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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 05.01.2019 in allen Bereichen

  1. Was macht eine Cottage zu einer Cottage?

    J_P und ein anderer reagierte auf Craftsman für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    "Cottage" - da schwingt für mich immer der Charme einer Hinterhofwerkstatt mit, die mit kleinen Teams an ihren (innovativen) Spezialprodukten tüfteln. Für mich fängt mit dem Auslagern der Produktion der Wandel zum klassischen Unternehmen an. Gleiches gilt, wenn die eigene Produktion eine Größenordnung erreicht, die nicht mehr in die Hinterhofwerkstatt passt und man in immer größere Produktionsräumlichkeiten umziehen muss (ich sag mal ab ~30 Leuten). "Glaubwürdiger" sind "Cottages" im Falle des UL-Trekkings insofern, als dass viele ihre (ursprünglichen) Produkte speziell auf bzw. für die bekannten Long Distance Trails entwickelt haben. Zpacks wird in meinen Augen immer mehr zum klassischen Anbieter von (leichter) Ausrüstung, was ich nicht zuletzt daran festmache, dass (S)UL Klassiker wie der "Zero"mit 100g Eigengewicht oder das Hexamid sukzessive (ersatzlos) aus dem Portfolio verschwinden. Sie scheinen einen ähnlichen Weg zu nehmen wie Gossamer Gear. Gründe bei "Cottages" einzukaufen sind aus meiner Sicht in erster Linie deren Spezial Produkte, die es bei den Großen nicht gibt. Custom Anfertigungen fallen auch in diese Rubrik. Die Qualität sehe ich weniger problematisch - es gibt auch dort Hersteller mit hohen Qualitätsstandards. Edit: Ein weiterer Grund wäre die Unterstützung der Innovatoren und nicht der Kopierer aus Fernost - wobei natürlich auch fernöstliche Innovationen unterstützenswert sind.
  2. 2 Punkte
    Die englischsprachige Gemeinschaft hat diese Antwort auf Deine Frage: https://sectionhiker.com/what-is-a-cottage-gear-manufacturer/ Ich sehe es genauso.
  3. Was macht eine Cottage zu einer Cottage?

    J_P reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Privilegierte im Sinne von bessere Menschen? Nein. Privilegierte im Sinne von Leuten mit besonderen Ansprüchen, Kenntnissen und Fähigkeiten? Ja. Ich sehe übrigens eine gewisse Parallele zwischen unserem Hobby und Wissenschaftlern. Wir benötigen eine 120-Gramm-Isomatte, die bis -20°C isoliert und der Wissenschaftler vielleicht eine Melkanlage für koreanische Zwergspitzmäuse. Beides innovative Produkte, die erst noch entwickelt werden müssen. Beides unverschämt teuer, aber "dringend erforderlich".
  4. 1 Punkt
    Ja, kann man sagen. Die haben sich zusehends am Massenmarkt orientiert. Die Produkte wurden schwerer, wodurch die ursprüngliche Käuferschaft weggebrochen ist. Die Produkte selbst waren dann aber nicht mehr innovativ genug und das Marketing zu schlecht um gegen die Marktriesen zu bestehen
  5. Was macht eine Cottage zu einer Cottage?

    J_P reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Den größten Vorteil von Cottages sehe ich darin, daß sie Produkte entwickeln und produzieren, die perfekt für den eigenen Bedarf passen. Für die alteingesessenen Firmen (die Industrie) lohnt es sich nicht, Ressourcen in Nischenprodukte zu stecken. Welcher Durchschnittswanderer braucht schon einen 200 Gramm leichten Rucksack, der nur mit spezieller Packtechnik bequem zu tragen ist? Welcher Verandaschaukler kommt auf die Idee, im Winter in einer Hängematte zu übernachten? Welcher Koch kocht Suppe in einer Tasse aus Titan, und das noch bei Windböen und im Freien? Den wenigen Verrückten, die so ausgefallene Produkte benötigen, bleibt dann nur das Selbermachen. Oder sie kennen einen Gleichgesinnten, der schon mal selber gemacht hat und bereit ist, in seiner Garage noch ein paar Stück davon herzustellen. Manch einer der Hobbybastler beläßt es bei kleinen Stückzahlen und bleibt ein Gleichgesinnter (eine Cottage-Firma eben). Andere hingegen wachsen und sind irgendwann den Gesetzen des Kapitalismus unterworfen. Geld, Geld, Geld! Also Rationalisierung, Sortimentsbereinigung, Produktionsauslagerung in Billiglohnländer, Orientierung am Massenmarkt usw. Und weil sie dann am Nischenbedarf vorbei produzieren, bleibt den Verrückten wieder nur das Selbermachen. So beginnt eine neue Spirale.
  6. Was macht eine Cottage zu einer Cottage?

    Kermit reagierte auf Matthias für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Falls wer eine "Cottage" übernehmen möchte: www.oookworks.com Klingt zwar nicht sehr motivierend, aber naja vielleicht interessiert es ja jemanden. Das trifft es aber gerade irgendwie auf den Punkt, der Markt scheint mittlerweile zu groß um klein zu bleiben und dann muss man irgendwann eine Entscheidung treffen, hobby oder vollgas voraus.
  7. Was macht eine Cottage zu einer Cottage?

    roli reagierte auf Matthias für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich frage mich immer nur ob mit oder ohne Schnittlauch..
  8. 1 Punkt
    *hüstel* Das ist doch ein wenig übertrieben. Vielleicht wenn man sich aktiv bewegt. Zum reinen rumsitzen sind selbst 0°C recht hoch gegriffen. An sich ist die Jacke für den Preis völlig ok. Wenn man aber von Daunenjacken verwöhnt ist dann ist man von dem Klima in der Jacke nur mäßig begeistert. Man schwitzt sehr schnell in der Jacke - Kunstfaser halt. Dafür hat man aber auch kaum Probleme mit Wärmeverlust durch Feuchtigkeit.
  9. Was macht eine Cottage zu einer Cottage?

    Ziz reagierte auf Kermit für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Chris, meine Frau schläft nicht, denke ich zumindest, sondern ihr Betrieb hat heute Inventur, so bis 20-21:00 Uhr. Also Zeit dir zu antworten! Für mich ist es mehr ein Gefühl, als Fakten. Der Mensch unterstützt/hilft gerne "Kleineren". Dafür, weil wir es uns aber auch leisten können, geben wir gerne etwas mehr Geld aus, z.B. auch Biolebensmittel. Dies trifft aber kurioserweise nur auf ein Teil unserer Käufe zu. Bei z.B. Hifi-Anlagen kommt schon wieder Qualitätsdenken hinzu. Und beim Neukauf eines PKW´s würde ich nicht ein Auto aus Indien für 3.000,-€ kaufen, mal davon abgesehen dass dies hier keine Zulassung bekommt. Warum kaufen wir überhaupt alle die Dinge ein, die wir nicht zum Überleben brauchen? Die Erklärung ist ganz einfach. Emotionen! Wir kaufen ein um Glücksgefühle zu bekommen. Und je höher die Emotion, je besser fühlen wir uns. Ich habe einen Gegenstand gekauft UND dabei auch noch etwas Gutes getan. Toll. Die Abgrenzung ob ein Betrieb klein ode groß ist findet bis zu einem gewissen Teil also in deinem Kopf statt und durch Unwissenheit. Zum Beispiel Globi, kaufe ich recht gerne ein, preislich mal davon abgesehen. Warum? Weil ich mich dort wohl fühle. Und weil Globi keine große Kette ist, eher ein Fachhändler. Das vermittelt uns Globi zumindest. Und das machen die sehr gut. Was hat aber Globi mit Fällräven, sowie den Outdoorhändler Naturkompaniet, Partioaitta und Friluftsland zu tun? Alle und noch viel mehr gehören zur Fenix Outdoor AG. Vielleicht war eben Globi noch eher klein, jetzt sind sie es plötzlich nicht mehr. Also trägt auch Wissen einen Teil dazu bei. Ich denke dieser Übergang ist sehr schwimmend. Außerdem ist kaufen bei "Großen" auch nichts schlimmes, siehe Ikea, da ist die Akzeptanz einfach da. Und dann gibt es noch die Unternehmen die förmlich verpönt werden, z.B. Mc Donalds. Da geht keiner hin. Komisch ist in Deutschland der umsatzstärkste Fast-Food-Laden. LG - Kermit
  10. Verpflegungsplanung GDT

    Jonny reagierte auf Kokanee für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Geh einfach zu MEC, das ist zentral und es gibt große Auswahl. Letztendlich ist gerade vegetarisch nicht so teuer (du kannst auch von altitude-sports.com bestellen, gibt immer mal Prozente). Bulk Barn ist vielleicht noch eine Alternative und Planet organic hat so eine Selbstbedienungsabteilung mit Bohnen und Suppen und was weiß ich, nicht billig. Es gibt auch so einen survival-Versender, briden solutions. Teurer wäre wohl, sich was von Yamnuska in Canmore zusammenstellen zu lassen. Dafür dann sehr gesund! Ich denke nicht, dass getrocknete Lebensmittel einführen Probleme macht. Canada Post ist nicht unbedingt billig, ich würde schon kucken, wie viel man rumsendet. Wann geht es denn los?
  11. PCT SOBO 2018 - Meine Erfahrungen/Tipps

    Maximilian reagierte auf micha90 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schöne Zusammenfassung, den PCT mal noch SoBo zu sehen würde mich auch noch reizen.. Als kleiner Ausgleich, meine Sicht als NoBo: Das Wetter war in meinem Jahr (2014) bis zuletzt gut, ich hatte an drei Tagen Regen (immer nur relativ kurz, nie ein ganzer Tag) und in WA noch ein paar Tage Niesel. Wetter ist aber natürlich auch immer ein Stück weit Glück. Mücken: In den Sierras gab es ein paar, aber die haben tagsüber kaum gestört und sich nachts aufgrund der tiefen Temperaturen mit Sonnenuntergang sofort verzogen. In OR hatte ich gelegentlich mal fiese Mücken, aber alles nicht wild. Ansonsten würde ich zustimmen: Die Menge an Menschen muss sich vervielfacht haben (ich hatte das letzte Jahr bevor "Wild" in die Kinos kam erwischt) und man sollte schon zügig durch kommen. Man hört ja immer wieder, dass Thru-hiker bis in den Oktober noch weiterlaufen - eine ziemlich dumme Idee ohne ordentliche Winterausrüstung und Schneeerfahrung. Auch ich hatte damals den 450er Quilt und war super zufrieden damit und als einer der wenigen Hiker noch bis zum Schluss ordentlich Loft in der Tüte! Pakete hatte ich bei meinem ersten Thruhike auch viel zu viele geschickt. Stehekin ist tatsächlich sinnvoll, die anderen nur wenn man zwingend Zeit sparen will oder noch zu pingelig mit dem Essen ist Edit: Ein doch nicht unerheblicher Nachteil bei SoBo-Thruhikes, von dem es mich fast wundert, dass @Maarten nichts erwähnt hat ist das Tageslicht! In der Regel startet man um die Sommersonnenwende, was bedeutet, dass man quasi mit Null Fitness die längsten Tage hat und gegen Ende, wenn man problemlos Meilen reißen könnte hat man nur Sonne von 8-18 Uhr. Gerade für die Wüste würde ich eine deutlich bessere Lampe empfehlen, als die übliche Funzel, die auf NoBo-Hikes in der Regel völlig ausreicht. schöne Grüße Micha
  12. Thruhikes: Eine einmalige Sache?

    Matthias reagierte auf dennisdraussen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wenn du nie bei den Hausaufgaben hilfst und vormittags als Vorbild ein paar Bier trinkst sind sie noch schneller weg.
  13. 1 Punkt
    Wenn Du gar nicht erst auf Beerdigung gehst weil Du nicht SCHWERmütig werden willst
  14. SUL Cuben Rucksack

    eric reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Jetzt erst gesehen: Sehr cooles Teil. Wie zufrieden bist du nun nach einigen Monaten damit? OT: Falls du es loswerden möchtest, würde ich mich sicherlich anbiedern
  15. 3F Lanshan 2

    JamesRandi reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ja, von der qualität der nähte bin ich echt verblüfft. aber es gibt auch ein paar downsides: alle wichtigen nähte des flys sind mit nahtband verschweißt, bis auf die "raupen", die sind komplett durchgenäht! ... beim lifter leckt es durch. und an der spitze des giebels kommt auch etwas durch. das ist jetzt kein drama. mit ein wenig seam grip wäre das schnell behoben. ... alle lineloks sind verkehrt herum eingefädelt. wenn an den ecken 4 leichte heringe in den boden gesteckt werden, steht das inner im fly viel strammer. so kommt mehr spannung auf die meshflächen und der abstand zwischen inner und fly wird noch ein wenig größer. möchte man das fly höher als 125 cm aufbauen, müsste das doppelte gummiband aufgeknotet und einfach verwendet werden. so vergrößert man am giebel den abstand zum fly und das inner nimmt kein kondenz auf. man könnte das ganze mit einem tanka verstellbar machen, um es bei niedrigem aufbau wieder etwas zu straffen. dass der reissverschluss am ende einen bogen nach oben macht, ist ein design-fail. zieht man den reisser bis zum ende durch, kann er nicht mehr einhändig zurückgezogen werden. man muß am stoff gegenhalten, bis er wieder waagerecht läuft. vg. -wilbo-
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