Ein.Plattfüssler Geschrieben 13. Januar Geschrieben 13. Januar Hallöchen, … es ist Winter. Bei mir eher eine Saure-Gurken-Zeit für’s Rumlatschen. 😕 So war das auch letztes Jahr… Grübeln: Ausrüstung optimal, besser zu machen, vielleicht sogar leichter ? Oder ist das nur Sucht nach erfreulichen Ereignissen ? Keine Ahnung… 🤔 Bin ich länger unterwegs, steht die Frage der unabhängigen Stromversorgung. Ich nutze da Solarpanel und Powerbank, das Sunnybag Leaf pro 7,5 W mit 10.000-er Powerbank. Das Ding ist nur mit 365 g relativ schwer, weil biegsam ausgelegt. Für meinen Haupt-Strombedarf zum Nachladen von zwei 2.500 mAh-Eneloop-Akkus aller drei Tage ggf. überdimensioniert ? Mit dem Leaf Mini 5 W ließen sich immerhin 180 g an Gewicht sparen… Da ich die Panele auch zuhause zur Stromerzeugung insbesondere im Winter nutze (Nutzung auch bei Touren mit erhöhten Strombedarf oder jahreszeitlichen oder witterungsbedingten geringerer Sonnen-/ Lichteinstrahlung), wäre die Weiternutzung des Leaf pro auf jeden Fall gesichert. Erzeuge den gesamten zuhause genutzten Strom über eine 12 V – Solaranlage mit Batteriespeicherung. Im tiefsten Winter wird’s manchmal knapp. Da nutze ich dann für kleine Stromverbraucher eben auch portable Solarpanele… Bei voelkner gab’s das kleine Sunnybag-Leaf mini 5 W… Es ist Februar. Dennoch gleich mal ausprobiert… 🙂 Für mich überraschend, erzeugt das Panel bei diesig verhangener, tief stehender Sonne mit zum Laden angeschlossenem Smartphone in der Spitze einen Strom von 700 mA. Im April waren es dann sogar 790 - 800 mA. Der Hersteller gibt einen Maximalstrom von 1 A an, Voelkner dagegen 800 mA. Mit der ermittelten Stromausbeute kann ich also zufrieden sein. Aber im Sommer erreichte das Panel sogar 900 mA. ! Alles natürlich bei halbwegs optimaler Ausrichtung zur Sonne… 😎 Blieb also noch die Probe unter Praxisbedingungen des Rumlatschens… Die Tour durch den Müritz-Nationalpark und die angrenzenden Seengebiete erschien dafür optimal. Die Wege dort führen oft durch Baumbestände, also bei wenig direkter Sonneneinstrahlung. Leider versagte auf der Tour mein AA-Ladegerät. Wohl die micro-USB-Buchse. Reparatur ohne Schaltplan kaum möglich. Kalte Lötstelle war’s nicht… Also Neubeschaffung… Kein passendes Ladegerät für AA-MiMH-Akkus gefunden (außer das doch recht sperrige 2-er von Ansmann). Daher erzwungene Umstellung auf Li-Ion. Das 2er-Ladegerät mit 17 g nur halb so schwer wie das für MiMH, die Li-Ion-wiederaufladbaren Batterien (18 g/ Stück) leichter wie MiMH-Akkus (30 g/ Stück). Gewicht gespart, juchhuuu… 🙃 Auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland dann endlich der Praxistest. Ähnliche Bedingungen mit viel Baumbestand, also viel Schatten… Ergebnis: Das Nachladen der aus der Powebank für das Laden der beiden entleerten Li-Ion- wiederaufladbaren Batterien entnommenen Strommenge ist innerhalb der drei Tage auch im überwiegend Schattenbetrieb mit dem Leaf mini und seinen (nur) 5 W möglich… Na ist doch was… oder ? Freude am Probieren wünscht Ein.Plattfüssler Blickpunkt und RaulDuke reagierten darauf 2
RaulDuke Geschrieben 13. Januar Geschrieben 13. Januar @Ein.Plattfüssler Kann man, statt extra Baterien mitzuschleppen, nicht die Powerbank direkt mit dem Solarpanel laden?
Ein.Plattfüssler Geschrieben 14. Januar Autor Geschrieben 14. Januar vor 20 Stunden schrieb RaulDuke: @Ein.Plattfüssler Kann man, statt extra Baterien mitzuschleppen, nicht die Powerbank direkt mit dem Solarpanel laden? ... Mißverständnis ? Genau das mache ich ja. Die Powerbank wird mittels des Solarpanels geladen... Doch für die Nutzung eines GPS-Gerätes benötige ich aller drei Tage zwei voll geladene AA-Batterien, AA-Akkus oder AA-wiederaufladbare Li-Ion-Batterien. Die beiden letzteren aufladbaren AA's werden aus der Powerbank mittels eines AA-Ladegerätes, wenn sie entleert sind, wieder aufgeladen. Direktes Laden der AA's aus dem Solarpanel scheint mir auf Grund des schwankenden Stromes (ggf. bis auf Null = Unterbrechung des Ladevorgangs) nicht sinnvoll/ machbar... Ich nutze auch manchmal bei entsprechender Sonneneinstrahlung das sogenannte 'Durchladen'. D.h. gleichzeitiges Laden der Powerbank durch das Solarpanel und Laden der AA's aus der Powerbank mittels des AA-Ladegerätes... Na denn... alles geklärt, hoffe ich... 🙂
RaulDuke Geschrieben 14. Januar Geschrieben 14. Januar @Ein.Plattfüssler Danke, das hat alles geklärt!
khyal Geschrieben Montag um 17:24 Geschrieben Montag um 17:24 Am 14.1.2026 um 09:20 schrieb Ein.Plattfüssler: für die Nutzung eines GPS-Gerätes benötige ich aller drei Tage zwei voll geladene AA-Batterien, AA-Akkus oder AA-wiederaufladbare Li-Ion-Batterien. Die beiden letzteren aufladbaren AA's werden aus der Powerbank mittels eines AA-Ladegerätes, wenn sie entleert sind, wieder aufgeladen. Direktes Laden der AA's aus dem Solarpanel scheint mir auf Grund des schwankenden Stromes (ggf. bis auf Null = Unterbrechung des Ladevorgangs) nicht sinnvoll/ machbar... Kenn ich gut, die PB-Ladeverluste sind nicht so hoch, die PBs kriege ich bei vernünftig Sonne tagsüber schnell wieder voll, oder sonst ,falls ich dran vorbei komme, an 220 / 12 V und dann kann ich mit den PBs am Abend / nachts mit dem XP1 die Eneloop nachladen. Am 13.1.2026 um 11:33 schrieb Ein.Plattfüssler: Für mich überraschend, erzeugt das Panel bei diesig verhangener, tief stehender Sonne mit zum Laden angeschlossenem Smartphone in der Spitze einen Strom von 700 mA. Im April waren es dann sogar 790 - 800 mA. ... Aber im Sommer erreichte das Panel sogar 900 mA. ! Alles natürlich bei halbwegs optimaler Ausrichtung zur Sonne… 😎 Das finde ich jetzt aber auch sehr überraschend bzw extrem gute Werte, wenn 5 Wp angegeben sind...das wären ja 70-90% Wp Nur zur Sicherheit, wahrscheinlich eine dämliche Frage Du hast die Werte mit einem zwischengehängten USB-Meter gemessen und die Spannung war dabei noch annähernd 5 V ? (ob jetzt 5 oder 4,85 V ist ja jetrzt erstmal Wurscht, das macht ja in der Leisdtungsbetrachtung keine großen Unterschied...) Terranonna.de
Ein.Plattfüssler Geschrieben Dienstag um 12:49 Autor Geschrieben Dienstag um 12:49 vor 19 Stunden schrieb khyal: Du hast die Werte mit einem zwischengehängten USB-Meter gemessen und die Spannung war dabei noch annähernd 5 V ? Ich versuche, immer anzugeben, wie die Werte entstehen. Also erwähne ich, daß ich mittels eines zwischengehängten USB-Testers von X-Dragon die Werte ermittle. Diese Mal wohl ergessen ? Der Tester ist kein genau kalibriertes Meßgerät. Da ich das aber bei allen meinen Tests verwende, dürfte zumindest ein Fehler zumindest immer der gleiche sein. Ja, die Spannung ist bei meines Test immer nahe 5 V (4,85...4.9 V oder auch mal 5 V), je nach Stärke der Sonneneinstrahlung... Ich war selbst über diese Stromausbeute erstaunt. Da hat der Hersteller bei seiner Angabe ja nicht allzuviel 'gemogelt'... khyal reagierte darauf 1
Ein.Plattfüssler Geschrieben Gestern um 09:13 Autor Geschrieben Gestern um 09:13 Ergänzung: Die Solarpanele von Sunnybag verfügen über eine dreifarbige LED zur (ungefähren) Anzeige betreffs der Höhe des fließenden Stromes. Rot - 5 V Betriebsspannung erreicht; Rot - Strom unter 500 mA; Grün - Strom über 500 mA; Blau - Strom über 800 mA... immer auf 5 V bezogen... Diese LED-Anzeige stimmte bei meinen Test mit der Anzeige auf dem USB-Tester überein. Wobei die Farben etwas leicht höhere Stromwerte implizierten... na ja... Sollte die mittels USB-Tester ermittelten Werte also nicht stimmen, müßte auch die Anzeige mittels farbiger LED falsch sein... Für mich eher unwahrscheinlich... Sunnybag gibt für das LEAF mini einen (theoretischen oder ermittelten ?) Maximalwert für den Strom von 1 A an... Deshalb meine Aussage 'nicht allzuviel gemogelt' ... Für mich sind auch die mittels USB-Tester ermttelten Stromwerte ganz nett, aber für die Praxis recht irrelevant. Der Praxistest mit der Aussage 'innerhalb dreier, auch schattiger Tage ist das Aufladen zweier AA-Akkus / wiederaufladbarer Batterien möglich' das Ausschlaggebende... In der Praxis gibt es selten optimale Bedingungen wie zuhause oder in der Theorie...
Timbo9650 Geschrieben vor 22 Stunden Geschrieben vor 22 Stunden vor 13 Stunden schrieb Ein.Plattfüssler: Für mich sind auch die mittels USB-Tester ermttelten Stromwerte ganz nett, aber für die Praxis recht irrelevant. Der Praxistest mit der Aussage 'innerhalb dreier, auch schattiger Tage ist das Aufladen zweier AA-Akkus / wiederaufladbarer Batterien möglich' das Ausschlaggebende... In der Praxis gibt es selten optimale Bedingungen wie zuhause oder in der Theorie... Ich möchte auf keinen Fall das ganze Konzept in Frage stellen oder jemanden diese Solarpanel Ausreden, habe aber ein paar inhaltliche Fragen. Vor einiger Zeit war ich nahezu besessen von Solarpanelen und habe mir auch drei Stück angeschafft. Das Leaf mini, das lixada in a5 und ein weißes lixada. Letzten Sommer habe ich einen Test auf dem Balkon gemacht (süd Richtung, 10-12h) und konnte meine pb (beide low a charging und self on/off fähig) nur an einem Tag wirklich Aufladen, bei keinem der anderen Tests habe ich mehr als 20/30% Ladung bekommen (10mah pb), meiste Zeit sogar gar nichts, weil irgendetwas nicht funktioniert hat. Bei der letzten Tour im Jahr 25 (6 Tage davon 4 Knallige Sonne) habe ich dann das schwerste der Panele mitgenommen (sb leaf, weil bestes Output im Test) das Panel war auf dem Rucksack montiert und im Lager Abends noch ein bisschen Richtung Sonne. Der beste Tag (wenig Wald) habe ich die pb 11% voll bekommen, sonst nichts, nur vereinzelt 1-3%. Das Leaf ist allerdings auch n gutes Stück schwerer als beide lixadas. Mein Fazit war das eine weitere Powerbank mit 10.000mah Stunden deutlich mehr Sinn machen würde wegen dem Gewicht. Jetzt zur Frage: wie setzt ihr die Panels wo und wie oft ein das das Sinn macht? Ich bekomme es einfach nicht hin und hab die Dinger frustriert wieder ins Regal gelegt. Oder gibt es hier andere die einen Tipp haben weil sie das erfolgreich im Einsatz haben? Bin ich zu doof für den Einsatz, Laufe ich zu lange, benutzt ihr die nur an off days erfolgreich? Würde mich interessieren, da ich das leaf auch habe und furchtbar ungerne aufgebe. Danke!
SvenW Geschrieben vor 14 Stunden Geschrieben vor 14 Stunden Die Panels sind halt alle recht klein, hast du ggf. mal andere Kabel oder andere PBs getestet? Ich nutze ein 12W Sunslice Panel und hab damit z.B. in Norwegen 3 Wochen lang mein Handy am leben gehalten. Hatte zwar eine PB dabei aber die nur ein einziges mal genutzt. Geladen immer nur Morgens/Abends oder in Pausen bei eienr Stunde Laden kam ich so auf ~20% Handyladung was bei mir dem Tagesbedarf entspricht. Solarzelle am Rucksack finde ich persöhnlich nervig, die ist eh nie richtig ausgerichtet, wird dauernd beschattet, und zumindest bei mir wäre die chance auch groß das sie dabei irgendwann beschädigt wird.
reiber Geschrieben vor 14 Stunden Geschrieben vor 14 Stunden vor 34 Minuten schrieb SvenW: Ich nutze ein 12W Sunslice Panel und hab damit z.B. in Norwegen 3 Wochen lang mein Handy am leben gehalten. Hatte zwar eine PB dabei aber die nur ein einziges mal genutzt. Ja, dazu braucht man aber freien, sonnigen Himmel, dann kann man das Handy direkt laden. Zu warm darf es aber auch nicht sein, sonst heizt sich das Panel zu sehr auf und die Leistung knickt wieder ein. Bei deinem 12W Panel mag das alles kein Problem sein aber es ging hier ja um das Leaf Mini mit nur 5W.
SvenW Geschrieben vor 12 Stunden Geschrieben vor 12 Stunden Schon klar. Sichere Variante ist klar über PB laden, aber wenn man eh daneben sitzt dann geht Handy direkt laden schneller. Nach ner Wolke muss man dann ggf. mal den Stecker ziehen. Je kleiner das Panel umso besser müssen die Bedingungen sein. Man muss natürlich auch mit den richtigen Erwartungen rangehen. 5W Solarzelle am Rucksack also schlecht ausgerichtet und dann ggf. noch Wald und Wolken, da kommt nicht viel bei rum. Aber wenn man es z.B. Morgens beim Frühstück und Mittags für je eine Stunde gut ausrichtet sieht das schong anz anders aus... khyal reagierte darauf 1
kra Geschrieben vor 7 Stunden Geschrieben vor 7 Stunden Ich hab da auch gute Erfahrungen gemacht (12W Variante und die Lixada), allerdings nie am Rucksack sondern in den Pausen oder am Ende des Tages, gut ausgerichtet konnte ich in den Stunden mehr Energie "ernten" als meine Geräte am Tag brauchten. Allerdings haben wir ab ca. 16:00 Tgesschluß gemacht. Da die Lixada klein und leicht sind habe ich immer 2 mit einem Y-Kabel zusammengeschaltet auf eine PB gelegt - hat wirklich gut funktioniert. khyal reagierte darauf 1 Wenn's wahlweise an Logik, gesundem Menschenverstand oder elementarer Menschlichkeit hapert geht es mit Meinungen weiter und zu schlechterletzt verfällt man auf Ideologien. Gesunder Menschenverstand / Redewendung / - Eine seltene Form von Intelligenz. Heutzutage seltener zu finden als ein Rudel Einhörner.
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