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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 03.10.2025 in allen Bereichen
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Ein Bekannter von mir hat sich ähnlich geäußert bzgl. Altaplex. Er würde mittlerweile das Gewicht eines Stangenzelts akzeptieren, wobei er sonst sehr zufrieden ist. Ich hingegen bin bisher Tunnelzelter und überlege auf ein Trekkingstockzelt zu wechseln... :) the grass is always greener on the other side.4 Punkte
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Hier mal meine Gedanken zum Lunar Solo, vielleicht schon oft diskutiert aber ich wollte mal nach meinen Erfahrungen in der Hardangervidda diese Jahr erläutern warum ich mich von diesem Zelt trenne und eine neue Alternative suche. Die Entscheidung für das Lunar Solo fiel aufgrund von Gewicht, Preis und Aufbau es ist dahingegehend einfach zurecht eine Institution im UL Bereich ich habe knapp 800 Gramm Zelt Im Rucksack das bei Schietwetter schnell steht ohne das es reinregnet und nicht nur stabil steht sondern dafür auch noch sehr viel Platz und Sitzhöhe bietet. All das gilt aber nur WENN bestimmte Bedingungen erfüllt sind: Perfekter gerader Boden für den Perfect Pitch (Ja man bekommt es mit viel Übung bestimmt auch unter schlechteren Bedingungen gut aufgestellt aber wenn man mal ein paar Monate Pause hatte fällt der perfect Pitch einfach immer schwer man muss sich wieder herantasten). WENN viel Wind ist liege ich nachts oft unruhig wach wegen der Angst dass ein Hering herausgerissen wird und per Kaskadeneffekt das ganze Zelt kollabiert es ist eben nicht freistehend. Allgemein beim Pitch ist es so oft der Fall dass man fast alle Heringe gut reinbekommt und bei den beiden letzten merkt man Mist da ist doch zu viel Stein oder Wurzelwerk man bekommt die einfach nicht sauber rein. Dann kann man das Zelt nicht einfach umstellen man experimentiert mit den Schnurlängen zieht es hierhin oder dahin bis es irgendwann halbwegs steht. WENN man dann nicht das Unglück hat dass der Boden doch leicht anders ist als man dachte. Wie oft lag ich plötzlich etwas abschüssig im Zelt, rutsche in eine Richtung die so nicht geplant war hatte dadurch Kontakt zur Zeltwand und durchnässte mich oder den Schlafsack. Wie oft habe ich mir gewünscht mein Zelt einfach nochmal nach dem Aufbauen umstellen zu können. WENN es dann wie in meienem Fall letztes Jahr in Rondane viel regnet und sehr starker Wind ist es einfach schwierig ohne den perfekten Platz eine halbwegs ruhig Nacht im Lunar Solo zu verbringen. WENN das Wetter toll ist man lange genug nach einem tollen Platz suchen kann und den Perfect Pitch hinbekommt ist dieses Zelt eine Wucht. WENN es aber stark anfängt zu regnen und zu stürmen und man notgedrungen den nächstbesten Platz nehmen Muss bringen diese Vorteile einfach nichts dann bin ich mit fast jedem anderen freistehenden Zelt besser bedient. Ich weiss das viel UL Wanderer mir bestimmt widersprechen und dieses Zelt einfach besser "beherrschen" damit bei Wind Sturm und Regen hervorragende Ergebnisse erzielen vielleicht bin ich einfach nicht oft genug Unterwegs oder erfahren genug für mich steht die Entscheidung aber fest. Ich werde mir ein freistehendes Zelt suchen dass (jetzt müssen alle UL Wanderer den Atem anhalten) SCHWERER als das Lunar Solo ist einfach weil ich damit eine bessere ruhigere Nacht verbringe und gerade bei schlechtem Wetter flexibler Unterwegs bin. Vielleicht gibt es ja Diskussionen, Tipps und Tricks es anders anzugehen oder Zustimmung für mich ist die Entscheidung nach 5 Jahren aber klar. Bleibt friedlich und konstruktiv ;).3 Punkte
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Das Rainbow wäre auch meine Empfehlung. Ist zwar nur semi Freistehend, da die Abside ganz normal abgespannt werden muß, aber das lässt sich easy machen, denn wer mit zwei Trekkingstöcken unterwegs ist, kann das Zelt ja problemlos umstellen, bis der perfekte Stellplatz gefunden ist. Ich hatte mal für kurze Zeit ein Rainbow Li. Hat mir gut gefallen, aber da ich ein riesen Fan bin, vom TT Protrail Li (ist nix für dich, da nicht freistehend) und selbiges Zelt ebenfalls mein Eigen nenne, habe ich es wieder verkauft! Es ist wirklich Spitze, wenn man bereit ist, das Mehrgewicht zu tragen !!!3 Punkte
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Kann ich gut nachvollziehen. Ich bin dieses Jahr genau den gleichen Schritt gegangen aus denselben Gründen: Mehr Platz bei schlechtem Wetter im Zelt und leichterer+schnellerer Aufbau. Habe mir dieses Jahr das TT Rainbow gegönnt. Das löst jetzt ein Ali-Express Tarp (ca. 400g) + Bivy (216g) ab und wiegt mit allem drum und dran dann ca. 300g mehr. Direkt bei der Jungfern-Tour im Sauerland hatte ich Regen+Wind+Kälte. Und war sehr glücklich, dass ich das Zelt relativ schnell im Regen auf der Trekkingplattform aufbauen konnte und meine Sachen dort trocken rein gebracht habe. Und die Nacht war super. TT Rainbow: Tarp+Bivy wird in Zukunft nur noch für gut Wetter Touren oder für Touren mit Schutzhütten-Nutzung verwendet werden. Hier die Dackelgarage das Tarp auf der Trekkingplattform (Aufgenommen am nächsten morgen, der Regen am Abend zuvor war zu krass. Ohne Schutzhütte wäre das ein sehr blöder Abend geworden).3 Punkte
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Tag 5 begann mit einer Wetter-Überraschung: Gewitter! Erfreulicherweise nicht ganz über mir, sondern etwas entfernt, sodass ich mich nicht fürchten musste, sondern einfach wieder eingeschlafen bin. Gegen 7 Uhr morgens war das Spektakel schon wieder vorbei und die Sonne ließ den Wald grün leuchten und den Regen glitzern. Schön! Für den weiteren Verlauf des Tages und den Abend war wieder Regen angekündigt und ich war mir noch nicht ganz sicher über das endgültige Ziel der Wanderung. Also erstmal los gelaufen in Richtung Skottvångs Gruvan, ein Gruben-Freilichtmuseum, in dessen direkter Nachbarschaft sich zwei Windschutzhütten befinden sollten. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir schon dort. Unterwegs: Beeren, Pilze, hier und da mal der Hinweis auf Überreste von alten Kohlenmeilerplätzen. Am Freilichtmuseum angekommen (und auf dem Weg dorthin) merkte man wieder, dass Wochenende war: Ich traf vereinzelt Menschen. Ich entdeckte ein Gebäude mit Vordach und Tisch, das vielleicht eine Art Imbiss war - leider geschlossen. Und während ich noch dort stand und mir eine Infotafel zum Kohlenmeiler ansah, fing es ordentlich an zu schütten. Und hörte eine Stunde lang nicht auf. Also wurde eine Mittagspause draus. Die nutzte ich, um mir einen Pudding zu machen und mal die Lage bezüglich Heimreisetickets zu prüfen. Diecwaren nämlich wegen mangelnder Entscheidungsfreude noch nicht gebucht. Die Prüfung ergab, dass ich nur noch zweieinhalb Wandertage haben würde, weil es leider zum Wochenende keinen hundekompatiblen Platz mehr im Zug gab. Zumindest nicht zu einem annehmbaren Preis. Sehr schade! Zumal das Wetter gegen Ende der Woche nochmal netter werden sollte. Aber immerhin hatte ich das Glück, jetzt gerade zufällig unter einem Dach im Trockenen zu sitzen, während es regnete. Und dann entdeckte ich auch noch funktionierende Außensteckdosen, an denen ich frech Handy und Powerbank laden konnte. Super! Nachdem der Regen sich verzogen hatte, wanderte ich zur nächsten Schutzhütte ( wieder an einem See). Dort verbrachte ich den Abend mit Feuermachen, Hörbuchhören und Lesen. Und mit Mac and Cheese von Trek and eat, was ich eindeutig nicht lecker fand - dann doch lieber das selbst gebastelte Essen. Fairerweise muss man auch sagen, dass ich deutsche wie amerikanische Käsenudeln einfach nicht gerne mag, obwohl ich immer wieder denke, dass sie doch eigentlich lecker sein müssten. In regelmäßigen Abständen vergewissere ich mich, dass das Gegenteil der Fall ist. 20250914_131626.mp43 Punkte
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Adapter Fahrradpumpe <-> Thermarest Winglock-Ventil
doast und 2 andere reagierte auf Wander Schaf für Thema
Wie nett, da wurde einfach mal mein Beitrag kommentarlos und heimlich editiert. Weder ein Hinweis im Post, noch freundlicher Weise persönlich an mich. Aus Sack und Pack wurde ein Shop in D, dabei wird Tom über Sack und Pack vertreiben, das hatte er mir mitgeteilt.3 Punkte -
Adapter Fahrradpumpe <-> Thermarest Winglock-Ventil
Puck dieStubenfliege und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Ja auf die Pumpe, das mit den "Schwachpunkten" ist vielleicht falsch rüber gekommen...ist eher im Gegenteil gemeint... Tom hatte mir Punkte mitgeteilt, wo er noch leichte Schwachpunkte sieht (nichts was mit gängigen TAR / Exped-Matten eine Rolle spielt). Tom ist imho sehr aufrichtig, daß er selbst Mini-Nachteile, die mit dern Hauptanwendung nix zu tun haben, als Entwickler kritisch sieht, aufgrund meiner Erfahrung mit leichten E-Pumpen, die dann eher mehr konnten, als vom Hersteller angegeben, vermute ich, daß das evtl gar nicht auftritt. D.h. möchte / werde ich das selber überprüfen, in vermutlich ca 2 Wochen nach Test on Tour weiß ich mehr. Das kenne ich von allen Pumpen für so etwas, sind ja keine Kolbenpumpen wie für Fahrradreifen bzw KFZ. Sie unterscheiden sich natürlich in dem Druck, den sie erzeugen, bei der Coolado muß ich bei Packraft, Luftmatten am Wenigsten nachpusten / Pumpen, bei Luftmatten ganz wenig. Bei der Zero Pump ist es schon mehr, bei sehr großen Luftmatten wie meinen Klymit ca 1,5 Atemzüge (schlafe gerne rel hart auf Luftmatten), Vorteil, die ist so leicht und steckt mit den weichen Adaptern so stramm an Luftmatte, Packraft, daß ich inzwischen Anderes machen kann, was also gegenüber der stärkeren Coolado on Tour noch Zeit spart, die nehme ich eigentlich nur noch, wenn ich sehr viele Packrafts nacheinander aufblasen muss. Tom kennt ja nun auch die Zero Pump und meinte, daß die Druckleistung da nochmal etwas drunter liegt. Ich finde das generell keinen Nachteil bei Matten, zum Schluß noch ein klein bisschen mit dem Mund aufzublasen, da kann ich bei gleichzeitigem Fühlen der Matte den perfekten Mattendruck erzeugen, sieht man evtl anders, wenn man etlichew Matten nacheinander z.B. als Family aufblasen muss, oder bei Packrafts, da hat die Coolado schon Vorteile, aber ein deutlich anderes Gewicht. Was nun die erwähnten Adapter betrifft, da geht es nicht um die entweder mit der Pumpe gelieferten Adapter, oder die, die man bereits als Zubehör kaufen kann... Bei der Pumpe sind ein paar Adapter bereits dabei, um genau zu sein 4 : TAR (WingLock) NEMO (Laylow) BA STS / Exped Dann gibt es div Adapter für andere Matten (z.B. das ältere Schraubventil von TAR, Klymit), die man einzeln dazu kaufen kann. lt ihm hat er jetzt zusätzlich ein paar neue Adapter entwickelt, die ich halt auch zum Testen bekomme, schaun wir mal.... Ich bin auf jeden Fall auf das Teil gespannt und habe ja genug Ausrüstung da bzw Zugriff, um alle möglichen Szenarien durchzutesten.2 Punkte -
Schnäppchen-Thread 2.0
Slate und ein anderer reagierte auf seimen für Thema
59 g (nachgewogen) Gasbrenner für nur 14 € https://www.amazon.de/dp/B0DWWG3FKN Test steht noch aus.2 Punkte -
Wieder schön geschrieben und sehr schöne Bilder! Das kleine Video fand ich besonders klasse!1 Punkt
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Wieso nicht. Es gibt ja auch leichte freistehende Zelte. Ich hatte noch nie so eine Einwand-Stockzelt. Ich denke ich würde, so wie du, auch nicht glücklich damit werden. Jedem sein Zelt. Die Auswahl ist ja riesig.1 Punkt
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Meist gib es am Bett sogar eine eigene Steckdose.1 Punkt
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Adapter Fahrradpumpe <-> Thermarest Winglock-Ventil
Blickpunkt reagierte auf Wander Schaf für Thema
Das sind doch Adapter für Matten, die ältere Ventile haben, also quasi Adapter, falls man noch ältere Nemo oder TaR Ventile hat - oder weniger gängige Modelle. Bei dem Blow sind ja schon eine Hand voll Adapter für die gängigsten aktuellen Ventile im Lieferumfang enthalten. (Btw er hat jetzt auch den sehr leichten Alpenglow released, so dass man Kartuschen unterwegs wiederbefüllen kann. Wiegt auch um die 8g) Ja und wer noch tugendhaft geduldig ist und nicht bei dem Shop in D bestellen möchte, Tom ist wohl auch in juristischer Auslotung, wie er den Direktversand nach Europa günstiger gestalten kann.1 Punkt -
Adapter Fahrradpumpe <-> Thermarest Winglock-Ventil
Puck dieStubenfliege reagierte auf khyal für Thema
Wie schon geschrieben :1 Punkt -
"Schnäppchen" ist evtl. übertrieben, aber wer direkt mit neuen Altra Olympus 275 (z.B. aktuelle Herrenvariante in Schwarz/Taupe) nen Hike bestreiten will, bekommt sie mit dem altbewährten Coupon/Code "abandoned15" 15% günstiger (€ 165,75 € statt 195 €) direkt bei Altra Europe (Versand mWn aus Italien, eigene Kostenübernahme bei Retoure): https://www.altrarunning.eu/de/search/?q=2751 Punkt
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Adapter Fahrradpumpe <-> Thermarest Winglock-Ventil
Puck dieStubenfliege reagierte auf khyal für Thema
Macht eigentlich wenig Sinn, da Pumpen für Reifen völlig anders aufgebaut sind, halt auf Druck und nicht Volumen, da pumpst Du "ewig" und wenn ich dran denke, daß die Flextail Zero usw sehr wenig wiegen, würde ich eher auf so etwas zurückgreifen...1 Punkt -
Und Zack, schon Tag vier, also Halbzeit. Eingeläutet wurde der Tag in den frühen Morgenstunden vom Gejodel eines Elchs auf der anderen Seite des Sees. Wenigstens mal einen gehört, wenn schon nicht gesehen. Für heute war eine etwas längere Strecke als am Vortag geplant. Bis zur nächsten Schutzhütte, für den Fall eines verregneten Abends. Wieder über felsige Höhen mit tollen Ausblicken auf Seen. Wetter toll, ein paar Wolken, Sonne, etwas Wind. Man merkte das Wochenende: Es waren deutlich mehr Menschen unterwegs als am Vortag. Gegen späten Vormittag machen wir Rast mit tollem Ausblick auf das Westufer des Mellan Mårviken, unser Etappenziel. Ola-Hund macht sich sofort auf dem Felsen lang und schläft, während ich meine Mittagsnüsschen verspeise und auf der gegenüberliegenden Seite des Sees und einige Meter tiefer eine Gruppe Wandernder das Gleiche tut. Es geht weiter durch Kiefernwald mit vielen Blau- und Preiselbeersträuchern. Je näher wir dem Windschutz am See kommen, desto "voller" wird es und wir begegnen einigen Tageswandernden. Auf dem See gibt es einige Menschen mit Kajak, Kanu oder SUP - auch ich hätte Lust, dort zu paddeln. Ein anderes Mal vielleicht. Am Etappenziel angekommen bin ich baff: Hier sind wirklich viele Leute unterwegs. Es führt ein Rundwanderweg an den Windschutzhütten vorbei. Eine Hütte ist schon belegt mit Gepäck, das offenbar aus einem Kanu das am Ufer liegt, stammt. Die dazu gehörigen Menschen kann ich leider nicht ausfindig machen. Irgendwie habe ich keine Lust auf Gesellschaft und mache mich in der Nähe auf die Suche nach einem Plätzchen. Versuch 1 scheitert (leider Waldameisenrevier), aber dann finde ich direkt am Weg zwar, aber wieder mit einer kleinen "Privatinsel" nebst Feuerstelle ein Plätzchen. Ich überprüfe noch einmal den Wetterbericht bezüglich Wind, denn es stehen hier viele tote Bäume (Borkenkäfer...)in der Nähe. Soll aber alles Ruhig bleiben. Ein weiteres Mal bin ich froh um den überschaubaren Platzbedarf meines Zeltchens. Lustigerweise reißt der Strom an Tageswanderern ab, sobald ich mich für meinen Schlafplatz entschieden habe und es kommen nur noch einmal meine Nachbarn, die im Windschutz residiern an mir vorbei. Offensichtlich waren sie Pilze sammeln. Es folgt das Abendprogramm: Lagerfeuerchen, Abendessen, Tee, bisschen in die Landschaft gucken, Bett. Ich freue mich, dass ich zwei Eistauchern beim erfolgreichen Jagen zusehen kann. Im See herrscht ordentliche Fischaktivität. Es wird hier und da ordentlich gehoppst und geplatscht.1 Punkt
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Országos Kéktúra in Ungarn
Wulf reagierte auf waldhummel für Thema
Országos Kéktúra in Ungarn Ich möchte an dieser Stelle mal etwas „Werbung“ für das Wandern in Ungarn machen. ;-) Wir waren jetzt insgesamt drei Mal im Urlaub für jeweils zwei Wochen zum Wandern auf dem Kéktúra („Országos Kéktúra“ = Nationale Blaue Tour) und wir sind einfach begeistert. Die Inspiration dazu kam von Christine Thürmer – sie hat den Weg als „anfängertauglich“ beschrieben, und das ist er meiner Meinung nach auch: Der Weg selbst hat so gut wie keine technischen Schwierigkeiten, die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser ist sehr einfach. Das Klima ist ähnlich wie bei uns und damit gut einschätzbar. Die Ungarn selbst empfehlen April und Oktober als beste Wanderzeit, weil es tendetiell trocken und von den Temperaturen moderat ist. Der September ist meiner Meinung nach auch empfehlenswert. Überall gibt es Thermalbäder zum Entspannen der müden Muskeln und fantastische Burgen und Schlösser zum besichtigen. Es gibt bis auf den Nordosten keine gefährlichen Tiere (dort soll es ein paar Bären geben) – und das Beste: Wildzelten ist legal! Bei Bedarf findet man auch zahlreiche, teilweise noch sehr günstige Unterkünfte. Bei unseren drei Touren war es auf dem Weg meist recht einsam – es ist also kein Social Trail. Lediglich am Wochenende kann es auf manchen beliebten Abschnitten mal etwas voller sein (die Ungarn sind hauptsächlich Wochenendwanderer). Teil 1: Írott-Kő bis Zirc (345km) Wenn man den Weg von West nach Ost geht, hat man den Vorteil, dass er sich seinem Anspruch nach stetig leicht steigert. Am Anfang ist es sehr flach und es wird dann immer bergiger, mit den Höhepunkten im Mátra- und Bükk-Gebirge. Wir haben den Weg im September 2021 begonnen. Man startet mit einer Art „Prolog“ auf dem 882m hohen Berg Írott-Kő (Geschriebenstein) direkt an der Grenze zu Österreich. Durch die letzten hügeligen Ausläufer der Alpen geht es in das wunderschöne Städtchen Kőszeg (alle Städtchen in Ungarn sind wunderschön…). Danach wandert man ca 4 Tage durch die kleine Ungarische Tiefebene. Hier gibt es viele Wälder und sehr viel Weite, kleine Dörfer und Einsamkeit… ich mochte es sehr, hier zu wandern! In Sárvár gibt es ein Schloß zu besichtigen und ein erstes Thermalbad. Nach Sümeg (tolle Burg) erreicht man das Balaton-Bergland (Bakony). Highlight hier: der Thermalsee von Hévíz! Ein einzigartiges Erlebnis sind auch die Vulkanberge des Tapolca-Beckens (Tapolca: Besichtigung der Seehöhle mit Bootstour einplanen). Man wandert weiter durch das Bakony und besteigt immer wieder höhere Berge mit fantastischer Aussicht (ich hatte noch nicht erwähnt: in Ungarn liebt man Aussichtstürme!). Zirc ist berühmt für seine Zisterzienserabtei. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass es auf dieser Tour auch einige „Killer-Strecken“ gab – das waren insgesamt vier mehrere Kilometer lange Asphaltstücke, einmal an einer Hauptverkehrsstraße ohne Seitenstreifen. Aber das gehört halt auch zum Weg. Freunde von Forstautobahnen kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. Insgesamt überwiegen aber angenehm zu gehende Wege. Teil 2: Zirc bis Nógrad (325km) Hier waren wir Ende August/Anfang September 2023 unterwegs. Zunächst ging es weiter durch das Bakony Bergland, dann durch andere kleinere Mittelgebirge, die teilweise beachtliche Steigungen aufweisen. Unterwegs lernt man viel über Geschichte, wie z.B. die deutsche Vergangenheit – und Gegenwart – vieler Dörfer, die nach der Vertreibung der Osmanen von deutschen Siedlern wieder aufgebaut wurden. Die „Budapest-Schleife“ führt den Weg höchst elegant durch die Budaer Berge quasi durch die Stadt durch, ohne dass man viel davon merkt. Der 699m hohe Dobogó-kő bietet Aussicht auf die Donau und ist Ausgangspunkt für eine wunderschöne, bergige Etappe nach Visegrád (Burg, Schloss, Donauknie). Nächstes Highlight: man überquert die Donau auf einer Fähre! Anschließend durchwandert man das einsame, wilde Börzsöny-Gebirge – das Gebirge besteht aus den Überresten eines früheren Riesenvulkanes. Man steigt bis auf 938m hoch. Da die Ungarn das Wandern und auch das Skifahren lieben, gibt es hier sogar eine Berghütte („Turistaház“). Teil 3: Nógrad bis Aggtelek (295km) Diesen Teil sind wir jetzt im August 2025 gewandert – hier schon gleich mal der Disclaimer: macht das nicht nach, plant keine Wandertouren in Ungarn im Juli oder August, da Temperaturen jenseits der 35 Grad zu erwarten sind! Wir hatten riesiges Glück, dass wir nur einen Tag mit 35 Grad hatten – im Wald lässt sich das gut aushalten, aber natürlich läuft man genau an diesem Tag in der Mittagszeit mehrere Kilometer über Asphalt durch eine Stadt oder über Felder… wir haben dann eine ausgiebige Pause in einem gemütlichen Café gemacht. Insgesamt war es schon die ganze Zeit sehr warm und schwitzig, aber die anderen Tage eigentlich gut aushaltbar. Von Nógrad wandert man ca 4 Tage durch das Cserhát Bergland – viele Wälder, viel Einsamkeit und die Höhenmeter werden langsam mehr (ca 1000 Hm pro Tag!). Als „Bonus“ durchwandert man das UNESCO-Welterbedorf Hollókő (sehr hübsch – und mal eine noch nicht überlaufende Welterbestätte). Die „Hand Gottes“ ist eine ganz besondere Skulptur mit wunderbarer Aussicht. Noch etwas anstrengender wird es anschließend, wenn man in ca 2 Tagen das Mátra-Gebirge durchwandert. Hier besteigt man den 964 Meter hohen Galya-Tető und den mit 1014m höchsten Berg Ungarns, den Kékés-Tető. Im Mátra gibt es keine Supermärkte, wohl aber touristische Orte mit Restaurants und Imbissen. Nach dem Kékés gibt es für ca 20km keine Siedlungen, kein Wasser und keine touristischen Einrichtungen mehr. Der Weg führt auf einem „Dragonsback“ auf schmalen, alpinen Pfaden über viele spitze Hügel. Sicherlich der technisch anspruchsvollste Teil des Kéktúras. Vom idyllischen Dorf Sámszonháza kann man mit dem Bus in 20 Minuten nach Eger fahren – die Stadt mit der zweitgrößten Kirche des Landes sollte man sich nicht entgehen lassen: es gibt eine riesige Burg, ein freistehendes Minarett (besteigbar!) aus der Türkenzeit, und das einzige noch erhaltene Türkische Bad außerhalb von Budapest (mit speziellem Thermalwasser, das besonders gut für müde Muskeln ist!). Anschließend ist man wieder gut erholt für die Überquerung des Bükk-Gebirges. Das ist Nationalpark und neben dem anschließenden Lázbérci-See das einzige Gebiet, in dem man tatsächlich nicht zelten darf. Da in den letzten Jahren dort vermehrt Bären aus der nahen Slowakei unterwegs waren, empfiehlt sich das für den Rest des Weges ab dort sowieso leider nicht mehr. Wir haben unsere Wanderung dieses Jahr dann in Aggtelek beendet und noch einen Tag damit verbracht, das riesige Höhlensystem dort zu besichtigen (ebenfalls Welterbe und nicht überlaufen!). Wir waren mehr als beeindruckt – ich habe schon einige tolle Höhlen gesehen, aber noch nie so viele so riesige Tropfsteine! Weitere Informationen: https://www.termeszetjaro.hu/de/tour/wanderung/die-blaue-landestour-okt-/23265051/ - der offizielle Wanderführer, auch als App. https://www.kektura.click.hu – sehr gute englischsprachige Informationen von einem Ungarn https://www.kektura.hu/ - die offizielle Webseite mit aktuellen Wegänderungen (auch deutsch und englisch)1 Punkt -
So nicht geplant, aber trotzdem schön: 7 Tage auf dem Sörmlandsleden
Antonia2020 reagierte auf Maalinluk für Thema
Wandertag drei begann etwas grau und verregnet, aber immerhin ohne starken Wind. Also keine Eile beim Packen. Und dann kam ein bisschen Sonne, sodass das Frühstück auf einem Stein im See eingenommen werden konnte. Mitgefrühstückt hat ein Grashüpfer, der einen winzigen Grashalm vor meinen Augen verspeist hat. Happs happs... Los ging es durch teils unglaublich grüne, moosige Täler. Überall Pilze in verschiedensten Farben und Formen. Sogar weißer Schimmelpilz, der andere Pilze flaumig und gespenstisch umhüllte. Irre. Auf einer Schotterstraße erschien plötzlich ein Tier hinter einer Kurve. Meine Hündin total erschrocken zu mir gerannt... Dabei war es nur ein kleiner Hund, der zu zwei älteren Schweden auf Spaziergang gehörte. Der Mann fragte mich, ob ich denn die Wölfe schon gehört habe. Hier gäbe es nämlich seit etwa 6 Jahren welche. Und die hätten auch mal zwei Camperinnen nachts am Zelt besucht, am Djupsjön (da, wo ich gerade genächtigt hatte). Soso. Nach diesen interessanten Informationen ging weiter. Einmal auf den Aussichtsturm auf dem Fräkesjöberget steigen. Man sieht: Wald. In alle Richtungen. Weiter zum Stora Kvarnsjön, an der dortigen Quelle Wasser auffüllen. Und eine riesige Krause Glucke (ein Speisepilz) sehen. Hätte ich doch nur Butter und eine Pfanne. Ein täglicher Pilzeschmaus wäre kein Problem gewesen. Dann weiter direkt am Seeufer entlang spaziert und neugierig über einen stark angegammelten Steg vom Weg ab auf ein kleines Inselchen gestromert. Ui, das gefiel mir aber gut! Eigentlich nicht viel mehr als ein großer Felsen mit ein paar Bäumen drauf. Ob man hier den (noch großen) Rest des Tages einfach rumgammeln und hier übernachten könnte? Tatsächlich ließ sich ein winziges Fleckchen finden, auf das mein Lanshan 1 gerade so eben passte. Und sogar genug weicher Boden für Heringe! Also schön auf Kilometer gepfiffen und den Rest des Tages mit Rumlungern, Baden, Socken und Unterhose Waschen und rucksacklosem Erkunden der Umgebung verbracht. An diesem Tag gab es auch das leckerste (selbstgemachte) Urlaubsessen: Reis mit Möhrengemüse, Sojageschnetzeltem und Maggi-Saucenfix für Huhn in Currysauce sowie etwas Milchpulver vermischt. Heißes Wasser dazu und beim Essen gestaunt, wie gut das war. Wie zuhause frisch gekochtes Curry, gar nicht wie Tütenfraß. Leider war ich so müde, dass ich kurz nach dem Verschwinden der Sonne ins Zelt musste, statt dem Hereinbrechen der Nacht zu zu sehen. Dafür konnte ich in der Nacht beim Pinkeln Sternenhimmel und Halbmondsichel bewundern. Auch schön!1 Punkt -
Weil es grad in einem anderen Thread auftauchte: Laufhose Houdini Pace Light Pants - true black (aktuell noch in S, M und L) für 88,99 € zzgl. ca. 4€ Versand nach DE: https://8a.de/laufhose-houdini-pace-light-pants-true-black Hatte schon 2x bei 8a bestellt, lief alles problemlos.1 Punkt
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So nicht geplant, aber trotzdem schön: 7 Tage auf dem Sörmlandsleden
Antonia2020 reagierte auf Maalinluk für Thema
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So nicht geplant, aber trotzdem schön: 7 Tage auf dem Sörmlandsleden
Antonia2020 reagierte auf Maalinluk für Thema
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So nicht geplant, aber trotzdem schön: 7 Tage auf dem Sörmlandsleden
Antonia2020 reagierte auf Maalinluk für Thema
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ACHTUNG: Der Mont Blanc ist ein Berg mit multiplen alpinen Gefahren! Diese Tour Solo zu begehen, Bedarf einiger Erfahrung, guter Verhältnisse und solidem Können (von der Kondition etc. ganz abgesehen). Jeder sollte die Risiken im vergletscherten Gelände extrem gut abwägen - Lehrmeinung ist definitiv die Gletscherseilschaft! Nehmt das Ganze also bitte nicht auf die leichte Schulter und euch im Zweifel einen Guide zur Seite. Sommerzeit ist Hochtourenzeit und insofern ging es auch dieses Jahr wieder in die Westalpen, um dort ein paar weitere 4000er einzusammeln. Konkret war unser Ziel sogar der nominelle Höchstpunkt der Alpen: Mont Blanc. Nachdem wir also zuvor ein paar Akklimatisierungstouren begangen hatten (u.a. Großer Priel und Großvenediger), kamen wir am 24.07. durch Chamonix und so war unser Ziel das erste Mal in Sicht. Bevor es aber hier hinauf geht, sollte von italienischer Seite noch der Dent du Geant fallen, was uns nach einigen wirklich schönen Metern freier Kletterei und ein paar weniger beflügelnden Passagen am Fixseil ("Könnte auch ein D/E Klettersteig sein") grundsätzlich gelungen ist. Ab hier mussten sich unsere Pläne dann aber grundlegend ändern, denn aufgrund der extrem überlaufenen Verhältnisse endete der tolle Tag nicht wie geplant im Hotel im Tal, sondern mit einer ungeplanten Übernachtung auf der Turiner Hütte ... Was war passiert? Nunja, wir mussten schon allein über 2h am Gipfel verharren, da es einen derartigen Andrang an den Abseilständen gab und hier zudem eine weniger erfahrene Gruppe auch wirklich sehr lange blockierte. Im Endeffekt war so bei meinem Tourenpartner vollends die Luft raus und er nach einer miserablen Nacht auch zu keiner größeren Aktion mehr zu bewegen. Ich selbst aber fühlte mich konditionell, technisch und mental fit genug und nach einigem Hin und Her entschloss ich mich dazu, dennoch gen Mont Blanc aufzusteigen und hierfür die Gouter-Route zu wählen. Nach etwas Regeneration ging es also mit der letzten Bahn hoch zur Bellevue und von dort (nach einem Abendessen ganz in der Nähe der Station) über alte Pfade in knapp 2h hinauf zur verschlossenen Baraque des Rognes, neben welcher ich kurzerhand biwakierte. Nur 1,5h später wurde ich dann 24 Uhr auch schon wieder geweckt, denn die ersten Grüppchen waren vom Adlernest Nid d Aigle aus bereits an mir vorbei geschritten. Insofern machte ich mich auch sogleich auf den Weg und legte die Kraxelei bis zum Refuge De Tete Rousse noch geschwind in meinen Zustiegsschuhen zurück. Ab hier hieß es dann auf die Bergschuhe wechseln und nach kurzem Gletscheranstieg vor allem die Passage meistern, vor der ich doch auf der Gouter Route den meisten Respekt hatte: Das Grand Couloir. Glücklicherweise lag es um halb 2 in der Nacht aber wirklich seelenruhig und friedlich vor mir, sodass es im Grunde nur recht unspektakuläre 20s waren, bis ich auf der anderen Seite weiter gen Gouter Hütte kraxeln konnte. Grundsätzlich ging das Klettern dieser max. II UIAA sehr gut von der Hand, sodass ich bereits um 3 Uhr an besagter Hütte, die von außen mehr einem Ufo gleicht, ankam. Hier hieß es für mich dann nochmals die Bekleidung neu ordnen, denn alles folgende würde sich auf Gletscher-, sowie Firnanstiegen abspielen und bei angesagten -6°C und 30km/h Wind doch deutlich unangenehmer werden. 04:30 stand ich in Folge dann auf dem ersten 4000er der Tour: Dem Dome du Gouter, welcher sich als riesige flache Firnkuppel präsentierte, dessen höchster Punkt nicht ganz einfach zu eruieren war. Ich verweilte nicht lang, sondern stieg 30min weiter zum Vallot Biwak an, wo ich dankenswerter Weise nochmals kurz unterschlüpfen und etwas aufwärmen konnte. Inzwischen hatte der Wind nämlich gut angezogen und insbesondere die Böen wurden durchaus eklig und frostig kalt - insbesondere dann, als ich am deutlich schärferen Bosse-Grat immer weiter gen Himmel stieg. Glücklicherweise zeigte sich im weiteren Verlauf aber auch bald die Sonne mit ihrer wärmenden Kraft als potenter Gegenpol und so marschierte ich nach einem emotional berührenden Sonnenaufgang die letzten Höhenmeter hinauf zum Gipfel, welchen ich kurz vor 7 Uhr erreichte und für ein paar wenige Minuten sogar vollumfänglich für mich alleine hatte. Wahnsinn. Was ein Gefühl, von hier - dem höchsten Punkt Europas - nun auf alles andere hinab schauen zu können. Ich genoss, trotz weiterhin unangenehmer Böen, die Aussicht, bevor ich mich dann noch geschwind zum niedrigeren Nebengipfel Mont Blanc de Courmayeur aufmachte - wenn man einmal hier ist, muss man die 45min. f. Hin- und Rückweg einfach machen, denn so ist es schon 4000er Nummer 3 des Tages. Tja und dann die Frage: Abstieg wieder via Gouter? Oder doch über Trois Mont, da die Verhältnisse heute einfach nur traumhaft sind? Nach kurzem Überlegen war die Entscheidung schnell gefallen: Hinunter (und wieder etwas hinauf) zum Mont Maudit! Diesen erreichte ich dann kurz nach 9 und erfreute mich am deutlich ausgesetzten Gipfelbereich, der doch einiges imposanter und luftiger über dem Gletscherbecken thronte. Auch der weitere Abstieg inkl. Mitnahme von Mont Blanc du Tacul (11 Uhr) verlief geradezu traumhaft. Beste Firnverhältnisse, top gespurt und dazu Aussichten noch und nöcher. Richtig zum Erliegen kam dieses Gefühl von Flow und Bergsteigerhoch dann im Grund erst im Gletscherbecken, in welchem auch ordentlich matschiger Schnee auf mich wartete. Genau dieser Sulz machte die letzten Höhenmeter zur Bahnstation tatsächlich nochmals zur Qual: Man kam einfach null voran und verbrauchte trotzdem einen Haufen Energie. Auch davon ließ ich mich jetzt aber nicht mehr stoppen und konnte kurz nach 13 Uhr völlig erschöpft aber unglaublich zufrieden in der Aiquille du Midi Station einfallen und erst mal einen Liter Wasser auf Ex vernichten - bei der Erwärmung und konstanten Sonnenstrahlung waren meine Wasservorräte schon vor dem Mont Blanc du Tacul zum Erliegen gekommen. Fazit: 14h in Bewegung bei 25.5km und 4125hm haben ordentlich geschlaucht und im Nachgang ein paar Tage Regeneration eingefordert. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb wird diese Tour sich mit ihrem abwechslungsreichen Charakter und Alpinismus vom Feinsten fest in meiner Erinnerung einbrennen. PS: Diesen Tourenbericht habe ich für meine örtliche DAV Sektion geschrieben, aber wollte ihn auch euch nicht vorenthalten, da mein Fast&Ligth Ansatz im Alpinen extrem viele Schnittmengen zu UL hat. Hier insofern auch die zugehörige Packliste: Lighterpack Link. PPS: Hier auch noch mal im Bewegtbild:1 Punkt
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titanium bushcraft bottle
Madeirense reagierte auf wilbo für Thema
Auf der Suche nach einer leichten Flasche die ich für heißes Wasser verwenden kann, bin ich bei "Ali"auf folgende bottle gestoßen. https://de.aliexpress.com/item/Tomshoo-750-Ml-Full-Titanium-Wasserflaschen-Beweglicher-Erwachsene-Ultraleicht-Outdoor-Sports-Reisen-Camping-Wandern-Flasche-Mit/32847286400.html?spm=a2g0s.8937460.0.0.UmjYSK Titan bottle, 135 g Titan Deckel, 25 g Kunststoff Deckel, 30 g Die Titan Flasche hat ein Volumen von 750 ml und eignet sich auch um heißes Wasser aufzunehmen. Der Boden ist durch eine Falz verstärkt, so dass er sich bei zunehmenden Innendruck nicht nach außen beult. Beide Deckel verschließen, selbst bei kochend heißem Wasser, die Flasche vollkommen drucksicher. So kann man die bottle auch im Schlafsack als Wärmflasche verwenden. Allerdings verwende ich dafür den doppelten cosy, da die Metalloberfläche der Flasche doch sehr heiß wird. Um die Wärmeableitung im cozy am Hals zu reduzieren habe ich der Flasche noch einen Wärmekragen verpasst. Dieser "donat" hält erstaunlich viel Wärme ab und nimmt sogar meinen Trinkbecher griffbereit auf. Der Drahtgriff am Titandeckel ist allerdings etwas dünn geraten und aus sehr weichem Titan gefertigt. Beim Festschrauben verbiegt sich der Draht schon sehr deutlich. Man könnte ihn aber auch einfach abbauen und durch einen stabileren Draht oder eine Schnur ersetzen. Zum Wasser kochen im Feuer hatte ich mir bei „Ali“ einen „Fischmaulspreizer“ bestellt. Leider musste ich feststellen, dass dieser Griff 30 g wiegt. Das geht mit einem myog-Griff aus Edelstahldraht deutlich leichter, (8 g). (Weil ich schön in Schwung war, habe ich bei der Gelegenheit habe ich gleich 6 weitere gemacht. Wer also Interesse an so einem bushcraft ul-Griff hat, kann sich bei mir melden. Dieser Griff hält allerdings nur bei den dünnen Flaschenhälsen. Für die dicken Nalgene und Kanteen Weithalsflaschen ist er doch zu zart gebaut.) Im großen und ganzen bin ich mit meiner improvisierten 233 g Iso-Flasche ganz zufrieden. 2 x cosy 40 g cosy-donat 20 g Becher 60 g VG. -Wilbo-1 Punkt