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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 29.08.2018 in allen Bereichen

  1. Oha, hier wird ja "Micro Adventure" ziemlich wörtlich ausgelegt. Ich bin vor 2 Wochen am Freitag nach der Arbeit nach Hause gekommen, habe meinen neuen Rucksack geschnappt, hab mir im Supermarkt auf dem Weg Abendessen gekauft und bin nach Norden über den Taunus los gewandert. Auf einer schönen Lichtung habe ich mein Gatewood Cape aufgeschlagen, das erste Mal die Piranha RT90 Heringe probiert (so lala) und meine neue Matte Probe geschlafen (eine Bereicherung). Samstag habe ich mir dnn auf der Karte einen kreisförmigen Weg um Wiesbaden rausgesucht, größtenteils über den Limes Wanderweg und bin los gelaufen. Abends wollte ich noch einmal im Taunus übernachten, bin aber statt dessen bis nach Hause gelaufen und von Westen wieder in die Stadt gekommen. Dabei hat mich am Abend vor allem motiviert, das ich die für mich bisher längste Tagesetappe laufen würde. Es waren 2 klasse Tage und ich habe viel von meiner Wahlheimat kennen gelernt. Ich werde versuchen solche Ad-hoc Wanderungen öfter in den Alltag einzubauen. Versucht es auch mal- es ist sogar noch besser als Geartalk und Gear Shopping! Ich habe mich gefragt, warum ich eigentlich immer irgendwohin fliege um wandern zu gehen. Ich kenne die Umgebung meiner Wohnung nichtmal richtig.
    6 Punkte
  2. Gletscher sind wunderschön...aber sie versperren einem oft den Weg. Die gefährlichen Spalten zwingen einen Umwege zugehen, den Gletscher zu umrunden oder seine Route zu verändern. Diese Erfahrung mussten @mawi und Ich unabhängig voneinander auf unserer jeweiligen Tour im Sarek machen. Es wäre doch viel schneller, schöner und aufregender obendrein, wenn man den direkten Weg übers Eis nehmen könnte. Nur hierfür fehlten uns bis dato die nötigen Kenntnisse. Deswegen haben wir nicht lang gefackelt und uns bei einem Hochtouren Kurs im österreichischen Pitztal angemeldet. Im Rahmen des Kurses würden wir vier Tage auf dem Taschachhaus verbringen und anschließend selbständig weitere drei Tage durch die Alpen ziehen und den ein oder anderen Gipfel erklimmen. Mit dem Zug ging es nach Imst wo wir in einem Wäldchen hinter einem Industriegebiet nächtigten, um am nächsten morgen den Bus nach Tieflen zu nehmen. Dort sollten wir unseren Kursleiter und die anderen Teilnehmer kennenlernen. Insgesamt waren wir eine sehr gemischte Truppe, die alle Altersbereiche durchkreuzte. Das Taschachhaus liegt direkt unterhalb des Taschachferner, welcher in gut 45 Minuten von dort zu erreichen ist und wirklich ein Traum von einer Hochalpinen Hütte ist. Zu dem ursprünglichen Hauptgebäude wurden noch unzählige Anbauten und Erker dazu gebaut um die Massen an Alpinisten und Tageswanderer aufzunehmen, die sie jeden Tag in der Saison bevölkert. Außerdem ist die Hütte noch ein DAV Ausbildungszentrum und besitzt sogar eine kleine "Boulderhalle". Einsam ist man hier oben jedenfalls nicht. An den drei Kurs Tagen waren wir jeden Tag auf dem Gletscher und haben verschieden Übungen gemacht und Szenarien durchgespielt. Angefangen vom einfach gehen auf Steigeisen über leichtes Eisklettern bis hin zu speziellen Bergungstechniken. Abgerundet wurde das ganze mit einer Hochtour auf die Nördliche Sextengertenspitze (3350m) Uns war von vornherein klar dass die alpine Welt noch nicht bereit ist für Ultraleicht und das Wörter wie: stabil, Zuverlässigkeit und Qualität die Entscheidung über die Materialwahl treffen. Unseren superleichten Eispickel (Camp Corsa Nano), Grödel ( )und Trailrunners betitelte unser Bergführer mit verächtlichem Gesichtsausdruck, als "Spielzeug" und wurden als "lebensgefährlich" eingestuft. So schwarz für unsere Ausrüstung und das Gelingen unsere Tour im Anschluss an den Kurs, sahen wir nicht. Wir mussten allerdings erkennen dass er in manchen Dingen recht hatte. Im direkten Vergleich zu den massiven Eispickeln, die für den Kurs gestellt wurden, wirkten unsere tatsächlich wie Zahnstocher. Beim Eisklettern musste man schon mit voller Wucht ins Eis hauen um die Spitze einigermaßen sicher dort zu verankern. Bei den Konkurrenten aus Stahl hatte man allerdings Mühe diese anschließend wieder dem Eis zu entreißen. Die Grödel schlugen sich überraschend gut und nur bei senkrechten Wänden hatten die Steigeisen eindeutig die Nase vorne. Ich denke man muss am Ende einen Kompromiss eingehen und sich klar darüber sein was man mit welchem Material anstellen will, denn zu sagen: " Mit Grödel, Trailrunner und ultraleichter Ausrüstung kann man keine Hochtouren gehen" stimmt nicht . Es kommt immer auf die jeweiligen Bedingungen an und durch welches Terrain man seine Tour plant. Wenn ich gefrorene Wasserfälle und Meterhohe Gletscherabsätze erklimmen will ist wohl zu stabileren Pickeln und Steigeisen geraten, plane ich nur Schneefelder und Gletscher zu kreuzen reicht meiner Meinung nach ein leichter Pickel als Hintersicherung. Der Kurs hat sich eindeutig gelohnt, wenn auch vieles für uns nicht komplett neu war, so war es angenehm die ganzen Techniken in einem sicheren Übungsgelände ausprobieren zu können. Nach drei Tagen Training und abendlichen Bauch-vollschlagen mit hervorragendem Essen, wollten wir gerade diese "Sichere Atmosphäre" verlassen und es drängte uns eigenständig unterwegs zu sein und dem Trubel der Hütte zu entgehen. Unser Ziel war schnell ausgemacht: Wir wollten die Wildspitze besteigen um anschließend über einen Rundkurs, zwei Tage später wieder zum Taschachhaus zurückzukehren. Mit dem Wetter hatten wir in den letzten Tagen sehr Glück gehabt, jetzt aber zog der Himmel etwas zu und der Wetterbericht kündigte "mögliche Gewitter" an. Als wir gerade unser Material noch einmal aussortierten um wirklich nur das nötigste auf den Gipfel hinaufzuschleppen, brachen die Wolken auf und wir marschierten motiviert in Richtung Gletscher. Wir rechneten damit das die Nacht nicht allzu gemütlich werden würde und das es wahrscheinlich regnen würde, dass ließ uns aber den Spaß, endlich den ganzen Gletscher für uns alleine zu haben, nicht mindern. Auf der Karte konnten wir nur einen möglichen Biwakplatz ausfindig machen. Da wir diesen allerdings noch recht früh am Abend erreichten und er auch wirklich kein Augenschmaus war zogen wir weiter. Irgendwann mussten wir feststellen dass wohl kein besserer Platz weiter oben auf uns warten würde und wir bezogen auf einem einsamen Felsen, mitten im Schneemeer, Stellung. Dieser Fels war einigermaßen flach und bot gerade genug Platz für uns beide. Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig, sehr improvisiert, mein Tarp aufzubauen, bevor es anfing zu regnen. Darunter harrten wir dann beide, Rücken an Rücken, aus und aßen unser Pemikan, während uns die Tropfen durch das schlaffe Tarp auf den Kopf prasselten. Es muss schon ziemlich komisch von weitem ausgesehen haben wie wir, wie zwei Schiffbrüchige, auf unserer kleinen Insel saßen. Aber ich war mir sicher dass es weit und breit, bei solch einem Sauwetter keine Beobachter gab. Später hörte es auf zu regnen und jeder zog sich in seinen Biwaksack zurück. Als ich irgendwann, trotz der recht unbequemen Liegeposition eingeschlummert war, riß mich sogleich ein ohrenbetäubender Knall wieder aus dem Schlaf. Hektisch versuchte ich aus dem Schlaf-und Biwaksack zu steigen und hörte neben mir, wie @mawi das gleiche versuchte. Ein Blitz muss irgendwo ganz in der Nähe eingeschlagen sein. Wir starrten uns wohl eine Sekunde lang an bis wir beide reagierten. Dann flogen Eispickel, Trekkingstock, Steigeisen, Zeltheringe und alles was uns noch metallisch erschien, im hohen Bogen von unserer Inseln in den Schnee. @mawi hüpfte gleich hinterher und ich kauerte sich am tiefsten Punkt des Felsen zusammen. Natürlich fängt es dann auch wieder zum regnen an. Nur diesmal hatten wir kein schützendes Tarp über dem Kopf. Nur die Biwaksäcke verhinderten dass unsere schon nassen Schlafsäcke noch nasser wurden. Aber jedes Unwetter und jede Nacht hat ein Ende. Wenn man daran denkt, lässt sich alles einigermaßen ertragen. Geplant hatten wir um vier Uhr früh aufzusteigen, da der Schnee mit zunehmender Sonneneinstrahlung immer schlechter zu begehen wird. Allerdings waren wir um diese Uhrzeit noch so unbeweglich wie zwei Eidechsen in der Winterstarre. Wir verschoben das Aufstehen also auf den Sonnenaufgang. Erstaunlicherweise waren wir beide guten Mutes, trotz der miesen Nacht. Wir grinsten uns zu, weil wir es fürs erste überstanden hatten und weil wir ja schließlich wussten dass wir nass werden würden und trotzdem losgezogen sind. Mit der Motivation, was für harte Kerle wir doch sind, stapften wir angeseilt los, dem Gipfel entgegen. Es dauerte nicht lange und uns wurde wieder warm. Der Hang wurde immer steiler und allmählich stellte sich richtiges Hochtourenfeeling ein. In Serpentinen kämpften wir uns mühsam den Berg hinauf, jede Stufe einzelne in den Schnee schlagend. Zeit für Pausen nahmen wir uns kaum und unsere Gespräche beschränkten sich auf "Stopp" und "weiter". Unterhalb des Gipfels angelangt, ließen wir Seil und Ausrüstung zurück und kletterten die letzten Höhenmeter zum Gipfelkreuz empor. Bergsteigen scheint mir eine undankbare Sportart zu sein, da man das Gipfelglück nur mit den gemischten Gefühlen an den Abstieg genießen kann. Die schlaflose Nacht und der anstrengende Aufstieg hatte uns beide etwas erschöpft und wir nahmen uns vor, mit voller Konzentration den Weg zurück ins Tal anzugehen. Am Gipfel war es ohnehin viel zu ungemütlich für eine Rast, also beglückwünschten wir uns und kehrten um. Zur Belohnung schenkte uns die Sonne dann noch Ihr Lächeln. Das motivierte uns ungemein, verwandelte den Schnee allerdings in eine sülzige, breiige Masse in die wir regelmäßig bis zur Hüfte einbrachen. Wir waren froh als wir endlich wieder auf festem Eis standen und unangeseilt gehen konnten. Der Weg bis zur Hütte zog sich unglaublich in die Länge und wir waren längst von dem Plan abgerückt unsere Tour fort zu setzten, die Petersenspitze zu besteigen und noch eine Nacht zu biwakieren. Beim guten Abendessen in der warmen Stube bereuten wir diese Entscheidung auch nicht. Mit dem Magen gut gefüllt vom Frühstücksbuffet und die Thermoskanne voll mit Marschtee, ging es am nächsten Tag weiter. Wir hatten keine Eile und ließen uns Zeit beim Aufbrechen. Ich vermute sogar dass wir die letzten waren die von der Hütte aus loszogen. Geplant war auf dem Offenbacher Höhenweg nach Tiefen zu gelangen. Der Weg führte über einen weiteren 3000ener, den Wurmtalerkopf (3228m). Auf dessen Gipfel machten wir im Windschatten einer gesperrten Mini-Notfall-Hütte, die Ähnlichkeiten mit einer Telefonzelle hatte, mit zwei anderen Bergsteigern Rast. Im strahlenden Sonnenschein verzehrten wir unser Lunchpaket. Der Weg bis ins Tal führte noch über einen kleinen Gletscher, dann über Geröll und Bachläufe und schließlich über Wiesen mit Schafen und Weideblumen. An der Riffelseehütte gönnten wir uns noch einmal eine gute Portion Kässpätzle zu gutem Weißbier und rasten dann den letzten steilen Abstieg ins Tal hinunter.
    4 Punkte
  3. Lass doch die Leute selber entscheiden, was für sie ein Abenteuer ist. Jemand der noch nie draussen im Freien geschlafen hat, für den ist das sicher schon ein Abenteuer mal im Garten zu zelten. Usw. usf. Nicht jeder geht mal eben schnell 50km mit einem Rucksack am Rücken. Die meisten Wanderungen meiner Wandergruppe sind deutlich unter 20. Und die Leute sind danach müde und fertig.
    2 Punkte
  4. " Habe fertig " Brückenhängematte Schon auf dem Forumstreffen ,des Hängemattenforum"s , war der Entschluss gefasst ,eine Brückenhängematte zu bauen. Die Möglichkeiten , des Probeliegens in diversen Hängematten wahr einfach super. Ich bekam leihweise die Koma von Mitagsfroßt . Dazu noch jede Mänge Tipp"s von Dentronaut und anderen. Der Stoff ist der Rest , von meiner ersten HM. Der Aufbau , wurde grob der Koma nachempfunden. Die Breite der Spreizstangen passte gut mit meinen Fizan Stöcken. Die Liegefläche wurde ca.10 cm verkürzt , und im oberen Bereich etwas verbreitert. Die Kofseitige Wand ist doppelt , als Tasche ausgearbeitet. Hier kann das Moskitonetz ,und ein Kopfkissen , usw .verstaut werden. Am unteren Ende habe ich eine Tasche für den Rucksack "angebaut". In die 2 Lagen Konstruktion , kann eine Isomatte eingeschoben werden. Diese ist bei mir von innen zugänglich , so kann im Liegen , z.b. beliebige Kleidung als Kopfkissen reingestopft werden. Für das Moskitonetz , fand ich keine bessere Lösung , als RV. Da ich in warmen Sommernächten einen Moskito-voll-Schutz haben will , wurde es ein ganzes Netz . Deshalb , unten den gleichen RV. wie oben , die Seiten werden aufgeklappt . Es ergab sich , das die Stock-Segmente , mit den Spitzen übrig wahren , deshalb dienen diese nun als Beschwerung der Seiten. Fakten: Stoff plus 2 RV Hälften ( 33 g ) 238............................... 392 Beide Abspanndreiecke............. 36..................... Fizan 280 Moskitonetz plus 2 RV Hälften... 90 ...................Adapter 32 Stöpsel 4 Stück.......................... 17 Rigline.......................................... 8............ mit Stöcken 704 g Karbon Tockel 6mm 2 Stück........ 3 Gesamt: 392 Hierzu kommen die beiden Fizan Stöcke mit 280 g und ein Adapter-Rohr 32 g Fazit: Selbst wenn man ein "Muster" hat , darf man das Potenzial dieser HM. nicht unterschätzen. Ein großes LOB an alle Bastler / Tüftler / Erfinder , die mit viel Hirn und noch viel mehr Versuch und Irrtum eine solche Matte möglich machen. Ich hätte sie gerne leichter. Aber wie man sich bettet so liegt man . Das ist das Mehrgewicht wert. Und es ist Ja schließlich noch nicht aller Hängematten ääää ich meine Tage ende. Stichworte: - Bearbeiten Zitat Melden Like
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  5. Hallo liebe Community und Gruß aus Leipzig Hier meine grobe Ausrüstung: https://www.lighterpack.com/r/9y1rtz Ich hatte vorher einen Deuter Futura 38 Plus. da stopfte ich alles rein und gut. Seit heute den Attila und ich muss erstmal umdenken. 1.Ich habe hier schon gelesen, dass ihr auf Beutel verzichtet? D.h. Schlafsack, Isomatte, Zelt, alles so rein? Habe Angst, dass gerade bei der Iso ein Leck reinkommt, gerade wenn die Zeltheringe ebenso lose drinne sind. 2. Zum Packen: Ihr macht also aus der Isomatte einen Ring und bringt dann alles in die Mitte? Konserven dann oben drauf, aufgrund des Gewichtsschwerpunktes? Bei mir sind die ganzen einzelnen Sachen jetzt im Nylon Bereich oben, der halbe Rucksack wackelt. 3. Ich hatte mir überlegt, dass ich das Zelt komprimiere mit zwei Gurten und dann in eine Außentasche stecke, um innen mehr Volumen zu haben. Was meint ihr dazu? 4. Für eine Herbsttour fehlt mir momentan noch die Jacke. Dachte an eine Daunen- oder Merino-Jacke mit Kaputze und gut, darunter dann Shirt, ggf. nehme ich noch einen Pulli mit - allerdings lese ich hier von den mehreren Schichten, sprich z.B. einen Merino-Sweater und darauf einen Windbreaker. Wie plane ich da am besten? Kaufempfehlungen? (insg. bis 180 Euro) Dankeschön!
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  6. Nee, der Fackelläufer der nicht im Stadion ankommt ist echt der Arsch! Sorry an den TO fürs OT. Ich bin jetzt ruhig.
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  7. Wenn du gegen meine Leber antreten magst Ich such das mal raus... Ist wie die Brauereientour nur noch ne Spur härter
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  8. Etwas ähnliches gibt es hier im Frankenland tatsächlich. Bei Haßfurt um genau zu sein. Ein Bierkastenrennen. Dabei rennt man immer paarweise mit einem Kasten Bier bewaffnet um einen See. Man muss dabei nicht nur die Strecke meistern, sondern unterwegs auch den Kasten leeren (20 x 0,5 l). Unter den Teilnehmern entwickeln sich recht eigentümliche Sporttechniken, z. B. Kasten auf ex leeren und dann schnell mit dem Leergut um den See, noch bevor die Wirkung vom Alkohol einsetzt.
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  9. Absolut. Wenn ein kompletter Büromensch der nix mit Natur am Hut hat anfängt 5km von der Arbeit nach Hause zu laufen...dann hat er meinen größten Respekt und er hatte für sich ein Microabenteuer welches ihn inspiriert weiter zu machen. Das ist doch die Basis. Wir neigen stark uns mit anderen zu vergleichen, dabei übersehen wir uns selber. Lasst uns das Abenteuer erleben was jeder vor hat. Lasst uns raus gehen, egal ob 500m in den Garten oder 5k Meilen nach Lappland. Und lasst uns vor allem Spaß haben. Egal ob das erste Feuer im Garten stattfindet oder aufm einsamen Trail im amazonasgebiet. Die Freude das es brennt wird bei beiden exakt die selbe sein. Also wo ist der Unterschied in der Freude? Es gibt keinen. Das erste mal draußen schlafen...so richtig...für mich ein absolutes Abenteuer mit vielen unwägbarkeiten...für @rentoo gewöhnlich. Aber auch hier...die Aufregung war beim ersten mal die selbe. Und die Vorfreude auf etwas ist doch immer das schönste. Und das zweitschönste ist das Ergebnis genießen zu können. Jemand der noch NIE in seinem leben ein Feuer angezündet hat, der hat sein Microabenteuer mit einem Streichholz. Das ist...EINFACH WUNDERBAR! Weniger reden, weniger vergleichen..rauus und machen...egal wie klein..jeder hat meinen Respekt!
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  10. rentoo

    Der „Microabenteuer“ Thread

    Da kann und muss ich nur beipflichten. Was man als Abenteuer empfindet ist eh eine ganz individuelle Definition. Auch für mich war irgendwann die erste Nacht draußen, oder ein Feuer im Regen hinzubekommen mal ein richtiges Abenteuer. Irgendwie muss der Anfang ja gemacht werden.
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  12. Guter Ansatz und sehr wichtig. Man sollte sein Material und seine Fähigkeiten vor "richtigem" Einsatz beherrschen. Es wäre nicht gut, wenn man Defizite erst auf einer längeren Wanderung bemerkt. Probiere das Material auch unter verschiedenen Witterungsbedingungen aus.
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  13. Es geht ja nicht um die Wanderung, es geht darum sein neues Equipment auch bedienen zu können und zu wissen wies halt so läuft damit. Unter anderem habe ich nen neuen Standfuß den ich kontrolliert testen möchte...
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  14. Ich persönlich werde am Wochenende sehr viele Dinge machen die ich bisher noch nicht gemacht habe: 1. In Wald gehen, dort ein Zelt mit Axt und Säge aus totholz bauen, dies tarnen und darin ein Nickerchen machen. Dabei so weich wie möglich liegen ohne Isomatte. 2. Eine Wanderung machen von 25km und mein Mittagessen mit dem Kocher zubereiten. Es gibt tomatensuppe mit Brötchen... 3. Mein erstes Feuer machen im garten ohne ein Feuerzeug.... Freu mich wie Sau drauf...
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  15. Die Knorr/Maggi/noname-Tüten sind wasserdicht. Dort wo 500 ml Wasser und oft 10 Min köcheln angegeben ist, schütte ich 250 -300 ml gekochtes Wasser IN die Tüte, rühre ab und zu um und kann mein Essen in 15-20 Min genießen. Funktioniert super, spart Brennstoff und Wasser und ich habe eine saubere Tasse für Kaffeewassser. 400ml Tasse reicht echt.
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  16. Hi Siggi! Erstmal Willkommen im Forum! Du hast ja gleich einen ganzen Haufen verschiedenster Fragen, weshalb ich dir ans Herz legen würde erst mal einschlägige Literatur empfehlen und etwas ausgiebigeres Stöbern hier in den Unterforen. Zu deinen Fragen: 1. Das ist schon wahr, Beutel sind eigentlich kaum notwendig. Persönlich habe ich meine Heringe noch im Beutel (ca 2g) da die gerne durch die Gegend fliegen und häufig dreckig sind. Viele ULer machen einfach ein Gummiband drum. Natürlich muss man dadurch etwas sorgsamer packen, aufgrund eines rahmenlosen Rucksacks ist das aber ohnehin unumgänglich. Das ist zu Anfang eventuell ein wenig ungewohnt und dauert etwas länger, aber sobald man sein System gefunden hat (und das ist bei jedem hier anders) hat jedes Teil seinen festen Platz und das morgendliche Packen dauert keine 5min mehr. Alles Frage der Übung und Gewohnheit. Um die Isomatte würde ich mir absolut keine Sorgen machen - pack die Heringe einfach nicht daneben 2. Wie gesagt hat hier jeder seine Präferenzen und es gibt keine perfekte Lösung für jeden! Du sprichst an, was allgemein als Burrito bekannt ist, mir persönlich gefällt das zum Beispiel gar nicht und ich packe meine Isomatte (je nach dem welche ich nutze) meist einfach gefaltet an den Rücken. Konserven nimmt hier vermutlich/ hoffentlich niemand mit! Da gibt es deutlich bessere Mahlzeiten. Optimalerweise ist nichts in deinem Rucksack wirklich schwer, so dass es von der Gewichtsverteilung egal ist, was wo liegt. Wenn das noch nicht der Fall ist (was bei dir so scheint) lies dir mehr durch und packe bis dahin all deine schweren Teile dich an den Rücken und nicht oben drauf. 3. Was ich zu deinem Zelt meine? 1650g sind einfach viel zu viel - das ist hier das komplette Sommer Baseweight vieler ULer! Bis eine leichtere Alternative gefunden ist pack alles in den Rucksack was geht. Außen dran hängen sollte eigentlich gar nichts, dann ist entweder der Rucksack zu klein, oder (wesentlich wahrscheinlicher) hast du zu viel Kram dabei! 4. Auch Bekleidung ist extrem individuell. Das Problem bei Daunenbekleidung ist, dass man sie nicht beim wandern tragen kann ohne sie zu Beschädigen und man schnell im eigenen Schweiß gart. Kombinationen aus zB einem (billigen) Fleecepullover oder einem Merinoteil (deutlich teurer und schwerer) und einer Windjacke bringt einen schon ziemlich weit. Einfach mal ausprobieren, was dir so gefällt Außerdem: Bemühe mal die Suchfunktion des Forums. Zu ziemlich jedem Thema wurden hier bereits Diskussionen geführt aus denen du vermutlich die meisten Infos bereits zusammensuchen kannst. Zudem versuche dich mal an einer ordentlichen Packliste in der tatsächlich jedes Teil aufgelistet ist - am besten mit selbst nachgewogenem Gewicht beste Grüße Micha
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  17. Äh? Habe ich derlei irgendwie geschrieben? Ich wollte eigentlich nur sicherstellen, dass der User Gelegenheit hatte, dass noch zur Kenntnis zu nehmen und weiß, dass ich danach halt ohne ihn weiter mache(n muss). Nach frustriertem Klagen über Aufwand und Verhältnismäßigkeit oder „verbrannt werden“ sollte das nicht klingen. Sorry für den missverständlichen Tonfall. Ich hab’s freiwilig und gern gemacht und viele haben deutlich Danke gesagt.
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  18. khyal

    Schnäppchen

    Hmm kann das Teil jetzt nicht so negativ sehen. Ich benutze seit Jahren 2 Tchiboteile, ohne Temp-Regulierung, ohne Timer. Grundsaetzlich bin ich mit den Teilen, fuer das was ich damit mache, Gemuese, Obst, Fleisch doerren, zufrieden. Da sich das Doerren mit 2 Doerrern bei mir vor einer laengeren Tour doch ziemlich zieht, habe ich heute einen von Aldi dazu gekauft. Im Betrieb sehr leise. Ja die Gitter sind ca 25% grober unterteilt, wer sehr kleine Sachen doerrt, mag damit evtl leichte Probleme haben, aber bei meinem Fleisch, Paprika, Tomaten, Apfel, Banane, Ananas usw kann ich mir das nicht vorstellen. Dafuer werden sich Sachen, die leicht am Gitter "ankleben" z.B. Tomaten, Bananen besser abloesen lassen. Mit dem Timer finde ich schon praktisch, da kann ich den auch, waehrend ich auf der Arbeit bin, fertig Doerren lassen. Die Temp-Regelung finde ich recht genau, habe mit einem sehr genauen Tempmesser nachgemessen, da sind z.B. Backoefen deutlich ungenauer : Soll - Ist 40 - 43 45 - 47,2 50 - 50,8 55 - 54,9 60 - 57,9 65 - 61,3 70 - 63,2 Wer nicht sehr kleine Sachen doerren will, kann ich das Teil nach ersten Tests empfehlen fuer den Preis.
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  19. Ich würde dir davon abraten an der Matte rum zu basteln. Damit erlischt deine Garantie @effwee! Reklamation und gucken was TAR sagt. Evtl reparieren sie dir auch die Matte. LG
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  20. tomas

    Mit Tarp in den Sarek?

    Meine allererste Tour in Lappland hatte ich 2009 noch mit dem Vela-1-Zelt unternommen, danach bin ich nur noch mit einem kleinen, selbstgenähten Tarp unterwegs gewesen (ohne jemals den Eindruck zu haben, den Elementen ungebührlich ausgesetzt gewesen zu sein..). Für die diesjährige (insgesamt fünfte) Lappland-Reise war es also klar, natürlich wieder mit Tarp! Da ich aber einen 5-tägigen Abstecher in den Sarek plante, habe ich mir nach der Ray-Jardine-Anleitung ein größeres Tarp aus dem robusten 65g-Silnylon genäht. (Außerdem auch noch ein Net-Tent, aber das ließ ich dann doch zu Hause.) Das Jardine-Tarp deckt eine relativ große Fläche ab, allerdings bietet die größere Plane viel Angriffsfläche für den Wind und verlangt gute Strukturen beim Aufbau- das Tarp hat ja nun einmal keine Bogenstange! Auf der Hochebene im mittleren Rapadalen, zwischen dem Lulep Vássjájågåsj und dem Alep Vássjájågåssj, bei etwa 1000 Höhenmetern (am Polarkreis ist das deutlich oberhalb der Baumgrenze!) bekam ich dann doch die Grenzen eines Tarps deutlich vorgeführt. Abends war’s schon ziemlich windig, und der Sonnenuntergang gefiel mir eigentlich gar nicht (Bild 1). Ich hatte deshalb das Tarp am Abend sehr flach aufgebaut, hatte aber nur zwei Stangen mit (auf den letzten 16 Kilometern gab es keinen Bäume, nur winzige Kriechweiden) und konnte die Planen nicht über die „lifter“ ein bisschen anheben. In der Nacht goß es wie aus Eimern, und obwohl ich die Leinen in der Nacht einmal nachgespannt hatte, sammelte die flach aufgespannte Plane das Wasser wie ein Auffangbecken und ich musste das von innen ausleeren. Am Morgen hatte ich dann horizontalen Eisregen und damit war die Grenze der Behaglichkeit eindeutig überschritten. (Auf dem Bild 2 sieht man, wie stark die Plane vom Wind eingedellt wird). Da ich ja nicht wusste, wie lange das so bleiben würde, beschloss ich dann doch, wieder in Richtung Zivilisation zurückzumarschieren und kämpfte mich im Eisregen in neun Stunden bis zum oberen Pass am Skierffe zurück. Am frühen Abend besserte sich das Wetter wieder, der Wind und der Eisregen ließen nach und in der Nacht wars dann klar (aber auch frostig). Für mich war es eine sehr gute Nachhilfe-Stunde, wie sie das Leben/ die Natur eben manchmal zu bieten hat. Mein nächster Versuch, den Låddebákte zu erreichen (auf den Bildern 1, 2 und 4 der zweite Berg von rechts, von da wären es noch etwa 12 Kilometer gewesen) wird also wahrscheinlich wieder mit dem Vela 1 stattfinden. P.S.: am nächsten Tag unterhielt ich mich unten in Aktse mit Stephane, einem sympathischen Franzosen, der am Vortag irgendwo in meiner Nähe gewesen sein muss (ohne dass ich ihn gesehen hätte). Er erzählte mir, dass er bei seinen Touren in den Pyrenäen gern mit Tarp unterwegs sei, aber für Lappland habe er sich doch ein Tunnelzelt besorgt! Außerdem hatte er ein Barometer mit, das am Morgen wieder stieg, so dass er wußte, dass das Schlechtwetter nicht allzu lange anhalten würde. Er blieb also bis etwa 17 Uhr in seinem kuscheligen Hilleberg-Zelt im Schlafsack sitzen (bei -3 Grad im Windschatten), während ich da draußen bei gefühlten -8 Grad unterwegs war… (Außerdem hatte Stephane so ein GPS-tracking-Gerät mit Notfall-Funktion mit (Spot GN3). Bisher fand ich die Dinger überflüssig, aber für einen einsamen Wanderer im Sarek ist das nicht unvernünftig...) P.P.S.: im Verlosungsthread hat paddelpaul einige Anregungen aufgeschrieben, wie man auch ohne weitere Stangen die Plane anheben kann: "...hmmm...eine Strippe zwischen die Stöcke spannen, quasi als externe Firstleine; von dieser ausgehend jeweils eine Leine mittig über das Tarp zum entsprechenden Hering spannen (fast so wie auf dem Bild, aber eben keine Verbindung zu den Lifterpunkten sondern zu der externen Firstleine), und die Lifterpunkte zu dieser Leine hoch"prusikken". Noch eleganter: das V, das jetzt von den Lifterpunkten ausgeht,von den Stöcken ausgehen lassen; dann kann man jeden Lifterpunkt separat zu einem Schenkel des V hochprusikken, da geht dann der Zug in die optimale Richtung. UND die Stöcke sind dann als Extrabonus in 3 verschiedene Richtungen abgespannt, das sollte die Strassenlage auch noch verbessern. Hat ja immer jeder 100 m Schnur dabei für solche Spielchen." Das hätte die Situation zwar etwas gebessert, aber behaglich wäre es da trotzdem nicht gewesen!
    1 Punkt
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