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Ultraleicht Trekking
Madame_Anne

Neues iphone (11 pro/SE 2020)- Erfahrungen?

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Ist zwar nicht direkt eine Frage zu Trekkingausrüstung, da das Smartphone ja als Kamera und auch als Navigationshilfe dient, dachte ich mir, dass es vielleicht doch iregendwie hier reinpasst.

Da mein altes iphone6 dabei ist sich zu verabschieden, muss ich jetzt relativ rasch für Ersatz sorgen. Ich tendiere dazu beim iphone zu bleiben, da ich gerade keinen Nerv und keine Zeit habe alles umzurüsten (neue Apps etc.). Ich schwanke zwischen einem gebrauchten/"refurbed" iphone 11 pro (es reizt mich v.a. wegen der Kamera, da ich auf den Touren keine eigene Kamera dabei habe) oder dem neuen iphone SE 2020.

 

Hat jemend hier im Forum Erfahrung mit einem der beiden?

 

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vor 7 Minuten schrieb realholgi:

Ich habe Erfahrung mit beiden., da Ich das 11pro und meine Frau das SE2 hat.

beides sind sehr gute Telefone, die Kamera im 11pro ist für mich der einzige relevante Unterschied, der für mich den doppelten Preis rechtfertigt.

Dem schließe ich mich an, habe mich selbst erst für das SE entschieden aus rationalen Gründen ggü. dem 11er. Aber:

Zur Kamera: welche Ansprüche hast du denn an die Bilder? Bearbeitest du danach die Bilder mit Lightroom, Photoshop o.ä.? Sollen die Bilder danach auf Leinwand? Da ja für den normalen Hausgebrauch die Bilder des iPhone 6 auch schon ganz ordentlich sind, ist halt fraglich, ob es das überteuerte 11er dann sein "muss".

Ich zitiere hier nur mal von der Homepage: "Porträtmodus mit fortschrittlichem Bokeh und Tiefen‑Kontrolle". Wenn man weiß, wie die Technik dahinter funktioniert und das zustande kommt, weiß man, dass das mit einem iPhone gar nicht zustande kommen kann und das nur technische Trickserei ist. Für mich also never ever eine würdiger Ersatz für eine gute Kamera v.a. zu diesem Preis. Wie immer gutes Marketing von Apple.

Falls du einfach nur nette Bilder machen willst, die du immer wieder gerne anschaust, kaufe das SE und investiere das gesparte Geld in weitere schöne Ausflüge/Tripps ;).

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vor 56 Minuten schrieb Backpackerin:

Porträtmodus mit fortschrittlichem Bokeh und Tiefen‑Kontrolle". Wenn man weiß, wie die Technik dahinter funktioniert und das zustande kommt, weiß man, dass das mit einem iPhone gar nicht zustande kommen kann und das nur technische Trickserei ist

Weißt du wie die Technik dahinter funktioniert? Bei mehreren Kameras wäre es ja denkbar, dass Entfernungsdaten errechnet werden, in dem Fall hätte man dann ja schon eine "echte" Tiefenkontrolle (und "Bokeh"), auch wenn die Unschärfe nicht optisch entsteht.

 

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vor einer Stunde schrieb T-Travel:

Weißt du wie die Technik dahinter funktioniert? Bei mehreren Kameras wäre es ja denkbar, dass Entfernungsdaten errechnet werden, in dem Fall hätte man dann ja schon eine "echte" Tiefenkontrolle (und "Bokeh"), auch wenn die Unschärfe nicht optisch entsteht.

 

Ja, ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Fotografie, auch wenn ich das wohl nie so beherrschen werde wie mein Mann, der das seit Jahren intensiv betreibt.

Ob ein Bokeh nur als Bokeh durch geht, wenn es nicht "berechnet" wird und durch die Verwendung eines entsprechndes Objektiv zustande kommt, ist wohl eine gewagte Behauptung meinerseits, aber das führt hier wohl zuweit.

Ich wollte letztendlich nur schlussfolgern, wenn einem Handy-/iPhonenutzer das 6er von der Fotoqualität und den Funktionen gereicht hat, sollte es das SE in Zukunft auch. Vor allem, wenn man den doch sehr hohen Preis berücksichtigt, den ich von meinem Kamera-Technikverständnis her nicht nachvollziehen kann.

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OT:

vor 1 Stunde schrieb Backpackerin:

Ja, ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Fotografie, auch wenn ich das wohl nie so beherrschen werde wie mein Mann, der das seit Jahren intensiv betreibt.

Ob ein Bokeh nur als Bokeh durch geht, wenn es nicht "berechnet" wird und durch die Verwendung eines entsprechndes Objektiv zustande kommt, ist wohl eine gewagte Behauptung meinerseits, aber das führt hier wohl zuweit.

Ich wollte letztendlich nur schlussfolgern, wenn einem Handy-/iPhonenutzer das 6er von der Fotoqualität und den Funktionen gereicht hat, sollte es das SE in Zukunft auch. Vor allem, wenn man den doch sehr hohen Preis berücksichtigt, den ich von meinem Kamera-Technikverständnis her nicht nachvollziehen kann.

OT: Meine Frage, ob du weißt, wie die Technik funktioniert, bezog sich auf die Technik die das iPhone nutzt, nicht wie das normal geschieht. Das war wohl falsch formuliert.

Bei manchen Huawei Modellen werden wohl Entfernungsdaten genutzt, beim iPhone konnte ich dazu nichts finden. 

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vor 4 Stunden schrieb T-Travel:

OT:

OT: Meine Frage, ob du weißt, wie die Technik funktioniert, bezog sich auf die Technik die das iPhone nutzt, nicht wie das normal geschieht. Das war wohl falsch formuliert.

Bei manchen Huawei Modellen werden wohl Entfernungsdaten genutzt, beim iPhone konnte ich dazu nichts finden. 

Ah, okay. Aber nachdem ich ja eben weiß, dass dies stark vom verwendeten Objektiv und der darin verarbeiteten Lamellen abhängt, und ich dazu nichts beim iPhone 11 pro gesehen habe, gehe ich stark davon aus, dass da eben auch Daten berechnet werden also mMn getrickst wird. Für mich hat das nichts mit einem Bokeh zu tun, aber da bin ich vielleicht etwas zu altmodisch ;)

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Als Knipskamera zaubert das 11Pro schon sehr schöne Fotos ohne das lästige Nachbearbeiten, im Portraitmodus wird ja nicht nur Bokeh „generiert“ sondern das ganze „gesichtsoptimiert“!
der softwaregenerierte Dunkelmodus funtioniert auch sehr gut!
das Ultraweitwinkel ist sehr interessant und die Normalbrennweite habe ich mir schon lange gewünscht

Für die allermeisten reicht das, eine Kamera braucht man dann nur noch für Tele.
Ich war früher oft nur mit einer Minox unterwegs (35mm/f2,8 FB)

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Ich habe das 11pro seit Anfang des Jahres. 

Seitdem habe ich meine 80D kein einziges Mal benutzt und auch das erste Mal keine SLR mit in den Urlaub genommen.

Macht eine gute DSLR oder auch eine sehr gute spiegellose Kamera bessere Bilder? 
Wenn genug Licht da ist und wenn man mit Brennweite und Unschärfe spielen will - ja.

Braucht man diese bessere Bildqualität, wenn man die Fotos sowieso nur auf dem Bildschirm anschaut?
Vielleicht.

Ich habe mich allerdings entschieden, dass der "Ease of use" - also die Einfachheit der Benutzung - das alles mehr als wettmacht.
Für spezielle Aufgaben (Actionfotos mit dem 300er, ...) würde ich die DSLR noch nehmen. Alles andere kann ich mit dem Eiertelefon fast genauso gut oder sogar besser. Und die Fotos bearbeite ich auf dem Telefon auch gleich nach, ohne irgendwas kopieren oder in Lightroom importieren zu müssen.

NightShot oder NightMode und die Porträt-Modi (wenngleich die Tiefeninformation nicht immer 100%ig stimmt) sind dann Zugaben, die ich auch immer öfter nutze.

Ich habe mir das Telefon aufgrund der Kamera(s) gekauft - und würde es wieder tun.

Das SE II macht auch tolle Bilder, aber die letzten 10% fehlen halt...

 

D.

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Die moderneren Multi-Objektiv Flagship Telefone der meisten Hersteller nutzen u.a. den Parallaxen Effekt zwischen zwei Linsen, um daraus Tiefeninformationen zu berechnen. Von dem Verständnis der Szenerie, die daraus entstanden ist, rendern sie dann die jeweils passenden Bereiche unscharf. Weitere Techniken, die zum Einsatz kommen sind Tiefeninformationen durch leichte Kamerabewegungen und in der neuesten Generation wohl auch Radar, das eigentlich für Augmented Reality zur Raumvermessung gedacht ist. Funktioniert manchmal gut, bei feineren Details eher nicht. Das beruht also tatsächlich auf optischen Prinzipien wenn man so will aber die Unschärfe selbst ist digital.

Ich glaube, dass man heutzutage mindestens 1000€ für eine "richtige" Kamera ausgeben muss und willens etwas Zeit in der Post zu verbringen, damit man die Qualität von einem aktuellen Flagship erreicht. Und das iPhone 11 / 11 Pro trägt da im Schnitt der Bewertungen gerade die Krone. Was die im Hintergrund alles mit ihrer Rechenleistung an Szenenerkennung leisten und entsprechend mit diversen Belichtungen, die unmerklich zusammen geblendet werden, hinbekommen, ist schon sehr eindrucksvoll und ich glaube, dass für die allermeisten da draußen die Ergebnisse mit einem iPhone 11 oder 11 Pro unterm Strich besser sind, als mit einer erheblich teureren Kamera. Einfach weil das ganze Postprocessing so gut ist. Das ist sehr eindrucksvoll auch bei Video zu sehen, falls einen das interessiert.

Wenn einem die Fotos also viel wert sind: Das 11er. Wenn man sich am alten Formfaktor nicht stört, tuts für alles andere auch das SE2.

Das kleinere iPhone 11 tuts für die meisten Kamera-Anwendungen übrigens genau so wie das 11 Pro (Kameras sind identisch bis auf Tele) und ist erheblich günstiger!

bearbeitet von BohnenBub

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