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Ultraleicht Trekking

DCF nähen oder kleben?


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Frage an die Leute, die Erfahrung mit DCF haben, insb. für Tarps oder Zelte: reicht kleben oder muss man nähen, bzw. wo reicht kleben, wo sollte man nähen?  Hängt dies von der Materialdicke ab?

Ich spiele mit dem Gedanken, mich an einem Tarptent mit 18g/m^2 DCF zu wagen, meine Nähmaschinenerfahrung ist jedoch extrem beschränkt, würde also gerne soweit wie möglich den Einsatz der Nähmaschine minimieren.

Bin auch für sonstige Hinweise und Ratschläge bzgl Verarbeitung von DCF dankbar.

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Selbst hab ich keine Erfahrungen, aber ich zitiere mal:

Am 1.4.2021 um 03:44 schrieb khyal:

Nach dem was z.B. bei DCF die Meisten erfahrenen Hersteller sagen, wird halt in Kombination genaeht & geklebt, weil es besser haelt. In China wird der Kram auch nicht gefertigt, die fertigen ueberwiegend in US.
Wenn mehrere Hersteller, die extrem lange Erfahrung mit DCF haben, zigtausend Rucksaecke / Zelte damit gefertigt haben, das sagen, wuerde ich nicht auf die Idee kommen, nur mit Klebstoffen rumzutesten, dazu kommt, dass ich ueber die Jahrzente haeufiger erlebt habe, dass sich an der Ausruestung ploetzlich Verklebungen / Verschweissungen geloest haben, aber noch nie eine Naht "ueberraschend".
So Naehte sind doch schnell mit der Maschine runtergerattert, warum soll ich auf die Sicherheit verzichten.

Stammt hierher:

 

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Ich würde es mit Hinblick auf die potenzielle Belastung vom Einsatzzweck abhängig machen:

- Rucksacknähte = genäht + getaped

- Zelte + Tarps = getaped

Fahre damit bei meinen Projekten bislang gut und man vermeidet gerade bei den leichten DCF Varianten m.M.n. eine Schwächung des Materials, wenn man eben nicht näht.

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Ich habe bereits ein Tarp genäht, und damit meine ersten Näherfahrungen gesammelt. Danach habe ich weitere komplizierte Dinge genäht. Ich denke, dass das Nähen eines Tarps kein großes Problem darstellt und für jemanden ohne Erfahrung durchaus zu schaffen ist. Ich würde aus Gründen der Langlebigkeit und für eine neue Erfahrung das Nähen empfehlen, natürlich nur an den Stellen wo es sinnvoll ist. 

Du schaffst das!;-)

Bearbeitet von Morgood
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In dem von @paffverlinkten Thread steht auch von mir ein Beitrag. Dort beschreibe ich, was ich alles schon geklebt habe. Das hält bis heute alles bombenfest.

Wenn ich jetzt ein Tarp als MYOG-Projekt realisieren sollte, was aktuell weit außerhalb meiner Wünsche liegt, würde ich alles kleben. Selbst Abspannpunkte würde ich kleben.

Mein zpacks-Tarp musste ich mit einem schwarzen Reparaturflicken reparieren (ist auch im verlinkten Thread in einem Bild zu sehen). Das ist die am stärksten durch Zugkräfte beanspruchte Stelle des Tarps. Die ist an einer genähten Stelle (auf 3 cm) eingerissen. Da ruckt und zuckt sich nach der Klebe-Reparatur nichts, egal wie stark ich die Leine spanne.

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Schließe mich @Capere und @einar46 an. 
 

Wenn du (nur) DCF mit DCF verbindest  gibt es eigentlich nichts besseres als zu kleben. (Sofern man wertige Tapes verwendet).
Damit die getapeten Stellen sehr gut halten sind zusätzlich vor allen Dingen drei Kriterien wichtig: Druck, Zeit, und optional Hitze. Heißt konkret:

* getapte Stellen ordentlich festdrücken (z.B. mit einer Andrückrolle. Wenn man das nicht häufiger macht, tut es auch ein Nudelholz etc.)

* kurz mit Druck drüberbügeln (Max. Stufe 1 / 1 Punkt beim Bügeleisen, sonst machst du das Cuben kaputt)

* getapte Stelle Ruhen lassen (mind. 1-2 Stunden, besser 24h). Du kannst natürlich mehrere Stellen hintereinander tapen, entscheidend ist nur, dass keine Kraft auf die geklebte Verbindung einwirkt

Wenn du so tapest hält das besser (und wasserdichter) als jede Naht.

Anders ist es, wenn du z.B. die Abspannpunkte angehst. Hier trifft DCF auf Polyester etc., das kann ich nicht ordentlich mit Tape verbinden und muss nähen. (Alternativ könntest du ein Smartphone-großes Stück DCF nehmen, dir von jemand anderen die Abspannschlaufe darauf nähen lassen und dieses dann an das Tarptent kleben. Ist aber nicht optimal, gerade bei dem dünnen DCF, dass du verwenden willst). Oder du machst aus einem (Doppel) Streifen DCF eine Schlaufe und klebst die als Abspannpunkt an die Ecken, sollte problemlos halten, sieht halt nicht schön/professionell aus :-D

Der Grund warum viele die Ränder, und stellen an denen nicht viel Druck/Zug auf den Stoff einwirkt nähen ist, dass es schneller geht und billiger ist und auch nicht notwendig ist zu tapen.

Bearbeitet von AnDrIx
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Moin!

vor 11 Stunden schrieb StephanV:

Frage an die Leute, die Erfahrung mit DCF haben, insb. für Tarps oder Zelte: reicht kleben oder muss man nähen, bzw. wo reicht kleben, wo sollte man nähen?  Hängt dies von der Materialdicke ab?

Ich kann hier nur meine Erfahrungen in Sachen shelter weitergeben. Ruckis sind nochmal eine ganz andere Liga.

Die meisten kommerziellen DCF shelter werden genäht, weil es produktionssicher ist. Ich würde mir z.B. nicht zutrauen einen catcut faltenfrei zu kleben. Selbst eine gerade Strecke von 3 Metern stellt für mich eine gewisse handwerkliche und mentale Herausforderung dar. ;-)

Bei den HMG sheltern sieht man sehr gut die Verarbeitung mit geschlossener Kappnaht:
http://www.drachenwiki.de/index.php/Kappnaht Beim Nähen von dünnen DCF Laminaten wird eine relativ große Stichweite verwendet um das Material nicht zu sehr zu perforieren.

Abschließend wird die Naht getaped und damit zusätzlich verstärkt.

_DSC0940.thumb.jpg.adca8258a48d5740aa08d04a1116156e.jpg

Wenn man es sich zutraut, eine Naht nur zu kleben, reicht es für die meisten shelter von der Haltekraft vollkommen aus. Direkt nach dem Verkleben ist es wichtig die "Naht" mit möglichst hohem Druck zu fixieren. Bei mir hat sich dafür eine simple Handrolle bewährt. https://www.amazon.de/gp/product/B000X7L3RY/ref=ox_sc_saved_title_4?smid=A3JWKAKR8XB7XF&psc=1

Um eine gerade Naht möglichst stressfrei kleben zu können, gehe im Prinzip wie bei einer Verklebung mit Elastosil vor. Das ist zwar recht aufwendig, aber ich möchte vom teuren Material nix verheizen.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Welcher Kleber empfiehlt sich denn für DCF? Wird alles mit doppelseitigem Cuben Tape geklebt? Oder verwendet man hier anderen Kleber, welchen man auf dem gewünschten Fleck verstreichen kann? Oder werden unterschiedliche Kleber an unterschiedlichen Orten des Tarps verwendet?

Ähnlich wie der TO bin ich komplett blank was das Werkeln mit DCF angeht und bin den erfahrenene MYOGlern für ihre Erfahrungen sehr dankbar!

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Ich habe mal in der Schnelle aufgezeichnet, wie ich DCF verklebe (Bild 1). Hoffe, dass das einigermaßen zu erkennen ist, was ich da treibe...

DCF_Kleben_1.thumb.JPG.ac093e8ec97708f34784aa2726bd5031.JPG

Die Verklebung a) ist eine einfache Verklebung mit Transferklebeband. Diese Variante verwende ich sehr selten.

Bei der Verklebung b) knicke ich die zu verklebenden Teile in der Breite des Transferklebebandes um. Das Teil, wo ich den Transferkleber aufbringe, lege ich vollkommen um. So lässt sich der Transferkleber besser aufbringen. Dann lege ich die verklebten Teile nach einer beliebigen Seite um und bringe das Transferklebeband auf. Dann wird einfach nochmal verklebt. Diese Variante benötigt die doppelte Menge an Transferklebeband. Wird von mir selten benutzt.

Auch bei der Verklebung c) knicke ich die zu verklebenden Teile um und verklebe sie erstmal mit Transferklebeband (c1). Dann lege ich die verklebten Teile in eine Richtung ganz um und überklebe die verklebten Stellen mit DCF-Reparaturklebeband (c2). Das DCF-Reparaturklebeband sorgt für eine Zugentlastung. Trotz großer Kraftanstrengung ist es mir nicht gelungen eine solche Verbindung zu lösen. Das ist meine bevorzugte Klebevariante für zugbelastete Verklebungen.

vor 3 Stunden schrieb wilbo:

Ich würde mir z.B. nicht zutrauen einen catcut faltenfrei zu kleben. Selbst eine gerade Strecke von 3 Metern stellt für mich eine gewisse handwerkliche und mentale Herausforderung dar.

@wilbohat natürlich vollkommen recht. Man muss erstmal ein bisschen üben, bis man "den Bogen raus" hat. Deshalb habe ich mit einfachen Beuteln angefangen, die noch nach Jahren uneingeschränkt ihren Dienst tun. Dann steigerte sich die Kompliziertheit von MYOG-Projekt zu MYOG-Projekt.

Gerade Strecken klebe ich immer in kleinen Teilstrecken.

Bei Kurven (siehe Punkt d) im Bild 1) schneide ich kleine Dreicke (d1) aus der umgelegten Kante heraus. Beim Verkleben sollten die so eingeschnittenen Kanten wieder gerade aneinanderliegen, wenn ich den Radius der Kurve bei den Einschnitten richtig beachtete (, was mir meistens nicht gelingt:grin:). Je enger ein Kurve ist, umso mehr und enger beieinanderliegende Einschnitte mache ich. Wenn ich dann noch den Eindruck habe, dass durch die Einschnitte die Stabilität leiden könnte, überklebe ich die Stellen noch mit DCF-Reparaturklebeband. Bei einem CatCut an der Unterkante eines Tarps würde ich das immer machen, weil da ja ordentlich Zug drauf ist.

Man kann in Kurven auch nur einfache Einschnitte machen (siehe Punkt d2). Beim Verkleben überlappen sich dann die umgelegten Kanten etwas.

Wenn ich da so beim Schreiben über CatCut nachdenke, kommt mir noch eine ganz andere Idee für das Kleben in den Sinn. Man schneidet den CatCut einfach aus und faltet ihn nicht und schneidet ihn auch nicht ein. Lediglich das DCF-Reparaturklebeband könnte wie ein Einfassband außen und innen um den CatCut gelegt werden. Das DCF-Reparaturklebeband erhält dann die zuvor beschriebenen Einschnitte und lässt sich so besser um die Unterkante des Tarps legen. Das DCF-Reparaturklebeband ist dann eine Art Kantenschutz und das DCF des Tarps muss nicht eingeschnitten werden.

Das 2.Bild zeigt, wie ich mir einen Abspannpunkt in der Klebevariante vorstellen könnte.

DCF_Kleben_2.thumb.JPG.4232719123010334cfdf2928f680dc02.JPG

Eines der abgebildeten Klebeteile wird einfach wie im Bild angezeigt auf eine Ecke des Tarps geklebt. An den rot gestrichelten Stellen wird das aufgeklebte Teil vorsichtig bis zur Ecke des Tarps eingeschnitten. Dann werden die eingeschnittenen Teile um die Kante des Tarps gelegt und verklebt. Wer darauf achtet, dass durch die Einschnitte das Mittelteil nicht einfach rausfällt und noch hängenbleibt (blaue gestrichelte Linie, ca. 3-4 mm?), kann das Mittelteil des Klebeteils auch noch nach hinten unter das Tarp umlegen. Das Mittelteil überlappt dann die beiden anderen umgelegten Teile und sorgt für zusätzliche Stabilität.

Vielleicht muss ich doch mal ein MYOG-Tarp-Projekt in der Klebevariante in Angriff nehmen. Einfach um zu zeigen, dass das funktioniert...

 

 

Bearbeitet von einar46
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Diesen Tarpponcho habe ich praktisch komplett mit den Transferklebeband von Extex geklebt, mit Ausnahme des Tunnelzugs für die Kapuze. Ist jetzt erst in der dritten Saison im Einsatz, bisher hält alles. Man kann es auch straffer aufbauen als auf dem Bild - hatte kein besseres zur Hand.  20191013_071509.thumb.jpg.0d2f4ab39e1b8c6b22c3367cd5b64bcf.jpgZum Verbinden der Bahnen hab ich eine Kappnahnt geklebt. Das hat den Vorteil, dass man sich beim Kleben am Nahtüberstand orientieren kann. Das Kleben mit Transferklebeband fand ich wenig schwierig im Vergleich zum Nähen - da kann man m.E. mehr falsch machen.  Die Schlaufen sind ebenfalls komplett geklebt inkl. der flächigen Verstärkungen. Ich denke aber auch, dass man vom Tarp nicht auf Rucksäcke schlussfolgern kann. 

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vor 4 Minuten schrieb Tichu:

Das Kleben mit Transferklebeband fand ich wenig schwierig im Vergleich zum Nähen - da kann man m.E. mehr falsch machen

Genau deshalb klebe ich meine MYOG-DCF-Geschichten, weil ich mit dem Nähen auf Kriegsfuß stehe.:wink:

vor 5 Minuten schrieb Tichu:

mit Ausnahme des Tunnelzugs für die Kapuze

Ich klebe meine Tunnelzüge für Kordelschnüre, indem ich den Rand (zB am Ämelbund) zweimal in der Breite des Transferklebebandes umklappe. Da, wo die Kordelschnur aus dem Tunnelzug rauskommen soll, mache ich mit dem Lötkolben vorsichtig ein kleines Loch in den Tunnelzug und verstärke die Stelle mit einem Stück DCF-Reparaturklebeband. Wenns schön aussehen soll, schlage ich da eine Metallöse rein. Die Öse muss aber vor dem Umklappen an der richtigen Stelle eingeschlagen werden.

 

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vor 19 Minuten schrieb einar46:

Ich klebe meine Tunnelzüge für Kordelschnüre, indem ich den Rand (zB am Ämelbund) zweimal in der Breite des Transferklebebandes umklappe.

Das ist sicher eine gute und stabile Lösung @einar46. Ich habe genäht, weil man beim Tunnel weniger Material braucht und es mir an der Stelle nicht auf Stabilität ankam. Ich steh mit dem Nähen aber auch nicht auf Kriegsfuß, sonst hätte ich wohl auch das geklebt. 

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vor 16 Stunden schrieb Tichu:

Diesen Tarpponcho habe ich praktisch komplett mit den Transferklebeband von Extex geklebt, mit Ausnahme des Tunnelzugs für die Kapuze. Ist jetzt erst in der dritten Saison im Einsatz, bisher hält alles. Man kann es auch straffer aufbauen als auf dem Bild - hatte kein besseres zur Hand.  20191013_071509.thumb.jpg.0d2f4ab39e1b8c6b22c3367cd5b64bcf.jpgZum Verbinden der Bahnen hab ich eine Kappnahnt geklebt. Das hat den Vorteil, dass man sich beim Kleben am Nahtüberstand orientieren kann. Das Kleben mit Transferklebeband fand ich wenig schwierig im Vergleich zum Nähen - da kann man m.E. mehr falsch machen.  Die Schlaufen sind ebenfalls komplett geklebt inkl. der flächigen Verstärkungen. Ich denke aber auch, dass man vom Tarp nicht auf Rucksäcke schlussfolgern kann. 

Hallo @Tichu

ist das Bathtub so, dass du es hochziehen und mit dem Fly verbinden kannst, um das Tarp komplett zu schliessen?  Wleches Material für die Unterlage?

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vor einer Stunde schrieb StephanV:

Ist das Bathtub so, dass du es hochziehen und mit dem Fly verbinden kannst, um das Tarp komplett zu schliessen? 

Hallo @StephanV Leider ist das kein Bathtube,  sondern ein Stück Plane aus Cuben, wahrscheinlich noch bevor es Dyneema hieß. War meine erste Begegnung mit dem Material ... Das Tarp war bisher nur bei gemäßigtem Wetter im Einsatz. Habe die Plane einfach bei Bedarf etwas hochgezogen gegen Spray, ohne Bathtube-Schnitt. Die Idee mit dem Hochziehen bis zum Tarp gefällt mir sehr gut. Wegen der Ponchofunktion sind ohnehin viele Kamsnaps und etliche  Ösen dran. Mal ein nettes Bastel-Projekt für schlechtes Wetter....

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Am 13.5.2021 um 12:48 schrieb einar46:

Ich habe mal in der Schnelle aufgezeichnet, wie ich DCF verklebe (Bild 1). Hoffe, dass das einigermaßen zu erkennen ist, was ich da treibe...

DCF_Kleben_1.thumb.JPG.ac093e8ec97708f34784aa2726bd5031.JPG

 

Was ist der Grund das du c über a bevorzugst? Wenn man die einfache Verklebung in a abdeckt (wie in c) erscheint mir das eine bessere Verbindung, weil die Kräfte gerade auf die Klebeverbindung angreifen und es keinen "peel force" (wie heisst das auf Deutsch?) gibt auf die Verbindung wie unten in c.

Bearbeitet von marieke333
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Das "Überkleben" kann man bei jeder Verbindung machen. Da hast Du recht. Die Überklebung sorgt für eine Zugentlastung der Klebestellen.

Die Variante c) habe ich für einen DCF-eVent-Stoff (atmungsaktive Regenjacke) verwendet, der zwei unterschiedliche Seiten hatte. Nur eine Seite (ich glaube es war die Außenseite) hatte nach einem Test zufriedenstellendes Klebeverhalten. Dadurch musste ich immer Aussenseite an Aussenseite kleben. Weil ich innerhalb der Jacke keine Stege haben wollte, legte ich die Stege um und überklebte sie. Die Überklebung führt allerdings zu einem nicht unbeträchtlichen Mehrgewicht im Verhältnis zur Jacke, was mich total überrascht hat.

Normale DCF-Stoffe haben ja identische Seiten, wo auch die Variante a) mit Überklebung angewendet werden könnte, wenn eine Zugentlastung gewünscht wird.

 

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Am 21.5.2021 um 13:20 schrieb einar46:

Das "Überkleben" kann man bei jeder Verbindung machen. Da hast Du recht. Die Überklebung sorgt für eine Zugentlastung der Klebestellen.

Die Variante c) habe ich für einen DCF-eVent-Stoff (atmungsaktive Regenjacke) verwendet, der zwei unterschiedliche Seiten hatte. Nur eine Seite (ich glaube es war die Außenseite) hatte nach einem Test zufriedenstellendes Klebeverhalten. Dadurch musste ich immer Aussenseite an Aussenseite kleben. Weil ich innerhalb der Jacke keine Stege haben wollte, legte ich die Stege um und überklebte sie. Die Überklebung führt allerdings zu einem nicht unbeträchtlichen Mehrgewicht im Verhältnis zur Jacke, was mich total überrascht hat.

Normale DCF-Stoffe haben ja identische Seiten, wo auch die Variante a) mit Überklebung angewendet werden könnte, wenn eine Zugentlastung gewünscht wird.

 

Danke für die Erlauterung. Habe gerade 5 meter DCF bestellt für ein Zelt und deswegen sehr beschäftigt mit dem Thema Naht. Die Meinungen wie man am besten klebt, oder klebt und näht, laufen so weit auseinander! Die Cottage companies benutzen auch sehr verschiedene Lösingen: Locus Gear klebt 100%, Zpacks überklebt (an der Innenseite) einen Kappnat (2 mal durchgestept + Hilfsnaht), Tramplite Gear überklept einen Naht (von unten und oben) der zweimal gerollt und zweimal gestept is. Und so weiter.  Da tue ich mich schwer zu entscheiden was am besten ist. Es gibt offensichtlich mehrere gute Methoden. Ich neige jetzt nach einfach kleben, zweimal durchsteppen under überkleben. Das scheint gut zu halten und is technisch einfach zu realisieren. 

Bearbeitet von marieke333
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      EcoPak EPLX200 146g/m² Nylon Sports Lycra Mesh 190g/m² 3D HexMesh 405g/m²
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      Ich schließe jegliche Sach­mangelhaftung aus. Die Haftung auf Schaden­ersatz wegen Verletzungen von Gesundheit, Körper oder Leben und grob fahr­lässiger und/oder vorsätzlicher Verletzungen meiner Pflichten als Verkäufer bleibt uneinge­schränkt.


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      ... wie es nun damit weiterging, erfahrt ihr hier:
      In meiner Rucksackkollektion klaffte bis vor kurzem noch eine schmerzhafte Lücke: ein Rucksack für kürzere Touren in der warmen Jahreszeit, mit vereinfachter Konstruktion und einem verringertem Volumen im Vergleich zu meinen bisherigen Rucksäcken.
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      Zusammen mit den Erfahrungen aus dem letzten Rucksack und einer Reifezeit von ca. 2 Jahren entstand ein Design mit den folgenden Merkmalen:
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      So jedenfalls werden die Netzfächer durch eine Daisy Chain aus 5 mm Paracord-Hülle getrennt, zusammen mit weiteren unauffälligen Paracordschlaufen ergeben sich zahllose Befestigungsmöglichkeiten für Regenschirm, Wanderstöcke, Reflektorband (Pflicht in CZ nachts auf Landstraßen!) und was einem so einfallen mag.
      Mangels Teilungsnähte wurden auch das Ripsband stumpf an das elastische Band der Seitentaschen angesteppt (Zick-Zack-Stich), ob das sonderlich schlau war, wird sich erst noch bei längerer Nutzung zeigen.
      Ziel dieses Verfahrens war die Minimierung von Nähten im Bereicht des Rollverschlusses im oberen Teil des Packs, wo dieser stark durch Regen beaufschlagt wird und dort erfahrungsgemäß zuerst die Nässe einsickert. Passend gerollt, trifft nun der Regen auf einem nahtlosen Stoffbereich.
      Innen wurden überwiegend französische Nähte verwendet, welche eine sehr eleganten Abschluß ergeben, aber bei möglichen weiteren Exemplaren zur Vereinfachung der Fertigung durch einfache Schließnähte ersetzt werden.
      Knifflig war das Ansteppen des Trinkschlauch-Durchlasses, den ersten konnte ich direkt wieder abtrennen und musste erstmal das Nähen damit üben. Letztlich war eine mit Sekundenkleber aufgebrachte innere Verstärkung aus 500den Courdura die Rettung, zusammen mit einer Nähmaschine, die zum Glück extrem langsam nähen kann.
      Mit dem Rucksack habe ich für mich einen optimalen Arbeitspunkt erreicht, in Bezug auf Gebrauchswert, Gewicht, Größe und Fertigung unter häuslichen Bedingungen als Amateur mit Haushaltsnähmaschinen.

      Der erste Einsatz lief äußerst zufriedenstellend und bestätigte mein Konzept. Die flache Innentasche, welche ich noch nicht angenäht habe, werden ich noch nachrüsten. Der Grund liegt darin, dass sich am Rücken doch Schweißnässe teilweise durch den Stoff durchdrückt und die Innentasche dann eine zusätzliche Barriere darstellt. Ansonsten hätte ich sie weggelassen, weil man die Luftmatratze auch so passend als zusätzliche Polsterung an den Rücken legen kann.
       
      Fertigungstechnische Informationen
      Nähmaschine: Gritzner Tipmatic 1035 Nadel: 90er Jeansnadel, beim RS-Nylon teilweise 75er Stretchnadel Faden: hauptsächlich 60er Serafil von Amann Verwendete Materialien
      Stoffe, Polsterung
      Korpus: Dyneema / Nylon Gridstop schwarz, 150 g/m² Innenausstattung RS-Nylon, gelb, 68 g/m² (angeblich PU-Beschichtet, fühlt sich wie Silikon an) Außentaschen: Netzfutter COOLMAX elastisch, 120 g/m² Innenstoff für die Schulterträger: Struktur Hosenstoff double wave dunkeltürkis 145g/m² Einlage Schulterträger: 5 mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) Verstärkungen: 500den Cordura Bänder, Kordeln usw.
      Verstärkung Schulterträgerbefestigung: 25 mm Nylonband dünn Rollverschlußeinlage: 20 mm Nylonband extra stark Schulterträger, Leiterschnalle an Korpus: 20 mm Nylonband standard Rollverschlußriemen: 15 mm Nylonband leicht Brustgurt, Querband: 10 mm Nylonband leicht Brustgurt, Schnallenbefestigung: 8 mm Polyesterband stark Schulterträger, Einfassung: Ripsband 25 mm Trinkblasenfach, Einfassung und Einlage Fronttaschensaum: Ripsband 20 mm Einlage Seitentaschensaum: 20mm elastisches Band kleine Schlaufen und Daisy Chain: Hülle von 5 mm Paracord Trageschlaufe: Hülle von 9mm (?) Kernmantelseil Rückenpolsterbefestigung: 2 mm elastische Kordel Schnallen
      2 Leiterschnallen 20 mm 2 Steckschließen 16 mm spezielle Brustgurtschnallen für 10 mm Band T-Stopper, Bandbefestigung Tanka oval ohne Feder Kam Snap Druckknopf Zubehör - Schlaufen für Befestigung von Regenschirm usw.
      2 bzw. 3 mm elastische Kordel “Cordlock Hook” - Kordelhaken mit Quetschtanka Kordelgreifer / Terminal Bezugsquellen:
      Extremtextil Adventure Expert www.gurtundmehr.de amazon Globetrotter
    • Von Capere
      Nachdem mein erster Alpha Hoody ja etwas schwer war, konnte ich jetzt eine kleine Menge 65g/m² Alpha Material von einem netten Dänen ergattern und so entstand mit optimiertem Schnitt folgender Hoody mit 94.2g.

      Ist damit immer noch ~10g schwerer als mein geliebter FarPointe Alpha UL, aber zumindest habe ich so mal einen zum Wechseln. Und er hat im Gegensatz zum FarPointe zwei dezente Thumb-Loops. 
       
      Im übrigen gefällt mir persönlich Polartec Alpha bei all den aktuellen Möglichkeiten für aktive Isolation immer noch am besten. Primaloft Next lädt sich elektrostatisch auf und hat subjektiv ein schlechteres Hautgefühl. Teijin Okta ist weniger "fusselig" aber dafür auch leicht kratzig wie Wolle.
       
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