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Anfänger mit ganz vielen (doofen) Fragen mit limitierten Budget.
Gibbon antwortete auf Hannah's Thema in Schwerer als UL
Hi @Hannah und willkommen im Forum. Wie du siehst, geben wir gerne Wissen und Ratschläge weiter. Vieles wurde schon gesagt, hier meine 2 Cent. Isomatte: Auch ich würde die Exped Flexmat Plus zusammen mit einer Evazotte empfehlen. Geht nicht kaputt und ist relativ preiswert in der Anschaffung. Packmaß ist etwas groß, würde ich außen am Rucksack anbringen. Rucksack: Der sollte anprobiert werden und passen wie ein paar Schuhe. Wenn der Rucksack nicht passt, wird deine Tour schnell zur Qual. Probier daher den Moorhead an, wenn der nicht passt, verkauf den wieder und schau nach was anderem. Rucksack sollte am besten zuletzt gekauft werden, wenn man weiß, wie groß der sein sollte. Ein Alternativmodell, dass ich empfehlen kann, ist der Osprey Exos, bzw. die Damenvariante Eja. Mit 1.2 Kg nicht Ultraleicht, jedoch ist das Tragesystem für viele auch bei 12 kg noch recht angenehm und er kostet nicht die Welt (benutze den selber). Zelt und andere Ausrüstung: +1 für den Link zu Robert Klink und die Decathlon Sachen. Das Zelt dort hätte ich auch als Unter-200€-Option genannt. Häufiger Kritikpunkt ist wohl Kondenswasser, das kann man im Hinterkopf behalten. Als Lager-, Pausen- und Schlafjacke empfehle ich von Decathlon die FORCLAZ Wattierte Jacke MT100, bis jetzt bei mir auf jeder Tour dabei gewesen. Sonst einfach mal zu Decathlon fahren und dort sich Sachen anschauen bzw. anprobieren, gerade was Basics (Shirts, Unterwäsche, Fleecejacke, etc.) betrifft. Als Windjacke kann ich die FRILUFTS LINDIS JACKET Damen Windbreaker empfehlen. Die Herrenversion verwende ich seit Jahren zum Wandern und Walken. Ist gerade in Signalfarben bei Globetrotter im Angebot. Ansonsten hat auch Lidl schon mal Basics, ich verwende von denen ein Shirt und eine Laufshort. Schuhe: Meine Empfehlung zum antesten sind auch die Altra Lone Peak wegen der breiten Zehenbox. Socken: Ich verwende die schon empfohlenen Falke T2. Ich denke, Socken muss man ein bissl für sich selbst heraus finden, was der eigene Fuss mag. Eventuell ein paar wasserdichte Sealskinz für Norwegen? Was die Vorbereitung betrifft: Wenn du 6 Tage wandern willst, solltest du dich körperlich schon darauf vorbereiten. D.h. irgendwas für die Kondition (Joggen, Walken, Radfahren, Schwimmen, etc.) und etwas Training für Rumpf- und Rücken ist auch nicht schlecht (Yoga, Pilates, Rucking oder auch das 10 Minuten Rückentraining deiner Krankenkasse). Und am besten mit deiner Ausrüstung ein oder zwei Kurztouren mit einer oder zwei Übernachtungen. Da merkst du sehr schnell, was an Ausrüstung für dich funktioniert und was nicht. Gerade deine Regenkleidung solltest du bei Regen mal getestet haben, bevor du damit nach Norwegen fährst. -
Wenn du eine Hose suchst mit "2/3" Wärmeleistung, dann passt darauf am ehesten eine normale Wanderhose aus dickerem Stoff und darüber dann eine dünne Windhose. Wenn es wärmer wird, kannst du dann nur die Windhose anziehen. Oder du hast eine Zip-Off Wanderhose. Mir sind normale Wanderhosen zu unbequem, ich trage eine dünne Laufhose (Thoni Mara Speed). Die funktioniert in Bewegung bis zu 10 Grad. Wenn es kälter wird, in Pausen oder mit Wind kommt darüber entweder eine kurze Sporthose von Lidl oder eine Montbell Dynamo Pants Windhose oder beides, wenn es richtig kalt ist. Kurze Hose über Lange, wie @Steintanz das schon vorgeschlagen hat, funktioniert für mich auch beim regelmäßigen walken ganz gut. Ich denke jedoch bei 5 Grad ist mit meinen Hosen das Limit erreicht. Bei Temperaturen von 0 Grad tagsüber würde ich mir hier was ganz anderes überlegen. Für das Lager habe ich bei möglichen Temperaturen Nachts von 10 Grad oder weniger (z.B. im Mai oder September) dann jedoch immer eine Apex-Iso Hose als Lager- und Schlafhose dabei, damit ich ganz sicher warm bin im Lager. Ein alternatives Konzept, was ich dieses Jahr für mich ausprobieren will, sind Lauftights + kurze Hose + Windhose, so wie @Cullin das macht.
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@khyal hat ja schon sehr gute Tipps gegeben und hat hier ja auch die Hands-On Erfahrung. generell würde ich dir ein Business-Notebook mit Metallgehäuse empfehlen, also so was wie das Acer Swift. Auf der Arbeit verwenden wir, wenn es mobil mal zu Präsentationen etc. geht, refurbished Dell Latitude mit 13 Zoll Bildschirm und SSD. Inzwischen habe ich auch privat so einen und bin sehr zufrieden. Trotz Refurbished alle schon seit Jahren im Einsatz. Eventuell eine Alternative zum Acer Swift. Kleiner gibt es bestimmt Geräte, ist halt immer die Frage, wie viel Spaß daran das arbeiten macht. Das kannst nur du abschätzen, wie viel Arbeitsaufwand du hast, wenn du arbeiten musst und wie viel Leistung dein PC da braucht sowie welche Anforderungen du an eine Tastatur hast.
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30%...ohne Evazotte drauf wär mir die Flexmat zu unbequem
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Mit Langzeiterfahrung kann ich nicht dienen. Hab erst drei Nächte auf meiner neuen Schlafkombi bestehend aus der Exped Flexmat Plus in LW und einer 4mm Evazote von Extremtextil (Evazote liegt auf der Flexmat Plus) verbracht. Ist für mich als Seitenschläfer mit über hundert Kilo jedoch bequemer als meine aufblasbare Matte vorher (Exped Synmat 5cm dick). Die LW Matte habe ich jetzt um ein Element gekürzt und an den Seiten ähnlich wie @Trinolho etwas schmaler geschnitten (jedoch nicht ganz so viel). Für mich ist damit das Thema Isomatte erst einmal abgehakt, das wird jetzt vorerst meine Endlösung sein. Einzig und allein das Packmaß ist eine Herausforderung. Ich würde dir empfehlen, das einfach mal auszuprobieren. Die Flexmat Plus gibt es immer wieder mal im Angebot und lässt sich bei Nichtgefallen bestimmt hier im Forum gut weiterverkaufen, solange du da nicht dran herum schnibbelst.
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Hi, ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis dir @khyal das Slingfin Portal 2 oder 3 empfehlen wird, gerade in Hinblick auf den geplanten Einsatz, Stichworte Windfestigkeit und Einsatz in Hochlagen. Zum Portal findest Beiträge zum Beispiel hier:
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Ich bräuchte euren Rat, Rucksack/Quilt/Zelt
Gibbon antwortete auf Elbsandstein44's Thema in Einsteiger
Hi, würde mich selbst immer noch zu den Einsteigern rechnen, der auch noch nicht die perfekte Ausrüstung hat und nach jeder Saison seine Ausrüstung verfeinert. Rucksack: Ich benutze selber einen Rucksack mit knapp über einem Kilogramm, der sich sehr gut tragen lässt. Ich werde da erst wieder Geld drauf werfen und nach Alternativen schauen, wenn ich das Gefühl habe, dass der Rest meiner Ausrüstung passt. Daher wäre meine Empfehlung, wenn sich dein Rucksack gut tragen lässt, den erst einmal für die nächste bzw. die nächsten Saisons zu behalten. Quilt: Meine Erfahrung ist, dass sich das Wetter nicht so sehr an Grenzen hält. Unter 10 Grad wird es leicht mal im Mai (schon erlebt beim Wandern) oder im September. Daher wäre meine Empfehlung, dass wenn dein Quilt 10 Grad als Grenze hat, du auf Tour in der Lage sein solltest, niedrigere Temperaturen per Kleidung im Quilt auszugleichen. Wenn es auch ein Kunstfaserquilt sein darf, dann wären Quilts von GramXpert oder Liteway eine Option. Dicke wohl 133er oder 167er Apex (höhere Zahl = dicker = wärmer = schwerer), je nachdem wie schnell du frierst nachts. Ich benutze einen 167er für die Übergangszeiten und einen 100er für wenn es wärmer/warm ist (Mai bis August). Bei GramXpert lassen sich die Quilts sehr frei in der Größe konfigurieren. Aber Achtung! Das Packmass von Apex ist im Vergleich zu Daune eher schlecht, schau vorher nach dem Packmaß (findet man ebenfalls bei GramXpert). Nicht dass der neue XL Apex Quilt nicht mehr in deinen Rucksack passt. Zelt: Hier wären wohl noch einige Fragen zu beantworten, wie @khyal schon erwähnte, also Einsatzgebiet, wie groß du bist (bei vielen Zelten hört der Spaß zwischen 1,80 und 1,85m auf) und ob du Stöcke dabei hast. So kann man nur ein paar generelle Tips geben. Die Lanshan Zelte als preiswerte Einstiegszelte wurden ja schon genannt, das Lanshan 2 ist ja eine sehr ähnliche Konstruktion im Vergleich zum SMD Haven. Das Tarptent Rainbow wäre vielleicht ein Tip, benötigt keine Trekkingstöcke, ist allerdings einwandig. Oder vielleicht das neue TarpTent Dipole 1 DW? Wobei ich mit dem SMD Haven selber schon geliebäugelt habe (brauche etwas mehr Platz für meine Körperdimensionen). Auf jeden Fall viel Spaß beim Wandern! -
Ideen für nächste Fernwanderung (Frühling/Sommer)
Gibbon antwortete auf oceangoing's Thema in Einsteiger
Auch wenn explizit Deutschland genannt wurde...Wie wäre es mit Wandern in Dänemark? Hier wird eine Teilstrecke des Nordseewanderwegs von Aggern nach Skagen als Tour vorgeschlagen (mit Hund). Übernachtung dann auf Campingplätzen oder in Sheltern (der dänischen Version von Trekkingplätzen). Den Weg kenne ich nicht, liest sich jedoch gut und die dänische Nordseeküste ist schön. -
Voll witzig und traurig - so geht Ultraheavy
Gibbon antwortete auf PaulBuntzel's Thema in Leicht und Seicht
Wieso? In der DMAX Sendung 'Naked Survival' sind die Teilnehmer doch Ultraleicht unterwegs 😄 -
Jetzt gehoert halt leider auch Hagloefs ner Heuschrecke :-(
Gibbon antwortete auf khyal's Thema in Leicht und Seicht
Eine Heuschrecke ist im deutschen Sprachgebrauch eine Private-Equity-Gesellschaft, die Unternehmen und Unternehmensgruppen aufkaufen mit dem Ziel auf kurzfristige Gewinnmaximierung, ohne Rücksicht auf soziale Folgen. D.h. da werden dann funktionierende Unternehmen auch schon mal ausgeschlachtet und aufgeteilt, nur weil das mehr Geld bringt. Der neue Käufer ist eine Private-Equity-Gesellschaft. Ob die sich wirklich als "Heuschrecke" entpuppen, muss sich noch zeigen. Grundsätzlich sehe ich es jedoch sehr kritisch, wenn internationale Megakonzerne immer mehr Unternehmen und Marken aufkaufen und immer größer werden, da das einzige Ziel dort die Gewinnmaximierung ist. So Sachen wie Nachhaltigkeit, Schutz der Arbeiter-und Menschenrechte oder Umwelt- und Klimaschutz spielen in dem Zusammenhang ja nur für die PR-Abteilung eine Rolle. -
Ein Long Wide Apex67 Quilt mit Temperaturrating Komfort-Limit von 11 Grad wiegt bei GramXpert 347g. Zum Vergleich, der Nordisk Oscar 10 mit Komfort-Limit von 10 Grad wiegt in Größe L 348g. Die Merkmale sind abgesehen von der Form ziemlich ähnlich. Der Quilt von GramXpert kostet jedoch weniger. Verwendet man etwas dickeres Apex100 mit Komfort-Limit 8 Grad, steigt das Gewicht des Quilts auf 446g. Die 80g mehr würde ich jedoch in Kauf nehmen. Einen Selbstgenähten Quilt kann man mit Knöpfen versehen, so dass du den zu einer Rolle wie einen Schlafsack zusammen machen kannst (habe ich so gemacht und funktioniert). Wenn dir eine Kapuze am Quilt fehlt, dann wäre ein Apex Balaclava ja eine Option, wiegt zwischen 40 und 60 Gram und kann ja schon im Lager vorm zu Bett gehen oder in Pausen angezogen werden (zum Beispiel von Mountain Laurel Designs, GramXpert oder MYOG). Das soll dich jetzt nicht vom Nordisk Oscar abbringen, vielleicht ist der genau die Lösung die du suchst.
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Ich habe 100er und 167er Apex verarbeitet und würde sagen von der Konsistenz und der Beschaffenheit des Apex her, dass das auf lange Sicht ohne Schutzhülle nicht gut geht. Fusel, Fäden ziehen etc., wurde ja schon genannt. Das Material ist auch etwas unregelmäßig. Abgesehen davon, wie willst du das Apex auf nur eine Seite von Stoff nähen? Da müsste man ja viel absteppen bzw. Stütznähte setzen. Ich empfehle daher beide Seiten mit Stoff zu umnähen, dann kannst du den Quilt im Sommer auch als alleinige Schlaftüte verwenden. Ich habe einen 100er Apex Sommerquilt mit dem 7d von Adventurexpert für beide Seiten genäht, ist super der Stoff. Mit 19 bis 20 g/m² wiegt das dann nur 50 bis 60g mehr (siehe auch die Antwort von @mochilero).
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Mit 167er Apex 886 Gramm. Für deine Anforderungen, Komfort 0-2 Grad, würdest du mindestens 200er Apex, eher mehr brauchen, damit auch schwerer (ca. 950 bis 1050 Gramm). Daune ist im Vergleich etwas leichter und hat vor allem ein kleineres Packmaß. Die Gewichts- und Größentabellen von GramXpert findest du hier (nach unten Scrollen, da gibt es einen Reiter mit "Size and Weight Charts").
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Wanderer/Radfahrer auf Kanurastplätzen geduldet?
Gibbon antwortete auf DerLandstreicher's Thema in Tourvorbereitung
@DerLandstreicher Zu Kanurastplätzen kann ich nichts sagen, möchte jedoch eine Lanze für Campingplätze brechen. Da gibt es einige Schöne hier in Deutschland. Ich hab für Campingurlaube und lange Reisen mit dem Auto schon ein paar Zeltplätze gesehen und ja, da gibt es wirklich schreckliche. Wenn man etwas sucht findet man jedoch ganz Schöne oder zumindest Akzeptable, ist ja dann auch nur für eine Nacht. Ich suche meistens auf https://www.camping.info/, da gibt es eine Kartensuche und man bekommt direkt Bilder und Bewertungen der Campingplätze. Abgesehen davon gibt es ja auch noch Angebote für Microcamping auf Seiten wie Campspace, Hinterland und MyCabin. Habe ich jedoch keine Erfahrungen mit. -
GramXpert fertigt Apex-Quilts in verschiedenen Dicken und Größen an, auch in XL und X-Wide. Nach deren Grundform habe ich mir zwei Apex Quilts selbst genäht mit 225*140cm(Oben)/110cm(Fussbox). Als Mann ist das für meine 1,95m + knapp über zwei Zentner in geöffnetem Zustand riesig, geschlossen mit geschlossener Fußbox und mit durch Knöpfe geschlossenem Rest (also quasi Schlafsackmodus) ist es mit dicker Schlafkleidungrealtiv eng, jedoch nicht zu eng. Ganz zusammen mache ich die Quilts jedoch nur bei wirklich niedrigen Temperaturen, in der Regel reicht mir die geschlossene Fussbox für warme Füße.
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Hi, bin weder übermäßig Tarperfahren, noch Bikepacker. Jedoch hier meine Gedanken dazu: - Fahrrad als Tarpstange: einfach mal Bike Tarp in der Bildersuche bei Google eingeben, vielleicht bekommst du ja da Ideen. Eventuell lässt sich ja zumindest eine Stange sparen. - Je nachdem wo du unterwegs bist, kann man sich vielleicht einen Ast suchen und den als Stange verwenden. Ist jedoch zum einen nochmal extra Stress (genauso wie die Baumsuche) und zum anderen weiß ich nicht, wie gut der sich auf dem Bike transportieren lässt. - Eine Tarpstange kannst du dir aus DAC-Pressfit Elementen selber bauen (DAC Pressfit Segment, mit Stift, Durchmesser mindestens(!) 11,1mm), brauchst dazu noch elastische Schnur und die Endstücke. Dann kannst du dir eine Tarpstange bauen, die kürzere Elemente und ein anderes Packmass hat, als die Gossamer Gear. Leichter wird es damit jedoch nicht.
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Eure Erfahrungen mit Höhe(nkrankheit)...oder auch nicht?!
Gibbon antwortete auf ChrisS's Thema in Tourvorbereitung
Auch wenn das bei dir alles sehr problemlos klingt, wieviel Bergerfahrung sollte man denn haben, wenn man auf über 5000 Metern im Himalaya wandern will? Als ich noch jünger war, wollte ich auch einfach mal solo in der Nebensaison in den Alpen wandern, ohne Erfahrung im hochalpinen Bereich zu haben. Ist dann wegen mangelnder Erfahrung und falscher Ausrüstung nach der dritten Tagestour im Krankenhaus geendet. Und das auch nur, weil ich es alleine noch vom Berg herunter geschafft habe, sonst wäre das vielleicht schlimmer ausgegangen. An dem Tag war da niemand anderes auf dem Berg unterwegs und Handyempfang war nicht vorhanden. Das war zwischen 2000m und 2700m, gerade mal die Hälfte, was der TO plant. Daher stelle ich mir die Frage, ob eine Tour mit Guide für die allererste Himalaya-Tour vielleicht nicht doch die bessere/sicherere Variante ist. -
Das Grundproblem, dass mit dem Gesetz angesprochen werden soll, sehe ich durchaus. Ich verwende auch die OSM-Karten zum Wandern (Garmin Base Camp, OsmAnd+, Waymarkedtrails). Auf den letzten Wanderungen im Rothaargebirge und im Hessener Land stand ich eigentlich genau wie @Namie bei selbst zusammen gestellten Tracks oder auch bei GPS-Tracks aus dem Internet mindestens einmal im Nirgendwo, weil der Weg schon vor Jahren aufgegeben wurde und jetzt komplett zugewachsen ist. Auch fallen mir direkt um meine Heimatstadt (viele Berge + viele Wälder) auf Anhieb zwei Orte ein, wo irgendwelche Biker ohne Genehmigung Flowtrails im Wald angelegt haben, teilweise mit Brettern, Sprungschanzen, etc.. Das ist imho schon eine Gefährdung für Wald und Tier und ebenfalls für Wanderer und Spaziergänger, da diese illegalen Wege zum Teil die Spazierwege benutzen oder kreuzen, ohne ausgeschildert zu sein. Muss ja nur irgendwer die Idee haben, dass auf Komoot hochzuladen und schon geht die Nutzungsfrequenz hoch. Handlungsbedarf in irgendeiner Form sehe ich hier durchaus. Die Gefahr einer Verbotskultur sehe ich allerdings genauso. Letztendlich kommt es darauf an, wie genau der Gesetzgeber hier die Anwednungsfälle definiert. Meine persönliche Erwartung ist jedoch, das ein solches Gesetz wahrscheinlich eher schlecht als recht und unter großem Einfluss der Holzwirtschaft gemacht werden wird...
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@MaikGrosser danke für das Teilen deiner Liste. Wie gut funktioniert denn das MYOG Tarp aus XFOIL bzw. wie groß ist denn da die Wahrscheinlichkeit, dass da die Abspannpunkte bei (starkem) Wind ausreißen? Hatte das Material noch nicht in der Hand und bin daher neugierig.
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Ups, die Sprengung meinte ich 😅
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+1 für die Flexmat Plus: Als zwei Zentner Seitschläfer bin ich dieses Jahr von einer 5cm Luftmatratze zur Exped Flexmat Plus + 3 mm Evazote gewechselt. Mit der Evazote auf der Flexmat funktioniert das erstaunlich gut und ist für mich ein gleichwertiger Ersatz zur Luftmatratze. Bloß das Packmaß nervt in größe LW 😁
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Hier bei salomon wird zum beispiel das Prinzip der Sprengung beschrieben. Die Sprengung beschreibt die Höhendifferenz zwischen Ferse und Vorfuß. Je größer die Differenz, desto steiler ist der Winkel. Die altras haben eine geringe Sprengung, das ist für viele eher ungewohnt und führt zu anderen Bewegungsmustern. Darauf muss sich die Muskulatur erst einstellen. Ganz konkret bin ich, als ich die Altras neu hatte, direkt auf Mehrtagestour gegangen und musste an Tag Zwei abbrechen, weil eine Sehne überlastet war. Daher besser erstmal auf kürzeren Strecken die Muskulatur an die andere Gangart in den Schuhen gewöhnen.
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Die Aussage steht etwas im Widerspruch zu deiner Aussage hier: Ich denke Bergstiefel wären in der Situation nicht die Rettung gewesen (obwohl man ein super "Salamander"-Comic daraus machen könnte, wo am Ende alle rufen "Salamander lebe hoch!" 😄).
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Ich war letztes Jahr mit meinem Vater (78 Jahre alt) im Tannheimer Tal und wir sind die von dir verlinkte Tour gelaufen. Ausserdem noch die Tour Richtung Aggenstein (den Aggenstein haben wir ausgelassen und sind bei der Bad Kissinger Hütte abgestiegen). Das schöne am Tannheimer Tal ist, dass man mit den verschiedenen Liften direkt auf die Höhe kommt und dort Wanderpfade mit verschiedenen Schwierigkeiten findet. Ich bin beide Touren mit meinen Tralrunnern, den Altra Lone Peak 5 gelaufen. Allerdings auch bei sehr gutem Wetter und mit Trekkingstöcken. Gerade die Abstiege ins Tal sind sehr geröllig, da würde ich sagen entweder man trägt hohe Wanderstiefel oder benutzt in Kombinaton mit Trailrunnern Stöcke. Auf die Diskussion Bergstiefel vs. Trailrunner habe ich keine Lust, deswegen sage ich einfach mal, dass ich mich der Meinung des Bergreif.Blogs hier anschließe und T1 und T2 Wege in den Alpen auch mit Trailrunnern (+Stöcke) laufen würde. Ich finde die Webseite des Tannheimer Tals hat das Thema Tourenschwierigkeit hier gut Zusammengefasst. Die Drei-Seen-Tour würde ich als mittlere Tour einordnen. Die Altra Lone Peak kann ich empfehlen. Wegen der Spreizung sollte man die jedoch vor längeren Touren einlaufen, damit sich die Muskulatur an den Schuh gewöhnt. Ich sag schon mal viel Spass Urlaub, ist schön dort!
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Tarp: Rab Siltarp1 vs Hilleberg Tarp 5 vs Gramexpert Solo Tarp wide
Gibbon antwortete auf Krokodilalli's Thema in Ausrüstung
Zwei Alternativen: Wenn es weniger flexibel sein darf, dann wäre das XUNSHANG von Aliexpress vielleicht eine Option. Das Fly verwende ich in Kombination mit einem Bivy. Ist für meine 1,95cm nicht gerade geräumig, jedoch passe ich mit Rucksack rein. Ich mags, weil ich damit auch auf Campingplätze kann und dort im Zelt Privatsphäre habe. Wenn es preiswert sein soll, von DD Hammocks gibt es noch das DD Tarp S superleicht, Größe 2,8 x 1,5 m, Gewicht 260g, Preis 75€. Erfahrung damit habe ich keine, Reviews habe ich jetzt nur positive gefunden.