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Etwas zum Nähen und den Features: Die Träger wurden aus mehreren Lagen genäht: 300den RS Cordura 5mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) 5mm offener Schaumstoff (aufgrund Mindestbestellmenge habe ich jetzt einen Vorrat fürs Leben) festes Netzgewebe (Eyelet? Müsste mal alte extex Rechnunge rauskramen) Die Träger wurden, teils durch Teppichklebeband fixiert, am Rand zunächst mit Zickzackstich geheftet und dann wurde 20mm Ripsband angesteppt. So kann ich optimal alle Schlaufen anbringen und erhalte mein gewünschtes flaches Design. Ein sehr spezielles Feature sollte ein absolutes Low-Profile Band sein, für Reflektoren oder Blinkies. Habe ich mir irgendwo abgeschaut, natürlich. Die Verstärkung mit Schrumpfschlauch erforderte eine spezielle Methodik: man schrumpft ein passende Stahlmaß mit ein, dann schrumpft es nicht zu klein. Man könnte auch ein passenderes Material mit der korrekten Endgröße verwenden, aber das hatte ich nicht. Bei den Schlitzen ist Präzision vonnöten. Abgesteppt dann mit schmaler Raupe AKA Bartack: Anschließend mit einer übriggebliebenen Tube Reparaturkleber rückwärtig versiegelt. Hoffentlich hält das Zeug, ich hatte leider keinen Seamsealer da, war wieder mal alle. Das Innenleben, das muss vor allem hell sein, die Augen werden ja auch nicht besser: Ja, ist ein spürbarer Mehraufwand, aber extra für Euch habe ich mal den Taschenrechner gequält: bei ca. 0,7m² Inlinerfläche mit 70g/m² Flächengewicht kommt man auf rund 49g. Und es ist sehr wasserfest sowie extrem handlich, man spart sich die Hantiererei mit Müllsack-Inlinern, die nach einiger Zeit dann selber Müll sind. Nach der Tour hatte ich dann Zeit, die innere Befestigung am Wandermädelrucksack vorzunehmen. Dazu verwende ich ein festes planenartige Material von extex, das ist auch teilweise als Verstärkung im Hohlsaum drin. Das ist definitiv nicht auf meinem Mist gewachsen, wollte ich aber mal als sehr schlanke Lösung probieren. Man wickelt tatsächlich einen sehr kompakten, faltenfreien Falz, scheint zu funktionieren. Aber ich hatte wieder mal etwas ELEMENTAR wichtiges vergessen! Dann suche ich jedesmal nach einer Fläche, wo ich das da noch rantackern kann, ohne „Dichtflächen“ zu lochen. Das ist nur ein Spaßetikett, ich nähe im Grunde nur für mich (und das Wandermädel): Verwendete Garne und Nadeln: belastete Stellen 60er Aman Serafil / Seraton und 100er Jeansnadel mit „Titan“beschichtung unbelastete Stellen, vor allem der Liner: 60er Microtex-Nadel und Corespun (müsste 75er sein) Warum die 60er Microtex? Die 70er habe ich alle beim Tarp Nähen verbraucht, da bleiben die 60er über. Maschinen: Gritzner Tippmatic 1035 mit DFT Schließnähte mit der guten alten Veritas 8014/2 aus den 50ern5 Punkte
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Winterflucht mit Handgepäck - das war der Plan. Wandern, aber in festen Quartieren übernachten mit einigermaßen leichtem Gepäck kompatibel zu den Vorschriften des irischen Billigfliegers führten zu einem speziellen Design eines „AirPacks”: Das Konstruktionsprinzip entspricht in etwa dem Design von Ray Jardin. Folgende Überlegungen und Randbedingungen standen am Anfang: Maximal Größe (konstruiert) 40cm x 30cm x 20cm entsprechend den Vorschriften für kostenloses Handgepäck. klares Design für sicheres Handling beim Transport robuste, stabile Außenhülle um Flixbus und Co. gewachsen zu sein hohes Maß an Wasserfestigkeit trinkblasenkompatibel verstaubare Schulterträger und ggf. Hüftband unauffällige Erweiterungsmöglichkeiten komfortable Kontaktflächen So entstand ein Entwurf mit folgende Features: kubisches Design 300den RS Cordura außen leichtes RS Nylon als Futter und für den Rollverschluß komplett separat eingehängter Inliner aus dünnem, hellen RS-Material mehrlagige Schulterträger mit verstellbarem Brustgurt und Schlauchführung große RV-Tasche an der Front (Innenmaß 25x25cm) separates Rückenfach für Trinkblase und ggf. Sitzmatte pro Pack insg. 12 kleine Schlaufen für optionale Bekordelung (Wanderstöcke anbringen usw.) stabile Befestigung für Reflektorband oder Blinklicht auffällige Greifschlaufe aus Mantel von gebrauchtem Kletterseil Reflektorschlaufen am Schulterträger Da diesmal ein Wandermädel mit am Start war, wurden zwei Exemplare gefertigt. Das Wandermädel bekam exklusiv ein 25mm Hüftband, ich hingegen meine 38mm MOTASY-Schnittstelle zur Handybefestigung mittels SP Connect Adapters und taktischer Schnalle (im Bild unten am linken Träger zu sehen). MOTASY heißt „Modulares Taschensystem“ und ist meine hauseigene Schnittstelle an allen meinen Backpacks, um eine einheitliche Befestigung von Zubehör zu gewährleisten. Zusammen mit den Brustgurten und dem Gummikordel-Gebamsel konnte ich so Dinge aus dem Bestand nachnutzen. Ein weiterer Unterschied betraf leicht eingekürzte Schulterträger beim Wandermädel, aufgrund der sehr kleinen Rumpfgröße. Ansonsten passt der AirPack mit seinen konstruierten Außenmaßen von 38x28x17cm gerade für kleine Menschen hervorragend. Im Flieger Nach problemloser Sicherheitskontrolle und Boarding passten die AirPacks einwandfrei unter den Sitz vom Vordermann. Da ist sogar noch Luft! Ich schätzte dann die Breite, anhand der auf dem Rückflug mitgenommenen (vor Ort erworbenen) Wanderstöcke, auf 48cm. Da kann man also noch was unter den Rolltopverschluß packen. Auf dem Trail Wir waren 2 Tage auf dem GR 221 unterwegs und die AirPacks haben sich auf Anhieb bewährt. Die wurden nur einmal probe getragen, ich bin mit meinem Exemplar Getränke und Snacks holen gegangen, kurz vor der Abreise. Auch bei starkem Regen drang kein Wasser ein, das Volumen war für eine Art „Hüttentour” mit ca. 20l mehr aus ausreichend und die Kontaktflächen aus einer Art Netzmaterial und 5mm offenem Schaumstoff erwiesen sich als sehr bequem. Was nicht so gut funktionierte: Beide Trinkblasen waren mit meinem gedachten Aufhängemechanismus nicht wirklich kompatibel (hier ohne Trinkblase) Während beim Wandermädel die Sirex Sitzmatte auf den Millimeter genau hineinpasse, hatte der steife und dicke Plastehaken der Camelbag-Kopie keine Chance, an dem G-Haken oder den Schlaufen Platz zu finden. Ein Stück Schnur, zur Schlaufe geknotet, schaffte dann Abhilfe. Meine Schnallen am Schulterträger, waren mangels Neuteile irgendwelchen gebrauchten und das recht dünne extex 20-mm-Band rutschte gerade lastfrei recht schnell durch. Das blaue RS-Außenmaterial war in punkto Wasserfestigkeit leider ein Fehlgriff, aber die innere (teurere) Polyestervariante hat letztlich das eindringende Wasser abgehalten. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit hatte ich kein System zum „inneren“ Schließen des Rolltopverschlusses. Aber wir bekammen das immer irgendwie wasserfest zusammengerollt. Wenn man die Handgepäckmaße wirklich einhalten möchte, gestaltet sich das formgerechte Packen sehr anspruchsvoll. Mit Trinkblase beult der Rücken schon deutlich aus. Sonst hängt bei meinen MYOG Rucksäcken die Blase hinter der eingerollten Isomatte, da ist die Form viel stabiler. Hier kann man nur möglichst locker Packen, damit sich das von selber zurechtzurrt, sobald man damit wandert. Das wichtigste - die Waage! Mein Airpack wiegt nackig 327g, die Wandermädel-Edition 340g (nun ein paar Gramm mehr, dazu später). Noch ein paar Detailfotos: Das verstaubare Hüftband der Wandermädel-Edition (hier ganz faul nur außen zusammengezurrt): Detail am Träger: Rolltopverschluß (die Schnalle hat eine geniale Klemmwirkung!): Die RV-Tasche: Abnehmbare Gummikordel: BTW, wenn man den Stopper lange am selben Platz lässt, bricht der Gummi regelrecht durch. Stopper immer ans Ende schieben beim Lagern, ist nun meine Devise, und einige Zentimeter Reserve einplanen. Mitten im Tramuntana-Gebirge: Die Jacke hinten zu befestigen hat sich nicht bewährt, ungünstiger Hebel. Aber wir konnten an dem Kordelzeug letztlich die Stöcke seitlich gut befestigen und sind auf der Rückreise so auch unbehelligt in den Flieger eingestiegen, obwohl die Stöcke deutlich länger als 40cm waren. Fazit: auch wenn das nicht das klassische UL-Setup ist, haben sich die UL-Prinzipien hier auch bewährt: an die Situation angepasst, mit den nötigen Features eine individuelle Lösung zu finden. Wir waren sehr zufrieden mit den AirPacks und werden die vielleicht sogar mal für eine extrem leichtgewichtige Übernachtung mir Tarp in klassischer UL-Manier nutzen.4 Punkte
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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
mtb_squirrel und 2 andere reagierte auf RaulDuke für Thema
@icefreak Also ich hab in den letzten 2 Jahren öffter Flugreisen mit dem ganze Kleinen Handgepäck unternommen. 40x30x20. Einmal 14 Tage „Fishermens Trail“, Portugal und einmal ungefähr 10 Tage „Cami de (oder da?) Ronda“, Costa Brave, Spanien und noch ein paar mehrtägige Winterfluchten ohne Wandern. Ich habe als kleinsten, bequem zu tragenden Rucksack, den Huckepacks Packl Special. Der hat die Maße (ungefähr) 50x30x20. Wenn man den halt nicht ganz füllt, passt der auch prima in diese Testkäfige, (zu hause mit Maßband ausprobieren!) die an den Sicherheitskontrollen stehen. Einmal musste ich es sogar vorführen. Ich empfehle dir, solltest du so etwas nochmal neu nähen, auf jeden Fall, den Rucksack etwas zu groß zu nähen, dann paßt vor Ort einfach noch ein bisschen mehr hinein! Den Rucksack finde ich wirklich super bequem und den großen Reißverschluss in der Mitte finde ich prima. Er hat zwar keine Meshtasche an der Rückseite und an den Seiten, aber er hat an den Schultergurten jeweils eine Meshtasche, wo ne 1/2 Liter Wasserflasche reinpasst. Sowas würde ich in jedem Fall nachrüsten, an deinen Rucksäcken. Desweiteren hat er untern, also an der unterern schmalen „Seite“ eine Meshtasche, in die easy meine Regenjacke und die Rainchaps passen. (Rainskirt passt in die Deckeltasche, die ich aber überflüssig empfinde. ich würde die einfach in den Fannypack tun) So ein Fannypack kann man ja relativ großvolumig machen. Da geht einiges rein, während des Fluges und der wird nicht beanstandet, als weiteres Gepäckstück. Weder bei Ryan Air, noch bei Eurowings. (Die beiden einzigen Fluggesellschaften, die ich gebutzt habe, in den letzten Jahren) Ich würde mir noch wünschen, der Rucki hätte noch je 1 Strechtasche pro Seite, wo man einen Liter Wasser rein bekommt. Trekkingstöcke habe ich mir insgesamt 2x bei Decathlon am Startort gekauft. Und zwar die billigsten, die es da gibt, für 5€ das paar. Für 14 Tage haben sie hervorragend gehalten und am Ende habe ich einfach in dem Hostal, wo ich die letzte Nacht geschlafen habe, die Angestellten gefragt, ob sie nicht jemanden kennen, der die Stöcke gebrauchen kann. Hat beide Male geklappt. Auf jeden Fall ein schönes MYOG Projekt, deine Mini Ruckies und hervorragend, das das Thema Handgepäck Reisen hier mal Thematisiert wird.3 Punkte -
Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Gibbon und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Thema
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Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Gibbon und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Thema
@Gibbon Warum machst du ihn nicht ganz leer, und legst ihn am Fußende einfach unter deine Isomatte?2 Punkte -
Schlaufen an Gurt annähen oder gibt es einen Trick, der ohne nähen funktioniert
laufnaso13 reagierte auf sollitom für Thema
Hallo zusammen, gerne möchte ich an verschiedenen Orten jeweils eine Schultergurttasche anbringen, voraussichtlich die Liteway Lite Pocket Ecopak. Die gefällt mir gut. An meinem Agilist von Weitläufer geht das noch ganz gut, aber eine weitere Tasche soll z.B. auch an den Kameragurt. Dieser ist 4 cm breit. Wie macht ihr das? Habt ihr alle eine Nähmaschine, um die beiden Befestigungsschlaufen anzunähen? Habt ihr Ideen wie ich das lösen könnte? Es soll ja nicht schwer sein und auch nicht auftragen. Habe schonmal so eine Gefriertütenklammer ausprobiert ... https://www.amazon.de/Vaily®-Tütenclips-Verschlussclips-Schwarz-Länge/dp/B0C6YBBLR1?th=1 Schaut schon ziemlich fett aus, selbst in schwarz. Bin gespannt und freue mich auf Ideen. Grüße Thomas1 Punkt -
OT: Aus den folgenden drei Gründen: 1. Ich bin zu groß (oder das Zelt zu klein). 2. der Rucksack hat einen Rahmen und 3. ich bin zu schwer. Mein Osprey Exos hat einen Rahmen mit gebogenem Rücken. Sogar die Bauchgurte sind da am Anfang noch strukturell verstärkt. Bild hier: Bei dem Rucksack ist der Rahmen am Rücken gekrümmt, damit da immer eine Luftlücke ist, im Bild gelb markiert. D.h. der ist lerr und liegend 10 bis 15 cm hoch. Mit 1,95 brauche ich beim Rainbow die gesamte Zeltlänge. D.h. ich müsste mich entweder mit den Füssen oder dem Kopf drauf legen. Das wäre unbequem. Und wenn ich einmal aus Versehen mit Schulter, Füßen oder Knien zu viel Gewicht darauf gebe, hätte ich Angst, das der Rahmen bricht. Weil ich einfach zu fett geworden bin (100kg+). Mit einem rahmenlosen Rucksack, wie Ihr den habt, wäre das natürlich kein Problem.1 Punkt
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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
icefreak reagierte auf Christian Wagner für Thema
Tolle Rucksäcke! Ich war im Laufe der Jahre auch oft nur mit Handgepäcksrucksack unterwegs. Habe das Tatonka Flightcase in uralter Ausführung. Das gefiel mir so gut dass meine Frau dann eine Kopie gemacht habe. Aus Cordura 500. Der Stoff ist nach Jahrzehnten nicht mehr wasserdicht, aber immer noch robust. Muß man dann halt deinen Kram in Plastiktüten verpacken. Allerdings habe ich den Rucki immer nur in warme Gefilde mitgenommen, da hat es dann eh nicht wesentlich geregnet. Ich sehe das wie @RaulDuke, und würde den Rucksack größer machen. Meiner hatte die Maße 55x30x20 cm und wurde noch nie beanstandet. Wichtig ist daß er beim Fliegen nicht proppevoll ist man ihn noch easy in die Testcubes bekommt. Man hat dann vor Ort deutlich mehr Möglichkeiten noch Proviant etc. zu zuladen.1 Punkt -
Hi all, anläßlich daß mal wieder in Köln Obdachlose vom Ordnungsamt geräumt worden sind, die weitab von Wohngebieten in einem Wäldchen neben einem Industriehafen mit Zelten übernachtet haben und deren wenige Habseligkeiten vernichtet wurden (Bericht Express)... Möchte ich mal Eure Aufmerksamkeit auf NGOs richten, die in vielen Städten die Obdachlosen unterstützen (die gerade jetzt im Winter eine harte Zeit haben) die können immer irgendwelche Outdoor-Ausrüstung brauchen und auch wenn wohl niemand sein zum Verkauf ausgemustertes DCF-Zelt o.A. spenden wird, hat vielleicht der ein oder Andere noch andere einfache Ausrüstung rumliegen oder kann sich vorstellen, einen Teil seiner Verkaufserlöse zu spenden. In Köln leisten da unter Anderem die Strassenwächter sinnvolle Unterstützung, derartige NGOs, wo Ihr Ausrüstung usw abgeben könnt, gibt es in vielen Städten.1 Punkt
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Ich habe es schon mal so gehandhabt, das ich einen älteren Schlafsack eingepackt habe und ihn einfach mit zur Arbeit genommen habe. (Wochenmarkt) Es hat keine Stunde nach dem Aufbauen gebraucht, da kam die erste, frierende, klägliche Gestallt um die Ecke. Der hat sich riesig gefreut, über den Schlafsack! Des weiteren gebe ich immer, wenn ich in die Stadt fahre, irgendeinem „echten“ Obdachlosen, 10€! Damit kann er/sie dann tatsächlich auch etwas anfangen… Besser als 5 verschiedenen Leuten 2€ zu geben.1 Punkt
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Meine Erfahrungen mit Fachgeschäften ist gemischt. Vor Ort im kleineren Outdoorladen wurde mir ein 2,5Kg Rucksack empfohlen. Den Osprey Exos (mit 1,2kg Gewicht hier noch für die meisten viel zu schwer) hatte man aus dem Sortiment geschmissen, weil der viel zu unstabil sei. Bei einem anderen Besuch gab es in dem Laden kein einziges(!) Kunstfaser T-Shirt, sondern entweder Lifestyle-Baumwoll-Shirts mit Hrischmotiven oder Marken-Merinowolle-Shirts für 100€ das Stück. Im großen Sportladen vor Ort gab es gerade mal ein einziges Trailrunnermodell in meiner Größe, der Verkäufer hatte gar keine Ahnung von Schuhen und Füßen. Die Schuhe sind bei der ersten Wanderung, weil zu viel schmal, kaputt gegangen und ich habe mir mit denen meinen ersten Schwarzen Zehnägel gelaufen. Outdoor-Fachgeschäfte sind super darin, dich auszurüsten, wenn du in den Alpen Hochtouren mit Kletteranteil machen willst. UL-Wandern ist dort jedoch imho noch nicht angekommen. Da wird man im Netz bei spezialisierten Läden, wie z.B. dem erwähnten Chrispacks, eher fündig.1 Punkt
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Hi @LukasDerFranke und willkommen im Forum. Wenn es um Ausrüstung geht, kann ich grundsätzlich die Videos von Robert Klink auf Youtube empfehlen. Der testet viel, darunter auch zum Teil preiswertere Ausrüstung. Ganz besonders zum Einstieg ins UL-Wandern empfehle ich dieses Video hier, wo Robert Klink darauf eingeht, bei welchem Teil der Ausrüstung man sparen kann und wo man Geld investieren sollte. Im Großen und Ganzen deckt sich das mit meinen Erfahrungen. Einen Tipp, den ich gerne Jahre früher gehabt hätte, bezüglich Kleidung: Trage zum Wandern keine Kleidung aus Baumwolle! Klar, kann man machen, geht auch, jedoch spätestens bei Mehr-Tageswanderungen mit Regen wird das nicht mehr funktionieren. Baumwolle saugt Nässe auf und kühlt dich dann aus. Daher besser zum Wandern (oder generell Sport) Kleidung aus Kunstfasern oder Merinowolle tragen. Das umfasst auch die Unterwäsche; Ich bin schon mit tollster atmungsaktiver Wanderkleidung gestartet und nach einer Stunde war meine Baumwollunterhose pitschnass vor Schweiß und die ganze Wanderung deswegen nicht mehr ganz so toll. Wenn es darum geht, was für Kleidung du brauchst für Mehrtageswanderungen, gibt es hier einen guten Artikel von Andrew Skurka (jedoch in Englisch). Für Tageswanderungen brauchst du eigentlich nur einen Satz Wanderklamotten, Regenkleidung und vielleicht noch eine Pausenjacke. Wenn es um das "wo bekomme ich was her" geht: Schau mal, was du schon hast. Wenn du irgendeinen Sport machst, dann hast du vielleicht eh schon T-Shirt, Trainingshose, etc.. Preiswerte Kleidung gibt es bei Decathlon und manchmal bei Aktionswochen in Discountern (Lidl, Aldi, Tchibo, etc..). Trekkingstöcke würde ich zum Einstieg preiswerte von Decathlon nehmen oder gebraucht. Oder vielleicht kannst du dir welche leihen. Gerade für Tagestouren müssen die nicht UL sein. Rucksack für Tagestouren wäre der G4Free 40 l Rucksack eine Möglichkeit. Besitze ich und verwende den für eintägige Wandertouren und so ziemlich alles andere, wo ich Zeug einpacken muss, wie Freibad, Tagesausflüge oder Einkaufen gehen. Der ist leicht, preiswert und erfüllt seinen Zweck. Für Mehrtagestouren finde ich den persönlich ungeeignet, da er keine Hüftgurte hat und mir für Zelt, Schlafsack und Isomatte zu klein wäre. Ins Rückenfach innen habe ich mir bei dem Rucksack eine dünne Schaumstoffmatte gepackt, damit er bei schwereren Gepäck bequemer wird. Trinken: Viele (auch ich) nehmen sich bei Touren einfach 0,5 bis 1,0L Mineralwasser-Pfandflaschen mit und füllen die dann immer wieder auf. Leichter wird es nicht. Manchen hilft es Trinkblasen/-Systeme mit Schlauch zu haben, um regelmäßig zu trinken, jedoch birgt das gerade auf längeren Touren auch hygienische "Herausforderungen". Gewöhn dich daher am besten an die Flasche Zelt, Isomatte und Schlafsack ist nochmal ein ganz eigenes Kapitel. Wenn du da Beratung brauchst, mach vielleicht am besten nochmal einen neuen Faden auf.1 Punkt
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In Köln hat der neue OB eine "Woche der Sauberkeit" ausgerufen gehabt und ganz stolz die Erfolge vermeldet, nicht wie ich erwartet hatte, wieviel Tonnen Müll, abgemeldete Schrottautos sie entfernt, oder wieviel Müll, E-Roller sie aus dem Rhein gezogen haben (da ist ja die Krake das ganze Jahr sehr engagiert) sondern u.A. wieviele Behausungen von Obdachlosen sie platt gemacht haben Anläßlich dessen möchte ich nochmal dran erinnern, daß es Diejenigen, die bei diesem kalten Wetter mit ihren wenigen, meist dafür suboptimalen, Habseligkeiten die ganze Zeit draussen sind, eine wirklich harte Zeit haben und vielleicht hat der Ein oder andere User ja noch Ausrüstung / Klamotten oder eine kleine Geldspende übrig, die er bei den ensprechenden NGOs abgeben kann (gibt es eigentlich in jeder größeren Stadt, in Köln halt die Straßenwächter). In dem Zusammenhang gleich ein großes Lob an Euch, mehrere Tausend mal wurde der Banner der Straßenwächter angeklickt, um auf deren Website zu gelangen, da ist bestimmt Einiges an Spenden für die Straßenwächter bzw deren Clientel hängen geblieben - klasse...1 Punkt
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Wohin mit dem ganzen Zeug... Welcher UL-Rucksack?
Linkshaenderin reagierte auf DerOutdoorer für Thema
Danke für eure Hilfe! Nach vielem anschauen und durchlesen habe ich mich für den MT900UL entschieden. Warum: Das Tragegestell!, 10 Jahre Garantie und die Möglichkeit bei Problemen einfach zu Decathlon zu fahren. Jetzt, mit noch einigen Taschen an Hüft- und Schultergurt ist er für mich perfekt. Mit Zelt, Schlafzeug, Navi, 1,5l Wasser, Nahrung, ... trägt er sich mit 9 kg wirklich super. Die Aussentaschen sind gross genug für alles alles was man mal schnell braucht - kompakt und stabil. Mehr brauch ich nicht. Werde aber noch das ein oder andere modifizieren, abschneiden. Vielleicht hilft das ja jemandem bei seiner Entscheidungsfindung.1 Punkt