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Ultraleicht Trekking

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  1. @wilbo Ich sag nicht, das es nicht geht. Und deine Projekte sehen toll aus. Aber ich habe den gleichen Schutz in einem vorgeformten Hexamid. Dabei brauche ich aber nur 3,3x1.3 m dcf (eine Bahn). Das ist die Hälfte an Materialkosten und Gewicht. Zusätzlich ist das Teil in 3 Minuten aufgebaut und die CatCuts an allen Schnittflächen sorgt für super strammen Aufbau. Für mich ist "flexibel aufbaubar" kein Bonus. Ich will einen wiederholbaren, schnellen, verlässlichen Aufbau, der immer ein optimal gestrafftes Tarp erzeugt.
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  2. 2x3 m Flat Tarp als Halbpyramide aufgebaut: Hier mit extra Stangentasche und sogar mit inner: VG. -wilbo-
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  3. Das war früher das Standard-Biwak im Alpinismus. Da sitzt man auf seinem Rucksack mit dem Seil als Isolation und zählt die Stunden bis zum Sonnenaufgang. Viel Spaß! ;-)
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  4. Ich habe mittlerweile 3 Alpha Cruiser/Super Cruiser/ von FarPointe. Die gibt es auch in XXL, allerdings muss man wirklich in die Maße prüfen. Gedeckte Farben wirst du dort auch finden. 90 USD sind auch OK, das Material ist echt teuer (30€/m).
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  5. @Blickpunkt Ich danke dir für den Tip. 👍 Gibt es sogar bis XXXL. Und in „normalen“ Farben Bei mir ist es eher die Länge auf die es ankommt, bin Ü2m. Bei den anderen Vorurteilen bleibe ich grundsätzlich, zumindest bei den Marken die ich bisher gefunden hatte. Allein an der Grösse hat es bisher halt immer gescheitert. 130€ wäre gerade so verschmerzbar.
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  6. small_essence

    Vorstellungsthread

    Hallo Zusammen, ich bin Elene aus Nürnberg. Nach einigen Jahren Pause habe ich die Wanderleidenschaft wieder neu für mich entdeckt. Mittlerweile bin ich zunehmend ultraleicht unterwegs, mal alleine, mal mit Hund, mit Freunden oder mit der Familie - am liebsten auf Mehrtagestouren. Zuletzt bin ich den West Highland Way gelaufen - einen lang gehegter Wunsch. Als nächstes möchte ich Madeira durchwandern. Irgendwann, wenn es die Zeit erlaubt, möchte ich auch ganz lange Touren wie den HexaTrek gehen. Als stille Mitleserin habe ich hier schon viele Anregungen bekommen und dadurch auch meine Ausrüstung optimieren können – dafür schon mal ein großes Dankeschön. Ich freue mich auf weiteren Austausch und vielleicht auch auf die eine oder andere Begegnung. Viele Grüße Elene aka small_essence
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  7. Das sind ja gleich mal fünf Vorurteile in zwei Sätzen 😊 Ich beziehe mich mal auf die beiden Hoodies, die ich selbst besitze. Das ist sicher nur ein kleiner Ausschnitt an Firmen, die ähnliches im Programm haben. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet alle übrigen Firmen mit den genannten Vorurteilen belastet sind. Vielleicht kennt ja jemand noch andere Beispiele und kann hier einspringen? „Kaum erhältlich“ Die Core-Hoodies von OMM mit einem ähnlichen Material wie Alpha bekommt man problemlos in Deutschland. Alpha Hoodies von Sambob bekommt man gut bei Outdoorline.sk (europäischen Shop) mit kurzen Versandzeiten. Und das sind nur die Beispiele, die ich persönlich kenne. Ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, würde ich vermuten, es gibt auch andere Beispiele. Ich denke, wenn man Interesse an so einem Teil hat, kann es nicht schaden, potentielle Anbieter zu scannen oder auch mal persönlich nachzufragen, wann wieder eine neue Lieferung reinkommt (habe ich selbst auch schon erfolgreich gemacht mit dem Ergebnis einer persönlichen Antwortmail, als neue Ware da war). „Nicht größer als L oder XL“ Für das mir bekannte Beispiel Sambob gibt es sogar eine XXL (grade nachgeschaut). Ansonsten glaube ich aber, dass hier schlicht Mechanismen von Angebot und Nachfrage greifen. Dieses doch überschaubare Nischenprodukt richtet sich ja an eine ebenfalls im „globalen Klamottenmaßstab“ überschaubare Zielgruppe eher sportlicher UL-Wanderer. Als Hersteller würde ich vermutlich nicht lange brauchen, um rauszufinden, welche Größen sich hier am ehesten lohnen und auf welchen man eher sitzen bleibt. 😊 Nur so eine Vermutung. „Schreiende Farben“ Stimmt auch nicht. Sowohl OMM als auch Sambob fertigen eher gedeckte Farben (schwarz, grau, blau, grün, rot und Kombinationen davon). Bei OMM ist die grellste Farbe Orange. Natürlich bekommt man Alpha auch in schreienden Farben aber das ist sicher nicht die Voraussetzung, um an so ein Teil zu kommen. Ich persönlich finde die erhältlichen Farben oft nicht schreiend genug und freue mich immer, wenn die Menschen Farbe wagen (und zeigen)… so unterschiedlich sind halt die Geschmäcker. „Schnitt wie ein Kartoffelsack“ Wie ein Kartoffelsack sind meine beiden Hoodies ganz sicher nicht geschnitten. Der OMM ist betont körpernah geschnitten und sieht so sehr adrett aus, finde ich und der Sambob ist so geschnitten, wie die meisten anderen Hoodies, die ich ich kenne; locker, luftig aber nicht zu weit (und auch nicht zu eng). „Erschreckend teuer“ Sowohl der OMM als auch der Sambob haben mich je ca. 130 EUR gekostet. Das finde ich nicht billig aber auch nicht erschreckend teuer. Ich finde den Preis angemessen für das, was man hier bekommt und wenn man noch berücksichtigt, dass man damit im Falle von z.B. Sambob eine kleine Truppe von Idealisten unterstützt. Ein Patagonia R1 Air Full-Zip Hoody als mal vergleichbares bekanntes Markenprodukt kostet in etwa das gleiche. Hier soll ja niemand bekehrt werden und es soll auch jeder das tragen, was am besten gefällt aber ich denke, die genannten Vorurteile stimmen so einfach nicht.
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  8. ist halt blöd wenn man über der Baumgrenze hockt
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  9. 1-2 Nächte kann man das machen. Wenn du herausfinden willst, ob das eine gute Idee ist hole dir eine Fitnessuhr. Die gibt annäherungsweise Feedback zu deiner Schlafqualität. Ich war gerade drei Tage in den Ardennen Bikepacking, hatte mit 13 Grad Tiefsttemperatur gerechnet und es waren tatsächlich 5. Quilt hatte 10 Komfort, ich hatte nur ein dünnes Merino Longsleeve und eine Windweste. Schlafe dann recht unruhig und ich kann bei Kälte auch nicht ausschlafen. Meine Garmin hat mir auch prompt einen Sleep Score von 50 geliefert. Sonst ist der bei 80. In deinem Szenario hätte ich sicher noch mehr gefroren und schlechter geschlafen. Warum sollte man riskieren sich die Tour zu versauen. Ähnlich ist es mit Essen und Trinken, der Körper kommt mit überraschend wenig aus. Aber wozu die Selbstgeißelung, optimale Energiezufuhr und guter Schlaf bringen viel mehr Kraft für den Tag.
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  10. ...ganz einfach: weil ich auch glücklich und zufrieden ohne dieses Teil bin! Es gibt, wie bei allem, nicht nur eine Wahrheit! Leben und leben lassen!
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  11. @Hans-Jürgen Das Thema ist nicht neu, sondern kocht immer mal wieder hoch, je nachdem, wer hier was für Fragen stellt! Ich, für meinen Teil, verstehe überhaupt nicht, warum das hier nicht jeder in seiner Standartausrüstung hat. Die Anschaffung meines ersten PA Hoodies, war eine der besten , die ich im UL Segment je getätigt habe. Ich habe neue Zelte und Tarps, Rucksäcke und Kocher ausprobiert, obwohl ich schon sehr gutes Equipment hatte, nur um zu sehen, ob es für mich noch besseres gibt. Den Polartec Alpha Hoodie habe ich niemals in Frage gestellt. Sehr leicht, sehr warm und ultra bequem! Immer dabei! Den dunkelblauen, von Outliteside, mein erster, habe ich sogar mit, wenn ich normale Urlaubsreisen mache, ohne Wandern!
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  12. Bei solchen Temperaturen sind schon berauschte Obdachlose erfroren. Du wirst wahrscheinlich vorher aufwachen, weil du das hoffenltich nicht berauscht ausprobieren willst, dennoch stellt sich die Frage nach dem Warum. Für ne außerordentliche körperliche Erfahrung sicher geeignet, für eine Tour, die du auch nur ansatzweise genießen willst nicht.
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  13. Probiere es Zuhause aus! Leg Dich eine Nacht bei offenem Fenster auf den Schlafzimmerboden in Deiner angedachten Kleidung. Du wirst merken, wie kalt 17°C ohne Isolierung sein können. 😉
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  14. Dazu gehört auch ein Biwaksack.
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  15. Hi, ich war vorletztes Jahr auf dem Uplandsteig unterwegs, der war gut beschildert und das Trekkingplattform-System ist ganz angenehm. Deine geplanten Tages-Etappen finde ich sehr realistisch. Die Seite der Trekkingplattformen wird dir ja wohl schon bekannt sein, die dort verlinkte Karte enthält ja auch Hinweise zur Trinkwasserversorgung. Zudem sind dort unter "Infos zum Trekkingpark" viele Fragen beantwortet. Ich würde etwas Toilettenpapier mitnehmen, für den Fall, dass im Kompostklo bei den Plattformen keines mehr ist. Jedoch war das bei meinen Besuchen dort immer aufgefüllt. Für Wasserquellen habe ich mir, zusätzlich zu den in der offiziellen Karte eingezeichneten, noch die Friedhöfe am Weg eingezeichnet, liegen ja einige Ortschaften auf oder neben der Route. Wasser von Friedhöfen würde ich immer Filtern oder Kochen oder mit Micropur nachbehandeln, nur für alle Fälle. Einkaufsmöglichkeiten sind am Weg ebenfalls gegeben, zur Not fragst du einfach irgendwo bei nem Haus nach. Für dein Zelt solltest du etwas extra-Schnurr einpacken, um es aufzustellen, da das Zelt nicht freistehend ist (1,3kg für ein 2-Personen Budget Zelt sind imho vollkommen in Ordnung). Auf den Plattformen gibt es einige Ösen und man kann Stöcke oder Heringe durch die Rillen im Holz unter die Plattform klemmen als Anker. Alternativ könnte man sich auch extra Plattformheringe im Internet bestellen. Bei der letzten Plattform wo ich war lagen jedoch schon viele große Steine und selbstgeschnitzte Ankerheringe auf und neben der Plattform von Vorgängern, die ebenfalls keine frei stehenden Zelte hatten. Irgendwie habe ich meine Zelte immer aufgebaut bekommen. Hier gibt es ein Video zu dem Thema. Einige der Plattformen sind hier kurz beschrieben, ich fand die Bewertung für die Plattformen, die ich gesehen und besucht habe passend. So fand ich den U1 Schwalenburg sehr schön, den U4 bei Willingen würde ich dagegen nicht besuchen, konnte einen Blick darauf erhaschen, als ich mit der Sommerrodelbahn gefahren bin. Ich hab gelesen, dass einige Ihrem Hund einen Hunderucksack anlegen, damit der auch was vom Gewicht (z.B. eigenes Futter) trägt. Da kennst du deinen Hund am besten, um zu wissen, ob Sie das mitmacht. Den Topflappen in deiner Liste könntest du mit einem kleinen Lappen/Handtuch ersetzen. Einige Hiker nehmen immer zwei Handtücher bzw. Lappen mit, einen für oben, einen für unten, ist persönliche Präferenz. Ich hab keine Erfahrung mit Esbit-Kochern und ob ein Topflappen da lebenswichtig ist. Sonst einfach weglassen und die Handschuhe verwenden. In 3 bis 6 Wochen ist Ende September/Oktober. Im tiefsten Sauerland gibt es teilweise schon im August Frost (z.B. vor zwei Wochen), daher nimm dir Kleidung+Ausrüstung, die dich in kalten Nächten um die Null Grad warm hält. Isolationsjacke würde ich auf jeden Fall mitnehmen solange nicht 30 Grad angesagt sind, dann hast du was für Nachts im Schlafsack zum anziehen. Wenn du eine Nalgene Flasche mit nimmst, kannst du dir daraus eine Wärmflasche machen. Andererseits hast du ja auch noch 30kg Hund mit Fell dabei Happy Hiking!
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