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Ultraleicht Trekking

Daune

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Alle erstellten Inhalte von Daune

  1. Das letzte Stück zur Lilldalstugan zieht sich, verläuft aber auch durch ein schönes Kerbtal. Oben angekommen, genießen wir den tollen Ausblick. Schnell beschließen wir, heute nicht mehr weiterzugehen, und bei dieser schönen Hütte zu bleiben. Auch wenn die Nacht hier oben im Fjäll wohl frisch werden wird. Es ist richtig toll, dass es nicht wirklich dunkel wird. Wir genießen das jeden Tag. Und entgegen meiner Erwartung, stört die Helligkeit beim einschlafen nicht wirklich. Am nächsten Morgen muss ich etwas schmunzeln. Eine Mutter, die mir ihrer 9-jährigen Tochter und derren Freundin hier war, wandert ebenfalls weiter. Jede von den beiden Kleinen hat einen 50 Liter Rucksack auf dem Rücken. Die Rucksäcke der Kinder sind also größer als unsere eigenen. Der Weg führt durch einen verwunschenen Wald bis zur Björnholmsstugan, die bereits im Fullufjället-Nationalpark liegt. Gleich am Parkeingang begrüßt einen ein toller Fluß.
  2. Nach einer ausgiebigen Pause geht es über Block- und Geröllfelder und ein langes Stück bergab bis zur Granfjällssätern-Hütte. Wie wir abermals erst später erfahren, ein echter Moskito Hot-Spot. Neben den normalen Modellen der skandinavischen Air-Force kommen nun auch noch die kleinen (aber stets in Schwärmen auftretenden) Knots/Midgets zum Essen-fassen. Tags darauf geht es durch schöne Wälder und Moorgebiete zu einer Straße mit ein paar Ferienhäusern. Auf dem Weg dorthin treffen wir auf zwei Deutsche, die einen mittlerweile nach Schweden ausgewanderten Freund besuchen. SIe wollen uns eins ihrer Insektenabwehrsprays schenken und nehmen uns mit in ihr Basislager am Fluß. Aus einem kleinen Pläuschen werden schließlich 5 Stunden und wir können dort ein paar Regenschauer aussitzen. Von Cone, Dosenkocher und Cat-Stove sind die drei aus dem Ruhrpott sehr begeistert. Gegen 17 Uhr machen wir uns, nun schwer bepackt mit einer halben Bananenstaude, auf den Weg Richtung Björnholmsstugan. Es geht langsam aber stetig bergauf. Vorbei an ehemaligen Waldbrandflächen und Bärenspuren.
  3. OT: Alle Bilder in diesem Reisebricht, die in meinen Beiträgen zu finden sind, wurden von mir und/oder meinem Reisepartner aufgenommen. Vor der Veröffentlichung habe ich von ihm die Erlaubnis bekommen, dass ich die Bilder auch in diesem Kontext verwenden darf. Ein schriftlicher Nachweis liegt mir noch nicht vor. Das werde ich aber sicherheitshalber noch nachholen. Uuuiii, nicht schon wieder der Kungsleden, mag sich manch einer denken. Aber hier gehts nicht um den nördlichen Teil, sondern um den weniger bekannten und begangenen südlichen Teil. Auf dem nördlichen Abschnitt war ich noch nicht unterwegs, weshalb ich nicht sagen kann, hier oder da ist es schöner. Die Landschaft und Berge mögen im Norden zwar vielleicht spektakulärer sein, doch auch der südliche Teil hat einiges zu bieten. Von mir gibts für den südlichen Kungsleden auf jeden Fall mehr als einen "Like" und eine klare Wanderempfehlung. Diesmal ging es mit dem Auto in den Norden. Aus Franken ein ganz schöner Ritt. Mit der Fähre von Rostock nach Trelleborg, weiter über Oslo und durch halb Norwegen (wg. der fälligen Maut am besten vorher in Deutschland schon registrieren lassen; interessanter (Fun-)Fact am Rande: da in Schweden im Juli die Haupturlaubszeit ist, wird dort keine Maut verlangt. In Deutschland würde sicher genau dann Maut fällig. Oder sogar noch angehoben). OT:Für alle Autofahrer noch ein Tipp: Es gibt nicht nur normale Blitzer, sondern auch solche, die einige Kilometer auseinander entfernt stehen. Fährt man zwischen Messpunkt A und B zu schnell (ist man also schneller bei Punkt B, als man es bei der geltenden Geschwindigkeit sein dürfte, bekommt man Post ) Um das Gewicht in Grenzen zu halten, sind wir auf der Hinfahrt am Campingplatz in Gördalen vorbei gefahren, um Essen und Brennstoff für die zweite Hälfte der Tour dort zu bunkern. Das hat gut funktioniert. Nur ist es wohl besser, vorher mit dem Betreiber Kontakt aufzunehmen und nicht erst kurz vor Mitternacht zu klingeln. Augen auf, bei der Fahrt nach Gördalen gilt im doppelten Sinne: Ein Elch stand in einem schönen Wald am Fluß. Außerdem beachten: Die "Straße" war nur ein festgefahrener Schotterweg. Und knapp 30km lang. Weiter ging die Fahrt, bis zur Fjällstation nach Grövelsjön. Dort kann man etwas unterhalb kostenlos parken und mit dem Bus (mit umsteigen) bis nach Sälen zum Startpunkt des südlichen Kungsleden fahren. Um die Busfahrten zu planen ist die App von Dalatrafik eine gute Hilfe. Und dann gehts endlich richtig los. Die ersten Kilometer sind noch asphaltiert, doch schon bald geht der Weg in einen Pfad über. Recht schnell erreicht man die erste Hütte (Östfjällsstugan). Sehr schön und sehr schön an einem See gelegen. Nach dem Abendessen bietet es sich aber trotzdem an, noch einige Kilometer bergauf zu gehen. Zumindest so lange es noch hell ist (hahaha, der Running Gag auf dieser Tour, da es ja nie wirklich dunkel wird). Vom Källfjellet aus, hat man einen schönen Ausblick und der Wind sorgt dafür, dass die Mücken etwas in Schach gehalten werden. Auf dem Weg zur Källfjellet-Stugan merkt man bergab, wie mit jedem Höhenmeter die Vegetation mehr, die Bäume größer und das Grün intensiver wird. Die Hütte bietet sich sehr gut als Frühstück-Platz an. Inklusive Plumpsklo. Der folgende Weg führt durch richtig schöne Landschaft und an klaren Bächen vorbei. Die Ameisenhaufen, die hier in jedem Waldstück stehen, sind fast mannsgroß (gut, Dirk Nowitzki gehen die Hügel sicher nur bis zu den Knien). Nach einem langen und anstrengenden Abschnitt erreichen wir die Närfjällsstugan. Die ist ziemlich groß und auch in einer tollen Lage. Im Sommer ist hier wohl weniger los, aber im Winter steppt hier scheinbar der Bär. Es ist doch tatsächlich ein Parkplatz für Schneescooter ausgeschildert. Später erfahren wir, dass im Winter sogar Koch-/Essevents hier oben veranstaltet werden.
  4. Daune

    Schnäppchen

    Ein Golite Shangri La 2 für 140€. Hoffe, dass wurde hier noch nicht erwähnt.
  5. Erledigt. Und DANKE!
  6. Gut, die Evernew müssens dann nicht unbedingt sein. Auch wenn scheinbar sehr viele Faltflaschen funktionieren, die von Daklapack (dies auch im Shop von Laufbursche gab) wären mir dann trotzdem lieber als welche aus dem 1€ Shop. Ich weiß, dass die der Trekking-Lite-Store hat, aber vllt. hat ja jemand einer über.
  7. Gibts bei dem Klettband von 3M/Scotch eigentlich einen Trick? Das hält zwar wie beabsichtigt sehr gut und fest, aber um die Powerbank am Panel befestigen zu können muss schon ordentlich Druck ausgeübt werden. Und ein Abnehmen der Powerbank ist auch eher schwer möglich. Oder lasst ihr die PB tendenziell immer am Panel?
  8. Hallo zusammen, nachdem die original Faltflasche des Sawquer-Minifilters trotz eher geringen Gebrauchs kaputt gegangen ist, suche ich nun Ersatz. Soweit ich weiß, sollen die Evernew Faltflaschen ja gut passen. Am liebsten wäre mir die 1 (bzw. 0,9) Liter Variante. Zur Not würde aber auch eine andere Größe gehen. Angebote bitte per PN. Leichte Grüße Daune
  9. @Freierfall & @Blitzer Wo habt ihr denn die Infos her (erstmal egal ob in Deutsch, Schwedisch oder Englisch)? Hab gestern ein bisschen gesucht, aber nix gefunden. Auch wenn es dem TO um Schweden geht, kennt jemand (der vllt. in den Ländern dauerhaft sein Unwesen treibt ) auch Quellen/Infoseiten für die anderen skandinavischen Länder bzgl. Waldbrandwarnstufen-/Warnungen und was noch erlaubt ist?
  10. @Fishmopp Auch von mir ein Dankeschön für den guten Tipp. Kann mich aber auch nicht erinnern, dass das in der Anleitung stand (hab sie noch; müsste ich mal schauen).
  11. Im letzten Sommer kurz vor dem Tourenstart wollte ich die Nitecore Tube noch schnell gegen das unbeabsichtigten Einschaltens sichern. Der inspirierende Gang durch die Räumlichkeiten fand ein schnelles Ende, als ich einen Eislöffel sichtete. Beim genaueren hinschauen, stellte ich fest, dass die Tiefe der Schaufel ideal ist, um den Ein-/Aus-Schalter abzudecken. Den Griff etwas kürzen und mit einem Haushaltsgummi an der Lampe befestigen, fertig. Tagsüber braucht man ja die Lampe eigentlich nicht, und abends kann dann der Eislöffel an der unteren Seite befestigt werden. Wieder mal zeigt sich: Müll ist eine ausgezeichnete Gear-Quelle! Wenn ich jetzt noch mal irgendwann ein (Lego-)Gelenk finde, kann dieses dann mit dem Eislöffel verklebt werden, und in Verbindung mit einem Hosengummi das Ganze zur Stirnlampe verwandeln.
  12. @cafeconleche Ich hab in meiner Excel-Liste einen R-Wert von 2,2 notiert (den hab ich vom original TAR-Aufkleber übernommen, der beim Kauf auf der Matte war). Meine Matte ist auch schon ein paar Jahre alt. Oben rot, unten grau.
  13. Für den guten Zweck: 140€
  14. Um die zu vernähenden Stoffe/Materialien zu fixieren. Ich wollte mir z. B. mal ein Inner aus Moskitonetz nähen. Während dem Nähen ist eine Lage scheinbar schneller transportiert worden als die andere, sodass am Ende der oberen (oder unteren) noch ganz viel der anderen Lage übrig war. Auch sonst finde ich, dass das Fixieren von Stoffen eine große Hilfe ist (zumindest dann, wenn man nicht gerade ein Profi an der Nähmaschine ist). Das wäre also mein Tipp, wenns beim Nähen besser klappen soll. @Tauchgang Ein Hinweis sei mir noch gestattet, wenn Stoff und Apex noch nicht miteinander verbunden sind. Bei meinem nächsten Quilt, würde ich die Füllung nicht mehr mit dem Stoff vernähen, sondern das KuFa-Vlies und den Stoff mit Kam-Snaps versehen. Dadurch kannst du die Füllung besser an die Temperatur anpassen (mehr oder weniger Lagen) oder die Füllung oder auch den Stoff ggf. mal ganz tauschen. Über die (Foren-)Suche findest du mit den Begriffen Wechsel-/Mantelquilt entsprechende Beiträge. Wenn nicht geb einfach Bescheid.
  15. Hab mir auch den Jardine-Quilt aus seinem Kit genäht. Ich weiß grade nicht mehr, ob das so auch im Buch steht, aber in der Kit-Anleitung wird empfohlen, ca. alle 10 cm alle Schichten mit einer Wäscheklammer zu fixieren. Beim Nähen müssen die dann nach und nach entfernt werden. Hat ganz gut funktioniert (von eigener Dusseligkeit hin und wieder abgesehen). Nur Mut und Kopf hoch!!! Einen Preis für die beste Verarbeitung erhält mein Quilt auch nicht. Aber er funktioniert und darüber freu ich mich immer, wenn ich ihn benutze. Bei Fragen, meld dich gerne.
  16. Nur zum Verständnis: Bei den Abkantungen sind die 45 Grad Schrägen direkt an den Solarzellen gemeint, und nicht die Radien ganz außen am Trägermaterial aus Kunststoff? Sind diese minimalen Abweichungen in der Flächengröße für die bessere Ausbeute bei diffusem Licht verantwortlich, oder wie kommt der Unterschied zustande? Ansonsten möchte ich dem "Iterator" bzw. Thread-Initiator einfach mal DANKE sagen, für diesen tollen und sehr informativen Faden. Wobei der Dank natürlich auch denen mit gebührt, die helfen, die weitergehenden Fragen den in Elektrotechnik weniger begabten verständlich zu beantworten. Gäbe es eine Wahl zum Faden des Jahres 2018, ich wüsste für welchen ich stimmen würde.
  17. Daune

    Angebote finden ???

    Auch wenn die verlinkte Seite sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt ... ;)
  18. Entschuldigt die späte Meldung. Bei mir sieht es in der nächsten Zeit leider auch eher schlecht aus. Ich wünsch euch aber viel Spaß und wenn´s doch noch passen sollte, melde ich mich kurzfristig.
  19. Frage zum Golite Shangri La 2: Befestigung Mesh-Innenzelt am Aussenzelt Die beiden Teile sind von den Maßen her kompatibel zueinander. Am Innenzelt sind werksseitig "Hosengummi"-Schlaufen angebracht die ziemlich genau mit der Position der angebrachten Lifter am Aussenzelt übereinstimmen. Nur finden sich dort an den Innenseiten keine Befestigungsmöglichkeiten. Schlaufe annähen, KamSnaps befestigen, oder was ganz anders? Was meint ihr?
  20. Einen Faden für das Thema gibt es schon. Da isser. Als allgemeine Anregung eignen sich die Infos vom Treibl ganz gut.
  21. Darauf wird es wohl zwangsläufig hinaus laufen. Für Übernachtungen im Nationalpark stehen ansonsten das Falkensteinschutzhaus oder alternativ in Zwieslerwaldhaus ein Zimmer (etwas nobler z.B. hier (gute Küche, freundlicher und guter Service)) zur Verfügung. Die Rachelschutzhütte hat auch Übernachtungen angeboten, wird derzeit aber renoviert. Ob/bis wieder Übernachtungen möglich sind, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Ist aber auch sehr schön gelegen. Auf dem Lusenschutzhaus sind auch Übernachtungen möglich. Oder in der direkt angrenzenden Ortschaft Waldhäuser die DJH Jugendherberge. Achtung! In dem Ort gibt es keine Einkaufsmöglichkeit. Auch in Zwieslerwaldhaus nicht.
  22. Danke. Dann schau ich mal, ob´s die auch weiter südlich bei Rewe gibt.
  23. Kennt jemand eine Bezugsquelle (in vor-Ort Supermärkten) für kurze (löffeltaugliche) Glasnudeln? Ich hab leider nur welche in der Großpackung gefunden.
  24. @superv Tolle Landschaft, tolle Bilder, danke fürs teilen. Reisebericht fände ich auch interessant. In welche Ecke der Vidda warst du mit deinem Begleiter unterwegs?
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