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Ultraleicht Trekking

Christian Wagner

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Alle erstellten Inhalte von Christian Wagner

  1. Das ist wahrscheinlich der Hauptzweck der DIY- Teile, leider funktioniert der menschliche Geist nicht so. Sobald etwas aussieht wie das Original werden auch die entsprechenden Attribute zugeschrieben. Hier baut die Gute Atemmasken zu Hause fürs nächstgelegene Krankenhaus, angeblich nach CDC Spezifikationen welche sich aber nirgendwo finden lassen. Das ist alles lieb gemeint, aber im eventuell eben gefährlich. LG, Christian
  2. Naja, zumindest auf den amerikanischen Seiten (Reddit usw.) werden die Teile dann an das Krankenhaus gespendet. Gespendete Masken gab es noch keine bei uns. Knapp ist auch noch nix, aber wir sind ja auch erst ganz am Anfang. Ob in 3 Monaten noch genug da ist werden wir sehen, wahrscheinlich renne ich dann auch mit einer MYOG Maske rum . Lass mal hören! Ich meinte die zur Zeit grassierende Pandemie. Anstatt einer Handvoll infektiösen Patienten pro Woche kommen jetzt eben einige am Tag. Dann merkt man sich zwangsläufig wie es zu laufen hat ... Ich würde das wie Wilbo halten und die Dinger gut auskochen. Flächendesinfektionsmittel funktionieren nur auf sauberen, glatten Oberflächen.
  3. Cubenstreifen ist ja für Weicheier, 2 mm Dyneemaschnur sollte reichen
  4. Also wenn einer für MYOG ist dann ja wohl ich. Bei Masken hört der Spaß aber IMHO auf. Die DIY Teile sind in keinster Weise standardisiert und haben deshalb, prinzipbedingt, auch keinen Wirksamkeitsnachweis erbracht. Wenn jemand das aus persönlichem Antrieb privat tragen möchte, soll er. Bei wahrscheinlich nur unvollständiger Filterwirkung, schlechter Passform (Ich hab schon DIY- Teile im Netz gesehen, da fehlt Mal eben der Nasenbügel!) und optimal feuchtem Keimmilieu im Mund- Nasenbereich bieten die Teile IMHO nur das Gefühl der falschen Sicherheit. Fun fact: Nach 20 Minuten sind auch die Profimasken durchweicht und müssen ausgetauscht werden weil sie dann keinen Schutz mehr bieten. Die FFP3 Masken bei uns im KH haben ein Ausatemventil und halten etwas länger durch. Wegen des Ausatemventils sind diese aber nur als Schutz vor Ansteckung durch den Gegenüber geeignet, nicht als Schutz der Umwelt vor dem Maskenträger. Sollte eigentlich sebstverständlich sein, wurde aber auch vom Personal immer wieder falsch gemacht, so nach dem Motto- "FFP3 ist doch super Virenschutz!" . Naja, jetzt gibt es auf der Arbeit zum Thema gerade nen Crashkurs . Wie Krankenhäuser diese DIY- Teile ernsthaft annehmen können ist mir unbegreiflich.
  5. Man hat ja viel Zeit gerade, deshalb habe ich Mal ein altes Projekt von mir dokumentiert. Es ging dabei darum einen billigen Deckenschlafsack in einen effizienteren Mumienschlafsack zu verwandeln. So bin ich seinerzeit an einen günstigen Schlafsack für Paddeltouren rangekommen. Meine anderen Schlafsäcke sind damals alle aus Daune gewesen, und sooo dolle vertraute ich den damaligen Drybags nicht dass sie meinen Schlafsack trocken halten würden. Letztendlich war die Sorge unbegründet. Trotzdem war die Aktion nicht für die Katz', immerhin habe ich dadurch gelernt wie man eine Schlafsackkapuze schneidert. Hier ist die Anleitung.
  6. Preußen ist ja wohl nördlich der Donau!
  7. Der einzige echte Mehrwert den Xpac bietet ist die, wohl sehr gute, Wasserdichtigkeit. Da würde ich nicht ein Loch rein machen wollen.
  8. Ich nehme als Gürtelschnalle eine ganz stinknormale Steckschnalle. Funktioniert prima.
  9. Schon krass wieviel Zeit man zur Zeitim Forum verplempert... gerade gefunden. Vielleicht ist @el zoido ja noch "mitlesend" und kann was beisteuern.
  10. Sind sie ja heute immer noch nicht.
  11. Uiui, das Zelt sieht für mich wie ein fauler Kompromiss aus. Wenn ich schon nicht die Möglichkeit habe es mit Trekkingstöcken aufzustellen, warum stellt macht man dann nicht mehr Verbindungen zum Gestänge her (Clips alle 30 cm oder so). Damit würde man Lastspitzen vom Zeltstoff nehmen. Für die überdachte Fläche ist IMHO auch sehr viel Gestänge verbaut. Die Y- Verbinder und die "Ecken" an den Zeltspitzen sind potentielle Schwachstellen (und müssen deshalb schwerer gebaut werden). Das Zelt ist nur deshalb krass leicht weil superteures Material verbaut wird was sich dann im Preis niederschlägt. ...und ich dachte Segeln wäre ein teures Hobby.
  12. Musst du wissen, mir kam es halt etwas viel vor. Ist schon klar, ich hielt eher die beiden wasserfesten Socken für redundant. Früher hatte ich auch immer zwei Socken übereinander an. Mit einem anderen Sockensystem würde man natürlich glatt nochmal zwei Paar sparen. Ohne das jetzt gelesen zu haben- man kann natürlich die Handschuhe natürlich auch komplett zu Hause lassen.... ...zur Not Socken und Packbeutel anziehen. Das mit dem Taupunkt ist bei Wintertouren mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt durchaus relevant, aber in Schottland bei ozeanischem Klima? Vielleicht machst du dir da viel zu viel Sorgen. Letzenendes geht doch trotzdem um nicht ausreichende Wärmeleistung. Da kommt dann eben wieder die ausreichend vorhandenen Ersatzklamotten ins Spiel. Wie der Vorredner schon sagte, HYOH! Sind nur so Denkanstöße. Auch in Zeiten von 2- Personen- Zelten mit 600 gr kommt Ultralight nicht von ungefähr sondern will erarbeitet werden.
  13. Ob Polyester oder Nylon ist IMHO egal.
  14. Hätte ja nicht gedacht dass ich Mal auf Packistenthreads antworte, aber nun ist es eben soweit: Das was bei dir als worn weight angegeben ist ist zu viel, da wird während des Wanderns noch so einiges im Rucki bleiben. Ansonsten: 6 Paar Socken 7 Oberteile 3 Paar Handschuhe Gamaschen 2x Buff + Cappy Das ist kein Bekleidungssystem, das ist einfach Mal den heimischen Kleiderschrank eingepackt. 4x Wärmeschicht und dann noch Nachts ein Zusatzquilt über den Schlafsack. Überleg' dir für jedes Teil die Funktion und lass das was die Funktion doppelt erfüllt zu Hause. Wenn du alles an hast was dabei ist, dann sollte es für die tiefste zu erwartende Temperatur ausreichen. Wahrscheinlich kannst du die Menge an Oberteilen gar nicht zeitgleich alle anhaben. Redundanz vermeiden. Es gibt z. B. keinen Grund sich nicht Mal zur Not eine Unterhose um den Kopp zu wickeln falls die erste Mütze wirklich weggeweht wird (kommt eh nur in der Phantasie vor). Man ist ja nicht im Ritz. Zum Wasserfilter kann ich nix zu sagen, hatte ich noch nie. Warum sollte dein Schlafsack nass werde n? Packsack und Plastiktüte und gut ist. Vor einigen Jahren wäre ein Schlafsacksystem mit 1 kg gar nicht so schlecht gewesen, mittlerweile muss man sich aber fragen ob man bei der Menge an Klamotten nicht den Quilt und/ oder das ein oder andere Kleidungsstück doch zu Hause lassen kann. LG, Christian
  15. Polyester und Polyamid sind sehr lösemittelbeständig. Wie es mit Farbpigmenten und Beschichtung aussieht kann dir wahrscheinlich keiner garantieren. Waschbenzin ist schon recht harmlos. Ich habe noch nicht gehört dass da mal beim, Nahtdichten was passiert wäre.
  16. Je nachdem wieviel Gewicht auf die Stirne übertragen werden soll könnte der Tanka überfordert sein. Ggf. ist ein Leinenspanner vom Zelt zweckmäßiger.
  17. Hm, geringes Volumen ist fast immer ein netter Nebeneffekt von UL, Volumen hat aber per se nix mit UL zu tun. Ausnahmen von leichter UND kleiner sind u. A. DCF und Luftmatratzen. Letztere gab es in der Form nicht als der UL- Hype Mitte der Neunziger anfing. Damals haben wir unsere geschlossenzelligen 1 cm dicken PE- Matten auf 90 cm (oder was auch immer der innere Umfang des gestelllosen Rucksacks war) gekürzt - das war dann wieder eben kleiner und leichter. Dies könnte man ja mit der Expedmatte auch machen. PS: Meine Thermarest Luma hatte schon in der ersten Nacht im Gästezimmer eines Bekannten ein Loch.
  18. Da bin ich jetzt Mal davon ausgegangen das die das überprüfen, aber du hast recht, das ist bei so kleinen Klitschen nicht unbedingt gesagt, üblicherweise schreiben die sowas dann ja auch in Ihr Marketingblabla mit rein.
  19. Ganz so krass würde ich es jetzt nicht sehen, Aktivkohle ist ja jetzt nix neues. Bis auf Geschmacksverbesserung bringen die meisten Aktivkohlefilter halt nicht viel, und bei dem Brocken Kohle im Wasser wahrscheinlich nicht mal das effektiv. Einen Hinweis darauf sind die 8 Stunden Einwirkzeit auf der Webseite. Das schafft der Britafilter mit einem Durchfluss innerhalb von Minuten. Schlecht gewartet sind die Kohlefilter letztendlich Keimschleudern. Sie mögen zwar irgendwelche Schadstoffe rausfiltern, im Hauptanwendungsfall "heimisches Leitungswasser" sind aber ja sowieso kaum welche drin. Somit sind die Dinger IMHO eben lediglich latent gefährliche Geschmacksverbesserer. LG, Christian
  20. Christian Wagner

    Wasserflasche

    Das ist dann aber Mal ein Beispiel für stupid light falls das tatsächlich als double use genutzt werden soll
  21. Härt sich nach einem tollen Produkt an. Bohnen sind IMHO ohne Schnellkochtopf nicht sehr alltagstauglich wenn man keine Dosen kaufen will. Über einen Bericht bzgl. der Einweich- und Kochzeiten bin ich schon sehr gespannt. LG, Christian
  22. Da müsste man dann aber noch Gurtbandschlaufen annähen. Habe im Outdoorbereich noch keine Ösen in Zeltstoff gesehen die dauerhaft gehalten haben. Sowas bekommen irgendwie nur Segelmacher hin und die haben aber zig Verstärkungen und eine Hydraulik zum Ösen einpressen.
  23. Ui ui ui, das ist ja Mal erste Sahne - definitiv tolle Arbeiten. An alle die angesichts der tollen Bilder der Mut verlässt, nicht verzagen, weil..... ...aus 1m Entfernung sieht auch der größte Murks gut aus. ...man wird automatisch drei Level besser im Nähen wenn man die Fadenfarbe auf die Stofffarbe abstimmt. ...auch eine krumme Naht hält und ist genauso wenig wasserdicht wie eine gerade. LG, Christian
  24. Ok, ich geb mich geschlagen. BTW, irgendwo im Hinterkopf gab es da doch noch was vom schwedischen Kollegen...
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