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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Nachdem ich im Forum bis auf die ein oder andere Erwähnung nicht so viel zur HMG Versa gefunden habe, wollte ich mal ein paar Details dazu teilen.

Ich bin schon lange ein Fan von Hüfttaschen. Hier habe ich alles drin an Wertsachen und Elektronik und meinen ganzen Hygienekram, so dass ich sie immer dabeihaben kann, auch, wenn man mal Rucksack und Zelt unbeobachtet lassen muss. Es hat ja jeder so sein eigenes Konzept. Für mich funktioniert das aber prima. Meine bisherige Hüfttasche stieß vom Fassungsvolumen her aber immer an ihre Grenzen, so dass ich diesen Sommer mal die Hüfttasche mit einer kleinen Tasche für den Brustgurt kombiniert haben. Ich hatte dafür nichts extra geholt, sondern eine vorhandene Tasche mit zwei Karabinerhaken „gepimpt“.

 

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Im Ergebnis hat mich das Konzept so einer kleinen Brustgurttasche so überzeugt, dass ich auf die Suche nach was größerem gegangen bin, auch deshalb, weil ich nicht eine Hüft- und eine Brustgurttasche haben wollte. Es sollte möglichst nur eine einzige Tasche werden.

Bei den Brustgurttaschen gibt es ja diverse Anbieter (z.B. OMM oder Zpacks), die solche speziellen Modelle anbieten. Diese bieten enorm Volumen, sind sehr leicht, aber: man kann sie eben auch nur als Brustgurttasche verwenden, oder mittels eines extra Gurtes o.ä. umhängen. Das kam so zumindest für mich nicht in Frage. Da bin ich auf die HMG Versa gestoßen, hab sie bestellt und wusste, dass genau das es ist, was ich gesucht habe.

Die Versa fasst 2,5 l bei einem Gewicht (incl. Gurte) von 116 g. Damit ist sie in etwa so schwer wie die beiden Taschen auf dem Foto zusammen und bietet trotzdem mehr Platz. Sie hat ein großes Hauptfach mit einer Mesh-Zusatztasche und einem kleinen Schlüsselkarabiner. In die Fronttasche passt z.B. ein aktuelles iPhone Pro Max locker rein. Auf der Rückseite ist eine weitere Tasche, die sich aufgrund der offenen Konstruktion aber nur bedingt zum Transport wichtiger Dinge nutzen lässt. Die Tasche gibt es in Schwarz und Weiß.

Der für mich große Clou ist allerdings, dass man die Versa in div. Varianten tragen kann:

  • als klassische Hüfttasche mit dem integrierten Gurt
  • als Tasche quer über der Brust getragen mit dem integrierten Gurt
  • als Brustgurttasche am Rucksack mit integriertem Gurt oder auch abgenommenen Gurt
  • als Hüftgurttasche am Rucksack mit integriertem Gurt oder auch abgenommenen Gurt

Möglich wird das durch die hintere Tasche, die nicht komplett geschlossen ist und man insofern seinen Brustgurt oder Hüftgurt durchfädeln kann. Dafür kann man den Gurt der Versa entweder vollständig entfernen oder man lässt ihn dran (so mache ich das) und verstaut ihn in der hinteren Tasche. So hat man die volle Flexibilität, wenn man den Rucksack abgenommen hat und man seine wichtigsten Sachen im Camp, auf dem Zeltplatz, in der Stadt trotzdem noch dabei haben will.

Auch, wenn die Beschreibung evtl. etwas abstrakt klingt, denke ich, auf den Fotos erkennt man schnell, was gemeint ist. Die Variante als Hüftgurttasche habe ich nicht fotografiert, da ich keinen Hüftgurt nutze, aber es funktioniert genauso wie als Brustgurttasche.

Fazit: Inzwischen ist die Versa meine Immer-Dabei-Hüfttasche, die ich auf Wanderung entweder als Brustgurt- oder Hüfttasche trage und insofern nur noch eine einzige Tasche außer des Rucksacks dabei habe.

Fragen? :-)

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Geschrieben

OT: Ich bin ebenfalls absoluter Fan von Hüfttaschen, auch bevor ich mit dem ULW angefangen habe. Selbst beim bikepacking habe ich meine mit, allerdings auch hier ausschließlich an der Hüfte und nicht am Rucksack/Schulter. Meine Rucksäcke haben Taschen an den Trägern, da brauch ich nichts zusätzliches, was da oben baumelt.

Ich finde es fast Nebensache, ob die Tasche jetzt 80 oder 120g wiegt, am Ende zählt was drin ist und das sollte nicht zu schwer werden um die Hüfte. Deshalb bin ich absichtlich von groß wieder auf Nomalmaß zurück. Im Moment absolut zufrieden bin ich bzgl. Preis, Confort und Langlebigkeit vom GG Bumster. Kommt bei mir bei jeder Tour mit und sieht auch noch schick aus.

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Lolaine:

Meine Rucksäcke haben Taschen an den Trägern, da brauch ich nichts zusätzliches, was da oben baumelt.

 

Vom Grundsatz her, so wenig rumgebaumle wie möglich, bin ich bei dir und nutze meine Schultergurttaschen natürlich auch, damit eben nichts am Rucksack außen dranhängt. Da ich keinen Hüftgurt (und damit auch keinen Hüftgurttaschen) nutze, bleiben mir eben neben der Versa aber auch nur die Schultergurttaschen als externe Aufbewahrung von div. Kleinkram. Mit der Brustgurttasche/Hüftgurttasche verfolge ich insofern mehrere Ziele parallel:

  • Bessere Gewichtsverteilung des Gesamtgewichts, indem ein Teil des Gewichts auf die Vorderseite des Körpers kommt (bei mir mit Elektronik und Hygiene auch eher schwere Sachen)
  • Schneller Zugang zu Handy, Snacks etc.
  • Die wichtigsten (Wert) Sachen sind immer dabei, auch, wenn der Rucksack nicht getragen wird
  • Und letztlich finde ich den Multiuseansatz des Versa-Konzepts überzeugend, weil sie so viel Taschen auf einmal sein kann und anders als andere Multiuse-Gegenstände in keiner der div. Szenarien wirklich was falsch macht
Geschrieben

Ich benutze eine Hüfttasche von Huckepacks, aus DCF. Verglichen mit deiner hat sie wahrscheinlich um die 2 Liter Volumen.

Gewicht ohne Gurte, plus zwei kleine Aluminium Karabiner, 49g.

Ich trage immer beim Wandern eine Hose mit Gürtelschlaufen (sagt man das so?), da hake ich die beiden Karabiner ein.

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Die Versa ist schon nett, was mir gut gefällt, ist auch die etwas steifere Form, rel dickes DCF.
Falls man einen Zpacks Rucksack verwendet, ist halt auch die FUPA interessant, bei der man dann den Hüftgurt nicht durchfädeln muß, sondern die Schnallenteile in die Gegenstücke in der Tasche einklinken kann.
Tasche ähnlich steif wie die Versa.

Als wirklich eierlegende Wollmilchsau :mrgreen: sehe ich das Zpacks Multipack, kann man auch noch prima als Deckelfach für den Rucksack nehmen, beim Paddeln auf der Weste mit zusätzlichem eingeklipptem Sicherungsstrap und für Wanderungen nur mit dem Teil bietet sie mit 3,5 l mehr Volumen, ist aber  nicht so steif (aber auch rel unkaputtbar, benutze eine seit Jahren auch viel beim WW-Packraften).
Durch die möglichen 4 Gurte auch im Brustbereich wackelfreier auf den Schultergurten oder als Deckelfach anzubringen und einmal angebracht, durch die Schnellverschlußschnallen ganz fix ohne Fummeln loszunehmen.

Gesamt :
FUPA interessant falls man einen Zpacks Rucksack benutzt und sie viel in Kombi mit dessen Hüftgurt tragen will.
Multipack das universellste Teil, auch noch wieder etwas größer
Versa, wenn einem die gut 2 l reichen und man sie überwiegend als Hüftgurttasche einsetzen will.
Ich finde gerade mit der Versa oder Multipack macht man nix falsch...


und wenn man mit einer Kleineren hin kommt und was Preiswertes sucht, ist die Bumster nett.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb khyal:

Als wirklich eierlegende Wollmilchsau :mrgreen: sehe ich das Zpacks Multipack

Hatte ich tatsächlich auch in die engere Wahl genommen, mich dann aber für die Versa entschieden, weil, wie du ja auch geschrieben hast, man diese auch gut als Hüfttasche verwenden kann. Das sehe ich genauso und daher für dann auch die Versa.

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