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Ultraleicht Trekking

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  4. Hallo Gerd, ich bin den Nordkalottleden Solo teilweise von Kilpisjärvi bis Abisko, also den Mittelteil, in den ersten beiden Septemberwochen 2024 gelaufen. Ich bin nach Tromsö geflogen und von dort mit dem Bus nach Finnland gefahren, die Rückreise erfolgte dann per Zug ab Abisko. Auf diesem Abschnitt gibt es 7 eingerichtete Brücken, die auch jeweils notwendig sind. Diese waren bei mir alle noch installiert und problemlos begehbar. Dazu gesellen sich einige flache Flussquerungen, für die man dringend brauchbare Watschuhe mitführen sollte - zwischen der Daerta- und der Dividalshytta quert man beispielsweise ein sehr weitläufiges Sumpfgebiet zwischen zwei Seen und danach den knapp 50 Meter breiten Skaktarelva-Fluss. Und auch sonst gibt es einige Stellen auf dem Trek, wo man die Wanderschuhe zum Durchwaten unweigerlich ausziehen muss. Bis auf die am Anfang hinter der schwedischen Grenze liegende Pältsastugan- und die am Altevatnet gelegene Altevasshytta hatten alle anderen Versorgungshütten Anfang September bereits geschlossen bzw. die unbewirtschafteten Hütten wären wie bekannt nur mit dem jeweiligen Schlüssel begehbar gewesen. Da ich mit Zelt und in kompletter Selbstversorgung unterwegs war, hat mich das nicht tangiert. Wettertechnisch hatte ich alle denkbaren Aggregatszustände zwischen bratender Sonne, Dauerregen, leichtem Schneefall und Sturmböen. Aber immerhin wird man so spät im Jahr nicht mehr von Mücken zerfressen, da die Nachttemperaturen teilweise stark anziehen. Ich hatte eine Basisausrüstung mit Komforttemperatur von 0 Grad dabei und bin damit sehr gut gefahren. Da ich eher entspannt unterwegs bin, hatte ich in der Regel Etappenlängen zwischen 22 bis 27km. Zusammen mit Wind und Wetter hat mir das aber auch gereicht, da mir allabendliche Erholung, der Blick auf die Nordlichter und das ein oder andere Lagerfeuer schon wichtig gewesen sind. Wie bereits erwähnt ist der Trek sehr einsam, ich habe selten mehr als ein oder zwei andere Trekker pro Tag gesehen. Der Hauptanteil sind eher Tageswanderer, welche an den größeren Selbstversorgerhütten mit Straßenanbindung kleinere Wanderungen durchführen - so fand zB. an der Rostahytta noch ein größeres Jugendzeltcamp statt. Zu den möglichen Wegvarianten kann ich nichts beitragen, da diese insbesondere im südlichen Teil entscheiden, wo du enden willst! Auf meinem Abschnitt gab es nur den Hauptweg und dem bin ich gefolgt, da meine Rückreise ab Abisko erfolgte. Nichtsdestotrotz kann ich dich aus meiner Erfahrung darin bestärken, dass du dir einen der vermutlich schönsten, da einsamsten Wanderwege in Nordeuropa ausgesucht hast - ich habe die wundervollen Weitblicke auf die Berge und Gletscher, die unzähligen, nicht scheuen Rentierherden und den wenigen, aber herzlichen Kontakt mit den Einheimischen sehr genossen. Und die Einsamkeit. Und die Blicke auf die Nordlichter. Und die Lagerfeuer an den Seen. Falls du fragen zu diesem speziellen Abschnitt hast, egal ob zu Kartenmaterial, speziell zu den Brücken oder was auch immer, dann melde dich gerne! Das Bild zeigt das Rostadalen kurz vor der Rostahytta mit Blick in westlicher Richtung auf den kleinen Gletscher unterhalb des Hoglikka. Allein für dieses kurze Erlebnis lohnt es sich, den Weg auf sich zu nehmen... Liebe Grüße Hannes
  5. Gestern
  6. Den MSR Support anschreiben, den Defekt schildern und freundlich anfragen, wo du ein Ersatz-Gestänge herbekommen kannst. Beim Gestängebruch meines MSR Carbon Reflex (längst aus jeder Gewährleistung raus) habe ich daraufhin ohne weiteres und für mich völlig kostenlos das Ersatzsegment zugeschickt bekommen. Versuch's einfach ...
  7. Wieso hat man da überhaupt den Aufwand eines Gewindes betrieben? Da hätte gereicht, 3 Röhrchen mit konstantem Außendurchmesser (gleich dem Innendurchmesser des Gestänges minus 1 oder 2 Zehntel mm "Luft"), dafür die 3 Bohrungen im großen Aluring dafür "saugend" und ein Tropfen Loctite "endfest". Feddisch! Ähnliches Rezept für die Reparatur. Vielleicht hat @Ameisenigel in den kommenden langen Winternächsten mal Experimentiertlust und einen Glühweinlieferanten?
  8. Ich werd es mal mit der Adresse versuchen, vielen Dank
  9. Verkaufe einen unbenutzten Phoenix Lite von Huckepacks. Habe den letztes Jahr hier im Forum erworben, aber bin nicht dazu gekommen ihn auch nur einmal zu nutzen. Und er ist zu Schade um hier im Schrank zu liegen. Daher wieder verkauft wie gekauft. Ist eines der letzten Modelle mit diversen Features: Doppelter Top Strap, Load Lifter, abnehmbarer Hüftgurt, zwei Taschen den den Schulterriemen, dazu gibt es einen Schaumstoff-Einsatz der als Rahmen genutzt werden kann, dazu gibt es innen eine Tasche. Rückenlänge M/L Preis 270€ inkl. Versand nach Deutschland, ins Ausland auf Anfrage. Abholung/Besichtigung im Raum Bonn/Bergisches Land möglich Privatverkauf ohne Garantie oder Gewährleistung
  10. Biete einen Palante Joey, gekauft Februar 2024. Wurde auf dem GR221 benutzt, und ein paar Overnightern. Wenig Gebrauchsspuren, keine Defekte. Variante in Schwarz, Ultraweave 200X/ uhmwpe grid mesh Habe 375g in meinem Lighterpack notiert. 24l intern, 4 Fronttaschen, 2 Seiten-, eine Rücktasche, Bottom Pocket. Finde das Ding super, aber es passt mir einfach irgendwie nicht richtig. Leider. Preis 180€ inkl. Versand nach Deutschland, ins Ausland auf Anfrage. Abholung/Besichtigung im Raum Bonn/Bergisches Land möglich. Privatverkauf ohne Garantie oder Gewährleistung.
  11. ja - sicher besser als basteln.
  12. Ich hatte meine im hostal in Girona gelassen. Man versicherte mir, das sich bestimmt jemand findet, der sie benutzen wird!
  13. Hast du es mal über warranty@cascadedesigns.ie probiert? 100%ig haben die das Teil. Dass es nur das ganze Gestänge gibt stimmt nicht.
  14. @schwyzi Ich wünsche alles Gute. Mein Vater ist mit koronarer Herzerkrankung, zwei Herzinfarkten und einem Sammelsurium von Stents bisher 98 geworden und immer noch gehfähig. Also Kopf hoch!
  15. Ich kann dazu etwas sagen, weil ich seit Jahren praktisch immer dieselben Schuhe nachkaufe. Beim Trailrunner ist es der La Sportiva Ultra Raptor ohne GTX, davon hatte ich mittlerweile ca. fünf Paar. Für längere Touren und etwas anspruchsvolleres Gelände nehme ich meistens den Salomon X Ultra, früher den 3er, inzwischen den 4er bzw. manchmal den X Ultra 360 Edge. Davon dürften es ebenfalls vier oder fünf Paar gewesen sein. Ich kaufe die Schuhe meistens im Ausverkauf, wenn die nächste Generation kommt. Für La Sportiva und Salomon zahle ich dann meistens um die 100 Euro. Für mich funktioniert das ziemlich gut: Ich weiss, dass die Schuhe an meine Füsse und zu meinem Einsatzprofil passen und ich spare mir das für mich eher mühsame Schuhe-Anprobieren im Laden. La Sportiva Ultra Raptor Den benutze ich vor allem für schnelle Tageswanderungen und gelegentlich leichte Zweitagestouren, nicht wirklich zum Trailrunning. Er ist für einen Trailrunner eher schwer, aber genau das mag ich teilweise an ihm. Ordentlicher Zehenschutz, relativ stabiler Fersenbereich und diese Art Neoprenabschluss hinten. Bei meiner normalen Nutzung ergibt sich erstaunlich konstant ungefähr folgendes Bild: etwa zwei Jahre als richtiger Outdoor-Schuh danach nochmals zwei bis drei Jahre für Fahrrad/Alltag zuerst ist meistens das Profil durch, vor allem an der Ferse und etwas am Vorderfuss das Obermaterial hält bei mir ziemlich gut, höchstens kleinere Löcher im Mesh, wegen besonders hartnäckiger Dornen oä, also weniger "normaler Verschleiss durch Abnutzung" positiv finde ich, dass mir der Fersenbereich innen praktisch nie durchscheuert. Das kenne ich von anderen Schuhen deutlich stärker. Nach etwa zwei Jahren ist das Profil bei mir so weit herunter, dass ich bei Nässe oder steilem Gelände einen deutlichen Unterschied merke. Dann werde ich den Schuh aber nicht weg. Ich fahre damit 1-2y zur Arbeit. Irgendwann merkt man dann auch, dass die Dämpfung wirklich nachgelassen hat. Einen halbwegs belastbaren Kilometerwert habe ich von einer längeren Fernwanderung: praktisch neues Paar am Start, nach ungefähr 1400 km ersetzt. Das war definitiv zu lange. Das Profil war zwar noch nicht komplett blank, aber der Schuh war deutlich rutschig und vor allem die Dämpfung war wirklich fertig. Auf Asphalt fühlte es sich irgendwann fast so an, als würde ich direkt auf den Boden stampfen. Das Obermaterial war dagegen noch ordentlich. Meine Schätzung aus den verschiedenen Paaren wäre deshalb: um 1000 km Outdoor-Nutzung halte ich beim Ultra Raptor für realistisch, je nach Gelände natürlich. Danach kann er für weniger kritische Einsätze noch lange weiterleben. Salomon X Ultra Beim Salomon ist es etwas schwieriger in Kilometer umzurechnen. Ich benutze ihn vor allem auf Langstreckenwanderungen, davon mache ich ungefähr zwei pro Jahr, plus ein paar Mehrtagestouren und anspruchsvollere Tageswanderungen. Insgesamt vielleicht drei bis acht Wochen Nutzung pro Jahr. Auch den nutze ich meistens etwa zwei Jahre ernsthaft, danach noch zwei bis drei Jahre als Winter-Fahrradschuh. Hier ist bei mir interessanterweise meistens nicht zuerst die Sohle das Problem. Das Profil hält länger als beim Ultra Raptor. Dafür entsteht zuverlässig am Vorderfuss an der Knickstelle irgendwann ein Loch im Obermaterial. Also ungefähr dort, wo bei jedem Schritt der Schuh zwischen Zehen und Vorderfuss abknickt. Nach vielleicht anderthalb bis zwei Jahren ist dort oft ein fingerkuppengrosses Loch, teilweise auf beiden Seiten. Die GTX-Membran darunter überlebt das häufig. Der Schuh sieht dann ziemlich mitgenommen aus und trocknet schlechter, wenn doch einmal Wasser hineingelangt, bleibt aber trotzdem noch längere Zeit wasserdicht (okay, so wasserdicht wie bei einer solchen Membran halt zu erwarten ist). Gerade deshalb eignen sich meine ausgemusterten X Ultras noch ziemlich gut als Winter-Fahrradschuhe (11km/40min pro Richtung). Unterm Strich habe ich mit beiden Modellen eigentlich ziemlich gute Erfahrungen. Bei mir landen Schuhe jedenfalls nicht nach 700 oder 800 km im Müll, nur weil sie für anspruchsvolle Touren nicht mehr taugen. Ich verschiebe sie einfach eine Stufe nach unten: anspruchsvolle Touren → einfache Touren → Fahrrad/Garten. So kommen bei mir aus einem Paar meistens vier bis fünf Jahre Nutzung heraus.
  16. Ich würde: a) Die Schnur herausfummeln b) Das vorhandene Innengewinde etwas aufbohren c) Dort stattdessen ein metrisches Gewinde schneiden - vermute nämlich. es ist irgendein amerikanischer Mist in Zoll d) Den Einsatz komplett neu fertigen, nur eben mit metrischem Außengewinde e) Wieder zusammenbauen
  17. Ich habe eine Drehmaschine. Damit kann ich alles erzeugen, was rund ist. Schätze, das gebrochene Teil muss in jedem Fall ersetzt werden.
  18. Danke an alle für die tollen Auskünfte und Ideen und Empfehlungen und Erfahrungsberichte!
  19. Tatsächlich habe ich auch schon überlegt einfach welche dort zu kaufen und sie nach der Wanderung zu entsorgen. Es widerspricht leider meinem Verständnis von Nachhaltigkeit, daher fühle ich mich damit nicht wohl. Und ich mag es sehr gerne mit meinem regulären Equipment unterwegs zu sein, da es da weiß, dass es für mich funktioniert. Wir schauen mal, was wir machen. Ich habe verstanden, dass Versand und Gepäckaufgabe beides Möglichkeiten sind, die gut funktionieren.
  20. Ich bin letztes Jahr den Cami de Ronda gelaufen. Flug ging nach Girona. Da gibt es 'nen Decathlon. Da gab es Trekkingstöcke für 5€, mit Drehverschluss. Hat gut funktioniert.
  21. Hallo, bei meinem Hubba Hubba Zelt ist bei einer der Verbindungen das Gewinde ausgebrochen. Ein Reparaturversuch mit Sekundenkleber ist erbärmlich gescheitert. Beim Händler bekomme ich nur das komplette Gestänge, sehr teuer. Wer kann mir sagen wo ich so ein Verbindungsteil herbekomme.
  22. Letzte Woche
  23. Mein Kumpel (ohne Aufgabegepäck) hat sich einfach die günstigen Stöcke beim Decathlon gekauft, ich hab sie hinterher mit zu mir genommen (mit Aufgabegepäck). Die 34€ waren billiger als das zu versenden oder Gepäck aufzugeben.
  24. Mein erstes Bikepacking Rad, habe 2013 die Revelate Designs Taschen noch selbst aus Alaska importieren müssen: Das Mountainbike war für lange Etappen nicht gut geeignet, also habe ich mir dann 2014 überlegt das ich ein Rennrad mit breiten reifen bräuchte. Gravelbikes gab es noch nicht, also habe ich einen Cyclocrosser gekauft und umgebaut: Irgendwann kam dann ein echtes Rennrad dazu, denn mit 32mm kann man auch fast alles fahren. Da das aber filigraner ist verwende ich ein Tailfin Setup fürs Gepäck hinten: Im Winter 2022 habe ich einige Monate in der Werkstatt verbracht, und mir mein erstes Fahrrad selbst gebaut. Wiegt je nach Setup zwischen 8 und 8,5 kg und ist im Sommer mit 35-45mm Slicks und im Winter mit 57mm breiten Conti Raceking in 650B für jedes Terrain geeignet. Bin erstmal zufrieden.
  25. Hi Schwyzi, ich würde gern deinen Fundus übernehmen und wünsche gute Besserung! Falls es noch da ist, sag Bescheid, ich schicke dir dann meine Adresse.
  26. Das musst Du halt mit dem Hotel ausmachen dass die das annehmen. Grundsätzlich kein Thema. Ich bestelle in ganz Europa und das kommt an. Worst case nachkaufen. Du hast halt das selbe Thema mit Taschenmesser und mit Schmauchspuren Kocher, und du musst das noch zurück schicken. Aber ist sicher machbar
  27. Kleiner Laden, aber Bamboo Shoots in Tokio Meguro führt nur UL Gear, allen voran Yamatomichi. Montbell gibt es in fast allen großen Sportgeschäften, jedoch meiner Erfahrung nach keinesfalls das gesamte Sortiment.
  28. Es lohnt sich mal bei Montbell und Finetrack vorbeizuschauen. Ansonsten gibt es auch viele kleinere Läden, die u.a. auch Cottage Artikel anbieten. In Tokyo fand ich damals z.B. Run Boy! Run Girls! sehr spannend: https://rb-rg.jp/ Jetzt direkt daraus eine "Einkaufsliste" zu machen ist mMn aber schwierig bzw. fehlt den meisten (mich eingeschlossen) dann doch der Überblick über die regionalen Anbieter.
  29. Ich meine schon vor Ort, in Japan.
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