HEB Geschrieben 4. Mai Geschrieben 4. Mai kurze Frage an die Norwegenveteranen: ich plane diese Tour, teilweise sieht es auf den Karten recht felsig aus. https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1DgrkvYqTwpixCqIfQle6OB07oQSvEY4&usp=sharing Meint ihr, man braucht ein freihstehendes Zelt oder sollte es auch mit einem Trekkingstock Zelt funktionieren? Abspannen muss man am ende ja sowieso!?
SvenW Geschrieben 5. Mai Geschrieben 5. Mai Treckingstock Zelt sollte auch funktionieren. Auf der Route sind ein paar felsige Abschnitte wo es vielleicht schwierig wird, aber die sind ja nicht so lang das du da unbedingt das Zelt hinstellen musst. Wenn es nicht zu windig ist kann man auch ein Treckingstock Zelt mit ein paar Steinen statt/ als Ergänzung zu Heringen aufbauen. Würd ein paar Bändsel mitnehmen um Heringsschlaufen wenn nötig zu verlängern. Z.B. beim Stratospire ist man ohne zusätzliche Schlaufen relativ unflexibel was die Positionierung der Heringe betrifft. HEB reagierte darauf 1
Zzz Geschrieben 5. Mai Geschrieben 5. Mai Ahoj, aktuell sind meine Zelte freistehend, aber sie bringen einiges an Gewicht auf die Waage. Früher war ich mit First- oder Tunnelzelten unterwegs. Diese mußten immer zwingend abgespannt werden, notfalls halt mit großen Steinen, was natürlich zusätzliche Arbeit bzw. Schlepperei im felsigen Gelände bedeutete. Ich denke, mit einem Treckingstockzelt sollte es ggf. ähnlich gut funktionieren, aber natürlich sollte man möglichst das Wetter im Auge behalten (was heutzutage mit Hilfe von Wetter Apps. ja relativ einfach ist) und vor allem den Zeltplatz entsprechend klug auswählen. Vielleicht ist es ratsam etwas stärkere, leider auch schwerere, Zeltleinen einzupacken, da Zeltleinen bei Wind und scharfkantigen Steinen recht schnell durchscheuern. Schöne Tour in Norwegen Z HEB reagierte darauf 1
Roland von Bremen Geschrieben Montag um 20:19 Geschrieben Montag um 20:19 Wir hatten in 30 Jahren Nordland Wanderungen 3 Tage an denen ich froh war, dass wir beim Zelt keine Kompromisse gemacht haben. Hilleberg testet bis 100 km/h oder so. Die brauchst du im Fjell. Nicht jeden Tag und auch nicht auf jeder Tour, aber wenn das Zelt versagt, dann ist es weg, ganz weg.
Roland von Bremen Geschrieben Montag um 20:39 Geschrieben Montag um 20:39 Zitat ich plane diese Tour, teilweise sieht es auf den Karten recht felsig aus.https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1DgrkvYqTwpixCqIfQle6OB07oQSvEY4&usp=sharing Da hast du dir die schwerste Wetterecke von Norwegen ausgesucht. Schaue dir mal die Windgeschwindigkeiten auf https://seklima.met.no/observations/ an. Außer mehr Gewicht hast du nichts vom freistehenden Zelt.
SvenW Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde Am 6.7.2026 um 22:19 schrieb Roland von Bremen: Hilleberg testet bis 100 km/h oder so. Die brauchst du im Fjell. Das möchte ich mal stark anzweifeln. Wenn man halbwegs die Wettervorhersage verfolgt weiß man ja idr vorher schon was da kommt und aus welcher Richtung. Dann sucht man sich halt eine Ecke die nicht so exponiert ist, baut ggf noch ne Steinmauer als zusätzlichen Windschutz und wenn es ganz dick kommt schaut man ob ne offene Hütte erreichbar ist. Ich habe absolut keine Bauchschmerzen damit lange Touren da oben mit sowas wie nem Stratospire zu machen.
trekkman Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde Die Fjäll‑Regionen sind wind-exponiert, dort sind geschützte Plätze selten und weit auseinander. Ich habe da bei Regen oder Sturm noch nie einen idealen Platz gefunden. Irgendwas zum Schutz zu bauen ist nicht möglich. Und wenn ich ein Felsblock als Schutz hatte, wurde schnell klar, dass es nur ein psychologischen Wert war. Es ist aber auch nicht pausenlos fieses Wetter da... https://lighterpack.com/r/b3tyeh
SvenW Geschrieben vor 15 Minuten Geschrieben vor 15 Minuten (bearbeitet) Geht ja nicht darum einen Platz zu finden wo es dann komplett Windstill ist Aber mit 1-2 tagen Vorwarnzeit lässt sich doch easy was finden wo der Wind deutlich reduziert ist. Im zweifelsfall Verlässt man das Fjell. Unterhalb der Baumgrenze wird der Wind ja allein durch die Bäume schon stark abgeschwächt. Aber klar hängt davon ab wo genau man ist, in der Mitte der Hardangervidda wird es schwierig unter die Baumgrenze zu kommen, aber dafür ist garantiert ne Hütte in Reichweite. Hatte in der Vidda z.B. auch zwei Nächte mit sehr starkem Wind und bei beiden Plätze gefunden wo der Wind durch einige Hügel /Felsen zumindest reduziert wurde. Wenn ich mir jetzt z.B. die oben genannte Tour angucke dann kommt man da doch zu jedem Zeitpunkt easy unter die Baumgrenze und/oder zu ner Hütte... Bearbeitet vor 13 Minuten von SvenW
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