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Ultraleicht Trekking

MicroPuff zu dünn


Erdnuss

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Hallo zusammen,

letzte Woche habt ihr mir geholfen, meine Jacke zu identifizieren, vielen Dank nochmal! 

Und es ist wohl eine MicroPuff (Indizien: Wabenmuster + die inneren Taschen, die keinen Reißverschluss haben)!

Meine Frage: Mir wars letzten Sommer einige Male in der MicroPuff kalt In Situationen wie: Sommerabende auf Gipfeln in den bayrischen Voralpen oder in Nordschweden, bei Temperaturen zwischen 5 - 8 Grad. Nicht in Bewegung, nur Sitzen & Gucken. Außerhalb von Schlafsack oder Zelt.

Ich hatte an: Merino-T-Shirt (no name, ich denke, 150er), Merino-Langarm-Shirt Icebreaker 200er, dünner Wollpulli (no name, nicht von einer Outdoorfirma, 100% Wolle) + eben die MicroPuff.

Loft: am Torso ca. 3,5 cm, an den Armen 3cm (ich habe die Jacke auf den Boden gelegt, ein Blatt Papier drauf gelegt und den Abstand von Boden und Papier gemessen, richtig?).

Gewaschen habe ich sie noch nicht. Was nehmt ihr denn für Waschmittel für solche Aktionen?

Habt ihr Ideen, wie ich’s wie wärmer haben könnte, ohne dass das ganze arg viel schwerer wird? Beim Wandern selbst ist mirs eigentlich immer warm genug, jedenfalls spätestens wenns bergauf geht. ;)

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Wie eng/weit sitzen die Layer denn? Sehr körperbetont oder entspannt oder sehr weit? Eigentlich hast du doch schon ganz schön viel an, evt. ist der Aufbau aber nicht passend, z.B. wenn die Layer zu eng sitzen und du somit die Luft, die in den einzelnen Kleidungsstücken als Barriere wirken soll, wegdrückst. Oder kann es sein, dass dein unterster Layer nassgeschwitzt ist? 
Wahrscheinlich hast du noch ne Regenjacke, oder? Ich ziehe meine bei Temperaturen, die gen Null gehen, noch über den Puffy, trage aber dann auch nur BH + ein Merino Langarm + Puffy + Regenjacke.

Waschen: Ich habe meinen bislang auch erst einmal gewaschen und Wollwaschmittel + Wollwaschgang genommen, weil mir das am zärtlichsten vorkam. Der Puffy mochte es.

Vielleicht wäre ein/e Polartec Alpha Pulli/Jacke was für dich anstatt des Wollpullis. Die Dinger wärmen stark (in der richtigen Dicke) und sind sehr leicht. Und falls du es nicht schon machst: Eine warme Kopfbedeckung hilft enorm, nicht zu viel Wärme zu verlieren.

Bearbeitet von moyashi
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Wenn dein Schlafsack einen durchgehenden Zwei-Wege-Zipper hat, dann zieh doch einfach zum Gucken und Sitzen den drüber... Oder nimm einen Quilt mit Ponchoption. (Ich werde mit Quilts alleine nicht warm und setze deshalb gerne auf die Kombi leichte Daunentüte und myog-Ponchoquilt, wenn es so frisch werden soll, dass ich für längeres Sitzen eine Extraschicht brauche.)

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Danke euch für die vielen Ideen! :)

Moyashi, ich find auch, dass ich viel anhab. Und Mütze + Halstuch habe ich auch noch an, ja. Und eine Regenjacke ist auch dabei!

Stimmt, Schwarzwaldine, ich könnte auch meinen Schlafsack nehmen. Richtig als Decke kann man ihn aber nicht öffnen, der RV geht nicht ganz durch. Einen Quilt habe ich nicht.

Das T-Shirt, der Pulli und die Jacken sitzen nicht eng, das Icebreakershirt ist schon eng, nicht unangenehm eng, aber sagen wir figurbetont. Das ist ungünstig, wie ich euch verstehe.

Polartec Alpha klingt sehr interessant als Ersatz für den Wollpulli - der ist ziemlich leicht, 170 gr, aber dafür wahrscheinlich nicht so warm wie vergleichbare UL-Outdoorsachen. Habe einen Suchauftrag für Polartec Alpha bei Kleinanzeigen gesetzt, nachdem ich die Preise für Neuware gesehen habe ;). Kann leider nicht selber nähen, habe schon gesehen, dass hier einige ihre Ausrüstung selbst herstellen.

Ah und ich hab die MicroPuff gewaschen! Auch im zarten Wollwaschgang. Bin gespannt, wie sie dann ist, wenn sie wieder trocken ist. 🙏

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vor 8 Stunden schrieb Erdnuss:

Polartec Alpha klingt sehr interessant als Ersatz für den Wollpulli - der ist ziemlich leicht, 170 gr, aber dafür wahrscheinlich nicht so warm wie vergleichbare UL-Outdoorsachen.

Polartec Alpha ist sehr offenporig, was es sehr leicht und warm macht. Könnte man auch direkt auf der Haut tragen, was gerade bei sehr schweißtreibenden Aktivitäten sehr gute Abfuhr eben jenes Schweißes bedeuten würde. Luftig offenporige Stoffe sind also super als Baselayer. Stichwort "pile and pertex".

"Warm sein" ist auch eine diffizile und individuelle Geschichte. Bei weniger als 10°C ohne Bewegung wäre mir der Micropuff vermutlich auch nicht warm genug auf Dauer. Ist und bleibt nur eine leichte Isolationsjacke. Ich würde mich in so einer Situation irgendwie in den Schlafsack wickeln. Selbst wenn der nicht zu öffnen ist, kann man sich den wahrscheinlich um die Schultern wickeln und damit schon einiges gewinnen.

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Zitat

Habt ihr Ideen, wie ich’s wie wärmer haben könnte, ohne dass das ganze arg viel schwerer wird?

Ging mir genauso, wie dir, mit meiner Micropuff. 

Mir war sie besonders im Lager zu kalt. Ich habe eine Tyvekjacke (L 99Gramm) darüber angezogen, war perfekt. Letztendlich habe ich eine Cumulusjacke aus Kunstfaser geholt. Gleiches Gewicht, aber weniger windanfällig (winddichter) und deswegen wärmer.

Gleiches Gewicht sicherlich mit einer Regenjacke :-)

+Polartec Alpha 

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@Erdnuss

Ich kann immer wieder nur Outliteside empfehlen.

Kleinstunternehmen, aus dem Wiehengebirge.

Ich finde ca 110€ nicht zu viel für das was dir geboten wird.

Es ist, wenn man den Polartec Alpha Hoodie trägt und darüber z. B. eine Windjacke, absolut warm! Total klasse. Ich nehme zum Wandern neben den zwei Icebreaker Longsleevs nur meinen Outliteside Hoodie fürs Camp und meinem OMM Primaloft Hoodie für Bewegung (ist der Optik geschuldet), nur noch ne Windjacke mit, um mich warm zu halten. In der kälteren Jahreszeit noch den Micropuff mit Kapuze und fertig!

Man kann dann je nach Temperatur verschiedene Layer Kombinationen tragen.

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Ui, @RaulDuke, 110 Euro klingt viel besser als das, was ich bei den ersten Googletreffern gesehen hatte, da waren es ca. 200 Euro (z.B. bei Walk on the Wild Side). Und ein Kleinstunternehmen ist mir natürlich auch sympathisch. :)

Ziehst du zwei Icebreakerlongsleeves übereinander an? Oder hast du dann eins für die Nacht/zum Wechseln?

Dein Konzept klingt gut – und leicht!
Ich glaub schon, dass ich insgesamt verfroren bin – ich sitze grad im Zug: ich im Wollpullover, gegenüber von mir zwei Kerle im T-Shirt.  Vielleicht brauch ich also schon eine Schicht mehr als du - aber wenn die nur 150 g wiegt, dann gerne. :)

@Baskerville: Danke auch dir für die Anregungen! Zu essen hatte ich immer genug dabei, Anstrengungslevel war moderat. Werde aber bei den nächsten Overnightern darauf achten (hoffentlich ists bald so weit!).

@Genuss Oh ich freue mich, dass es dir auch so ging (obwohl es natürlich doof ist, dass du auch gefroren hast)! Und dass du auch eine Nuss im Username hast. ;) Was für eine Jacke von Cumulus hast du denn genommen? Und war die Tyvekjacke so eine: https://www.finnimport.de/b2b/anton-jacke-aus-tyvek-11010

@zopiclon Wieder etwas Neues für mich :)

Die gewaschene MicroPuff trocknet übrigens vor sich hin (habe sie auch fleißig geschüttelt, bevor ich zum Zug bin), bin sehr gespannt, wie sie dann loftet, wenn sie trocken ist.

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@ErdnussJa, hatte ich nur hier bestellt.

https://www.racelite.de/raidlight-tyvek-jacke.html?language=de

Hose ging kaputt beim ersten Zeltaufbau. Jacke ist noch ganz, war/ist aber ne Sackgasse gewesen.

Bin bei Climalite Pullover https://cumulus.equipment/eu_de/herren-jacke-climalite-pullover.html

gelandet. Es fehlt mir persönlich noch die Mütze und ne schnelle Fingertasche.

Gehe mit ihr in die Südalpen (wetterfreundlicher) und mit Regenschirm und Windjacke ist sie mein persönlicher Regen- und Wärmeschutz.

 

Habe dann noch die Full -Zip bestellt:

https://cumulus.equipment/eu_de/herren-jacke-climalite-full-zip.html

Ist meine Alltagsjacke geworden. Vom Gewicht her halt schon wieder too much für ein Nicht-im-Regen-Bergwanderer wie mich.

 

Hier meine genüssliche Einkaufsliste zum Schmökern und Schmunzeln: 

https://lighterpack.com/r/b5zyhf

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@Erdnuss

Ich würde zur not alle schichten übereinander anziehen, bevor ich friere.

Habe aber nie mehr als ein Icebreaker und den Alpha Hoodie angehabt. Wie gesagt, in der Bewegung hatte ich bei kalt windigem Wetter nur die dünne Decathlon Windjacke drüber und Abends im Camp höchstens die Puffy, ohne die Windjacke, versteht sich.

Bin aber auch nur zwei Nächte an den Gefrierpunkt gekommen. Einmal davon haben mein Wanderbuddy und ich uns auch mit Grog gewärmt, hihihi!

Habe meistens nur ein Icebreaker an, plus Windbreaker, falls nötig. 

Bin aber auch schon nur mit dem Alpha Hoodie rumgelaufen. Ging auch ganz hervorragend, vor allem, weil dein Rücken, wenn du den Rucki absetzt, in zwei Minuten trocken ist!

Bearbeitet von RaulDuke
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Wenn du bereits so viele Schichten übereinander trägst, würde ich nicht noch eine weitere dazufügen, ausser die äusserste hält den Wind nicht ab, aber das sollte hier nicht der Fall sein. Eher würde ich mir einen dickeren Puffy zulegen, und darunter ein paar Schichten wegsparen.

Ich habe z.B. eine Jacke aus 133er-Apex, und die ist dermassen warm, dass ich damit auch bei sehr viel tieferen Temperaturen (Gefrierpunkt) draussen bequem rumsitzen kann.

Fünf Grad können natürlich auch extrem fies sein, wenn die Luft sehr feucht ist und es windet. Aber das waren wohl nicht die Bedingungen, die du beschreibst. Und wenn man abends total ausgepowert ist nach einem langen Tag, kann es schon mal sein, dass es schwieriger wird, überhaupt erst mal warm zu werden, unabhängig von der Jacke.

 

Bearbeitet von ULgeher
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@ULgeher, ja mehr Schichten klingt nicht so überzeugend, sind ja schon 4 Schichten und das bei Plusgraden. Ich verstehe Polartec /Teijine eher als Ersatz für den dünnen Wollpulli. Und ja, eine Alternative für MicroPuff wäre vielleicht auch interessant. Was für eine Jacke aus 200er Apex hast du denn? Bei tieferen Temperaturen rumsitzen können klingt sehr verlockend!

@Genuss vielen Dank für die Links, werde am langen Wochenende schmökern! :) 

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vor 32 Minuten schrieb Erdnuss:

Was für eine Jacke aus 200er Apex hast du denn? Bei tieferen Temperaturen rumsitzen können klingt sehr verlockend!

Das ist eine selbstgenähte... Und ich habe das falsch geschrieben, es ist 133er Apex am Rumpf und 67er für die Aermel. Die Jacke ist dermassen warm und gemütlich, ich bin immer wieder überrascht über das "Schlafsackgefühl", welches sich einstellt, sobald ich diese überziehe. Ich habe gerade kein Photo davon, sie wiegt aber ziemlich genau 300g.

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vor 9 Stunden schrieb Erdnuss:

eine Alternative für MicroPuff

Es gab mal den Macro Puff, mit quasi verdoppelter Isolation, aber der scheint nicht mehr produziert zu werden. War auch sehr teuer. Es gibt auch kaum Jacken mit Apex 133 und wenn, dann sind die nicht mehr leicht. Siehe Antwort auf ULgeher.

Eine zweite, etwas weiter geschnittene Jacke drüber? Wäre natürlich deutlich schwerer, aber sehr wirksam und flexibel. Oder Kombo aus Weste und Jacke drüber.

Mehr Isolationsleistung bei ähnlichem Gewicht würde zu Daune zwingen. Der Micro Puff ist ja schon sehr leicht für eine KuFa-Iso-Jacke.

Die insgesamt ökonomischste Lösung für Dich, wäre vermutlich ein Quilt mit Ponchofunktion bzw. überhaupt ein Quilt, in den man sich abends einmümmeln kann. Schlafsack/Quilt ist meistens die stärkste Iso-Schicht, die man mit sich rumschleift. Warum also nicht nutzen?

vor 9 Stunden schrieb ULgeher:

Das ist eine selbstgenähte... Und ich habe das falsch geschrieben, es ist 133er Apex am Rumpf und 67er für die Aermel.

Das ist quasi eine Marktlücke. Ich kenn hier nur die Helikon Tex Level 7, die das so hat. Die wiegt aber knapp 900g.

Dann noch Fjällräven Bergtagen Insulation Parka mit angeblich 770g bei 100er G-Loft Füllung, die wärmer sein sollte als 67er Apex.

Beide Modelle sind eher für den gröberen Einsatz konzipiert und dementsprechend massig.

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vor 12 Stunden schrieb Erdnuss:

Ich verstehe Polartec /Teijine eher als Ersatz für den dünnen Wollpulli.

Das Alpha trage ich auch gerne als Unterhemd : https://www.santinicycling.com/de/bekleidung-funktionsunterwasche-fahrrad-herren/alpha-funktionsunterhemd-2038.html

Das Teijine ziehe ich gerne als Pulli an. 

https://www.mountainhardwear.com/p/mens-airmesh-1%2F2-zip-1956341.html

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vor 13 Stunden schrieb ULgeher:

Das ist eine selbstgenähte... Und ich habe das falsch geschrieben, es ist 133er Apex am Rumpf und 67er für die Aermel. Die Jacke ist dermassen warm und gemütlich, ich bin immer wieder überrascht über das "Schlafsackgefühl", welches sich einstellt, sobald ich diese überziehe. Ich habe gerade kein Photo davon, sie wiegt aber ziemlich genau 300g.

Wow, dies wundert mich. Hab eine selbstgenähte  100er Apexjacke, die ca. 230g wiegt, die ich aber nur als mittelmäßig warm empfinde. Inzw. habe ich sie schon viel genutzt und der Loft ist nicht mehr perfekt, aber auch anfangs empfand ich sie nie als sehr warm. Deine mit 133er Apex am Rumpf wird bestimmt wärmer sein, aber soo viel wärmer? Clevere Konstruktion übrigens mit den verschieden dicken Schichten. 😃

Bin aber auch jemand, der Wollpulli trägt, wenn viele Herren nur ein T-Shirt brauchen. Bei 0 Grad rumsitzen ohne zu frieren ist für mich eine schwere Aufgabe und eine optimale Lösung habe ich noch nicht gefunden.

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vor 3 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Wow, dies wundert mich. Hab eine selbstgenähte  100er Apexjacke, die ca. 230g wiegt, die ich aber nur als mittelmäßig warm empfinde. Inzw. habe ich sie schon viel genutzt und der Loft ist nicht mehr perfekt, aber auch anfangs empfand ich sie nie als sehr warm. Deine mit 133er Apex am Rumpf wird bestimmt wärmer sein, aber soo viel wärmer? Clevere Konstruktion übrigens mit den verschieden dicken Schichten. 😃

Mir ist durchaus nicht immer warm, besonders wenn ich müde bin. So habe ich in meinem Daunenquilt 550g Daune drin. Ursprünglich waren es weniger, und ich habe dann Daune nachgefüllt.

Vielleicht hilft bei der Apex-Jacke, dass sie relativ weit geschnitten ist (ausser an den Ärmelbündchen und unten). So schliesst sie noch etwas Luft um die Kleidung darunter mit ein, die wohl mitwärmt. Ich sehe damit etwas kugelig aus, obwohl ich das nicht bin, aber wie geschrieben ist sie superbequem. Sie ist jedenfalls definitiv viel wärmer als eine Daunenjacke von Patagonia, die ich habe, und die ungefähr gleich schwer ist. Die Taschen (ohne RV) sind auch praktisch, so kann ich beim Zeltabbauen und Kochen, wenn ich keine Handschuhe trage, die Hände immer wieder aufwärmen.

Ich habe gerade kein gutes Bild der Jacke, aber habe mal eben einen Schnappschuss davon gemacht. Innen 133er Apex ausser im Kragen und an den Ärmeln, wo ich 100er drin habe bzw "halbiertes" 133er. Das spart Gewicht, und an den Armen stört soviel Volumen eher als das es nutzt, und mal hat dort auch nicht so schnell kalt. Der Aussenstoff ist irgendein Quantum Pertex, welches ich vom Ray Jardine Quilt übrig hatte, und das Futter innen ist Fallschirmseide von Extex, welche ich ebenfalls vorrätig hatte (ich hätte sonst nicht unbedingt rot dafür gewählt). Genäht habe ich die Jacke frei nach der Maxima-Jacket von Thruhiker. Auf der Anleitung sieht man die Form und Grösse der Schnittmusterteile recht gut. Innen- und Aussenstoff sind nie direkt durchgesteppt, das hilft wohl auch bei der Wärmeleistung.

jacke_apex.thumb.jpg.deea14af1f578e9abfb07085b85faa6e.jpg

Ich sitze mit der Jacke nicht stundenlang draussen rum, aber durchaus frühmorgens zum Kochen und Zeltabbauen, und  ditto abends zum Kochen und Sonnenuntergang bestaunen. Ich hatte sie auf beiden Kungsleden dabei, und nehme sie häufig auf Touren in den Alpen mit. Ich hatte damit noch nie kalt (darunter nur ein langärmliger Merino-Baselayer (150er?)). Ich glaube fast, @Erdnusshat zu viele Schichten an, und zuwenig "Luft" dazwischen, die als Loft und Isolation wirken könnte.

Für mich ist die Jacke auch ein eine Art Notfallbackup, falls der Daunenquilt mal nass werden sollte. Und die Jacke ist recht nässeunempfindlich, so dass ich sie auch mal während des Tages anziehen könnte, wenn dies notwendig werden würde (z.B. Schneeregen, Unfall, was auch immer). Ich kann meine Regenjacke knapp noch darüberziehen, dann ist die Jacke allerdings ein wenig komprimiert. Normal wandern würde ich so aber nicht wollen.

 

Bearbeitet von ULgeher
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Nachtrag: Manchmal denke ich, ein wenig "Luft" unter der Isolationsschicht hilft, da so Wärme von einer Körperregion zu einer anderen transportiert werden kann. Wenn man kalt hat, dann ja meist nicht gleichmässig, und jeder hat andere "Problemzonen" was Kälte angeht. Natürlich sollten Kleidung und ebenso ein Schlafsack nicht übertrieben gross sein. Aber mir scheint, etwas "Luft" ist sicherlich gut. Vielleicht ist das ein Effekt, der bei den vielen Schichten von @Erdnuss eine Rolle spielt.

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Vielleicht wäre auch eine zusätzliche Weste für mehr Rumpfwärme eine Lösung für dich, @Erdnuss? Falls Du nähen kannst, eventuell auch gleich als MUT (nach @Trekkerling). Mein Woll-MUT ist bei den meisten Overnightern dabei, gibt nachts oft die Extra-Wärme für die Hüfte, die ich brauche, um nicht zu frieren und im Camp Ärmel für den Schlafsackmantel oder Beine für den Poncho-Quilt.

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vor 17 Stunden schrieb ULgeher:

Nachtrag: Manchmal denke ich, ein wenig "Luft" unter der Isolationsschicht hilft, da so Wärme von einer Körperregion zu einer anderen transportiert werden kann. Wenn man kalt hat, dann ja meist nicht gleichmässig, und jeder hat andere "Problemzonen" was Kälte angeht. Natürlich sollten Kleidung und ebenso ein Schlafsack nicht übertrieben gross sein. Aber mir scheint, etwas "Luft" ist sicherlich gut. Vielleicht ist das ein Effekt, der bei den vielen Schichten von @Erdnuss eine Rolle spielt.

Imo braucht man definitiv einen Teil enganliegende Schichten, aber je weiter Außen, desto lockerer darf es sein. Vor allem darf die jeweils äußere Schicht, die darunter nicht einengen, ganz besonders bei leicht loftenden Materialen.

vor 18 Stunden schrieb ULgeher:

Ich sitze mit der Jacke nicht stundenlang draussen rum, aber durchaus frühmorgens zum Kochen und Zeltabbauen, und  ditto abends zum Kochen und Sonnenuntergang bestaunen. Ich hatte sie auf beiden Kungsleden dabei, und nehme sie häufig auf Touren in den Alpen mit. Ich hatte damit noch nie kalt (darunter nur ein langärmliger Merino-Baselayer (150er?)). Ich glaube fast, @Erdnusshat zu viele Schichten an, und zuwenig "Luft" dazwischen, die als Loft und Isolation wirken könnte.

Ich denke eher, @Erdnuss ist halt relativ lange relativ bewegungslos. Da wird einem auch bei höheren Temperaturen recht schnell kalt. Da hilft nur entweder Bewegung, oder sich stark isolieren. Ideal dafür wäre der Schlafsack/Quilt, weil das genau dessen Aufgabe ist: bei Bewegungslosigkeit und heruntergefahrenem Kreislauf noch warmhalten.

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Vielen Dank Euch für die ganze Inspiration! Ich freue mich sehr drüber.😘

MicroPuff hat das Waschen gut überstanden. 😊 Der (das?) Loft ist am Torso ist ein bisschen höher als vorher (ca. 10% mehr), an den Armen genauso wie vor dem Waschen.

Ich hätte große Lust, direkt loszuziehen, und auszuprobieren, wie warm/kalt es mir mit der gewaschenen Puffi ist und wie ich meinen Schlafsack auch im Sitzen nutzen kann (das wäre echt das logischste, dass ich den Haufen Daunen, den ich mitschlepp nutze!). Aber hier ist seit Tagen ergiebiger Starkregen – zum Glück kein Hochwasser! Da muss ich mich wohl noch ein bisschen gedulden.

MacroPuff klingt natürlich auch sehr interessant!! Laut Patagoniawebsite wiegt die 360g (Größe nicht spezifiziert, ich nehme mal an in M?). Ist das ein gutes Gewicht?🤔 Ohne die Wärmeleistung zu kennen natürlich schwer zu sagen.

@Schwarzwaldine: leider kann ich nicht nähen, also nicht mit der Maschine, das ist gemeint, oder? Ich kann (bisher) nur von Hand einfache Reparaturen machen. Das MUT-Teil klingt ja super! Grad um die Oberschenkel hätte ich auch manchmal gerne noch eine Schicht, so auch vor ein paar Wochen in einer Nacht in der Hängematte, da hatte es auch die berühmten 5 Grad und meine dünne Wolle-Seide-Leggings war mir da irgendwie nicht genug.

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