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Wie ich meine Kamera zerstörte – offner Story-Thread
Ich bin über Umwege in diesen alten Faden gestolpert und habe leider etwas beizutragen...und zwar haben wir eine Testreihe gestartet, welches Wasser die RX100 killt. Wir waren 2024 auf Stewart Island unterwegs und grade vom Northwest Circuit auf den Southern Circuit gewechselt. Morgens ging es gut gelaunt an der Doughboy Bay Hut los in Richtung rauf auf den Doughboy Hill. Oben angekommen, haben wir uns wie bolle gefreut, dass der Tag diesmal so entspannt los ging (dazu gibt es noch eine andere Geschichte) und dann ist dieses Bild entstanden: Das war ca. 30 Sekunden bevor uns aufgefallen ist, dass KEINE Kamera mehr am Hüftgurt von meinem Partner hängt. 🥲 Erstmal hab ich natürlich meine aufgenommenen Bilder und Videos auf dem Handy gesichtet, um rauszufinden wann wir sie zuletzt hatten. Schlechte Nachricht: Das letzte Bild mit Kamera ist ca. 400hm weiter unten entstanden: Also sind wir bis zum Aussichtspunkt zurückgelaufen und haben den Weg abgesucht. Nix. Am Aussichtspunkt wieder umgedreht und zurück nach oben: Fehlanzeige, keine Kamera. Dafür jetzt richtig viel Regen. Entsprechend war auch die Laune so richtig gut, der Track wurde immer nasser und nasser. Nach 11,5h auf der nächsten Hütte haben wir dann zumindest unsere Kontaktdaten hinterlassen, falls die Kamera zufällig jemand findet. Und tatsächlich: zwei Wochen später meldet sich eine unbekannte Nummer: "Hey, ich glaub ich hab eure Kamera gefunden". Nach mehreren Tagen Matsch-Bad war die Kamera natürlich hinüber, aber immerhin haben wir die SD-Karte mit den Bildern retten können. Als kleine Nachgeschichte, auch wenn es nicht mehr beim Wandern passiert ist: Wir hatten nach Neuseeland noch einen Tauchurlaub geplant und die RX100 ist auch unsere UW-Kamera. Also habe ich versucht sie in NZ noch zu ersetzen. Das hat soweit auch geklappt, nur dass ich "nur" das Nach-nach-Nachfolgermodell bekommen habe, die RX100 IV. Um die in unserem UW-Gehäuse zu benutzen, müssen da aber andere Silikon-Inserts rein, die wir natürlich nicht dabei hatten. Mit den Inserts für die Ier funktioniert alles ausser der Ein-Knopf. Fürs Tauchen musste ich die Kamera also immer einschalten und dann ist Gehäuse packen. Und so hab ich sie dann noch in Neuseeland auf einem der ersten Tauchgänge geflutet, weil ich vermutlich zwischen den Tauchgängen beim rein/raus nicht ordentlich aufgepasst hab, dass nix in der Dichtung hängt. Also erste Kamera mit Süßwasser geschrottet, zweite Kamera mit Salzwasser geschrottet. Die Details erspar ich euch, aber wir haben dort NOCH eine neue Kamera und ein neues UW-Gehäuse gekauft, damit wir im Tauchurlaub Bilder machen können. Was hätten wir besser machen können? Hier zuhause hab ich die Kamera selbst immer noch zusätzlich mit nem Karabiner gesichert, damit ich mich nicht auf den Klett an der Hülle verlassen muss. Das weiß mein Partner jetzt auch. 🙃 Ich bin übrigens kürzlich beide Kameras gegen Porto noch über Kleinanzeigen an Bastler losgeworden. Vll habe ich damit ja noch zu einer lebensverlängernden Organspende beigetragen. ❤️🩹
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[Erledigt][Suche] Sony RX100 VII
Ich suche nach dem neusten Modell der Sony RX100 Reihe (VII/M7). Meine RX100 der ersten Generation hat mich jetzt viele Jahre begleitet, aber ich würde mich da gerne ein bisschen verbessern und mit dem stärkeren Zoom spielen Danke schon mal!
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Rucksack Hyberg Attila - kurzes Fazit
Gast erstellte Thema in AusrüstungHi, da ich gerade per PM nach meiner Meinung zu dem Rucksack gefragt wurde und die Muße hatte etwas ausführlicher zu antworten, stelle ich das gleich mal der Allgemeinheit zur Verfügung. Meine Erfahrungen mit dem Attila beruhen auf einer 7-tägigen Trekkingtour in Portugal mit Zelt, Nahrung, Wasser und allem drum und dran im Rucksack. Sie sind selbstverständlich hochgradig subjektiv. Ich besitze ein paar andere Rucksäcke, allerdings keinen weiteren in der Gewichtsklasse, so dass mir der direkte Vergleich aus persönlicher Erfahrung fehlt. + Sauber verarbeitet, jede Naht sitzt, die Verarbeitung ist sorgfältig und stabil ausgeführt Das 210 Gridstop ist mMn so ziemlich das beste Material für einen (ultra)leichten Rucksack. Stabil, leicht, (fast) wasserdicht. Und dazu sieht es noch schick aus - was will man mehr? Es gibt alle (Kompressions)Bänder und Schnalle, die man so brauchen könnte. Alles was du nicht brauchst, kannst du abschneiden (was ich nicht getan habe). Trotzdem sieht der Pack verhältnismäßig aufgeräumt und puristisch aus - gefällt mir sehr gut. Sitzt (bei mir) super. Ich glaube die Polsterung an Hüft- und Schultergurten dürfte 10mm Mesh sein - jedenfalls angenehm dick, dazu sind Hüft- und Schultergurt recht breit geschnitten. Beide Gurte sitzen bei mir also angenehm und drücken nicht. Das am Hüftgurt eingesetzte System zur besseren Druckverteilung (zwei parallel laufende Gurtbänder die an der Steckschnalle zusammenlaufen) funktioniert sehr gut. Ich habe den Rucksack auf einer Mehrtageswanderung mit ca. 12-13 Kg getragen, das ging noch recht gut. Ich denke die angegebenen 14kg sind realistisch, wahrscheinlich gehen für kurze Zeit auch noch 1-2 Kg mehr. Alle Gurte laufen sauber, Reißverschlüsse ebenfalls. Durch die vielen Riemen lässt sich der Pack in alle Achsen sehr gut komprimieren. Die Seitentaschen sind ein Traum. Schön groß, mit einem festen Gummizug im Rand, nach vorne etwas abfallend - wenn du nicht allzu steif bist, kommst du gerade so an die Wasserflasche dran. Das Preisleistungsverhältnis ist, vergleichen mit den anderen gängigen ultraleichten Rucksäcken in der Qualitätsklasse, herausragend. Das Gewicht stimmt. Inklusive der Schaummatte im Rücken 560g, ohne Matte 530g. + - Der Schnitt ist hoch und schmal. Das ist natürlich für die Gewichtsverteilung besser und führt auch zu weniger seitlicher Reibungsfläche auf schmalen Pfaden, ich persönlich hätte ihn mir aber etwas breiter gewünscht. Es passt aber trotzdem ganz gut was rein. Das tatsächliche Volumen dürfte mit der Angabe vom Hersteller schon etwa hinkommen - schätze ich. Dann ist der Rucksack allerdings auch recht hoch befüllt, sprich der Rolltop-Kragen bis oben hin voll und nur mit 2-3 Drehungen verschlossen. - Die Hüftgurttaschen sind wohl ein Konstruktionsfehler?! Anders kann ich mir das nicht erklären. Verrückterweise sieht es auf den bei Greenline existierenden Fotos anders aus, dort sind die Taschen mit Abstand an den Hüftgurt genäht. Das Problem bei "meiner" Version des Rucksacks ist jedoch, dass die Hüftgurttaschen beide nur unten vom Hüftgurt abgesetzt sind. Oben, wo der der Reißverschluss sitzt, aber nicht. Dort liegen sie quasi direkt am Hüftgurt an. Das führt dazu, dass der obere Teil der Hüftgurttaschen bei geschlossenenem und angezogenen Hüftgurt unter Spannung steht. Man kann den Reißverschluss zwar öffnen, aber nichts in die Tasche stecken oder herausholen. Dazu muss man den Hüftgurt öffnen und auch dann ist das bei etwas dickeren Gegenständen ziemlich fummelig. Ich nutze Hüftgurttaschen in erster Linie für meine kompakte Kamera (Sony RX100) und finde es wahnsinnig praktisch, diese so einhändig und schnell zur Hand zu haben. Daher waren mir die (auf den Fotos großzügig erscheinenden Hüftgurttaschen) sehr wichtig. Umso ärgerlicher ist es, dass ich sie so kaum nutzen kann. Jedenfalls nicht für meine Kamera. Wenn ich die Kamera durch den eng anliegenden Reißverschluss in die Tasche gefummelt habe und den Hüftgurt stramm ziehe, steht die Tasche oben (und damit auch die Kamera) stark unter Spannung und drückt durch den Gurt auf den Hüftknochen. Unangenehm. Zum Herausholen müsste ich wie gesagt den Hüftgurt öffnen und die Kamera mit zwei Händen umständlich herausfummeln. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, die Taschen oben auch abzusetzen (Mehrgewicht vermutlich im einstelligen Grammbereich)! Das versuche ich jetzt mit Hilfe meiner Freundin noch zu beheben, also eine der Taschen oben vom Hüftgurt abtrennen und mit der Hand und einem Stück zusätzlichen Gridstop Nylon wieder annähen. Ich hoffe, Sie kriegt das hin, ich nämlich eher nicht. Ich habe Greenline deswegen auch angeschrieben und das Problem erklärt - leider keine Reaktion. Wie gesagt, sonst ist der Rucksack wirklich gut und ich kann ihn weiterempfehlen, für das Geld ein sehr gutes Produkt, aber diese Sache mit den Hüftgurttaschen ist wirklich ärgerlich. Zumindest für mich. Schmaler Objekte als eine RX100 (z.B. Riegel, Sawyer mini Filter, o.ä. gehen so gerade noch in die Taschen rein. Fazit ist: Wenn man die Hüftgurttaschen nicht intensiv nutzen will, ist das Teil definitiv sein Geld wert und dürfte ob seiner Robustheit ein langjähriger Begleiter werden. UPDATE: Habe den Hersteller nochmal angeschrieben und noch am gleichen Tag eine Antwort erhalten. Er entschuldigt sich dafür, dass die erste Mail wohl irgendwie untergegangen ist. Es handelt sich um einen Produktionsfehler, der Rucksack wird umgehend kostenfrei ausgetauscht, bzw. nachgerüstet. Somit zeigt sich zum einen auch der Kundenservice als sehr gut, zum anderen ist mein einziger richtiger Kritikpunkt am Attila nichtig. Mein aktuelles Fazit lautet also: Ein sauber verarbeiteter, gut sitzender, stabiler, (ultra)leichter Rucksack der mit einem top Preisleistungsverhältnis und einem guten Tragekomfort punkten kann. Habe lange überlegt und recherchiert, bevor ich zugeschlagen habe und würde es bedenkenlos wieder tun. Nachtrag: Selbstverständlich habe ich keinerlei persönlichen Bezug zum Hersteller und habe den Rucksack zum vollen Preis mit eigenen Mitteln erworben. -
PCT Packliste 2025
So, etwas spät, aber besser als nie: nochmals vielen Dank für eure Antworten! Ich dachte falls jemand den Thread mal findet ist es vllt hilfeich, wenn ich eine kurze Zusammenfassung gebe was funktioniert hat und was nicht. Ich bin von April 2025 den Großteil des PCT gelaufen (paar Skips, insgesamt ~4000km und 120k hm) und nach gut 5 Monaten im September an der Kanadischen Grenze angekommen Das war die Packliste - ist nicht ganz aktuell (Veränderungen siehe unten): https://lighterpack.com/r/pqud7s Temperaturen: Ich hatte einen Temperatur Tracker dabei, weil ich gerne paar Daten zurück geben wollte an die Community - ich fand die Diskussionen über zu warm / zu kalt immer schwierig, weil ja jeder anders empfindet. Leider hab ich den gegen Ende verloren und damit leider auch keine Daten zu Temperaturen. Was allerdings korrekt ist: man muss auf -5°C bis 40°C vorbereitet sein. Die Nächte in der Wüste (April) waren oft unter Null, wie auch in den Sierras und gegen Ende noch 1-2 mal. Sonne: Ich hab extrem helle Haut, war aber mit Langarm Shirt und kurzer Hose + Sonnencreme glücklich. Beste Investition war der Sunday Afternoons - Ultra Adventure Hat. Essen: macht euch keine Sorgen. Wir wollten immer mal wieder Pakete schicken, was aufgrund von vor abendlichen Bieren und der Deutschen Post Konkurrenz machenden Öffnungszeiten fast nie geklappt hat, aber letztendlich kommt man auch ohne ein einziges Paket durch. Die Versandgebühren sind dermaßen hoch, dass es sich oft noch rechnet in dem teuersten Mini Markt einzukaufen statt günstig zu shoppen und zu verschicken. Ich war vegetarisch unterwegs - kein Problem und auch vegan geht - man ist dann halt etwas eingeschränkter & muss sich vllt mehr online besorgen. Rucksack: habe meinen HMG Windrider von 40l auf ~50l mittels angenähtem DCF verlängert und das hat wunderbar funktioniert. 50l war für mich auch das Optimum an Platz - ich war zwar leicht, aber nicht UL unterwegs - siehe Zelt, das schon etwas mehr Platz weggenommen hat. Zelt: war extrem zufrieden mit dem Durston X-Mid 2 pro (DCF Boden). 2 Wochen mit zwei Personen hat gepasst und ansonsten hab ich mich über den vielen Platz sehr gefreut. Haltbarkeit: entgegen einiger Kommentare die ich im Netz gefunden habe glaube ich nicht, dass es möglich ist ohne groundsheet Löcherfrei durch den PCT zu kommen. Ich hatte einige, aber Dyneema tape hat alles geflickt. Ein Reißverschluss hat an der Grenze Washington-Oregon aufgegeben - wie etwa bei jedem mit nem Durston Zelt - konnte mit ner Zange aber gefixt werden und Durston hat mir dann ein Repair-Kit kostenlos auf den Trail geschickt. Isomatte: bin mir der Uberlite gestartet - das war aber ne absolute Katastrophe (ja, alle Kommentierenden hatten recht hier!) - 1. gleich undicht, 2. viel zu kalt für mich und 3. sehr unangenehm auf nackter Haut. In Kombination aus 2&3 habe ich dann gleichzeitig geschwitzt und gefroren, richtig unangenehm. Bin nach 1 Woche quasi ohne Schlaf auf die NeoAir Xlite NEXT umgestiegen - die hat fast jeder auf dem Trail und zurecht! Bequem, stabil und trotzdem ok leicht. Ich musste meine einmal flicken, war dann aber dicht bis heute und viele haben ihre bei Trail Days ersetzen lassen. Tip: mit GearAid Nahtdichter, die Klebestelle überlebt jede Isomatte - insbesondere am Ventil viel besser als diese Patches. Quilt: Katabatic Flex 22 - gab vllt ne Hand voll Nächte in der ich es gerne wärmer gehabt hätte, aber ansonsten perfekt. In wärmeren Nächten, gerade ab Norcal war ich extrem glücklich das komplett aufzippen zu können und als Decke zu benutzen. Andere haben dann auf ein leichteres Quilt/Schlafsack gewechselt. Cowboycamping: hab ab und zu mal cowboy gecampt, vllt max. 15-20 mal von 125 Zeltnächten. Am Ende hab ich einfach mein Zelt als Groundsheet genommen, weil man darauf dann auch Platz hat sein ganzes Zeug auszupacken ohne dass alles komplett eingesaut ist. Sitzpad: hatte 4/7 Segmente des Gossamer Gear Thinlight Foam Pad - 1/8". Musste ich einmal ersetzen, aber hat sich extrem gelohnt für diverse Nickerchen und Abends fast immer als Ablageplatz beim Einräumen vom Zelt. Klamotten (getragen): Voormi River Sun war ideal, musste aber nach der Hälfte ersetz werden - dann ist es nicht nur außeinander gefallen, sondern hat auch gestunken. Davor war ich damit sehr glücklich. Selbst ich als stinkender Hiker habe die Leute mit Kunstfaser-hoodies am Geruch erkannt - ich würde nur was mit Merino-Anteil nehmen, aber letztendlich stinkt eh alles - die einen dann bisschen mehr, die anderen weniger. Hatte ne Merino Laufhose, die zerfällt aber in kürzester Zeit und man läuft mit mehr Löchern als Hose rum. Würde ich nächstes mal auf Kunstfaser gehen. War sehr glücklich mit einer kurzen Hose und hab mir eigentlich nie ne lange gewünscht. Nur im Schnee hab ich ab und zu mal die Regenhose drüber gezogen. Es wird einem beim Laufen einfach so schnell warm. Regenjacke Tip: https://rockfront.eu/product/rain-hoody/ ok günstig, leicht und dicht. Achtung fällt riesig aus! Klamotten (Rucksack): hatte dabei: Puffy (Rab Mythic G - teuer, aber perfekt!), Alpha Fleece (90er, nach Norcal weg geschickt), 1 Merino T-Shirt. War bis Norcal sehr happy Fleece & Puffy zu haben, aber mir ist auch gerne kalt. Hatte ne selbst genähte Alpha Hose dabei (90er), die war aber dermaßen warm, dass ich sie nur 1-2 mal getragen ab und nach den Sierras dann heim geschickt hab. Regenhose falls es zu kalt war hat schon genug gebracht, wenn es mal kälter war. Bestes Item: gestrickte Wollsocken zum Schlafen, die haben mich den gesamten Trail begleitet. Danke an meine Ex-Schwiegermutter :-) Klobedarf: Bidet + Trowel & bisschen Klopapier war meine Wahl und würde ich wieder machen. Eispickel & Microspikes: kommt natürlich immer aufs die Schneemenge und die eigene Erfahrung an. Wir hatten nicht mehr viel Schnee, aber war trotzdem happy in KMS ne Camp Corsa mitgenommen zu haben - die wollten mir dann ne bessere, teurerer andrehen, aber ganz ehrlich ich hab die nur für den Notfall dabei und zwei, dreimal Schnee runter rutschen dabei - Self Arrest funktioniert einwandfrei mit der, da ist ne tolle Ergonomie und eine bessere Hacke nicht notwendig (solange es schon genug Fußstapfen gibt). Super gut: Black Diamond Distance Spikes. Funktionieren und sind leichter als alle anderen Micro-Spikes. Luxuszeugs: Kamera: hab ne kleine Sony RX100 iii mitgenommen und war glücklich damit (auch wenn ich traurig bin nicht die Qualität meiner größeren Olympus Kork Ball: tut echt gut, aber hab ich letztendlich verschenkt, weil so selten genutzt. Mini Handtuch: war sehr (!) glücklich eines dabei zu haben, allerdings nicht als Handtuch (braucht man echt nie), sondern um mich Abends damit abzuwaschen. Da bin ich am Ende auf einen auf den Trail gefundenen Mikrofaser Lappen (20x20 cm) umgestiegen, das hat gereicht. Alternativ dazu haben viel nen Liner für den Schlafsack benutzt, aber ich fands angenehmer sauber in meinem großzügigen Quilt zu schlafen. Must haves: Nähset: ich kann nicht mal mehr zählen wie oft ich Klamotten und meine Schuhe geflickt habe. Selbst für Zelt, und meinen Rucksack hab ich es mal gebraucht. Ohrstöpsel nicht vergessen. Wenn die ganze Nacht Rehe ums Zelt "schleichen" wird man ohne verrückt - hilft natürlich auch gegen schnarchende Wanderer Schmerztabletten: hab ich zum Glück wenig gebraucht, aber für die paar Tage wenn die Füße sonst gar nicht mehr funktioniert haben ein Segen. Tipp von Blaze Physio: Ibus + Tylenol (Paracetamol) in Kombination - wirkt wunder! Leukotape: ja selbst ich der nie blasen bekommt hab es letzendlich ein paar mal gebraucht. Hat aber auch hervorragend zum Schuhe flicken getaugt (ja die Brooks Cascadia fallen schnell außeinander). Pack Liner: ein Müllsack reicht wirklich Olivenöl!!! Garmin Inreach: klar super für den Notfall, aber auch wenn man es dafür nicht braucht: fast jeder hat so ein Ding auf dem Trail und die Kommunikation läuft in weiten Teilen darüber. Zum Mittagessen, Abends Campen, für Hitches, Hotelbuchungen usw. verabreden - das macht das soziale Miteinander einfach tausendmal einfacher wenn es mal wieder keinen Handyempfang gibt (oft!) DEET & Kopfnetz in den Mückengebieten. Gegen manche von den Mosquitos hilft wirklich nichts anderes - und ja wir haben alles ausprobiert und ja, es war die Hölle!!! Extra Tipp: Falls ihr den PCT wandert: direkt mal "Blaze Physio" speichern. Morgan hat nicht nur mir sondern auch so vielen Leuten geholfen den Trails beenden zu können, das sind gut angelegte Dollars. Sie gibt einem hilfreiche Tipps und Übungen, die auch auf dem Trail umsetzbar sind. Mehrere meiner Wanderfreunde haben die Online-Termine in Anspruch genommen und auch die waren hilfreich. So das war's. Sollte es Fragen geben - auch zu allem hier nicht erwähnten nur her damit. Aber wie Sabi schon erwähnt hat: nicht zu viele Gedanken machen, wie lange man auch vorher überlegt welche Zeltheringe ideal sind, die verliert man eh und man bekommt das meiste irgendwie auf dem Trail. Und zur Not findet mal quasi alles in Hikerboxes - hab Leute getroffen die fast ausschließlich daraus gelebt haben. The Trail provides stimmt Cheers
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Akkulaufzeit Sony RX100 in ausgeschaltetem Zustand
Meine Sony RX100 III (V2) ist zwischendurch immer mal wieder ein paar Monate nicht im Einsatz (hmmm, ich sollte wohl meine Prioritäten im Leben überdenken ). Wenn ich sie dann wieder in Betrieb nehme, ist der Akku häufig komplett leer, obwohl ich ihn vor der "Stilllegung" aufgeladen hatte. Das kommt mir seltsam vor. Bei anderen Kameras und Geräten hält der Akku in ausgeschaltetem Zustand sehr viel länger. Ist dieses Verhalten normal oder stimmt etwas mit meiner Kamera oder dem Akku nicht?
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PCT 2024 - noch eine leichte Packliste
Naja das ist so eine Sache, kommt immer darauf an, welchen Qualitaetsanspruch man an die Fotos / Filme hat, die RX100 kann schon Beides sehr gut, ich habe sie auch haeufiger ungeachtet der gut 300g mitgenommen, da ich aber haeufiger auch in Schweinewetter unterwegs bin, fand ich halt eher nervig, dass ich sie bei richtig miesem Wetter in der Huelle lassen musste und auf die Gopro zurueckgreifen und beim Paddeln durfte sie wegen Schwimmer eh nicht mit. Innzwischen kommt sie auf Touren fast gar nicht mehr mit (da habe ich ne wasserdichte, stossfeste TG5 fuer), eher fuer andere Aufnahmen, wuerde es mir wahrscheinlich ueberlegen, wenn ich das 1. Mal in eine Gegend fahre, wo ich gigantische Bilder erwarte. Was mir eher auffaellt, dass im Bildbereich nix wirklich Toughes dabei ist, die Osmo ist ja auch recht filigran im Vergleich zu Gopro (ich glaube ich wuerde das Ding rel fix zerlegen) und meie auch, haette keine hoehere IPX-Klasse oder ? Ich wuerde mir ueberlegen, mal mit der Osmo ein paar Pics zu machen und zu schaun, ob einem nicht die Qualitaet reicht, dann die RX100 zuhause lassen, oder die RX100 mitnehmen und dann ne Gopro statt der Osmo mitnehmen, dann hat man was Toughes, was man auch bei Schweinewetter benutzen kann. Aber bei Video/Pic hat jeder seine eigenen Ansprueche. Die Easton Nanos sind tolle Zeltnaegel in haerteren und mittleren Boeden und es gibt viele die mit den Dingern unterwegs sind (dann wuerde ich aber ueberwiegend die 22 cm empfehlen) aber wenn der Boden richtig locker ist, sind gute Y-Heringe besser (wobei ich eher die Zpacks Sonic7 oder die HB nehmen wuerde) und alle in 18 cm, aber die in der Liste stehenden Groundhogs sind schon ok, wobei ich die 6 UL gegen Normale tauschen wuerde, bei den Mini sind schon die Flanken sehr schmal btw sind die HB einen Tick leichter, dafuer bei im Starkwind weggeschleuderten Heringen die blauen Sonic am Besten wiederzufinden, habe schon alle 3 viel verwendet. Aber wenn man weiss, dass man auf einer Tour ueberwiegend auf haerteren und mittleren Boeden zeltet...
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PCT 2024 - noch eine leichte Packliste
Was die Electronik betrifft, kann ich das sehr gut nachvollziehen, sieht bei mir aehnlich aus, nur dass meine RX100 meist zuhause bleibt, dafuer ne TG5, keine Osmo, dafuer ne Gopro, kein Netzteil, dafuer Panel und entsprechend statt einer NB10000 2 NB5000, die Keys togo ist wirklich klasse, unkaputtbar, lange Laufzeit und auch Sand, etwas Spritzwasser kann ihr nix anhaben. Ultrapod ist auch klasse, nicht nur 3 Bein, mit dem Klett bekommt man es auch an Aeste, Zaunpfaehle, Wanderstock usw Meine Keys togo wiegt 181g, nicht 208g, ich nehme an, das RX100 Gewicht ist mit Tasche ? (meine 2er wiegt ohne 280 g) btw Akku 24g, nicht 30g Wo Du bei Electronic Einspar-Potential hast, ist bei den Kabeln und wenn Du Micro-SD-Karten nimmst (in der RX100 mit Adapter) dann kannst Du nen Micro-SD-Card-Reader nehmen, deutlich leichter / kleiner.... Versteh ich das richtig, Du willst den Ursack in den Naturschutz-Gebieten, in denen er als Baerenkanister anerkannt, verwenden ? (sonst reichte ja ein Si-Nylon-Sack) und in den restlichen Naturschutz-Gebieten den BV500 ? Den Tensor-Tausch verstehe ich noch nicht, wiegen doch nach Deinen Angaben gleich... Wasser wuerde ich noch umstellen, Befree auf Squeeze (zuverlaessiger), 1 L Pet auf 2 l Evernew
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Ultralight & Fotografie
Moin! Da draußen ist es schön – und das lohnt sich festzuhalten. Ob mit dem Smartphone, einer Sony RX100, oder auch der Vollformat-Kameraausrüstung inklusive verschiedener Objektive, Stativ und Filter. Ich dachte mir, ich richte mal diesen Faden für alle der letzteren Truppe ein! Für diejenigen, die UL unterwegs sind, aber ihre ambitionierte Kameraausrüstung nicht missen wollen. Leute, die gut und gerne extra an Fotozeugs schleppen, was manch andere als Basisgewicht tragen. Es gibt uns, die Leichtwanderer und Schwerfotografen. Aber Info, wie wir es machen, ist immer schwer zu finden. Jetzt nicht mehr! Dieser Faden dient der Inspiration, für Fragen und Antworten, zum gemeinsamen Austausch. Also los! Um den Anfang zu machen – das hier ist mein Setup: https://lighterpack.com/r/h9mrip 3,33kg. Oder sogar 4,35kg, wenn das ganze Astrokit mit soll. Uff, schwer? Ja, aber auch uff, damit läuft’s! OT: Um vom Lesefluss nicht abzulenken, die genaue Erklärung als OT: Leichtere Vollformat-Kamera gibt’s eigentlich nicht. Und ist mir für Astro wichtig, sonst würde ich zu Fuji umschwenken. Ich schieße gern abstrakt, klein, fern – daher das (erstaunlich “leichte”!) 100-400mm. 24-105mm für den Rest, ultrawide ist trotz Landschaft nicht meins. Das 50mm für die Sterne, auch wenn das Astrokit nicht mit kommt, ich liebe Astro. Stativ muss, für Astro und Wasser, Filter auch für Wasser. Einzig L-Bracket und Shutter kann ich mir vorstellen zurückzulassen, aber hey, sie machen das Leben so viel leichter. Und achso, ich drucke und will verkaufen, geht also nicht nur aufs Mobilgerät. Das große Übel: Regen tut meiner Kamera weh. Brauch ich also noch’n Regenschirm für Regentage? Jetzt seid ihr dran. Ich hab auch direkt ein paar Fragen: Wie sieht eure Foto-Ausrüstung aus? Wie löst ihr das Batterieproblem? Viele mitnehmen, und/oder Powerbank? Ladet ihr Batterien mit der Powerbank direkt in der Kamera oder übers Ladegerät? Wie transportiert ihr eure Kamera? Wie greift ihr unterwegs darauf zu? Was tut ihr bei Regen? Einfach keine “moody” Bilder? Ist die Kamera wetterfest? Habt ihr eine Regenhülle oder einen Schirm dabei?
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Ultralight & Fotografie
Ich habe mich - aus diversen Gründen für eine APS-C-Kamera entschieden (Sony Alpha 6700) - und bei den kleineren Touren ging das gut aus, aber was ich noch nicht so ganz final entschieden habe ist, welche Objektive (sprich hauptsächlich welche Brennweiten) soll ich mitnehmen. Ich will ja möglichst alles Abdecken und am liebsten nichts Schleppen (Ja, eine Rx100 kann das, ist aber gerade nicht (mein) Thema) Da die Beiträge hier schon etwas älter sind würde mich interessieren, ob insbesondere die mit Vollformat oder APS-C Kameras bei ihrem System geblieben sind und welche Objektive sie hauptsächlich mitnehmen. Es wurde stellenweise angedeutet, würde mich aber dann doch interessieren, ob es dahingehend Veränderungen gab. Bist du da mittlerweile fündig geworden? Ich habe ein ähnliches Problem und noch nichts brauchbares Gefunden. Meine "Notlösung" ist ein Packsack im Rucksack. Was letztlich dazu führt, dass man sie auch zu Hause lassen kann.
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Neues Smartphone oder gar Kompaktkamera?
Ich fotografiere ja beruflich und auf Tour rel viel und auf Tour habe ich häufig den Vergleich mit Fotos von Anderen, die Diese mit teilweise teuren Smartphones von Samsung oder dem angebissenen Apfel aufgenommen haben (oder natürlich Eigenaufnahmen mit Smartphone) Letztendlich sind die Bilder von meinen Kameras gerade unter etwas problematischen Verhältnissen wie schlechtes oder Gegenlicht, bewegte Objekte, Nahbereichsaufnahmen, Nachtaufnahmen, Aufnahmen mit Fotoleuchten usw häufig schärfer, besser auflösend. Dazu kommt daß sie mir von der neutralen Farbgebung besser gefallen. Desweiteren ist für mich das Smartphone auch wichtig für Notfälle, entsprechend ist es mit vollem Akku sehr geschützt untergebracht, beim Paddeln für den Fall einer Kenterung an mir. Nun mal zu Gewichten : Meine üblichen Smartphones wiegen um 180 g (die von Anderen wie meinen Paddelbuddies häufig eine Ecke mehr) Die RX100 II 296 g, die Olympus TG5, die ich sehr häufig statt dessen bei habe, 253 g. Die häufig besseren Aufnahmen sind mir das Gewicht wert, dazu kommt, daß dadurch das Risiko das Smartphone zu beschädigen / zu verlieren o.A. sinkt, was wegen Thema Notfall, Kommunikation, Informationsbeschaffung richtig blöd wäre.
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Neues Smartphone oder gar Kompaktkamera?
Der Meinung war ich über längere Zeit auch - bis zu den letzten beiden Reise. Nein, ein Smartphone ist bei weitem nicht vergleichbar mit einer guten Kompakten wie z.B. der Sony RX100-Serie. der Zugriff bis zum Bild ist praktisch gleich schnell Die Linse ist bei der Kompakten deutlich besser gegen verschmieren geschützt als beim Smartphone. Macht mal Aufnahmen nahe zum Gegenlicht - mit dem Smartphone einfach sch... die Kompakte hat i.d.Regel ein besseres Objektiv das meist mit einem OPTISCHEN Zoom daher kommt. Die besseren SP haben zwar auch eine Telelinse, aber zwischen den festen Brennweiten wird fleißig gerechnet Die Farbabstimmung der Bilder ist bei den Kompakten erheblich weniger durch K(und mehr oder weniger)I gerne ins poppige verschoben Einzig bei Nachtaufnahmen haben die besseren Smartphones deutlich die Nase vorne. Was die noch aus minimaler Beleuchtung durch Mehrfachbelichtung und Software herausholen ist schon faszinierend. Ein Vorteil der guten Kompakten, der allerdings zumeist bei nur Wenigen ins Gewicht fällt sind die besseren Möglichkeit, das RAW-Bild später nachzubearbeiten. Gebe aber zu, das ist dei der Fragestellung hier eher nicht relevant. Speziell der 2. und 4. Punkt haben mich schon öfters mal (später) zu Wutausbrüchen veranlaßt 👿. Dagegen sind die Bilder einer ca. 10 Jahre alten Casio ZR-100 zwar etwas geringer aufgelöst, aber trotzdem hervorragend und Ausfälle wg. 2. und 4. sehr selten. Und viel schwerer ist sie auch nicht.
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TA 2021/22
Wenn du eine RX100 III hast, dann ist doch alles super! Glaubst du wirklich, dass deine Fotos mit einer Vollformat-Kamera "besser" werden? Die technischen Details sind oft egal, wie man an sehr sehr vielen Fotos von sehr sehr vielen Wanderungen sieht. Fotos werden nicht besser, nur weil sie mit einer vermeintlich besseren Kamera aufgenommen werden. Ich hatte im ersten Sabbatjahr eine Panasonic G5 mit dem Olympus 17mm F1.8 dabei. Fast alle Fotos sind mit Blenden um F4 herum entstanden. Nur eine Brennweite dabei zu haben war die beste Entscheidung, die ich getroffen habe damals. Das hat mich so viel weiter gebracht, und wie gesagt: Die Fotos hängen hier an der Wand und überzeugen, weil ich gezwungen war, mir Gedanken über die Bilder zu machen, und nicht nur einfach drauf zu halten und immer wieder dieselben üblichen Fotos zu machen. Hört sich absurd an, ist aber so: Mit nur einer Brennweite machen die meisten Leute abwechslungsreichere Fotos als mit einem Zoom. Man muss sich eben darauf einlassen. Du fängst plötzlich an, Fotos zu sehen, die du vorher nie gemacht hättest. (Fotografieren lernen = Sehen lernen.) Leider gab es damals nichts wirklich kleineres mit Sucher. Die RX100 mit Sucher war da gerade erst raus, und ich wusste noch nicht, was die kann. Du schreibst, dass dir die Kontrolle fehlt... Aber nichts ist wichtiger, als viele viele Erfahrungen mit deiner Kamera zu sammeln, und dann schon vor dem Foto zu wissen, was sie kann und was nicht! Darum lohnt es sich auch, eine Kamera lange zu behalten und Vertrauen in sie zu gewinnen. (Unter einem halben Jahr mit mehrmals mehreren Wochen Wanderungen kennt man eine Kamera nicht wirklich.) Lass dich nicht von der Werbeindustrie verwirren, die dir versucht zu suggerieren, dass du mit einer Vollformat Kamera bessere Fotos machen kannst. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn du mit einer Kamera-Objektiv-Kombi losziehst, die du nicht kennst, dann wirst du in den ersten Monaten viele Fotos verhauen, weil du einfach noch nicht weißt, wie die Geräte so ticken und was sie gut können und was nicht. Da hilft auch der bessere Monitor nix. Also Vorsicht vor dem Schein-Argument: "Das ist ein einmaliger Trip, da muss die allerbeste fette Kamera mit, die ich mir leisten kann". Schau dir mal die Fotos an, die du in deinem Fotografenleben bisher gemacht hast, und frage dich ehrlich: wären die mit Vollformat wirklich wirklich "besser" geworden? (Oder nur ein bisschen hochauflösender? Und auch dieser Vorsprung ist nicht so groß wie uns die Industrie eintrichtern will!) Fotos werden besser, d.h. aussagekräftiger und spannender, wenn der Kopf hinter der Kamera dazu lernt. Ich werde hier so grundsätzlich, weil ich das schon bei so vielen Leuten miterlebt habe, dass sie sehr viel Geld versenkt haben, aber doch nicht zufriedener wurden mit ihren Fotos, obwohl sie Riesenzeug rumgeschleppt haben. Und ich selbst gehöre dazu, ich habe 2002 meine erste Digikam gekauft und 2005 meine erste digitale Spiegelreflex, und seitdem mit allen großen Marken fotografiert. Ich habe alles durch, z.B. auch Safari in Namibia mit den richtig großen Tele-Tüten usw. usw. Im zweiten Sabbatjahr hatte ich dann nur eine Panasonic GM5 mit 20mm Pancake dabei, und Mann, war ich glücklich damit Jetzt bin ich seit über einem Jahr bei der RX100 IV gelandet, weil ich mir nach der langen Zeit mal den "Luxus" eines Zooms gönne und froh bin, auch mal mehr Weitwinkel zu haben. Aber ich profitiere jetzt immer noch von den Erfahrungen mit "Ein Jahr - eine Kamera - eine Brennweite". Weniger ist mehr, und wir sind ja auch in einem "Ultraleicht" Forum. Insofern bin ich hier auch On-Topic! Und nochmal: Hast du meine praktischen Einwände gelesen? Ich weiß keine gute Lösung dafür, und ich habe schon einige Weitwanderungen hinter mir. Unterwegs hast du meist andere Sorgen als deine Kamera zu pampern. Ich habe in all den Jahren auch bisher nur ein einziges Mal (!) jemanden mit schwerer DSLR und fettem Zoom gesehen, das war auf dem Bibbulmun Track. Die Frau war aber nach wenigen Tagen total genervt von dem Ding und hat es nach Hause geschickt. Auf allen anderen Long-Distance-Trails: Fehlanzeige. Ich könnte dir jetzt eine oder zwei Websiten nennen, wo ein Fotograf mit einer Vollformat Kamera auf dem Appalachian Trail war, aber das sind absolute Ausnahmen, und die Leute hätten auch mit einer RX100 oder einem Handy tolle Fotos hingekriegt. Der eine hatte seine Canon 5D II mit einem 35mm F1.4 dabei, also eine schwere Variante des Konzepts "Ein Jahr - eine Kamera - eine Brennweite". Die Fotos sind richtig gut geworden, aber es gibt vielleicht nur drei oder vier auf der Website, die er nicht auch mit einer RX100 hätte machen können. Das bringt mich zum letzten Punkt, der auch wieder voll zum Thema "ultraleicht" passt: Wer fotografiert (und damit nicht seinen Lebensunterhalt verdient), der tut gut daran, den Gedanken loszulassen, dass man unbedingt alle Fotos auch in den Kasten kriegen muss, die technisch möglich wären. Man wird leichter dadurch, dass man bewusst auf einige wenige Fotos verzichtet, für die man dann vielleicht nicht die nötige Technik dabei hat. Dieses Loslassen hat etwas Befreiendes, und man gewinnt dadurch Leichtigkeit und Offenheit und den Blick für Fotos, die man sonst nicht gesehen hätte, weil man zu sehr mit den fetten Foto-Geräten beschäftigt gewesen wäre. Schlusswort dieses elend langen Traktats: Das ist ja alles nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich stütze mich auf viele Erkenntnisse von vielen "echten" Fotografen, die leider im Dauerfeuer der Foto-Industrie und der Möchtegern-Youtuber/Blogger/Vlogger untergehen. Falls du etwas auszusetzen hast am "Handling" deiner Kamera, dann komm drüber hinweg, lerne damit zu leben, keine Kamera hat das perfekte Handling, das ist alles nur eine Idee der Industrie, um mehr Kameras zu verkaufen. Ich hatte bisher bei noch jeder Kamera irgendwas nerviges auszusetzen, aber es geht darum, dass man das hinter sich läßt und einfach Fotos macht und sich persönlich weiter entwickelt! In diesem Sinne: Weniger ist mehr (Was ich leider mit diesem langen Beitrag selbst nicht geschafft habe, aber ich weiß nicht, wie ich es kürzer hätte sagen können...) P.S. Nimm die RX100 III, die du hast, und kauf dir zusätzlich eine Osmo Action für Videos unter allen Wetterbedingungen! Wenn du damit auf den TA gehst, wirst du mir dankbar sein
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Leichte und kleine Knipse für die Trikottasche gesucht
Yes die RX100 Modelle koennen echt viel, den Sucher ab der III wuerde ich jetzt nicht so hypen, umgekehrt finde ich den Zubhoerschuh vom 2er Modell und die gegenueber den naechst Folgenden etwas mehr Brennweite besser, aber da muss jeder fuer sich schauen. Vom Smartphone knispen komme ich wieder immer mehr ab, fand ich ja ganz praktisch, Pics direkt in nem Geraet mit Email usw, aber der Anteil an unscharfen Bildern usw ist einfach hoeher gewesen, als bei den Kameras, Gopro(s) habe ich zusaetzlich bei. Da ich inzwischen viel mit Packrafts unterwegs bin, bleibt die RX100 II haeufig zuhause und statt dessen geht ne wasserdichte Olympus TG5 mit.
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Leichte und kleine Knipse für die Trikottasche gesucht
Als ich noch nicht komplett auf Handy-Bilder umgestiegen war, hatte ich zuerst eine Olympus EPL Systemkamera und dann auch die Sony RX100 - ich finde die RX100 bietet immer noch deutlich mehr als die Handyknipsen... Klare Empfehlung, auch was Preis/Leistung anbelangt (evtl gebraucht) die anderen guten Kompaktkameras Leica usw sind ja unmöglich teuer...
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Leichte und kleine Knipse für die Trikottasche gesucht
Ich hatte eine ganze Weile eine RX100IV im Einsatz. Die habe ich aber verkauft, als mein vorletztes Smartphone (Moto One Zoom) eingezogen ist. Aktuell habe ich ein Pixel 6 und betreibe außerdem eine Fuji X-T3 und eine X100F. Ich habe entschieden, dass für mich sinnvoller ist ein aktuelles Smartphone mit ordentlichen Fotofähigkeiten zu betreiben, als eine Kompaktkamera. Aber ich habe ja auch die Möglichkeit, auf eine ausgewachsene Kamera zuzugreifen, wenn ich das brauche. Die Vorteile von Kompaktkameras schwinden dahin, ich würde zumindest noch mal darüber nachdenken, das Budget für die Kamera in ein Telefon umzuleiten. Wenn es dennoch eine Kamera werden soll, was ich absolut versehen kann, dann würde ich wohl wieder zu einer RX100 greifen. Die Auswahl in der Reihe ist groß, die Preisunterschiede auch. Die erste und zweite Generation würde ich außen vor lassen, weil die noch keinen Sucher haben. Generation 3 und 4 haben m.E. außerdem auch das attraktivere Objektiv. Was sich ab Generation 5 im Detail geändert hat, weiß ich nicht mehr aus dem Kopf, das habe ich dann nicht mehr verfolgt. Auch weil die Dinger dann absurde Neupreise hatten. Ansonsten gibt es ja wahrscheinlich kaum ernstzunehmende Markbegleiter. Panaleica waren glaube ich, neben Sony, so ziemlich die Letzten, die noch ernsthaft Kompaktkameras gebaut haben. Aber ich glaube nicht so miniaturisiert, wie die RX100-Reihe.
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Ladegerät für Sony NP-BX1 Akkus
Da hier im Forum viele Hiker eine kleine Sony RX100 verwenden, habe ich als leichtgewichtige Variante zu meinem Patona Ladegerät mit nur einem Ladeschacht eine leichtgewichtigere Variante von Nitecore gefunden mit Doppelladeschacht (vorn & hinten). Ist das Nitecore USN2 für die flachen Sony NP-BX1 Akkus. Angegeben mit 54g, gewogen 55g 😀. Das Patona wiegt mit langem Stromkabel 134g. Ok, mit kürzerem Stromkabel, falls es das gibt, könnte man beim Patona noch ein paar Gramm einsparen 😀.
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Ladegerät für Sony NP-BX1 Akkus
Das hatten wir schon bei dem Thread ueber die Kamera, hatte ich auch drauf hingewiesen, mit dem Akku kommt man ja selbst bei viel Displaybenutzung bzw Blitz auf > 200 Aufnahmen und dann eben abends wieder mit PB laden, aber es gibt halt Leute, die machen wohl deutlich mehr Aufnahmen an einem Tag und wollen dann abends 2 Akkus schnell wieder geladen haben. Da kaeme ich nicht mehr zum Laufen oder Paddeln, aber beim Paddeln habe ich auch schon mal abends 2-4 Gopro-Akkus und das waere mir auch zu umstaendlich, die nacheinander in den Gopros zu laden...ich kann es also schon irgendwie nachvollziehen...und wenn man ne 300g RX100 mitschleppt, kommt es ja auf die 50g fuer´s Ladegeraet auch nicht mehr an
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Vergleich Samsung S23Ultra, iPhone15ProMax und Sony RX100VII - Tele und Tele-Makro
Versteh ich nicht, hat doch nen Akku, der intern via USB geladen werden kann, habe bis heute fuer meine RX100 II keinen 2. Akku
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Professionelle/ semiprofessionelle Outdoorfotografie beim UL Trekking
OT: @milamber War doch recht sachlich, ohne, dass sich Menschen als Experten aufspielen wollten. Nur bei dir habe ich ehrlich gesagt den EIndruck, dass du dich als Experte siehst und auf andere etwas hinunterschaust. Deinen Bildern nach zu Urteilen schätze ich auch mal stark, dass du hier im Forum zu den Fotografie-Experten zählst. Unter anderem mit der Forderung nach guten Landschaftsfotografien aus der rx100 und dem Abtun von gelieferten Bildern als Urlaubsschnappschüsse, dem Unterstellen der Sinnlosigkeit einer Diskussion, etc. und dann solchen Fragen erweckst du bei mir allerdings den Anschein, dass du andere Meinungen deshalb weniger schätzt. Die Diskussion hier sollte aber meiner Meinung nach unabhängig der persönlichen Skills geführt werden. Wobei ich in gewisser Weise noch mitgehe, ich finde auch nicht, dass die verlinkten Fotos sonderlich gute Landschaftsfotografien sind. Zweifellos sind aber zumindest einige der Fotos Landschaftsfotografien, das abzustreiten wirkt auf mich ehrlich gesagt schon fast etwas arrogant. Welche Fotos der von dir verlinkten Fotografen wären denn deiner Meinung nach nicht mit einer kleineren Kamera umsetzbar gewesen? Die meisten davon ließen sich in meinen Augen mit der nötigen Expertise auch mit kleineren Kameras machen. Zumindest so, dass bei Web-Ausgabegrößen der Unterschied nicht auffällt. Die besten Landschaftsfotografien werden zwar nicht damit gemacht sein, das liegt aber daran, dass es den Leuten, die wirklich in der Fotografie drin sind, in der Regel mehr wert ist eine größere Kamera mitzunehmen. Wenn man die Diskussion unnötig findet, kann ich das auch noch einigermaßen verstehen. Allerdings scheinst du die Diskussion sinnlos zu finden, weil anderen Teilnehmern die nötige Expertise fehlt, um etwa ein gutes Landschaftsfoto zu erkennen. Meiner Meinung nach ist die Diskussion höchstens unnötig, wenn sie auf das bloße an den Kopf werfen der eigenen Präferenzen hinausläuft. Ohne das ich dir das jetzt unterstellt habe, der Ruf nach guten Landschaftsfotografien aus der rx100 und die Art der Abfertigung der gelieferten, kann schon den Eindruck erwecken, als ob du der Meinung wärst, dass gute Landschaftsfotografien mit der Kamera nicht möglich seien. Obwohl dir ja vermutlich bewusst ist, dass es in vielen (Licht-)Situationen auch mit der rx100 problemlos möglich ist Bilder zu machen, die sich bei üblichen Ausgabeauflösungen nicht von Fullframe unterscheiden lassen. Genauso gibt es natürlich Situationen, in denen die rx100 eindeutig den kürzeren zieht. Das Ding ist ja, dass es hier darum geht was die Kamera kann, nicht was der Fotograf kann. Klar machen die bessere Bilder (so weit man überhaupt objektive Qualitätsurteile bei Bildern fällen kann), als die meisten hier. Aber zum einen denken die meisten hier wohl auch nicht, dass sie es besser könnten. Und zum Anderen, würden die auch bessere Bilder machen, wenn sie eine rx100 nutzen würden. Bei den meisten Aufnahmesituationen würden die es wahrscheinlich auch schaffen, dass du keinen Unterschied bei der Betrachtung im Web feststellen würdest zwischen rx100 und was auch immer die nutzen. Der Wert und immense Aufwand hat bei denen halt nicht unbedingt so viel mit der Kamera zu tun, um die sollte es aber ja in erster Linie hier gehen denke ich. Bei den dir verlinkten wird auch viel Aufwand bei der Bearbeitung betrieben würde ich mal sagen. Welche Ergebnisse damit erreichbar sind, ist bei der Wahl der Kamera aber ja nicht so wichtig. Back to Topic: Soll in diesem Thread nur präsentiert werden, wer was nutzt oder präferiert, oder sollen Empfehlungen abgegeben werden? In ersterem Fall kann man sich einiges an Diskussionen sparen, in zweitem braucht man allerdings mehr Informationen. Einiges wurde ja schon angesprochen, wie die gewollte Ausgabegröße, was man Maximal bereit ist zu tragen usw. Was die richtige Kamera ist, kann man wohl nur von Fall zu Fall entscheiden. Um dann aber auch noch meinen Senf in die Runde zu werfen: Wer eine Kamera sucht um beim Trekking Fotos zu machen, dem würde ich auch die rx100 empfehlen. Wer nach einer "guten Kamera" sucht um beim Trekking "gute Fotos" zu machen, dem empfehle ich eine Sony a6500 oder ähnliche Systemkameras mit APS-C Sensor. Und wer dann noch was besseres sucht, sollte in der Lage sein selbst zu entscheiden, was er probieren will, sonst wird er vermutlich auch keine besseren Bilder machen mit einer schwereren/teureren/größeren Kamera. Mir persönlich würde das fotografieren mit einer rx100 oder ähnlichem allerdings keinen Spaß machen. Hole daher auf Touren eine x100 mit, manchmal auch noch eine analoge slr (Edit: Mit Mittelformat wie vom Vorposter erwähnt war ich auch schon unterwegs) oder Kompakte. Ich weiß aber auch, dass es bei sehr vielen Fotos (zumindest bei Landschaft) bei dem "was am Ende hinten rauskommt" bei kleinen Abzügen oder im Internet keinen großen Unterschied gibt. Sry für den langen Beitrag.. Edit: Ja die Frage ist nur, wie viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten man bekommt. Der Mensch der seine Mittelformat Ausrüstung den Berg hoch schleppt, wird dadurch in erster Linie mehr Auflösung erreichen. Der Gestaltungsvorteil von Mittelformat zu APSC ist daher zum Beispiel ziemlich fraglich. Vorteile hat das Format natürlich, aber bei der Bildgestaltung, hmm. Vor allem bei Landschaftsfotografie braucht man die Vorteile von größeren Formaten/Kameras oft nicht zwingend, sofern man auf allzu große Auflösungen verzichtet. Das muss man dann natürlich für sich entscheiden. Dynamikumfang lässt sich mit mehreren Belichtungen erhöhen, Lowlight Fähigkeiten durch Stativ oder Ähnliches.
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TA 2021/22
Zu 1. Der Whanganui River Journey ist ein Traum. Ein absolut geiles Erlebnis. Unbedingt machen. Es ist allerdings ein Great Walk, d.h. du musst ihn rechtzeitig online buchen und auch die Hütten/Campsites vorher festlegen und buchen. (Schade wegen der fehlenden Spontaneität, aber das war bisher verpflichend so. Kann ja wegen Corona alles inzwischen anders sein. Als wir da waren, musste man MONATE im Voraus buchen!!! Einige Wanderer haben es drauf ankommen lassen und haben eher kurz vorher gebucht, aber da gab es dann teils enttäuschte Gesichter und teils mussten absurde Tagesetappen gefahren werden, weil nix anderes mehr frei war.) So viel ich es weiß, vermieten die Verleiher keine Kanus an Einzelpersonen. Aus Sicherheitsgründen. War damals jedenfalls so. Aber die meisten TA Wanderer finden unterwegs oder kurz vorher jemanden, der sich mit ihnen ein Kanu teilt. Kajak vermieten nicht alle, und dann auch nicht an einzelne. Die kennen dich ja nicht und wissen nicht, ob du genug Skills hast. Je nach Wasserstand (der auch innerhalb von Stunden extrem schwanken kann) gibt es in dem Fluss heftige Stromschnellen, und wir haben mehrfach Leute neben ihrem gekenterten Kanu herschwimmen sehen. Und es gibt da sehr lange Abschnitte, wo das Wiedereinsteigen schwierig ist, weil links und rechts 40m senkrechte Wand sind...! Hört sich vielleicht heftiger an, als es ist. Wie gesagt: Unbedingt machen! Wir kennen "Taumarunui Canoe Hire", und die Leute kann ich sehr empfehlen. Holen dich aus dem Städtchen ab, du kannst direkt am Fluss zelten, bevor es losgeht, und direkt von deren Grundstück aus abfahren. Es lohnt sich auch, dort anzufangen (kurz unterhalb von Taumarunui), und nicht wie die meisten die kürzere Strecke zu fahren, denn am Anfang hast du den Fluss fast für dich alleine, und da sind auch einige schöne Abschnitte und Stromschnellen Wir mussten dem netten Menschen dort kurz auf dem Fluss unsere Kanu Skills demonstrieren, dann war er überzeugt, und wir durften als Einzelkanu mit zwei Leuten drin losfahren. Ach Mann, das sind Erinnerungen! Das war eine der allerschönsten Wochen, die wir jemals hatten... Nur meine Frau hatte in einigen Stromschnellen ein bisschen Angst Aber wir sind nicht gekentert! Zu 2. Überleg dir das gut mit der teuren und schweren Kamera! Ich bin auch extrem Foto-Verrückt, aber ich würde das so nicht machen, wie du es schilderst. Bedenke, dass es in dem Land da extrem oft regnet. Du brauchst also eine Lösung, die du mal eben schnell für einen Schauer absolut wasserdicht bekommst! Und was machst du bei den Teilen, wo du einige km in einem Bach wanderst, oder an den Stellen, wo du alle paar Minuten den Bach überquerst? Eine kleinere Kamera geht dann mal kurz in den Ziplock-Beutel, aber was machst du mit der großen? Riskierst du es wirklich, dass sie hopps geht, wenn du ausrutscht? Außerdem hört es sich für mich so an, als ob du erst für den Trip die Vollformat-Kamera kaufst... Wenn das so ist: Lass es. Du machst keine besseren Fotos durch das Vollformat. Du verbrennst nur ne Menge Geld und hast sauschwer zu schleppen. Alles, was du brauchst, kann eine kleine mFT Kamera, oder besser noch: eine winzige Sony RX100. (Version VI reicht.) Ich hatte beide Varianten schon auf diversen Long Distance Wanderungen, und ich rate dir dringend dazu. Ich hatte auch lange eine Vollformat Kamera (nicht für Wanderungen), aber das einzige, was die dir bringt, ist super shallow depth of field, und das brauchst du für Landschaften oder Reisefotografie nicht wirklich. Auch mit mFT oder RX100 kannst du schöne Portraits mit unscharfem Hintergrund machen. Ach ja, und die Auflösung der Sensoren und die Low-Iso Fähigkeiten der kleinen Kameras reichen auch aus, wenn du damit umzugehen weißt. Bei uns hängen sehr große Fotos an der Wand, die z.B. mit einer ollen Panasonic G3 (!!!) oder einer GM5 oder einer RX100 IV gemacht wurden. Arbeite lieber an deinen Foto Fähigkeiten als an deinem Foto-Gear! Und unterschätze den TA nicht. Ich kenne dich nicht, aber es ist ein harter Trail, und du wirst froh sein über jedes Gramm, das du nicht schleppen musst! Soweit erstmal. Mann, ich bin ja richtig in Fahrt gekommen... Da sieht man die Sehnsucht nach den Trails, die muss irgendwie raus P.S. Nimm lieber noch zur kleinen Kamera zusätzlich eine Action Cam mit. Beides zusammen ist immer noch leicht und handlich, und dann hast du 1. ein Backup falls die kleine Kamera irgendwann die Grätsche macht in den harschen Bedingungen und du hast 2. die Möglichkeit jederzeit egal bei welchem Wetter auch Videos zu machen. Videos werden mit den Jahren immer wertvoller, für mich jedenfalls, ich hätte gerne im Nachhinein viel mehr Videos zusätzlich zu den Fotos! P.P.S. Mach bitte keinen "Kompromiss", d.h. keine Kamera mit APS-C Sensor oder so. Die sind auch zu groß und zu schwer für das was sie bieten! Ich weiß worüber ich rede. Entweder eine möglichst kleine mFT Kamera oder am besten RX100 VI und ne Osmo Action. Ok, mehr sag ich heute nicht mehr
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Kamera über eBay Kleinanzeigen kaufen?
Hallo zusammen, durch dieses Forum habe ich mich entschlossen, mir eine "neue" Kamera zuzulegen. Derzeit schwanke ich zwischen der Sony RX100 II und der RX100 VI. Die Vi würde mir aufgrund der größeren Brennweite mehr zusagen, aber da schreckt mich der Preis ab. Nun habe ich auf eBay Kleinanzeigen einige RX100 II gefunden, die mir zusagen. Die Anbieter würden auch versenden. Sie sind aber alle leider nicht in meiner Nähe, so dass ich mir die Kamera nicht ansehen/abholen könnte. Nun auch endlich meine Frage: hat jemand Erfahrungen mit Elektronik von privat? Worauf achtet ihr bei den Anbietern? Ich muss gestehen, ich habe bisher nur so Dinge wie Terminkalender oder Taschen dort gekauft, da ist das Risiko ja nicht so groß. Über ein paar Tipps würde ich mich freuen. Vielen Dank schonmal. Liebe Grüße, Nicole
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Das wird Dich total nerven, wasserdicht (also nicht nur etwas regenabweisend) heisst Rollverschluss und das oben am Schultergurt, das wird fummelig. Da wuerde ich eher ueberlegen, ob Du nicht vorne auf den Hueftgurt gehst und dann nur regenabweisend und fuer richtig Landunter-Wetter einen Ziplock-Beutel in der Tasche. So mache ich es inzwischen (auch frueher mal Tasche mit Rollverschluss gehabt, dann mal ne Ortlieb mit "wasserdichtem" Reissverschluss), wenn ich die RX100 bei habe, aber da ich auch viel bei Mistwetter unterwegs bin, habe ich haeufig auch statt dessen die TG5 bei, da brauche ich mir um so etwas keinen Kopf zu machen.
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Southwestcoastpath von Newquay bis The Lizard
Southwestcoastpath – die Vorbereitungen Wer nur gerne kurze Reiseberichte liest, dann ist das hier wohl eher nichts .... Urprünglich hatte ich es für meinen Nähblog geschrieben, deswegen stehen hier manche Sachen, die für das Forum hier selbstverständlich sind. Das dann einfach überspringen, wenn es nicht interessiert. Und ja, die Packliste könnte ich auch in Lighterpack o.ä. machen. Hab allerdings alles in Excel, da da noch anderes dabeisteht und es mir einfach lieber ist. Die Wanderung fand im Mai 2022 statt. Ich habe schon lange davon geträumt, einmal mehrere Tage auf dem Southwestcoastpath in Cornwall zu gehen, manchen auch als Cornwall Coastal Path bekannt. Besser gesagt seit 20 Jahren. denn damals habe ich eine Woche in Plymouth verbracht und dabei auch eine Halbtageswanderung nach The Lizard gemacht. Und es hat mich einfach nicht mehr losgelassen, immer wieder kamen die Gedanken darauf. Zwar wie die Kinder noch klein waren, seltener, aber nachdem sich das ganze nun mal wieder gejährt hat, deutlich öfters. Ausserdem standen nun 5 Jahre neues Leben genauso vor der Tür – deswegen habe ich mich ziemlich kurz entschlossen und nach dem OK meines Mannes (schliesslich muss er dann in der Zeit die Kinder alleine versorgen), es endlich anzugehen. Eine Familienumfrage hinsichtlich des Sommerurlaubs hatte nämlich im Frühjahr ergeben, dass dieses Jahr keiner meiner 3 Männer Lust auf Wanderurlaub im Sommer hatte. Ich will mich nicht ärgern müssen, falls doch irgendwann noch mal was sein sollte, dass ich es nie gemacht habe. Mitte April entschieden – Mitte Mai 22 sollte es losgehen. Nicht so leicht eine Lücke ausserhalb Schulferien, bereits gebuchter Urlaube, geplanten Arbeitsterminen und englischen Schulferien zu finden. Passende leichte Ausrüstung hatte ich so gut wie gar nichts zu Hause. Und ich wollte es „richtig“ machen, dh mit Zelt und Co alles selbst dabei haben. Mein Ziel war mit dem Gesamtgewicht am besten mit einer 7 vor dem Komma ohne Essen und Trinken (aber einschliesslich der Trinkflaschen), abzuschliessen. Hab ich auch gerade so geschafft, nämlich 7,9 kg. Deswegen musste auch ein neuer Rucksack her. Wenn schon der Rucksack 1,7 kg leer wiegt, dann ist das zu viel. Gottseidank gibt es bei uns inzwischen auch schon einige Internetshops, die einiges an Auswahl von leichten Ausrüstungsteilen haben. Auch wenn durch die zeitliche Eile aufgrund von Lieferzeiten nicht alles möglich war, was ich gerne genommen / probiert hätte. Und leider ist das nicht so einfach, es auf nur 1 oder 2 Shops zu begrenzen wenn man ganz bestimmte Sachen haben will. Ich habe mich zwar bemüht, so wenig wie möglich und dafür ggf bei einem etwas mehr zu zahlen, aber letzendlich war es doch von 6 verschiedenen. Die Packliste Das ist das Ergebnis nach meinen Recherchen; mit diesen Sachen habe ich mich dann auf den Weg gemacht. Was Rucksack Körper Marke 2 Unterhosen 47 25 Icebreaker 1 Paar Socken mittel 51 Wrightstock Mittel 1 Paar Socken kurz 39 Wrightstock Kurz 1 Paar wasserdichte Socken 79 Sealskinz Schlafsocken 16 Sneakersocken Schlafishirt Merinomischung 140 neu genäht – Davos von Hummelhonig weinrotes Merinoshirt 138 genäht – Tunturi von Näähglück blaues Merinoshirt (Berge) 102 vorhanden Icebreaker Merinojacke 282 vorhanden Icebreaker Winddichte Jacke 72 vorhanden Vaude Regenhose 145 outdoor rearch (Regen)Jacke 388 vorhanden Alpine Direct Guide orange Leggins 207 neu genäht- Jumppa von Näähglück blaue Sportleggins 100 genäht – Emily pant von Porcelynn Pattern Schlafleggins Merinomischung 160 neu genäht – Emily pant von Porcelynn Pattern kurze Hose 60 neu genäht – Sofia von Hummelhonig „Crocs“ 240 ohne Löcher Handschuhe 30 für die Trekkingstöck + „normale“ Mütze und Loop 10 neu genäht, Schnitt frei Schnauze Käppi 57 Gamaschen 27 Altra Schuhe (Wandern) 490 Altra Lone Peak 6.0 Ladegerät 60 Kabel Uhr 15 Kabel Ebook / Lampe 16 Kabel Handy 30 Handy 210 ebook 168 Tolino Powerbank 193 Intenso Powerbank XS 10.000 mAh Stromadapter 38 für englische Steckdosen Cam 336 Sony RX100 III mit Tasche Kocher 89 soto amicus mit Zünder Topf / Heber (24g)/ Löffel (15g) 181 Vargo Bot Brennstoff 190 100 g Gas Schraubkartusche Packsack 89 neu genäht Trinkflaschen Plastik 170 1,5 L Adelholzner + 2 x 0,5 L Plastik Stirnlampe 51 Nitecore NU25 Taschenmesser 49 mit Pinzette und Zahnstocher Rucksack 922 Ula Ohm 2.0 Tyvek 132 hard, 54g / qm Matte 536 Sea to summit Etherlight XT Regular Schlafsack 532 Sea to summit Flame FM II Zelt 1020 Lanshan 2 Pro Karabiner 15 4 Stück, klein Rucksack klein 45 vorhanden Forclaz 10L Liner Schlafsack 123 Seide, war vorhanden, von Cocoon Kopfkissen 75 genäht, Schnitt frei Schnauze Rucksackliner 75 Müllbeutel Wanderstöcke 452 Handtuch 66 Musselinwindel 80 x 80 Handtuch klein 16 Zahnbürste 9 Kinderzahnbürste Zahpasta 15 Deo, Zahnseide, Creme, Seife 38 Medikamente 76 was ich nehmen muss, + Kopfweh und Chinaöl + 25 Stück Micropur forte Wasserfiltertabletten Nivea 28 kleine Dose Sonnencreme 56 50 ml Brillenschachtel 30 Pee Rag 30 2 Stück genäht aus Stoffresten Taschentücher 30 2 Stück genäht aus Stoffresten Ohrstöpsel 25 Ohropax gute Nacht Erste Hilfe Set mit Pflaster 75 Nagelschere 13 Nagelfeile 7 Wäscheleine 24 vorhanden, Sea to summit Rettungsdecke 57 Desinfektion 56 Schlafmaske 15 Wanderkarte 40 eingescannt und ausgedruckt Geldbeutel 40 Reisepass 60 Mit Schutzhülle 7.878 1.645 Das war nun alles im Rucksack: Gründe für meine Wahl Bisher war ich immer mit wasserdichten Schuhen wandern, aber ich hatte hier im Forum gelernt, dass es besser wäre, normale Schuhe zu nehmen und dann lieber noch wasserdichte Socken. Die Altra sind es dann geworden, weil ich möglichst leichte Schuhe haben wollte und die sich einfach gut am Fuss angefühlt haben. Allerdings bin ich viel in Barfusschuhen unterwegs und bin es deswegen gewohnt welche ohne Sprengung zu tragen. Denn viel Einlaufzeit hatte ich nicht. Socken hätte ich eigentlich ausreichend zu Hause gehabt – doch dann habe ich im Globetrotter Magazin eine Anzeige für die Wrightstock Socken gesehen. Diese sind zweilagige Socken, die nur an der Spitze und an einer Stelle der Ferse verbunden sind. Meine Füsse sind sehr anfällig für Wasserblasen, deswegen trage ich oft zwei Lagen übereinander. Deswegen war ich da gleich neugierig und hab sie mir bestellt – und sie sind sehr angenehm und es sparte mir zwei Teile ein. Bei der Matte war dann die Dicke ausschlaggebend. Ich habe zwischen der Nemo Tensor insulated und eben der Sea to Summit geschwankt. Nachdem dann beide vom Gewicht bei mir zu Hause nahezu identisch waren, habe ich mir für die dickere mit 10 cm entschieden. Der R-Wert war bei beiden ähnlich, der von Nemo etwas höher. Schlafsack wollte ich einen, der etwas mehr Platz im Hüftbereich = Damenform hat und möglichst leicht ist. Max 800 g. Temperaturbereich +5C oder niedriger. Da ist die Auswahl dann nicht so gross. Und max. 300 Euro. Das wurde der Seatosummit FlameII. Beim Zelt wollte ich nicht zuviel Geld ausgeben; alleine hab ich bisher noch nie gezeltet und wenn es mir gar nicht gefällt, dann liegt es zu Hause rum. Denn grössere und schwere Zelte haben wir zu Hause. Schlafsack und Matratze kann ich auch andertweitig nutzen. Durch hier bin ich auf das Lanshan2 Pro gekommen. Unter 200 Euro, gute Qualität, 1 kg schwer und viel Platz wenn man es als einzelne Person nutzt. Mir war schon wichtig, dass ich Rucksack und Co in der Nacht direkt bei mir im Zelt haben kann und nicht in der Apside unterbringen muss. Mit Trekkingstöcken bin ich sowieso unterwegs, also sind auch keine extra Stangen benötigt. Die Nähte dann mit SeamGrip abgedichtet. Gekostet hat es mich 186 Euro + 19 Euro für Zoll und Auslage. Für den Topf habe ich mich entschieden, um gleichzeitig eine verschliessbare, auslaufsichere Brotzeitbox zu haben damit man evtl Reste vom Kochen gut transportieren kann oder auch Gerichte aus der Rucksackküche gut einweichen kann. Damit habe ich mir ein Teil gespart, Gewichtsmässig komm ich in etwa gleich hin. Topfheber dazu, weil die Variante mit Griff nicht lieferbar war. Der Löffel ist von Toaks, mit dem glänzenden Kopf. Bis kurz vor der Abreise wollte ich noch mit einem Spirituskocher fahren. Aber dann doch und einen Gaskocher genommen. Denn mir war es etwas suspekt mit dem Flüssigkeit im Kocher zurückbleiben, der Schwierigkeit das zu löschen, doch auch windanfälliger. Der jetzige geht auch bei windigeren Bedingungen und hat einen Zünder mitdabei. Beim Rucksack hätte mir vom ganzen Aufbau her der Gossamer Gear Mariopsa 60 am besten gefallen. Aber der mir am besten passende war einfach der Ula Ohm 2.0 mit. Er darf auf keinen Fall auf den Narben drücken und muss bei den Gurten trotzdem gut anliegen. Mein kleiner Wanderrucksack, ein Deuter AC Lite 28 SL hat, wenn ich keine Prothesen trage, unterhalb vom Schlüsselbeinbereich etwas Abstand und „schlägt“ dann bei jedem Schritt. Schwarz ist zwar nicht die Farbe, die ich gewählt hätte bei freier Auswahl, aber die Passform war wichtiger. Denn durch das Schwarze sieht man innendrin rein gar nichts. Ein weisser Müllbeutel als Liner hat das deutlich verbessert. Auch die Verstellmöglichkeit beim Hüftgurt beim ULA finde ich sehr angenehm, dass man unten und oben etwas variieren kann. Ursprünglich wollte ich auch einen Wasserfilter mitnehmen, aber in diesem Bereich gibt es einfach so viele Möglichkeiten Wasser zu bekommen, so dass ich mich nur für die Notfallvariante mit den Micropur forte Tabletten entschieden habe. Trekkingziphose hätte ich auch, sogar selbst genäht. Aber mit dem RV ist es oft eng am Oberschenkel und ich wollte gute Bewegungsfreiheit, da es ja viel bergauf bergab gehen sollte. Deswegen habe ich mir eine Wanderleggins mit zwei sehr praktischen Seitentaschen aus einem Merinosoftshell genäht. Da hatte ich dann immer meinen Geldbeutel und das Handy drin. Diese Sachen hatte ich die meiste Zeit am Körper: Routenfindung Hin und wieder hatte ich schon nach Wanderberichten vom Southwestcoastpath geschaut. Gibt es gar nicht so viele. Einen Reiseführer hatte ich schon lange zu Hause, und in etwa war mir auch der Bereich klar, der es werden sollte – LandsEnd musste auf jeden Fall dabei sein. Dauer +/- 10 Tage. Eine ganz wichtige Hilfe war mir der Tourenvorschlag von Judith im Grund, zu finden hier. Im ersten Teil bin ich komplett dieser Variante gefolgt, bis nach LandsEnd. Auch die Artikel von Fräulein Draussen waren eine Inspiration. Geplant habe ich fix die Strecke von Newquay bis mind. Porthleven innerhalb von 11 Tagen. Optionale Verlängerung, wenn es sich gut ausgeht, bis The Lizard oder sogar nach Coverack. Wichtig war, dass es ein Endpunkt ist, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren wird. Um das ganze etwas umweltfreundlicher zu gestalten bin ich mit dem Zug gefahren, einem Interrailticket, 4 Tage innerhalb eines Monats. Man muss nämlich in England, falls man über London kommt, noch eine ziemliche Strecke mit dem Zug fahren bis man in Cornwall ist. Und will man z.B. in der Früh fahren wird es in der Peakhour richtig teuer. Beim Interrail ist es egal. Und der Preisunterschied 2. Klasse zu 1. Klasse ist nicht sehr gross, so dass ich mir ein 1. Klasse Ticket gekauft habe. Denn Platz hat man da schon deutlich mehr. Von Düsseldorf aus kann mal allerdings direkt nach Newquay fliegen. Um auch etwas in der Hand zu haben, habe ich mir folgende Sachen bestellt: Den offiziellen Reiseführer vom Southwestcoastpath (complete Guide 2022/23) und 2 Karten 1:25000 von A-Z Adventures Map (South und North Cornwall) – sehr teuer durch Zoll und Auslagegebühr der Post. Das alleine schon waren schon 14 Euro (ich hätte gehofft, dass Bücher zollfrei wären…) und der Einkaufswert 52 Euro. Zumindest habe ich damit schon etwas den Southwestcoastpath unterstützt, denn das meiste der Instandhaltung wird von der Organisation getragen. Auf ihrer Homepage machen sie auch viele Vorschläge für Tourenplanungen, Unterkünfte. Mir war das aber etwas zu überfrachtet. Das Buch von Trailblazer hatte ich schon einige Jahre zu Hause. Das hat mich ursprünglich mit den gezeichneten Karten nicht so angesprochen. War aber dann doch recht hilfreich, weil es wirklich sehr detailliert ist. Das war mein nun mein Reiseplan: 1. Tag Mit dem Zug bis nach Exceter – weiter wollte ich nicht, Start um 5:05 mit Ankunft in Exceter 21:15. Hotelübernachtung 2. Tag: Mit dem Zug von Exeter nach Newquay. Anschliessend noch bis Holywell wandern, 107 km, Camping Platz Parkdean 3. Tag Hollywell bis St. Agnes, 13,6 km , Camping Platz Blue Hill 4. Tag St. Agnes bis Tehidy, 20,6 km Camping Platz Magor Farm 5. Tag Tehidy bis Hayle, 12,9 km Camping Platz Beachside 6. Tag Hayle bis St. Yves, 3,3 km den grössten Teil davon mit dem Bus um dann einen Pausentag zu haben, Hotelübernachtung The Western 7. Tag St. Yves bis Pendeen, 22,5 km, das wird als die schwierigste Etappe eingestuft, Camping Platz North Inn 8. Tag Pendeen bis Landsend, 18 km, Camping Platz Landsend Camping Ab dann habe ich dann meinen ursprünglichen Plan geändert (fast identisch zu dem Vorschlag von Judith im Grund), denn ich wollte doch bis The Lizard kommen und nicht schon in Porthleven Schluss machen. 9. Tag Landsend bis Lamorna, ca. 18 km, Camping Platz Boleigh Farm 10. Tag Lamorna bis Mousehole ,6 km und mit dem Bus bis nach Marazion; Mount St. Michael anschaun, halber Pausentag, Camping Platz Dove Meadow 11. Tag Marazion bis Porthleven, ca. 18 km, Hotelübernachtung Wellmorecottage 12. Tag Porthleven bis The Lizard und mit dem Bus zurück nach Marazion, ca, 22,4 km, Camping Platz Dove Meadow 13. Tag Marazion Penzance ca. 5km und mit dem Zug nach London, Nachmittags London anschaun, , Hotelübernachtung im Howard Winchester 14. Tag mit dem Zug wieder nach Hause. Alle Routen wurden auf Komoot durchgeplant, um einen Überblick v.a. für die Höhenmeter zu erhalten (auch wenn Komoot die niedriger ansetzt wie alles was ich sonst so in den Übersichten für die gleichen Strecken gesehen habe). Weiteres Essen hab ich mir folgendes von Zu Hause mitgenommen: 7 Müsliriegel 600g Porridge (von 3Bears, das ist einfach super) 7 Trekkinggerichte – aus der ultraleichten Rucksackküche. Da gibt es 50 verschiedene Gerichte, entweder zum Kalteinweichen oder mit heissem Wasser. Richtig gekocht werden muss dann nichts mehr. Wasser hatte ich zwischen 2 und 2,5 L dabei. Auf dem Handy: Die relevanten Seiten für meine Strecke aus dem Trailblazer Handbuch eingescannt und auf mehrere Pdfs verteilt als Datei dabei. Ausserdem noch den Text vom Hiking Navigator für meine Strecke, ebenfalls als Datei abgespeichert. Für die Navigation habe ich mir die App von Ordance Survey herunter geladen – nachdem es eine 14 Tägige Testphase für die Premiumversion gibt, wurde diese am Reisetag von mir gebucht und bei der Heimfahrt das Abo wieder gekündigt – wie gut dass es da die Erinnerung von Google gibt…. Allerdings gar nicht genutzt. Für die jeweiligen Etappen gibt es einen eigenen Post, genauso wie ein Fazit.
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Packliste für drei Monate Chile, Argentinien und Peru
Ich fürchte, da ist ein wenig zu viel abgespeckt: Ich entdecke kein Objektiv in der Liste Ansonsten gehör ich zu denen, die das Thema "schwere Kamera" gut verstehen können. Aber eben deshalb habe ich das restliche Gewicht möglichst reduziert, daher sind die Hinweise der anderen sehr wertvoll. Aber vielleicht hilft dir das zusätzliche Gewicht eines Objektivs in der Liste, noch einmal genau zu evaluieren, wie wichtig dir das ist. Wie hier auch schon erwähnt, eine kleine Sony RX100 leistet tolle Dienste. Sofern dein Fokus nicht unbedingt Dämmerung und Nacht sind, ist das eine solide Wahl, und die neueren Modelle haben sogar 24-200mm Zoom. So ein Teil habe ich im Alltag dabei. OT: Ich fühle mich persönlich angegriffen! Das schöne am Trekking ist doch, das es einen an die schönsten Plätze zum Fotografieren führt
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Packliste für drei Monate Chile, Argentinien und Peru
Naja das hat was von "wasch mich, aber mach mich nicht nass" Du bist halt hier im UL-Forum, nicht im Schwerlast-Forum und schon am Anfang steht in der Nettikette "Nutzer, die sich jenseits der beschriebenen UL Definition bewegen, sind ebenfalls im Forum willkommen, solange erkennbar bleibt dass sie sich mit Ihren Beiträgen auf dieses Ziel hin zubewegen." Und UL-Ausruestung ist halt die leichteste Ausruestung, die den Zweck / Anforderungen erfuellt. Zelt - gibt Leichtere, die auch selbsttragend, deutlich windstabiler sind und dazu noch mehr Raum bieten z.B. Portal 2 Mattenkomi was schwerer, erst recht 74g fuer Mattenriemen Regenjacke zu schwer, Stormcruiser / Versalite je nach Anwendung Faltschuessel raus Spatel (wozu ? Cat Hole ?) viel zu schwer, Dirt Saw Deuce #2 Netzteil & Kabel auch Bei der Kamera koenntest Du ueberlegen, ob etwas Qualitaetsabstriche ok waeren, dann ging z.B. ne RX100 ab II, da wuerdest Du in dem Bereich 1/2 Pfund sparen