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Ultraleicht Trekking

Basti

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Alle erstellten Inhalte von Basti

  1. Silnylon sollte reichen.
  2. Ich pack in der Regel meine Matte flach gefaltet in den Pack. Hab früher immer Burrito gemacht, aber 'ne flache Matte lässt zumindest bei mir den Rucksack besser am Rücken anliegen. Die Matte dient bei mir nicht in erster Linie als Polsterung (das mich nix drückt und pickt dafür achte ich beim Packen) sondern als Rahmen! Dazu ist es aber wichtig, dass die Matte nicht von oben zusammengestaucht werden kann. Ne' EVA, z lite oder 'ne mittel aufgepustete ProLite klappt da ganz gut. Die kurze Klymit hat bei mir da nicht so den gewünschten Erfolg erzielt! Musste die dafür immer komplett (bzw. sehr straff) aufpusten. Außen am Rucksack hab ich nix. A) zu warm und Schwerpunkt zu weit weg. Bei kurzen Touren landet mein Quilt unkomprimiert gaaaaanz unten im Packliner. Der Rest von meinem Krempel landet dann da drauf. Bei längeren Touren (bzw. bei viel Verpflegung) bin ich dazu übergegangen zuerst die Verpflegung (abzüglich des Tagesproviants) ganz nach unten zu packen. Dann kommt da wie gewohnt der Quilt drauf. Verhindert, dass der durch das Gewicht übermäßig geknautscht wird. Darauf kommt dann evtl. zusätzliche, nicht benötigte Kleidung (Schlafsocken, Mütze, etc.). Dann der Beutel mit Kleinkram und mein Kochset. Anschließend Packliner verschließen und oben drauf Tarp oder Zelt und evtl. Regenklamotten. Außen landet dann nur noch Wasserflasche, Tagesproviant, Karte und Brennstoff. Im Winter evtl. noch 'ne 2.EVA. P.s. Es bringt imho schon viel wenn man innen an den Rücken 2-4 Segmente z lite o.ä. packt. Nicht als Polsterung sondern als Rahmen! Außen am Pack würde diese Funktion verloren gehen und die Matte nur als Rückenpolster dienen.
  3. @mathiasc Ich hab selber auch keine zusätzliche z-lite oder so außen am Rucksack. Wird mir immer zu warm und schwitzig am Rücken. Ich hab meine immer im Pack, was auch 'ne bessere Stabilität (virtuell frame) erzeugt. Keine Ahnung wie unser Hofnarr das macht. Denke die draußen baumelnde, dünne EVA ist dann nur für Pausen gedacht und innen steckt dann noch was ähnliches. Oder sehe ich das falsch? Hofi??? Wenn dem nicht so ist, würde ich ähnlich wie mathiasc vorschlagen die EVA als Rahmen im Rucksack zu nutzen, auch wenn dasurch etwas Volumen verloren geht. Aber der Deckel vom Pack lässt sich ja noch was ausreizen wenn denn wirklich alles davon mit muss...
  4. Naja... So ganz geruchsneutral ist Esbit wirklich nicht. Hab aber festgestellt, dass es auch stark vom verwendeten Kochsystem abhängt wieviel man riecht. Z.B. beim Caldera Keg empfinde ich den Geruch als recht minimal. Denke das könnte was mit der Effizienz des Brennvorganges zu tun haben. Also ähnlich wie bei einem Holzfeuer wo es auch auf Sauerstoffzufuhr etc. ankommt um Ruß und Rauch zu minimieren. In 'nem geschlossenen Shelter würd ich es aber ganz klar nicht nutzen. Maximal unter 'nem gut belüfteten Tarp.
  5. Bischen kratzen hilft. Je früher/ öfter man sich drum kümmert um so einfacher gehts ab. Wenn man natürlich den Sud von 'nem ganzen Jahr dran festbacken lässt... Wenn's mal ganz arg ist hilft so ein Ceranfeld-Schaber.
  6. Die Z Poles lassen sich auch bedingt in der Höhe verstellen. Einfach den Griff nicht "ausfahren" und nicht einrasten. Reduziert die Höhe um ein paar Zentimeter.
  7. Ich weiss nicht, ob ich lachen oder (aus Mitleid) weinen soll! Echt gut geschriebener Bericht! Etwas in der Klasse könnte imho auch ins Magazin! (Damit das nicht so gear lastig wird)
  8. Als Verstärkung solltest Du den selben Stoff wählen wie für den Rest. Dann gibts auch keine Probleme mit evtl. unterschiedlichem Verhalten bei Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung oder dem Dehnverhalten an sich.
  9. Danke fürs schnelle Bild. Selbst wenn man in Betracht zieht, dass das Silnylon dort noch zusammen liegt und dadurch dunkler erscheint, wie wenn es ausgebreitet ist, ist das schon sehr auffallend anders. Die Farbe geht für mich schon etwas zu stark in Richtung militär, was ich bei meinen Sachen optisch doch eher vermeiden will.
  10. Hab ja nix dagegen, wenn man auf gute Sachen etwas warten muss. Dann steckt man auch mehr Zeit in die Überlegung bzw. in die Entschlussfindung rein. (Was brauche ich? Brauche ich das wirklich? Welche Optionen? etc.) Mich würde halt grade einfach der tatsächliche Farbton dieses "Grau" interessieren. Auch wenn zwei Monate Wartezeit mehr jetzt verhältnismäßig nicht viel ausmachen, entscheiden sie aber zumindest bei mir, ob ich etwas noch dieses Jahr (d.h. vor dem Winter) nutzen würde oder erst nächstes Jahr! Also wenn es ein Bild von dem neuen Grau gäbe...
  11. 2 Monate bis die Wunschfarbe (evtl.) wieder da ist plus 3 Monate bis die Lieferung raus geht. Plus evtl. 1 Monat Versand und Zollgedöns... Da lohnt es sich echt laaaangfristig zu planen. :-/
  12. Ein Bild von der Farbe würde mich auch brennend interessieren. Zumal es aktuell das einzige verfügbare Silnylon bei MLD ist. Sogar das schöne, sonnige Gelb steht nicht mehr zur Wahl.
  13. Ui. Da war sompio echt 'ne Sekunde schneller!
  14. Gar nicht. Der nutzt keine Trailpoles. Bei seinem Tarp steckt er auch keine Stöcke direkt unters Gewebe, sondern nutzt die Abspannleinen. Die Leinen werden dazu in der entsprechenden Höhe einfach einmal um 'nen Stock gewickelt und abgespannt. Auch bei anderen Konstrukten wie z.B. Tarptents sehe ich keine Notwendigkeit für übermäßige Verstärkungen mit z.B. Hypalon. Statt die Stockspitze nach oben zu richten einfach den Stock umdrehen und den harmloseren Griff nutzen. Dann reicht auch eine einfachere zweite Lage Stoff. Notfalls kann man Druck auf das Gewebe mit einer untergeschobenen Socke oder einem kleinen Lappen reduzieren. Hypalon ist aber imho schlichtweg overkill.
  15. Da würde ich für Einsteiger ganz klar noch Don Ladigins "Lighten Up!" empfehlen. Auch wenn Ray Jardines Bücher "Beyond Backpacking" bzw. "Trail Life" zu den Klassikern gehören sind sie für absolute Neueinsteiger evtl. etwas zu einseitig geschrieben, bzw. bieten nicht den breiten Überblick über das gesamte UL-Spektrum wie es andere tun. Lichters "Trail Tested" und Skurkas "ultimate hikers gear guide" würde ich auch raus lassen, da sie nicht eindeutig auf UL abzielen sondern einen weitaus breiteren Leserkreis ansprechen wollen bzw. sich dann hauptsächlich auf thruhiker und Langzeitreisende fokusieren. Ryan Jordans "Lightweight" ist ganz klar für Fortgeschrittene die sich auch auf "wissenschaftlicher" Ebene mit dem Thema auseinander setzen wollen. Karin Bergers "Hiking Light Handbook" und Carol Crorbridges "Boomers Guide to Lightweight Backpacking" sowie Kestenbaums "Ultralight Backpacker" kratzen imho nur an der Oberfläche ohne das der Leser da viel draus mitnehmen kann. Von letzterem würde ich sogar ganz klar abraten, da die "UL-Tips" die man dort findet kaum besser sind wie solche Gewichtsspaartricks aus Magazinen wie der "Outdoor". Hat abgesehen vom Titel imho mit UL nicht wirklich viel zu tun. Ups. Jetzt hab ich doch was zu anderen Büchern geschrieben... Dachte halt es währe zumindest für diesen Faden gut auch bekanntere UL Literatur aufzulisten und auf ihre Einsteiger-Freundlichkeit zu bewerten. Und da würde ich mich den beiden im Eröffnungspost genannten Werken anschließen und noch das besagte "Lighten Up!" zu ergänzen. Wer dann noch nicht genug hat sollte sich mal Trail Life zu Gemüte führen um quasi mal am Ursprung zu schnüffeln und nicht gleich in die Kommerzfalle zu tappen.
  16. Von Carbon würde ich in dem Bereich auch eher absehen. Bessere Materialeigenschaften für den Anwendungsbereich erhälst Du vermutlich bei Verwendung normaler Abflussrohre als Basis. Der Länge nach spalten und wie von Dir beschrieben mit Löchern und entsprechender Schnur versehen.
  17. Basti

    Vorstellungsthread

    Welcome to our ultralight forum. It's always nice to have like minded people from all over the world (well, Wales isn't this far away actually ) come together and exchanging ideas. Is it really more dangerous to cycle in Moroco than in London?
  18. Ich weiss ich wiederhol' mich: ShangriLa2 (wenn Du's noch irgendwo bekommst)
  19. Chapeau!
  20. Guck mal bei SixMoonDesigns auf der Seite. Vor nicht all zu langer Zeit wurde in dem zugehörigen Blog ein mehrteiliger Artikel veröffentlicht in dem genau auf die Entwicklung des "modernen" UL, der daraufhin entstandenen Cottages und der aktuellen Situation und evtl. Zukunftsprognosen eingegangen wird.
  21. Das angegebene Gewicht stimmt schon. Nur bezieht es sich nicht auf das fertige Silnylon, sondern lediglich auf das Gewebe an sich! D.h. bevor das Gewebe silikonisiert wird. Ist irgendwo Augenwischerei. Andererseits ermöglicht es einen besseren Vergleich des Materials. So kommt ein dünneres Gewebe mit doppelter oder gar dreifacher Imprägnierung sonst auf das selbe Gewicht wie ein schwereres Gewebe mit nur einseitiger Imprägnierung.
  22. Das Nest vom ShangriLa kann man imho eh vergessen. Hab selten etwas so schlecht konstruiertes gesehn. Haben unseres großflächig modifiziert. Ein Eigenbau als wirklich funktionaler Ersatz steht aber noch aus. Ich persönlich würde versuchen ein ShangriLa2 zu erbeuten und dann ein passendes Nest selbst zu nähen oder Sean was zaubern lassen!
  23. Wenn Dir das ShangriLa2 als zu klein und/ oder nicht windstabil vorkommt, kann ich auch nicht weiterhelfen... (Das war ein Wink mit dem gesamten Zaun!)
  24. Das ist genau der Punkt. Bei Solotouren bzw. bei Touren mit meiner Frau wo wir eigentlich keine Pausen unterwegs einlegen funktioniert das. In Finnland sind unterschiedliche Konzepte aufeinander getroffen. In der Regel "koche" ich z.B. aus dem Schlafsack raus und sitze nicht noch lange rum. In Finnland hatten wir unser Etappenziel ja immer sehr früh erreicht, so dass die Zeit im Camp einfach deutlich länger wurde. Beim Kochen hat man den Unterschied ja gut gesehen. Du hast z.B. sehr leckere und oppulente Sachen da gezaubert, während ich in meine Tüte geguckt habe. Für tagsüber hatte ich Riegel für "on the go", weil ich in meiner Planung nicht davon ausgegangen bin Mittagspause zu machen. Dadurch fehlte es mir dann auch an wärmerer Kleidung für in den Pausen, die ich mal schnell hätte drüber ziehen können. Währen wir in Bewegung geblieben, hätte mir mein Setup gereicht. Für nachts hatte ich sogar noch mehr als ausreichend Reserven. Den VBL hab ich z.B. am Ende gar nicht mehr genutzt. Ist halt immer eine Frage welchen Charakter man seiner Tour geben möchte.
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