nur eine Variante?

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Die Coghlans haben mir zwei intensive Saisons gute Dienste erwiesen. Sie sind nun aber teilweise durch, d.h., sie beginnen weiß zu werden und einzelne zeigen Bruchstellen oder Bruchvorboten (die Querplatte des T-Profils löst sich nach hoher Belastung/versehentlichem Biegen vom Standplatte des T-Profils).

Für Portugal würde ich die ohne Zögern dennoch weiter verwenden. Für härtere Trailanforderungen mit Handgepäckreise hingegen würde ich die entweder erneuern oder statt dessen meine flexibleren 120er Pirnahas verwenden (Piranhas muss man allerdings eher sachte mit Stein reinklopfen; man sollte sie nicht mit dem Fuß reindrücken).

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vor 5 Minuten schrieb Stromfahrer:

Für Portugal würde ich die ohne Zögern dennoch weiter verwenden. Für härtere Trailanforderungen mit Handgepäckreise hingegen würde ich die entweder erneuern oder statt dessen meine flexibleren 120er Pirnahas verwenden (Piranhas muss man allerdings eher sachte mit Stein reinklopfen; man sollte sie nicht mit dem Fuß reindrücken). 

D.h. für mich in dem Fall für Portugal die Coghlans, oder würde ich auch mit 120er Swiss Pirnahas zurechtkommen? Habe mit beiden noch keine Erfahrung, aber hatte mir zuerst die Pirnahas rausgesucht bei der allgemeinen Planung für Handgepäckreisen.

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vor 53 Minuten schrieb Wander-Gurke:

D.h. für mich in dem Fall für Portugal die Coghlans, oder würde ich auch mit 120er Swiss Pirnahas zurechtkommen?

Für die Kombi Rota Vicentina und Fishermens finde ich die Coghlans besser geeignet. Gerade in den sandigeren Böden halten die klar besser.

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  • Gleiche Inhalte

    • Von monhae
      Hallo zusammen
      ich bin noch im beginer-Stadium des Weitwanderns und von ultralight (in meinem Fall bisher erst light) und erhoffe mir ein paar Tipps von euch.
      Im März werde ich für unbestimmte Zeit (ca 2 -3 Wochen) im Süden Portugals wandern. Vorgesehen habe ich eine Kombi aus Historical way und Fisherman Trail. Meine Weitwandererfahrung ist mit dem AlpeAdriaTrail und dem Lechweg noch ziemlich bescheiden. Auf diesen beiden Touren war ich alleine unterwegs und habe in Hotels oder Hütten übernachtet. Wenn ich mit dem Zelt unterwegs war, waren wir bisher immer mindestens zu zweit. Alleine habe ich bisher nur für eine Nacht hier bei mir in der Gegend  (Kreta) gezeltet. Ich bin an sich nicht ängstlich, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das solo zelten zusagt. Es ist ja schon nochmal was anderes in einger Gegend zu zelten, die frau nicht kennt. Bei den Touren ohne Zelt, habe ich mich aber mehrfach geärgert, dass ich auf Unterkünfte angewiesen bin und meine Etappen an den Unterkünften orientieren musste. Darum habe ich mir gedacht, dass ich in Portugal Erfahrungen im Campen auf einer Mehrtagestour sammeln könnte. Ein leichtes Zelt ist mit dem Tarptent Notch vorhanden und auch das restliche Schlafsystem ist leicht. Ich habe schon von einigen gelesen, dass sie auf dem Fisherman Trail teilweise gezeltet haben. Wie sieht es auf dem Historical Way aus? Hat da jemand Erfahrungen? 
      Sobald ich mich definitiv entschieden habe, ob ich mit oder ohne Zelt unterwegs bin, veröfentliche ich dann gerne auch einmal ein Packliste hier und freue mich schon darauf, wenn ihr sie "zerpflückt".
      Danke schon mal, für eure Antworten!
       
    • Von Bike-Packing
      Hallo zusammen, 
      seit 2-3 Jahren bin ich wieder mehr zum Fahrradfahren gekommen und nutze dies gerne als Ausgleich zum Job und sonstigem Sport. Dieses Frühjahr hatte ich aufgrund eines Jobwechsels etwas Zeit und habe mir mein Zelt geschnappt und bin  mit dem Rad vom Ruhrgebiet an die niederländische Nordsee gefahren. Dabei habe ich gefallen am Radreisen/Bikepacking bekommen. 
      Nach einigen kurzen und auch einer längeren Tour durch Kroatien (ohne Zelt) habe ich mich jetzt entschlossen mein Equipment etwas zu optimieren. Bisher bewege ich mich bei Zelt und Co. eher auf Baumarkt-Nivau. 

      Bei meinen Suche nach einem kompakten und bezahlbaren Schlafsack bin ich bisher noch nicht fündig geworden. Hinweis; ich bin 2m lang und daher sind die meisten Säcke für mich zu kurz. 
      Vor ein paar Monaten bin ich zufällig an einen sehr netten und kompetent Verkäufer (oder eher Berater, er wollte nicht in jeden Preis etwas verkaufen) gestoßen. Er konnte mir zwar aus seinem Portfolio nichts passendes bieten, hat mit aber einen Hersteller für Quilts genannt. 
      Leider habe ich den Namen vergessen und finde auch nichts bei Google. Daher hoffe ich auf eure Schwarmintelligenz .
      Der Hersteller:
      - kommt aus Portugal und produziert wohl auch dort
      - der Name ist in Anlehnung an einen Berg/Gebirge (das ist mir von dem Marketing Bla-Bla hängen geblieben)
      - er stellt u.a. Quilts in verschiedenen Größen/Längen her

      -P/L Verhältnis soll recht gut sein. ~200-250 EUR je nach Größe und Füllung
      - neben Quilts hat er u.a. auch Biwak Säcke im Angebot 
      - ist bei Google für mich nicht zu finden
       
      Eventuell weiß ja einer von euch Experten welchen Hersteller ich suche. Ich hab bis jetzt nur irgendwelche bunten selbstgenähten Decken aus Portugal bei Google gefunden. 
      Und ja, ich könnte auch den Verkäufer nochmal fragen. Ich komme aber leider in der nächsten Zeit nichtmehr so schnell zu den Laden. 
       
      Ich würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könnt und bedanke mich schonmal in Voraus bei euch. 
      Viele Grüße... 
    • Von nah.tour
      Hallo liebe Community, nach längerem stillen Mitlesen wollte ich nun in meinem ersten Beitrag einmal meine Person und direkt eine kleine Tourenvorbereitung vorstellen. Doch alles schön der reihe nach. 
      Ich bin Ende 20, wohne in Berlin und bin zur Zeit hauptberuflich Student. Trekking und Outdoor Erfahrung ist vorhanden und wandelt sich, auch mit Hilfe dieses Forums, langsam in "leichteres" Trekking um. Dabei liegt mir persönlich sehr die Nachhaltigkeit am herzen, sprich nicht unnötig Einwegplastik verwenden, oder Grundlos neue Sachen kaufen. Gerade beim Thema Gewicht beißt sich diese Nachhaltigkeit oft, ich bin aber bereit in bestimmten Punkten mehr zu tragen und dafür Dinge häufiger zu verwenden. Als Beispiel arbeite ich gerade daran, wie Ziplock Beutel vermieden werden können, die sind zwar nicht direkt Einweg, aber nach so einer Tour sind sie doch häufig kaputt...
      Das soll es erstmal zu mir gewesen sein, über Nachfragen, Anregungen oder andere Dinge freue ich mich. 
      Der zweite Punkt bezieht sich auf eine kleine Tour die ich nächste Woche im Harz alleine gehen werde, es handelt sich um den Selketal- Stieg, ein ca. 75km langer, oder kurzer, Weg im Harz von Stiege nach Quedlinburg. In mehrerlei hinsicht ist dies eine Premiere, zum einen da es meine erste Solotour wird, zum anderen das ich meine Ausrüstung soweit möglich, sehr reduziert habe und neue Dinge ausprobiere. 
      Dazu habe ich nun auch direkt eine Frage beziehungsweise erbitte mir kritische Kommentare zu meiner Liste. Bisher wie gesagt habe ich eher klassisches Trekking betrieben (vor 2 Wochen bin ich erst aus Schweden zurück gekommen) gibt es auf dieser Tour einige Neuerungen, Trailrunner statt Stiefel, Rucksack ohne Gestell, Shorts statt Wanderhose usw. Bei meinen Planungen bin ich eher vorsichtig, bereite mich gründlich vor und habe gerne "backup" dabei, obwohl ich eigentlich weiß das es nicht notwendig ist. 

      Nun bin ich auf eure Anmerkungen gespannt, ich werde mich zu einigen Dingen noch nichts rechtfertigen, es gibt aber einige Punkte an denen ich selber noch rum überlege... Vorweg nur so viel, ich weiß das einige "schwere" Sachen dabei sind, ich habe aber momentan nicht das Geld in viele Dinge neu zu investieren (gerade erst neue Trailrunner besorgt :))
      Vielen Dank für eure Hilfe und liebe Grüße
      Marc 
    • Von cluster
      Hallo liebe Forengemeinde,
      ich bin neu im Bereich Trekking, musste aber schon leidtragend feststellen, dass 14Kg am Rücken über die Alpen einfach zu viel ist...
      Bei einer kleinen Analyse wo ich noch Gewicht einsparen könnnte, kam mir der Schlafsack in den Sinn. Aktuell habe ich einen SALEWA SPICE +3 (regulär). Ein Kunstfaserschlafsack mit Komfort 7-3°C und einem Gewicht mit etwas über 1Kg inklusive Packsack. Diesen hab' ich mir zwar erst gekauft, mir aber gedacht bei der großen Trekkinginvestition lieber mehr in ein ordentliches Zelt zu stecken.
      Nun frage ich mich, welche Alternativen habe ich? Natürlich habe ich auch eine Schmerzgrenze was die Gewichtseinsparung betrifft, so möchte ich wenn möglich nicht 100g mit 300€ erkaufen (oder dergleichen)
      Wofür möchte ich den Schlafsack verwenden?
      Ich wohne im Alpenvorland (Österreich). Dabei wandere ich im Alpenvorland, sowie auch an den Hohen Tauern. Jedenfalls biwakiere ich an einem Tag in 2500m Höhe und am anderen im Tal auf 600m. Je nach Wetterlage habe ich also Nachts mal 15° weniger, mal 15° mehr. Natürlich möchte ich da nicht zwei paar Schlafsäcke mitnehmen, sondern einen möglichst flexiblen. Den Salewa Spice +3 kann man dabei auch als Decke verwenden, was ganz praktisch ist. Der Hersteller gibt eine Maximaltemperatur von 24° an (was in den Alpen selbst im Tal recht selten vor kommt).
      Wie schlafe ich?
      Ich verwende eine Sea-to-summit Ether Light XT Insulated Isomatte und normal kein Inlay. Zudem bin ich primär Seiten- und Bauchschläfer, aber ich fürchte das muss ich mir sowieso abgewöhnen. Und bei zu warmen Schlafen kann ich schonmal schwitzen.
      Nun habe ich bei meinen Recherchen gesehen, dass die meisten UL Schlafsäcke nur einen Viertel- oder Halb-Reißverschluss besitzen, was die Belüftung um einiges einschränkt.
      Habt ihr dennoch eine Empfehlung für mich?
       
      Vielen lieben Dank!
    • Von Fuchs
      Hallo, 

      Das ist mein erster gestarteter Post hier im Forum. Wenn ich etwas vergessen habe bitte einfach drauf aufmerksam machen.
      Mein Plan ist nächstes Jahr im Juni die Walker`s Haute Route zu gehen. Ich habe vor hauptsächlich im Zelt zu schlafen und alle paar Tage etwas warmes in den Hütten zu essen. Ich plane, dass ich ca. 3-4 Tage essen max. tragen muss. Wasser sollte häufig sauber und zugänglich sein. Temperatur sollte angenehm zum gehen sein. Nachts etwas kühler, aber nicht unter der Komfortgrenze des Quilts (-3). Der gane Trip wird so ca. 10-12 Tage dauern.
      Hier mein lighterpack: https://lighterpack.com/r/6k7688
      Die Dinge mit denen ich gut klarkomme und Zuhause habe, habe ich vorerstmal mit (Set) markiert. 
      Bei allen anderen Dingen bin ich für Vorschläge dankbar. Trekkingstöcke habe ich die Locus Gear ins Auge gefasst, bin mir da aber noch unsicher. Wäre ein dünnes Fleece sinnvoll? Normalerweise ziehe ich bei mehr Wind einfach die Shell drüber und laufe damit. 
      Bezügl. der Shell Jacke: Jap die ist schwer, aber ich hab sie halt. Bisher war es das einzige Regenequipment was mich nie im Stich gelassen hat, egal wie lange es geschifft hat.
      (Ihr seht emotionale Verbindung ist da, aber sie ist auch sooo schwer:)
       
      Vielen Dank für Eure Tipps.
       
      Gruss 
       
       
      Edit: 
      Habe noch ein paar Sachen vergessen. Wurden noch hinzugefügt.
      Roter Stern bedeutet noch nicht vorhanden. Wäre aber so geplant.
       
       
       
       
       
       
       
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