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Ultraleicht Trekking

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  1. Letzte Stunde
  2. @Epiphanie Ich verstehe den Gedanken hinter "Don't pack your fears" und bei vielen Ausrüstungsgegenständen sehe ich das genauso. Man muss nicht für jede noch so kleine Eventualität gerüstet sein. Für mich fällt UV-Schutz aber eher in die Kategorie Schutzausrüstung. Da geht es für mich nicht darum, ein unwahrscheinliches Risiko abzusichern, sondern darum, dass die Ausrüstung ihre eigentliche Funktion möglichst zuverlässig erfüllt. Wenn ein paar Gramm mehr bedeuten, dass die Schutzwirkung auch unter realen Bedingungen noch hoch ist, ist das für mich ein sinnvoller Kompromiss. Dieses Prinzip gilt für mich für jegliche Schutzausrüstung. Anderes Beispiel - der Fahrradhelm: Ich wähle ihn nicht in erster Linie danach aus, dass er möglichst leicht ist, sondern danach, dass er in Tests eine gute Schutzwirkung zeigt. Das Gewicht spielt dort erst einmal eine untergeordnete Rolle. Aber eigentlich wollte ich die Leute hier nur auf etwas hinweisen, was manchmal in der UL Scene etwas unterzugehen scheint und keine Diskussion darüber starten. Am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden! :-)
  3. Heute
  4. Das ist richtig. Mein vorheriger Hinweis bezog sich auf deine Aussage "bei komplett flachem Zelt".
  5. Aber auch da steckst du die Stangen ja ein bevor Du sie spannst, und damit die Höhe gewinnst, die dann anfällig ist für Wind. Mit den Clips wird dann zunächst nicht das gesamte Zelt aufgestellt, was wieder die Fläche im Wind reduziert.
  6. @SML Don't pack your fears! 😉
  7. Das Saor hat seit einigen Jahren keinen durchgehenden Stangenkanal mehr. Die Konstruktion ist aktuell analog zum z.B. Hilleberg Staika (Stangentaschen und Clips).
  8. Ich weiß, ich bin neu im Forum und mache mich mit der Aussage vielleicht direkt etwas unbeliebt. Trotzdem finde ich es bemerkenswert, dass selbst bei Schutzausrüstung oft zuerst auf das Gewicht geschaut wird und erst danach auf die eigentliche Schutzwirkung. Ich persönlich würde bei einem Sun Hoody nichts unter UPF 50+ wählen – unabhängig davon, ob das ein paar Gramm mehr bedeutet. Der Grund dafür ist eigentlich recht einfach: Die üblichen UPF-Testverfahren erfolgen unter Laborbedingungen. Getestet wird neue, trockene und ungedehnte Kleidung. In der Praxis sieht das aber oft ganz anders aus: Das Shirt wurde bereits mehrfach gewaschen, ist durchgeschwitzt und wird beim Tragen ständig gedehnt. All das kann die Schutzwirkung deutlich reduzieren. Aus einem UPF-50-Shirt kann unter realen Bedingungen schnell ein deutlich geringerer Schutz werden, von UPF 20 oder sogar darunter. Soweit ich weiß, berücksichtigt nur der UV-Standard 801 genau diese realistischen Bedingungen. Leider geben viele Hersteller den verwendeten Prüfstandard gar nicht an, weshalb ich immer zu den Shirts mit dem höchsten Rating greifen würde. Jetzt sagen einige: "Mit meinem Shirt habe ich noch nie einen Sonnenbrand bekommen." Das mag durchaus stimmen. Allerdings unterscheiden sich Hauttyp, UV-Index, Aufenthaltsdauer und viele weitere Faktoren von Person zu Person. Außerdem bedeutet "kein Sonnenbrand" leider nicht automatisch, dass die UV-Belastung unbedenklich war oder kein erhöhtes Hautkrebsrisiko besteht. Das war jetzt vielleicht etwas off-topic, aber ich bin aktuell ebenfalls auf der Suche nach einem Sun Hoody und musste das nach dem Lesen des Threads einfach einmal loswerden. Ich hoffe, ihr seht es mir nach :)
  9. Wenn man von unten langsam aufbaut, und nach und nach abspannt, dann sollte man auch einen X-Dome bei Wind aufbauen können.... so zumindest die Aufbauanleitung von Durston. Habs noch nicht bei Wind machen müssen. Der Vorteil bei Arcdome oder Soar ist ja eben, dass man die Stangen bei komplett flachem Zelt durchzieht und danach erst spannt. Das sollte (Konjunktiv) das etwas einfacher machen.
  10. Den Nachfolger, die Berghaus Pacsmart, gibt es gerade bei Amazon für 69,95 €: https://amzn.eu/d/089ifQfU
  11. P4uL0

    Dyneema Reste

    Erledigt
  12. Gute Vorschläge, danke! Ein X-Dome 1+ finde ich auch spannend, leider hab ich in Island zeitgleich einen verzweifelten Dome-Besitzer gesehen, der sein Zelt auch nicht im Wind pitchen konnte. Vielleicht war er aber auch nicht in Übung. Den ArcDome finde ich sehr spannend, nehme ich mit auf meine Liste. Gibt es das Rainbow DW eigentlich auch mit Solid Inner? Wie viel weniger stabil ist das Rainbow im Vergleich zum Portal?
  13. Gibt unterschiedliche Normen und die Meßwerte bei der bekanntesten US-Norm sind halt, da an künstlich gealterten Stoffe gemessen wird, deutlich niedriger, dazu kommt, daß je nach Beschichtung halt die Wassersäulen schnell bis gar nicht bei "Verschleiß" runter gehen... Aber glaub bloß nicht, daß die Amis selber über die unterschiedlichen Normen Bescheid wüßten, habe da gerade einen Austausch mit einem guten US-Hersteller, der nicht rafft, daß er Werte nach US-Norm angegeben hat, die bei Nachmessen nach EU-Norm nicht erreicht werden, obwoh der absolute Wert höher ist und der auch nicht rafft, daß es auf dasselbe raus kommt, ob man kontinuierlich nach Norm den Wasserdruck 30-80 mm/ min erhöht, oder in gröberen Stufen in größerem Zeitabstand, ist halt ne Wissenschaft für sich... Da stimme ich Dir völlig zu, dann ist auch häufig der nächste Trailtag mitversaut. Er hat Jehova gesagt, wo sind die Steine Das ist im UL-Bereich schon deutlich anders, das Ziel ist, die leichteste Ausrüstung bei zu haben, die die Anforderungen erfüllt, die von Einem selber, der Jahreszeit oder Tour an die Ausrüstung gestellt werden. Ich habe damals durch den Austausch der großén 4 etliche kg eingespart und dann kam allmählich alles Andere dran u.A. eben auch das Essen, ich hatte vorher bei jedem Re-Supply noch für 1.5 Tage Essen bei und da war ich beim Essen bei 1 kg / Tag, also 1,5 unnötige kg. Inzwischen bin ich bei Wandertouren bei 700 g / Tag (bin halt 190 cm, stämmig und esse gerne / viel) habe eine Reserve von 300 g bei, die auch für einen Tag notfalls reicht (halt z.B. gedörrte Sachen), also anders gerechnet, wenn ich nen Re-Supply nach 10 Tagen habe, habe ich schon mal durch die 0.7 statt 1 kg / Tag 3 kg weniger bei, dazu ist die Reserve nicht mehr 1,5 kg, sondern 0.3 kg, im Schnitt also auf so einer Tour 2.7 kg weniger bei - und das ganz ohne zusätzlich Geld auszugeben Wasser.... immer leichte, gut auf Dauer funktionierenden Wasserfilte bei (Sawyer (Mikro) Squeeze im Gravi-Betrieb) dadurch trage ich weniger Wasser, weniger weit und suche mir Übernachtungsplätze in Wassernähe, spart wieder je nach Gebiet / Temp 1,5 - 3,5 kg... usw usw
  14. Na ja, da brauchst du aber schon signifikante Mengen von. 4x täglich 4 Tabletten wird angegeben, was ich für das absolute Minimum halte, ich persönlich rechne (aus meiner persönlichen Erfahrung in jungen Jahren) eher mit dem Doppelten oder mehr. Von daher habe ich sie nicht mehr im 1. Hilfe Set. Bei Vergiftungen sprechen wir von grob 100gr Initialdosis und weiteren 25-50 Gramm alle 2 bis 4 Stunden. Btw, eine Tablette sind 250 mg.
  15. Zusätzlich zu allen Filter- und Vorsichtsmaßnamen wird die mitname von Tabletten ( für mich sind das Kohletabletten ) zu ersten (Selbst-) Hilfe die Not lindern. Wiegen wenig, halten sich lange ...finde ich beruhigend, sich erstmal selbst helfen zu können.
  16. Gestern
  17. Es tut seit 500km was es soll. Ich glaube nicht dass du da viel falsch machen kannst....
  18. OK - doch wie bewährt sich das Produkt in der Praxis?
  19. Richtig windstabil, zwei Personen und Max. 1,5kg klingt schwierig 🤔
  20. Tarptent Arcdome Trekkertent Saor
  21. Meine Erfahrung mit dem Laden war 100% positiv, auf Mails wurde schnell, nett & professionell geantwortet. Der Versand zwischen Ö & D sollte kein Problem dar stellen, denke ich, ich würde aber grob mit 1 Woche rechnen.
  22. Ich will dafür keinen eigenen thread aufmachen. Hat schon jemand hier die tidy gaiters ausgeführt? Wie sind die Erfahrungen?
  23. Durston xdome?
  24. Wo willst Du nachts schlafen? Wenn Du vorwiegend im Wald oder auf offenen Wiesen schlafen willst, wären beide Alternativen nicht wiklich miteinander vergleichbar. Dafür kriechen und fliegen in unseren Lagen zuviele Insekten auch in der Dämmerung und nachts herum (Mücken und Ameisen). Für den Wald nehme ich mir daher einen geschlossenen Bivy mit Bug Net (Terra Nova Moonlite 230g) zusätzlich zu meinem GG Ponchotarp (220g, wie das GG Solo Tarp nicht mehr verfügbar, aber ähnlich dem MLD Pro Poncho Tarp) mit. Wäre ich in D zu Fuß unterwegs, käme auch mein Gatewood Cape (300g, ältere + leichtere Version) plus China-Net-Inner (350g) in Betracht. Über der Baumgrenze benötige ich keinerlei Insektenabwehr und bin nur mit dem GWC plus Bivy als Windschutz (Alpidex Bivy 275g) unterwegs.
  25. Ich habe in meinem Portal 2 mittlerweile gut 40 Nächte verbracht, und obwohl das Zelt hier oft empfohlen wird und es nur wenige kritische Stimmen gibt, bin ich nach wie vor nicht ganz warm mit diesem Zelt geworden. Auch wenn ich einige Features des Zeltes toll finde, stören mich auch einige Dinge, weshalb ich auf der Suche nach einer (für mich) passenderen Alternative bin. Hauptsächlich nutze ich das Zelt auf Packrafting-Touren in Europa (viel Skandinavien), bei denen ich auch über mehrere Wochen paddelnd und wandernd unterwegs bin. Erst gestern habe ich die letzte Nacht auf einer Tour im Portal im Sylan-Gebirge in Schweden verbracht. Da ich häufig bei feuchten Bedingungen in Gewässernähe zelte, mag ich das Prinzip eines doppelwandigen Zeltes sehr gern - bei einwandigen Zelten hatte ich stets Probleme mit nassem Schlafsack durch direkten Kontakt mit der Zeltwand. Außerdem finde ich ein Innenzelt weniger zugig und wärmer bei kalten und windigen Bedingungen. Ein 2-Personen-Zelt ist mir das Mehrgewicht wert um auch mal zu zweit das Zelt nutzen zu können, außerdem mag ich beim Packraften viel Platz im Zelt, da ich einiges an Equipment dabei habe. Am Portal mag ich folgende Dinge sehr gern: viele Taschen im Innenzelt recht windstabil, wenn erst einmal aufgebaut Höhe des Innenzeltes toll zum Sitzen 2 geräumige Apsiden Platzangebot freistehend Dinge die ich NICHT mag: der Aufbau! Das Zelt ist zwar auch direkt mit Außenzelt zusammen aufbaubar, in der Praxis ist das für mich aber unter schwierigen Bedingungen (insbesondere viel Wind) kaum gut realisierbar. Ich habe erst dieses Jahr gesehen, wie 5 (!) Leute versucht haben ein portal bei mittlerem Wind in Island aufzubauen und beinahe das Zelt zerstört hätten. Alleine wäre das undenkbar gewesen. Außerdem mag ich nicht, dass das Innenzelt jedes Mal erneut befestigt werden muss und ich insgesamt einige Handgriffe brauche bis das Zelt steht. Ein funktionaler, einfacher Aufbau ist für mich sehr wichtig, da ich das Zelt auch allein unter widrigen Bedingungen aufbauen muss. das Mesh-Inner ist mir zu zugig, ich hätte lieber ein Solid-Inner das Zelt ist mir etwas zu kurz, häufig drückt mein Schlafsack an die Zeltwand und wird nass, wenn ich nicht gerade mit dem Kopf im Netz liege Ich suche also ein einfach aufzubauendes, halbwegs windstabiles, geräumiges Zelt mit Solid-Inner im Gewichtsbereich um 1kg (max.1,5kg) als Alternative zum Portal. Im Auge habe ich bereits das Nordisk Telemark LW 2.2 (Ein Kollege ist sehr zufrieden, habe jedoch von Kondensproblemen gehört) und ein Tarptent Double Rainbow DW (gibt es auch mit stärkerer Stange). Das Rainbow habe ich schonmal als einwandiges 1-Personenzelt gehabt und mochte den Aufbau, frage mich aber wie windstabil das Zelt wirklich ist. Habt ihr weitere Tipps und Alternativen? Wie schlägt sich das Rainbow im Vergleich zum Portal?
  26. Letzte Woche
  27. wie schon geschrieben wurde, Viren und bakterien gibt es überall, in der Erde, in unserem Essen etc. Tetanusbakterien sind ja auch einfach in der Erde drin. Wenn ich nicht extremst faul bin filter ich mein wasser mittlerweile immer mit dem Sawyer um das Risiko eines Tourabbruchs zu minimieren. Außer es sind irgendwie künstliche Brunnen mit Trinkwasserqualität.
  28. @Epiphanie Der Assblaster, ersetzt doch die Kackschaufel nicht?!?! Oder lässt du deine Haufen, egal ob mit oder ohne Papier, einfach so in der Gegend herum liegen?
  29. Ist doch völlig Wurscht, wer was trägt, Hauptsache es sind nette Leute da, mit denen man in Kontakt kommt, keine agressiven Prolls mit 3 Promille in der Rübe und es spielen geile Bands, die es drauf haben und mein Herz berühren. Und wenn ich dann nachts nach einer klasse MTB-Strecke durch die Wald mit den Songs im Ohr an meinem Zelt ankomme, mir ein kaltes Alkfreies nehme und mir das Lineup für den nächsten Tag anschaue, damit ich wieder "passend" rüberradele und mich dieses Jahr dran freuen konnte, daß ich mich aufgrund des warmen Wetters eher mit dem MTB durch Sandlöcher als durch Schlamm wühle, ist es doch alles klasse. Und was die Klamotten betrifft, wenn die Bands gut sind, bin ich vom "Rumhüpfen" eh nassgeschwitzt, ob jetzt luftiges Outdoor-Shirt oder sonst was anhabe, und beim Chillen zwischen den Bühnen können wir gegenseitig unsere Vielfalt bewundern, Andere evtl meine nackten Füßen in Sandalen, ich beim Typ neben mir die Cowboy-Stiefel die klasse zu seiner Jeans passen und das Mädel daneben stylt sich gerade für die nächste Band um und alle sind wild entschlossen, zusammen eine geile Zeit zu haben
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