Ich habe Freunde, die in Sachsen Freunde besucht haben, die in einer großen Hofgemeinschaft mitten auf dem Land leben. Spät am Abend am Bahnhof angekommen entschieden sie sich, die 15 km nicht mit dem Taxi sondern zu Fuß zurückzulegen. Als sie die Gemeinschaft unterwegs telefonisch über ihr Tun unterrichteten, wurden diese panisch. Zwischenzeitlich fiel meinen Freunden ein Auto auf, dass mehrfach in langsamem Tempo an ihnen vorbei fuhr... Letztendendlich ist ihnen nichts passiert. Nach dem Telefonat ist die Hofgemeinschaft mit drei Autos losgefahren, um die Zwei einzusammeln. In den Monaten davor kam es zu mehreren brutalen Angriffen.. Oftmals habe ich aus erster und zweiter Hand gehört, wie Menschen gerade in ländlicheren Regionen Sachsens bedroht wurden. Weil sie eben nicht aussahen, wie von einem Teil - nicht der Mehrheit - gewünscht. Aber dieser Teil ist gefährlich. Zumindest für viele Menschen. Die Gefahr, auf einer Tour tatsächlich Opfer zu werden, ist wahrscheinlich sehr gering. Und eigentlich habe ich keinen Bock, mir von dieser Brut meine Neugier und Lust auf bestimmte Trails nehmen zu lassen. Aber die Lust nehmen sie mir. Weil ich die gleichen Ängste habe wie Dingo. Leider. Und trotzdem freue ich mich über jeden und jede, der und die sich traut. Weil sonst alles nur noch schlimmer wird!