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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb RogerDerBuschmann:

heutzutage auch mit Nachtsichtgerät. In einigen Wäldern hier knallt es selbst in dunklen Regennächten ausgiebig

Jein, nicht in allen Bundesländern und nur mit Sondergenehmigung. 

Vielleicht habt ihr einfach eine hohe Wildererdichte 😁

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Geschrieben
Am 10.1.2024 um 07:26 schrieb Weitwanderwade:

Aber: Er sagt "Hinhocken". Auf sich aufmerksam machen dabei, aber ansonsten klein machen und vor Ort warten.

Und das bringt mich wieder zu meinem Ausgangsdilemma vom Starterpost. Sollte man fix raus aus dem Gebiet mit so viel Farbe und Trara wie möglich, oder mit Farbe und Trara vor Ort bleiben und warten?

Ich klein zu machen verringert zwar die potentielle Trefferflaeche deutlich, das ist richtig.

Aber wir als homo sapiens haben unsere Augen darauf trainiert, unseresgleichen schnell anhand des Umrisses zu erkennen. Desweiteren erkennen wir Lebewesen in Bewegung viel schneller als in statischen Situationen


Durch ein Hinhocken wird nicht nur die vertraute Form stark veraendert, aus der sich bewegenden Person wird ein kaum definierbares Etwas.
Beides Faktoren, die in dieser speziellen Situation dann doch eher kontraproduktiv sind.

 

Stellt Euch das Ganze mal aus der anderen Perspektive vor:
Da drueben, knapp 50m von einem entfernt hinter diesem einen Busch, da hat sich gerade etwas bewegt,  jetzt raschelt es vielleicht noch, aber so richtig zu erkennen ist nichts mehr. - Was war das? Nur ne Maus, ein Wildschwein, oder doch was anderes?

Als Wanderer moechte man von den Jagdteilnehmern gesehen und auch eindeutig als Mitmensch erkannt werden, oder?

Macht auf Euch aufmerksam! Seid ein Mensch!
Ob Jingle Bells gepfiffen, ein lustiges Liedchen getraellert, gewunken oder auch einfach nur mit sich selbst gesprochen wird - Egal! 
Grelle Farben a la @Jever helfen definitiv, um gesehen und erkannt zu werden

  • 2 Jahre später...
Geschrieben

Ich bin mal in Frankreich an einem Schild vorbeigelaufen, auf dem stand, dieses Waldgebiet sei wegen einer Treibjagd gesperrt. Der erste Jäger begrüßte mich freundlich und gab über Funk durch: Randonneur au chemin. Wenig später verbellte mich ein Beagle, gab aber dann wieder auf. Dann sah ich Ziegen - mit Glocken - offensichtlich domestiziert - die von Hunden gejagt wurden. Das war es dann auch.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Ameisenigel:

Ich bin mal in Frankreich an einem Schild vorbeigelaufen, auf dem stand, dieses Waldgebiet sei wegen einer Treibjagd gesperrt. Der erste Jäger begrüßte mich freundlich und gab über Funk durch: Randonneur au chemin.

Glück gehabt. Es hätte auch deine letzte Tour sein können.

Geschrieben

@waldradler

Leider sind unter Jägern, in ähnlichen Prozentzahlen wie im Rest der Bevölkerung, immer Idioten unterwegs.

Ich habe vor 20 Jahren in eine Jägerfamilie eingeheiratet. Der Opa meiner Frau, ist damals immer wieder von einem seiner Söhne, mit auf Jagt genommen worden, als er schon halb blind war. Mit seiner eigenen Büxe/Flinte und hat auch noch rumgeballert.

Die restlichen 3 Söhne der Familie, ebenfalls Jäger, haben immer wieder protestiert, aber die Polizei hat keiner von ihnen gerufen.

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb RaulDuke:

Leider sind unter Jägern, in ähnlichen Prozentzahlen wie im Rest der Bevölkerung, immer Idioten unterwegs.

 

OT: Trotzdem hofft man natürlich, dass dieser Prozentsatz möglichst klein ist. Problematisch an sich finde ich Idioten nicht, weil man sie meist ignorieren kann. Gefährlich wird’s halt bei der Kombination Idiot + Waffe.

IMG_4087.jpeg

Geschrieben

Treibjagd hatte ich bisher noch nicht aber auf den Lofoten (the long crossing) gibt es einen abschnitt wo der trail quer durch einen Schießstand verläuft... ohne das dass durch Schilder markiert wäre 
ich war ähnlich schockiert wie @Weitwanderwade als links von mir ein schuss fiel und ich rechts von mir die Scheibe entdeckte 
ich befand mich nicht genau in der Schussbahn aber viel mehr als 20m waren es bis dahin jetzt auch nicht mehr

ich habe in Richtung schützen wild gestikuliert und mehrfach gerufen welche sich davon aber nicht beeindrucken ließ und in ruhe noch weitere 9 Schüsse abgab während ich mich da zum Affen machte

als die beiden schützen dann Richtung Zielscheibe liefen um ihr werk zu bewundern bin ich auf sie zu und hab gefragt ob sie mich nicht gesehen hätten... worauf sie antworteten "na klar aber du warst ja 50m weit weg und das hier ist nunmal ein Schiessstand" 
ich hab dann noch angemerkt das es vlt sinnvoll wäre am beginn und ende des trails ein Schild aufzustellen was mit einem Schulterzucken quittiert wurde 

vermute mal auffällige Kleidung tragen und vertrauen in die Fähigkeiten der schützen haben ist alles was man tun kann

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