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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Hallo zusammen!

Ich möchte mir eine Xtherm zulegen, nachdem ich seit vielen Jahren mit einer ProLite Plus (Regular) unterwegs bin. Die ProLite scheint ziemlich robust, jedenfalls habe ich nie eine zusätzliche Unterlage oder ein Groundsheet verwendet und bisher keinen einzigen "Schaden". 

Die ProLite war mir aber zuletzt häufig zu kalt und zu klein. Durch die Xtherm erhoffe ich mir auch mehr Komfort (Seitenschläfer...) möglichst ohne mehr Gewicht. 

Nachdem ich mich hier im Forum etwas umgeschaut habe, frage ich mich nun, ob ich mit der Xtherm zwingend einen zusätzlichen Schutz benötige (nächstes Reiseziel sind die schottischen Highlands). 

Wie sind eure Erfahrungen? Falls Schutz besser ein Groundsheet unters Zelt oder eine Evazote unter die Xtherm? Oder was ganz anderes?

Würde mich über eure Erfahrungen und Vorschläge freuen! 

Liebe Grüße 🖖

 

 

 

 

 

 

Geschrieben

Wenn du vor Durchstechen von unten vorsorgen willst, kannst du dir entweder Tyvek als Footprint unters Zelt legen oder eine Evazote unter die Matte. Das Tyvek schützt deinen Zeltboden, die Evazotte gibt dir noch ein bissl mehr Wärmeisolation.

Evazotte 4mm bekommst du bei Extremtextil, die kannst du dir dann zurecht schneiden. Oder Alternativ ein Gossamer Gear Folding Thinlight Foam Pad, wenn du was zum Falten haben willst, meine wiegt nur 96g. Tyvek Groundsheets mit Eckschlaufen zum Abspannen gibt es z.B. bei LuxeOutdoor.

Was davon mehr Sinn macht keine Ahnung, da ich die letzten Jahre mit komplett anderem Setup unterwegs war (Grundsheet-Folie+Schaumstoffmatte+Bivy).

 

Geschrieben

Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob es gewichtstechnisch nicht schlauer wäre eine XLite+Evazote zu nehmen,  anstatt der XTherm - wenn ich da auch eine Unterlage benötige.  

Ich hatte ein bisschen gehofft, dass die XTherm so robust ist (vergleichbar mit meiner Prolite), dass ich mir die Unterlage sparen kann (Mini Sitzkissen hab ich eh dabei). 

Gibt's da Erfahrungswerte? 

Geschrieben

Ich wüsste nicht, warum man in den Highlands, neben dem Zeltboden, einen weiteren Durchstichschutz benötigen würde. Allerdings würde ich eine dünne EVA-Matte mitschleppen, um

1. Einen Ausfallschutz dabei zu haben falls die Luftmatte den Geist aufgibt, und

2. Eine Rutschhemmung bei unebenen Untergründen zu haben (deshalb nicht die Gossamer Gear Folding Thinlight Foam. Die ist zu glatt).

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb zoppotrump:

(deshalb nicht die Gossamer Gear Folding Thinlight Foam. Die ist zu glatt).

Genau für diesen Zweck habe ich genau diese Matte. Liegt man erst mal auf der Isomatte und wird diese so beschwert, rutscht zumindest bei mir nichts mehr.

Geschrieben

Vielen Dank für eure Antworten!

Zu den Evazote Matten: die meisten sind ja etwa 50cm breit. Da ich mir eine  regular wide- bzw. max-Variante kaufen möchte (63cm) ist das vermutlich zu klein? Oder macht das nicht soviel aus? 

Vermutlich bleibt nur die Exped Double oder zwei von den 50cm breiten Matten...? (Die Evazote von extremtextil ist ganz schön schwer.)

Wie macht ihr das? Oder habt ihr alle die regular Variante?

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb Anakin:

Da ich mir eine  regular wide- bzw. max-Variante kaufen möchte (63cm) ist das vermutlich zu klein? Oder macht das nicht soviel aus? 

Ich habe die TAR in RW, also so, wie du sie kaufen willst. Als mechanischer Schutz und Rutschminimierer habe ich darunter eine Gossamer Gear Matte mit 49 cm Breite und gekürzt auf 100 cm Länge. Ich persönlich bin der Meinung, dass das ausreichend ist. Der Grundgedanke dabei ist, dass die dünne Matte den Bereich deiner Isomatte schützt, der durch dein Körpergewicht mechanisch am meisten belastet ist. Die GG Matte liegt bei mir also unter dem Oberkörperbereich. Dass bei einer Isomattenbreite von 63 cm dann auf jeder Seite circa 5-6 cm nicht geschützt sind, fällt vermutlich überhaupt nicht ins Gewicht. Durch die Beine und den Kopf kommt ja kaum Druck auf die Isomatte und die mechanische Belastung ist insofern an diesen Stellen auch nicht so hoch. Ich persönlich fahre damit sehr gut. Da ich an meinem Rucksack als Rückenpolster immer auch mein Sitzkissen dran habe und das insofern auch dabei ist, kann man das Sitzkissen natürlich auch noch unter die Isomatte legen und damit so eine leichte Schaumstoffmatte noch ein wenig verlängern. Deine Schaumstoffmatte musst du natürlich nicht einkürzen, sondern kannst die auch auf der vollen Länge nutzen aber meine Meinung nach reicht Torsolänge, wenn es dir hauptsächlich um einen mechanischen Schutz geht.

Bearbeitet von Blickpunkt
Geschrieben (bearbeitet)

wenn du maximalen schutz willst, dann musst du dir wohl die doublemat von exped kaufen und auf 63m breite, abschneiden.

gewicht kannst du sparen, wenn du mindestens die untersten 20cm, im fußbereich abschneidest, denn da liegt ja kaum gewicht drauf. Ich habe das seit jahren so gemacht.

Die faltmatte von gossamer gear hat den vorteil, das du sie, je nachdem, was du für einen rucksack hast, auch noch als rückenpolster benutzen kannst. doubleuse ist hier das stichwort.

Bearbeitet von RaulDuke
Geschrieben

Und ich benutze halt matten in regular, nicht wide.

denn ich finde es grenzwertig, im oberen bereich nicht die ganze mattenbreite zu schützen.

beim rein/rausgehen und beim hinlegen, kommt ja extrem viel druck auf die stelle, auf die du dich zuerst setzt, bevor du dich dann hinlegst.

ich verstehe auch nicht ganz, warum man eine wide matte braucht, die unnötig (zumindest für mich 😍) viel wiegt. ich  verteile meinen rucksackinhalt immer in den ersten 10 minuten, nach zeltaufbau, in ein wahres chaos, rund ums kopfende der matte.

so liegen meine arme selten auf dem untergrund.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb RaulDuke:

ich verstehe auch nicht ganz, warum man eine wide matte braucht, die unnötig (zumindest für mich 😍) viel wiegt. ich  verteile meinen rucksackinhalt immer in den ersten 10 minuten, nach zeltaufbau, in ein wahres chaos, rund ums kopfende der matte.

OT: Interessante Argumentation gegen RW @RaulDuke 😉 Ich brauche die RW, weil ich im Rucksack nicht viel zum chaotischen Verteilen um meine Matte herum habe. Das Mattengewicht relativiert sich insofern aufgrund des fehlenden und für das Chaos nötigen Rucksackinhalts. 😂 Dein Grundargument habe ich aber verstanden.

 

Geschrieben

@Anakin Ich würde sagen, mach dich nicht allzu sehr verrückt wegen des Schutzes für deine Isomatte. Gerade die TAR NeoAir halten eine Menge aus, finde ich. Bei der Benutzung von UL-Ausrüstung muss man sich einfach immer wieder vor Augen halten, dass man sie pfleglicher und bedachter behandeln muss als schwere Ausrüstung. Bei Isomatten bedeutet das eben, dass man seinen Zeltplatz wirklich jedes Mal sorgsam inspizieren sollte und Steine, Äste etc. beiseite legt. So vermeidet man schon mal die gröbsten Stolperfallen für seine Matte. Und auch trotz aller Sorgfalt kann natürlich auch mal ein Loch in die Matte kommen. Dafür ist es dann wichtig, die passenden Flicken ständig dabei zu haben.

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb RaulDuke:

@zoppotrump

Wiso ist die zu glatt?

Kann ich nicht bestätigen!

Danke für die Rückfrage. Ich werde es bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit nochmals testen und dabei versuchen maximale Objektivität walten zu lassen. 

Geschrieben

Zum Thema Robustheit der Matten :

Solange man nur auf "Golfrasen" zeltet, die Matte nur im Zelt benutzt, hast Du üblicherweise eine unbenutzbare Matte bei den "großen 3 Marken TAR, Exped, Klymit" eher durch Delamination, wobei ich bei Klymit noch keinen Fall gesehen habe, bei den "Eierkarton-Luftmatten" passiert das auf die Anzahl der Matten gesehen deutlich häufiger, deswegen haben sie manche Läden nicht (mehr) im Programm.
Dagegen hilft Dir auch eine Schutzunterlage nicht, die Hauptursachen sind vor allem die Grammjäger, da wird halt die neue Matte die 50g leichter ist, total gehyped, naja klar bauen dann die Hersteller mit immer dünneren, leichteren Materialien, wo das dann vermehrt auftritt.
Die die schon lange draußen unterwegs sind werden sich an die ersten Matten von TAR erinnern, selbstaufblasend, 2,5 cm dick, ca 1 kg schwer, unkaputtbar, hat bei mir fast 10 Jahre gehalten, dann habe ich sie im Freudeskreis weiterverkauft, der hat sie auch 10 Jahre ohne Defekt weiterbenutzt, wahrschinlich lebt die heute noch.
Heute hast Du halt teilweise Matten die 300g wiegen, ein minimales Packmaß haben, die kriegen halt häufiger ne Delamination, da gibt es ja inzwischen durchaus ein Umdenken bei den Herstellern bzw daß sie Alternativen bieten, wie Exped mit der Dura-Serie oder viele Klymit-Matten.

Die 2. Ursache für Delamination ist falsche User-Anwendung, also bei kühleren Temps strmm aufgepustet und morgens, tagsüber bei höheren Temps keine Luft abgelassen, oder z.B. morgens zum Trocknen der kondensnassen Unterseite in die Sonne gelegt, irgendwas muß dann nachgeben...
 

Was nun das Thema Schützen vor "äusseren" Beschädigungen betrifft. 
Im Verhältnis zum Gewicht hat HS Tyvek den höchsten Durchstichschutz, solange man nicht so einben Blödsinn macht, wie es vor Benutzung in der Waschmaschine zu waschen, damit es weniger knistert, wie es schon mal im Inet oder vereinzelt in Shops empfohlen wird, dann nimmt die Durchstich / Abriebfestigkeit rapid ab.
SS Tyvek ist nicht geeignet.
Das Stück sollte bisschen kleiner als die Bodenwanne des Zeltes sein, aber schon annähernd so breit wie das Zelt, da halte ich z.B. einen Tyvek Footprint mit 1 m Breite wie das Liteway, was es in D bei den walkies gibt, für ein 2er Zelt für zu schmal, aber für ein 1er oder für ne Matte unter´m Tarp ausreichend, aber gibt ja andere Möglichkeiten, wie 140 breit von Extremtextil, 122 oder gut 2 m breit von Sack & Pack usw
Preiswert, nasse Blätter usw lassen sich easy abschlagen, sehr hohe Durchstichfestigkeit, kleines Packmaß, bekommt man eigentlich immer mit in den Zeltbeutel, Schlaufen sind unsinnig bringen bei der Footprint-Nutzung keinen Vorteil und wenn man es multiusing als Tarp einsetzt, würde ich eher das 65 g Zeltbodenmaterial von Extremtextil verwenden. 

Evazote hat andere Vorteile, nicht besonders durchstichfest,aber durch die Dicke halt doch ein Durchstichschutz für die Matte, super Antirutsch-Unterlegmatte, zusammengelegt Sitzkissen auf scharfkantigem Fels oder sehr kaltem Untergrund, Backup mit druntergelegtem Kram, wenn die Luftmatte die Grätsche macht und klar erhöht die Isolation der Matte etwas.
 

Geschrieben

Danke euch für eure hilfreichen Antworten. Ich habe mich jetzt erstmal für eine XLite + Evazote entschieden. Das Thema Notfallbackup, falls ich die Matte platt mache, ist mir erstmal am wichtigsten. Mal sehen wie ich damit zurecht komme! 🙂

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb Anakin:

Danke euch für eure hilfreichen Antworten. Ich habe mich jetzt erstmal für eine XLite + Evazote entschieden. Das Thema Notfallbackup, falls ich die Matte platt mache, ist mir erstmal am wichtigsten. Mal sehen wie ich damit zurecht komme! 🙂

welche Evazote hast du genommen? Gibts die auch in 3 mm?

Geschrieben
Am 24.3.2026 um 12:57 schrieb shotta51:

ich nutze eine Tyvekplane mit Silikonstreifen drauf, rutscht nicht und wiegt glaub ca. 100 g

@shotta51 Kannst du kurz erklären, was damit gemeint ist? Tyvekplane im Zelt mit Silikon nach oben, damit Isomatte nicht verrutscht oder mit Silikon nach unten, damit die Plane nicht im Zelt verrutscht oder Tyvekplane ohne Zelt mit Silikon, damit Isomatte nicht verrutscht? Oder ganz anders? Danke.

Geschrieben

Vielleicht noch eine (flexible) Variante, wie ich selbst im Sinne der ursprünglichen Frage mit dem Problem umgehe.

 

Ich nutze zusätzlich zu meinem Zelt und einer Luft-Isomatte:

Unter dem Zelt ein Groundsheet aus Polycro-Folie (ca. 90 x 200 cm - 40 g)

Unter der Isomatte: GG Thinlight Foam Pad (gekürzt 49 x 100 cm - 43 g)

 

Die Lösung ist in Teilen redundant, das ist mir bewusst, jedoch verbinde ich folgenden, praktikablen Ansatz für mich damit:

Das Groundsheet schützt das Zelt mechanisch von unten und bietet gleichzeitig eine Dampfbremse zum Boden hin, was sich positiv auf Kondensation im Zelt auswirkt (zumindest nach meiner persönlicher Erfahrung). Nach dem Zeltabbau habe ich zudem noch eine praktische Unterlage, um mein Zelt gerade bei sehr nassen oder matschigen Zeltplätzen gut einpacken zu können. Die Folie ist robuster, als man denken würde. Leichte Risse oder kleine Löcher lassen sich zudem leicht mit Klebeband o.ä. flicken.

Die GG Matte verhindert das Verrutschen der Isomatte im Zelt, ist ein zusätzlicher mechanischer Schutz für die Isomatte und erhöht leicht den R-Wert der Isomatte. Außerdem nutze ich sie als Rückenpolster im Rucksack und Pausenmatte für unterwegs.

 

Im Vergleich zu den vielfach erwähnten Tyvek-Planen (für 1P Zelte ca. 100 g), die als Groundsheet genutzt werden, aber nicht die Zusatzfunktion der R-Wert-Erhöhung oder des Rutschhemmers unter der Isomatte haben, wäre das eine sehr flexible Lösung, die alle Probleme rund um Zelt- und Isomattenschutz abdeckt und in der Summe von 83 g auch noch leichter ist als die Tyvek-Lösung ist.

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Also ich nutze zurzeit auch eine Tyvekplane, die ist aber fast schon durchgescheuert, also muss was neues her.

Jetzt liebäugel ich auch mit Evazote wegen dem double use, da kann ich auch mal irgendwo mit warmen Hintern sitzen.

Am 26.3.2026 um 12:53 schrieb Blickpunkt:

Vielleicht noch eine (flexible) Variante, wie ich selbst im Sinne der ursprünglichen Frage mit dem Problem umgehe.

 

 

Unter dem Zelt ein Groundsheet aus Polycro-Folie (ca. 90 x 200 cm - 40 g)

Unter der Isomatte: GG Thinlight Foam Pad (gekürzt 49 x 100 cm - 43 g)

 

Die Folie ist robuster, als man denken würde. Leichte Risse oder kleine Löcher lassen sich zudem leicht mit Klebeband o.ä. flicken.

Die GG Matte verhindert das Verrutschen der Isomatte im Zelt, ist ein zusätzlicher mechanischer Schutz

Das sind alles sehr valide Betrachtungen.

Meine Tyvekplane hat keinen double use.

Groundsheet wäre cool, da nutzt sich mein Zeltboden nicht so schnell ab. Auf die Evazote kann man sich draufsetzen...

Beides wäre für mich overkill und würde den UL Gedanken torpedieren.

Ich denke ich versuche es mal mit Evazote.

 

Reichen die 3 mm von GG als Durchstichschutz?

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb EldenStars:

Reichen die 3 mm von GG als Durchstichschutz?

Ich kann jetzt nur für die GG Matten sprechen. Ich persönlich finde sie ausreichend für die meisten üblichen Szenarien, in denen man ein Zelt aufstellt. Einer Nadel, Nagel oder Scherbe werden sie vermutlich nicht standhalten. Ich denke, so oder schaut man doch, wo man sich hinlegt und dass da wenigstens offensichtlich keine spitzen Gegenstände liegen. Bis jetzt jedenfalls habe ich noch kein Loch in meiner Isomatte.

Die GG Matten eignen sich meines Erachtens nach auch gut als stützendes Element im Rucksack. Sie sind sehr flexibel, lassen sich knicken oder falten und passen sich so auch sehr gut der Rucksackform an.

Die aktuelle Version der foldet Variante mit 187 cm Länge hat komplett gefaltet eine Dicke von 2 cm. Die alte Version der gerollten Variante (bei mir gekürzt auf 100 cm Länge) hat geviertelt eine Dicke von 1 cm. Da die gerollte Variante standardmäßig etwas kürzer ist als die gefaltete Variante, ist dort die Dicke sicherlich kleiner als 2 cm. 

Auf den Fotos kann man es hoffentlich gut erkennen, wie flexibel die Matten sind. Und von der Breite her passen Sie auch super in einen normalen Rucksack.

 

IMG_0722.jpeg

IMG_0723.jpeg

IMG_0721.jpeg

Geschrieben
Am 26.3.2026 um 06:18 schrieb Blickpunkt:

@shotta51 Kannst du kurz erklären, was damit gemeint ist? Tyvekplane im Zelt mit Silikon nach oben, damit Isomatte nicht verrutscht oder mit Silikon nach unten, damit die Plane nicht im Zelt verrutscht oder Tyvekplane ohne Zelt mit Silikon, damit Isomatte nicht verrutscht? Oder ganz anders? Danke.

Ich biun zwar nicht @shotta51 aber es macht mehr Sinn die HS Tyvekplane unter´s Zelt zu legen, zum Einen besser vom Rutschfaktor her, aber vor allem wird dann auch der Zeltboden vor Durchstichen & mechanischen Verschleiß geschützt
 

Am 26.3.2026 um 12:53 schrieb Blickpunkt:

Unter dem Zelt ein Groundsheet aus Polycro-Folie (ca. 90 x 200 cm - 40 g)
Unter der Isomatte: GG Thinlight Foam Pad (gekürzt 49 x 100 cm - 43 g)
....

Das Groundsheet schützt das Zelt mechanisch von unten und bietet gleichzeitig eine Dampfbremse zum Boden hin, was sich positiv auf Kondensation im Zelt auswirkt (zumindest nach meiner persönlicher Erfahrung).
....
Nach dem Zeltabbau habe ich zudem noch eine praktische Unterlage, um mein Zelt gerade bei sehr nassen oder matschigen Zeltplätzen gut einpacken zu können. Die Folie ist robuster, als man denken würde. Leichte Risse oder kleine Löcher lassen sich zudem leicht mit Klebeband o.ä. flicken.

Die GG Matte verhindert das Verrutschen der Isomatte im Zelt, ist ein zusätzlicher mechanischer Schutz für die Isomatte und erhöht leicht den R-Wert der Isomatte. Außerdem nutze ich sie als Rückenpolster im Rucksack und Pausenmatte für unterwegs.

....

Im Vergleich zu den vielfach erwähnten Tyvek-Planen (für 1P Zelte ca. 100 g), die als Groundsheet genutzt werden, aber nicht die Zusatzfunktion der R-Wert-Erhöhung oder des Rutschhemmers unter der Isomatte haben, wäre das eine sehr flexible Lösung, die alle Probleme rund um Zelt- und Isomattenschutz abdeckt und in der Summe von 83 g auch noch leichter ist als die Tyvek-Lösung ist.

Finde ich nicht (wäre ja sonst auch langweilig :mrgreen:) Polycro hat eine deutlich niedrigere Durchstichfestigkeit als HS Tyvek d.h. schlechtere Schutzfunktion für Löchern des Zeltbodens bzw der innenliegenden Isomatte.
Kann jeder ja auch leicht selber messen.

Was die Dampfbremse betrifft, bin ich auch anderer Meinung, zumindest wenn man einen vernünftigen wasserdichten Zeltboden hat, da dann keine Feuchtigkeit durch den Zeltboden kommt. Bei nicht zu nassem Wetter hat aber eine Plane unter dem Zelt, jetzt mal egal, ob Polycro oder HS Tyvek den Vorteil, daß der Kondens unter dem Zelt dann zum großen Teil an der Plane statt Zeltboden hängt, wo sie sich bei HS Tyvek ganz gut abschlagen läßt.

Ansonsten stimme ich Dir zu, was eine Kombi von Evazote & Plane betrifft, wobei ich HS Tyvek bevorzuge.

Einen Vorteil hat aber Polycro, wenn  wir in der Gruppe unterwegs sind und es weht abends was mehr Wind am Zeltaufbauplatz und es hat jemand eine Polycro statt Tyvek bei, ist für Entertainement gesorgt :mrgreen:
 

Am 5.4.2026 um 20:55 schrieb EldenStars:

Reichen die 3 mm von GG als Durchstichschutz?

Jein, wie lang sind die Dornen ?
Im Gegensatz zum HS Tyvek, was eine hohe Durchstichfestigkeit hat, funktioniert der Schuitz durch Evazote anders, wenn sich nun eine Dorne o.A. durch den Zeltboden bohrt, ist er ja innen schon mal einen Tick kürzer, wenn sich dann die Dorne noch durch die Evazote bohren muß, ist die Dorne "noch 3 mm kürzer", war also die Dorne nur gut 3mm lang, kommt die Spitze nicht mehr oben aus der Evazote raus.

Es kommt halt auch immer darauf an, wo man unterwegs ist, wo man übernachtet, ich bin halt häufig in Gegenden unterwegs, wo es viel "Wildwuchs" in der Natur inkl Dornen gibt und beim Paddeln muß man auch immer damit rechnen, daß irgendwelche Schwachmaten vorher Glas zerdeppert haben, oder irgendwelche Haken von Anglern rumliegen.

Ich habe immer die Kombi aus HS Tyvek & 4 mm Evazote bei, würde ich den Kram heute kaufen, würde ich in der Kombi evtl die 3 mm GG Evazote in der vollen Länge nehmen, auch wenn 4 mm Evazote Vorteile hat (aber auch deutlich schwerer)

btw für Freunde der größeren Familyzelte, Lavvus, Mids usw, es gibt nun von TT eine Tyvekplane in gut 2*2 m, man muß also nicht mehr unbedingt 2 Bahnen mit Tyvektape zusammenkleben, ist aber aus dem 62 g HS Tyvek, also Tick schwerer, als das 54 g zusammengetaped, habe ich bis jetzt nur beim Sack & Pack in Krefeld gesehen.

Das Prob mit Dornen usw ist ja, daß wenn es kein reiner Fels/Erdboden ist, sondern noch sonstiger Bewuchs, wie Gras da ist, man Dornen auf dem Grund häufig nicht sieht, da unter dem Gras und erst wenn der Zeltboden mit dem Körpergewicht belastet wird, sich das Gras o.A. so weit zusammendrückt, daß die Dorne oben raus kommt.

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