ThomasQ
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ThomasQ reagierte auf Miss X in Die TRINK-Blase erleichternmir waren die Trinkblasen irgendwann auch zu schwer - habe mir selbst ein Schlauchsystem gebastelt, das müsste in der abgebildeten Version laut meiner Packliste 17 Gramm wiegen (ohne Deckel und Flasche).
Einfach einen lebensmittelechten Schlauch (z.B. aus dem Aquaristikbedarf) mit einem Rückschlagventil (ebenfalls Aquaristik) kombinieren, damit das Wasser nicht ungehindert ausläuft - fertig. Ich hatte den Schlauch mit etwas Aquariensilikon an dem Deckel befestigt und dann den Deckel immer zwischen den beiden Flaschen ausgetauscht. So hatte ich einen Liter Wasser im Blick und wusste rechtzeitig, wann ich aus dem Rucksack nachfüllen muss...
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ThomasQ reagierte auf florianwbert in Stromversorgung HRP PyrenäenSo, die Entscheidung ist gefallen. @birgit unterwegs hat darauf hingewiesen, dass man mit einem 20k Pack gut hinkommen sollte. Ich hab mich jetzt aber statt mir eine neue NB20000 (325 Gramm) zu kaufen, ganze 11€ in ein Solarmodul (und einen Batzen Silikon DIY IP44) investiert. Solarmodul und NB 10000 sind zusammen etwa 91 Gramm leichter als die NB 20000.
Ich erhoffe mir dadurch etwas mehr "Freiheit" was die Nutzung des Smartphones, oder die Wahl des Aufenthaltsortes angeht.
Ich konnte die NB 10000 innerhalb eines Tages auf dem Balkon Laden. (Wie lange das tatsächlich gedauert hat weiß ich nicht. Ich hab das Zeug abends einfach wieder reingeholt.)
Ich werde berichten, wie es lief. Danke an @doast und allen anderen.
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ThomasQ reagierte auf khyal in Schnäppchen-Thread 2.0Zipplock-Beutel sind jetzt nicht der teuerste Ausrüstungsgegenstand und ich empfehle ja immer Toppits zu nehmen, dann halt die mit der Doppellippe, nicht die mit dem Zipper (den man nach etwas Benutzung immer abzieht).
z.Z. gibt es im Aldi-Süd ein Pack mit 75 Beuteln mit Doppellippe von deren Eigenmarke opti für 3 €
30* -> 2 l
20* -> 4 l
15* -> 6 l (Die Großen kann man auch prima zum Verpacken von Camp-Sandalen usw verwenden)
10* -> 8 l (Die Großen kann man auch prima zum Verpacken von Camp-Sandalen usw verwenden)
Habe ich dann mal mitgenommen, die Doppellippe macht eine guten Eindruck, gut komplett zu verschließen und hält "aufgeblasen" auch bei etwas Druck auf den Beutel die Luft, das Material wirkt etwas dünner / leichter als bei Toppits.
Also von mir ne Empfehlung, auch weil die großen Toppits gar nicht so easy zu kriegen sind, häufig gibt es die nur bei gewerblichen Großmärkten.
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ThomasQ reagierte auf kai in Schmutzradierer gegen SchmodderAls ich gerade eine Zecke auf einem kleinen Stück Papier in unserer Spühle verbrannt habe, blieb zum Schluss ein gelblicher Fleck zurück. Den wollte ich natürlich weg machen bevor meine Frau nach Hause kommt. 😅 Doch wie erwartet haben weder Spüli noch Schrubben wirklich Abhilfe gebracht. Da ich im Anschluss aber meine Schuhe mit einem Schmutzradierer sauber gemacht habe, wollte ich spontan versuchen, den Fleck damit zu entfernen. Und siehe da, mit einem Wisch war er vollständig verschwunden. Nachdem sich mein Erstaunen ein wenig gelegt hat, hab ich mir direkt meinen Toaks-Titantopf geschnappt um zu sehen, ob ich damit den Esbit-Schmodder weg bekomme. Und wow, das ging erstaunlich gut! 😯
Nachfolgend der besagte Topfboden. Ihr dürft raten, welche Seite ich mit dem Schmutzradierer geputzt habe. 😄
Was ich faszinierend finde, ist das Gewicht eines Schmutzradierers. Der wiegt nämlich nur 2g, wie man im folgenden Bild sieht:
Somit wäre das aus meiner Sicht ein recht gutes Mittel um auf Touren seinen Topf von grobem Schmutz zu befreien. Allerdings weiß ich nicht, wie umweltverträglich diese Schwämme sind. Laut Wikipedia besteht ein Schmutzradierer aus "Offenporigem Schaum aus Melaminharz", welches beim Putzen durch die Reibung "abrasive Harzpartikel" entstehen lässt. Weiter steht dort: "Die Partikel werden, zusammen mit den Schmutzpartikeln, vom Schwamm aufgenommen. Der Schwamm verbraucht sich somit beim Reinigen"...
Gut ist, dass man nur sehr wenig Wasser braucht um den Schwamm zum Putzen anzufeuchten. Somit geht das nicht auf Kosten des kostbaren Wasservorrats. 🙂
Edit: Ich lese gerade, dass dieses Melaninharz wohl weder biologisch abbaubar noch recycelbar ist. Das sollte man unbedingt beachten, wenn man es in der freien Natur nutzen möchte. Ein kleiner positiver Aspekt ist, dass man den Schwamm gefühlt ewig nutzen kann.
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ThomasQ reagierte auf climbinguke in Uhren VergleichIch kann und möchte nicht in die technischen Details gehen, aber von mir gibt es eine klare Empfehlung für die Coros Uhren. Das Modell ist m.E. gar nicht sooo wichtig, aber klar: je mehr du bereit bist zu bezahlen umso umfangreicher die Features und die Akkulaufzeit. Ich verwende jetzt seit 2 Jahren die Apex2 (hieß damals noch anders), also das kleinere Modell. Ich zeichne fast täglich Aktivitäten auf (Läufe von 1 bis 6 Stunden, Krafttraining, etc.) und komme eine Woche locker durch, meist deutlich mehr. Das aktuelle Modell hat laut Hersteller 60% mehr Akkuleistung. Ich hatte mir damals die Coros in erster Linie aufgrund der extrem guten Akkuleistung zugelegt, um für lange Ultraläufe gewappnet zu sein.
Im Prinzip kannst du auch mit Suunto und Garmin nicht viel falsch machen, ich schwöre jedenfalls auf Coros!
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ThomasQ reagierte auf yoggoyo in Schnäppchen-Thread 2.0OT: verstehe die Kritik auch nicht. Ein HMG Rucksack für 200€ ist eindeutig ein Schnäppchen.
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ThomasQ reagierte auf Wander Schaf in Defäktion & Analhygiene - oder auch: "How To Shit In The Woods?"PET-Flaschendeckel mit 3 kleinen Löchern, die sich zu einem Strahl verbinden. Gerolsteiner Flaschen haben btw ein gutes Rückstellverhalten Eingang zum Wursttunnel vorm Kotungskprozess nass spritzen, Finger vorm Reinigen anfeuchten, dann verbindet sich die Kagge nicht so schnell mit der Haut und spült sich ez ab. Dann so lange spülen und abwischen, bis nichts mehr übrig ist. Braucht in der Regel keine 200ml Wasser.
Sobald sich die Finger olfaktorisch mit frischer Luft stimmig fühlen, ist es gut. Danach desinfizieren. Alles fein. Der Deckel baumelt unterwegs mit einer an ihm befestigten Öse, immer schnell zugänglich am Rucksack.
Das ganze empfinde ich als wesentlich hygienischer als mit Papier. Es fühlt sich frischer danach an und laufe mir dort auch keinen Wolf.
Am Anfang war es Überwindung und vorher Training zu Hause. Funktionstest ohne Stuhlung bietet sich unter der Dusche an Über der Toilette dann der first contact .... ajo... am Ende wirklich nur Kopfsache. Geht alles. Rückblickend nicht mal der Gedanken zur Überwindung wert.
Nützlich ist der Deckel auch allgemein, wenn man Wasser dosiert und fokussiert irgendwie zum Reinigen braucht.
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ThomasQ reagierte auf kai in Defäktion & Analhygiene - oder auch: "How To Shit In The Woods?"Beim UL hängt ja alles miteinander zusammen. Das merkt man ja besonders dann, wenn man anfängt, leichtere Sachen zu kaufen, die dann weniger Volumen haben, weshalb man wiederum den Rucksack verkleinern kann, was dann auch wieder Gewicht spart, usw... So ähnlich könnte man das auch beim Defäkieren sehen: alles fängt bei der Ernährung an. Wenn man es schafft, dass die Fäkalien nicht total schmierig, sondern möglichst trocken und als eine Einheit raus kommen (Thema "Glücksschiss"), dann braucht man auch weniger bis gar kein Klopapier oder eben nur ganz wenig Wasser (je nachdem, welches System man bevorzugt). Aus meiner Sicht sollte die Überlegung zur Reinigung also schon bei der Wahl der Lebensmittel anfangen.
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Wenn dir der Culo Clean durch den Druck abfliegen sollte einfach schnell die Pobacken zusammenziehen und fangen. 🫣
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ThomasQ reagierte auf SimplyMad in Schnäppchen-Thread 2.0Moin, angegeben mit 95g zu einem ziemlich guten Preis.
https://www.sportsshoes.com/de-de/product/hst1860/wasserdicht-lite-half-reiverschluss-jacke
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ThomasQ reagierte auf MBo in Sammelthread - myog kleine BasteleienEine kleine MYOG-Bastelei - ausnahmsweise mal ohne Nähen.
Ein Geldbeutel aus einer Kaffeetüte.
Bei mir im Büro nutzen wir einen Kaffee - Vollautomat. Dabei fallen immer wieder Kaffeetüten an, die an sich sehr stabil sind. Innen sind sie mit einer Plastik und einer Alu-Schicht beschichtet, außen befindet sich eine bedruckte Plastikschicht.
Ich habe mich ja immer gefragt was man daraus machen könnte und blieb immer wieder gedanklich bei kleinen Geldbeuteln oder Taschen hängen.
Nach der Anleitung aus einem Youtube-Video habe ich dann einen Prototyp für einen Geldbeutel gebaut.
Der Vorteil hierbei ist zum einen die Alu-Beschichtung der Tüte. Dadurch wird der Inhalt RFID-Sicher. Das heißt Scheck-/Kredit-Karten usw. können nicht von außen ausgelesen werden. Das Kartenfach befindet sich an der Seite.
Der zweite Vorteil: Gewicht 16 g
Damit ist das Teil leichter als meine bisherige, gekaufte Variante von Sea-to-summit.
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ThomasQ reagierte auf baskerville in Sammelthread - myog kleine BasteleienKopflampe, 13g
Ich wusste nie so recht, was ich von einer Kopflampe halten soll. Wenn ich sie mit auf Tour nehme, dann liegt sie gefühlt 95% der Zeit im Rucksack herum. Zum Einsatz kommt sie gelegentlich dann, wenn ich Zeugs im Camp zu erledigen habe.
"Was nicht verwendet wird, kommt nicht mit auf Tour", dachte ich mir daraufhin. Also ersetzte ich die Kopflampe durch eine Nitecore Tube. Ich war begeistert von der Größe und dem Gewicht dieser kleinen Lampe. Die Begeisterung hielt auch an - bis ich im Camp mal beide Hände frei haben (und mit der Lampe im Mund dann noch kommunizieren) musste.
Letztendlich ist daraus folgende Lösung entstanden (siehe Bild): eine Shockcord-Schlaufe (Kopfband), die durch eine weitere Shockcord-Schlaufe (Halterung für die Lampe) läuft. Als Not-Lampe und fürs Camp super. Wer oft nachts unterwegs ist, Höhlen erforscht oder in der Bergrettung tätig ist, für den ist das mit Sicherheit nichts.
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ThomasQ reagierte auf Ed.Win in Sammelthread - myog kleine BasteleienDeckel für Titan Tasse
Meinen ersten Post hier im Forum starte ich mit einer kleinen Bastelei.
Mir sind die Deckel von Titan Töpfen oft zu schwer und die kleinen
Tassen haben meist keinen dabei.
Die Lösung für meinen 450 SnowPeak war der Deckel einer Nivea Dose
Als Griff dient eine Nylonschraube, die leitet die Wärme nicht und ist zudem
noch sehr leicht. Passt genau und sitzt so fest, dass man keinen Packsack
o.ä. braucht, wenn man Sachen in der Tasse transportiert. Das ganze wiegt 4,5g
und kostet quasi nichts, wenn man die Nivea Creme benutzt.
Bin gerade am überlegen, wie ich den Deckel meines Toaks 650 light
ersetzen kann, der hat 17g - im Vergleich zum Topf mit 59g viel zu schwer…
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ThomasQ reagierte auf heff07 in Sammelthread - myog kleine Basteleienhallo,
cold soaking behälter und menu-verpackung (eher upcycling als myog)
bei mir fallen diese milchtüten regelmässig an. sie wiegen rund 10gr und ich habe sie zum wasserschöpfen aufgrund der weiten öffnung und ihrer haltbarkeit in verbindung mit dem steripen bisher benutzt.
sie lassen sich aber auch mit dem leichten klipp-verschluss wasserdicht verschliessen, sodas sie als cold-soaking „behälter“ gefüllt am rucksack transportiert werden können. dadurch, dass sie einen guten stand von sich heraushaben, lässt sich auch gut aus ihnen essen. sie lassen sich gut reinigen und wiederverwenden.
als eine weitere möglichkeit, teste ich sie gerade als verschweißbarer aufbewahrungsbeutel für die cold-soaking gerichte. hier lässt sich die tüte gleich als soaking behälter nutzen.
das verschweißen geht sehr einfach mit jeweils einem bügeleisen ( von jeder seite einmal mit der kante drüberziehen).
schönen gruss
heff
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ThomasQ reagierte auf markus.z in Sammelbestellung Urban Ultralight Butterfly WalletEher nicht. Du könntest zwar welche in eines der Karten Fächer stecken. Allerdings würden die rausfallen sobald die das Teil drehst.
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ThomasQ reagierte auf Jones in Sammelbestellung Urban Ultralight Butterfly WalletOT: technische Frage: kann man auch Münzen in dem Ding praktisch aufbewahren, ohne das sie rausfallen?
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ThomasQ reagierte auf Slepp in Sammelthread - myog kleine BasteleienIch habe im Getränkemarkt eine schöne Aluminiumflasche gefunden, die man super für Spiritus, Getränke oder sicher auch zum Basteln benutzen kann. Das Getränk nennt sich "SKIWATER" und es gibt sie z.B. bei REWE.
Inhalt sind 400ml, ca. 16cm hoch, 7cm Durchmesser und 23g. Die Öffnung hat einen Druchmesser von ca. 30mm. Das beste ist, dass die Flasche nicht bedruckt, sondern beklebt ist. Den Aufkleber kann man, wenn man heißes Wasser einfüllt, super easy abziehen.
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ThomasQ reagierte auf StephanV in Sammelthread - myog kleine BasteleienFlaschenhalter durch etwas kleinere ersetzt. Die gekauften und bisher benutzten sind mit 18g fast so schwer wie die Flaschen selbst. Mit kleineren Steckverschlüssen, schmälerem Band und etwas dünner Kordel sind es jetzt nur 2g. Bei 2 Flaschen somit 32g eingespart.
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ThomasQ reagierte auf HUCKEPACKS in Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"Werte Community,
ich habe mir mal die Mühe gemacht, euch exemplarisch darzulegen, welche Gewinne meiner Meinung nach in einer inhabergeführten Manufaktur wie der Meinen erwirtschaftet werden müssen, damit sich der Laden betriebswirtschaftlich trägt und der Inhaber einen imho bescheidenen Lohn für sein Engagement erhält.
Die Berechnungen beruhen im Grundsätzlichen auf der Situation meiner Cottage: Inhabergeführt, Produktion in eigenen Werkstätten in DE, Direktvertrieb, mittlerweile leider wieder ohne Mitarbeiter.
(denn ich kann zwar keine Luxuslöhne zahlen, aber ich weigere mich, Arbeitnehmer zum Mindestlohn zu beschäftigen! Aber selbst die fleißigsten und schnellsten Mitarbeiter haben in den besten Monaten lediglich ihre eigenen Personalkosten erwirtschaftet und das trägt sich natürlich nicht auf Dauer. Leider wirft die Produktion und der Verkauf von UL-Gear nicht genug für halbwegs gute Löhne ab.)
In der Berechnung gehe ich davon aus, dass der Gewinn ausschließlich mit selbstproduzierter Gear erwirtschaftet wird und das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag aller Produkte halbwegs identisch ist. Deswegen ziehe ich für die Berechnung als Beispiel einen Phoenix Lite in der Größe L heran.
Also, Butter bei die Fische! Was muss rumkommen, damit so ein HuPa halbwegs von seiner Arbeit leben kann?
Damit sich die ganze Chose trägt, bedarf es einen Nettoumsatz von 90.000,-€/Jahr = 7.500,-€/Monat und ein Phoenix Lite müsste 774,79€ (Brutto) kosten. Bäm!
(Meine aktuell durchschnittlichen) Aufwendungen pro Monat betragen 2.500,- (30.000,-Jahr) (Miete, Nebenkosten, Kammer-, Genossenschaftsbeiträge, Buchhaltung, Steuer,-Rechtsberatung, Software, Literatur, Kommunikation, Kfz, Wartung, Verpackungsmaterial, Zentek, Betriebsmittel …)
Benötigter Gewinn pro Monat 5.000,- (60.000,-Jahr, Gewinngrenze für Bilanzierung!)
5.000,- klingt erstmals nach viel. Aber Ihr werdet sehen, dass da nicht so viel übrigbleibt.
60.000,- Nettogewinn/Jahr
- 11.087,58 (GKV + PV + Zusatzbeitrag als freiwillig gesetzlich Versicherter)
- 11.160,- GRV
- 5.901,88 GewSt
- 3.450,50 ESt (da Verrechnung mit 3,8-fachem GewSt-Messbetrag)
= 28.400,04 Gewinn nach Steuern und obligatorischen Versicherungen
= 28.400,04 / 12= 2.366,67 Gewinn pro Monat
(die steuerlichen Berechnungen, Freibeträge, ansetzbare Anteile etc. habe ich zwecks Übersichtlichkeit vereinfacht dargestellt)
2.366,67 Gewinn pro Monat
- 500,- Betriebliche Rücklagen (Eigentlich zu gering bemessen)
- 500,- Investitionsrücklagen (Eigentlich zu gering bemessen)
= 1.366,67 Nettolohn Inhaber (= 1.366,71 /153,33 Std/Monat= 8,91€ pro Std.)
(So, jetzt mal Hand hoch! Wer von Euch hat ein höheres Nettogehalt? Oder wer sagt, dass das zu viel ist?)
Und in Verbindung mit diesem Gehalt, stehen auch alle Herausforderungen, benötigte Kompetenzen in vielen Bereichen, Risiken und Hürden einer Selbständigkeit, welche wahrlich kein behütetes Arbeitnehmerverhältnis ist.
Und vor allem ohne eventuelle Zusatzleistungen wie Weihnachtgeld, Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen, geldwerte Vorteile, Betriebliche Altersvorsorge, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Bildungsurlaub, Dienstwagen oder Dienstrad, Jobtickets usw. die manch AN erhält.
Aber… dieses Nettogehalt käme nur bei einem fiktiven Packpreis von unglaublichen 774,79€ zusammen.
Also, schauen wir mal, wie dieser wahnwitzige Preis zustande kommt.
Gehen wir mal davon aus, dass der Inhaber nur 40 Std. in der Woche arbeitet und sich 30 Werktage Urlaub im Jahr gönnt, aber natürlich an allen Feiertagen on stage ist.
52 – 6 = 46 * 40 = 1.840 Std. / 12 = 153,33 Std. pro Monat
Da meiner Erfahrung nach leider nur ca. 50% der Zeit für die Produktion zur Verfügung stehen, kommen wir auf 76,67 Std. für das eigentliche Kerngeschäft, dem Generieren von Gewinnen durch Herstellung feinster UL-Gear.
Wie bereits erwähnt, beläuft sich die Produktionszeit eines Phoenix Lite inklusive Vorarbeiten, Zuschnitt, Verpackung auf absurde 318min/netto. (Ja, so ein Pack besteht aus 161! Einzelteilen, die mit Sorgfalt und Geschick zusammenfügt werden wollen) Mit Richtzeiten kann man getrost 360min, also 6 Std. rechnen.
76,67 /6 = 12,78 Stk. pro Monat
Und mit dieser lächerlich geringen Stückzahl muss ein Nettoertrag von 7.500,- erwirtschaftet werden.
7.500,- / 12,78 Stk. = 587,31 Rohertrag pro Pack + 63,77 Rohstoffeinsatz + 123,71 USt = 774,79€! Huch!
Also, erscheint zwar der von Cedric aufgerufene Preis von 450,-€ pro Pack immer noch als sehr sportlich, ist aber eigentlich immer noch zu gering.
Kann sein, dass die eine oder andere Summe nicht 100% korrekt ist, aber im Groben sollte das so stimmen. Bin halt kein Betriebswirt, sondern nur ein einfacher Architekt. (Und wenn Ihr meine Berechnungen auseinanderpflückt, bleibt bitte nett, denn wer schreibt macht sich ja auch angreifbar, Thanks)
Und versteht mich nicht falsch. Ich will damit wirklich nicht ausdrücken, dass so ein Pack 774,-€ wert ist, sondern das wäre der Preis, dem man aus (meinen) betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus fordern müsste. Ich für meinen Teil könnte und wollte diesen Preis jedenfalls nicht für einen DCF Turnbeutel abdrücken.
Nun kann sich auch jeder zusammenreimen, dass auch wenn man in so einer Manufaktur wöchentlich weit! mehr als 40Std arbeitet, keinen Urlaub hat, geschweige denn eine RV oder dem Schaffen von Rücklagen …, bei einem aktuellen Pack-B2C-Preis von rund 330,-€ am Ende des Tages nicht viel bis nichts liegen bleibt.
Es ist mir ein Rätsel, wie andere Manufakturen es schaffen, betriebswirtschaftlich deckend zu arbeiten. Gerade die Preise von Alex (Weitläufer) überraschen mich immer wieder. Aber z.B. Eva (Dyborg) verlangt für ein DCF Fanny Pack zwischen 119,-€ und 145,-€. Das erscheint erstmal sehr viel, aber wenn Ihr mal meine Berechnungen betrachtet, relativieren sich imho die Preise drastisch.
Um am Ende etwas zu verdienen, kann man imho nur (muss man vielleicht sogar) in Niedriglohnländern die Teile für‘n Appel und ‘n Ei zusammenkloppen lassen, den Gewinn über die Masse generieren und auf sein Gewissen scheißen. Aber das benötigt viel Vorlaufzeit, einiges an Investitionskapital und gute Scheuklappen. Und einem abgehalfterten Krüppel wie mir gibt eh keine Bank einen Kredit. Zudem mach ich den Laden lieber dicht, bevor ich in Asien oder Osteuropa produzieren müsste.
Liebe Grüße, HuPa
OT: (p.s. Gerne würde ich mich öfter und mehr im Forum engagieren, aber die gute alte Zeit …)
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ThomasQ reagierte auf kra in Erfahrungen mit Nitecore MPB21 ?ca. 75 Gramm
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ThomasQ reagierte auf mosven in Erfahrungen mit Nitecore MPB21 ?@Tao hat das Ganze in diesem Faden mal gewogen, da sind auch noch mehr Erfahrungsberichte.
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ThomasQ reagierte auf Spacejaeger in Atelier Longue Distance - ein erster Eindruck - Custom Backpacks aus FrankreichSo wie im Ausrüstungs-Vorfreude-Thread bereits bekannt gegeben, habe ich einen custom Hybrid 20 von Atelier Longue Distance (ALD) bestellt.
Laut dem Besitzer Jason, war ich wohl sein erster deutsche Kunde. Wobei im laufe unserer Abstimmung wohl bereits ein zweiter mit ihm in Kontakt getreten ist.
Zum Bestellvorgang:
Die Kommunikation mit Jason war sehr unkompliziert und man hat am selben Tag oder spätestens einen Tag später eine Antwort bekommen.
Zusätzlich zu den verfügbaren Optionen hatte ich ein paar Sonderwünsche, die ich ohne Probleme auf englisch abstimmen konnte.
Bestellt habe ich am 30.03.2021 folgenden Rucksack:
Custom Hybrid 20
Main Fabric: Grünes Gridstop von ripstop.pl (Jason hat mich während dem Bestellprozess darauf hingewiesen, dass er den Stoff eigentlich nicht im Sortiment hat und zur Wasserdichtigkeit keine Auskunft geben kann. War für mich bzw. den geplanten Einsatzzweck aber nicht kritisch.) Backpanel: Gleicher Stoff wie das Main Fabric. (Normalerweise wird von ALD hier VX21 in schwarz benutzt) 3 external pockets Front pocket: Mesh und mit Bungee (ist wohl auch standardmäßig dabei, wenn man es nicht explizit abbestellt) Recall strip: Kannte ich von meinem Atom+ und dabei ging es mir einfach darum, dass das Mesh nicht bis unten hin geht. Zusätzlich mit dabei ist bei ALD dann eine Befestigung für Isomatten oder Sitpads an der Stelle Side Pockets: Schwarzes Gridstop 20 cm hoch am Rücken und 30 cm hoch an der front pocket. (Standardmäßig ist beim Hybrid 20: 15 cm am Rücken und 30 cm am front pocket) Bottom pocket: Dyneema bottom mit cord und lineloc Top strap: single Ice Axe loop: nein Vest strap size: XXL (hier war beim messen unter den Brustmuskeln genau zwischen XL und XXL. Nach Rücksprache mit Jason habe ich mich aufgrund meiner Größe von 193 cm für XXL entschieden) Vest strap: XUL variante mit 4 Taschen + Tragegriff (Bei den normalen Schultergurten dabei, bei der XUL Variante auf Anfrage kostenlos) Side Compression: Einen dritten Ankerpunkt für die Kompression an der Seite Innentasche: Eine von außen erreichbare möglichst wasserdichte Tasche
Der erste Eindruck:
Ein sehr schöner Rucksack, qualitativ kommt er an meinen Atom+ und auch an meinen Custom Rucksack von GramXpert ran.
Gewicht: 375 g, wobei aber auch noch das eine oder andere eingespart werden kann!
Viel mehr kann ich dazu noch nicht sagen, da er nach Versand am 12.04.2021 (Schnell im Vergleich zu anderen Cottages, aber wahrscheinlich weil noch nicht so bekannt) erst am 15. 04.2021 bei mir angekommen ist.
Eine kleine Tour habe ich bereits unternommen, da war er sehr angenehm zu tragen auch mit ca. 10 kg (habe mal ein bisschen mehr geladen um ihn zu testen)
Wie er sich auf lange Zeit schlägt... kann ich noch nicht bewerten.
Darum lasse ich jetzt erstmal nur noch ein paar Bilder sprechen.
Falls ihr Fragen habt, gerne raus damit! Ich versuche sie zu beantworten.
Gerne liefere ich auch nochmal Detailbilder nach.
Ich würde dann bei Zeiten meine gemachten Erfahrungen mit dem Rucksack hier mit euch teilen ;).
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ThomasQ reagierte auf Biker2Hiker in Neue Ultraleicht-AusrüstungPünktlich zu Saisonbeginn Anfang April:
Gossamer Gear The Ten
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ThomasQ reagierte auf Bauerbyter in Sammelthread - myog kleine BasteleienIm Kurze Frage, Kurze Antwort Thread hab ich gefragt wie man diese Schulterträger-Taschen nennt und @hmpf
hat mir geraten einfach einen Strumpf zu nehmen. Gesagt getan. @fatrat hat mich dann gebeten es hier zu dokumentieren. Es ist nicht hübsch und ich bin wirklich wirklich schlecht im Nähen. Aber es erfüllt seinen Zweck
Einfach Klettband vernäht (unten kam ich nicht mit der Nähmaschine hin, gibts da nen trick?, deswegen mit hand, aber da ist ja eh kein Zug drauf)
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ThomasQ reagierte auf Capere in PolyTyvek Bivy DeLuxeIch war euch noch finale Bilder des Bivy Projektes schuldig und nachdem ich das Ganze inzwischen in allerlei Szenarien genutzt habe, kann ich nur immer wieder sagen: das DCF eVent Material erfüllt m.M.n. alle Ansprüche!
Wirklich schade, dass es fürs Erste eingestellt wurde...
Gesamtgewicht des wasserdichten & atmungsaktiven Bivys: 161g
Dyneema® Composite Fabric, atmungsaktiv m. ePTFE-Membran, CTB1B3-1.0/H2 I, 40g/qm
Dyneema® Composite Fabric CT1E.08, 18g/qm dunkeloliv
Moskitonetz, Polyamid, 155 Maschen/qcm, 25g/qm, ultraleicht schwarz
YKK Aquaguard 3C Zipper YKK 3C Schieber beidseitig ohne Bremse schwarz Alterfil S 100, Nähgarn, Polyester, 1000m schwarz Transfer-Klebeband, 20mm, DCF/Cuben-Tape, 3M 9485PC & Nitto Tape 10mm MicroTarp 1,4x1,4m (4.6"x4.6"): 42g
Dyneema® Composite Fabric CT0.3E.08, 12g/qm weiß Dyneema/Polyester-Kordel, 32fach, 1,25mm schwarz & rot Leinenspanner mit beweglichem Steg, bis 3mm Kordeldurchmesser Kanteneinfaßband, Ripsband, Polyester, 10mm schwarz & 5mm Mini-Tanka, mit beidseitiger Bandaufnahme Elastische Kordel, 1,7mm, rund Aufgebaut wird das Ganze mit 4 meiner MYOG 1.2g Carbon Needle Stakes.