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Blickpunkt

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Alle erstellten Inhalte von Blickpunkt

  1. Off Topic Auf jeden Fall nachvollziehbar und die Argumente sind auch schlüssig, für mich dann aber eben nicht die Lösung, weil ich mein TT Rainbow einfach zu sehr liebe... für den kleinen Stellplatz einfach ein Palast und die Option, es freistehend zu nutzen (persönlich nutze ich es garnicht anders) ist einfach zu genial. Daher die von mir beschriebenen anderen Abstriche in der Packliste. Dafür gibts bei mir dann keinen Kaffee, hihi...
  2. Off Topic Tatsächlich habe ich sogar einen Sommerquilt, der für die Temperaturen im September sogar besser gepasst hätte. Das ist allerdings ein synthetischer Quilt aus Apex 133, der leider vom Volumen mit dem STS Spark 2 einfach nicht mithalten kann und insofern für den Fastus 23 l keine Option war. Klar, bei einem Daunenquilt sähe das natürlich anders aus, habe ich aber bislang noch nicht. Ich liebäugle mit einer Lösung wie der Zpacks Quilt mit Reißverschluss, das wäre mein persönlicher Quilttraum. Bislang habe ich sowas aber eben nur bei Zpacks gesehen für dann doch sehr viel Geld.
  3. Hallo Zusammen, ich habe mein Rucksack Portfolio inzwischen nach unten ergänzt und mir neben meinen schon vorhandenen beiden Rucksäcken Weitläufer Agilist 54 l und dem Bonfus Altus 38 l nun auch den Bonfus Fastus 23 l gekauft. Grundgedanke für das Setup war: Ich habe mit dem Agilist einen Rucksack fürs Camping, wo ich dann auch mal eine Decke für den Strand, ein ausgiebiges Kochset oder auch einen kleinen Stuhl mitnehmen und generell locker und luftig packen kann. Mit dem Altus habe ich einen Rucksack für die meisten Wanderungen, wo meine gesamte Packliste und Essen für locker 3-4 Tage reinpassen. Und schließlich wollte ich mit dem Fastus einen Rucksack für Tagestouren oder Mehrtagestouren mit bestimmten Prämissen (dazu gleich mehr). Den Rucksack mit allen Daten findet ihr auf der Herstellerseite hier. Nach ein paar Tagestouren und Overnightern zum Eingewöhnen mit dem Rucksack, war ich im September nun mit dem Fastus 23 l eine knappe Woche auf 150 km in Brandenburg unterwegs. Die dabei gewonnenen Eindrücke möchte ich gerne mit euch teilen. Damit der Text nicht ganz so technisch bzw. dröge 😊 wird, ergänze ich die Rucksackfotos (ganz am Ende des Beitrags) noch mit einigen Stimmungsbildern der Tour. Gleichzeitig soll das hier aber kein Tourbericht werden. Ziel der Woche war, mal zu schauen, ob so ein kleiner Rucksack für mich grundsätzlich funktioniert für eine Mehrtageswanderung bzw. auf was man verzichten muss an Ausrüstung, damit das Ganze noch funktioniert. Das ganze ist eine natürlich sehr subjektive Sicht und ich bin mir sicher, viele gehen noch viel reduzierter auf so eine Tour, für mich ging es aber darum, einmal meine 38 Liter Komfort-Zone zu verlassen und 15 Liter "abzuspecken". Vorbedingungen Ziel war, meine Packliste so vollständig wie möglich mitzunehmen und nur wenig Abstriche zu machen. Da meine Packliste gut im Altus 38 l untergebracht werden kann, ist klar, dass man bei 23 l schon den ein oder anderen Abstrich machen muss. Gleichwohl habe ich versucht, den Rucksack genauso zu packen wie den Altus 38 l und dann beim Packen geschaut, was ich ggf. daheim lassen muss. Am Ende sind folgende Dinge rausgeflogen: 1. Da die Tour in einer sehr milden Septemberwoche stattfand, habe ich meine Puffy daheim gelassen und an Isolation nur meinen Alpha Hoody mitgenommen. Das hat am Ende gepasst und ich hätte auch den Hoody daheim lassen können, weil ich ihn nicht einmal anziehen musste. 2. Verzichtet habe ich außerdem auf Kochtopf, Brenner und Spiritus und habe stattdessen nur einen kleinen Coldsoaking Behälter mitgenommen. 3. Aufgrund fehlender Außentaschen konnte ich meine gewohnten 1 l Wasserflaschen nicht mitnehmen und musste statt dessen auf zwei schlanke 0,75 l Flaschen für die Schultergurte setzen. 4. Der letzte Verzicht waren Mehrtagesrationen an Nahrung. Ich habe die Tour so geplant, dass ich spät. jeden zweiten Tag an einem Supermarkt vorbeigekommen bin. Ich hatte insofern immer Nahrung für mind. einen, eher 1,5 – 2 Tage Nahrung dabei, was für mich und diese Tour ausreichend war. Packvolumen und Größe Der Rucksack hat ein Gesamtvolumen von 23 l, die sich auf das Hauptfach und alle Außentaschen verteilen. Was ich normalerweise in das Hauptfach meines Altus 38 l bekommen, musste ich (mit den genannten Abstrichen) beim Fastus auf das Hauptfach und alle Außentaschen verteilen, damit ich die Packliste mit den o.g. Einschränkungen in den Rucksack bekomme. Die komplette Packliste für den Fastus findet ihr hier: Packliste Auf dem ersten Fotos sieht man den vollständig gepackten Rucksack bei Tourstart. Während der Tour habe ich an der ein oder anderen Stelle dann aber noch ein wenig variiert. Auf dem Foto hat man auch eine gute Referenz für die Größe des Rucksacks. Ich bin 179 cm groß. Der Rucksack wird mit einem kleinen Hüftgurt geliefert, den ich aber entfernt und nicht genutzt habe. M.E. nach ist er bei so einem geringen Gesamtgewicht nicht erforderlich. Der Rucksack kommt in einer Einheitsgröße und kann nicht passend zur Rückenlänge bestellt werden. Für meine Größe funktioniert er aber perfekt und sollte mind. auch für kleinere Menschen gut funktionieren. Ob er für 190 cm oder größer auch noch passt, kann ich nicht beurteilen. Außentaschen Schultergurttaschen bzw. Vest-Straps Die Schultergurte kommen also sog. Vest-Straps mit je einer Haupt- und einer Aufsatztasche. Auf der linken Seiten kommt noch eine kleine Reißverschlusstasche dazu. Zu Beginn der Tour hatte ich je eine 0,75 l Wasserflasche in den beiden Taschen, zusätzlich eine Windjacke in der einen und eine Windhose in der anderen Aufsatztasche. In der Reißverschlusstasche haben mein Taschenmesser und meine Zahnbürste Platz gehabt. Nach dem ersten Tag ist dann eine der beiden Wasserflasche rausgeflogen. Der freie Platz wurde dann durch die Windjacke und -hose ausgefüllt, so dass die übrig gebliebene Wasserflasche mehr Platz in der Tasche hatte und leichter zu handhaben war. Die eine 0,75 l Flasche war für die Tour mehr als ausreichend, da ich an vielen Wasserquellen vorbeigekommen bin und mir das im Vorfeld der Tour als mögliche Option auch so zurecht gelegt hatte. Die Schultergurte werden mit zwei Gurten verbunden. Der Rucksack sitzt so perfekt, ohne zu wackeln. Bodentasche In der Bodentasche hatte ich ausschließlich meinen Gearswifts-Poncho, den ich allerdings aufgrund des komplett ausbleibenden Regens nicht nutzen musste. Er passt aber rein und das gilt sicher auch für ähnlich kompakte Regenschutzlösungen oder Snacks und dergleichen. Die Tasche ist nicht so gestaltet wie üblichen Bodentaschen sondern geht in die beiden minimalen Seitentaschen über (also quasi eine durchgehende Tasche um den kompletten Rucksackboden herum). Der Zugang ist also nur über die Seitentaschen möglich. Wenn man wie ich dort die Regenjacke / Poncho lagert und da nur selten ran muss, stört das m.E. nach aber nicht weiter. Für mich jedenfalls funktioniert das so. Fronttasche Die Fronttasche aus Standardmesh ist aufgrund der geringen Rucksackgröße natürlich auch nicht sehr groß. Sie hat bei mir aber gereicht für meinen Löffel und einen sehr großen Zip-Beutel mit den Snacks für den Wandertag (die übrige Nahrung war im Hauptfach). Als einzige eigene Ergänzung habe ich an der Oberkante des Mesh noch einen kleinen Gummizug angebracht, den ich zum Trocknen meines kleinen Handtuches genutzt habe. Seitentaschen Die beiden Seitentaschen sind im Prinzip keine wirklichen Taschen und leider so klein, dass man dort keine Wasserflaschen unterbringen kann. Ich haben sie für meine Zeltstange für mein Tarptent Rainbow, die Heringe, meine Schaufel und teilweise meine kleine Schaumstoffmatte genutzt. Die beiden Schnürungen halten alles am richtigen Platz. Das passt soweit für mich. Die Schaumstoffmatte ist während der Tour immer mal wieder auf die Oberseite des Rucksacks gewandert, weil ich von dort aus schneller darauf zugreifen konnte. Da konnte ich mich aber nicht so richtig festlegen. Weitere Tasche Bauchtasche Zusätzlich zum Rucksack habe ich immer eine Bauchtasche dabei. I.d.R. ist das inzwischen die HMG Versa. Da das Rucksackvolumen doch sehr begrenzt ist, habe ich auf dieser Tour in der Bauchtasche mein komplettes Hygieneset incl. Sonnenschutz, Mückenspray, Seife usw. mitgeführt. Hinzu kamen Portemonnaie, Schlüssel, Snacks und mein Smartphone. Das hat den Rucksack ein wenig entlastet und ist für mich so oder so immer sehr praktisch, da ich gerade auf Zeltplätzen so immer alle Wertsachen dabei habe auch ohne Rucksack. Tragekomfort Der Rucksack trägt sich sehr geschmeidig. Die Schultergurte sind gut gepolstert, die beiden Verbindungsgurte halten alles gut zusammen, nichts wackelt, nichts scheuert. Ich habe den Rucksack in manchen Pausen nicht mal abgenommen, weil er sich so angenehm trägt. Fazit Die Frage, ob der Rucksack meinen Altus 38 nach unten hin für Tagestouren oder Mehrtagestouren (mit gewissen Prämissen) ergänzen kann, kann ich für mich mit einem klaren Ja beantworten. Die Abstriche, die ich an meine Packliste machen musste (keine Puffy, kein Kochsystem, keine großen Wasserflaschen, nur 1-2 Tage Nahrung) waren für mich persönlich für so eine kompakte Tour zu einer noch recht warmen Jahreszeit vertretbar. Wenn man statt Zelt noch ein Tarp und/oder einen leichteren Schlafsack verwendet, bekommt man sogar noch mehr unter als ich oder muss diese Abstriche (von mir) gar nicht machen. Bei Fragen schreibt gerne. Ansonsten einen schönen Tag.
  4. Liebe @Birdy Kurze Antwort: Alles, was du für deine Wanderungen benötigst und nicht schon hast. Du wirst ja nicht den AZT oder PCT beginnen, ohne die dafür notwendige Packliste komplett zusammen zu haben? Vielleicht verstehe ich die Frage aber auch nicht. Wenn du derzeit ohnehin in USA lebst und dort auch Wandern gehen willst, warum solltest du dir dann überhaupt was außerhalb von USA (oder auch Kanada) kaufen sollen/wollen? Kauf es doch einfach in USA/Kanada
  5. Ich hab bisher noch keine gefunden bei hiesigen Discounter (zumindest hier in SH), daher der Import. Hast du einen Tipp?
  6. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Coldsoaking Behältern und wie ich sie am besten in mein Setup integriere. Ich möchte meine Eindrücke und Vergleiche gerne hier im Forum teilen, weil evtl. ja noch jemand anderes von diesen Vergleichen profitieren kann. Mir geht es dabei nicht um den leichtestes Behälter, den man bekommen hat. Viel wichtiger für mich ist eine gewisse Robustheit und ein möglichst sinnvolle Integration in mein eigenes Setup. Für mich gibt es zwei Szenarien, wie ich einen Coldsoaking Behälter verwende: Ich mache nur Coldsoaking und benötige insofern auch nur den Coldsoaking Behälter. Ich nehme sowohl Kochtopf als auch Coldsoaking Behälter mit. Bei beiden Szenarien ist gleich, dass ich morgens nach Möglichkeit einen Shake trinke und dafür den Coldsoaking Behälter nutze. Im Fall 1. nutze ich den Coldsoaking Behälter dann für den Shake und die Hauptmahlzeit (kalt). Im Fall 2. nutze ich den Coldsoaking Behälter dann für den Shake und möglichst eine warme Mahlzeit, wofür ich Wasser im Kochtopf erhitze. Nach Möglichkeit nehme ich bei Fall 2. keine Fertignahrung mit, möchte den Kocher aber möglichst nur mit Wasser nutzen. Der Coldsoaking Behälter sollte für mich ca. 400 - 500 ml Volumen haben (weil das in etwa der Menge einer Hauptmahlzeit entspricht, die ich schaffe). Er soll außerdem dicht bleiben, möglichst leicht aber dennoch robust und leicht zu reinigen sein. Im Idealfall soll er für den Fall 2. auch mit heißem Wasser gefüllt werden können. Hierbei brauche ich aber kein kochendes Wasser. Für die beiden genannten Szenarien suche ich den für mich besten Coldsoaking Behälter. Im Idealfall sollte der Coldsoaking Behälter sich auch noch platzsparend zusammen mit meinem Kochtopf verstauen lassen für den Fall 2. In einigen Szenarien kann es zudem sinnvoll sein, auch eine Wasserflasche im Coldsoaking Behälter und/oder Kochtopf zu verstauen bzw. die Möglichkeit dazu zu haben (auch wenn ich selbst das nicht nutze, dazu weiter unten mehr). Auch, wenn das Hauptaugenmerk auf einem Vergleich der Coldsoaking Behälter liegen soll, werde ich versuchen, auch div. Kombinationsmöglichkeiten aus Coldsoaking Behälter, Kochtopf und Wasserflasche vorzustellen. Welche Modelle stehen für den Test zur Verfügung? Bei den Kochtöpfen und Wasserflaschen handelt es sich um die Modelle, die ich nutze bzw. genutzt habe, sie sind nicht extra für den Vergleich angeschafft. Bei der Suche nach dem für mich perfekten Coldsoaking Behälter ging es eher darum, den besten Behälter für meine schon vorhandenen Töpfe (und ggf. auch Flaschen) zu finden: Coldsoaking Behälter (von links nach rechts): Lock & Lock LLS122 Twist Vorratsdose, 0.56 L Farlite Cold Soak Container 0,5 l TATAY Frischhaltedose 0,4 l Barney Butter 454 g JIF Creamy Peanut Butter 454g Kochtopf: Toaks Light Titanium 550ml Pot ohne Griffe Toaks Ultralight Titanium 450ml Cup Wasserflasche: Igeous Nobo Bottle Cnoc ThruBootle Zur Vorstellung der Coldsoaking Behälter im Einzelnen. Die Gewichte beziehen sich jeweils auf Behälter incl. Deckel. Das nutzbare Volumen habe ich selbst ermittelt und zwar so, dass man den Deckel noch sinnvoll schließen kann, ohne dann man den Inhalt verschüttet. Es handelt sich also eher um realistische und keine Laborwerte. Die Behälter 1. und 2. harmonieren am besten mit dem Toaks 550 ml und der Nobo Bottle bzw. ThruBottle Lock & Lock LLS122 Twist Vorratsdose, 0,56 L Bezugsquelle: z.B. Amazon Preis: 8,50 EUR ohne Versand Gewicht: 74 g Nutzbares Volumen: 540 ml Der Behälter ist sehr robust und dank eingelegter Gummidichtung auch dicht. Durch die Gummidichtung ist der Deckel aber nicht optimal zu reinigen, da diese hin und wieder auch mal entfernt werden sollte. Er lässt sich sehr gut mit dem Toaks 550 ml und der Nobo Bottle kombinieren. Der Deckel muss dafür aber separat transportiert werden. Die ThruBottle passt natürlich auch rein, weil sie schmaler als die Nobo Bottle ist. Der Behälter kann außerdem in der Kombination mit dem Toaks 450 mit der ThruBottle genutzt werden. In dem Fall ist der Toaks 450 ml dann aber im Behälter. Diese Kombination ist allerdings nicht wirklich optimal, da die Griffe des Toaks 450 ml eine geschmeidige Passform im Behälter verhindern. Ein Toaks 450 ml ohne Griffe wäre hier perfekt (den gibt es allerdings nicht). Der Behälter passt nicht in den Toaks 450 ml. Der Behälter kann in die Spülmaschine und verträgt auch heißes Wasser. Farlite Cold Soak Container 0,5 l Bezugsquelle: Farlite Preis: 4,40 EUR ohne Versand (Versand ca. 10 EUR aus Finnland) Gewicht: 53 g Nutzbares Volumen: 560 ml Der Behälter ist weniger robust als Nr. 1. aber gleichwohl robust genug für den Zweck. Er hat keine Gummidichtung, ist aber trotzdem dicht. Er passt perfekt in den Toaks 550 ml. In den Behälter passt die ThruBottle, die Nobo Bottle ist leider minimal zu breit und passt nur gequetscht in den Behälter. Das ist in jedem Fall nicht alltagstauglich. Hier bekommt man allerdings den Deckel mit in den Toaks 550 ml (auf den Boden) und kann dann Topf, Behälter, Deckel und Flasche zusammen einpacken. Der Behälter passt nicht in den Toaks 450 ml. Der Behälter kann in die Spülmaschine und verträgt auch heißes Wasser. Die Behälter 3. - 5. harmonieren am besten mit dem Toaks 450 ml. Aufgrund des geringen Durchmessers passen hier aber weder die Nobo Bottle noch die ThruBottle rein. TATAY Frischhaltedose 0,4 l Bezugsquelle: z.B. Amazon Preis: 6,99 EUR ohne Versand Gewicht: 74 g Nutzbares Volumen: 420 ml Der Behälter ist sehr robust. (ähnlich wie Nr. 1.) Damit er dicht bleibt, muss man den Deckel sehr fest schließen. Vorher empfiehlt es sich zudem, den Behälterrand mit feinem Schleifpapier vorsichtig zu glätten. Ohne diese Glättung habe ich den Behälter nicht ganz dicht bekommen. Dieser Tip gilt für die Nr. 4. und 5. ebenso. Je glatter der Behälterrand, desto dichter schließen die Behälter. Der Behälter kommt ohne Gummidichtung aus (genauso die Nr. 4. und 5.). Er ist der kleinste Behälter, reicht aber für eine Mahlzeit für mich aus. Der Behälter passt perfekt in den Toaks 450 ml und bildet mit dem Topf eine kompakte Einheit. Hier klappert nichts. Der Behälter kann in die Spülmaschine und verträgt auch heißes Wasser. Barney Butter 454 g Bezugsquelle: z.B. iHerb Preis: ca. 20 EUR incl. Versand (man muss den Inhalt natürlich mitbezahlen) Gewicht: 54 g Nutzbares Volumen: 480 ml Das ist der teuerste Behälter, weil man ihn natürlich nur mit Inhalt bekommt und leider auch importieren muss. Ich wollte ihn trotzdem sehr gerne ausprobieren. Nach einer kleinen Schleifbehandlung (siehe Nr. 3.) schließt er zuverlässig dicht ab. Er ist für einen „Peanutbutter Jar“ sehr robust, wiegt dafür aber auch etwas mehr. Er passt locker in den Toaks 450 ml. Damit es nicht klappert, müsste man ggf. einen Lappen oder ähnliches mit dazu legen. Ich würde ihn nicht in die Spülmaschine stecken. Dafür war er mir einfach zu teuer. Ggf. hält er das aber aus, was ich aber nicht testen werde. Die Materialstärke würde es vermutlich hergeben. Hier kann ich leider keine verlässliche Aussage treffen. JIF Creamy Peanut Butter 454g Bezugsquelle: z.B. The American Store Preis: ca. 10 EUR incl. Versand (man muss den Inhalt natürlich mitbezahlen) Gewicht: 34 g Nutzbares Volumen: 470 ml Hier gilt ungefähr das gleiche wie für Nr. 4 nur dass der Behälter 20 g leichter ist, damit aber auch etwas weniger robust. Für diesen Behälter würde ich daher die geringste Eignung in Kombination mit heißem Wasser annehmen. Der Behälter ist, anders als Nr. 4. aber auch in Europa zu bekommen. Er liegt angenehm in der Hand und ist die leichteste Option. Mein Fazit: Für den Fall 1 (nur Coldsoaking) ist mein Favorit Nr. 4. Er ist schön klein und hat mit 480 ml Volumen trotzdem ausreichend viel Platz. Er ist robust und trotzdem mit 54 g nicht zu schwer. Er lässt sich leicht reinigen, der Deckel schließt zuverlässig und ohne zu hakeln. Zudem liegt der Behälter gut in der Hand. Für den Fall 2 (Coldsoaking in Kombi mit Kochtopf und heißem Wasser) ist mein Favorit Nr. 3. Er ist zwar mit der schwerste und gleichzeitig kleinste Behälter, aber super robust und passt einfach perfekt in den Toaks 450 ml. Hierzu muss man sagen, dass ich in Fall 2. ausschließlich mit dem Toaks 450 ml unterwegs bin. Den Toaks 550 ml nutze ich inzwischen nicht mehr, weil ich soviel Wasser nicht benötige. Ich wollte ihn aber für die Nr. 1. und 2. trotzdem mit in den Vergleich nehmen, weil es ein beliebter Topf im UL-Bereich ist. Obwohl nur 420 ml nutzbares Volumen, reicht er mir mir Nr. 3 persönlich sowohl für einen Shake als auch eine Hauptmahlzeit aus. Die Kombination mit einer Wasserflasche spielt für mich dagegen keine Rolle, da meine beiden Favoriten für beide Flaschen ohnehin zu klein sind. Meine Flasche steht insofern allein in der Seitentasche vom Rucksack und der Behälter oder die Kombi aus Behälter und Kochtopf ist meist im Foodbag im Rucksack (weil einfach so kompakt und klein, dass das gut funktioniert). Ich hoffe, der Vergleich war für den ein oder anderen eine kleine Hilfe. Stellt gerne Fragen, wenn ich noch was ergänzen soll.
  7. Nemo Tensor Elite Short Mummy - 225 g (nachgewogen) Die Isomatte ist gebraucht und wurde in ca. 10 Nächten genutzt. Sie ist super gut erhalten und kommt incl. OVP und Zubehör. Natürlich hat sie keine Löcher oder andere Schäden. Das Gewicht ist ohne das Zubehör ermittelt. Die Matte wurde ausschließlich mit einer Pumpe aufgeblasen. Der Pumpsack ist insofern noch unbenutzt. Die Matte wurde stets in meinem dunklen Materialraum locker aufgerollt aufbewahrt. Aktuell günstigster Onlinepreis sind 177 EUR zzgl. Versand (Stand 04.10.2026). Preisvorstellung 140 EUR incl. Versand.
  8. Ich nutze die Suunto Vertical 2 und schaue seitdem zur Navigation überhaupt nicht mehr aufs Smartphone. Es ist so ein großer Gamechanger, wenn man nur kurz das Handgelenk bewegen muss und sofort die Route sieht und nicht erst das Smartphone rausholen, entsperren, usw.. Die Routen kann man z.B. mit Komoot erstellen aber auch jede andere App, die ein GPX-File bereitstellt, was man auf die Uhr laden kann. Die Vertical 2 hält im normalen Betrieb mind. 10, eher 14 Tage. Eine Navigation eines 40 km Wandertag im besten GPS-Modus kostet ca. 20-25 % der Akkuleistung. Man kommt auf Tour mit langen Tagen insofern ca. 4 Tage ohne Laden aus. Bei Suunto muss man nur wissen, dass Routen nicht auf der Uhr erstellt werden können, sondern man dafür GPX-Files oder aber die Suunto-App auf dem Smartphone braucht.
  9. Die Patagonia Jacke ist nun auch verkauft. Der Sambob Hoodyie ist noch zu haben
  10. Ich habe sie nicht im Dauereinsatz seit dem Kauf, sondern nur hin und wieder, weil ich sie auch nicht immer mit dabei habe. Aber aktuell sehen sie immer noch aus wie neu. Ich muss allerdings sagen, ich schone meine Ausrüstung schon sehr und achte da wirklich drauf. Vermutlich bin ich damit nicht wirklich die Referenz ;-) was Langzeittests betrifft.
  11. Wurde vor ein paar Jahren hier schon mal erwähnt. Aber es gibt (inzwischen) eine interessante Farbkombi, auf der man Dreck und Schweiß nicht so prominent sieht. Mountain Hardware Men's Crater Lake Hoody Hab ihn in Gr. M und wiegt bei mir 162 g. Material empfinde ich als sehr weich und angenehm auf der Haut und ist sehr stretchy. Schönes Teil. (Meine Referenz: 179 cm und 75 kg, schlank - M passt perfekt) Aktuell z.B. zu bekommen bei: https://sportfits.de/produkte/mountain-hardwear-m-crater-lake-hoody?number=620-198241-446-M
  12. „Leave No Trace“ auf Norddeutsch.
  13. Ansonsten ist es aber leider, wie es ist und Kondensation gehört zum Zelten einfach dazu und man muss es irgendwie hinkriegen, damit umzugehen. Maßgeblich positiv beeinflussen kann man das Ganze mit einer geeigneten Stellplatzauswahl. Die typischen Instagram Motive mit Blick auf einen See oder Fluss sind dabei die denkbar schlechtesten Stellplätze, wenn man Kondensation vermeiden will. Je mehr „Dach“ in Form von Bäumen oder Gewächsen über dem Zelt, umso trockener bleibt das Zelt auch innen. Und trotzdem hat man nicht immer die Möglichkeit, einen aus Sicht der Kondensation perfekten Stellplatz zu finden. In solchen Fällen habe ich dann immer einen kleinen Lappen parat, um das Innenzelt nach dem Aufwachen so trocken wie möglich zu wischen. Das gleiche mache ich dann von außen, solange das Zelt noch steht und gespannt ist. Und nach dem Aufbau schüttelt man noch mal kräftig. Viel mehr kann man dann erst mal nicht tun und hat auf jeden Fall schon mal eine Menge Nässe entfernt. Im weiteren Tagesverlauf kann man das Zelt dann in einer Pause aus dem Rucksack holen und in der Sonne oder Wind weiter trocknen lassen.
  14. OT: Dann sei mal froh, dass dein Nemo nicht aus DCF ist. Da kann man auch bei geschlossenen Türen reingucken. 😉
  15. Danke @Ocram0815 für den Tip zur Mütze. Sowas in der Art hatte ich tatsächlich schon gesucht und habe mir mal eine bestellt und bin mal gespannt auf das Gewicht. Auf der Homepage wird sie mit 50 g angegeben. Die von dir gemessenen 16 g finde ich spannender 😉
  16. Danke @realholgi und @Shabeel für die Klarstellung. Wieder was gelernt. Ich hatte mit dem System bisher noch keine Berührungspunkte. Daher waren diese Erläuterungen sehr hilfreich.
  17. Könnt ihr das etwas näher erklären für diejenigen, die sich noch nicht mit dem Thema inReach beschäftigt haben, was genau die Änderung bedeutet und warum das interessant sein könnte?
  18. OT: Ist nicht die Antwort auf deine konkrete Frage aber auch in Europa gibt es schmucke und leichte Quilts 😉 Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sind das die ersten paar Hersteller, die mir spontan einfallen… https://www.gramxpert.eu/ https://cumulus.equipment/de/eu https://rockfront.eu/ https://hyberg.de/de
  19. Ich selbst sehe mich in naher Zukunft zwar nicht dort einkaufen (hab allerdings schon einiges an Geld im dortigen Online Versand gelassen 😇) aber finde ich super, dass du @Eli Sabeth so ein tolles Angebot machst! Mega!
  20. Danke für die Mühe. Sehr wissenschaftlich das ganze 😜
  21. Danke für den Tip. Kannte ich noch nicht. Kannst Du mal schreiben, wie leicht Olivenöl aus der Öffnung läuft (also ob man da kräftig drücken muss, damit das Öl läuft oder nicht)? Danke dir.
  22. Mir ging es nicht darum, Midlayer und Regenjacke gar nicht mitzunehmen. Natürlich müssen die Dinge mit 😜 Mir ging es nur um den Punkt, dass sie in deiner Liste als getragen markiert waren und damit aus dem Basisgewicht raus sind. Aber wenn du sie scheinbar ständig anhast, passt das ja. Mein Statement bezog sich wirklich nur auf den Rechenalgorithmus von Lighterpack. Aber wie gesagt. Da hat ja jeder seine eigene Philosophie.
  23. Mit einem kleinen Augenzwinkern Auf den Wert 4.772 g kommt man nur, wenn man ständig und parallel einen Baselayer (OR T-Shirt 87 g), einen Midlayer (Orthovox 300 g) und eine Regenjacke (Hardshell Arcteryx 370 g) trägt. Da du alle drei Kleidungsstücke als "Getragen" markiert hast, fallen auch alle drei Kleidungsstücke aus dem Basisgewicht raus. Mir persönlich ist es natürlich egal, wie du dein Basisgewicht ermittelst aber wenn du deine Liste vergleichbar machen willst, wäre das noch mal ein Hinweis. Die meisten haben Midlayer und Regenjacke als Zusatzkleidung nicht im Basisgewicht integriert. Wenn du tatsächlich natürlich ständig in Baselayer, Midlayer und Regenjacke wanderst, ignoriere bitte meinen Hinweis...

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