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blind

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  1. Gefällt mir!
    blind hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Merino vs. Fleece   
    Aus meiner Sicht ist das nicht der richtige Vergleich. Merino ist für mich baselayer, fleece dagegen dir zweite Schicht. Ich versuch s trotzdem mal. Wenn ich 2-3 mal ein fleece nassschwitz fängt es an zu riechen. Das Merinolangarm war auch durch 6-7 mal durchschwitzen nicht zu beeindrucken, und hält meiner Meinung nach auch durchaus was aus (190er langarm vom decathlon). Das 150er t shirt dagegen mit 50% Merino war überraschenderweise genauso geruchsneutral, ist allerdings gerade im nassen Zustand recht empfindlich. (ich hab mir da beim ausziehen eine Triangel rein gerissen).
    Das langarm reicht mir während der Bewegung leicht bis ca 10 grad solang es windstill ist, mit windjacke drüber geht da sicher noch mehr.
    Mein fleece hab ich nie ohne was drunter an, kann also schlecht abschätzen wie warm ich s darin habe. Mit Merino, fleece und regenjacke waren Temperaturen um 0 Grad allerdings in Ordnung.
  2. Gefällt mir!
    blind hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Impressionen von Touren   
    Nachdem ich jetzt öfter auf kurzzeitig auf dem GR222 unterwegs war hier Mal ein paar Eindrücke für euch. Vielleicht hat ja Mal jemand nach dem GR221 noch ein paar Tage übrig


    Aussicht zurück

    Blick auf Menorca

    Torre des Matzoc (oder so)

    Arenal de Aubarca

    Hinterland
  3. Gefällt mir!
    blind hat eine Reaktion von KlausD erhalten in Merino vs. Fleece   
    Aus meiner Sicht ist das nicht der richtige Vergleich. Merino ist für mich baselayer, fleece dagegen dir zweite Schicht. Ich versuch s trotzdem mal. Wenn ich 2-3 mal ein fleece nassschwitz fängt es an zu riechen. Das Merinolangarm war auch durch 6-7 mal durchschwitzen nicht zu beeindrucken, und hält meiner Meinung nach auch durchaus was aus (190er langarm vom decathlon). Das 150er t shirt dagegen mit 50% Merino war überraschenderweise genauso geruchsneutral, ist allerdings gerade im nassen Zustand recht empfindlich. (ich hab mir da beim ausziehen eine Triangel rein gerissen).
    Das langarm reicht mir während der Bewegung leicht bis ca 10 grad solang es windstill ist, mit windjacke drüber geht da sicher noch mehr.
    Mein fleece hab ich nie ohne was drunter an, kann also schlecht abschätzen wie warm ich s darin habe. Mit Merino, fleece und regenjacke waren Temperaturen um 0 Grad allerdings in Ordnung.
  4. Gefällt mir!
    blind hat eine Reaktion von zweirad erhalten in Quick & Dirty: Tarp   
    Nächstes Nähpojekt nach dem Ikea Pack war jetzt das Quick (naja...) und Dirty (Ohhhh ja) Tarp. Im Garten sieht s soweit schonmal nicht so schlecht aus  Ich hab zwar noch 2 mal 3 lfm Gleitschirmnylon hier liegen, aber nachdem die für was größeres reserviert sind (und ich noch etwas Übung brauchen kann ) hab ich s aus dem 55g/qm PU Ripstop von extremtextil genäht. Das Gewicht liegt deswegen bei 340g ohne Schnüre. Etwas mehr als gehofft, aber immernoch weniger als die Hälfte von meinem DD Tarp..
    Werds s morgen auf ne kleine Testtour auf die Nagelfluhkette mitnehmen, das Wetter sollte eigentlich gut bleiben, Gewitter sind aber nicht ausgeschlossen. Mal schaun wie sich s schlägt.


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    blind reagierte auf crestfallen in Kaufberatung Bikepacking-Cross-Renner-Dings   
    statt ersatzkette reicht ja wohl ein kettennieter aus. defektes glied raus und zu das ding. etwas kürzere kette geht zur not.

    crestfallen
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    blind reagierte auf Sofie in Vorstellungsthread   
    Hallo,
    dann will ich mich hier auch mal kurz vorstellen:
    Ich bin Sofie, 18 Jahre alt und mache gerade mein Abitur mit der Aussicht danach Biologie zu studieren. Ich komme aus Oberbayern und wurde deswegen schon von Kind auf in die Berge geschleppt. Bis vor ein oder zwei Jahren war das mit dem Wandern und Bergsteigen aber immer nur mit Tagesausflügen verbunden und etwas, das ich zwar hin und wieder machte, aber ganz sicher nicht mein Lieblingshobby. Zufällig bin ich dann auf das Thema Thruhiking gekommen, habe mich dann immer mehr damit beschäftigt und lange Rede, kurzer Sinn: ich plane gerade eine 4-monatige Abireise zu Fuß durch Finnland. Weil ich noch nicht so viel Erfahrung mit Langstreckenwanderungen, Material, Planung etc habe, habe ich gehofft dass ich hier ein paar hilfreiche Tipps von erfahreneren Leuten bekommen kann, da es doch einiges gibt was man beachten muss und Theoriewissen auch nicht unbegrenzt hilft
    Vielen Dank schon mal an alle und schöne Grüße,
    Sofie
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    blind hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Impressionen von Touren   
    Kleiner overnighter bei Bunyola, gleichzeitig Test für die Hängematte mit Comforter M400 als underquilt, Aegismax Mini als topquilt und (Gott sei Dank, dem DD Tarp. Das Tarp ist natürlich viel zu groß und zu schwer, aber ich wollte sicher trocken bleiben. Ich denk ein 3m x 2m Tarp wäre ideal, nur hab ich das leider nicht... Das 1,5 x 3 m ist schon arg knapp...


    Aufstieg Richtung Penyal d'Honor


    Blick vom Gipfel (ca 800m) Richtung Osten, man erkennt Manacor, die zweitgrößte Stadt der Insel.


    Richtung Westen, irgendwo da müsste der GR221 verlaufen.


    Abstieg durch den Wald an Köhlerplätzen vorbei...


    Bis es dann ein Stück weit ein Panoramaweg wird..


    ...Der wieder in einen lichten Wald übergeht. Hier find ich endlich auch ein ( schlechtes ) Plätzchen für die Nacht. Relativ windgeschützt mit guten Bäumen, aber Zuwenig Platz für s Tarp auf einer Seite der Hängematte. Ich bleibe trotzdem, die schlechte Seite ist eh in Lee..


    Gute Nacht


    ..Und guten Morgen! Nach gut View Stunden Regen mit etwas Wind weiß ich jetzt, dass ich auch in der Hängematte trocken bleibe, der Aegismax kommt wohl bei ca 6 Grad auch mit Daunenjacke an sein Limit, war aber noch ok. Den underquilt habe ich zu straff aufgehängt, ich glaube damit habe ich den Loft limitiert und deswegen war s dann morgens ein bisschen kühl.
    Abgesehen von ein paar Schüssen ganz in der Nähe, es ist Jagdsaison, und zwei Reitern die morgens um halb sieben knapp an mir vorbei sind, war es eine sehr angenehme Nacht auf einer sehr schönen Wanderung

    Packliste sieht etwa so aus:
    Rucksack Wilsa RAID 650g
    Comforter 600g
    Aegismax 420g
    Hängematte 350g
    Tarp 700 g
    Kleinzeug (pegs und schnürrl) 200 g
    Licht ca 25g
    Zahnbürste und co (120 g?)

    (Beinah vergessen.. meine gekürzte zlite durfte als Backup auch mit falls der underquilt nicht funktioniert )

    Normale Kleidung und Daunenjacke am Körper, Verpflegung im Rucksack.
    Hat Spaß gemacht



  8. Gefällt mir!
    blind hat eine Reaktion von Bimbi erhalten in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im Mai   
    Super Bericht mit super Photos! Danke für die Mühe!
    Nur der Puig de Massenella UST nicht der höchste Punkt Mallorcas, das ist nämlich der Puig Major dessen Gipfel leider militärisches Sperrgebiet ist Angeblich kann man einmal im Jahr rauf, ich hab nur leider keine Ahnung wann
  9. Gefällt mir!
    blind hat eine Reaktion von fettewalze erhalten in Und noch ein GR221 Bericht! Mallorca im Mai   
    München - Palma ging auch ohne Probleme mit Stöcken im Handgepäck.
  10. Gefällt mir!
    blind reagierte auf Detre5 in Mein erstes UL Nähprojekt   
    Ein kurzes Update von mir. Da ExTex nicht genügen Cuben liefern konnte, habe ich mich umdisponiert und versucht haben wir zuerst zwei Daunenquilts zu nähen. Wie vielleicht viele hier, habe ich das YouTube Video von Dubber angeschaut und entsprechen geplant (Karo Step). Gekauft habe ich das 27g/qm Ripstop Nylon in zwei Farben, Moskitonetz und 860cuin Daunen von ExTex. Später habe das Youtube Video von Tac Blades gefunden und sein modifiziertes Baffle Design (Chevron) hat mir sehr gut gefallen. Dann haben wir die Baffles entsprechend eingenäht. Da meine Füße schnell frieren, war es für mich klar, daß ich eine Fußbox nähe. Wie man sieht, habe ich für ein rechteckiges Endstück entschieden. Befühlen war es relative einfach, da der Abstand zwischen den Baffles groß ist, und man kommt gut überall hin. Meine Frau hat die Daunen eingefüllt, und ich mit dem Sauger die fliegende Daunen eingesammelt. Ich würde sagen, wir haben dabei wirklich fast nichts verloren. Die Dauen lassen sich sehr einfach verteilen, je nachdem wie man sie braucht.
    Gewicht ist 215g ohne Daunen, ich habe die ganze Stoffbreite beibehalten, also bei dem Fußbereich nicht verengt und die original Stofflänge bei mir war 220 cm. Mit Dauen müsste es ungefähr 600 g sein. Ausprobieren werden wir die Quilts leider erst Ende März in Mallorca, als wir die GR221 in Angriff nehmen.
    Inzwischen habe ich Cuben von Zpack bekommen, und jetzt bin ich dran in den kommenden 2-3 Wochen die zwei Bivis und ein Tarp zu nähen.
    Schöne Grüße,
    Detre
     
  11. Gefällt mir!
    blind reagierte auf Jever in Lawinenausrüstung   
    Jetzt bin ich an der Reihe, Dir den Spruch "Du bist wie Dani" vorzuhalten, und zwar im Punkt auf Ausweichtaktik. 
    Ich werde mich jetzt nicht auf die beliebte Nebel-,Tarn- un Ablenkmethode einlassen, bei der durch Anbringung immer neuer Sonderregeln und Extras (Beweglichkeit) die eigentliche Fragestellung ins Abseits gerückt wird, da die Argumente hier entkräftet wurden.
    Ganz simpel: Lawinen sind physikalisch gesehen Feststoffgemische und gehorchen diesn und nicht der Regeln von Flüssigkeiten. Daher greift hier das, was den Leuten vom Bau bekannt ist (Sortierung vn Feststoffgemischen nach Korngrösse durch Rütteln) und nicht das Dichte- oder Auftriebsprinzip, was ein Schiff an der Wasseroberfläche hält.
    Darum ging es nämlich in der ursprünglichen Fragestellung (bzw dem Einwurf), inwiefern ein schwerer Rucksack einen Einfluss hat..
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    Portugal: Rota Vicentina & Fisherman’s Trail im Januar 2017
    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, keine Reiseberichte zu posten, sondern nur Erfahrungen rund um Gear-Mods. Aber da es nicht so viel Arbeit ist, habe ich statt eines schriftlichen Reiseberichts mal einige Videoschnipsel von der Tour zusammengeschnitten.
    Im Video gibt es keine Fotos, es fehlen also Pflanzen, Gebäudedetails und solche Dinge. Aber ihr bekommt im Video sicher einen ganz guten Eindruck davon, wie sich der Trail im Januar anfühlt.
    Das Laufen auf dem Trail ist weniger spektakulär als die Landschaft der Atlantikküste, die man so aber auch in Frankreich antrifft. Auf dem Historical läuft man im nördlichen Teil die meiste Zeit auf nassen (Winter) ausgefurchten Wirtschaftswegen durch Korkeichenwälder. Auf dem Fisherman’s läuft man zu 60% auf sandigen Dünenpisten. Aber es gibt auch Sahnestückchen mit schönen Pfaden, vor allem auf dem Fisherman’s Trail. Insgesamt (Kombination Historical + Fisherman’s) dürfte der Single-Trail-Anteil aber unter 10% liegen.
    Anreise
    Meine Reiseplanung bestand nur aus einem Hinflugticket und einer Übersichtskarte mit Verweisen auf die offziellen PDFs, die ich auf dem Smartphone dabei hatte. Hinkommen ist sehr einfach:
    Flug nach Lissabon Rote Metro zur Station San Sebastian (30 Minuten) Dort 200 Meter zum Decathlon, Gas kaufen. Weiter mit der blauen Linie zum Zoologischen Garten. Dort den Rede-Expressos-Bus nach Santiago do Cacem (2:20 h). Kann man bequem an einem Tag machen und noch einige Kilometer bis zum ersten Camp laufen.
    Ich habe statt dessen am Donnerstag noch ausführlich Lissabons Winkel erkundet und den Bus erst am nächsten Morgen genommen.
    Tourverlauf
    Am Freitagmittag um 12 Uhr lief in Santiago do Cacem los. Anderthalb Tage lang ging es durch Korkeichenwälder. Da es zuvor 48 mm Regen gab, führte der Weg oft direkt durch das Wasser. Zäune mit Hunden dahinter oder dornige Hecken ließen oft kein Ausweichen zu.
    Am Abend des zweiten Tages stand ich nach rund 60 Kilometern ich südlich von Porto Covo am Atlantik und baute meinen Poncho im Windschatten des Dünenbewuchses auf. Wild Zelten ist kein Problem für irgend jemand, solange man allseits die üblichen Grundregeln einhält.
    Fortan reiht sich Bucht an Bucht. Ich habe sicher 100 Störche gesehen. Einige nisten direkt auf den Klippen vor der Küste. Die scheinen also hier zu überwintern und nicht bis nach Afrika zu ziehen.
    Die Portugiesen sind unglaublich entspannt. Ich habe mehrfach Bars, Restaurants und bei teilweise üblem Wetter/Sturm auch Zimmer genutzt und war meist der einzige Gast. Doch statt das Restaurant zuzusperren heizen sie nur für dich ein, freuen sich sichtlich, wenn es dir schmeckt und zeigen dir Familienfotos oder diskutieren mit dir die Möglichkeiten der Winterrenovation und der Dekoration. Obwohl vielfach südländische Kompromisse zu sehen sind (irgendwas ist immer defekt oder muss renoviert werden), herrscht scheinbar eine grundsätzlich positive Haltung und die gebotene Leistung war immer mehr als ok. Sehr preiswert ist es für deutsche Verhältnisse obendrein.
    Ich bin eigentlich alle Fisherman’s-Schleifen auch gelaufen, weil das Laufen an der Küste einfach schöner ist. Einige Mal bin ich morgens am Strand entlang gelaufen und ein oder zwei Kilometer später am anderen Ende wieder hoch. Sehr genussvoll! Die letzte Schleife habe ich individuell geändert und mehr Strand eingebaut und den Anschluss variiert. Es ist generell mit einer Topo-App völlig problemlos, dort eine Alternative zu gehen, weil das Hinterland der Küste durchzogen ist mit Dirt Roads.
    Am Nachmittag des folgenden Freitags kam ich am Kap an, genoss den Abschluss und trampte dann im Sonnenuntergang nach Sarges (Zwischenstop an den Klippen westlich von Sarges empfohlen: Hammerbrandung). Dort aß ich mit einigen Kolumbianern indisch in Portugal und buchte für den nächsten Morgen 6 Uhr den Rückflug Faro > Frankfurt (100 Euro). Nach dem Essen trampte ich weiter nach Faro (ca. 1 h) und nahm für 37 Euro ein sehr ordentliches Zimmer direkt am Flughafen.
    Zusammenfassend
    Ich war mit Bordgepäck unterwegs. Das war komplett problemlos und sehr angenehm. Die Zeltstange war aus Carbon und gleichzeitig Tragesystem, die Heringe aus Kunststoff. Ich wurde gründlich gefilzt, aber eigentlich nur, weil ich 6 Lebensmittelpakete im Rucksack hatte. Insgesamt war der Fischerman’s recht schön, der Historical Way jedoch besteht hauptsächlich aus Dirt Road und das fand ich vielfach langweilige „Laufarbeit”. Aber ich laufe ja gern! Die Richtung Nord-Süd fand ich sehr angenehm. Sonne im Gesicht, das Kap als sehr physisches Ziel – das iberische Ende Europas. Kein Industriehorizont, wie er sich in Nordrichtung bietet. (Im Frühjahr und Herbst ist der Trail wg. der Sonne evtl. anders herum sinnvoller.) Das nächste Mal gehe ich ohne Shelter nur mit meiner Hüfttasche und nutze die hübschen, preiswerten Quartiere. Das nächste Mal nehme ich keine Lebensmittel mit, sondern nutze die leckeren, preiswerten Angebote vor Ort. Ich musste mich förmlich zwingen, die mitgebrachten Rationen zu verbrauchen – was mir nur zum Teil gelungen ist. Insbesondere der Kaffee war in allen Bars immer hervorragend und mit 60 Cent viel zu erschwinglich, um ihn auszulassen. Das nächste Mal würde ich wieder nur den Hinflug buchen und frei auf das Ende zu laufen. Das fand ich sehr angenehm. Kein Zeitdruck, keine Abkürzungen oder Flugwartetage notwendig. Einfach laufen, bis man da ist. Die TAP-Flüge ab Faro nach Frankfurt kosten früh gebucht rund 70 bis 80 Euro, kurzfristig gebucht 90 bis 110 Euro. Die Differenz war mir die frühe Festlegung nicht wert. Würde ich den Trail weiterempfehlen?
    Kommt auf die Erwartungen an.
    Winterflucht? Ja. Single Trail? Nur Fisherman’s laufen. Wildheit und off-grid? Eher nicht. Einführung des Partners in die Freuden des Wanderns? Warum nicht, man kann die Stimmung ja in jedem Ort mit gutem Essen und preiswerten Quartieren heben, wenn es nicht gut läuft. Technische Daten
    3,8 kg Base weight (ohne Gas, Wasser, Lebensmíttel) 3,2 kg Lebensmittel (90% hätte ich auch daheim lassen können.) 7½ Tage gelaufen 1× vom Hund gebissen worden (nicht von dem im Video) 232 km getrackt Wenn ihr Fragen habt, nur zu.
     
  13. Gefällt mir!
    blind reagierte auf basti78 in Karrimor Trekkingstöcke auf 150g abspecken   
    Inspiriert durch Michas Thread habe ich mich auch mal um meine Trekkingstöcke gekümmert. Die Karrimor x-lite carbon wiegen original ziemlich genau 200g pro Stock. Ich bin jetzt schon ne ganze Weile ohne Schlaufen damit unterwegs, mich hat aber immer das dadurch klaffende Loch in dem ohnehin schon hässlichen Griff gestört. Die Gossamer Gear Griffe sind da die perfekte Alternative. 
    Aber als erstes müssen die original Griffe ja erst mal ab, leider war mit Wasserbad nix zu machen, also habe ich die Teile runtergeschnitten, das war nicht gerade einfach, die Arbeit hat sich aber gelohnt:
    Das Gewicht ganz ohne Griff ist schonmal sehr vielversprechend:

    Dann hieß es warten auf sackundpack, heute kamen die neuen Griffe an. Ich musste sie erst ne ganze Ecke weiten bis ich das oberste Segment wenigstens bis auf 2-3 cm in den Griff schieben konnte. Habe dann die den obersten cm des Stockes und die letzten 2-3 cm des Bereiches wo später der Griff hinsoll mit 2 komponentenkleber eingestrichen, das Stocksegment noch ordentlich mit Haarspray besprüht (als Schmiermittel und Klebstoff) und mit viel Kraft den Griff auf seine End-Position gebracht. Die Arbeit hat sich gelohnt, sieht toll aus:
    Anscheinend sind da gute 2-3 gramm kleber und Haarspray "verbaut" ... Vielleicht wird es ja noch leichter wenn das Haarspray getrocknet ist und das Lösungsmittel weg ist.

    Aber auch so hat sich der Umbau gelohnt ... Fast 100g gesparrt bei dem paar.
  14. Gefällt mir!
    blind reagierte auf khyal in Offene Forumstouren   
    Der Thread ist ja eine schoene Idee...
     
    Schon drueben auf ODS in unseren (koelner) Stammtisch-Thread geschrieben...

    Dieses Wochenende gehen wir bis jetzt zu 3 auf dem Saar-Hunsrueck-Steig in der Gegend um Kastelaun auf Tour.

    Vermutlich fahre ich Fr ca Mittag von Overath via Koeln (sammel da wohl noch jemand auf) mit dem Auto in die Gegend Kastellaun (wenn ich es vorher weiss, kann ich natuerlich noch jemand aufsammeln in Koeln oder Bonn). Je nach dem, wann wir ankommen, werden wir noch etwas laufen oder gleich nach einem Platz fuer die Zelte schauen. Die 3. schlaegt dann da Sa Morgen auf (mit Auto von Essen via Koeln).

    Sa / So / Mo wandern wir den SHS in Richtung Boppard, so weit wir halt kommen. Eine faehrt mit dem Auto Mo Nachmittag zurueck, ich mit Auto irgendwann zwischen Mo Nachmittag - Di Abend.

    Wir machen das bei den Lebensmitteln immer so, dass jeder alles fuer die komplette Tour bei hat, dass es nicht irgendwann los geht "jetzt muss ich mal eben in den Ort Essen kaufen" und die Anderen haengen rum

    Bei Wasser genuegend Behaeltnisse, dass es fuer gut 1 Tag reichen wuerde, Sawyer o.A. ist sinnvoll, wobei wir schon versuchen, es nach Moeglichkeit so einzurichten, dass wir in der Naehe von Wasser uebernachten, oder zumindest am Nachmittag an Wasser vorbeikommen, damit wir damit keine Schlepperei haben, aber das klappt halt nicht immer.

    Wir uebernachten normalerweise frei, entsprechend machen wir meist Stealth Camping, benutzen deswegen Sprit bzw Brennspriritus Kocher und nicht Hobos...

    Bei uns kommt beim Wandern kein Leistungsstress auf
    Klar, schon voran kommen, evtl einen schoenen Uebernachtungsplatz erreichen, oder es ist aus logistischen Gruenden wichtig...
    Aber wir haben auch haeufig Newbies dabei, nicht jeder hat unbedingt UL-Ausruestung und wir sind auch nicht im Laufschritt unterwegs, wuerde mal als grobe Faustformel sagen, vielleicht so 15-20 km / Tag...waren schon drunter, als die Uebernachtungsstelle einfach zu geil war, oder nen Newbie nachmittags ne Blase bekommen hat und auch schon deutlich drueber...
    Der Weg ist das Ziel

    Falls jemand sicher dazu kommen will, schick mir mal fix deine Email-Addi + Tel-Nummer, die naehere Klaerung machen wir via Mail, dann gibt es auch das entsprechende GPX-File fuer´s GPS.:-)..

    Viele Gruesse

    Khyal
  15. Gefällt mir!
    blind reagierte auf micha90 in Tarps - Grenzen und schlechte Erfahrungen?   
    Das war mit meinem 2,95x1,35m Flattarp. Abends war es noch trocken und wolkenfrei, über Nacht kam ein Sturm auf bei dem alles auch ganz schön gewackelt hat. Es waren zwar nur ca 10-15cm Neuschnee, aber der Wind war bisher der heftigste, den ich unterm Tarp erlebt habe. War eine unruhige Nacht, aber ging schon, da ich glücklicherweise genau richtig aufgebaut hatte, mit der flachen Seite im Wind und alle Abspannpunkte direkt auf den Boden.
    Die Grenze bot in diesem Fall die Aufstellstange, da ich nur eine dünne Easton Alustange dabei hatte, die sich ganz schön bog. Mit einem Trekkingstock oder einer sonstigen, dickeren Stange wäre das kein Problem gewesen.
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    blind reagierte auf P4uL0 in Oberbekleidung Alpen   
    2000 - 2700
    Und ist nicht so das ich noch nie in den Bergen war und bin mir dessen bewusst wie das Wetter umschlagen kann. Mich würde nur interessieren wie ihr kombinieren würdet. 
  17. Gefällt mir!
    blind reagierte auf dani in Oberbekleidung Alpen   
    kann man nicht genug oft wiederholen. gefahren realistisch einschätzen aber:
    keine angst machen lassen!
    denn angst ist ein ganz schlechter ratgeber. angst führt zu irrationalem verhalten, das die gefahren nur noch grösser macht.
  18. Gefällt mir!
    blind reagierte auf Jever in Oberbekleidung Alpen   
    Man legt die Klamotten in den Bergen nicht so aus, dass man bei schlechterem Wetter zwangsweise eine Hütte ansteuern muss, wenn das Wetter dreht, sondern so, dass man im Worst Case Scenario seinen Hintern noch in das Tal runter bekommt.
    Hast Du noch nie so ein richtiges Inferno in den Bergen mitbekommen, so mit Gewitter, Hagel, Sturm und Schnee runter bis auf 1000m, und das im August? Ein Wetter, welches so schnell von "Sonne und blauer Himmel" auf "Chaos" dreht, dass die frisch aufgetragene Sonnencreme noch nicht richtig eingezogen ist, wenn man vom T-Shirt auf Handschuhe und Windjacke wechseln muss?
    Viel Glück, wenn Du bei so etwas dann Hütten als notwendig im Setup eingeplant hast, und das nächste Teil dann sich ein paar Stunden entfernt befindet. Da brauchts dann nur noch etwas Pech (z.B. die Hütte liegt auf der anderen Seite des Bergs, oben am Grat macht sich aber ein Gewitter breit und wartet nur noch darauf, dich zu erleuchten), und das Ding ist schon ausser Reichweite.
  19. Gefällt mir!
    blind hat eine Reaktion von hbfire erhalten in Impressionen von Touren   
    Kleiner overnighter bei Bunyola, gleichzeitig Test für die Hängematte mit Comforter M400 als underquilt, Aegismax Mini als topquilt und (Gott sei Dank, dem DD Tarp. Das Tarp ist natürlich viel zu groß und zu schwer, aber ich wollte sicher trocken bleiben. Ich denk ein 3m x 2m Tarp wäre ideal, nur hab ich das leider nicht... Das 1,5 x 3 m ist schon arg knapp...


    Aufstieg Richtung Penyal d'Honor


    Blick vom Gipfel (ca 800m) Richtung Osten, man erkennt Manacor, die zweitgrößte Stadt der Insel.


    Richtung Westen, irgendwo da müsste der GR221 verlaufen.


    Abstieg durch den Wald an Köhlerplätzen vorbei...


    Bis es dann ein Stück weit ein Panoramaweg wird..


    ...Der wieder in einen lichten Wald übergeht. Hier find ich endlich auch ein ( schlechtes ) Plätzchen für die Nacht. Relativ windgeschützt mit guten Bäumen, aber Zuwenig Platz für s Tarp auf einer Seite der Hängematte. Ich bleibe trotzdem, die schlechte Seite ist eh in Lee..


    Gute Nacht


    ..Und guten Morgen! Nach gut View Stunden Regen mit etwas Wind weiß ich jetzt, dass ich auch in der Hängematte trocken bleibe, der Aegismax kommt wohl bei ca 6 Grad auch mit Daunenjacke an sein Limit, war aber noch ok. Den underquilt habe ich zu straff aufgehängt, ich glaube damit habe ich den Loft limitiert und deswegen war s dann morgens ein bisschen kühl.
    Abgesehen von ein paar Schüssen ganz in der Nähe, es ist Jagdsaison, und zwei Reitern die morgens um halb sieben knapp an mir vorbei sind, war es eine sehr angenehme Nacht auf einer sehr schönen Wanderung

    Packliste sieht etwa so aus:
    Rucksack Wilsa RAID 650g
    Comforter 600g
    Aegismax 420g
    Hängematte 350g
    Tarp 700 g
    Kleinzeug (pegs und schnürrl) 200 g
    Licht ca 25g
    Zahnbürste und co (120 g?)

    (Beinah vergessen.. meine gekürzte zlite durfte als Backup auch mit falls der underquilt nicht funktioniert )

    Normale Kleidung und Daunenjacke am Körper, Verpflegung im Rucksack.
    Hat Spaß gemacht



  20. Gefällt mir!
    blind hat eine Reaktion von Sakima erhalten in Impressionen von Touren   
    Kleiner overnighter bei Bunyola, gleichzeitig Test für die Hängematte mit Comforter M400 als underquilt, Aegismax Mini als topquilt und (Gott sei Dank, dem DD Tarp. Das Tarp ist natürlich viel zu groß und zu schwer, aber ich wollte sicher trocken bleiben. Ich denk ein 3m x 2m Tarp wäre ideal, nur hab ich das leider nicht... Das 1,5 x 3 m ist schon arg knapp...


    Aufstieg Richtung Penyal d'Honor


    Blick vom Gipfel (ca 800m) Richtung Osten, man erkennt Manacor, die zweitgrößte Stadt der Insel.


    Richtung Westen, irgendwo da müsste der GR221 verlaufen.


    Abstieg durch den Wald an Köhlerplätzen vorbei...


    Bis es dann ein Stück weit ein Panoramaweg wird..


    ...Der wieder in einen lichten Wald übergeht. Hier find ich endlich auch ein ( schlechtes ) Plätzchen für die Nacht. Relativ windgeschützt mit guten Bäumen, aber Zuwenig Platz für s Tarp auf einer Seite der Hängematte. Ich bleibe trotzdem, die schlechte Seite ist eh in Lee..


    Gute Nacht


    ..Und guten Morgen! Nach gut View Stunden Regen mit etwas Wind weiß ich jetzt, dass ich auch in der Hängematte trocken bleibe, der Aegismax kommt wohl bei ca 6 Grad auch mit Daunenjacke an sein Limit, war aber noch ok. Den underquilt habe ich zu straff aufgehängt, ich glaube damit habe ich den Loft limitiert und deswegen war s dann morgens ein bisschen kühl.
    Abgesehen von ein paar Schüssen ganz in der Nähe, es ist Jagdsaison, und zwei Reitern die morgens um halb sieben knapp an mir vorbei sind, war es eine sehr angenehme Nacht auf einer sehr schönen Wanderung

    Packliste sieht etwa so aus:
    Rucksack Wilsa RAID 650g
    Comforter 600g
    Aegismax 420g
    Hängematte 350g
    Tarp 700 g
    Kleinzeug (pegs und schnürrl) 200 g
    Licht ca 25g
    Zahnbürste und co (120 g?)

    (Beinah vergessen.. meine gekürzte zlite durfte als Backup auch mit falls der underquilt nicht funktioniert )

    Normale Kleidung und Daunenjacke am Körper, Verpflegung im Rucksack.
    Hat Spaß gemacht



  21. Gefällt mir!
    blind reagierte auf Tipple in Impressionen von Touren   
    Diese Notbiwaksäcke eignen sich dafür finde ich nur bedingt. Über einen längernen Zeitraum würde ich die nicht als VBL nutzen wollen. Man kann sie nicht vernüftig schließen.  Dadurch schwitze ich die ganze Nacht und bin morgens richtig nass statt leicht klamm. Denn nur wenn  er richtig zu ist hat man irgendwann fast 100 % Luftfeuchte im VBL und man hört auf zu schwitzen.
    Ich habs mit meinem WM Hotsac getestet.  Wenn ich den nicht unter den Achseln, oder am Hals zuziehe liege ich morgens richtig im Saft, ist er zu ist alles easy. Ich habe hier auch noch den MH Not Bivi. Material für einen Vergleichstest wäre also vorhanden.
    Im Bushcraft Forum gibts auch einen netten Faden zum Thema VBL. 
    https://www.bushcraft-deutschland.de/thread/16038-schlafen-auf-wintertouren-vbl-vapor-barrier-liner/?pageNo=1
     
    EDIT:
    Achja, damit das nicht völlig OT ist. Hier noch ein paar Bilder vom Wochenende im Harz. 
    Wir sind am Freitag Abend via Eckerlochsteig auf den Brocken zum Sterne gucken. Es war wolkenlos. Dann gings weiter zum Pennplatz. Da kein Niederschlag zu erwarten war einigten wir uns auf Cowboy Camping. Nur @Konradsky hängte sich mit seiner coolen Hammock ins Gebüsch und testete seinen neuen Quilt. Samstag gings noch ins Selketal, aber da haben wir ganz luxuriös an der Jagdhütte eines Bekannten Grünkohl und Veggietopf überm Feuer gekocht und haben die Nacht vorm Ofen bei 30 Grad geklönt und ein paar Geburtstag Bierchen getrunken.  
    Eckerlochsteig.

     
    Na wer guckt denn da übern Berg? Sonnenaufgang von einer Klippe aus geknipst. 

    Pennplatz am Morgen.

    @Konradsky steckt fest. 
    Teilweise wären Schneeschuhe auf dem Weg schon schön gewesen. Gerade der Weg zum Schlafplatz war kaum frequentiert und daher waren die Beine oft bis zum Knie oder auch weiter im Schnee versunken. 

    Samstag beim Kochen.
    Gänzlich nicht UL, so ein Emaille und Gußeisen Potje, aber lecker wars. 

     
  22. Gefällt mir!
    blind reagierte auf mtp in Impressionen von Touren   
    Bin heute gegen Mittag von meinem Tourenski-Winterbiwak zurückgekommen.
    Bei mir hat sich kurzfristig Zeit ergeben, und so bin ich gestern am Nachmittag um ca. 15:30 Uhr zu einem Biwakplatz, den ich mir bereits vor einiger Zeit einmal angesehen habe, aufgebrochen.
    Den Platz erreiche ich von Zuhause in etwa 2 Stunden mit den Skiern (habe das Glück, dass ich direkt von Zuhause weggehen kann, ohne ein Fahrzeug zu benötigen).
    Der Weg ist sehr einfach und ungefährlich, es ging mir eher darum wieder einmal über Nacht rauszukommen und meine Ausrüstung zu testen.
    Am Biwakplatz auf 1190m Seehöhe angekommen galt es, ihn herzurichten. Als Shelter kam mein OR Helium Bivy zum Einsatz.
    Als Abendessen gab's klassisches Fertiggericht. Zum Glück hatte ich Streichhölzer als Backup dabei, denn mein Feuerzeug streikte gleich zu Beginn wegen der Kälte und Feuchtigkeit.

    Die Temperatur lag in der Nacht bei etwa -8°C.
    Morgens konnte ich den Sonnenaufgang abwarten - in der Sonne erreichte es dann gleich leichte Plusgrade.
    Die Schneehöhe war ziemlich genau 100cm (die Sonde im Hintergrund ist insgesamt 240cm lang).
    Beim Frühstück. Meine kürzlich erworbene Adidas Terrex Frost Guard Pants (siehe http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4682-thermoüberhose-für-universellen-gebrauch/#comment-68927) leistete mir gute Dienste. Über den durchgehenden Reißverschluss war ich sehr froh!
    Mein Dynafit Speed Expedition 35 - ich mag ihn wegen dem Ski-Tragesystem mit Schlaufe und Haken (Skier können befestigt werden ohne den Rucksack abnehmen zu müssen), und weil er wasserdicht ist und zudem einen praktischen seitlichen Zugang zum Hauptfach hat.
    Die Ausrüstung habe ich mit etwas Komprimieren untergebracht. Optional hätte ich noch das Deckelfach (8L?) befestigen können, dieses habe ich aber gar nicht benötigt.
    Mit 836g (Minimalvariante + 2 Gurte) ist er nicht der leichteste, aber für Winter- und vor allem Skitouren praktisch.
    Zum Gewicht:
    Basisgewicht: 6708g
    Verbrauch: 1847g
    Rucksack gesamt: 8555g
    Am Körper hatte ich fast noch mal so viel (Skischuhe, Ski, Felle, Stöcke, Helm, LVS-Gerät).
    Das fällt aber nicht so auf, da man ja "dahingleitet".
    Die Packliste: Packliste_Tourenski_Winterbiwak.pdf
    Ich würde gerne beim Basisgewicht noch um ca. 2kg runterkommen.
    Meine Ideen dazu:
    - Den schweren alten Schlafsack (Northland Nordkapp mit 800g 80/20-Daune und Gesamtgewicht 1880g) ersetzen -> mögliche Einsparung 800-1000g.
    - Leichteren Rucksack verwenden, falls die Skier nicht zu tragen sind -> 300g.
    - Edelstahlbecher gegen Titantasse tauschen -> 40-50g.
    - Leichtere Kleidung verwenden -> 300-500g ?.
    - Tourenskiausrüstung -> ist ok, da gäbe es natürlich ständig was neues (und leichteres).
    - Sicherheitsausrüstung -> gegen neue, leichtere tauschen (Schaufel, Helm, LVS-Gerät) -> 100-200g ?
    Sonstige Erkenntnisse:
    - An Kleidung habe ich alles benötigt. Später in der Nacht wurde es im Schlafsack etwas kalt, und ich habe noch die Terrex Primalofthose und die leichte Dauenjacke angezogen. Nur die North Face Hyvent-Jacke blieb übrig, sie diente als Kopfpolster.
    - Die Innenschuhe der Tourenskischuhe haben gut als Biwakschuhe funktioniert, und waren im Schlafsack bequem und warm. Trotzdem werde ich in Zukunft zusätzlich warme Schlafsocken mitnehmen.
    - Die Kombination TAR Prolite Plus Small + 4 Segmente Z-Lite war im Bivy etwas fummelig, da die Z-Lite-Segmente gerne verrutschten.
    - Die Thermosflasche war sehr praktisch zum Aufbewahren von (warmem) Wasser, und kommt bei Minustemperaturen wieder mit.
    - Das Feuerzeug im Winter am Körper tragen.
    - Die Heringe kann ich beim Helium Bivy im Winter weglassen.
    - Bei Overnightern könnte man noch einiges weglassen, ev. kalt essen usw. Man sollte sich halt immer die Frage stellen, wie komfortabel und sicher es mit dem jeweiligen Setup im Winter am Berg ist.
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    Kleiner overnighter bei Bunyola, gleichzeitig Test für die Hängematte mit Comforter M400 als underquilt, Aegismax Mini als topquilt und (Gott sei Dank, dem DD Tarp. Das Tarp ist natürlich viel zu groß und zu schwer, aber ich wollte sicher trocken bleiben. Ich denk ein 3m x 2m Tarp wäre ideal, nur hab ich das leider nicht... Das 1,5 x 3 m ist schon arg knapp...


    Aufstieg Richtung Penyal d'Honor


    Blick vom Gipfel (ca 800m) Richtung Osten, man erkennt Manacor, die zweitgrößte Stadt der Insel.


    Richtung Westen, irgendwo da müsste der GR221 verlaufen.


    Abstieg durch den Wald an Köhlerplätzen vorbei...


    Bis es dann ein Stück weit ein Panoramaweg wird..


    ...Der wieder in einen lichten Wald übergeht. Hier find ich endlich auch ein ( schlechtes ) Plätzchen für die Nacht. Relativ windgeschützt mit guten Bäumen, aber Zuwenig Platz für s Tarp auf einer Seite der Hängematte. Ich bleibe trotzdem, die schlechte Seite ist eh in Lee..


    Gute Nacht


    ..Und guten Morgen! Nach gut View Stunden Regen mit etwas Wind weiß ich jetzt, dass ich auch in der Hängematte trocken bleibe, der Aegismax kommt wohl bei ca 6 Grad auch mit Daunenjacke an sein Limit, war aber noch ok. Den underquilt habe ich zu straff aufgehängt, ich glaube damit habe ich den Loft limitiert und deswegen war s dann morgens ein bisschen kühl.
    Abgesehen von ein paar Schüssen ganz in der Nähe, es ist Jagdsaison, und zwei Reitern die morgens um halb sieben knapp an mir vorbei sind, war es eine sehr angenehme Nacht auf einer sehr schönen Wanderung

    Packliste sieht etwa so aus:
    Rucksack Wilsa RAID 650g
    Comforter 600g
    Aegismax 420g
    Hängematte 350g
    Tarp 700 g
    Kleinzeug (pegs und schnürrl) 200 g
    Licht ca 25g
    Zahnbürste und co (120 g?)

    (Beinah vergessen.. meine gekürzte zlite durfte als Backup auch mit falls der underquilt nicht funktioniert )

    Normale Kleidung und Daunenjacke am Körper, Verpflegung im Rucksack.
    Hat Spaß gemacht



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    Aufstieg Richtung Penyal d'Honor


    Blick vom Gipfel (ca 800m) Richtung Osten, man erkennt Manacor, die zweitgrößte Stadt der Insel.


    Richtung Westen, irgendwo da müsste der GR221 verlaufen.


    Abstieg durch den Wald an Köhlerplätzen vorbei...


    Bis es dann ein Stück weit ein Panoramaweg wird..


    ...Der wieder in einen lichten Wald übergeht. Hier find ich endlich auch ein ( schlechtes ) Plätzchen für die Nacht. Relativ windgeschützt mit guten Bäumen, aber Zuwenig Platz für s Tarp auf einer Seite der Hängematte. Ich bleibe trotzdem, die schlechte Seite ist eh in Lee..


    Gute Nacht


    ..Und guten Morgen! Nach gut View Stunden Regen mit etwas Wind weiß ich jetzt, dass ich auch in der Hängematte trocken bleibe, der Aegismax kommt wohl bei ca 6 Grad auch mit Daunenjacke an sein Limit, war aber noch ok. Den underquilt habe ich zu straff aufgehängt, ich glaube damit habe ich den Loft limitiert und deswegen war s dann morgens ein bisschen kühl.
    Abgesehen von ein paar Schüssen ganz in der Nähe, es ist Jagdsaison, und zwei Reitern die morgens um halb sieben knapp an mir vorbei sind, war es eine sehr angenehme Nacht auf einer sehr schönen Wanderung

    Packliste sieht etwa so aus:
    Rucksack Wilsa RAID 650g
    Comforter 600g
    Aegismax 420g
    Hängematte 350g
    Tarp 700 g
    Kleinzeug (pegs und schnürrl) 200 g
    Licht ca 25g
    Zahnbürste und co (120 g?)

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    Blick vom Gipfel (ca 800m) Richtung Osten, man erkennt Manacor, die zweitgrößte Stadt der Insel.


    Richtung Westen, irgendwo da müsste der GR221 verlaufen.


    Abstieg durch den Wald an Köhlerplätzen vorbei...


    Bis es dann ein Stück weit ein Panoramaweg wird..


    ...Der wieder in einen lichten Wald übergeht. Hier find ich endlich auch ein ( schlechtes ) Plätzchen für die Nacht. Relativ windgeschützt mit guten Bäumen, aber Zuwenig Platz für s Tarp auf einer Seite der Hängematte. Ich bleibe trotzdem, die schlechte Seite ist eh in Lee..


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    Packliste sieht etwa so aus:
    Rucksack Wilsa RAID 650g
    Comforter 600g
    Aegismax 420g
    Hängematte 350g
    Tarp 700 g
    Kleinzeug (pegs und schnürrl) 200 g
    Licht ca 25g
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