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Ultraleicht Trekking

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*Update*

 

Dem Vorbild vom Trollhaus 2 folgend, habe ich das Trollhaus 1 mit verstärkten Abspannpunkten auf den Flächenmittelpunkten der einzelnen Pyramidenflächen bzw. den halben Flächen auf der Reißverschlussseite ergänzt.

 

Zudem habe ich ja angekündigt Türfixierungen nachzurüsten - Diese habe ich ganz einfach gehalten: je Türseite eine sehr knappe Lasche aus Chikara, auf Vorder- und Rückseite der Ecknaht, jeweils mit einer Schlaufe aus 2mm Gummilitze versehen, für die Rückseite kam noch ein kleiner Knebelknopf dazu.

 

Die Gewichtszunahme habe ich noch nicht gemessen. Ich denke durch die ganzen Änderungen dürften ca.15g dazu kommen.

 

Hier die Bilder (die Markierungen hab ich für die Fotos nur notdürftig abgewischt...):

 

15506680652_f683efec3d_c.jpg

 

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Was sagt bisher die wasserdichtheit?

Gesendet von meinem MB526 mit Tapatalk 2

Ich benutze seit Jahren Chikara als Bodenmaterial (auch Skandinavien, Schottland etc.) und es vermag nur an der Stelle wo die Zeltstange auf's Material drückt einige Tröpfchen zu bilden. In allen Fällen benutze ich die Böden ohne sonstigen Schutz auf wirklich allen erdenklichen Böden und hatte noch nie Probleme damit. Auch nach 50+ Nächte nicht.

 

 

 

Außerdem knistert das Chikara ein wenig mehr. Aber auf mich macht das Material einen guten Eindruck. Allerdings muss es sich erst noch im Feldtest beweisen :wink:

Hat mich in 3 Jahren Feldtests komplett überzeugt. Das schöne ist ja, dass es auch beim Verarbeiten überzeugt :grin:

 

 

@Andreas K.: Aus meiner Erfahung:

Zwei Laschen an der Türseite. Der Wind kommt immer unter das aufgeraffte Stoffstück (Türpanel) und öffnet dies so weit es nur geht und dann flappt dieses lose Ende herum, am besten noch an den Kochtopf :wink: . Mit zwei Laschen ist dann gut. Die obere passt, oder evtl. noch 5 cm weiter oben und die untere Laschen dann ca. 25-30 cm weiter unten. Auch wenn man die eine Lasche mittiger setzt als Du es gemacht hast, der Wind zieht den aufgerafften Stoff einfach nach oben raus.

Zudem und überhaupt: Super Teil.

 

Wie dichtest Du ab? Für Chikara benutze ich den PU basierten goo (seam seal oder -grip oder -sure, müsste nachschauen), habe aber nur Ecken einer Bodenwanne... Wie machst Du's auf Deinen Nähten? Pinsel aufsatz auf seam sure und zapp! ? Danke.

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Ich mach mit gar nicht die Mühe abzudichten. Ich nutze für meine Nähte Corespun-Garn, das quillt bei Feuchtigkeit auf und dichtet die Nahtlöcher ab.

 

Bei Bodenwannen habe ich auch schon mit Nahtband versiegelt. Einfach ein 2cm Streifen Chikara mit Cuben-Tape über die Kapnaht geklebt. Das hält und funktioniert wunderbar!

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Ich mach mit gar nicht die Mühe abzudichten. Ich nutze für meine Nähte Corespun-Garn, das quillt bei Feuchtigkeit auf und dichtet die Nahtlöcher ab.

 

Bei Bodenwannen habe ich auch schon mit Nahtband versiegelt. Einfach ein 2cm Streifen Chikara mit Cuben-Tape über die Kapnaht geklebt. Das hält und funktioniert wunderbar!

Auf Dauer habe ich mit Corespun nicht so gute Erfahrungen machen können. Nach ca. 20-30 Nächten tropften die Nähte bei Gewittern in den Alpen, zumindest wenn's dann ordentlich geplätschert hat. Es war wenig und die vier Wochen in den Alpen gingen auch noch ohne jegliche Probleme über die Bühne, aber richtig dicht war/ist die Naht nicht mehr. Merke gerade, dass ich noch immer nicht abgedichtet habe. Ist jedoch auf SilNylon, aber ich glaube kaum, dass hier Chikara einen Unterschied macht.

 

Gute Idee mit dem Cuben-Tape für den Boden - merci

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Naja, ein reiner Polyester Faden (Alterfil) wird bei gleichem Fadengewicht reissfester sein als ein Corespun. Baumwolle ist eher schwach und Corespun hat.

 

Zudem würde es Sinn machen die Nähte der Panele mit 75er zu nähen und die der Abspannpunkte mit 50er (natürlich mit entsprechender Nadel). 

 

Will Deine tolle Arbeit hier nicht schlecht reden, sondern Dir nur helfen diese zu verbessern (mit Feststellungen aus der Praxis), wie der Tipp mit den zwei Laschen für die Türe. Macht doch keinen Spass, wenn nach dem Regentest im Garten alles dicht bleibt, aber dann auf mehrwöchigen Tour bei stärkerem Regen doch Wasser reinzieht. Noch viel weniger, wenn Du daraus ein Produkt machen willst und der Kunde nach 2 Jahren das Produkt zurück gibt, eben wegen dem Wasser und dann auch weil die Nähte an den Abspannpunkten den Stoff aufziehen, oder die Naht am Boden entlang durch den vielen Gebrauch so zerfranst, das der Faden beim Abspannen reisst.

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Keine Angst, ich nehme das als konstruktive Kritik ;)

Mit dem Garn hast Du natürlich Recht, das Alterill wäre eine Möglichkeit.

Das Corespun hält bei der Pyramide aber dicht, weil auf die Nähte kaum Querbelastungen wirken, wie vergleichsweise bei der Firstnaht bei einem Tarp. Die Löcher ziehen sich nicht auf.

Ein 50er Garn halte ich persönlich für Overkill das 75er reicht vollkommen aus. Außerdem möchte ich nichtmit vielen verschieden Garnen arbeiten. Das kostet viel Zeit die Garne zu Wechseln. Ich arbeite im Moment auf nur einer Nähmaschine.

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Keine Angst, ich nehme das konstruktive Kritik ;)

Super :grin:

 

 

Mit dem Garn hast Du natürlich Recht, das Alterill wäre eine Möglichkeit.

Das Corespun hält bei der Pyramide aber dicht, weil auf die Nähte kaum Querbelastungen wirken, wie vergleichsweise bei der Firstnaht bei einem Tarp. Die Löcher ziehen sich nicht auf.

Ich hab' gerade nachgeschaut und einen grossen Preisunterschied erwartet, macht aber kaum einen zwischen Alterfil und Corespun.

Undicht war unser mid an allen Nähten, auch in den Ecken.

 

Aufgezogen hat es unten beim RV. Es hält (noch) ist aber unschön und nur eine Frage der Zeit bis es reisst. Ich werde dort vor der nächsten langen Tour etwas einnähen, wie Golite es beim Shangri La hat, nur verstellbar. Lösung z.B. von Locus finde ich auch recht unpraktisch.

 

Wie hast Du's gemacht, damit der RV nicht unter Last steht?

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Da ist kaum Querbelastung drauf.

Ich finde schon. Vielleicht sollte ich meine Aufstell(un)künste verfeinern.

 

 

Bei Sturm werden beide an einem Hering fixiert und auf Zug gebracht

Ich hab' damit eher schlecht Erfahrungen gemacht, deshalb sieht das Locus dort auch nach Leid aus. Meist habe ich/wir dann zwei Heringe eingesetzt, da beim Einsatz von einem Hering der Winddruck trotzdem sichtlich an der Naht am RV zog. Die Abspanntpunkte der jeweiligen Türseite dann überkreuzt an den Heringen befestigt.

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Ich finde schon. Vielleicht sollte ich meine Aufstell(un)künste verfeinern.

 

Ich denke das liegt eher am Schnitt im Detail. Der nimmt sehr viel Spannung weg. Die Hauptkräfte wirken in Längsrichtung der Nähte.

 

 

Meist habe ich/wir dann zwei Heringe eingesetzt, da beim Einsatz von einem Hering der Winddruck trotzdem sichtlich an der Naht am RV zog. Die Abspanntpunkte der jeweiligen Türseite dann überkreuzt an den Heringen befestigt.

 

Das ist natürlich eine gute Möglichkeit, die man ja ohne weiteres mit meiner Pyramide machen kann.

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Hallo Andreas K, deine Solo-Pyramide sieht wirklich sehr proffesionell aus, Respekt.

 

Mich würde mal ein in Echtzeit-Aufbauvideo und auch Erfahrungen mit wechselnden Windlasten interessieren.

 

AWA

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Ich habe noch kein Video gedreht. Auch habe ich noch keine Erfahrungen mit wechselnden Windbelastungen - Der Wind blies bisher immer nur aus einer Richtung, und das eher mäßig.

 

Aber vielleicht hat einer der anderen T[r]ollhaus-Nutzer Erfahrungen hierzu. Es sind schon ein paar Modelle von mir unterwegs...

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Ich schau mal, wenn es die Tage nicht mehr regnet dreh ich ein Aufbauvideo und stelle es bei YouTube ein.

 

Hallo Andreas K, gerade wenn es regnet würde es mich sehr interiessieren. Da kann ich mit meinem Lieblingszelt für gemischte Verhältnisse vom Gewicht her nicht mit halten.

 

AWA

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