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Ultraleicht Trekking

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  1. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    fatrat reagierte auf nierth für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    perfekt, vielen Dank!
  2. 1 Punkt
    Ich trage seit Jahren die Kombo Patagonia Nine Trail Short und Liod Sukoi. Bin sehr zufrieden damit. Wenns mal abends kälter wird, dann ziehe ich mir meine Regenhose, Montbell Versalite (auch seit Jahren und ebenfalls zufrieden), drüber. Tatsächlich ziehe ich die lange Unterhose aktiv sehr selten an. Eher die Kombo Shorts und Regenhose. Das schafft für mich persönlich das beste Klima, auch morgens zum los laufen. Trotzdem will ich die Sukoi nicht missen für den Notfall. Wiegt ja auch nichts das Teil. Die Terrebone Joggers habe ich jetzt seit ca. nem Jahr. Trage ich vor allem in der kälteren Jahreszeit beim Wandern. Oder als Klamotte bei konventionellen Reisen, bei denen ich auch bisschen aufs Packmaß schauen muss. Für mich die perfekte Travelhose. Habe bisher auf einer Wanderung den Alpha 60 Hoody von Senshi Designs getragen. Vorrangig als Schlafschicht. War shoulder season, von daher perfekt in Kombination mit einem +6 Grad Schlafsack und Inlet. Aber das finde ich alles sehr subjektiv und da muss jede/r seine eigenen Erfahrungen machen. Zur Hose als aktive layer mit Regenhose drüber kann ich nix sagen. Beim Rucksack wird ja immer wieder gesagt, diesen zuletzt zu kaufen, wenn man sich seiner anderen Ausrüstungsgegenstände sicher ist. Hab ich natürlich nicht gemacht. Ich bin über die Jahre dahingehend immer kleiner geworden und trage inzwischen einen 30l Minimul Running Vest Pack und bin super happy mit dem Teil. Davor 40l und davor 60l. Ich finde genau da fängt dann auch trial and error an. Wenn du dir deiner Ausrüstungsgegenstände noch nicht sicher bist, leihs dir aus oder kaufs in ner günstigen Variante. Ich behaupte jetzt einfach mal, das die Mehrzahl der Leute hier sündig des Kohle verbratens sind, mir inklusive😁
  3. 1 Punkt
    danke für das ganze Feedback, das ist wirklich wertvoller Input für mich. @Oska: Dein Post spricht mir aus der Seele. Ich wünschte, ich würde einen anderen Rucksack bequem finden (habe auch mal GG und Huckepacks durchprobiert), aber ULA war für mich der einzige mit genügend Tragekomfort. Das einzige störende ist der Stoff, welcher sich bei Regen arg vollsaugt. @Aeros: Mir ist bei der Packliste der Ice Flame Quilt aufgefallen, wie ist der so bezüglich Gestank ab Werk bzw. Verarbeitungsqualität? Die Quilts sehen interessant aus, knapp über 550gr Gesamtgewicht bei knapp 400gr Daune und unter 200$. Vielleicht werde ich schwach. @RaulDuke: Ich Idiot, habe jahrelang in Asien gelebt und dort beim Wandern immer Instantnudeln gegessen und hier komme ich nicht auf die Idee... (wobei es dort immer mit schönen Blähungen einherging). UNd bezüglich der Touren: Weit weg von der Zivilisation bin ich auch nie, wenn was ist ist immer eine Apotheke bzw. ein Tante Emma Laden in wanderbarer Distanz. @schwyzi: Danke für das Angebot, aber dank der Preise von Aliexpress würde ich es einfach mal so mit einem Quilt probieren - zur Not bekomme ich ihn mit wenig Abschlag wieder los. @Schwarzwaldine: Na dann freue ich mich schon auf den X-Boil und die damit verbundenen Erfahrungen - ich werde berichten :)
  4. 1 Punkt
    Also den größten Komfortverlust habe ich mit einem schweren Rucksack! Was bringt mir abends ein Tanzpalast wenn ich zb wegen Knieproblemen abbrechen muss? Mit diesem Gedanken im Hinterkopf konnte ich mich wunderbar mit meinem Stealth 1 anfreunden. Aber wenn dein Körper problemlos schwere Lasten trägt kannst du natürlich unterwegs auch nen feinen Gurkensalat machen 😅 Mittlerweile kenne ich meine Grenzen besser und nehme aktuell auch wieder etwas mehr Komfort mit. Aber am Anfang von UL stand bei mir der Gedanke: entweder UL oder eben Zuhause bleiben. Fand ich sehr hilfreich beim Aussortieren. Und unterwegs nur das nötigste zu haben find ich total entspannend! Wobei ich das aufgrund von diversen Fears und Einschränkungen nie so weit wie manch andere hier geschafft habe. Aber trotzdem, das Prinzip von UL, herauszufinden mit wie wenig man eigentlich auskommt, macht mir einfach Spaß! Wo da bei dir die Grenze ist, dass es wieder weniger Spaß macht kannst du nur selbst immer wieder herausfinden.
  5. Welches Gerät mit Satellitenkommunikation

    entwurfung reagierte auf ULgeher für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Grundsätzlich bin ich damit einverstanden. Ich habe viele Touren auch in der Vor-GPS und Vor-Handy-Zeit unternommem, und einfach "weg" zu sein, hat eine ganz eigene Qualität. Besonders wenn alleine abgelegen oder off-trail unterwegs war ich da immer extra vorsichtig. Die erhöhte Aufmerksamkeit war aber auch sehr schön als Erlebnis. Heute, mit Familie und mehr Verantwortung (und Geschichten, bisher zu meinem Glück immer bei anderen, bei welchen ich gesehen habe, was doch dumm laufen kann) ist die Frage nicht so sehr nach den Ängsten (ich würde die Touren auch ohne Handy und inReach unternehmen), sondern ob es mir die 100g Gewicht und den Frieden der Leute, die gerne wissen, dass ich ok bin, wert ist. Und dass ist es mir,wenn ich mehr als 1 WE alleine unterwegs bin. Zu zweit ist die Sicherheitsmarge doch gleich massiv höher, da kann bei z.B. einem gebrochenen Fuss der andere praktisch immer noch irgendwo hingehen, wo jemand ist oder das Handy Empfang hat, falls das nötig sein sollte. Für Schlafplatz-Durchgeben in den Alpen finde ich es aber immer noch (für mich) einigermassen unnötig. Wenn man in einem Kessel (Funkloch) zeltet, ist das ja absehbar, und man kann ja eine Meldung absetzen, bevor man absteigt.
  6. Mach ich auch nur noch so. On tour esse ich auch Sachen, die würde ich daheim nicht als gut betiteln 😅
  7. Impressionen von Touren

    disrupted reagierte auf dr-nic für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Erwischt worden... 🫢
  8. 1 Punkt
    ich finde das ist ein schwieriges Thema um das pauschal beantworten zu können. Komfort ist ja ein rein subjektives Empfinden, und was ich komfortabel finde magst Du nicht so sehen. Meine Erfahrung ist, Du musst es selbst herausfinden was für Dich funktioniert und was nicht, da es dein Körper und dein Wohlbefinden ist. Was für mich bisher funktioniert hat bzw. eher nicht. Zelt: ZPacks Duplex L, bin ich ziemlich zufrieden mit, ich hätte gerne ein Doublewall, vielleicht teste ich mal irgendwann von Tarptent das Stratosphire LI, aber das ist primär aus optischen Gründen. Ich hatte ja von Tarptent das Notch LI und das hier im Forum dann weiterverkauft weil es mir zu klein war. Und mit zu kleine meine ich nicht dass ich da nicht reingepasst habe, ich kam mir halt vor wie in einer Sardinenbüchse. Ich liebe den Platz im Duplex L und brauche den auch für mich. Glücklicherweise ist es trotzdem eins der leichteren Zelte. Tarp kann ich mir bisher nicht vorstellen weil es mir am Kopf/Füße zu offen wäre. Schlafsack. Ich war bei meiner letzten Tour auch mit einem EE Quilt unterwegs und das hat ganz gut funktioniert. Ihn als Decke nutzen zu können wenn es (zu) warm ist ist nett, und in den kälteren Nächten ging es auch bisher, auch wenn man dann teilweise viele Klamotten zusätzlich an hat. Aber ob das besser wäre mit einem Schlafsack, keine Ahnung. Kochen: Ich habe einen 900ml Topf und brauche den auch wenn ich koche. Ich hatte nicht selten bei meinen Ramen Mc Cheese Gerichten auf dem TA, den Topf bis oben rand voll. Oder wenn ich mir einen schönen Pott schwarzen Tee mit mitgeschleppten Zucker und Kaffeeweisser am Ende des Tages gegönnt habe, war der auch bis oben voll. Aber auch hier hängt das von vielen subjektiven Dingen ab. Isst Du viel während der Tour, isst Du allgemein viel, ist Cold Soaking was für Dich, oder isst Du nur kalt (Wraps, Müslibars, Nüsse. etc. pp) Rucksack: Ich bin bisher noch nicht in den Gefilden von <5kg Basisgepäck, daher kann ich nicht beurteilen wie das Wandern mit wirklich leichtem Gepäck ist, wobei das leichte Gepäck in der Realität je nach Sektionslänge durch Essen und Trinken dann auch häufig sehr viel schwerer werden kann. Daher wären für mich Hüftgürtel Pflicht und Loadlifter an den Schultergurten. Der HMG mit dem ich in NZ unterwegs war, hatte keine Loadlifter und das werde ich zukünftig nicht mehr machen weil ich anschließend Schulterprobleme hatte. Daher teste ich als nächstes Mal den Durston Kakwa 55. Zuletzt fällt mir noch ein Thema ein, was hier auch schon an der einen oder anderen Stelle diskutiert worden ist und einfach aufzeigt, dass es dann doch sehr auf deine eigenen Komfortbereich ankommt ist das Thema Klamotten und Hygiene. Manche nehmen garnkeine oder nur ein paar Unterhosen mit, manche Waschzeug und manche nicht. Klar kann man da Gewicht sparen, aber das Bild in meinem Kopf von dem jungen Ami auf dem TA, der noch im Zelt lag als ich vorbeigewandert bin morgens und wo in den Ästen des Baumes seine Unterhose zum lüften? wedelte und er mich dann im Laufe des Tages nur mit seiner Unterhose bekleidet(wahrscheinlich musste die trocknen) überholt hat, werde ich nicht vergessen.
  9. 1 Punkt
    Schwierig bis unmöglich, je nach Form der Nudeln. 250g Nudeln saugen ca. 500g (= ml) Wasser auf. Bei einer Dichte von etwa 1,5g/cm³ bedeutet das, dass die trockenen Nudeln schon 167ml Volumen haben. Bei ganz glatten Nudeln, die sich dicht aneinander schmiegen, kann es deshalb gerade so funktionieren, wenn man die ganze Zeit dabei bleibt und entsprechend nach reguliert. Selbst ein 900ml-Topf ist für die Nudelmenge aber eigentlich zu knapp bemessen, wenn man noch vernünftig umrühren will. Bei Rigatoni, in denen ein konservativ geschätzter Hohlraum von 60% des Teigvolumens ist, bräuchte man für die 250g schon mindestens 1,1 Liter, eher 1,2.
  10. 1 Punkt
    Ich hab schon sehr oft auf den Trekkingcamps im Spessart geschlafen. Hier findest du alle Infos: Klick Die Camps sind nur von April bis Oktober buchbar. Und immer mindestens zwei Tage vorher. Ziemlicher Quatsch eigentlich. Ich war schon oft außerhalb der „Saison“ an den Plätzen und du findest alle bei Komoot o.ä., wenn du ungefähr weißt, wo sie sind. Ich habe etwa 20 Nächte auf den Camps verbracht und war meistens alleine und bin noch nie kontrolliert worden. Es gibt an allen Camps eine Trockentoilette, einen Holzverschlag und in der Saison eine Bank. Mein Lieblingscamp ist Rothenbuch II. Große Wiese, Feuerstelle, reichlich Feuerholz in der Nähe und ungestört. Die Plätze sind aber alle ähnlich und ganz nett. Für mich sind sie einfach zu erreichen und deswegen bin ich immer wieder dort. Der Spessart hat echt wenig Quelle vor allem nicht an den Camps, vergleichsweise viele Forststraßen und wenig Weitsichten. Dennoch statte ich ihm regelmäßig einen Besuch ab und habs bisher nie bereut.
  11. 1 Punkt
    So, nachdem ich die diversen, teils wahnsinnigen Wandertouren von euch erstmal sacken lassen musste, schreibe ich hier doch noch über meine Woche November-Moselsteig - welche sich im Vergleich eher wie ein Kindergartenausflug liest Eigentlich bin ich zu dieser Zeit immer auf Baltrum, da Herbst und Meer einfach eine tolle Kombi ist. Aber dieses Jahr hatte ich mehr Lust, unterwegs zu sein (auf Baltrum hast du ja nur die tägliche Entscheidung, rechts um die Insel, links um die Insel oder geradeaus durchs NSG). Und da ich wandernderweise bis jetzt nur zwei Overnighter vorweisen kann, sollte es auch was ganz einfaches sein. Also die Mosel. War ich noch nicht, Hauptsaison vorbei, Unterkunft und Versorgung kein Problem, mit Bus und Bahn gut erschlossen. Da zu meiner herbstlichen Urlaubserholung definitiv auch Sofazeit mit Buch und Tee gehört, hab ich mich an die vorgeschlagenen Etappen gehalten und auch gegen meine sonstige Gewohnheit Unterkünfte vorgebucht. Das war ein Fehler, denn tatsächlich wäre ich gerne länger gelaufen und die Unterkunftsuche auch spontan kein Problem gewesen. Es lohnt sich jetzt nicht, auf die einzelnen Tage einzugehen, der Weg ist größtenteils einfach und die paar Abschnitte mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auch kein Problem. Warum sich allerdings unter den T3 Abschnitten bei Komoot der Kommentar "Alpine Erfahrung notwendig" befindet, weiss ich nicht... Ich finde jetzt nicht, dass ich aufgrund einiger rot gepunkteten Wanderwege im Berchtesgadener Land über alpine Erfahrung verfüge, bin aber mit den Wegen trotzdem gut klar gekommen. Im Endeffekt bin ich 110 km von Trier bis Enkirch gelaufen, wobei ich eine Moselschleife ausgelassen habe und von Bernkasel-Kues auf dem Moselcamino nach Enkirch unterwegs war. Das war dann von der Aussicht her die schönste Etappe, zumal endlich auch länger die Sonne schien. Meinen geliebten Vaude 26l Rucksack hatte ich mit 7kg Wohlfühlgepäck bestückt (incl. Proviant und Wasser), denn ein Ziel der Wanderung war es, auszuprobieren, mit wieviel kg ich entspannt unterwegs sein kann, damit ich einen Richtwert für zukünftige Touren habe (nachdem ich mit meinen optimistischen 12 kg auf dem Weserberglandweg meine Füße tödlich beleidigt hatte). Hat auch super gepasst und mein Zielgewicht sind jetzt ca. 8kg insgesamt. Dabei stellt sich mir noch die Frage, ob und wieviel Geld ich in leichtere Ausrüstung investieren will/muss. Zelt, doppelwandig, 1400g, Luftmatraze 1000g und Schlafsack 400g/Sommer, 1400g/Winter war vom Handel schon als Ultraleicht angepriesen worden, aber naja - hinterher ist man immer schlauer... Aber zurück zum Weg: Ich finde Ende Oktober/Anfang November perfekt dafür! Die Touri-Massen weg, genügend Hotels/Restaurants geöffnet und die Landschaft hat ein bisschen was von Indian Summer. Wald und Weinberge sind noch bunt gefärbt (ich kann mir gar nicht vorstellen, wie kahl es hier Anfang des Jahres aussehen mag). Es waren auch kaum Leute unterwegs, bis auf die Tageswanderer an den beliebten Touri-Spots. Ansonsten über Stunden niemanden, an einem Regentag sogar Null auf der ganzen Strecke. Very nice... Und bevor ich mich im Sommer in den Weinbergen von der Sonne braten lasse, halte ich im Herbst lieber den ein oder anderen Regenschauer aus. Mir war auch gar nicht bewusst, wie riiiesig dieses Weinanbaugebiet ist... Von wegen nur Südhänge der Mosel, wie ich naiv gedacht habe, das zieht sich ja ewig weit noch ins Hinterland rein. Da waren mir die Ausblicke auf die endlosen Laubbaumwälder der Südeifel fast schon lieber... Vor allem, als ich die Hinweisschilder mit den Drohnenflugzeiten für Pestizidsprühungen gesehen habe. Mir ist ja schon klar, dass Weinreben sehr anfällig für Pilze etc. sind, aber dieses riesige Gebiet mit Pestiziden einzunebeln? Krass... So bin ich mit gemischten Gefühlen aus dieser Wanderung herausgekommen und hab automatisch beim Einkaufen zu Hause nach BIO-Wein gegriffen (ohne zu wissen, ob der tatsächlich besser ist). Jedenfalls bin ich jetzt um einige Erkenntnisse reicher und werde meine nächsten Planungen entsprechend anpassen. Jedenfalls wird auf gar keinen Fall eine Tour sein, bei der es keine Ausstiegsmöglichkeit gibt, dazu bin ich tatsächlich zu viel Weichei, auch wenn ich mir das anders gewünscht hätte... Es ist echt der Hammer, was so einige von euch durchziehen - Respekt!
  12. 1 Punkt
    @Cullin @ma11hias @Kay Habe mal eine Route für die UL-Forentour von 15.-16.6. konzipiert und möchte sie bereits teilen. Vielleicht interessiert sich dann ja doch noch der/die ein oder andere dafür und stößt noch dazu. Bei Interesse bitte gerne melden. Wie es aussieht sind wir derzeit 4-6 (je nach Begleitung) Personen die an dieser kleinen Tour teilnehmen werden. - Treffpunkt: Sa. 15.6. - Bregenz Bahnhof - Hier endet auch unsere Tour am 16.6. wieder. - Parkmöglichkeiten: Falls wer nicht mit den Öffis anreist, gibt es gegenüber dem Bahnhof Bregenz einen Parkplatz (Parkplatz St. Anna ist günstiger als Seestadt). Gebührenpflichtig bis Sa. 12:00, danach bis inkl. So. ist frei -Parkgebühren Gebührenpflicht Parkplätze: Landeshauptstadt Bregenz Bzgl. der Zeiten für den genauen Treffpunkt am Sa. 15.6. würde ich vorschlagen das wir das noch 1-2 Wochen vor der Tour vereinbaren. Je nachdem ob noch Personen (u.U. von etwas weiter weg) dazustoßen oder nicht. Tag 1: Bregenz - Bregenz/Fluh - Kennelbach - Bregenzerachschlucht - Doren - Sulzberg ca. 25km, ca. 1.000m+ Erst etwas städtisch durch Bregenz geht es in moderatem Anstieg (ca. 350m+) Richtung Bregenz/Fluh entlang der Känzele-Felswand (schöne Aussichten auf das Rheintal und Richtung Alpen). Über einige "Schleichwege" geht es nach Kennelbach und in die Schlucht der Bregenzer Ache (Natura 2000 Gebiet). Die Bregenzerachschlucht ist eine der natürlichsten Gebiete in dieser Region. Bis 1980 schlängelte sich die Bregenzerwaldbahn entlang der steilen Wänden dieser Schlucht von Bregenz bis in den Bregenzerwald nach Bezau. Seither ist die Bahn eingestellt und die Bahntrasse verfallen. D.h. wir bewegen uns auf der alten, nun verwilderten Bahntrasse Richtung Bregenzerwald. Rechts von uns die wilde Bregenzer Ache. Auf dem Weg durchqueren wir zwei alte Bahntunnel. Bis vor wenigen Jahren waren diese stark einsturzgefährdet und das Begehen eigentlich verboten. Da jedoch das öffentliche Interesse an der Bewahrung dieses urigen Weges sehr große war, wurden die Tunnel mittlerweile gesichert. Eine kleine Lichtquelle (Stirnlampe, Notfalls das Smartphone) erleichtert uns durch die Tunnel zu kommen. Kurz vor dem Campingplatz Bozenau wird der Weg wieder fest. Schon lange wird diskutiert den derzeit wilden Weg durch die gesamte Bregenzerachschlucht touristisch als festen Radweg bis hierher auszubauen (ich hoffe das wird niemals geschehen). Wenig später geht es dann nach einigen flachen Kilometern wieder bergauf Richtung Doren. In Doren, nach etwa 20 km, gibt es die Möglichkeit der Verpflegung in einem gut sortierten Supermarkt sofern wir es während der Öffnungszeiten bis hierher schaffen (Öffnungszeiten Sa. bis 13:00, Stand 4.3.2024). Von Doren geht es weitere 5 Kilometer, moderat bergauf Richtung Sulzberg. Wir bewegen uns dabei an einem breiten Geländerücken mit guten Aussichten in den vorderen Bregenzerwald und Richtung Nagelfluhkette. Beim Moorbad Sulzberg werden wir die Nacht verbringen. Supermarkt bei km 20 (Spar in Doren) - Öffnungszeiten (Stand 4.3.2024) Samstag bis 13:00 https://www.bergfex.at/sommer/vorarlberg/touren/wanderung/2782080,bregenz--sulzberg--ul-forentour--tag-1/ Tag 2: Sulzberg - Langen bei Bregenz - Hirschberg - Pfänder - Bregenz ca. 22km, ca. 700m+ Am Folgetag geht es wieder retour Richtung Bregenz. Zuerst talabwärts Richtung Langen bei Bregenz. Dabei gilt es leider einige Meter auf festen Untergründen zurückzulegen. Wenig später geht es aber auch schon wieder auf loserem Untergrund hoch Richtung Hirschberg. Von hier haben wir nochmals schöne Ausblicke Richtung Pfänder, Rheintal und der Bergwelt der Alpen. Als nächstes besuchen wir noch den Bregenzer Hausberg, den Pfänder. Aufgrund seiner unverstellten Sicht auf den Bodensee, an schönen Tagen eines der touristischen Topziele in dieser Region. Potentielle Touristenscharen sollen uns aber nicht beim letzten Abstieg Richtung Bregenz hindern. Durch die Innenstadt geht es retour zu unserem Ausgangspunkt beim Bregenzer Bahnhof. https://www.bergfex.at/sommer/vorarlberg/touren/wanderung/2783480,sulzberg--bregenz--ul-forentour--tag-2/ Alles in allem gibt es natürlich wildere und imposantere Touren in der Region Bodensee/Vorarlberg. Trotzdem ist diese Runde eine abwechslungsreiche und interessante. Das Tourenprofil ist moderat und sollte somit für alle potentiell Interessierten gut schaffbar sein. Tag01-UL-Forentour-Bregenz-Sulzberg.gpx Tag02-UL-Forentour-Sulzberg-Bregenz.gpx
  13. Kochsystem für Gruppe

    Steintanz reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, der Test mit "richtig kochen" inklusive Dessert mit dem Titandampfer war heute äußerst erfolgreich. Bekocht wurden vier Personen, die Bonusenkel (zwei Jungs, 7 und 10, zumindest der Ältere verdrückt Riesenportionen), mein Mann und ich. Es gab ihr Lieblings-Draußen-Essen "Einkornpfanne", sprich leicht gekeimte Einkornkörner mit Gemüse und als Dessert Schokokuchen mit Marshmallow-Topping. Der Dampfeinsatz hat uns absolut überzeugt (mein Mann war sehr skeptisch, ob das wirklich funktionieren würde!), das vorgekeimte Einkorn braucht etwa 10 min Kochzeit, das war in der unteren Ebene und auf den Dampfeinsatz hatte ich das kleingeschnittene Gemüse platziert. Es hat gute 15 min gedauert, bis die 400g (Trockenmenge) mit ca. einem 3/4 l Wasser gekocht haben, aber nach den 10 Minuten war tatsächlich auch das Gemüse oben dran gar. Dann habe ich nur Wasser abgeschüttet (nicht komplett), Öl und Gewürze sowie frisch gepflückten Bärlauch untergerührt und nochmals etwas köcheln lassen. Dank auspustbarem X-Boil ist eine Unterbrechung kein Thema. Beim Dessert ist der Trick, die Marshmallows 1-2 Minuten vor Ende der "Backzeit" aufzulegen, die ersten hatte ich gleich aufgelegt, die haben sich praktisch aufgelöst. Begeistert verzehrt wurden die Küchlein trotzdem. Einziger Haken: eine so lange Betriebszeit braucht natürlich gnadenlos Sprit, 200 ml gingen insgesamt durch. Aber es gibt ja auch nicht jeden Tag vier Schokokuchen hintereinander weg und immerhin wurden hier ja vier Personen verköstigt, 50ml pro Nase für ein frisch gekochten Hauptgang mit ebensolchem Dessert finde ich noch ganz ok. Achja, noch das Gewicht: EOE Kyll (Titan) mit Deckelerhöhung (kann eingeklemmt werden und stabilisiert den Ständer erheblich, der gefüllte Topf stand problemlos drauf) und X-Boil 57g, Windschutz 13g, Titandamper 451g, wobei der Dampfeinsatz mit 143 g zu Buche schlägt.
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