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Ultraleicht Trekking

Tipple

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  1. Witzig!
    Tipple hat eine Reaktion von Wanderfisch erhalten in Fahrtenmesser für einen jungen Pfadfinder   
    Ich hatte dich gewarnt. 
  2. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf effwee in E1 Deutschland Thru-Hike Mai-August 2019   
    Tag 8
    Sowas von verdammt kalt wars, dass ich um 5 ein einsehen hatte und einfach aufgestanden bin. Solche Morgende haben ja den Vorteil, dass die Ausblicke schön sind. Ja sind sie! Ich wickel mich in meinen Quilt und ziehe alles an was ich hab... meine Finger fallen mir gefühlt ab ich leide! Trotz der in Kiel gekaufen Rettungsdecke- achja alles ist dann auch noch klamm. Egal, in den Himmel gucken. Ist schön...

    Ich krabbelte um somit schon um 7h auf den Bungsberg – yäy dem höchsten Berg S.H.'s (168m) wow!

    Moor- und Feuchtwiesen begleiten mich immer wieder... und wenn sie dann auch noch wild aussehen...

    Noch durch weitere herrschaftliche Residuen der Feudalherrschaft gelaufen auf Neustadt zu. Im NSG Neustädter Binnengewässer extra Schlenker durch den Naturwald auf der Burginsel gemacht- hier darf der Wald seit 80 Jahren machen wie er so möchte – Wild!


    Oh wieder Ostsee. Lübecker Bucht bei Neustadt. - ist doch so oder?  Von hieraus noch nach Pönitz gelaufen und mir Camping gegönnt.
     
    Tag 9
    Die Nacht war...okay. Den Regen hab ich auf dem Camping noch ausgesessen und bin erst gegen 13h losgelaufen. Unprickelnd wars:

    Schwartautal ganz nett. Auf den letzten Metern viel Landwirtschaft und demnach Pennplatzprobleme. Letzer Wald vor Kücknitz und da Tarp aufgebaut... bezeichnenderweise kann ich mich trotz Foto- und Trailrecherche nicht mehr wirklich erinnern wo ich genau gepennt hab...

    (Zeit für ein setup Foto )
    War nicht so mein Tag. Ich war einfach nur froh als er rum war.
     
  3. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf effwee in E1 Deutschland Thru-Hike Mai-August 2019   
    Tag 4
    War eiskalt die Nacht und früh vorbei. Dafür Sonnenaufgang über der Aschauer Lagune. Mystisch und Wunderschön.

    Ein langer Strandspaziergang kommt nun und ich denke mir – barfuss? Ging nicht lange gut, weil dann doch wieder zu viel Steine. Aber schöner Strandabschnitt zu laufen bis Noer.
    Dort kurz auf dem Camping Katzenwäsche. Oh was ist das? Zecke in der Schulter! Toll. Wollte sich nicht ziehen lassen, ich also raus und die Leute von der Tauchschule angequatscht ob sie mir das Vieh ziehen können, der mit dem Hund sagt ja. Naja das Tier hatte wohl keine Lust zu gehen. Als er es endlich draussen hatte, blieb ein großer roter Fleck und der Kopf von der Zecke drin – Borreliose-Panik. Wie weit ists bis Kiel? Etwas mehr als 30 km. Es ist früher Vormittag.
    Panik und die wunderbare Steilküste treiben mich an! Ist das schön hier. Die Ostsee in verschiedensten Farben Karibikassoziationen in 10Grad Wassertemperatur.

    Am Leuchtturm Pause und rein in die Kieler Bucht. Ich will ne Apotheke. Irgendwer soll mal auf den Zeckenbiss gucken. In Strande werde ich fündig. Hier wird mir Krankenhaus geraten. Puuh. Okay. Da lauf ich hin. Abkürzung: Sperrgebiet der Marine in Friedrichort. Boah. Okay. Keinen Bock. Bushalte und downtown mit den Öffis. DJH klar gemacht. Und direkt in die Notaufnahme. Antiobiotikaprophylaxe wurde mir angeraten wenn der rote Fleck nicht bis morgen weg sei. Es ist unklar ob es nun eine Borreliose-Indikation ist oder weil das Vieh so nah am Schulterriemen saß ob es eine mechanische Belastung sei. Puuuh. Jugendherberge. Vorher noch zwei Bier. Es ist Tag 4. Ich hatte keine einizige Nacht bisher die sowas wie normal war, bin ca. 130km gelaufen und hab Borreliose-Verdacht. Das schreit eigentlich nach noch mehr Bier!

     
    Tag 5
    Zero in Kiel. Das Antibiotikum organisiert mir den Beipackzettel druchgelesen und abgewogen... Das Zeug nehmen heißt Tourabbruch, weil 14-21 Tage Sonne meiden und Thru-hike verträgt sich nicht so... weiter abwägen... also nochma zur Notaufnahme. Motto: So lange zu medizinischem Fachpersonla bis mir die Diagnose besser gefällt. Hat geklappt. Zur feier des Tages zwei Bier und Dürüm!
     
    Tag 6
    Mit einer Bootsfahrt über die Bucht nach Wellingsdorf und direkt rein ins Schwentinetal. Oh voll schön!

    Weiter nach Preetz durch die wunderschöne Klosteranlage. Dann der Lanker See. Beinah Wild erschien hier der Weg (die Markierungen schwächelten hier auch).

    Die Schwentine präsentierte sich hier irgendwas zwischen pittoreskes Flüsschen und Riesenstrom. Ist das schon die Holsteinische Schweiz? Japp ist es. Kurz vor Plön finde ich einen guten Platz zum Pennen. Mit Blick über Schwentine mit Blick auf Plön- erstere ist im Strommodus oder ists der kleien Plönsee oder der Trammersee und Plön sieht nett aus...

    Tag 7
    Riesenfrühstück in Plön am Markplatz. Frisch gestärkt geht’s... an Seen entlang.

    Zuerst am Großen Plönsee, Behlersee, Dieksee... super schöne Wege direkt am Wasser, herrlich wenig los. Das Wasserunglaublich klar – wunderschön. Rein Nach Bad Malente. Nexter See: Kellersee. Einmal drumherum und ich bin in Eutin.

    Ganz schön. Ich habe aber Hunger und falle in den nächsten Supermarkt ein. Am Strand am Seepark esse ich und denke ich würde rund um den großen Eutiner See was finden... hmja, falsch. Ich weiß gar nicht mehr warum ich im Wald niks gefunden hab- wahrscheinlich hatte ich noch Bock zu laufen. Hab aber vorher nicht auf die Karte geguckt, weil nach dem Wald kam landwirtschaftliche Monokultur und hier ging gar niks. Schön noch durch Stendorf gelaufen- wie ein Freilichtmuseum und so langsam gegen 22h stellte ich die Erkenntnis ein, das wird ganz ganz bitter heute... dann fand ich hinter einer Scheune vor einem Rapsfeld was. Passt.
     
     
     
     
  4. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf effwee in E1 Deutschland Thru-Hike Mai-August 2019   
    Tag 1
    Die Nacht war sau kalt. Und früh zu Ende – und um es vorwegzunehmen, das sollte mich die nächsten Wochen begleiten.
    Es nieselt, es ist grau, es ist kalt, lets start a thruhike!
    Vorher noch einen Abstecher zu Dänemarks kleinsten Grenzübergang. - Wie sich zeigt, als in dem traurigen Dead-End im Wald stehe als Trailhead sehr viel besser eigenen würde

    (wie gesagt das foto zeigt nicht den trail head )
    Also wieder zurück nach Flensburg. Nett hier. Durch Gewerbegebiet. Dann viel viel Asphalt. Knicks und Redder (In Hecken eingefasste Wege) ein paar Hügelgräber bei Oeversee mein erster See. Füsse rein saukalt. Die Ersten Moore und der erste Regen. Nach 38km ca. bei Idstedt ne Hütte gefunden- in der zogs wie Hechtsuppe... doch kein Pennplatz also weiter. Idstedter See auch nicht so gut, irgendwo im Wald hinter einem alten Bundeswehr Depot schöne Stelle, schnell aufgebaut, müde keinen Bock mehr. Naja hat die Nacht geregnet, ich hab loosy aufgebaut, also ich nass und kaum geschlafen.
     
    Tag 2
    Nach Schleswig rein. Im Schlosspark frühstücken und Klamotten trockenen. Schönes Schloss. Um die Schlei Richtung Haithabu gelaufen- voll schön das Hadeby-Noor. Wilde Wolken jagen über den Himmel. Ins Selker Noor stelle ich meine Füsse und komme mir wie der erste Mensch vor.



    Danach: Knicks und Redder- also von den Rapsfeldern in voller Blüte sehe ich nicht immer was... Viel Feldwege mit Beton, Radwege...bei Brekendorf sowas wie Hügel! Schön ich assoziere direkt wild und denke Odenwald!. Am Rammsee einem Toteisloch aus der letzten Eiszeit schlage ich einer Hütte mein Nachtlager auf.

    Ich Nutze ja meine Waterbladder als Kopfkissen: die Nacht wird durch ein nasskaltes gefühl am Ohr unterbrochen - Bladder undicht. Alles was als Bezug drumgewickelt war (Puffy und Hose) nass... hachja lustig ist das thruhikende Dasein...
    Tag 3
    Bis Osterby niks besonderes: Knicks und Redder, viel Asphalt, die Hügel um Brekendorf habe ich im Morgennebel hinter mir gelassen. In Osterbey ist der Besitzer des Edeka so nett und macht trotz Mittagspause wieder auf, schenkt mir noch überreife Bananen – Trail Magic!
    Eckernförde kündigt sich durch das Windeby-Noor an... wenn das irgendwas mit Wind zu tun hat, dann machts dem Namen alle Ehre.
    Resupply in Eckernförde. Epische Strandphotos gemacht kruz aufs Wasser geguckt. Tief Durchgeatmet. Mein erstes Mal an der Ostsee.

    Weiter raus und dann in der güldenen Abendsonne die Steilküste entlang- epic! Auf der suche nach einem Pennplatz irgendwann fündig geworden – direkt am Wasser ging nicht: Viel zu windig.

     
     
     
  5. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf effwee in E1 Deutschland Thru-Hike Mai-August 2019   
    Eine Tour von der Länge in einen Reisebericht zu packen finde ich dann doch ziemlich schwer, aber ich stelle ich mich der Herausforderung mal häppchenweise... ich fang mal mit Schleswig-Holstein an.
     
    Tag 0
    Ich fahre mit der Bahn erstmal nach Hamburg. Steige um in die Regio nach Flensburg. Noch nicht auf Trail schon die erste nette Bekannschaft. Hamburgerin im Vorruhestand, die im Sommer für 2 Monate nach Meran geht. Toll da war ich auch schon. Die 2,5h vergehen wie im Flug.
    Am Bf in Flensburg quatscht mich ein Typ an“Sag ma wanderst du?“ ich so: „Ja bis an den Bodensee“. Er so: „Boah krass. Gib ma Flosse!“ Netter Schnack noch im Bus und ich fange mich an zu fragen vorher das Vorurteil der unterkühlten Nordeutschen so kommt. In Krusau angekommen checke ich den Campingplatz- sieht blöde aus. Was nun?
    Ah ein weißes X, sind da eben nicht eh Leute mit großen Packs rein, irgendwas von Europäischen Fernwanderweg steht da auch, tendenziell Richtung Süden – das passt schon. In den Kollund rein, schöner Wald.
    Als ich an der Flensburger Förde stehe und auf Wassersleben blicke und meine Markierung weg davon zeigt wird mir klar, dass ist nicht dass weiße Kreuz von meinem Weg – klar ist auch der E6 nach Stockholm. Auch schön, nicht mein Ziel. Aber irgendwas Schlafplatzmäßiges ist ausgeschildert. Also hinterher. Ein Traum was ich fand:

    Dazu noch nette Menschen, ein Feuer und Gegrilltes – so kanns gerne weitergehn.
    oooh... ich muss die bilder kleiner machen... okay appetizer schonmal
  6. Witzig!
    Tipple reagierte auf gerritoliver in Fahrtenmesser für einen jungen Pfadfinder   
    Manchmal komm ich mir hier inzw vor als sei ich auf einem bushcrafting Forum gelandet
  7. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf Waldfrau in Fahrtenmesser für einen jungen Pfadfinder   
    Zum Schnitzen (inbesondere für Kinder) würde ich von einem Messer, das keine feste oder feststellbare Klinge hat abraten. Das kann tatsächlich schief gehen. 11 Jährige sind grundsätzlich gut in der Lage auch mit "gefährlichen" Dingen umzugehen. Und es ist gut, Kinder solche Dinge lernen zu lassen, wenn sie noch in einem Alter sind in dem sie sich was sagen lassen. Ich finde es weit gefährlicher 15-16 Jährige erste Erfahrungen machen zu lassen- da ist dann oft keiner mehr dabei und in dem Alter weiß man alles besser. Ich habe schon mit beiden Altersgruppen gearbeitet- die kleinen warwn bedeutend einfacher wenn es ums Schnitzen ging. Und je stumpfer das Messer, desto größer die Gefahr des Abrutschens. Das nur als kleiner Hinweis von einer Wildnispädagogin. Wichtig sind nur die Regeln, aber wenn er eine Messerprüfung hat, wird er die einschlägigen Grundsätze kennen.
    Vielleicht wäre dieses Buch eine schöne Ergänzung, ich habe es aber noch nicht in der Hand gehabt:
    https://natur-instinkte.de/selbstgeschnitzt-natur-instinkte/
  8. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf rentoo in Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück   
    Aber gerne doch @Tipple 
  9. Danke!
    Tipple hat eine Reaktion von rentoo erhalten in Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück   
    Danke fürs virtuelle mitnehmen @rentoo! 
    Ich liebe Reiseberichte! 
    Gerade habe ich selber einen Bericht vom letzten BC-Treffen fertig geschrieben und gepostet.
    Wird Zeit das ich auch mal wieder was erlebe was für dieses Forum stimmig ist. 
    LG
  10. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf rentoo in Soonwaldsteig - 5 Tage im Hunsrück   
    Ende Mai, Anfang Juni 2019 bin ich den Soonwaldsteig mit einem Freund gegangen. Die ca. 85 km sind wir in 5 Etappen, mit 4 Übernachtungen gegangen. Da es offizielle Übernachtungsplätze gibt, die erste Nacht sogar auf einer prächtigen Burgruine, gab es absolut keinen Grund für Stealth Camping, zumal ich den Trend, offizielle Trekkingplätze zur Verfügung zu stellen, absolut unterstütze.
    Ich bin sehr glücklich, den Hunsrück, dessen Landschaftsbild stets zwischen schroffer und liebreizender Schönheit wechselt, kenngelernt zu haben. Auf- und Abstiege können teilweise ganz schön heftig sein, aber wie so oft, wird jede Anstrengung mit bezaubernder Landschaft und Aussichten belohnt.
    Viel Spaß beim Lesen dieses Reiseberichts.
    Lieber Gruß
    Rentoo
     Anreise
    Nach der Anreise mit dem Auto, das in Bingen am Rhein geparkt wurde, ging es mit der Bahn nach Kirn, wo der Startpunkt liegt. Die Zugfahrt dauert eine gute Stunde. Da es mittlerweile bereits gegen Nachmittag ging, sind wir nicht sofort auf den Trail gegangen, sondern haben in Kirn auf einem Campingplatz übernachtet, der ca. 3 km vom Beginn der ersten Etappe entfernt liegt.
     
    1. Etappe
    Frisch gestärkt und bestens gelaunt konnten wir uns auf die erste Etappe stürzen. Da alle Übernachtungsplätze vorab gebucht und bestätigt waren, hatten wir keinen zeitlichen Spielraum und mussten uns an die vorgegebenen Etappen halten. Dies war aber selbstverständlich kein Problem, da die Tagesetappen bei der 5-Tages-Variante so zwischen 15 und 20 km liegen.  Leider hat man bei der ersten Etappe noch nicht so richtig das Gefühl in der Natur zu sein, da man immer wieder Zivilisationsgeräusche, meist Motorräder und Autos wahrnimmt. Dennoch gibt es selbstverständlich sehr schöne Ecken.
     
     
    Das Tages-Highlight für mich war allerdings die Übernachtung auf der Schmidtburg. Dort hat übrigens auch der Schinderhannes gelebt. Den Übernachtungsplatz muss man gesondert von den Trekkingplätzen buchen. Der Burgvogt, ein netter älterer Herr verlangt 2,50 Euro pro Person. Mehrere Toiletten und Wasserstellen sind auf der Burg verteilt. Übrigens habe ich so einige nette Menschen dort kennengelernt.
      
    2. Etappe
    Der 2. Tag auf dem Steig hat mich dann wieder richtig versöhnt. Endlich hatte ich das Gefühl so mitten in der Natur und ganz weit weg von der Zivilisation zu sein. Interessant ist, dass man auf dieser Etappe längere Strecken über Wege läuft, auf denen unzählige Steinbrocken liegen. Auch einige Geröllfelder sind zu überqueren. Der Tag hat echt Spaß gemacht. Ich weiß nicht, welche Hormone da bei mir ausgeschüttet wurden, aber ich hätte vor Begeisterung platzen können, so großartig war der Weg.

     
    Am Trekkingplatz angekommen, wurde aufgebaut und dann haben wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.
     

     
    3. Etappe
    Am 3. Tag wechselte die Landschaft von ihrer schroffen Schönheit in eine doch eher sanfte und liebreizende Seite. Ich habe mich mit dem Filmen und Fotografieren kaum bremsen können.
      
    Hier stelle ich einen typischen Trekkingplatz vor. Gut versteckt findet man ihn nur durch Zufall, oder wenn man ihn gebucht und gezahlt hat, denn dann erhält man die Koordinaten.
     
     
    Selbst Trail Magic gab es. Auf beiden Plätzen hatten die Verantwortlichen Wasserflaschen bereitgestellt, die man für einen Euro pro Flasche kaufen konnte. Da Wasser wirklich Mangelware ist, haben wir uns doch sehr darüber gefreut.
     
     
    4. Etappe
    Der 4. Tag der Etappe war ziemlich darauf ausgelegt, Strecke zu machen. Selbstverständlich sind wir auch an diesem Tag durch eine atemberaubende Landschaft gegangen, doch leider waren große Teile davon mit Windrädern „verschandelt“. Nicht dass hier der Eindruck entsteht, dass ich nicht auf alternative Energiegewinnung stehe, aber Windräder zeigen einem eindeutig, dass die Zivilisation nicht weit entfernt ist.

     
    Die letzte Übernachtung fand nicht auf einem Trekkingplatz statt, sondern an der Lauschhütte, einem bewirtschafteten Wald-Ausflugslokal mit Klettergarten, Bogenschießen und einem Zeltplatz.
      
    5. Etappe
    Die nun letzte Etappe führte uns wieder nach Bingen am Rhein. Zuerst dachte ich, dass hier die Landschaft in den Hintergrund tritt und stattdessen Strecke machen angesagt ist, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Denn noch bevor man den Rhein zum ersten Mal sieht erinnert der Soonwaldsteig noch einmal ganz deutlich daran, dass es sich lohnt, ihn zu laufen.

     
     
    Da ausgerechnet an diesem Tag Vatertag war, waren selbstverständlich viele Menschen unterwegs. So einige Einladungen auf ein Bier konnte ich nicht ablehnen, was dazu führte, dass ich die letzten Kilometer bis zum Bahnhof ziemlich getorkelt bin. Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich. 
     
     
     
     
    Fazit
    Ich bin richtig glücklich, den Soonwaldsteig gegangen zu sein. Der Mangel an natürlichen Wasserstellen wird durch das Netz offener Wasserhähne ausgeglichen. Wer plant, den Steig zu gehen sollte sich unbedingt auch die GPX-Datei mit den angebotenen Wasserstellen herunterladen. Ich empfehle dafür zu sorgen, dass man mindestens immer 3 liter Wasser dabei hat.
    Alle Infos zum Steig findet man unter www.soonwaldsteig.de.
     
    LG
    rentoo
  11. Gefällt mir!
    Tipple hat eine Reaktion von sja erhalten in Hilleberg Anaris   
    OT:Davon profitieren wir hier im Forum aber auch die ganze Zeit, Wilbo! 
  12. Gefällt mir!
    Tipple hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Hilleberg Anaris   
    OT:Davon profitieren wir hier im Forum aber auch die ganze Zeit, Wilbo! 
  13. Danke!
    Tipple hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Hilleberg Anaris   
    OT:Davon profitieren wir hier im Forum aber auch die ganze Zeit, Wilbo! 
  14. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf wilbo in Hilleberg Anaris   
    OT: Oh Mann, ich habe in der letzten Zeit einfach zu viel mit Zeltkonstruktionen zu tun gehabt ...
  15. Gefällt mir!
    Tipple hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Hilleberg Anaris   
    So ganz ernst war das auch nicht gemeint @wilbo. Ich hätte mehr Smileys benutzen sollen. 
  16. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf wilbo in Hilleberg Anaris   
    Nee, da muss ich leider widersprechen.
    Daran sieht man schon das Hillebergs ihr Handwerk verstehen. Diese "Lifter" auf den Zeltflächen werden sonst gerne als richtige Sturmabspannungen genommen. Dann ist das Geschrei groß, wenn der Fixpunkt auf der Fläche ausreißt.
    Ein Lavvu oder Firstzelt holt sich seine Stabilität über die Nähte. Zusätzliche Pullouts schwächen da nur die Kraftübertragung.
    LG. -wilbo-
  17. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf Wanderfisch in Fahrtenmesser für einen jungen Pfadfinder   
    11 1/2. Und - zur Beruhigung aller - hat er gerade seine Messerprüfung bestanden (ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt...)
    Ich glaube, ich muss mich noch ein bisschen mehr mit diesem Pfadfinder-Dings auseinander setzen. Danke nochmal an alle für die guten Tipps und Ratschläge. Ihr wart eine große Hilfe.
  18. Witzig!
    Tipple hat eine Reaktion von kImperator erhalten in Fahrtenmesser für einen jungen Pfadfinder   
    Messer sind so ein weites Feld @Wanderfisch. 
    Verlauf dich nicht im großen Djungel und komm vor allem OHNE Messervirus wieder von deiner Recherche. 
    Ich kenne so manchen Bushcrafter, viele sind chronisch krank. 
    LG
  19. Witzig!
    Tipple hat eine Reaktion von Wanderfisch erhalten in Fahrtenmesser für einen jungen Pfadfinder   
    Messer sind so ein weites Feld @Wanderfisch. 
    Verlauf dich nicht im großen Djungel und komm vor allem OHNE Messervirus wieder von deiner Recherche. 
    Ich kenne so manchen Bushcrafter, viele sind chronisch krank. 
    LG
  20. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf Wanderfisch in Fahrtenmesser für einen jungen Pfadfinder   
    @Tipple Messervirus... so etwas könnte mir höchstens bei Kochmessern passieren. Ich selbst eher Fan von Schweizer Messern (hier wieder kulinarisch: Das Käsemesser...)
    Für den jungen Mann werde ich jetzt erstmal so ein Mora ordern, die Reviews lassen sich ja ganz gut an und das gibt es in seiner Lieblingsfarbe.
    Wenn mein Neffe sich aber für das Thema weiterhin begeistern kann, werde ich das gern fördern, Hauptsache 'raus in die Natur, ob nun UL oder Bushcraft-Style. Dann soll er aber bitte beginnen, selbst zu recherchieren.
  21. Danke!
    Tipple hat eine Reaktion von Wanderfisch erhalten in Fahrtenmesser für einen jungen Pfadfinder   
    Schenk ihm einfach ein Mora.
    Das sind tolle und günstige Allround Messer. Kosten fast  nix und taugen trotzdem was.
    So ein Companion Heavy Duty ( ca.18Euro) muss man schön böse quälen um das kaputt zu bekommen. Ist das Hobby schnell wieder uninteressant hat man bei so einem Kauf auch keine Unsummen versenkt. 
    Von einem integrierten Firesteel würde ich abraten. Je nach Halterung sitzen die nach einiger Benutzung nicht mehr fest und gehen gern mal verloren.
    Von speziellen Kindermessern halte ich nix. Das gaukelt nur vermeintliche Sicherheit vor. Viel wichtiger sind klare Regeln  beim Umgang mit Schneidwerkzeugen und natürlich die richtige Technik!  
    Die Kids von Bekannten beten dir gern mal folgendes runter: Es wird nur im sitzen geschnitzt. Es wird nicht mit offenem Messer umhergelaufen. Messer bei Nichtbenutzung immer sofort in die Scheide etc...! 
    Sich mal zu schneiden oder zu pieksen gehört zum lernen dazu! Das größte Problem sehe ich, wie @kra schon angemerkt hat, das es zu seinen Händen passen muss um es sicher zu führen. 
    Schau dir mal diese beiden Messer an, da bekommt man viel Messer für günstiges Geld. Kenne ich beide von zig BC-Treffen:
    Gerade im Angebot, das Böker+ Bushcraft XL, das liegt aber 5-6 Euro über deinem Budget: https://www.amazon.de/Böker-Plus-Bushcraft-XL-02BO297/dp/B00J0NCH2C/ref=asc_df_B00J0NCH2C/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=259546775512&hvpos=1o2&hvnetw=g&hvrand=8460933909922432113&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=1004054&hvtargid=pla-437259626389&psc=1&th=1&psc=1
    Oder das Reel Steel Bushcraft:  https://www.amazon.de/Real-Steal-Messer-Bushcraft-Coyote/dp/B014PNVQJG/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=Real+Steel+Messer+Bushcraft&qid=1560078961&s=sports&sr=1-3+
    Beides keine schlechten Messer für Einsteiger. Das Reel Steel gäbe es alternativ auch mit Flachschliff, dieser hat bessere Trenneigenschaften gegenüber dem Skandi Grind, der am verlinkten Messer zu sehen ist. Ein Scandi ist dafür besser zum schnitzen geeignet,  ein Flachschliff der beste Allrounder.
     
    Ich kenne Leute die bauen Custom Firesteels.Bei Interesse einfach melden.
    Ansonsten schau, wenns Marke sein soll, bei Light my Fire. Kostet natürlich seine Taler
    Es gibt auch gute billige, da ich aber nur Custom Steels nutze kann ich dir da leider keinen Tipp geben. 
     
    LG
  22. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf Wanderfisch in Der grüne Tunnel oder 5 Tage auf dem Saar-Hunsrück-Steig   
    Gelaufen: 27.4. bis 1.5.19

    Etappe 1: Perl bis Orscholz - ca. 25 km
    Am Dreiländereck führt der Pfad hinauf in den Wald. Es stürmt und regnet, eine Aussicht hat es nicht, dafür schillert der Mischwald in sattem Grün. Eine Handvoll Wanderer biegt auf den Moselsteig ab, und so bin ich ganz allein auf dem S-H-Steig unterwegs, das wird sich in den kommenden fünf Tagen auch kaum ändern. Als ich an der rekonstruierten Villa Borg vorbei komme, geht ein Graupelschauer nieder.


    Kurz danach: blauer Himmel. Echtes April-Wetter eben. Am Meditationscenter komme ich an einem kleinen Wasserfall vorbei, der einzige auf diesem Weg. Steigungen und Höhenunterschiede gibt es nicht viele und so laufe ich entspannt bis Orscholz an der Saarschleife weiter. Am ersten Tag habe ich immer Anlaufprobleme, meine Füße tun weh, ich brauche Pension.

    Etappe 2: Orscholz bis Losheim am See - ca. 31 km
    Das Cloef-Atrium mit Touri-Info ist so früh am Morgen noch geschlossen. Kein Mensch weit und breit, als ich das Highlight dieses Wanderwegs erreiche: die Wolken verhangene Saarschleife. Auf dem Weg hinunter nach Mettlach eröffnen sich schöne Blicke ins Flusstal.

    Man durchquert den Ort und hat Gelegenheit für eine Pause oder einen Versorgungseinkauf bevor man sich wieder in die Höhe schraubt. Eine Weile geht es dann über Felder und Wiesen bis man im Saarhölzbachtal dem gleichnamigen Wasserlauf folgt. Historische Grenzsteine sind Zeugen aus einer Zeit, als das Saarland nicht zu Deutschland gehörte.

    Die Wegführung verläuft abwechselnd über Wiesen, dann wieder an Bächen und Weihern vorbei. Bei Losheim empfangen mich dröhnende Bässe, das Hexentanz-Festival ist voll im Gange. Hier geht was ab. Der Campingplatz ist rappelvoll. Die Mucke gefällt mir und ich bleibe. Der Himmel reist auf und präsentiert mir einen Sonnenuntergang und das Versprechen auf Wetterbesserung.

    Etappe 3: Losheim bis Weiskirchen - ca. 20 km
    Während die Metaller und Goths noch ihren Zaubertrank ausschlafen, bin ich schon wieder unterwegs. Die Sonne scheint, aber es ist noch frisch.

    Die Wegweiser verweisen auf einen Umweg, ich höre keine Sägen oder Maschinen und laufe munter den originalen Pfad weiter. Es geht hinauf nach Scheiden, dem höchstgelegensten Dorf des Saarlandes. Hier gilt es, ein paar Felsen zu bewältigen, einmal hilft ein Seil beim Anstieg. Dann war’s das auch schon wieder mit sichtbaren geologischen Besonderheiten.


    Höhepunkt des Tages ist das Wisent-Gehege, denn der Chef-Wisent war gerade zuhause und bereit, für einen Schnappschuss zu posieren. In Weiskirchen befindet sich eine Jugendherberge für den preisbewussten Wanderer sowie ein Supermarkt für den Re-Supply.


    Etappe 4: Weiskirchen bis Reinsfeld - ca. 27 km
    Die heutige Tour steht im Zeichen des Wassers, Bäche sind stetige Begleiter und ein Ohrenschmaus, wie sie mal leise murmelnd, mal munter plätschernd den Wanderer auf verschlungenen Pfaden begleiten, welche dank ausgewaschenem Wurzelwerk mit hohem Stolper-Potential versehen sind.

    Leider gibt’s keine Erfrischung für den durstigen Pilger, denn der Grimburger Hof unterhalb der gleichnamigen Burg ist geschlossen, aber es gibt einen Brunnen in der Nähe. Auf dem Rest der Etappe durch das Wadrilltal sind kaum noch Höhenmeter zu bewältigen. Beim Abholpunkt “Frau Holle” angekommen, organisiere ich mir eine Übernachtungsmöglichkeit.

    Etappe 5: Reinsfeld bis Nonnweiler Stausee - ca. 25 km
    Die letzte Etappe führt bei strahlendem Sonnenschein auf die Höhen an Gusenburg und Hermeskeil vorbei. Es stehen keine besonderen Herausforderung bevor, nur ein sanftes Auf und Ab. Hinweisschilder am Wegesrand verweisen auf die Entdeckung ehemaliger Hügelgräber, ich kann allerdings außer unspektakulären Erdwällen im Gelände nichts erkennen und muss den Informationstafeln glauben.

    Noch einmal erklimme ich einen kleinen Hügel, dann geht es nur noch hinab bis zum Fuß der Talsperre in Nonnweiler. Im Endspurt steige (ok: keuche) ich die Staumauer hinauf. Oben wartet bereits mein Trailmanager mit eiskalter Limo und leckerem Imbiss.

    Fazit: Naturbelassen, viele Single-Trails, außergewöhnlich gute Wegmarkierung, hier ein großes Lob an die Wege-Scouts des S-H-Steigs. Orte werden oft umgangen, daher sind Einkehrmöglichkeiten gering und Selbstversorger im Vorteil. Brunnen oder andere Wasserquellen sind selten, daher in der heißen Jahreszeit eher zu viel Wasser mitführen, als durstig bleiben.

    Übernachtungsmöglichkeiten sind im ersten Abschnitt dürftig, da entweder ausgesetzt oder extrem feucht, auch Schutzhütten fehlten, das bessert sich aber ab Etappe 2. Der Trail war so einsam, dass man direkt auf dem Weg hätte campen können. Auf der gesamten Wanderung sind mir nur zwei Pärchen entgegen gekommen. In meiner Richtung sind auch nur eine Handvoll Wanderer der Deuter-Fraktion unterwegs gewesen.

    Besondere Höhepunkte für den kulturbewussten Wanderer gibt es eher wenige, dafür aber ganz viel Grün auf schmalen Pfaden, Blätterrauschen, Vogelgezwitscher und Bachgeplätscher gratis dazu, sowie Sichtungen von Rehen, Hasen, Waldmäusen und Wildschweinen. Einheimischen begegnet man durch die naturnahe Wegführung fast gar nicht. Die wenigen, denen man über den Weg läuft sind eher wortkarg.
    Beurteilung meiner Ausrüstung:

    Rucksack:
    Der Hyberg Attila Baujahr 2018 bleibt im Rennen, auch wenn er nicht perfekt ist: Zu breite Riemen, ungünstige Position der Hüfttaschen, schlechter Zugriff zur Wasserflasche in den Seitentaschen. Trotzdem: lieber werde ich anpassen als neu kaufen. Am Rücken sitzt er perfekt und bleibt trotz Dauerregen innen fast ganz trocken (ein Liner kann aber nicht schaden).
    Biwak:
    Die OR Biwaktüte hat bei mir den letzten Einsatz erlebt, ich brauche mehr Platz. Dann lieber nur noch Tarp (bisher Yuedge). Die TaR Z lite ist trotz ihres Packvolumens eins meiner Lieblingsstücke, da sie auch tagsüber als spontane Sitz- oder Liegegelegenheit dienen konnte. Der Nordisk +4 war ausreichend, ist aber mit 900g ziemlich schwer.
    Ausrüstung:
    Die faltbaren Black Diamond Trekkingstöcke waren auf dem S-H Steig kein Muss, aber für mich wegen gelegentlicher Knieprobleme unerlässlich. Wahrscheinlich hätte einer gereicht, denn ein “Steig” war das nicht wirklich.
    Schuhwerk + Socken:
    Meine Lowa Inox mit Smartwool Socken haben meine Füße bei dem nasskalten Wetter prima trocken gehalten und mir den nötigen Grip gegeben, wurden aber bei Sonnenschein schnell zur Qual. Beim nächsten Trip kommen die neuen Altra Lone Peak 4.0 Trailrunner zum Einsatz. Zur Entspannung trug ich abends erstmalig die Xero Amuri Cloud Sandalen mit Injiji Socken. Geile Teile. Nachts zog ich wetterbedingt für draußen wasserdichte Sealskinz Socken über die ollen aber dollen handgestrickten Wollsocken.
    Kochen, Essen, Trinken:
    Trotz weniger Einkehrmöglichkeiten habe ich meinen Kocher (MSR und Esbit Titantopf) gerade einmal für ein Essen hervorgeholt. Lieber esse ich “richtig”, d.h. kaufe Snacks, Joghurt, Aufschnitt, Brötchen zum Vespern ein. Das Kochset bleibt also das nächste Mal zuhause. Von einer 1,5l Plastikflasche aus dem Supermarkt für Wasser habe ich zur besseren Lastenverteilung auf 2x 0,75l gewechselt. Da manche Brunnenzuläufe oberirdisch verlaufen, kam mein Sawyer Filter zum Einsatz. Sicher ist sicher. Die Deuce #2 hat sich - Ihr wisst schon wofür - bewährt.
    Kleidung:
    Die OR Helium II Regenjacke mit Üla Rock haben sich bei Regen-, Hagel- und Graupelschauer zum Wind- und Wetterschutz wieder mal als perfekt erwiesen. Die gute alte Jack Wolfskin Wanderhose hat sich bei der Witterung auch wieder bewährt. Dazu gab’s im Schichtprinzip ein Icebreaker T-Shirt, darunter ein Ex Officio Langarmshirt, dazu Panties der gleichen Marke. Alternativ habe ich eine Craft Boxer ausprobiert, deren Nähte aber nach einiger Zeit unangenehm an empfindlichen Stellen gescheuert haben. Die ebenfalls zum Test mitgenommene Icebreaker Boxer hat sich hingegen als angenehm erwiesen. Als Schlafset waren Icebreaker Longjohns und ein weiteres T-Shirt dieser Marke zum Einsatz, darüber ein weiteres echtes Lieblingsstück: die Enlightened Equipment Climashield Jacke, sowie ein Beanie und der unerlässliche Buff.
    Was ich vermisst habe, bzw. ändern werde:
    Nächstes Mal kommt wieder mein Schweizer Messer mit, das Mini-Messer aus dem Viktorinox Maniküreset ist einfach zu klein. Wegen der gemischten Witterung hätte ich gern einen Kufa Schlafsack (gern auch leichter als 900g). Ich liebäugle bereits mit dem EE Convert Apex Custom. Als Shelter steht nun ein Zpacks Plexamid V oder ein TT Aeon Li hoch auf der Wunschliste. Dazu werde ich mal die Diskussion hier im Forum weiter verfolgen. Bis dahin tut es mein Tarp.
    Vielen Dank für’s Lesen. Tips oder weitere Hinweise hierzu nehme ich gern entgegen.

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    Tipple reagierte auf Mattes in Eggeweg   
  24. Gefällt mir!
    Tipple reagierte auf Mattes in Eggeweg   
    Seit gestern zurück vom Eggeweg. Was als drei Tagestour geplant, aber dank schlechter Planung und ein paar Verlaufen hab ich gestern aufgehört. Los ging es in Marsberg erstmal zum Baumarkt, da ich die falsche Gaskartusche hatte. Von da aus dem Weg entlang. Erst eine kurze Steigung hoch, dann durch den ersten Ort. Dort traf ich nen anderen Wanderer mit nem Zpacks. Kurze Unterhaltung über Ausrüstung und den Weg, weiter ging es. Erste Schutzhütte, die wie fast alle sehr gut aussah. Durch Oesdorf, wo es nichts gab, ging es weiter nach Blankenrode, vorher über die A 44. In Blankenrode war tote Hose und kurz danach das Wasser alle. Durch die sehenswerte Stadtverwüstung ging es weiter zur Roters Eiche. Von da aus die Entscheidung nach Hardehausen zu laufen. Im Wisentpark gibt es ein Cafe. Dort gab es erstmal, Cola, Wasser und nen alkoholfreies Bier, schnell Wasser nachgetankt, weiter ging es nach Scherfede zum Zeltplatz. Irgendwann dann mit Navi. Ich latsche an der Straße entlang, sehe ein paar Jugendliche im Eiscafe und denk so hoffentlich sagt das Navi jetzt nicht genau in dem Moment das ich nach links muss. Und es hat es getan, so sorgte ich für ein paar Lacher. Zum Zeltplatz Abenteuerland war es noch wirklich schön. Toller Platz, nette Wirtin, super für Familien und da hab ich meine Nacht verbracht. Nächsten Morgen war ich schlauer, dachte ich. Und wieder den richtigen Weg nicht gefunden. Endlich wieder am Eggeweg ging es weiter mit schönen Klippen. Dann ein Fernsehturm und los ging es durch den teilweise abgeholzten Wald. Was ein Scheiß, kaum noch Wasser, aber gleich kommt ja ein Ort mit Kneipe. Denkste, denn es ist ja Ostersonntag. Verflixt, entnervt gehe ich weiter mit der Entscheidung heute in Bad Driburg den Zug zu nehmen. Vier Kilometer vorher ist das Wasser endgültig alle, aber zwei nette Damen in einem Waldhaus geben mir etwas Wasser. An der Iburg vorbei Richtung Karlsturm gehe ich die Straße runter. Schnell zum Bahnhof und ab nach Hause. 
    Fazit, eigentlich ein schöner Weg. Viele gute Schutzhütten, nette freundliche Menschen. Manchmal nicht so gut ausgeschildert, aber man muss auch mal auf die Karte schauen. Nur an Wasser zu kommen ist es manchmal nicht so einfach.
  25. Danke!
    Tipple reagierte auf Fabian. in 24 € Sawyer Mini Nachbau inkl. Zusatzfilter + Handpumpe   
    Reviewmeta kann leider leicht umgangen werden. 
    Ein paar Zitate aus den Bewertungen:
    Des Weiteren werden die Rezensionen bei mehreren Wasserfiltern verwendet.
    Zitat von Joachim von diesem Wasserfilter:
    Deckungsgleich mit der Bewertung von "Iris" bei folgendem Wasserfilter: 
    https://www.amazon.de/Black-Mountain-Wasserfilter-Trinkwasserfilter-Wasseraufbereitung/dp/B01MZZ8BOF/ref=pd_sbs_200_3/261-4117595-1828646?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B01MZZ8BOF&pd_rd_r=c6fc9635-6e72-11e9-8fd7-ab6930749a30&pd_rd_w=DJmKw&pd_rd_wg=JJ8MZ&pf_rd_p=74d946ea-18de-4443-bed6-d8837f922070&pf_rd_r=JKX9VHD7BQ89V82D8NQS&psc=1&refRID=JKX9VHD7BQ89V82D8NQS

    Außerdem sind die Bewertungen von "Alia" und "Lady" deckungsgleich:
     
    LG
    Fabian
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