Gerd1890 Geschrieben 30. August Geschrieben 30. August Hallo, kurze Fragen: Ich plane im Sommer 2027 den Nordkalottleden von Norden nach Süden zu wandern. Meine beruflichen Termine liegen teilweise viele Monate im Voraus, so dass ich jetzt langsam mit der Planung beginnen muss. Ich bitte um Unterstützung zur Frage, welcher Zeitraum wohl am sinnvollsten ist. Ich wandere vergleichsweise langsam, aber sehr ausdauernd und laufe so im üblichen Gelände (Bay. Wald, Fischerweg, Eifelsteig) und mit nicht ganz soviel Ausrüstung so zwischen 28 und 35 km am Tag, im Schnitt waren immer über 30. Wenn ich jetzt mal konservativ mit 23 km am Tag auf die 800 Gesamtkilometer rechne, komme ich auf 35 Tage. Plus 6 Ruhetage, plus 3 Tage Unvorhergesehenes wären dann 44 Tage insgesamt. Ist das realistisch? Wenn möglich würde ich gerne eher spät im Jahr gehen. Ich lese davon, dass bestimmte Brücken ab Mitte September abgebaut werden (und auch Hütten irgendwann schließen). Gibt es da genauere Informationen zu den Brücken? Ist das ein konkretes Datum? Wenn ich jetzt vom 15.09.2027 ausginge, müsste ich am 04.08.2027 die Wanderung beginnen. Liege ich da grob richtig? Ginge auch ein späteres Datum? Eigentlich verstehe ich den Nordkalottleden schon als festgelegten Wanderweg (was mir eigentlich sympathisch ist, weil ich dazu neige, mir keine großen Gedanken über den Weg machen zu wollen). Ich lese aber, dass Wanderer "Varianten" gehen? Gibt es da offizielle bzw. wo finde ich diese? Bzw. gibt es Ratschläge trotz meiner Vorliebe für "fertige" Wege lieber Teile der Wanderung auf anderen Wegen zu gehen (und müsste ich dann meine Zeitplanung wesentlich ändern)? Hintergrund, wen es interessiert: Seit einigen Jahren gehe ich wieder länger Wandern, was mir wieder sehr viel Spaß macht. Meine Kinder sind aus dem Haus, was mir neue Freiheiten beschert. Auf meinen bisherigen längeren Wanderungen (WHW, Fischerweg, Eifelsteig) war mir die Zeit aber immer viel zu kurz. Heißt: Wenn ich gerade eingelaufen war, war die Wanderung schon vorbei. Jetzt bin ich noch recht fit, merke aber, dass mein Körper abbaut, gerade was die Gelenke angeht. Daher wollte ich jetzt, wo es noch geht, nochmal etwas machen, das eine echte Herausforderung für mich darstellt. Eigentlich wollte ich als nächstes, wegen der Landschaft, den Kungsleden gehen. In Portugal habe ich auf einem Campingplatz aber einen netten jungen Mann getroffen, der mir empfohlen hat, ich solle mir doch mal den Nordkalottleden anschauen. Das hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen (nichts passiert ohne Grund ...) und je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr bin ich überzeugt, dass das eine gute Idee für mich ist. Gerade die Herausforderungen mit Wetter, Einsamkeit, Nässe, Kälte, Mücken, Versorgung etc. reizen mich dabei ebenso sehr wie die Aussicht auf tolle Landschaften. Wenn ich mal die groben Daten geklärt habe, melde ich mich später bestimmt nochmal zu einzelnen Ausrüstungsfragen... THX, Gerd
Mr.magoo Geschrieben 31. August Geschrieben 31. August Hallo Ich kann dir ein paar Tipps geben, aber in Nordkanal bin ich vor ungefähr 20 Jahre das letzte Mal gelaufen Wann die Hütten schließen, findest du auf der STF Homepage. Wenn die Hütten geschlossen sind, sind meistens auch die Brücken weg. Ich bin der nördlichen Teil des Nordkalottleden gegangen, also von Riksgänsen nach Süden. Das Gelände ist sehr steinig und hochalpin. Da er weiter westlich liegt als Kungsleden ist er oft auch etwas feuchter Einsamkeit findest du deutlich mehr, der Kunhsleden ist schon irgendwie überlaufen. wie weit du kommst pro Tag kann ich dir leider nicht sagen. Deine Daten, an denen du reisen willst, scheinen schon realistisch zu sein. Du musst nur wissen, dass es im September ordentlich kalt werden kann oder schön und warm. In manchen schwedischen Hütten kann man Proviant kaufen. Ich glaube, in den norwegischen Lappland gibt es keine Einkaufsmöglichkeit.
Gerd1890 Geschrieben 1. September Autor Geschrieben 1. September Kurze Nachfrage: Ich habe jetzt für diverse Hütten geschaut, wann die schließen. Teilweise schließen die schon am 30.08., jedenfalls für 2026, z. B. Pieskehaure Fjällstuga, Vaimok Fjällstuga. Andere am 06.09., z.B. Tarrekaise Fjällstuga, Njunjes Fjällstuga. Jetzt stören mich geschlossene Hütten wenig, fehlende Brücken aber sehr. Muss ich mich wirklich auf den 30.08. bezüglich der abgebauten Brücken einrichten? Hat jemand vielleicht genauere Informationen oder weiß, wo ich diese recherchieren kann? Danke, Gerd
sirm3rl1n Geschrieben Montag um 01:25 Geschrieben Montag um 01:25 (bearbeitet) Hallo Gerd, ich bin den Nordkalottleden Solo teilweise von Kilpisjärvi bis Abisko, also den Mittelteil, in den ersten beiden Septemberwochen 2024 gelaufen. Ich bin nach Tromsö geflogen und von dort mit dem Bus nach Finnland gefahren, die Rückreise erfolgte dann per Zug ab Abisko. Auf diesem Abschnitt gibt es 7 eingerichtete Brücken, die auch jeweils notwendig sind. Diese waren bei mir alle noch installiert und problemlos begehbar. Dazu gesellen sich einige flache Flussquerungen, für die man dringend brauchbare Watschuhe mitführen sollte - zwischen der Daerta- und der Dividalshytta quert man beispielsweise ein sehr weitläufiges Sumpfgebiet zwischen zwei Seen und danach den knapp 50 Meter breiten Skaktarelva-Fluss. Und auch sonst gibt es einige Stellen auf dem Trek, wo man die Wanderschuhe zum Durchwaten unweigerlich ausziehen muss. Bis auf die am Anfang hinter der schwedischen Grenze liegende Pältsastugan- und die am Altevatnet gelegene Altevasshytta hatten alle anderen Versorgungshütten Anfang September bereits geschlossen bzw. die unbewirtschafteten Hütten wären wie bekannt nur mit dem jeweiligen Schlüssel begehbar gewesen. Da ich mit Zelt und in kompletter Selbstversorgung unterwegs war, hat mich das nicht tangiert. Wettertechnisch hatte ich alle denkbaren Aggregatszustände zwischen bratender Sonne, Dauerregen, leichtem Schneefall und Sturmböen. Aber immerhin wird man so spät im Jahr nicht mehr von Mücken zerfressen, da die Nachttemperaturen teilweise stark anziehen. Ich hatte eine Basisausrüstung mit Komforttemperatur von 0 Grad dabei und bin damit sehr gut gefahren. Da ich eher entspannt unterwegs bin, hatte ich in der Regel Etappenlängen zwischen 22 bis 27km. Zusammen mit Wind und Wetter hat mir das aber auch gereicht, da mir allabendliche Erholung, der Blick auf die Nordlichter und das ein oder andere Lagerfeuer schon wichtig gewesen sind. Wie bereits erwähnt ist der Trek sehr einsam, ich habe selten mehr als ein oder zwei andere Trekker pro Tag gesehen. Der Hauptanteil sind eher Tageswanderer, welche an den größeren Selbstversorgerhütten mit Straßenanbindung kleinere Wanderungen durchführen - so fand zB. an der Rostahytta noch ein größeres Jugendzeltcamp statt. Zu den möglichen Wegvarianten kann ich nichts beitragen, da diese insbesondere im südlichen Teil entscheiden, wo du enden willst! Auf meinem Abschnitt gab es nur den Hauptweg und dem bin ich gefolgt, da meine Rückreise ab Abisko erfolgte. Nichtsdestotrotz kann ich dich aus meiner Erfahrung darin bestärken, dass du dir einen der vermutlich schönsten, da einsamsten Wanderwege in Nordeuropa ausgesucht hast - ich habe die wundervollen Weitblicke auf die Berge und Gletscher, die unzähligen, nicht scheuen Rentierherden und den wenigen, aber herzlichen Kontakt mit den Einheimischen sehr genossen. Und die Einsamkeit. Und die Blicke auf die Nordlichter. Und die Lagerfeuer an den Seen. Falls du fragen zu diesem speziellen Abschnitt hast, egal ob zu Kartenmaterial, speziell zu den Brücken oder was auch immer, dann melde dich gerne! Das Bild zeigt das Rostadalen kurz vor der Rostahytta mit Blick in westlicher Richtung auf den kleinen Gletscher unterhalb des Hoglikka. Allein für dieses kurze Erlebnis lohnt es sich, den Weg auf sich zu nehmen... Liebe Grüße Hannes Bearbeitet Montag um 01:29 von sirm3rl1n Steintanz, Gerd1890, khyal und 1 Weiterer reagierten darauf 3 1 Die größte Herausforderung besteht darin, überhaupt aufzubrechen, vermeintliche Sicherheiten hinter sich zu lassen und stattdessen der Ungewissheit des Weges zu begegnen. Der Weg entsteht dann wie von selbst.
Roland von Bremen Geschrieben Dienstag um 07:52 Geschrieben Dienstag um 07:52 Hannes @sirm3rl1n hat alles gesagt. Das ist ein tolles Stück Lappland, haben wir mit 3 Kindern vor Jahren von Kilpisjärvi bis Riksgrensen gemacht und werden es 2027 von Süd nach Nord noch einmal machen. Ja, die Watstellen sind teilweise anspruchsvoll, die Hütten in Norwegen sind abgeschlossen und du hast entweder den Schlüssel oder Pech, wenn keiner mit Schlüssel drin ist. Wir haben damals mit Kindern (13, 15, 16) 13 km pro Tag geschafft und haben den gesamten Proviant mitgenommen. Sehr viel ist in meinem Rucksack gelandet. Ich finde Etappen über 20 km auf den Wegen da oben immer noch anspruchsvoll und plane das für mich nicht ein. Der Weg ist überwiegend deutlich. Rechne aber auch damit, dass du ohne Sicht bei aufliegenden Wolken navigieren musst. Proviantgewicht, Länge der Tagesetappen und Zugang zu den Hütten oder Zelt mitnehmen sind größere Fragen als die Brücken. Die Sommer Brücken werden abgebaut, bevor ernsthaft Schnee fällt. Die Sommerbrücken sind nett aber meistens nicht kritisch. Kritische Brücken über tosenden Schluchten sind Hängebrücken und die bleiben da. Der Skatarelva bleibt die hässlichste Watstelle, große, wackelige, glatte, runde Brocken, viel Strömung. Es hilft ein ordentlicher Stock, 170 cm, den du mit beiden Händen halten und schräg in die Strömung stellen kannst. @Gerd1890, du erwähnst keine Nordland Erfahrungen. Ich empfehle als erste Tour im Norden Kungsleden oder Sylarna/Jämtland Triangel. Mache den Nordkalottleden zum Projekt für 2028. Gerd1890 reagierte darauf 1
cozy Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden Der Nordkalottleden ist toll, ich bin 2022 im Rahmen meiner Nordkapp Wanderung, den Abschnitt von Absiko nach Kautokeino gewandert. Wir sind Ende August gestartet und hatten keine Probleme mit Brücken. Ich fand ihn im Vergleich zum Kungsleden nicht wirklich anspruchsvoller. Tatsächlich überlege ich ihn auch nächstes Jahr nochmal Richtung Süden zu wandern und auch relativ spät im Jahr. Gerade wegen den Herbstfarben und den Mücken ist Anfang September sicherlich der beste Zeitraum. sirm3rl1n, Gerd1890, Lolaine und 1 Weiterer reagierten darauf 3 1
Gerd1890 Geschrieben vor 11 Stunden Autor Geschrieben vor 11 Stunden Danke für die Beiträge! Ich habe mich jetzt erst einmal auf einen Zeitraum 01.08. bis 15.09. eingerichtet. Auf bewirtschaftete Hütten kommt es mir nicht wirklich an. Solange ich im Zweifelsfall in irgendwelchen Nothütten unterkommen kann passt das für mich. Ich bin eh nicht so der Fan von Hütten an sich, schlafe sehr gerne im Zelt. Nichtsdestotrotz werde ich mich so aufstellen, dass ich in alle Hütten mit Schlüssel auch reinkommen könnte, wenn ich müsste. Wenn ich mir die Klimadaten für die größeren Orte so ansehe, sollte das bis Ende September eigentlich auch nicht allzu heftig werden. Am 8.9.2026 um 09:52 schrieb Roland von Bremen: @Gerd1890, du erwähnst keine Nordland Erfahrungen. Ich empfehle als erste Tour im Norden Kungsleden oder Sylarna/Jämtland Triangel. Mache den Nordkalottleden zum Projekt für 2028. Ich denke das mit der Erfahrung passt schon bzw. geht sich mit meiner Risikobereitschaft aus. War schon ein paar Mal im Norden bzw. auch in einsamen Gebieten und habe schon ein wenig Erfahrung mit solchen Aktionen. Nächster Schritt: Werde jetzt mal meine Ausrüstung weiter optimieren und hier im Herbst und Winter im Bayerischen Wald austesten. Am meisten Bauchschmerzen macht mir die Schuhwahl. Mit den Trailrunnern waren meine letzten Touren wirklich super. Da es da aber jeweils viel geregnet hat, war meine Erfahrung, dass ich halt mehrere Tage einfach nasse Füße hatte und das war so an Tag 3/4 schon grenzwertig von Hornhaut und mögliche Blasen. Ich fürchte, dass ich in Lappland dann halt praktisch immer nasse Füße habe, weil ich davon ausgehe, dass es viel regnet und dass aber auch der Bewuchs häufig nass ist und man sich wie in einer nassen Wiese ständig Wasser in die Schuhe holt. Ich denke mit wasserdichten Trailrunnern komme ich auch nicht wirklich weiter, weil wohl unvermeidlich auch dort irgendwann Wasser rein kommt und die sehr lange zum Austrocknen brauchen. Auf "normale" Wanderschuhe habe ich jedenfalls keine Lust mehr. Von wasserdichten Socken höre ich im Wesentlichen auch nur Schlechtes... Mal sehen, habe ja noch ein wenig Zeit rumzuexperimentieren. Würde aber schon mal gerne die Sockenwahl dahingehend optimieren, dass diese möglichst schnell trocknen sollen. Hat jemand Tips? Weiter hatte ich bei meinen bisherigen Trailrunnern festgestellt, dass die Einlegesohle (ein weicher Schaum) selbst auch Wasser aufnimmt und ich diese, wenn der Schuh nass ist, direkt auswringen kann. Das dauert dann natürlich, bis auch diese wieder trocken gelaufen ist... Suche jetzt nach Einlagen, die gar nicht erst Wasser aufnehmen können. Tipps? Eigentlich fände ich sowas wie ultraleichte wasserdichte Gamaschen sinnvoll, die den Schuh auch weiter nach vorne abdecken, bis zur Zehenbox (oder am besten den Schuh bis zur Sohle abdecken), und dann wenigstens die Streifnässe vom Bewuchs aufhalten würden. Die könnte ich dann zum Trockenlaufen des Schuhs einfach ausziehen. Gibt es sowas? Ich finde immer nur normale Gamaschen, die quasi kurz nach dem Knöchel enden bzw. so Überschuhe, aber die sind für so eine Tour nicht haltbar genug. Oder habt Ihr sonst gute Tipps zur grundsätzlichen Schuhauswahl für diese Tour? Gerd
Lolaine Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 9 Stunden schrieb Gerd1890: Am meisten Bauchschmerzen macht mir die Schuhwahl. Mit den Trailrunnern waren meine letzten Touren wirklich super. Da es da aber jeweils viel geregnet hat, war meine Erfahrung, dass ich halt mehrere Tage einfach nasse Füße hatte und das war so an Tag 3/4 schon grenzwertig von Hornhaut und mögliche Blasen. Ich fürchte, dass ich in Lappland dann halt praktisch immer nasse Füße habe, weil ich davon ausgehe, dass es viel regnet und dass aber auch der Bewuchs häufig nass ist und man sich wie in einer nassen Wiese ständig Wasser in die Schuhe holt. Ich denke mit wasserdichten Trailrunnern komme ich auch nicht wirklich weiter, weil wohl unvermeidlich auch dort irgendwann Wasser rein kommt und die sehr lange zum Austrocknen brauchen. Auf "normale" Wanderschuhe habe ich jedenfalls keine Lust mehr. Von wasserdichten Socken höre ich im Wesentlichen auch nur Schlechtes... Mal sehen, habe ja noch ein wenig Zeit rumzuexperimentieren. Schreib gerne mal das Ergebnis deiner Experimente hier rein. Ich kenne keine vernünfige Lösung und fahre deshalb auch nicht mehr in diese "Sumpfgebiete".
Gams Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde vor 10 Stunden schrieb Gerd1890: Eigentlich fände ich sowas wie ultraleichte wasserdichte Gamaschen sinnvoll, die den Schuh auch weiter nach vorne abdecken, bis zur Zehenbox (oder am besten den Schuh bis zur Sohle abdecken), und dann wenigstens die Streifnässe vom Bewuchs aufhalten würden. Die könnte ich dann zum Trockenlaufen des Schuhs einfach ausziehen. Gibt es sowas? Ich finde immer nur normale Gamaschen, die quasi kurz nach dem Knöchel enden bzw. so Überschuhe, aber die sind für so eine Tour nicht haltbar genug. Ich habe im Winter Gamaschen von Kahtoola (167g) die gehen fast bis zum Knie.
cozy Geschrieben vor 57 Minuten Geschrieben vor 57 Minuten Ich hatte auch mal mit wasserdichten Socken experimentiert aber trockene Füße hat man deswegen nicht. Die helfen eher gegen Kälte, aber insgesamt eher unangenehm. Am Ende muss man sich damit einfach abfinden nasse Füße zu haben.
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