elwollo Geschrieben 28. März Geschrieben 28. März Hallo, hatte grade ein kleinen Film auf tiktok gesehen,da ging es um das koch System Kelly Kettle Trockenbrennstoffkocher ,hat da jemand Erfahrung mit? Finde es ganz interessant,bin immer nur mit Gaskocher unterwegs Lg Wolfgang
Cullin Geschrieben 28. März Geschrieben 28. März Hab bei Trockenbrennstoff eher an Esbit gedacht. .. du redest da von einem Hobo wenn ich das richtig sehe. Mir scheint dieses System recht schwer zu sein. Einfach mal nach Hobo suchen. Das gibt es sicher noch in leicht und in transportfreundlicher Größe.
elwollo Geschrieben 29. März Autor Geschrieben 29. März Nein ich meine kein Hobo und es gibt Trekker Kelly Kettle auch in klein dann wiegt es nur 540 g RaulDuke reagierte darauf 1
Mittagsfrost Geschrieben 29. März Geschrieben 29. März Auch „Caldera cone“ und „X-Fire“ sind lohnenswerte Suchbegriffe.
Grafschaft Outdoor Geschrieben 29. März Geschrieben 29. März Der Kelly Kettle wird mit Holz, Tannenzapfen oder anderen brennbaren Materialien aus der Natur gefüttert. Trockenbrennstoff wie Esbit dürfte nicht funktionieren. Selbst 540 g sind für 0,6 l immer noch sehr viel. In UL Gewicht ist das eine Tonne 😄 Mit was willst du denn heizen? Wenn mit Holz, eine Bushbox Titan wiegt 155 g, ein Titanpott ca 100 g dazu landest du bei der Hälfte des Kelly. eric, ThoBerg und RaulDuke reagierten darauf 2 1
Ledertramp Geschrieben 29. März Geschrieben 29. März Ich denke zu dem Teil wirst du in nem Bushcraftforum eher Erfahrungen finden können, einfach weil niemand hier in Betracht ziehen würde, so was schweres zu benutzen. Das Ding wiegt mehr als von manchen hier das Zelt. Des weiteren würde ich grundsätzlich von Kochern abraten, für die man Naturmaterialien braucht, da das gleich mehrere Nachteile birgt. Zum einen: Je nachdem wann und wo man ist, darf man die eh nicht einsetzen, zudem ist es immer ein vermeidbarer Eingriff in die Natur und außerdem ist es einfach ultra nervig, nach einem anstrengenden Tag noch Brennstoff sammeln zu müssen, der dann vielleicht sogar noch nass ist und schlecht brennt. Spar dir den Stress lieber und hol dir ein ultraleichtes Gassystem. roli reagierte darauf 1
RaulDuke Geschrieben 29. März Geschrieben 29. März Oder Esbit, noch besser Spiritus! Grafschaft Outdoor und eric reagierten darauf 2
alex wiesboeck Geschrieben 29. März Geschrieben 29. März (bearbeitet) Kelly kettle gab es auch mal in ultraleicht siehe hier: oder hier: Aber ich denke auch, es ist mehr Liebhaberei/Spielerei Bearbeitet 29. März von alex wiesboeck 2. Link eingefügt
ShyFly Geschrieben 30. März Geschrieben 30. März vor 17 Stunden schrieb Ledertramp: ...und außerdem ist es einfach ultra nervig, nach einem anstrengenden Tag noch Brennstoff sammeln zu müssen, der dann vielleicht sogar noch nass ist und schlecht brennt. Ich war mal eine Zeit lang mit der Bushbox UL unterwegs. Das allernervigste war, dass du aufgrund des winzigen Brennraums quasi ständig am Brennstoff nachlegen bist.
Ledertramp Geschrieben 30. März Geschrieben 30. März vor 2 Stunden schrieb ShyFly: Ich war mal eine Zeit lang mit der Bushbox UL unterwegs. Das allernervigste war, dass du aufgrund des winzigen Brennraums quasi ständig am Brennstoff nachlegen bist. Ich hab das ein einziges Mal mit nem selbst gebauten Dosen-Hobo gemacht und fand es nur ätzend. Mittlerweile gehe ich seit über 10 Jahren stoveless. Ist mir echt zu viel Gefrickel, selbst mit Gas, nur um mir dann ein paar Tütennudeln warm zu machen. Dann doch lieber abends nen leckeren Wrap.
schwyzi Geschrieben 30. März Geschrieben 30. März @Ledertramp .OT: Dann bist du nicht mit den Werbesprüchen der70er groß geworden... "Etwas Warmes braucht der Mensch!" Damit bin ich indoktriniert worden, und deshalb geh ich nirgendwo hin ohne mein Dosenkocher-Blechbecher-Kochset. Auch im Alltag nicht . khyal und RaulDuke reagierten darauf 2
Ledertramp Geschrieben 31. März Geschrieben 31. März Am 30.3.2026 um 16:44 schrieb schwyzi: @Ledertramp .OT: Dann bist du nicht mit den Werbesprüchen der70er groß geworden... "Etwas Warmes braucht der Mensch!" Damit bin ich indoktriniert worden, und deshalb geh ich nirgendwo hin ohne mein Dosenkocher-Blechbecher-Kochset. Auch im Alltag nicht . OT: Hab ich früher auch immer für absolut unmöglich gehalten, aber mittlerweile bin ich davon total von überzeugt. Weniger Stress, weniger Zeug und besser schmeckt es obendrein. Auf dem GR11 letzten Sommer hab ich immer Sandwiches oder Wraps mit Käse, Aioli, Hot Sauce und Oliven gegessen, also da kommt kein Tütengericht ran :D
RaulDuke Geschrieben 1. April Geschrieben 1. April (bearbeitet) @Ledertramp Das klingt mir aber schwerer, als @schwyzis Kochset, inklusive der instant Mahlzeiten! Ich verkaufe beruflich Oliven, Schafkäse etc… Ich weiß, wie wenig Oliven 100g sind. Bearbeitet 1. April von RaulDuke
khyal Geschrieben Freitag um 18:11 Geschrieben Freitag um 18:11 Am 28.3.2026 um 13:21 schrieb Cullin: du redest da von einem Hobo wenn ich das richtig sehe. Nöe ein Hobo ist ein Wanderarbeiter, die haben damals teilweise gelochte Blechdosen wie Konservendosen, kleine Eimer usw als Hitzequelle verwendet, deswege hat sich dann für derartige "Kocher" Hobokocher eingebürgert... Am 28.3.2026 um 13:21 schrieb Cullin: Das gibt es sicher noch in leicht und in transportfreundlicher Größe. yes Am 29.3.2026 um 13:52 schrieb Ledertramp: einfach weil niemand hier in Betracht ziehen würde, so was schweres zu benutzen. Das Ding wiegt mehr als von manchen hier das Zelt. Des weiteren würde ich grundsätzlich von Kochern abraten, für die man Naturmaterialien braucht, da das gleich mehrere Nachteile birgt. Zum einen: Je nachdem wann und wo man ist, darf man die eh nicht einsetzen, zudem ist es immer ein vermeidbarer Eingriff in die Natur und außerdem ist es einfach ultra nervig, nach einem anstrengenden Tag noch Brennstoff sammeln zu müssen, der dann vielleicht sogar noch nass ist und schlecht brennt. Naja selbst ein 500 g Hobokocher kann leichter als ein Brennspiritus oder Gaskocher sein, kommt nur auf den Brennstoff-Re-Supply-Abstand an, wenn Du richtig kochst, Einiges an Kaffee o.A. trinkst und nur in größerem Abstand an Gas oder Brennspitius kommst. Ich hatte auch schon eine Tour, bei dem ich mit Spituskocher ein 500 g höheres Startgewicht, als mit einem ca 300 g schweren Multifuel hatte, wegen der anderen Re-Supply-Situation. Was den "Eingriff" in die Natur betrifft, glaube ich, daß ein paar Ästchen auf dem Boden aufheben, im Verhältnis zu da durch die Gegend latschen, Zelt aufbauen, mit Mehren akutische Einwirkungen, zu vernachlässigen ist. Mit dem nicht Einsetzen dürfen, yes, das sehe ich sogar noch weiter, die Meisten nutzen ja so ein Teil auch in trockenem Wald ohne Funkensieb (was ja gewichts / handlungsmäßig kaum einen Unterschied macht) und da kann ich als jemand, der auch für einen Wald mitveranmtwortlich ist, sagen, daß man denen dann das Ding um die Ohren hauen sollte, sorry... Nix gegen solche Kocher, wenn der Wald gut feucht ist oder auf Abstand dazu, aber bei den meisten Brennstoffen, die Du drin verfeuerst, hast Du Funkenflug und der kann halt im trockenen Wald rel easy Brände auslösen. Wenn es überhaupt im trockenen Wald nicht verboten ist, sollte man dann unbedingt ein Funkensieb verwenden. Ja das mit dem nervig kann ich aufgrund eigener Erfahrungen gut nachvollziehen. Ich war früher häufiger mit solchen Kochern unterwegs btw je größer die Brennkammer ist umso besser kommt das Teil mit teilweise feuchtem Holz zurecht und bei kleinen Brennkammern wirkt ein Lüfter wie die Alpenblow oder ein alter kleiner CPU-Lüfter Wunder, wir sind mal in einer Gruppe mit div Hobokochern in allen Größen im regnerischen Nov unterwegs gewesen, um zu schauen, wie gut man die unter den Bedingungen benutzen kann. Das war heeftig, die Meisten haben sich halb tot geblasen und die Rauchentwicklung war enorm, ausser bei Meinem da CPU-Lüfter bei und bei einem Buddy, der mit etlichen kg trockenem Holz im Rucksack gefuscht hat Ich kann mich noch an ein paar Wochen Kanaren Tour damals erinnern, der Plan war immer mit dem Hobokocher zu kochen und nur in Ausnahmefällen morgens mal nen schnellen Kaffee mit dem Spirituskocher, letztendlich war ich dann faul, habe Spiritus gekauft, mitgeschleppt und den Hobokocherk kaum benutzt, aber damals war ich unterwegs mehr im km/Zeitstress, heute könnte ich mir das eher wieder vorstellen, je nach Gebiet und Jahreszeit haben wir ja auch beim Paddeln Feuerschale / Grill bei. Terranonna.de
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