Jump to content
Ultraleicht Trekking

laui66

Members
  • Gesamte Inhalte

    37
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    3

laui66 hat zuletzt am 15. Juli 2018 gewonnen

laui66 hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Über laui66

  • Rang
    Leichtgewicht

Profile Information

  • Geschlecht
    Not Telling

Letzte Besucher des Profils

754 Profilaufrufe
  1. Hallo Joe, roli hat Dir die Links ja schon genannt, das ist auch so ziemlich alles, was man im Netz zur Zeit findet. Hier findest Du einen weiteren Link. Ich werde den Trail im Mai nächsten Jahres gehen, hab mir dort schon einiges im Internet angesehen, insbesondere haben sie sehr schöne Campingplätze direkt am Weg, wenn auch nicht an jedem Etappenziel. Ich hab die Etappen etwas anders eingeteilt und werde in Jesenice starten, dort kann man mit der Bahn sehr gut an- und abreisen. Ab Stara Fuzina kommen nach meiner Planung 3 Etappen mit sehr vielen Höhenmetern.... Laurenz
  2. Hallo, ich bin im Mai auf dem Camino del Norte unterwegs. Ich möchte aber auch bei der Übernachtung flexibel sein und übernachte auch sehr gerne mal im Zelt. Daher hab ich auch ein Zelt, Matratze und einen Quilt dabei. Das paßt dann aber noch locker in meinem Kumo. Du solltest also mit dem vergleichbaren Murmur keine Probleme haben. Der Kumo läßt sich auch bis etwa 9 oder 10 kg noch tragen, aber mit etwa 5-6 kg ist der aus meiner Sicht optimal. Ansonsten bin ich eher auf der Seite von Dr. Matchbox: Jage erst mal nicht dem letzten Gramm hinterher. Das soll ja auch Spaß machen, und wenn Du der Meinung bis, Du nimmst z.B. ein Hemd mehr mit, oder ein Deo, weil Du Dich abends damit wohl fühlst, dann mach das. - den Reiseführer als Datei auf dem Handy mitzunehmen, ist eine sehr einfach Form der Gewichtseinsparung - das Fleece von Decathlon hab ich auch. Ist völlig ok - Ich würde keinen Reader mitnehmen, wenn Dein Smartphone einigermaßen groß ist, dafür gibt's dann entsprechende Apps. Dann aber vielleicht eine etwas größere Powerbank hier noch meine Packliste, vielleicht sind da noch Anregungen für Dich dabei. Steht auch noch nicht ganz, aber ein bißchen Zeit hab ich ja noch.: https://www.geargrams.com/list?id=43037 Laui
  3. Hallo, auf manchen Wanderungen benötige ich zwar keinen größeren Kocher, um mir Essen zuzubereiten. Aber einen Kaffee zwischendurch mag ich ganz gerne, auch wenn's dann nur löslicher Kaffe ist. Hierfür hab ich mir diesen Kocher gebastelt: Eine Halterung aus Alumaterial (Baumarkt): 11 g Den Dosenkocher mit Carbonfelt: 6 g Den Windschutz aus Titanfolie: 9 g Und die sehr kleine Tasse (etwa 200 ml) von Keith: 46 g Tatsächlich hatte ich die Tasse schon, und die meisten Materialien (Rest Carbonfelt, Dose, Alu) waren als Reste vorhanden. Nur ein Stück Titanfolie hab ich mir über E-Bay besorgt. Der Dosenkocher reicht von der Leistung her für eine Tasse. Dosenkocher, Halterung und Windschutz passen in die Tasse, hier wäre auch noch Platz für ein bißchen Kaffe und ein kleines Feuerzeug... Wer Lust hat, baut's nach....
  4. Hallo, ich bin im Internet auf das Plaine "Pulverwunder" gestossen. Das ist ein Trockenshampoo, Duschgel, Rasierschaum in einem und wird auf deren Homepage angeboten. Dort gibt es auch eine entsprechende Beschreibung. Ich hatte mir einfach mal eine Packung davon bestellt und finde, das ist ideal für Ultraleicht-Wanderer. Ein Tütchen wiegt 3 g und reicht bei meinem Kurzhaarschnitt locker für 2 Anwendungen. Allerdings ist es relativ teuer. Ich hab mir mal die Freiheit genommen, die Firma zu überreden, mal Probepackungen davon für Ultraleichtwanderer anzubieten und hab heute von denen folgende Mail erhalten: Hallo Herr xxxx, wir würden gerne die Pulverwunder-Probenaktion vom 4. bis zum 18. Februar durchführen. Wenn man uns in diesem Zeitraum an info@drymanscosmetics.com eine E-Mail mit dem Betreff „Ultraleicht“ und der Empfängeradresse sendet, dann würden wir je 3 Probesachets mit Produktinformationen senden. Also: Wer Lust hat, kann sich ja in dem Zeitraum eine Probe bestellen. Und dann mal hier berichten..... Ach ja: Ich krieg keine Provision.... Fand halt nur das Produkt ganz gut. Laui
  5. Hallo, bin den Weg im letzten Jahr gelaufen. Ich fand ihn wunderschön und kann dir dazu nur raten. Gerade die Etappen direkt am Meer fand ich sehr schön. Und es ist wirklich schön, abends zu relativ niedrigen Preisen die einheimische Küche zu geniessen. Ich bin auch vor einigen Jahren den Caminho Portugues gelaufen, und zwar am Anfang eine Variante am Meer entlang. Ich fand das auch ok. Aber nicht annähernd so toll wie die Rota Vicentina. Es gibt unterwegs einige Campingplätze. Aber Du findest wirklich auch günstige andere Unterkünfte. In der Kombination hab ich das auch gemacht: Mal auf einem Campingplatz, mal in einem Hostel oder günstigen Hotel. Lediglich nach der ersten Etappe (nach Santiago do Cacem) gibt es eigentlich nur die "Moinhos de Paneiro", die zwar sehr schön, aber auch sehr teuer als Unterkunft ist. Erst im Nachhinein hab ich gesehen, das es unter "Terra Verde" eine Alternative gibt. Man kann den Weg auch prima verlängern und weitere 2 Etappen bis Lagos laufen. Ist dann logistisch einfacher, weil man dann von Lagos aus mit dem Zug weiter nach Faro fahren kann. Ich hab das nur in umgekehrter Richtung gemacht: Hin über Faro, mit dem Zug nach Lagos, 14 Etappen bis nach Santiago do Cacem, dann den Bus nach Lissabon und wieder zurück nach Deutschland. Vielleicht hilft Dir das bei der Flugbuchung? hier noch ein kleines Video von meinem Weg: Viel Spaß auf dem Weg Laui
  6. Hallo Piucore, ich war im Mai auf der Rota Vicentina, ebenfalls auf CP. Die Matte ist bis etwa 9/10 Grad für den Sommer geeignet. Es kommt sicher auf Dein pers. Temperaturempfinden an, aber wird es nicht in 420 m Höhe nachts kälter sein? In der Grösse S liegt der Unterschied beider Matten bei 85 g. Ja, ich weiss, für manche hier eine Welt, aber bevor mir nachts kalt wird, trage ich die gern. Die Eva direkt unter der STS geht natürlich auch...
  7. Hallo Piucore, ich kann Dir auch nur zu der STS raten, hab ich auch und finde die saubequem. Und ich bin da schon recht anspruchsvoll, weil rückengeschädigt und übergewichtig. Rascheln tut da nix, hatte mal die Neoair, da war das anders. Die Matten gibt es neben den Grössen noch in 2 Varianten, und dann in allen möglichen Kombinationen: Comfort: Die ist dann noch dicker und hat mehr "Zellen". Braucht man aber aus meiner Sicht nicht wirklich. Insulated: Muss man wohl nicht erklären. Ich hatte im letzten Jahr in Portugal die gelbe dabei und fand sie noch ein wenig kalt, würde Dir daher zu der Insulated raten. Die habe ich jetzt. Da Du einen Mariposa hast, würde ich das Rückenpolster gegen eine dünne gefaltete Eva austauschen, und die unter das Zelt legen. So mache ich das bei meinem Kumo auch. Bringt dann den R-Wert auch noch ein wenig nach oben....
  8. Es gab kein wirklich schlechtes Wetter, ok ein bißchen Regen, aber nichts wildes, auch keinen wirklichen Wind. Ich denke, das kann in Wales auch anders sein. Insofern kann ich dazu nichts berichten. Die beiden Aufstellstangen sind natürlich ein bißchen Luxus: Man hat ein Sonnendach, wenn man eins will, freie Sicht, wenn man mag, und eine trockene Wäschleine, wenn man eine braucht. Außerdem wirkte das Zelt neben den ganzen Wohnwagen und Mobilheimen etwas größer Für mich hat sich das schon wegen der Wäsche gelohnt, die kriegt man sonst nirgends trocken. Vielleicht hat noch jemand eine Idee, wie ich aus den beiden Stangen einen Frame für meinen Kumo bastel, dann wär's perfekt...
  9. zum Pumpsack: Sollte mit auf der Verpackung stehen, ob einer dabei ist. Zum Carbonfilz: Gibt's bei SackundPack...
  10. gar nicht kalt. Ich hab nicht gemessen, aber ich denke so 8-10 Grad...
  11. laui66

    Pembrokeshire Coast Path

    Oh je das fängt ja gut an. Am Gleis steht zwar mein Zug angezeigt, aber nur bis nach Düsseldorf. Auf meinem gedruckten Plan der Bahn steht Köln. Ich steige trotzdem ein und frag den Schaffner: So etwas könnte sich halt ändern! Ich frag ihn wie ich jetzt zum Flughafen Köln komme? Haben Sie die Bahn App, dann können Sie ja nachsehen. Hinterher mailt mir die Bahn, das sich das Gleis für die Einfahrt geändert hat. Die wirklich wichtige Information (Der Zug fährt nicht bis nach Köln) fehlt. So kenne ich die Bahn... Die App zeigt mir den Weg, und ich kriege noch meinen Flug nach Bristol. Nun noch mit dem Bus nach Cardiff, dort ist erst mal Zwischenstation im wirklich tollen Hostel "The River House". Ich hab ja schon viele Hostels gesehen, aber das hier ein Traum. Die Badausstattung reicht auch für ein 4-Sterne-Hotel, es gibt ein wirklich tolles Frühstück, und das Ganze für 16 GBP. Super. Am nächsten Morgen geht es weiter mit dem Zug nach Carmathen, anschließend mit dem Bus nach Cardigan. Ab hier kann ich endlich ein bisschen laufen, heute allerdings nur 7 km bis zur YAH Poppit Sands. Die Jugendherberge liegt über dem Meer mit fantastischen Aussicht. Es sind nur ein paar Leute da, alles sehr ruhig. Die Verpflegung ist wie erwartet nicht vorhanden, nicht mal ein Wasser kann man kaufen. Trotzdem eine wunderbare Jugendherberge... Am nächsten Tag geht es auf die erste richtige Etappe. Fast 1000 m geht es hoch und auch wieder runter. Ich bin noch nicht in Form und am Ende der Strecke schon ziemlich fertig. Dafür ist die Strecke superschön. In Newport angekommen esse ich abends eine tolle Pizza im lokalen Restaurant 'The Canteen'. Der nächste Tag ist für walisische Verhältnisse superheiss. Wenn das so weitergeht, reicht die Sonnencreme niemals. Abends lande ich auf dem Fishguard Caravan Park. Eigentlich viel zu teuer (16€) aber die Lage fand ich super. Während ich mir meine Nudeln koche, startet an der Rezeption eine Grillparty. Erst hinterher sehe ich das Schild, auf dem steht, das jeden Mittwoch für alle auf dem Platz gegrillt wird. Ich lese noch ein bisschen und geniesse den Sonnenuntergang. Am nächsten Morgen werde ich vom Regen geweckt. Das konnte mit dem Wetter ja auch so nicht weitergehen. Ich packe meine Sachen im Regen zusammen und mach mir mein Frühstück im Spülraum des Campingplatzes. Dann lauf ich los. Der Regen hört irgendwann auf und ich Lande in Fishguard. Hier muss ich unbedingt Geld und Lebensmittel besorgen, in den nächsten Tagen gibt es nix. Die ersten 4 EC-Automaten wollen keine meiner Karten. Auch einen Supermarkt finde ich nicht. Erst in Godwick kriege ich alles. Ich will heute noch bis nach Pwll Dery. Noch 4 km vor dem Ziel denke ich, das die Strecke insgesamt gut zu machen ist, aber dann geht's durch viel Geröll und über Klippen nur noch steil rauf und runter. Ich bin froh, als ich ankomme. Die Jugendherberge ist ein bisschen klein, dafür mit fantastischen Aussicht. Als ich am nächsten Morgen loslaufe, regnet es wieder, aber schon nach einer Stunde ist es trocken. Ich lande in dem kleinen Nest Trefin und Zelte auf dem Campingplatz im Ort. Die Zeltwiese hab ich für mich allein. Immerhin gibt's im Ort einen Pub, in dem man anständig essen kann. Nach den Nudeln, den Haferflocken und dem Leitungswasser der letzten Tage habe ich grosse Lust auf einen Burger und ein Guiness. Am nächsten Tag geht es zu YAH St Davids. Zwischendurch regnet es immer mal wieder ein bisschen, aber kaum hat man die Regenjacke und die Regenhose angezogen, hört es auch schon wieder auf. Das ist zwar nervig, aber es könnte auch durchregnen. Ich bin zu früh in der YHA, aber ein Gast lässt mich rein und ich koche mir schon mal was. Am nächsten Morgen geht's weiter Richtung Solva. Wenn es gut läuft, kann ich auch noch einen Abstecher nach St. Davids machen und mir die Kathedrale ansehen. Erst mal geht es aber am White Sands Beach entlang. Mal wieder fängt es an zu regnen. Kaum hab ich die Regenjacke wieder an, scheint die Sonne... Die Strecke ist insgesamt gut zu machen und ich bin schon früh in der Nähe von St Davids. Es gibt sogar einen kleinen Fussweg dahin. Insgesamt ist der Ort natürlich sehr touristisch. Ich bin froh, wieder rauszukommen, auch wenn die Kathedrale einen Besuch wert war. Nach ein paar weiteren km bin ich an meinem Campingplatz in Solva angekommen. Um etwas zu essen, will ich zum nächsten Pub. Der hat aber an dem Tag zu, und so geh ich noch bis runter in den Hafen (gut 2 km). Als wäre ich nicht schon genug gelaufen. Am nächsten Tag geht's nach Broad Haven. Am Anfang regnet es tatsächlich, aber dann wird es richtig warm. Die nächste Etappe ist mit 16 km geradezu entspannend. Da kann ich mir noch einen Abstecher zum Strand erlauben. Ich wundere mich ein bisschen, weil auf einmal fast alle am Strand mit mir gemeinsam gehen. Aber dann wird mir klar: Die Flut kommt und gleich gibt es keinen trockenen Zugang mehr. Glück gehabt. Ich laufe bis zur Westhook Farm. Ich hatte mir eigentlich eine kleine Farm mit ein bisschen Campingbetrieb vorgestellt, aber hier tobt ja der Bär. Trotzdem ist die Ausstattung übersichtlich, aber ok. Abends komm ein Eiswagen vorbei. Da kann ich nicht widerstehen. Am nächsten Tag laufe ich früh los: Auf der heutigen Etappe gibt es 2 Übergänge, die man nur bei Ebbe begehen kann. Bis zum Ort Dale ist die Strecke ganz schön: Ich lande rechtzeitig vor der Flut auf dem Campingplatz Sandy Haven. Ich hab eine Zeltwiese für mich alleine. Der Platz ist sehr schön, aber ohne jegliche Stromversorgung. Mein Solarpanel nützt mir bei dem bewölkten Himmel nichts.Und wieder habe ich die Zeltwiese für mich allein. Am nächsten Tag ist von meinem Handy Akku nicht mehr viel übrig. Das ist blöd, wenn das Handy auch Navi und Kamera ist. Fotos muss ich aber keine machen: Die Strecke ist schweinehässlich. Zwischendurch kommt die Sonne raus, und ich kriege ein bisschen Strom. Am Ziel reicht das gerade für ein Bild von der tollen Burg in Pembroke. Ich habe ein Hotelzimmer! Das ist zwar klein, aber wie luxoriös wirkt das, wenn man sonst im Zelt oder im Hostel übernachtet. Es gibt sogar ein landestypisches Frühstück: Natürlich besichtigte ich am nächsten Tag die Burg. Leider nieselt es die ganze Zeit, so dass die Aussichten ein bisschen trüb sind. Es nieselt den ganzen Tag. Der Weg besteht zu grossen Teilen aus hohem Gras und Sträuchern. Dadurch läuft mir das Wasser permanent in die Schuhe. Die sind zwar imprägniert, aber diese Mengen kann das nicht abhalten. Als ich ankomme, kann ich das Wasser aus den Schuhen giessen. Nicht nur das Wetter ist grässlich, die Strecke ist es auch. Ich lande schliesslich auf dem Campingplatz in Dale, der sich diesem trüben Tag in allen Punkten anschliesst. Der Platz grenzt direkt an einen stinkenden Hühnerstall, das Sanitärgebäude stinkt noch mehr, die Dusche funktioniert auch nicht. Ich bin froh, am nächsten Tag weiterzukommen. Das Wetter ist wieder super, ich hab etwa 25 km bis zur Trefalen Farm. Auch der Weg ist wieder sehr schön. Von dem Campingplatz erwarte ich nicht viel: Es gibt im Internet kaum etwas darüber, ich weiss nur, dass es kein heißes Wasser gibt, und nach dem Platz gestern?! Und siehe da: Der Platz ist richtig toll, ich werde nett empfangen, alles ist sauber und ordentlich. Super... Am nächsten Tag geht es zur YAH Marnobier. Für mich bislang eine der schönsten Etappen überhaupt. Das Wetter ist wieder superschön und es gibt tolle Blicke auf die Buchten und Strände In der In der Jugendherberge hab ich ein Zimmer für mich allein. Endlich wieder eine heisse Dusche.... Der letzte Tag ist noch mal richtig heiss. Ich komme noch einmal an sehr schönen Stränden vorbei. Ausserdem ist Tenby auf halber Strecke eine sehr schöne Stadt. Ich laufe nicht ganz bis zum Ziel (Amroth) durch, sondern biege bei Wisemans Bridge nach Kilgetty ab. Hier gibts einen - wenn auch sehr kleinen - Bahnhof, von dem ich wieder nach Cardiff fahre. Hier habe ich ich einen weiteren Tag, dann geht's leider wieder nach Hause. Insgesamt fand ich den Weg wunderschön! Es gibt 2 Etappen (vor und nach Pembroke), die man nicht wirklich braucht. Wenn man die ersten paar km nicht mitrechnet waren das 14 Etappen auf etwa 280 km, die man sich natürlich auch anders einteilen kann. Mit dem Wetter hatte ich grosses Glück: Nur ein wirklicher Regentag. Die Wege sind gut gekennzeichnet und auch gut zu begehen. Man unterschätzt ein bisschen die Höhenmeter: Es gibt zwar keine Berge, aber es geht fast immer rauf und runter. Die Jugendherbergen kann man uneingeschränkt empfehlen. Die Campingplätze sind meist sehr einfach, aber bis auf eine Ausnahme auch sehr schön. Landschaftlich liegen alle Unterkünfte meist wunderschön, oft mit traumhaften Aussichten auf das Meer. Die Einkaufsmöglichkeiten sind sehr begrenzt, man muss schon ein bisschen planen. Wasser kriegt man am Ziel immer, auf den Etappen gibt es auch kleine Bäche, aber wegen der ausgeprägten Tierhaltung auf den Weiden ist das nicht empfehlenswert. Wenn jemand wissen möchte, was ich so dabei hatte: https://www.geargrams.com/list?id=44579
  12. Hallo PlanW, ich habe die Sea to Summit Ultralight insulated. Regular bezieht sich auf die Größe, das mußt Du entscheiden. Comfort bezieht sich auf die Dicke der Matte: Aus meiner Sicht braucht man das nicht: Ich bin relativ schwer (100 kg, 1,87) und lege schon viel Wert auf einen guten Schlaf. Auf einer EVA-Matte könnte ich niemals übernachten. Die Sea to Summit ist schon super bequem, darauf schläft man wirklich gut. Rascheln tut da eigentlich nichts. Ich hatte schon mal die superleichte Neo-Air, da war das anders. Rutschen hängt natürlich auch vom Zeltboden ab, kann man nach allem, was ich hier gelesen habe, mit Silikon auf dem Zeltboden unterbinden. Tritt bei mir aber kaum auf. Für wärmere Regionen braucht man vielleicht nicht unbedingt die Insulated Version, aber da Du langfristig planst, rate ich dazu unbedingt. Ich hatte im letzten Jahr in Portugal die einfache Variante mit dabei, und fand es dann doch manchmal recht kalt. Hab mir für dieses Jahr (Wales) die Insulated zugelegt: Super Beim Kauf solltest Du darauf achten, daß ein Pumpsack mit dabei ist (Das ist nicht bei jeder Version so). Das Teil gibts in 2 Varianten und ist unschlagbar... Zum Zelt: Da bin ich natürlich Fan eines Tensegrity:
  13. Hallo Annk, ist MYOG eine Alternative für Dich? Ich hab die im folgenden Link dargestellten Stöcke, allerdings nur gesteckt. Die sehen dann auseinandergenommen nicht mehr wirklich nach Wanderstöcken aus (vor allem, wenn man die Griffe und die Spitzen jeweils in die Seitentasche steckt). War im letzten Jahr nach Faro und in diesem Jahr nach Bristol kein Problem, obwohl ich die außen in der Seitentasche meines Kumo transportiert habe. Ich hatte mir vorgenommen, die zur Not als Zeltstangen zu deklarieren, aber niemand hat gefragt...
  14. Hallo Sofie, sicher gehöre ich eher zu den Wanderern, denen Komfort wichtiger ist als das letzte Gramm, bin daher mit etwa 6 kg unterwegs. Ob ich damit in die UL-Kategorie gehöre, ist mir egal. Ich nutze ein Tensegrity-1 und lege eine 4mm Evazote-Matte darunter weil ich auch immer ein bißchen Angst um die Luftmatratze habe (Seatosummit). Die Matte kann ich so zusammenfalten, das sie in meinem Gossamer-Gear-Kumo als Rückenpolster paßt. Zwischendurch ist das Rückenpolster dann auch Sitzkissen. Die Matte hab ich von Extremtextil und wiegt dann 174 g, ist etwa 50 cm x 200 cm.
  15. Hallo Chirsmoto, ich habe seit Jahren den Kumo (also natürlich ein Vorgängermodell) und bin damit sehr zufrieden. Mein Basisgewicht liegt bei etwa 6 kg. Allerdings bin ich bisher nicht in Gegenden unterwegs gewesen, in denen ich Nahrung für 4 Tage mitnehmen mußte. Ich denke, für mehr als 10 kg ist der dann auch nicht mehr ausgelegt. Für Tagestouren oder für Wanderwege, auf denen man sich täglich neu verpflegen kann, ist er allerdings für mich ideal. Für längere Wege ist dann der Gorilla (von Gossamer Gear) etwas für Dich?
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.