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Ultraleicht Trekking

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Fliegengewicht

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf khyal in Schnäppchen-Thread 2.0   
    Preisvergleichsportale zeigen größtenteils nur Ergebnisse von den Läden an, die dafür zahlen.
     
    Wie ich ja schon die Tage geschrieben hatte, schiebt S&P ein paar neue Boote & Zelte die über´s WE beim Paddelfestival in der Ausstellung gestanden haben, für ermäßigte Preise raus.

    Packraft MRS Alligator 2S  für 990 statt 1187
    Klasse Wildwassersau, habe selber die Pro und die Selfbailer-Version, paddelt sich aufgrund des Kielsprungs auch auf stehenden oder langsam fliessenden Gewässern für ein Packraft fix und vorne genug Volumen für einen Rucksack mit Zeltgepäck.

    Packraft Anfibio Sigma TXLB+  für 935 statt 1080 
    Sehr universelles Boot, solo mittig oder hinten paddelbar, für Wildwasser mit Lenzöffnung und Schenkelgurten, in Zahmwasser aufgrund der Länge auch mit Bike, Hund oder 2.Paddler benutzbar, wenn die 2 nicht gerade meine Gewichtsklasse sind 

    Tarptent Triple Rainbow DW  für 585 statt 775
    Zur Rainbow Serie muß ich ja nix erzählen, das ist die Doppeldach-Variante mit richtig viel Platz zu 2, auch mit kleinerem Kiddi oder Hund, bei < 1,5 kg

    Bach bzw Nigor WickiUp 3 SUL komplett mit IZ  für 435 
    wurde mal für 800 verkauft, aber inzwischen als Auslaufzelt sehr deutlich billiger
    Ist ja der Nachfolger vom Shangri La 3, davon waren damals 10 in unserem Stammtischbesitz, nettes Teil, aufgrund der sechseckigen Form sehr windstabil, läßt sich auch prma mit 2 gekoppelten Trekkingstöcken aufbauen, wenn nicht Trekkingstöcke, würde ich die schwere Alu-Stange durch die Carbonstange vom Cinder Dome ersetzen

    Big Agnes Tiger Wall UL3 Bikepack für 430
    MSR Mutha Hubba NX für 420
    Die Teile gehören nun absolut nicht in mein Beuteschema, aber vielleicht für jemand interessant..


    Something completely different  für die Kaffeenasen, ab Morgen bei Lidl, Lavazza ganze Bohnen 1 kg 13 €, mit der dämlichen App 12 €, mein Favorit frisch gemahlen, mit der Snowpeak Ti French Press auch unterwegs lecker  
  2. Danke!
    Fliegengewicht reagierte auf Martin in Primaloft Active vs. Polartec Alpha Direct   
    Ich hatte Alpha Cruiser (80g und 120g) 2,5 Monate mit auf dem PCT. Der dünne hatte schnell ein Loch, das Zeug bleibt an jedem Ast hängen. Hab den dünnen weg geschickt und mit dem dicken als einzige Isoschicht gearbeitet. 
    Ich find der hat ordentlich Loft verloren, war auch häufig im Rucksack zusammengequetscht. Schön ist, das er super schnell trocknet. Das Wind ohne Wiederstand durch geht macht allerdings Kragen und Kapuze wertlos. Das das Zeug kaum Stretch hat ist auch doof. Und braucht super viel Platz im Pack.
    Ich bin jetzt nicht so super begeistert, werd das wohl nicht nachkaufen.
     
  3. Gefällt mir!
    Ich habe mich in den letzten beiden Jahren an Langstreckenwandern im Winter herangearbeitet und habe mittlerweile zwei lange, gemäßigte (Temperaturen jeweils bis max. - 10 C) Wintertouren hinter mir:
     
    6 Wochen Appalachen im Dezember/Januar
    5 Monate Südeuropa von Anfang September bis Ende Januar
     
    Die Länge ist dabei ein entscheidender Faktor, denn man kann zwei kalte Nächte mit der Aussicht auf das heimische beheizte Schlafzimmer sicherlich besser wegstecken als monatelange Minusgrade im Zelt.
     
    Meine Erfahrungen dabei decken sich absolut mit den von Carsten010 erwähnten 1 kg Proviant pro Tag - ich kalkuliere exakt dieselbe Menge. Proviantangaben von 500 gr pro Tag sind gerade im Winter auf langen Strecken unrealistisch.
     
    Auf den beiden Winterwanderung lag mein Base Weight bei knapp unter 7 kg, was im Vergleich zum meinem 3-Jahreszeiten-Base Weight von 5,5 bis 6 kg gar kein so großer Sprung war.
     
    Ein viel größeres Problem als der Gewichtszuwachs war der Volumenszuwachs, der vor allem aus zwei Ausrüstungsgegenständen resultierte:
     
    EE Prodigy 20 Quilt statt BPL 240 Quilt
    Prolite Plus Regular statt Prolite Small
     
    Ansonsten kam nur wenig zusätzliches Volumen durch etwas mehr bzw. dickere Kleidung dazu. Diese beiden voluminöseren Ausrüstungsgegenstände allein brachten meinen GG G4-Rucksack aber schon an die Grenze. Ich musste letztendlich mein Zelt in den äußeren Mesh-Taschen tragen, weil ich es im Rucksack einfach nicht mehr vernünftig untergebracht habe. Und selbst mit dieser "Verlagerung" war das Volumen für Proviant deutlich geschrumpft. Mit meiner 3-Jahreszeiten-Ausrüstung kriege ich bis zu 9 Tage Proviant unter. Mit der o.g. Winterausrüstung schrumpfte diese Kapazität auf 5 Tage. Den GG G4 fand ich letztendlich für eine Wintertour mit 52 l plus etwas Zusatzkapazität in den Außentaschen fast zu klein.
     
    Wichtig bei der Beurteilung von Winter-Packlisten ist in der Tat auch die von Carsten010 ins Spiel gebrachte Aufteilung in Type I bzw. Type II Fun. Ich könnte bei meiner Ausrüstung im Winter vielleicht noch einige Abstriche machen, aber dann verwandelt sich das Wandern bei schlechtem Wetter in einen Überlebenskampf. Mit meinen o.g. 7 kg Winter-BW habe ich auch bei -10 C nie dauerhaft gefroren und die Touren waren definitiv Type I Fun.
     
    Mein persönliches Fazit bei Wintertouren: Das größte Problem ist das höhere Packvolumen und nicht das höhere Gewicht.
  4. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf Wurzelpurzel in Russ-Entfernung vom Topf   
    Du kannst vom Topfschwamm auch nur die abgetrennte grüne Scheuerschicht einpacken.
  5. Witzig!
    Fliegengewicht reagierte auf Kris in Wandern mit Hund   
    OT: Uh, in Trier streikt die Straßenreinigung. 
  6. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf schrenz in Wandern mit Hund   
    Bin auch mit Hund unterwegs (12 Kilo Foxterrier, kurzes Fell mit wenig Unterwolle). 
    Zu 1. Leine ist bei mir unsere Bungee Leine vom Canicross, mittels Karabiner und Bandschlinge am Hüftgurt, funktioniert wunderbar. Geschirr ist ein AnnyX im Mittelgebirge und das Ruffwear webmaster fürs Hochgebirge. 
    Zu 2. Im Winter und Frühjahr 3 Z-Lite Segmente und sein eigener Schlafsack (Babyschlafsack von Yeti (! ) billig bei ebay geschossen), jetzt im Sommer reicht ihm aber auch ein Brocken 3mm EVA. 
    3. Immer ein bisschen problematisch bei uns, er wird beim Wandern extrem anhänglich, meistens leine ich ihn vor der Dusche an, damit er mich noch hört. 
    4. Erste Hilfe hab ich etwas mehr mit, IFAK vom Hund ist größer als meins , für Pfotenverbände: Watte für die Zehzwischenräume, passendes tape, Booties für alle vier Pfoten (!), am besten paarweise tragen und zumindest bei meinem Hund brauche ich hinten und vorne zwei verschiedene Größen. Es müssen auch nicht die teuren Dinger von Ruffwear sein, die 3€ Teile aus dem Zughundesport sind empfehlenswerter. Pinzette und Zeckenschlinge kommen noch drauf, Medikamente hab ich nur Desinfektionsmittel und ein Durchfallmittel dabei. 
    5. Sonstiges: Im Camp kommt er an eine 5m Schleppleine. Für den ÖPNV hab ich noch einen Maulkorb dabei, billiges leichtes  Plastikteil, dank des Niedlichkeitsfaktors noch nie gebraucht . "Hundeküche" besteht zwei Faltnäpfen von Ruffwear und einer Flasche mit integriertem Napf. 
  7. Witzig!
    Nichts leichter als das. Ich hab immer nen Ziplocbeutel für genau diesen Einsatzzweck am Start. Schütte ich dann einfach aus dem Zelt raus. Sickert direkt weg, hab da noch nie irgendwie was gerochen oder so. Manche Herren benutzen auch ne Flasche die sie dann morgens ausleeren. Ziploc ist aber natürlich leichter und funktioniert auch für Leute ohne Gehänge.
  8. Gefällt mir!
    Ich mache das sehr stressfrei und bequem, nach Zeltaufbau packe ich noch nichts in den Innenbereich, ausser Handtuch.
    Ich hocke mich mit Regenzeug auf eine Seite in den Innenbereich, ziehe es aus, lege es in die Apside, wechsel auf die andere Seite und wische die paar Tropfen, die vom Regenzeug auf den Boden getropft sind, mit dem Handtuch weg.
    Bin halt haeufiger in Schlechtwetter unterwegs, da will ich es auch bequem haben
  9. Witzig!
    Dankeschön schon mal
    Hört sich an, als ob meine Yogastunden jetzt durchaus einen praktischen Sinn bekommen haben, hihi....
  10. Witzig!
    Fliegengewicht reagierte auf Mars in Packlisten Optimierung + Rucksack   
    Es wird bald (vor dem Mai) neue Therm A Rests geben, dann landen ev. die alten/jetzt aktuellen im Sale - mit einer XLite sparst Du 300 Gramm und liegst trotzdem bequem.  Seife oder Shampoo hat heutzutage nie jemand dabei, das war vielleicht vor Jahrzehnten so, keine Ahnung. Bauchtasche ist tatsächlich zu schwer, packolab.ua (auf IG) ist gerade daran, eine UL Variante zu bauen. Es gibt offenbar auch vernünftige Rucksäcken ohne Hüftgurttaschen.   Etrex und MP3 Player kannst Du wirklich zu Hause lassen, es sei denn Du machst noch Geocaching mit dem Etrex. Es ist eben nicht so, dass Musikhören den Akku des Smartphone austrocknet und genug Platz wirst Du wohl auch auf dem Smartphone haben. Wenn der Wind weht, ist es tatsächlich angenehm, Musik zu hören (und in Dänemark muss man ja wohl nicht ständig auf der Hut sein, soweit mir bekannt gibt es dort keine übel gelaunten Bären, Schlangen, Pinguine oder was auch immer). Für zu aggressive Fahrradfahrer:innen hast Du die Stöcke. Wegen den Schuhen: Model und so muss jede:r selbst wissen, ich würde aber dringend bei Temperaturen von über 7 Grad von GTX (GoreTex) abraten.
    Falls Du wegen der Traktion derart schwere Schuhe verwendest, kannst Du dir immer noch hiermit behelfen (schwerere Schuhe klopfen bekanntlich das Profil besser in den Boden, ausserdem hättest Du dann trotzdem eine schöne Masse in Fussnähe und kannst dadurch den Schwung optimal ausnutzen, es läuft sich wie von alleine, ganz sicher, versprochen).
    Ev. willst Du deine Füsse mittels Goretex "vorschwitzen", weil dadurch die Haut weicher wird und mensch dadurch den Sand ev. weniger spürt oder sich die Blasen schneller vollautomatisch öffnen - what can go wrong? 
    Mensch kann tatsächlich bei völliger Trockenheit "Trenchfoot" kriegen, wenn die Schuhe unzureichend belüftet sind. Falls dieser Effekt gewünscht wird, kann ich die Arc'teryx Norvan LD 3 Schuhe wärmstens empfehlen, funktioniert dort auch ohne GoreTex, selbst mehrfach erfolgreich getestet.  
  11. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf Wander Schaf in Rucksack packen .... Wie?   
    Ich habe die Luftmatratze innen, außerhalb des Packsackes gefaltet an den Rücken gestellt.  So muss ich nicht extrem darauf achten,  jedes fitzelchen Luft heraus zu rollen,  sondern lasse noch etwas Luft in ihr,  was mir als Polster vollkommen reicht. Instabil war der Rucksack am Rücken für mich auch mit Essen für eine Woche nie.  Auch sind dadurch keine Beulen zu spüren,  falls dann doch mal die unterwegs ergatterte Dose Bier für den Abend, ungünstig liegt.
    Packen: Matte falten, in den Rucksack legen,  Packsack rein,  Schlafsack rein und dann hält bei mir die Matte auch schon ausreichend,  so dass ich alles entspannt rein stecken kann.
  12. Witzig!
    Den einzigen Schwachpunkt den ich sehe ist, dass es im Bereich der Bodenwanne eben einwandig ist durch das hochgezogene Außenzelt. Da kann dann innen schon mal bisschen was kondensieren. Aber nichts gravierendes. 
    Irgendwo ist immer ein bisschen Taupunkt. 😂
  13. Gefällt mir!
    Moin!
    Immer wieder gern von mir verlinked.
    Dieses kleine Lehrstück in Sachen Kondensation von Luftfeuchte hat mir geholfen, das physikalische Prinzip dahinter zu verstehen.
    Meine Erkenntnis zum einen, wenn der Taupunkt es will, setzt sich an allen Oberflächen Kondenswasser ab. Man kann mit den oben genannten Maßnahmen begrenzt dagegen steuern, aber sobald ein entsprechender Temperaturunterschied erreicht wird, ist es schlicht Physik.
    Ist die Daune erstmal feucht geworden, vermeide ich jede starke Kompression, da dies die Füllung endgültig killt. (Dafür müsste aber auch noch Platz im Tragesystem vorhanden sein)
    Im Idealfall, habe ich stattdessen Kunstfaser als Füllmaterial, was etwas besser mit feuchter Verpackung fertig wird, aber am Ende auch getrocknet werden muss.
    Mir geht es im zweiten Schritt darum, die Feuchtigkeit wieder loszuwerden. Und da gibt es viele Konzepte, von der Wärmflasche im Schlafsack, über ein Mikroklima im Biwaksack / Zelt, bis hin zum beheizten shelter (Feuerzelt). Bei allen Methoden muss die mit Feuchtigkeit gesättigte, warme Luft abgelüftet werden, damit eine „Trocknung“ stattfindet.
    Hat sich die Feuchtigkeit nur am Außenstoff ein wenig abgeschlagen, drehe morgens die Seite nach innen und wärme beim Frühstück die feuchte Seite durch, um dann nochmal auszulüften.
    OT: Wenn bei durchgehenden Regentagen immer wieder alles nass ist, behalte ich möglichst lang die nasse Kleidung am Körper. Da ich an solchen Tagen im Zelt koche, schaffe ich mir ein feuchtwarmes Mikroklima, das aber nach oben hin immer wieder abgelüftet wird. So bekomme ich wenigstens einen Teil der Feuchtigkeit aus der Kleidung.
    Mehrere Tage mit hoher Luftfeuchte hintereinander können fast jedes Schlafsystem killen. Wenn ich mein Schlafsystem nicht penibel jeden Tag etwas trockne, ist in der Regel am dritten Tag der Punkt erreicht, an dem die Füllung kollabiert oder aufgrund von Verdunstung nicht mehr wärmt.
    VG. -wilbo-
     
  14. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf ThomasK in Impressionen von Touren   
    Kurz vor dem ersten Schnee in den Voralpen (Bärwanger Tal)





     
  15. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf Jever in Impressionen von Touren   
    Tristelhorn Nord-Süd
    Selten begangener 3000m in den Glarnern (10 Gipfelbucheinträge pro Jahr), und in den meisten Fällen über den Südaufstieg ab Bargis (untere T4). Wir sind per Bus an den Gigerwaldsee und entsprechend ÖV-bedingt (3.5h Anreise) erst um 9:30 Uhr los.

    Als Warmup 3.5km den Stausee entlang

    Dann dem Wanderweg folgend ins Sardonatal rein zur Schräawieshütte (kaum sichtbar im Schatten im rechten Bildbereich an der Gratkante)
     

    Dann auf den letzten Wegspuren hoch in  das darüber liegende Weidegebiet
     

    und ab 2100m weglos. Erstes Zwischenziel idt der Gipfel in der Bildmitte (Glaseregg). Wir sind hier in der Bildmitte die steilen Schrofen rauf (T5) auf den davor befindlichen Kamm, links davon könnte man wohl etwas einfacher rauf.
     

    Übergang auf den Grat bei 2450m in steilerem Bruch (T4+). Mein Kollege ackert sich im Bild schon rauf
     
     

    Auf dem Glaseregg, mit Blick zur weiteren Aufstiegsroute. Einfach den eher unscheinbaren Grat rauf.
     

    Unterhalb des schwiereigeren Bereichs
     

    Blick nach links auf den östlich davon gelegenen Risegg Grat, sowie in der Bildmitte ein kaum noch vorhandener Eisschlauch, der sich in die Wand und die Rinne darin hoch zieht - das Glaserrus. Vor 16 Jahren wollte ich das Glaserrus solo hoch. Nachdem jedoch im 30-Sekundentakt kopfgrosse Felsen die Rinne runter kamen, bin durch die Flanke auf den Risegggrat rüber und dort diesen hoch auf die Ringelspitz, hinten runter und aussen wieder rum zum Auto - 35km, 2400Hm rauf und runter, Fels IV und der Rest T5/T6. Was man halt so macht. K.A., ob ich mich da drüben heute noch reintrauen würde, das sah sehr sehr abweisend aus.
     

    Wir nähern uns der Schlüsselstelle - dem steilen Aufschwung.

    Direkt unter der Schlüsselstelle - einem 20m hohen Aufschwung.Dieser kann exponiert und steil über Bänder und etwas Kaminkletterrei überwunden werden (T5/I).

    Blick runter, von oberhalb des Aufschwungs

    Noch einmal Blick rüber in Richtung Ringelspitz (mit Risegg)

    Auf 2900m flacht es ab, und nach etwas Schuttreterei....

    ... kommt der Gipfelturm des Tristelhorns in Sicht. Die letzten 200Hm geht es von der Schart hinter meinem Kollegen den Grat nach rechts rauf.
     
     
     
  16. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf nitram in Impressionen von Touren   
    NÖRDLICHER KUNGSLEDEN Kvikkjokk bis Abisko 20.08. – 27.08.23
     

    Anreise von Karlsruhe nach Kvikkjokk (Zug über Kopenhagen nach Stockholm, Nachtzug nach Murjek, Bus über Jokkmokk) Dauer 2 Tage, Rückreise von Abisko nach Karlsruhe (Nachtzug nach Stockholm, Zug über Kopenhagen) Dauer 2 Tage, jeweils Stopover in Kopenhagen.
    Nachdem ich letztes Jahr den Patjelantaleden gelaufen bin, war ich schon ein wenig überrascht, in diesem Jahr erneut nach schwedisch Lappland zu reisen, aber alle angedachten Alternativen konnten der großen Anziehungskraft offensichtlich nicht standhalten. Zweifach ungewöhnlich, kurzfristig entschieden und zweimal das gleiche Reisegebiet hintereinander.
    Meine sehr guten Erfahrungen auf dem Patjelantaleden stellten einerseits eine Ermunterung, andererseits auch eine große Erwartungshaltung dar. Mir war bewusst, der Reiz der ersten Solotour in Lappland wird sich nicht wiederholen und so günstige Bedingungen sind nicht erneut zu erwarten. Und wird der stärker begangene Kungsleden mir ein ähnliches Empfinden für den Trail bieten können? Werde ich ständig vergleichen und abwägen welcher hike mir besser gefällt? Meine Frau meinte noch, stärker frequentiert könnte doch auch bedeuten nette Menschen kennen zu lernen, wie Recht sie hatte.
    Meine Ankunftszeit gegen Mittag in Kvikkjokk ermöglichte mir noch einen schönen ersten Wandertag bei bestem Wetter und einem tollen Platz zum Zelten. Hier bereits lernte ich Adam aus Schweden und Emmeline aus den Niederlanden kennen, die mich gemeinsam mit Hannah aus Deutschland und Meike aus den Niederlanden, die am nächsten Tag zu uns stießen, drei Tage, begleiteten. Wir waren alle solo gestartet, die anderen vier bereits mit vielen Kilometern ab Hemavan in den Knochen und haben uns bei einer vierstündigen Wartezeit auf einen Bootstransfer näher kennen und schätzen gelernt. In keiner Weise verpflichtend oder einschränkend haben wir uns sehr harmonisch und bereichernd zu einer netten kleinen Trailfamily geformt. Das kam für mich sehr unerwartet und ich habe es sehr genossen.
    Zurück zum Trail. Das Wetter war recht stabil, eher mild, wenig Regen. Die Landschaft war teilweise atemberaubend schön, die Orientierung völlig problemlos, die Pfade mitunter steinig und die Seequerungen teilweise den Bewegungsfluß hemmend, was wiederum auch zum verweilen und Kontakte knüpfen einlud. Vier Seepassagen waren nötig und zwei davon mit dem Ruderboot machbar, wenn nicht gerade immer nur ein Boot auf der entsprechenden Uferseite gelegen hätte … . Konkret bedeutet das, dass ich jedes Mal den angebotenen Motorbootservice genutzt habe. In Saltulokta habe ich mir am vierten Tag eine Dusche gegönnt und gemeinsam mit meiner „Wandergruppe“ ein sehr schmackhaftes und gemütliches (Abschieds-)Dinner. Mit zunehmender Reisedauer habe ich den Kungsleden mehr und mehr ins Herz geschlossen, die angekündigte Autobahn nur in Ansätze nach der Alesjaurehütte empfunden und mich rundum wohl und reich beschenkt gefühlt. Breaze, den ich eigentlich hätte treffen müssen (von Nord nach Süd für den kompletten Kungsleden unterwegs), habe ich leider verpasst, sehr schade.
    Das Wasser habe ich trotz der Verunsicherung mit eines im Vorfeld übel grassierenden Noravirus im Bereich der Hütten nicht gefiltert und problemlos vertragen. Das Sockenkonzept Linersocken und wasserfeste Socken haben sich in feuchten Gebieten und bei Regen für mich bewährt. Ich bin am Tag zwischen 20 und 35 Kilometren gelaufen und habe nach 7,5 Tagen mein Ziel Abisko erreicht. Abweichend von der offiziellen Route habe ich einen Abstecher zum Skierffe mit Nachtaufstieg um 3 Uhr zum Sonnenaufgang bei leider sehr verhangenem Wetter unternommen und die Strecke Saltulokta Vakkotavare, wie so viele, mit dem Bus abgekürzt. Mir hat er sehr viel Spaß gemacht, der Kungsleden! Und vorsicht, jetzt kommen viele Bilder!
     






















    Keine Natur, auch schön, Stockholm.
     
     
     
  17. Danke!
    Fliegengewicht reagierte auf khyal in Impressionen von Touren   
    Da ich gerade glampingmaessig vor dem Zelt rumlungernd, in einem Helinox sitzend, Fuesse auf nem 2., mal div Bilder auf´s Ultrabook gezogen habe, dachte ich, liefer ich mal ein paar Kurzeindruecke...
    Der erste Teil der Bilder ist aus Italien vom letzten Monat, 2. Teil Slowenien, Letzten gestern / heute, ich glaube den Fluss kennt jeder WW-Paddler










  18. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf Sören in Impressionen von Touren   
    Peaks of the Balkans im August

  19. Gefällt mir!
    Fliegengewicht reagierte auf mawi in Zelt für Lofoten im Juli/August   
    Was spricht gegen deinen Lunar-Nachbau? Traust du deinen eigenen Nähkünsten nicht?

    Ich würde nichts neues kaufen und mit einem deiner Zelte losziehen. Falls du unbedingt dein Geld loswerden möchtest, dann kann ich das MLD SoloMID empfehlen. Das ist ein unglaublich stabiler Bunker. Selbst schon eine Nacht drin verbracht, als sich der Stock bog (aufgebaut als A-Frame) und ich fürchtete, dass es mir das Cuben zerfetzt. Zelt sowie ich haben die Nacht wunderbar überstanden, konnte mich sogar entspannen und schlafen.
  20. Danke!
    Fliegengewicht reagierte auf AlphaRay in Zelt für Lofoten im Juli/August   
    Da kenn ich norwegen ganz anders...meistens bzw. an sich immer steinig. D.h. Heringe bis zum Ende rein kloppen und nicht selten mal fünf und mehr Stellen je Hering ausprobieren bis es einigermaßen klappt. Beim ersten mal da oben alle Aluherige verbraucht.  Die Titanheringe können das besser ab.
    Mückenschutz würde ich in Norwegen auch als Pflicht ansehen - letztes Jahr neben Mücken zum ersten zusätzlich diese fiesen mikroskopischen Fliegen gehabt, die meine ich, durch das ultrafeine 25g Fliegengitter von ExTex sogar durch kamen...  Mücken sind nicht jedes Jahr und überall da. Ohne Kopfnetz + Hut (wg. Abstand Netz zur Haut) würde ich nicht da hoch fahren.
  21. Danke!
    Fliegengewicht reagierte auf kai in Die wärmsten Handschuhe auf dem Markt   
    Ich hab die Bürstenschwanz-Opossum-Handschuhe von Zpacks jetzt bekommen und sie mit meinen bisherigen vergleichen. Das Ergebnis ist eher ernüchternd...
    Bisherige Handschuhe: 11 €, Materialmix (42 % Acryl, 25 % Nylon, 25 % Polyester, 10 % Elasthan, leitfähige Fasern 5 %).
    Zpacks Handschuhe: 25 $, Materialmix (28,43 % Bürstenschwanz-Opossum-Faser, 52,12% Merinowolle, 15,71 % Nylon, 2,12 % Acryl, 1,25% Elastisch, 0,37% Stahl).
     

    Um die Handschuhe gegeneinander zu testen, hab ich links den Zpacks und rechts den bisherigen angezogen. Dann habe ich mir zwei Kühlelemente aus der Gefriertruhe genommen und ein Sandwich aus Kühlelement, Händen, Kühlelement gemacht. Besonders an der oberen Seite (Außenfläche) der Hände habe ich die Kälte innerhalb kürzester Zeit gemerkt. Und bei beiden gleich schnell.
    Im zweiten Teil des Tests habe ich die Handschuhe an den Händen mit kaltem Wasser nass gemacht und sie anschließend einige Zeit ausgeschüttelt. Danach hatte ich mit dem Zpacks ein deutlich wärmeres Gefühl, als mit meinen alten. Die Kälte der Kühlelemente ging jedoch wieder bei beiden gleich schnell durch.
    Fazit: die Zpacks-Handschuhe nehmen Feuchtigkeit nicht so schnell an, bzw. lassen sich gut ausschütteln. Dadurch hat man an der Luft ein wärmeres Gefühl. Fasst man mit ihnen in den Schnee, hat man kalte Finger. Wie bei anderen Handschuhen in diesem Stil halt auch. 

  22. Danke!
    Hey, ich habe wohl ein ähnliches Problem wie Deine Freundin.
    zusätzlich zu ständig kalten Händen führt das Karpaltunelsyndrom dazu dass, wenn meine Handgelenke kalt werden ich meine Hände und Finger ganz schlecht bewegen kann… Sehr blöd vor allem auf Touren.
    Für meine Wanderung auf dem Kungsleden hatte ich daher „Anglerhandschuhe“ ohne Finger von meinem Freund. Wichtig sie sind aus Wolle, selbst wenn sie nass waren kühlte mein Handgelenk nicht ganz aus. 
    Mir helfen die Handschuhe auch im Alltag  
    viele Grüße 
    Namie
  23. Danke!
    Fliegengewicht reagierte auf Konradsky in Pillingfreie, abriebfeste Merinofaser   
    Es liegt in der Natur der Wolle, sich oberhalb von ca. 40°C und Bewegung zu verfilzen. Wenn ich ein Icebreaker T-shirt bei 50-60°C in der Wama wasche und es nicht verfilzt, ist etwas mit der Wolle gemacht worden. Und das kann nur eine "Beschichtung" sein, damit sich eben die feinen Schuppen der Wollfasern nicht miteinander verhaken und somit filzen.
    Nicht umsonst steht bei bestimmten Wollsorten  Nur Handwäsche mit lauwarmen Wasser. Sehr viele von diesen Leuten haben eine leidvolle Erfahrung gemacht, als sie es wärmer wuschen und ordentlich kneteten, sowie nicht mit Wollwaschmittel wuschen.
     
    Gruss Konrad
     
  24. Danke!
    Fliegengewicht reagierte auf Trinolho in Pillingfreie, abriebfeste Merinofaser   
    Ein Mitarbeiter bei Unterwegs.biz hat mir kürzlich erzählt, dass dort gerade die Icebreaker-Artikel großteils aus dem Sortiment genommen werden.
    Grund: Icebreaker hat entgegen des ursprünglichen Versprechens bei den neueren Stoffen jetzt Synthetikfaser beigemischt. Vielleicht aus genau dem Grund, um Pilling zu vermeiden?
    Das verursacht übrigens einige nette Resposten zu guten Konditionen...
  25. Danke!
    Fliegengewicht reagierte auf skullmonkey in Pillingfreie, abriebfeste Merinofaser   
    Ich habe keine Socken eingeschlossen, da im Sommer eigentlich fast immer so unterwegs: 
    Wenn ich Socken anziehe dann sind das oft Ortovox, icebreaker oder Smartwool Socken, die icebreaker haben aber auf jeden Fall Pilling.

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