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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 14.04.2018 in allen Bereichen
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Kann man auch blinden Gehorsam, Corpsgeist und selbstzerstörerisches Verhalten nennen. Kommt immer auf die Ausprägung und Blickrichtung an. Durchhalten ist gut, Grenzen ausloten ist gut, Grenzen überschreiten fragwürdig, wenn die körperliche und seelische Unversehrtheit leidet. Ich habe übrigens eher die Erfahrung gemacht, dass blinder Gehorsam, Gruppenzwang und Corpsgeist von alleine kommen und physischer und psyschicher Selbstschutz (=Egoismus) und aktives Mitteilen von sozialen und körperlichen Problemen (=Weinerlichkeit) stark unterentwickelt sind und dringend vermittelt werden müssen! Übrigens schiebst du dich mit dem Betonen, dass du eine Minderheitsmeinung vertrittst, stark in eine Opferrolle. Man könnte es sogar weinerlich nennen.6 Punkte
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80km Gewaltmarsch mit unerfahrenen Schülern
eric und 5 andere reagierte auf martinfarrent für Thema
Da geht's schon wieder los. Warum schwingt da (für meine Ohren) immer dieses Männlichkeitsdenken mit? Und bevor du mir nun konservative Assoziationen vorwirfst: Kann ein Wort wie 'Kameradschaft' in all seinen Nuancen nicht besser durch ein Konzept wie 'Solidarität' ersetzt werden? Brauchen wir außerdem wirklich 'Disziplin' (zur Befehlserfüllung) statt Fokus und meinetwegen auch Selbstdisziplin?6 Punkte -
Neoair Pumpsack
Jonathan und 2 andere reagierte auf Stromfahrer für Thema
Ich habe folgende Pumpsäcke getestet und auf Tour benutzt: TaR NeoAir Exped Schnozzel STS Der TaR ist am robustesten und schwersten, aber der Ventilanschluss (Folienloch) m. E. total unbrauchbar, lässt sich schlecht aufstecken, rutscht oft vom Ventil. TaR und Exped taugen von der Größe her als Packliner, der dünnere Exped scheuert aber schneller durch, wenn das Zeug im Pack arbeitet. Exped (64 g) und StS (51 g) können beide einfach für TaR-Ventile tauglich gemacht werden (siehe mein Blog Double use: Den Exped Schnozzel Pumpbag für Therm-a-Rest-Matten nutzen). In der praktischen Handhabung gefällt mir der STS am besten. Dessen kleinere Größe ist auch unterm Shelter und nur aus der Hand (ohne Bodenkontakt) noch nutzbar. Der StS hat innen vor dem Ventil Mesh als Dreckschutz. So gelangen Laubreste und Krümel aus der Zweitnutzung des Sacks nicht in die Matte. Ein sinnvolles Detail, wie ich finde Nur den StS benutze ich noch. Der ist auch am leichtesten.3 Punkte -
80km Gewaltmarsch mit unerfahrenen Schülern
Einzelkämpfer und ein anderer reagierte auf zeank für Thema
Ich wollte längst mal wieder ein Buch lesen.2 Punkte -
Enlightened Equipment Revelation oder Sea to Summit Ember EB 2
cafeconleche reagierte auf Simseon für Thema
Sooo, heute Nacht gab es die bisher wiedrigsten Bedingungen für den Quilt, ich habe draußen auf einer nassen Wiese ohne Tarp. Ich dachte die Temperatur fallen nur auf 3Grad aber an meinem Gefrorenen Fußende hab ich erkannt das es kälter war,... Da der Quilt mit Hydrophober Daune gefüllt ist hat es mich sehr interessiert was passiert wenn er nass wird. Ich bin nachts ein paarmal aufgewacht weil ich ein wenig gefröstelt habe. Als ich am nächsten morgen aufgewacht bin war zumindest das Obermaterial komplett nass. Und so auch die Daune, und dennoch hatte sie immer noch einen akzeptablen Loft uuuund hat mich sogar noch relativ gut gewärmt, also eine Wärme die man von nasser Daune nicht erwartet. Ich bin positiv überrascht.1 Punkt -
80km Gewaltmarsch mit unerfahrenen Schülern
martinfarrent reagierte auf zeank für Thema
Ich hab auch geantwortet, dass ich als Kid wahrscheinlich teilgenommen hätte. Als alter Pfadfinder... Sagt halt nichts darüber aus wie ich heute über so militaristisches angehauchtes denke.1 Punkt -
80km Gewaltmarsch mit unerfahrenen Schülern
zeank reagierte auf martinfarrent für Thema
Nur betreibst du eine Über-, eigentlich sogar eine völlige Fehlinterpretation der Ergebnisse; denn keine Frage zielte darauf ab, wie man die Aktion an sich findet. Es wurde lediglich gefragt, ob man dem eigenen Kind die Teilnahme gestatten würde. Ich habe ja weiter oben schon dargelegt, warum ich meinem Sohn seinerzeit so manche Dinge erlaubt habe, die ich dennoch nicht gut fand.1 Punkt -
Zelt Kaufberatung für 4 Monate Pilgern
martinfarrent reagierte auf Sven für Thema
Ziel vollkommen erreicht, anstatt Zelte auszusondern, wird die list immer länger :). aber es macht ja auch spaß sich zu informieren. am liebsten würde ich mal 2-3 bestellen und ausgiebig testen. ich vermute so sind die meisten zu ihrer sammlung gekommen. Ich habe versucht die trekker http://www.trekkertent.com/home/home/2-drift.html zelte mit dem strato http://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=4112 zu vergleichen. Die trekker (drift 2) sehen garnicht so schlecht aus auf den ersten blick. wobei saddle 2 auch gut aussieht und auch genügend platz bieten würde und auch noch bezahlbar ist. Das Duplex wäre extrem interessant, allerdings sind 900 dann doch zuviel für mich. also wenns ein ein Mann Zelt werden sollte dann wahrscheinlich das Notch, ansonsten habe ich ja noch einige ideen im kopf. Das telemark 2 ist dann auch erst mal draußen. Ich bin beeindruckt, wieviele bereit sind einem unerfahren Pilger zu helfen :). Danke1 Punkt -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Fabian. reagierte auf Stromfahrer für Thema
Ich würde sagen, 70% bis 80% des aktuellen Wiederbeschaffungspreises. Mit Gewährleistungsnachweis eher obere Kante, ohne oder mit Flecken untere Kante. Bei Alter > Gewährleistungsanspruch dann eher 60% bis 70%.1 Punkt -
80km Gewaltmarsch mit unerfahrenen Schülern
Einzelkämpfer reagierte auf Mittagsfrost für Thema
Welche da wären: Disziplin, Kameradschaft, Durchhaltevermögen, sportliche Leistungsbereitschaft, ... Meiner bescheidenen (Minderheits-)meinung nach kann man diese Eigenschaften der Jugend nicht früh genug vermitteln. Egoismus, Faulheit, Weinerlichkeit usw. kommen von alleine, die muss man nicht vermitteln.1 Punkt -
Gute Regenjacke für Outdoor finde ich schwer. Es gibt da noch die speziellen Baumwollsachen. Aber ich halte persönlich Abwettern für die inzwischen trockenste Variante, wenn Zeit ist. Vor Dauerregen in Kombi mit Aktivität gibt es wohl keinen Schutz.1 Punkt
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OT: Mein persönlicher Tipp: Zieh eher ne Regenhose an. Immer wenn ich bei Regen mit Poncho Rad fahre, bin ich danach genauso nass wie ohne, weil es unerträglich heiß wird. Außerdem mutiert man zu einem menschlichem Segel...1 Punkt
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Ich möchte auch noch kurz (Edit: wird doch länger) von meiner Jämtland-Tour berichten: Das Wetter war recht durchwachsen, es hat jeden Tag geschneit, mal nur kurz, mal den ganzen Tag. Bei den entsprechenden Sichtverhältnissen habe ich mich dann einmal entschieden, ein wegloses Stück nicht zu gehen und stattdessen dem Weg zu folgen und ein anderes Mal einen halben Tag zu warten. Am nächsten Tag musste ich dann trotzdem vier Stunden lang nur nach GPS gehen durch ein Tal irren ... Bei einer geplant zweitägigen weglosen Tour (durch ein Tal nach Süden auf die andere Seite des Bergmassivs, am nächsten Tag durch ein weiteres Tal wieder nach Norden) wurde es am Abend recht windig, war aber Rückenwind und Sonnenschein, deshalb habe ich das evtl etwas unterschätzt (die Riemen des Rucksacks peitschten schon ordentlich). Ich habe dann zwischen zwei ca. 4 m hohen Hügeln Windschutz gesucht und dort mein Zelt aufgestellt. Am späten Abend und über Nacht wurde der Wind immer heftiger und ich konnte aufgrund der Geräuschkulisse die ganze Nacht nicht schlafen. Da der Wind von Norden kam, war mir bald klar, dass mein Plan für den nächsten Tag nicht durchführbar ist und ich deshalb auf der falschen Seite absteigen muss, um zumindest in den Schutz von Bäumen zu kommen. Leider hatte ich den unteren Zeltrand nur an zwei Seiten, aus denen der Wind kam, abgedichtet, was über Nacht zu ca. 50 cm hohen Schneewällen zwischen Inner und Fly führte und meinen Platz zunehmend einengte und zu Feuchtigkeit führte. Beim ersten Licht schaute ich raus und sah - nichts, bis auf dichten Nebel. Ich entschied, mit dem Abstieg zu warten. Als dann eine der Zeltleinen, die am Ski (als Hering) befestigt war, riss, wurde mir die Entscheidung abgenommen und ich packte meine Sachen zusammen. Ich wusste vom Vortag und durch die Windrichtung, wo ich hinmuss, gesehen habe ich nichts. Außerhalb des Windschutzes der Hügel waren die Ski vollkommen unkontrollierbar, ich wurde teilweise auf Steinfelder geweht und habe sehr lange gebraucht, um gegen den Wind aufstehen zu können. Ich war dann recht froh, als der Wind mich zu den ersten Bäumen geblasen hatte, ich fand sogar einen markierten Scooterweg, folgte dem vier Stunden lang und war nach einer Fahrt per Anhalter in einer Jugendherberge, wo ich erst mal mein Zeug getrocknet habe. Das hat meinen Zeitplan für die restlichen Tage durcheinandergebracht und der Rest der Tour musste dann zwangsläufig etwas gemütlicher werden. Da hatte ich aber auch nicht allzu viel gegen. Im Tal sprach man von Windgeschwindigkeiten zwischen 110 und 140 km/h und der Sturm hielt insgesamt zweieinhalb Tage an. In der kommenden Nacht hat sich eine Achtergruppe (800m von einer Hütte entfernt) retten lassen, und am Kebnekaise ist wohl eine Gruppe Franzosen verschwunden (und dann in einer Windschutzhütte wieder aufgetaucht). So, das war die Action, jetzt die Langeweile: Ich habe ca. jede zweite Nacht neben einer Hütte gezeltet, weil sich mein Schlafsack morgens immer leicht feucht angefühlt hat und ich den trocknen wollte. Ich glaube, ich habe das Problem deutlich überschätzt, der Schlafsack hätte wohl immer noch einige Nächte durchgehalten. Ideal ist das trotzdem nicht. Hauptlösungsversuch wird sein, den Schlafsack morgens (und evtl. noch mal abends und mittags beim Schneeschmelzen) auslüften zu lassen. Das könnte schon reichen. Dazu hat mein Handy (wie schon auf der ersten Tour, ab jetzt im Winter nur noch mit rausnehmbarem Akku) gesponnen und ich habe die Hütten genutzt, um mir von anderen Gästen Handys zu schnorren, um die Liebste daheim zu kontaktieren. So, jetzt der interessante Teil: Ausrüstung. Hier noch mal meine Packliste von diesem Jahr. Und so werde ich voraussichtlich nächstes Jahr losziehen. Mir ging es bei den Änderungen vor allem um Vereinfachung in der Handhabung, weniger Teile und Behebung des Feuchtigkeitsproblems. Auf ein paar Punkte gehe ich mal ein: Isomatte: Das Aufblasen bzw. Ablassen kostet zu viel Zeit. Ist mir zu nervig gewesen, auch wenn es bitter ist, für mehr Gewicht weniger R-Wert zu haben. Durch die geringere Liegehöhe erhoffe ich mir auch weniger Kondens in meiner kleinen Pyramide bzw. weniger Abstreifen von Kondens. Packsack für Schlafsack: beim Einpacken in einen mülltütenartigen Liner kriegt man schneller Schnee an den Schlafsack, der dann schmilzt. Durch den Packsack hoffe ich ihn bei Pausen auch mal schneller rausholen zu können. Drittes Paar Handschuhe: Dazu muss ich sagen, dass 90 Prozent meiner Klamme-Finger-Momente mit Zigarettenkonsum zu tun hatten, und meiner Nikotinsucht werde ich nächstes Mal wohl durch Snus fröhnen. Ich halte ein extradünnes Paar für filigranere Tätigkeiten trotzdem für eine gute Idee. Beim Zeltabbau am Morgen haben die Finger teilweise auch gefroren, da machen dann auch zwei Paar Fingerhandschuhe Sinn. Jacke mit Kapuze: Die Balaclava verrutscht zu häufig und muss umständlich aus dem Rucksack herausgeholt werden, was man dann am Ende halt nicht macht. Die Cumulus-Kapuze soll auch die Gesichtsmaske überflüssig machen. Die Zeltschnüre, die an die Ski kommen, werden dicker. Außerdem werde ich auf die noch die eine oder andere Schaufel Schnee packen, um so die "Sägebewegung" an der Skikante zu verhindern. So weit meine Erfahrungen und meine neuen Erkenntnisse. Für die zweite Wintertour überhaupt und die Tatsache, dass man für UL-Winterwandern nur auf wenige Informationen und Erfahrungen anderer zurückgreifen kann, bin ich zufrieden mit meinen Fortschritten und glaube mich auf einem guten Weg. Von Perfektion war es dieses Jahr aber noch ein gutes Stück entfernt, und ich kann bestätigen, was @milkmonsta oben schon mal schrieb: Die Erfahrungen aus 3-Jahreszeiten-Touren gelten beim Winterzelten nur begrenzt, Schnee und Wind verändern vieles, was einem vorher nicht unbedingt klar ist, und es macht Sinn, an Wintertouren mit einer gewissen Demut heranzugehen. Auch wenn @mawi mir da vielleicht widersprechen mag Bei Fragen: fragen!1 Punkt
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Enlightened Equipment Revelation oder Sea to Summit Ember EB 2
Einzelkämpfer reagierte auf Simseon für Thema
Aber der comforter ist ja im Prinzip komplett rechteckig, da ist es halt an den Füßen so breit wie am Kopf, das sehe ich als Problem, da ich so keine enge Wärme effiziente Fußbox hinbekomme oder ist das anders ?1 Punkt