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Qualitätsprodukt Altra?
Ich hatte dieses Jahr zum ersten Mal Altra LonePeaks8 und finde die erstaunlich schnell abgelaufen (mein Vergleich sind Vivos oder Merrell TrailGloves oder halt 'ne Liga höher mit Zustiegsschuhen). Vor allem die hintere Sohle ist nach ca. 400km schon erstaunlich platt, der Schuh an sich wirkt jetzt schon aufgeweicht und ausgelatscht. Die lauf ich dieses Jahr noch durch, dann geh ich zurück auf Barfußschuhe.
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Achillessehnenentzündung durch Trailrunner
Hi, ich komme von meiner abgebrochenen Schwarzwald Westwegtour. Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben Trailrunner genutzt fürs Wander (Topo Ultraventure 3), davor immer dicke fette Meindl Wanderschuhe. Lauftechnische Vorbereitung für die Tour war mein täglicher Spaziergang (1 Std.) und eine 3 Stunden Wanderung mit ein paar Hm in den Trailrunnern. Da ich im normalen Leben nur noch Barfußschuhe mit Zero Drop trage, denke ich auch, dass ich die 5 mm Drop von den Topos gut vertragen habe. Dazu noch ein paar kleine Fahrradtouren. Leider habe ich genau das gemacht, was ich vermeiden wollte und zwar direkt mit weiten Distanzen anfangen. Also lag der erste Tag bei 27 km und die anderen so um die 25 km. Aber während dem Tag ging es auch gut. Die Schuhe waren echt angenehm leicht und das Gefühl Betonklötze an den Füßen zu haben wie ich es von den Wanderschuhen gewöhnt war, gab es auch nach 20 km noch nicht. Davon war ich sehr positiv überrascht und deswegen bin ich auch so weit gegangen. Nach 2 Tagen hat es aber an der Achillessehen angefangen zu schmerzen. Ich hatte gedacht, der Schuh reibt stark an der Ferse, da die Stelle dort etwas gerötet war und der Topo hinten an der Ferse auch echt nicht gut gepolstert ist. Also Blasenpflaster drauf und weiter. Das ging dann noch 2 weitere Tage irgendwie so, bis dann schlussendlich das typische Sehnenknarzen dazu kam und dann war für mich klar, dass es eine Entzündung ist. Ich hatte vor 10 Jahren schonmal an der gleichen Seite eine Achillessehenentzündung nach einer langen Radtour. Ich hatte auch gleich zu Beginn gemerkt, dass die untere Wade viel viel stärker beansprucht wird als bei den fetten Wanderschuhen. Klar, das Sprunggelenk kann sich in den Wanderschuhen auch nicht so frei bewegen wie in den Trailrunnern. Jetzt bin ich aufjedenfall stark geknickt, habe starke Schmerzen beim Laufen und bin wieder mindestens 3 Wochen außer Gefecht. Hatte gedacht, dass ich wenigstens Wandern kann ohne körperliche Probleme zu kriegen. Lags an den Trailrunnern? Lags an der ungenügenden Vorbereitung? Letzteres kann ich fast nicht glauben, mit den fetten wanderstiefeln habe ich schon 30 km Wandertouren spontan am Wochenende im Gebirge gemacht und da hat zwar am Abend alles wehgetan, aber nichts entzündet. Ich will eigentlich bei Trailrunnern bleiben weil die halt echt schön leicht sind, aber ich will keine weitere Entzündung riskieren. Ich habe einen Plattfuß, der wird die ganze Sache wahrscheinlich weiter begünstigen. Ich versuche mal einen Orthopäden zu finden der mir da wirklich weiterhelfen kann, auch wenn ich die HOffnung schon aufgegeben habe. Frage an euch: 1) Ähnliche Erfahrungen mit Trailrunnern gemacht? Vielleicht bin ich einfach nicht für Trailrunner gemacht 2) Tipps um sowas vorzubeugen?
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Umstieg auf Trailrunner funktioniert nicht, aber warum?
@Birdy, die Eingewöhnungszeit auf Barfußschuhe ist essentiell. Wirklich! Fast alle Gelenke Bänder und Sehnen werden (etwas) anders belastet als bei Schuhen mit Sprengung. Je nach deinem Alter würde ich 3 Monate (jung) bis 1/2 Jahr (alt ) dafür ansetzen. Progressiv, mit kurzen Phasen beginnend bis du den ganzen Tag mit der 0-Sprengung verträgst. Bei mir hat sich die Achillessehne als wiederspenstig gezeigt und das Kniegelenk am schnellsten mit Beschwerden reagiert. Mach dich also auf einen längeren Weg gefasst, das Ergebnis lohnt es aber! Auch dein Gang ändert sich mit Barfußschuhen, weg vom fersenbetonten Auftreten hin zu mehr Betonung auf den Vorderfuß (auch weil Barfußschuhe i.d.Regel weniger Dämpfung an der Ferse haben). Und auch das will erst vom Körper verarbeitet werden. Nicht zuletzt, gerne wird übersehen, das bei Schuhen ohne Schaft (von Sandalen über FiveFingers bis den üblichen Trailrunnern) die seitlichen Bänder der Fußgelenke mehr Kräfte aufnehmen können müssen und auch die Muskulatur auf seitliche Belastung/Kippen schneller reagieren muß. Auch das muß erst mit der Zeit antrainiert werden, um das Umknicken zu vermeiden. Also, lass dir Zeit.
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Solide Trailrunner?
Ich kann das sehr gut nachvollziehen, aus finanziellen aber insbesondere auch aus ökologischen Gründen. Mittlerweile trage ich im Sommer Sandalen von Source oder Bedrock (sollen sich ja auch gut neu besohlen lassen, noch keine Erfahrung, aber halten auch so deutlich länger als Trailrunner) oder ansonsten Schuhe von GEA Waldviertler (genähte „Barfußschuhe“ aus Leder und damit auf jeden Fall problemlos neu besohlbar), wobei letztere natürlich deutlich langsamer wieder trocknen, wenn sie mal komplett nass werden..
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„Barfuss“ durch den Harz
Seit wann läufst du so? Ich trage zwar seit fünf Jahren nur Barfußschuhe, zum Wandern nehme ich dann aber doch Topos oder Altras mit gedämpfter Sohle. Für längere Strecken wären mir die Minimalschuhe zu heftig.
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Achillessehnenentzündung durch Trailrunner
So pauschal kann man das denke ich nicht sagen. Es gibt Trailrunner, die eine feste und sehr gut dämpfende Sohle haben, wie z.B. die Brooks Cascadia. Sonst mag ich auch die Bushido von LaSportiva, die haben aber weniger Dämpfung. Und die sind so viel leichter als z.B. die schweren Meindl, was auch eine Entlastung ist. Aber klar, ein wenig mehr Torsion hat man schon. Barfussschuhe und solche, die dem nahe kommen, sind natürlich schon sehr anders, aber als Trailrunner würde ich diese nicht bezeichnen. Orthopäden gibt's schon sehr gute, einige betreuen auch Sportteams und Spitzensportler, oder treiben selbst viel Sport. Das Problem ist eher, dass man wenn man nicht zu dieser Kategorie gehört, aufpassen muss, mit den sportlichen Ambitionen ernst genommen zu werden und bei Fussproblemen nicht zu viel Entlastung und Einlagen empfohlen werden.
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Achillessehnenentzündung durch Trailrunner
meine Barfußschuhe haben kaum Dämpfung, das würde auf Dauer nicht gut gehen mit Rucksack. Vielleicht würde das gehen, aber dafür bräuchte ich wesentlich längeres Training mit Barfußschuhen. Ich habe schon oft viele Übungen gegen Plattfüße von Youtube gemacht, bin auch der Meinung, dass es vorallem durchs Barfußlaufen viel besser wurde und mein Längsgewölbe wesentlich besser geworden ist. Aber wohl nicht gut genug. Brauche mal einen guten Physio oder so der mir da was zeigt
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Achillessehnenentzündung durch Trailrunner
Leider ohne jetzt inhaltlich etwas beitragen zu können (ich nutze keine Trailrunner), aber weshalb hast Du denn keine Barfußschuhe genutzt? Auch für lange Wanderungen in den Bergen ohne große Klettereien komme ich mit meinen Zaqq SQIP hervorragend zurecht. Gute Besserung und Kopf hoch!!
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Suche Schuhe für Mehrtageswanderung
Hallo zusammen, ich bin einfach unentschlossen - ich weiß nicht welche Schuhe ich mir kaufen soll? ich hatte bisher immer Wanderschuhe und hatte hier immer Probleme, dass mit die Fußzehen eingeschlafen sind und ich öfters Blasen bekommen habe. nun würde ich gerne umsteigen auf leichte Schuhe mit einem breiten Bereich an den Zehen. ich wandere oftmals Mehrtageswanderungen alleine mit Zelt. Gewicht auf dem Rücken maximal 10-11kg (inkl. Verpflegung, etc) dieses Jahr geht es nach Madeira und nach Schottland. tagesstrecke 25-40km. welche Schuhe sind hier zu empfehlen, hätte gerne welche mit Goretex um hier sicher zu sein und guter griffiger Sohle. sind hier eher Trailrunningschuhe zu empfehlen oder vielleicht Barfußschuhe? Diese wirklich Barfuß oder mit Socken? Welche Socken dann? dachte eventuell an: Altra Running - welche? oder Vivobarefoot Magna Leather FG würde mich aber echt über eine Beratung freuen.
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Suche Schuhe für Mehrtageswanderung
Auf richtige Barfußschuhe umsteigen, wie z.B. FiveFingers ist in meinen Augen ein etwas längerer Prozess. Das sollte man nicht von jetzt auf gleich machen, sondern sich langsam ran tasten und seinen Fuß trainieren, weil diese mal gar keine Dämpfung haben und auch die Zehen, in meinen Augen noch mehr arbeiten, als in z.B. Altra Schuhen. Bei denen kann ich mich nur SimplyMad anschließen, das man keine große Eingewöhnungszeit braucht. Wobei das trotzdem jeder ganz individuell für sich sehen muß.
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Suche Schuhe für Mehrtageswanderung
Alta Olympus Hike Mid. Die haben Gore Tex und halten so auch Nässe ab. Im absoluten Hochsommer im südlichen Europa würde ich sie vielleicht nicht nehmen, aber ansonsten wüsste ich nicht, was dagegen sprechen sollte. Da das Rucksackgewicht etwas höher ist, so bietet die Mid-Version mehr Seitenhalt und wirklich extrem viel Dämpfung. Die Dämpfung ist für den Rücken und die Gelenke ein Segen. Die Zehenbox ist extrem Breit, aber auch dahinter geht es breit weiter und ich hatte bisher nicht eine Blase, obwohl ich direkt ohne Einlaufen 60km in 2,5 Tagen gelaufen bin. Barfußschuhe sind aber wieder etwas völlige anderes.
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Barfuß Trailrunner
Trage seit ca 6 Jahren fast ausschließlich Barfußschuhe im Alltag und für Tageswanderungen. Mein Sport ist nicht wirklich laufintensiv und ohnehin Barfuß, daher bin ich insgesamt eher moderate Belastungen gewöhnt. Tageswanderungen funktionieren für mich sehr gut. Habe auch eine alte Version vom Xero Genesis, der schon an besonders heißen Tagen für Wanderungen hergehalten hat. Aber habe damit definitiv weniger Kontrolle als mit einem richtigen Schuh und bin damit auch insgesamt langsamer. Würde damit auch nur wenig anspruchsvolles Gelände angehen. Für Mehrtageswanderungen greife ich zu Trailrunnern mit einer dickeren Sohle, wie den Altras zurück. Die Sohle unterstützt definitiv nochmals beim Laufen, wodurch ich schneller bin. Es fällt mir auch leichter nach vorne zu schauen und nicht die ganze Zeit auf den Boden zu gucken, einfach weil die Sohle mehr verzeiht. Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei Nässe. Durch die niedrige Sohle ist praktisch jede noch so kleine Pfütze oder jedes moosbewachsene Stückchen der Strecke ein Garant für nasse Füße. Also habe natürlich auch bei Trail-Runnern mal nasse Füße, aber Barfuß-Schuhe sind hier nochmal deutlich anfälliger. Der Hauptgrund für mich TR zu verwenden sind jedoch Schmerzen im Fuß, die bisher immer so ab Tag 3/4 beginnen. Denke meine Muskulatur ist im Fußbereich noch nicht ausgeprägt genug, um über mehrere Tage hinweg viele km zu machen. Langfristig will ich zwar dahinkommen, bisher habe ich aber mit TR mehr Freude.
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Packliste für drei Monate Chile, Argentinien und Peru
Hallo liebes Forum! Ich bin gerade in den letzten Vorbereitungszügen für eine dreimonatige Reise durch Chile, Argentinien und Peru mit meiner Freundin. Los gehts Anfang Mai. Wir werden in Punta Arenas ganz im Süden starten, und von dort durch die verschiedenen Nationalparks nach Norden wandern, wobei wir uns grob an der Route des Greater Patagonian Trail orientieren, dazwischen aber immer wieder auch mal Abschnitte per Bus überspringen (z.B. ein Stück von Puerto Natales Richtung Bariloche). Ende Juni fliegen wir dann von Santiago de Chile nach Lima, und machen noch ca. drei Wochen lang den Santa Cruz und Huayhuash-Trek in Peru. Da es von der Jahreszeit dort ja schon Spätherbst/Winter sein wird, und auch in Peru es aufgrund der Höhe ziemlich kalt werden kann, ist die Packliste vom Gewicht her überhaupt nicht UL 🙄... Das Gepäck teilen meine Freundin und ich so auf, dass ich die meiste Ausrüstung trage, sie dafür das meiste an Verpflegung, d.h. da kommt bei meiner Packliste nicht mehr so viel dazu. Allerdings bin ich mir bei einigen Items nicht sicher, ob sie der "Schere im Kopf" geschuldet sind, von daher würde ich mich über ein paar Anregungen / Tipps zum Gewichtsparen freuen! Generell war die Planung gar nicht so einfach, es gibt wenig Erfahrungsberichte zum Trekking in Patagonien im Spätherbst/Winter... Dazu noch ein paar meiner Überlegungen bei einigen offensichtlich "zu schweren" oder "überflüssigen" Items: Barfußschuhe und Badehose: Bei einigen Routen müssen wir Flüsse durchqueren, was bei den niedrigen Temperaturen ohnehin kein Spass wird, von daher wollte ich nicht nur ultraleichte Neopren-Schuhe dafür nehmen. Badehose zum Anziehen dabei, damit Hose und Unterhose nicht nass werden. Faltschüssel: reines Komfortitem (Wasserholen im Camp, Waschschüssel), ich weiß... aber irgendwie fällts mir schwer mit davon zu trennen 😖 große Powerbank: um Reserven bei der Kälte zu haben, GPS-Navigation machen wir über Handy mit inReach / Karte+Kompass als Backup Grödel: gibt immer wieder im Winter vereiste Stellen (Parque Nacional Patagonia zB) Gamaschen: zusätzlicher Schneeschutz Faltisomatte: als Backup und zusätzliche Isolierung Kameraausrüstung: Hab versucht soweit wie möglich abzuspecken, aber das Fotografieren mit einer "richtigen" Kamera ist mir echt wichtig, von daher auch gesetzt. Ansonsten freue ich mich über Anregungen, was evtl. "raus kann" oder sinnvollerweise durch was leichteres ersetzt werden kann... Allerdings wollte ich nicht zu viel Geld noch ausgeben, also eine Neuanschaffung von großen Items wie Zelt, Rucksack, Schlafsack usw. sind keine Option. Ich hab die Packliste hier als PDF angehängt, wollte nicht alles nochmal nach Lighterpack.com kopieren... Danke schon mal für euer Feedback 😊 LG aus Berlin, Sebastian Packliste_Patagonien2024.pdf
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Packliste für drei Monate Chile, Argentinien und Peru
Mein Mann und ich haben ebenfalls eine Reise in Länder Peru, Chile und Argentinien geplant, auch wenn es bei uns nicht um den GPT geht. Folgendes würde ich weglassen: - Faltschüssel (unnötig) - Riemen für Isomatte (Wozu nötig?) - 1x Merino Shirt kurz - 1x Unterhose - 1x Socken - Lodenjacke (stattdessen tagsüber Regenjacke anziehen, wenn es mit Shirt + Pulli zu frisch ist) - Badehose (stattdessen Ersatz-Unterhose nutzen) - Schwamm - Deo (unnötig beim Trekking) - Kamm + Spiegel - Spatel - Salewa UL-Duffel (wozu? Den Exped Lightning hatte ich schon im Flugzeug - das Teil ist robust genug) - Stativ weglassen Folgendes geht leichter und kostet nicht sehr viel: - Taschenmesser (stattdessen Miniversion von Victorinox, wiegt ca. 20g und bietet mehr) - Rasierer kürzen (wiegt dann mit Klinge weniger als die Hälfte) - Nur ein Topf statt Topfset - Trailrunner statt Stiefel - Wasserdichte Socken statt Barfußschuhe (hat bei mir für Flussquerungen in Norwegen super funktioniert. Man geht Barfuß im Schuh und zieht die Socken danach an = Füße blieben trocken & warm) - Faltmatte geht leichter (z.B. aus Evazote, kann man passend zuschneiden) - StS Wilderness Wash (kleinere Menge reicht auch, im Hostel gibt´s doch meist Seife und Co.) - auch der Geldbeutel fällt echt schwer aus Will man bei anderen Gegenständen Gewicht sparen (z.B. Regenjacke, Zelt, Schlafsack, Daunenjacke) wird es teuer oder man muss starke Komforteinbußen akzeptieren. Außerdem finde ich dein Zelt, Rucksack und die Daunenjacke für das geplante Vorgehen ganz in Ordnung für die geplante Tour. Ein wenig wundere ich mich aber schon, dass du im Spätherbst/Frühwinter in Patagonien unterwegs sein willst, statt im Sommer.
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Anfänger mit ganz vielen (doofen) Fragen mit limitierten Budget.
Hallo Hannah, beim Zelt das, was @khyal sagt. Das Lunar Solo sollte gebraucht ins Budget passen. Ich bin im letzten Jahr den Kungsleden in Nordschweden mit einem Ponchotarp derselben Manufaktur gelaufen. Zu deinen Fragezeichen A und B: Das ist alles sehr relativ und kann niemals pauschal beantwortet werden. Wenn du körperlich und mental belastbar bist, dann sollte man auch als "Anfängerin" 6 Tage durchstehen. Wenn du deine Ausrüstung zusammen hast, geh raus und mach dich mit ihr vertraut. Plan ein paar Kurztrips und schau, wie es dir erging. Dann lernst du abzuschätzen, was möglich ist und was nicht. Leichte und qualitativ hochwertige Luftmatten sind alles andere als budgetfreundlich. Hier kannst du auf Schaumstoffmatten umsteigen (vorher auf Tour unbedingt ausprobieren!), andernfalls würde ich das Angebot der Leihe annehmen! nimm eine dünne EVA-Matte als Unterlage (Durchstichschutz) mit. Dass sie dir in den 6 Tagen delaminiert, ist statistisch eher unwahrscheinlich. Schuhe: Im Alltag trage ich auch am liebsten Barfußschuhe. Wenn es dir nur auf die breite Zehenbox und der Nullsprengung ankommt, dann kannst du dich mal bei Altra (Klassiker) oder Topo (sollen langlebiger als Altra sein) umschauen. Möchtest du dazu möglichst wenig Dämpfung haben, kannst du Xero natürlich ausprobieren. Zu Testzwecken habe ich eine 3-Tage-Tour in Xero Mesa Trail II absolviert. Die Tagesetappen betrugen dabei 30-40km. Die Innensohlen hatte ich zusätzlich entfernt. Fazit: Am letzten Tag habe ich mich schon sehr ins Ziel schleppen müssen, sodass ich wusste, hier künftig etwas anders machen zu müssen. Essen und Spiritus: Auch hier ausprobieren! Je nach Länge und Schwierigkeit der Tagesetappen variiert der Kalorien- und damit auch der Spiritusbedarf. Teste außerdem einmal, wie viel Spiritus du auf Tour pro Mahlzeit verbrauchst. Dann kannst du deinen Verbrauch kalkulieren. Aktuell wissen wir ja nicht, wie oft du am Tag Wasser erhitzen möchtest. Zum Frühstück kann ich dir keine Tipps geben, da ich Müsli fantastisch finde Erdnussbutter ist allerdings auch ein Evergreen. Mit haltbarem Brot etc. wäre das vllt eine Alternative. Ansonsten finde ich, dass du mit Mie-Nudeln und Kartoffelpüree gut bedient bist. Sie sind außerdem sehr energiesparend zuzubereiten und lassen sich nach Belieben "verfeinern". Sollte bei 6 Tagen auch nicht langweilig werden, was aber natürlich von den eigenen kulinarischen Ansprüchen abhängt. Socken: Hier kannst du meiner Meinung nach bedenkenlos sparen. Vermeide Baumwolle, der Rest ist Präferenz. Du wirst in Norwegen vermutlich keine trockenen Füße haben. Schnelltrocknende Kunstfaser wäre wohl am besten, wobei das kaum einen Unterschied macht. Ich hatte in Schweden 13 Tage nasse Füße. Tipp: Regelmäßig pausen einlegen, Socken ausziehen und Füße lufttrocknen. Hat bei mir Wunder bewirkt. Wäsche: Eine Garnitur fürs Wandern über Tag und Schlafbekleidung, die stets trocken sein sollte. Hier kannst du z.B. auf dein Netzshirt zurückgreifen. Ich mache es so, dass ich die Schlafbekleidung für die Rückfahrt verwende. Bei Netzshirts braucht es dann aber eine sehr starke Persönlichkeit Regenrock: Sollte funktionieren, du wirst höchstwahrscheinlich sowieso nass werden. Wichtiger ist es, das Auskühlen zu vermeiden. Das kommt meist durch den Wind, der dir netterweise die aufgewärmte Luft aus der Kleidung bläst (sog. "Windchill Effekt"). Erstell bei Gelegenheit mal eine Packliste auf z.B. lighterpack.com, da lässt sich meistens noch Einsparpotenzial finden. LG
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Anfänger mit ganz vielen (doofen) Fragen mit limitierten Budget.
Ich ergänze mal: - Wäsche: ich habe mir Merinotangas genäht, da wiegt einer 15g. Ganz minimalistisch wäre, einen zu tragen und einen weiteren im Rucksack zum Wechseln zu haben, zwei sind aber auch noch tragbar. Vor kurzem habe ich mir noch eine Hybridshort von Kula Cloth gegönnt (wurde bei Walkonthewildside etwas günstiger rausgehauen), die ist zwar mit 82g deutlich schwerer, kann aber auch als Shorts und Badehose getragen werden. Mir fehlt allerdings noch die praktische Erfahrung damit, insbesondere mit der Trocknungszeit, auch am Körper. Wenn die stimmen würde, käme das Teil in Zukunft auf Touren mit. - BH: ich mag Sportbustiers aus Merino, hab drei ältere von Icebreaker, die hoffentlich noch eine Weile durchhalten. Die sind zwar nicht sonderlich leicht, aber gut stützend und bequem, so dass ich sie an kühleren Tagen auch einfach für die Nacht anbehalten kann. Da kommt nur einer mit, die halten lange durch, bis sie müffeln. - Schuhe: ich trage auch nur Barfußschuhe, habe aber noch ein paar nicht ganz auskurierte Zipperlein, insbesondere rund um Hüfte und Fahrgestell nach einem gründlich verrenkten ISG. Ich habe einige Jahre in Norwegen gelebt (den Femundtrek kenne ich aber leider noch nicht) und bin da sehr radikal barfuß gelaufen: Touren häufig komplett barfuß, nur mit Neoprenfüßlingen im Rucksack oder Merrell Vapor Gloves, erste Generation (die es leider nicht mehr gibt), jeweils ohne Socken getragen. Nach dem ISG-Crash (Arbeitsunfall) konnte ich mehrere Jahre überhaupt nicht über Nacht weg, seit zwei Jahren gehen zumindest Overnighter wieder. Wenn viel Schotter ansteht, schreit mein rechtes Bein nach Dämpfung, da sind für mich Altra Superior ein guter Kompromiss mit breiter Zehenbox und Nullsprengung, aber gedämpfter Sohle. - Regenklamotten: In Norwegen habe ich auf Poncho und Gamaschen gesetzt, war damit aber hauptsächlich in Waldregionen unterwegs und nur einmal auf der Hardangervidda, da zum Glück nur mit Nieselregen und ohne Wind. Würde ich für eine längere Tour mit fixem Startdatum in Norge nicht empfehlen, da bist du definitiv besser mit Hose und Regenjacke gerüstet.
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GR 20 in 2 Wochen, Packlistenoptimierung
Das sind jetzt meine Camp-Dusch-Hostel-Hüttenschuhe: JACKSHIBO Schwimmschuhe Damen Barfussschuhe Barfußschuhe Herren Badeschuhe Wasserschuhe Kinder Strandschuhe Jungen Mädchen Surfschuhe Aquaschuhe https://amzn.eu/d/badTl0U Wiegen 73/83 g ohne/mit Beutel.
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Ausrüstung für Via de la Plata ab 21. Februar?
Ja, hilft mir sehr. Danke!! Eine Antwort auf eine Frage von mir habe ich aber nicht gefunden: Regentechnisch bin ich deiner Meinung - besser Regenhose + -Jacke + Gamaschen als Poncho. Aber ich denke, die Trailrunners werden trotzdem nass. Über Nacht werden die kaum trocknen, oder? Dann gehst du vermutlich mit den Nabukos weiter. Ich plane Trailrunners (Hoka Tecton X) und ein Paar Merino Barfussschuhe von Giesswein (mit allerdings 590 g genauso schwer wie die Hokas).
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Sohlenmaterial für Barfußschuhe
Hey ho =) habs leider die letzte Zeit nicht geschafft mit zu tippen war viel draußen unterwegs und hab in die Barfußwelt hineingeschnuppert Ja mir schweben sogar die Gedanken durch den Kopf barfuß durch die Vidda zu ziehen... Aber wenn man sich doch mal etwas eintritt oder schneidet, dann benötigt es vielleicht doch eine Sohle unter dem Fuß. Ich habe mir die Huaraches von Invisible Shoes mal angeschaut. So etwas schwebt mir vor, nur möchte ich ungern 30-50$ dafür ausgeben. Aus diesem Grund habe ich mir heute aus 5mm Evazote solche Huaraches nachgebaut. Tja wenn man auf ebenen Boden läuft ist die Haltbarkeit ausreichend, Nur wird es nass oder unwegsameres Gelände, dann reißen die Schnüre an den Seiten raus Aber das Gewicht für beide Schlappen lag bei mir bei ca. 30g! Mensch wäre das genial^^ Nun stellt sich mir die Frage, welches Material nehme ich für mein Vorhaben? Vielleicht Schuhsohlengummi? Aber er sollte keinesfalls zu hart sein. Es ist echt nur eine Backup-Lösung. Ich hatte mal von Blitz-Schlag-Mann gelesen, dass er sich welche aus Eva gebaut hat?! Vielleicht geht es ja mit paar Zusätzen und Ösen? lg, hotte
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Gear-Review: Kungsleden Süd vom 15.09.-01.10.23 in Süd-Nord-Richtung - unter seeeehr nassen Bedinungen
Schaue hier den zugehörigen Reisebericht. Ich hatte überlegt, nur auf die neuen Sachen einzugehen, aber vielleicht ist das Gelaber zu dem Rest für manchen auch interessant. Aktuell kaufbares Zeug hab ich mit "*" markiert. Rucksack Exped Expedition 80 (2,45 kg) Leider hatte mein Lightning 60 eine unbekannte Beschädigung, sodass ich auf den 1,3 kg schwereren, aber dafür wasserdichten Rucksack ausweichen musste. Hat seinen Job getan, war zwar nicht ganz 100 % dicht, aber ausreichend, um mit den widrigen Bedingungen gut umzugehen. Er ist am Hüftgurt für mich fast zu wenig eng zu stellen. Insgesamt unter den Schwerrucksäcken finde ich ihn ein tolles Paket. Als neuer Rucksack im 500er-Bereich aber auch ein Pfund. Exped bietet den Heavyloader nicht mehr an, das rentiert sich wohl nicht mehr. Insofern nur als Info, was ich als Pack dabei hatte. *OMM GoPod (22 g) Nützliche, anklettbare Schultertasche mit einem akzeptablen Zusatzgewicht. Insgesamt auch sehr durchdacht, auch wenn die innenliegenden Schnüre manchmal nerven. Aber gerade die extra Handytasche innen ist sehr praktisch, wenn man mit Handy navigiert. Ich mag einfach die OMM-Sachen. 🙂 *Exped Splash (95 g) Trotz des höheren Gewichts habe ich ihn als Packsack für meine Klamotten genommen, weil ich schon öfters einen kleinen Rucksack am Camp oder am Tourende vermisste habe. Multi-use und Wasserdichtigkeit rechtfertigen für mich das Mehrgewicht gegenüber z. B. einem StS Ultra-Sil Daypack mit ca. 68 g. Mobile Unterkunft *DD Hammock Tarp Superlight 3x2,9 m (445 g) Benutze ich seit rund 6 Jahren und ist für mich immer noch das Nonplusultra in Sachen Tarp: fast quadratisch und die meisten Befestigungsschlaufen am Markt zu einem klasse Preis. Leider immer noch nicht als Silikon-Variante erhältlich, aber auch so erstaunlich langlebig. Ich wollte unbedingt in Skandinavien tarpen und trotz der schlechten Bedingungen hat es indirekt seinen Zweck erfüllt, weil ich es in 15 Tagen nur 1x aufgebaut habe und ich also jede Menge Gewicht und Platz gespart habe, als wenn ich mein Zelt genommen hätte (Vaude Hogan UL Argon, 1,6 kg). *SMD Polycro Footprint 244x122 (45 g) Als Unterlage beim Tarpen absolut der Gamechanger für mich! Superrobust und absurd leicht. Man kann die Folie ohne Probleme mehrfach benutzen. Dafür muss man bei durchfließendem Regen aufpassen, weil die Plane sehr gut flach liegt. *Toaks Titan Heringe (6,5 g/Stck.) Neben 4 schwereren und längeren Coghlans Y-Heringen (14 g) habe ich dieses Mal 4 Toaks Heringe mitgenommen. Gewichtsersparnis war minimal (rund 30 g), aber ich hab sie halt mitbestellt. Erstaunlich robust und gerade als Kontrast zu Y-Heringen bei Schotter praktisch. Schlafen *GramXpert eLite 267 L RV 70 cm 0 Komfort (915 g) Schon 3-4 Jährchen in Benutzung und für mich Gamechanger in Sachen Seitenschläfer und Hund. Ich hab für die kleinen Schlaufen Kummikordeln als Option, wenn ich den Quilt an die Matte binden möchte. Hatte ich auf der Tour nur 3 Mal gebraucht. Der Quilt ist einfach so wahnsinnig variabel: man kann ihn als Decke nutzen, komplett schließen und auch nur halb geschlossen benutzen. Ideal für die Nutzung in Hütten und im Tarp. Als Cold Sleeper sind Null Grad Komfort auch die Grenze . Ich bin auch schon bei 10 Grad mit extra Klamotten am Start, weil ich das einfach angenehmer finde. Ich hatte Temperaturen bis -5 befürchtet und hatte deswegen bei Daunenjacke und -weste großzügig geplant, hab das aber im Schlafsystem nicht gebraucht, aber anderweitig, siehe unten. TaR RidgeRest SOLite (440 g) + Customized Exped Torso Matte (130 g) Ich bin absoluter Gegner von Luftmatten, da kaputt unnütz. Ich hab einfach zu viele beschädigte Matten in der Rekla gesehen. Hier hab ich eine Kombination aus normallanger SOLite und zurechtgeschnittener Exped-Matte im Körper-Shape als Wärme-Backup und Pausenmatte genutzt. Das sollte so bis ca -4 Grad funktionieren. Duch die vielen Hüttenübernachtungen und nur die 1 ÜN am Helags im Tarp bei über 0 Grad passte das hervorragend. Gibt es leider beides nicht mehr. Klamotten - Wind und Wetter *Windbreaker Arcteryx Squamish Hoody (155 g) Eigentlich wollte ich die leichtere Cumulus Windy Wendy (40 g) mitnehmen, hab mich aber im letzten Moment dagegen entschieden, da ich mit der Performance der Windy Wendy im Sommer nicht zufrieden war. Sie ist zu stickig, also für so wenig Stoff viel zu wenig atmunsgaktiv. Daher bin ich wieder auf das perfekte Squamish Hoddy gegangen. Wobei perfekt ers, nachdem ich die Velcros an Ärmeln abgeschnitten habe, die null Sinn hatten. Hardshell Sherpa Lithang (565 g) Ich hab mich schwer getan bei der Wahl der Hardshell. Wie im Bericht geschrieben, war die Wettervorhersage ganz gut und ich hatte sogar überlegt, ob ich den Nigor Poncho (175 g) nehme. Die andere Alternative war die Sherpa Kunde 2,5-Lagen-Jacke (290 g), deren Kapuze aber nur für den Alltag taugt. Die befürchteten Wintertemperaturen haben mich zur Lithang greifen lassen und in Anbetracht des schlechten Wetters war ich heilfroh, so entschieden zu haben. Die Jacke gibt es zwar nicht mehr, aber Sherpa ist immer noch ein Preis-Leistungstipp, wenn es um 3-Lagenjacken geht. Regenrock Ultra Elements (110 g) + *StS Alpine Gaiters (260 g) Regenrock plus die Gamaschen benutze ich länger als Regenkombi und bin sehr zufrieden damit. Auch wenn ich auf dem Kungsleden ein paar Mal damit abgesoffen bin, ist es für mich der beste Kompromiss aus allen Optionen: schnell an- und auszuziehen, variabel, sehr luftig. Über die Gamaschen habe ich in Anbetracht der wasserdichten Socken (siehe unten) hart nachgedacht, 260 g sind auch schwer zu verkraften. Am Ende war ich sehr froh, dass ich sie mitgenommen habe. Wer ne leichtere dichte Gamaschen-Empfehlung, bitte her damit. Bisher hab ich keine Alternative gefunden. Sowohl Rock wie auch Gamaschen nehme ich auch gerne als zusätzliche Windschicht, wenn es kalt wird, daher auch nützlich, wenn es nicht regnet. *Norröna Fjöra Flex 1 Pants (415 g) Hat sich super bewährt: schön stretchy, winddicht genug und mit Lüftungsmöglichkeit, wenn es schwitzig wird. Richtig wintertauglich ist sie natürlich nicht, aber dann wird sie eben mit dem Rock und den Gamaschen kombiniert. Die Norröna hat die Lundhags Makke Pants (520 g) als Stammhose abgelöst. Gleiche Performance und 100 g weniger. Klamotten - warm und kuschlig *Baselayer Mach ich kurz: ganz einfach alles Merino. Einmal Longsleeve in Voll-Merino in 200er-Stärke (210 g) und dann 2 Anatomica (zu je 110 g). Für Frühjahr und Herbst in Kalt immer einfach nur Merino, seit Jahren bewährt. Die zweite Unterhose hatte sich nach der Bauch-Furtung gerechtfertigt. Fürs Schlafen und optional für ganz kalte Tage die Woolpower Longjohns (175 g). Letzteres war aber nicht nötig. *Daunen-Isolation: Haglöfs L.I.M Essens (165 g) + Cumulus Minilite Weste (195 g) Warum hab ich hier 2 Teile? Einfach weil das praktisch ist, da man mehr Temperaturbereiche abdecken kann als mit einem Teil, das zu kalt oder zu war ist. Zudem ist hier auch Multi-use dabei, denn für die -5 Grad beim Schlafen waren beide Teile als Backup für den Quilt gedacht. Also Jacke obenrum und die Weste dann um die Knie. Das hab ich zwar nicht gebraucht, aber ich hab beide Teile grad in den Hütten ohne Wärme gut gebraucht. Jacke und Weste lassen sich auch gerade bei so bauschigen Sachen oft besser kombinieren als 2 Jacken. Gleiche Idee auch bei den folgenden Alpha-Teilen. Die Haglöfs hat ein super Preisleistungsverhältnis und ich bin damit sehr zufrieden. Mit der Windy Wendy und dieser Weste hab ich bewusst Cumulus ausprobiert und bin da mit gemischten Gefühlen geblieben. Die Weste ist top verarbeitet, aber alles andere als "Minilite". Zum einen kam sie mit mehr Gewicht, also Füllung, an als angegeben und war für meine Vorstellung eigentlich überdimensioniert und zudem ist sie vom Restmaterial her nicht minimalistisch. Sie hat zum Beispiel einen zudem fummeligen Doppelzipper, den ich bei einer ultraleichten Weste nicht erwarte und sich auch gern allein öffnet. Aber sie ist gut warm und mit der Essens ergibt das ne ziemlich gute Wärmkombi - und das besser als von mir gedacht. *Alpha-Isolation: Omm Core+ Hoodie M 125er (185 g) + Omm Core Vest 75er (75 g) Beides hatte ich für die Tour besorgt und ich war tierisch gespannt, wie die Performance ist. Ähnlich wie bei meiner Daunenjacken-Lösung hatte ich hier durch Hoodie plus Weste ne ganz gute Variabilität am Start, die sich auch voll bewährt hat. Beide Teile sollten sowohl in Bewegung als auch im Camp eine Option sein. Auch wenn man schwitzt oder nass ist. Da find ich normale Fleeceteile einfach immer zu stickig und zu aufsaugend. Alpha und diese beiden Teilen haben mich absolut begeistert. Auf der letzten Etappe habe ich wegen Nässe und Kälte sogar die Weste getragen und hatte null Wärmestau. Endlich mal nicht zu warm oder zu kalt laufen! Bisher habe ich meist auf Fleece verzichtet und daher beim Laufen tendenziell gefröstelt. Der Stoff leidet zwar mit der Zeit wegen Waschen oder (Achtung!) Reißverschlüssen, aber das geht in meinen Augen völlig in Ordnung, die Performance ist einfach grandios. Auch Alpha von OMM kann ich empfehlen, die Leute machen einfach gute Sachen. *Handschuhe: GripGrab Knitted Thermal Glove (60 g) + Roeckl Sesto GTX Handschuhe (150 g) Ähnlich wie bei den Gamaschen waren die Roeckl-Handschuhe gewichtsmäßig mir ein Dorn im Auge. Aber wie bei allen Entscheidungen zu mehr Sicherheit und mehr Gewicht auf der Tour, war das genau richtig. Grad im Fjäll, als es geregnet und gestürmt hat, waren die gut isolierten und wasserdichten Handschuhe goldwert. Ursprünglich hatte ich sie fürs Fahrrad-Pendeln bei Minusgraden angeschafft, aber dort waren sie für über 4 km zu warm. ^^ Die GripGrap waren auch so eine unsichere Sache, hatte ich sie bisher nur auf dem Rad benutzt. Aber auch diese haben sich vollauf bewährt und dienten sowohl als wäremende als auch dichte Handschuhe. Schuhwerk & Füße *Altra Olympus 5 (740 g) Die haben unter den schwierigen Bedingungen einen super Job gemacht und ich habe schon auf der Tour befürchtet, dass sie sich zerlegen, denn die haben ordentlich gelitten! Sie waren praktisch die ganze Zeit nass und sind so häufig in Schieflage strapaziert worden - vor allem wenn der Schuh schief ist und der Fuß dann außen an die Fußbox drückt -, dass es kein Wunder ist, dass der Stoff auch anfängt, sich aufzureiben, obwohl die jetzt vielelicht mal 500 km abgespult haben. Es war eben keine normale Tour. Was bisschen ärgerlich ist, dass sich die Sohle von der Dämpfung löst. Ich bin noch am Überlegen, ob ich versuche zu reklamieren oder zu kleben. Mal schaun. *Sealskinz WP AllWeather Mid (140 g) Zu den Sealskinz hab ich schon an anderen Stellen was gesagt und ich kann den zwiespältigen Eindruck bestätigen. Auch wenn ich hier gern schreib, dass häufig die Atmungsaktivität von Membranen überschätzt wird, fand ich es innen trotzdem zu schnell zu feucht. Auch ich hab das Gefühl gehabt, sobald die Socke nass ist, hat man was drinnen. Letztlich hat für mich am besten funktioniert, die Sealskinz als Camp-Socken in den nassen Trailrunner zu benutzen. Ob das am Ende die 140 g rechtfertigt? Ich neige zu "Nein". Ich bin versucht, das nächste Mal dafür die "Tütenmethode" zu probieren. Aber vermutlich finde ich vor einer ähnlichen Tour, die Möglichkeit der zusätzlichen Wärmeisolation trotzdem verlockend. *Jackshibo Wasserschuhe (50 g) Hab ich erst durchs Forum kennengelernt, schon paar Mal dabei gehabt und bin begeistert. So günstig, leicht und nützlich. Selbst als moderate Draußenschuhe sind sie nutzbar. Früher hatte ich stattdessen Barfußschuhe mit mehrern Hundert Gramm dabei. Kochen & Wasser *GSI Pinnacle Stove 2600W 2.82 kW / 9.629 BTU/h (68 g) Macht seit Jahren unermüdlich seinen Job. Klein, leicht, zuverlässig. *Toaks Titanium 900 ml D 115mm Pot mit Beutel (145 g) Wurde neu angeschafft und ersetzte den Optimus Terra Weekend HE (275 g). Tadellose Performance, zudem auch noch mit weniger Beschädigungspotenzial fürs Equipment: es ist alles glatt oder rund. Ein Scharnier vom Optimus hat mir mal ein Loch in den Lightning gemacht. Dass Titan wenig gut leitet, hab ich am Kartuschenverbrauch nicht gemerkt. Richtig gut ist, dass Titan keine Beschichtung braucht, d. h. man kann darin ungeniert rumfuhrwerken. Die Beschichtung des Optimus hat durchaus schon gelitten. *Light My Fire Zunder (35 g) Also so ein Quatsch. Ich hab jetzt schon das zweite Mal in Schweden probiert, das Zeug mit Feuerstahl zu entzünden, keine Chance. Als Anzünder taugt es noch, aber dazu braucht man es auch nicht mitnehmen. Ich hab von ner Pfadfinderin den Tipp bekommen, man könne auch Panzertape mitnehmen. Ist Multi-use und auch bestens als Zunder zu gebrauchen. Übrigens als Hack auf der Tour: statt mit Zunder und Feuerzeug rumfummeln einfach den Kocher zum Anzünden benutzen. Mich selbst hat diese Idee von mir unfassbar überrascht.🤣 *Toaks UL Spork (13 g) Auch extra angeschafft und ersetzte den GSI Löffel lang (17 g). Also krasse 4 g gespart. Aaaaaaaber dafür hat man eben auch Zinken einer Gabel und - viel wichtiger - er ist leichter zu reinigen als der Plastiklöffel, an dem Öliges besser haftet. *Faltflasche 2500 ml (30 g) Hatte ich für den Ortlieb Wassersack 4 l (130 g) besorgt. Preisleistungsverhältnis ist zwar super, aber so richtig zufrieden war ich nicht. Er ist echt ätzend in Flüssen/Bächen zu befüllen, wenn diese nicht tief sind (vor allem, wenn es regnet und es schnell gehen soll!) und dann daheim umständlich zu säubern bzw. zu trocknen. Zudem waren mir die 2,5 l regelmäßig in der Hütte zu wenig. Aber sie ist ziemlich robust trotz der Leichtigkeit. Den Ortlieb-Beutel hab ich vermisst, zumal er auch noch ne Duschoption hat. Aber 100 g Unterschied sind eben ein Unterschied. UL-Variante mit wenig Komfort. *Hydrapak Stow 1l (65 g) Ich benutze schon die 0,5-Varianten gerne im Alltag und auch in den UL-Rucksäcken wie dem OMM UltraFire 5. Der Geschmack ist zwar nicht so prickelnd, aber dafür nicht zuuuu schwer und super robust. Ich hab hier die 1-l-Variante gewählt, um bisschen Backup zu haben, falls die Faltflasche den Geist aufgibt, mit der ich noch keine Erfahrungen hatte. *Saywer Filter (40 g) Hatte ich eigentlich gereinigt gelagert, aber hat sich auf Tour als nahezu dicht erwiesen. Hab ich in Flötningen weggeschmissen, und obwohl ich verdauungsmäßig zu den Empfindlicheren gehöre, habe ich das ungefilterte skandinavische Wasser problemlos vertragen. Wenn Ihr Euch erinnert, hat es stark geregnet - hier war das ein Vorteil.😅 Keine Ahnung, was ich das nächste Mal mache. Neu kaufen, gar nicht dabei haben? Ich weeeeß et nüsch. *Spülmaschine: Australian Cattle Dog Hündin (17 kg) Klar ist ne Spülmaschine Luxus und mit 17 kg im Vergleich zur Restausrüstung voll schwer, aber erstens trägt sie sich selbst und zweitens ist der Kochtopf im Nu sauber, wenn sie ran durfte.😉 Elektronik *Petzl Bindi (35 g) Hat meine BD Spot (90 g) ersetzt. ist zwar gefühlt etwas düsterer (im Rotlicht, das ich hauptsächlich benutze), aber hat trotzdem vollkommen ausgereicht. Sie ist für die Größe und das Gewicht top ausgewogen und die Akkuleistung hätte bestimmt für die 14 Tage ausgereicht (hab sie vorher daheim zum Entladen wochenland als Leselampe benutzt). *Nitecore NB 10000 (150 g) Hab mich lange nach mediokrer Erfahrung mit der GolaZero Venture30 gegen Powerbank gewehrt, aber mittlerweile sind sie so leistungsstark, klein und leicht, dass es eine Freude ist. Ich hatte 2 dabei und die haben mit einmal Nachladen in Grövelsjön locker ausgereicht. Hund *Hundeleine (5 g) Wie manche wissen, lasse ich meine Hündin meistens laufen. Daher habe ich auch keine richtige Leine dabei, sondern so eine Art Notleine, die ich aber auch im Alltag nutze. Sie besteht aus Reepschnur aus dem Kletterbereich (Meterware) und aus einem Karabiner mit einem sensationellen Gesamtgewicht. Meine leicheste richtige Leine wiegt immerhin 100 g. *Maulkorb Netz (30 g) Ich wusste nicht, wie streng die Schweden in Zügen und Bussen sind, daher sollte man irgendwas für das Maul mitnehmen. Ich hatte aber keine Lust den richtigen Maulkorb (60 g) mitzunehmen, wenn ich den vielleicht nicht brauche. Hier um die Ecke habe ich dann so ein Stoffteil gefunden, das vorne offen ist und geklettet ist. Klingt strenggenommen nicht als Maulkorb und sollte nicht zu eng sein, damit der Hund hecheln kann, aber dafür ist er leicht und faltbar. Genau richtig also, wenn er hunderte Kilometer getragen werden muss und es unwahrscheinlich ist, dass er zum Einsatz kommt. Letztlich musste ich weder im Zug noch im Bus noch auf der Fähre einen Maulkorb anlegen. Der Maulkorb kommt aber jetzt auch im Alltag zum Einsatz, wo auch nur alle Jubeljahre mal jemand einen fordert. Sonstige Ausrüstung *Leki Sherpa XL (526 g) Ein Plädoyer für Trekkingstöcke, die nicht UL sind - seid mir nicht böse. Stöcke sind bei mir so essenziell, dass ich null Drang habe, diese leichter zu haben. Auch auf dieser Tour haben die mir so oft den A***h gerettet, sind ständig in Spalten, zwischen Steinen und Wurzeln stecken geblieben, haben sich gebogen, haben beim Furten und im Sturm geholfen, dass ich nie im Leben was Leichteres nehmen würde. Würden sie kaputt gehen, könnte ich meine Distanzen nicht schaffen, würde größerem Verletzungsrisiko ausgesetzt sein und zuletzt mein Tarp nicht aufbauen können. Laut Leki-Vertreter anno 2018 gibt es gewichtsmäßig mittlerweile kaum Unterschiede zwischen Carbon und Alu, nur dass Alu-Stöcke stabiler sind. Grad in Querbelastungen bricht Carbon leichter. Man würde Carbon nur verwenden, weil die Kunden das wollen. 😉 Natürlich gäbe es leichtere Alustöcke, aber fürs Tarp und für meine Körpergröße ist die längere Variante einfach sehr nützlich, zumal offenbar unkaputtbar (vielfach erprobt). Zudem hat mich das Gewicht in den Händen noch nie gestört und war irgendwie nie belastend. *Gut & Günstig Gefrierbeutel 3 l Doppellock (4 g ?) Ich hab ja sonst ein Sammelsurium an Packsäcken, aber offensichtlich brauch ich die nicht. Ich hab es mit den Gefrierbeutel probiert und es funktionierte hervorragend! Durch die Frühstücksbeutel, die ich auch als Kotbeutel benutze (für Hund, nicht mich XD ) habe ich eh schon so ne simple Variante, aber die Gefrierbeutel machen es perfekt. Ich hab es für das Hundefutter, die Tütengerichte und auch alles andere benutzt. Nicht ein Beutel war wirklich hinüber am Ende. Und als Müllebeutel ließen sie sich dann auch gut benutzen und ggf. entsorgen. *Mont-bell Handy Scoop Häufchenschaufel (36 g) Hat meine GSI Schaufel (88 g) ersetzt. Benutzt habe ich sie am Ende gar nicht, da überall so viel Vegetation oder Steine waren, dass man kaum Graben konnte. Ich selbst war eh immer auf den Plumpsklos und Madames Hinterlassenschaften hab ich mit den Stöcken weggeschnippt. Aaaaber dafür kann die Schaufel nix, die ich nämlich immer noch ganz toll finde, denn sie ist klein, leicht und lässt sich neben Schaufeln auch als größerer Zelthering benutzen. Insofern top, gerade weil man nie genau weiß, wann und ob man ne Schaufel braucht. *Victorinox Classic SD Procelain Elegance (20 g) Braucht man noch ein Taschenmessser? Nö, aber es ist trotzdem toll, dass man in so wenig so viel Nützliches packen kann. Für mich ist das Classic SD ein kleines Wunder und noch dazu ein Teil, das auch im Alltag seinen Platz findet. Geplante Funktion war vor allem als Manikürefeile, Pinzette und sauberes Kleinmesser. So kam es auch. *EKA Cordblade W9 (99 g) Eines der Teile, bei denen ich hart überlegt habe, es mitzunehmen. Aber ich gehöre auch zu den Leuten, die in der Wildnis gerne ein vernünftiges Messer haben - dabei bin ich nicht mal Pfadfinder. Aber letztlich hielt ich es für wahrscheinlich, dass ich Holz würde spalten müssen (Batoning), und so kam es auch. Daher 100 Punkte für die Mitnahme. Verpflegung (ca. 2500 kcal/Tag) Knorr Tütengericht (ca. 166 g, 635 kcal, 3,83 kcal/g) Seit schon immer mein warmes Standardessen. Schmeckt mir, ist günstig und lässt sich leicht zubereiten. 14x für jeden Tag. Norma Riegel Haselnuss & Honig (25 g, 114 kcal, 4,08 kcal/g) Mein Frühstück, günstig und gutes kcal/g-Verhältnis. Zudem nicht mal ungesund. 14x, 2 pro Tag für 1 Woche. Mr. Tom (40 g, 219 kcal, 5,47 kcal/g) Ess ich viel lieber als obige Riegel, aber ich bin nur zufällig drauf gestoßen, dass die ein super kcal/g-Verhätnis haben. Allerdings krümeln die fröhlich, sodass es ein bisschen nervig ist, die zu essen. Hab dann auf Snickers gewechselt. 14x, 2 pro Tag für 1 Woche. Ritter Sport (100 g, 539 kcal, 5,39 kcal/g) Ohne Worte. 4 Stück für die 1. Woche. Studentenfutter Ja! (200 g, 1112 kcal, 5,50 kcal/g) Auch als Vitaminzufuhr über die Nüsse. Esse ich auch gerne und ist auch relativ gesund. 4x für die 1. Woche. Gebrannte Mandeln süß Seeberger (150 g, 873 kcal, 5,47 kcal/g) Tolle kleine Neuentdeckung und auch echt lecker auf Tour. Viel Kalorien und relativ wenig Gewicht. Ebenso eher gesund. 1x dabei für die 1. Woche. Bananenchips süß(Seeberger) (150 g, 771 kcal, 5,07 kcal/g) Auch eine Neuendtdeckung und hat als ne Mischung aus Obstersatz (Obst fehlt so sehr auf Tour!) und Süßigkeit funktioniert. Werde ich weiter verwenden. 3x für die 1.Woche. Fazit: Ich bin unterm Strich sehr zufrieden gewesen mit der Auswahl. Ich hab bis auf die Häufchenschaufel, das 4. Paar Ersatzsocken und das 1. Hilfe Set (zum Glück) eigentlich alles irgendwie gebraucht.
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Leichte Schuhe für Tages-Wanderungen.
Da habe ich nur mal kurz in das erste Video reingeschnuppert, und wenn ich Treter wie diesen Vivibarefoot sehe (so ab 3:00 im ersten Video), und so etwas als Idee für Alpintouren hier angepriesen sehe, dann wird mir übel. Der Kurztest (bei etwa 2:57), wo kurz mal mit solchen Schuhen der "Grip" demonstriert wird, hat Null Aussagekraft. Auf weichem und trockenem Waldboden, mit durchgehend Ästchen, keinerlei glitschigen Stellen (freiliegender Dreck) oder Stoplersteinen (Felsen), hat jeder strunzedoofer Schuh ausreichend Halt. Der Schuh hat selber ein komplett ungeeignetes Sohlenprofil für so etwas wie die Tannheimer Berge. Wenn ich dort - oder sonst wo im Allgäu oder auch im Alpstein - losziehen will, brauche ich ein tiefes, grobstolliges Profil, welches dann noch Halt bietet, wenn Treter wie des Vivabarefoot sich längst in Rennslicks ohne nennenswerte Bremsleistung verwandelt haben, nämlich bei feuchtem oder nassem Untergrund im Schlamm und Dreck, einer Standardsituation in solchen Höhenlagen. Und wenn der TO schon im ersten Satz zugibt, vom Bergwandern keine Ahnung zu haben, dann empfiehlt man von vorne weg nicht irgendwelchen Leichtmüll, sondern stabile Bergschuhe. Sonst endet man schnell wie die 99 Kinder mit Leerkräften, die von einem Weg geborgen werden mussten, der lediglich eben etwas schlammig und rutschig war. Wenn der TO danach gedenkt, ohne Erfahrung mit für Anfänger ungeeignetem Schuhwerk loszuziehen, dann gibt es eben eventuell eine weitere Meldung in der Zeitung über einen Wanderer, der ohne ausreichende Ausrüstung vom Berg gekratzt werden musste, und eine weitere Bestätigung der Aussage vom Bruno aus Zermatt, dass die Menge an solchen Leuten in den Bergen immer mehr wird. [edit]Nachtritt zum Video #1: bei 5:27 geht der Herr im weichen Schnee einen leicht geneigten Hang runter. Ich habe keine Ahnung, wie man so etwas als "Werbung" für Barfussschuhe nehmen kann, denn ich sehe da bei der Rutscherei im leichtesten Gelände lediglich eine völlig unterirdische Haftung und jeglich fehlender Kantenhalt bei den Schuhen. Das ist nicht mehr als ein gezielter Absturz im Schnee, aber weit weg von kontrolliertem Gehen.
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Günstige "Altranative"
Hallo zusammen, ich LIEBE meine Altras. Ein paar habe ich sehr günstig hier im Forum bekommen, ein anderes Paar in einem Sale bei Bergfreunde.de Ich trage sie eigentlich jeden Tag, weil ich den Style mag und sie mir auch sehr gut passen. Habe eigentlich sonst Barfußschuhe getragen, aber da mag ich die Form und das Aussehen eigentlich nicht. Allerdings sind die Schuhe jetzt auch nicht unbedingt super günstig, deswegen meine Frage: kennt jemand Alternativen um die <75€ mit breiter Toebox und einem guten Style? Ich suche Schuhe, die nicht so super-dick gepolstert sind und einen eher flachen Aufbau mit 0 Grad Sprengung
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Achillessehne 2.0
Sorry, das ich das nochmal aufgreife, aber ich finde das ein interessantes Thema, welches immer wieder kommt, und wozu immer die gleichen Sachen geschrieben werden, die alle nicht verkehrt sind aber aus denen doch eher falsche oder unzureichende Schlussfolgerungen gezogen werden...was schade ist und die entsprechenden threads unnötig in die Länge zieht, wenn dann auch noch die Emotionen hochkochen. Ich versuchs mal einigermassen auf einen Nenner zu bringen; im Grunde sinds eh Binsenweisheiten: 1. In unserem Kontext sind Achillessehnenprobleme fast immer bedingt durch Überlastung a. durch zu lange Strecken, b. durch zu lange/steile Anstiege, c. zuviel Gewicht, Rucki/Körperfett, d. durch Umstieg auf zero drop/ Barfussschuhe, e. beliebige Kombi aus den vorgenannten Faktoren; 2. die Überlastung (Zustand der Überlastung=Sehnenreizung) besteht darin, dass die Wadenmuskulatur welche in der A.-Sehne mündet ihre Arbeit zu lange/gegen zuviel Widerstand (Gewicht)/aus ungünstigen Hebelverhältnissen heraus(bergauf/zero drop) verrichten muss; eine BElastung wird immer dann eine ÜBERlastung, wenn ein unzureichender Trainingsstatus ignoriert/übergangen wird. 3. die Sehnenreizung kann unter verschiedenen Aspekten therapiert werden: a. Ruhe/Ibus/Kälte/Tape/moderate Bewegung; ausreichend wenn die Belastung, die die Beschwerden verursacht hat, in Zukunft vermieden wird; b. siehe a., plus z.B. exzentrische Mobilisation (Treppenstufe), dynamic release Übungen mit der blackroll, Schwabbelmatte; aktive Übungen haben absoluten Vorrang vor passiven wie Dehnungen; Dehnungen bewirken nix ausser im Gelenk ein gewisses Bewegungsausmass (wieder)-herzustellen, die Koordinationsfähigkeit innerhalb des beteiligten Muskels wird dadurch nicht verbessert; c. Therapieziel: ein Trainings-/Beweglichkeitsstatus, der die Tätigkeit gestattet, welche die Beschwerden verursacht hat. Cave: SCHMERZFREIHEIT allein ist NICHT der Zustand, der die Wiederaufnahme der angestrebten Tätigkeit in der gewünschten Intensität/dem gewünschten Umfang gestattet; die Wadenmuskulatur muss idealerweise die Kraft/Ausdauer und die Beweglichkeit/Länge aufweisen, um die gegebene Last auch unter ungünstigen Hebelverhältnissen über den angestrebten Zeitraum mit der angestrebten Geschwindigkeit zu transportieren....erst dann ist das Therapieziel erreicht. 4. Prävention a. Training: Trainingsziel s. unter 3. Cave:..."die Wadenmuskulatur...."; Überlastungen sind im präventiven Training natürlich zu vermeiden; b. Laufen auf flachem Boden(Asphalt) möglichst vermeiden, da dort der Fuss immer im exakt gleichen Winkel aufgesetzt wird, was zu Reizungen an der Sehnenkante innen/aussen führen kann; falls nicht vermeidbar, auch mal absichtlich wechselweise mehr die Innenkante und die Aussenkante der Füsse belasten (sieht halt komisch aus, kann aber auch bei schon vorhandenen Schmerzen helfen). c. im untrainierten Zustand zero drop vermeiden, oder die Anforderungen entsprechend reduzieren, oder zu Tourbeginn noch ein Fersenkissen unter die Innensohle platzieren; d. im untrainierten Zustand die Anfangsbelastungen entsprechend dosieren und sich zu nur moderaten Steigerungen zwingen. Abschlussbemerkung: Ich sage nicht, dass im Einzelfall nicht auch umfangreiche Körper-/Haltungsanalysen sinnvoll sein können; meiner Erfahrung nach sind die Probleme mit der Achillessehne jedoch meistens einfacher gelagert, und die beteiligte Muskulatur muss "nur" in einen der Belastung adäquaten Zustand versetzt werden.
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Kompakte Badeschlappen?
Z-Trail, gibts immer wieder im Abverkauf. Btw, auch das sind Barfußschuhe...
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Kompakte Badeschlappen?
Barfussschuhe habe ich schon, sind absolut nicht praktikabel. Wenn nass, komme ich da definitv nicht leicht rein..