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Ultraleicht Trekking

wilbo

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Alle erstellten Inhalte von wilbo

  1. Hast Du eigentlich einen Hersteller, der wirklich abriebfeste Materialien verwendet. Ich bin weder in Eis noch Fels unterwegs, arbeite aber viel am Boden und nach knapp einem Jahr ist bei mir immer der Kniebereich durchgescheuert. Leider sind damit viele Arbeitshosen, die aussehen wie ein Bild von Piet Mondrian, raus. VG. -wilbo-
  2. Moin! Das ist bei meinen Doppelkappnähten immer noch so. Langsam ist das sichere Schnell. Ich bin für meinen Bedarf immer mit Haushaltsnähmaschinen gut klargekommen. Aktuell sind zwei geliebte alte Pfaffs in meiner Werkstatt in Verwendung. Mit Haushaltsnähmaschinen kann man eigentlich fast alles produzieren. Die gesamte ZPacks Produktionslinie ist mit solchen Arbeitsplätzen aufgebaut. Allerdings sollte man sich die Zeit nehmen, die Maschine auf den Stoff, mit der richtigen Nadel- und Fadenstärke einzustellen. Das habe ich jahrzehntelang ignoriert und mir damit das Nähen echt schwer gemacht. Auch zu akzeptieren, dass ich nicht mal eben dies oder jenes schnell zusammenzimmern kann. Habe ich keinen festen Schnitt, braucht allein die Schnittentwicklung ihre Zeit und das erste Ergebnis ist wahrscheinlich für die Tonne. Ebenfalls unterschätzt habe ich die Materialauswahl. Hier geht man entweder einen langen, teuren Weg und sucht sich sein Material selber zusammen oder nimmt etwas, was sich bei anderen schon bewährt hat. Das spart viel Zeit und Geld. Apropos Geld, myog ist leider längst nicht mehr die günstigste Art sich seine Ausrüstung zu beschaffen. Wenn man die selbst investierte Zeit mit einem westlichen Stundenlohn umrechnet, wird einem schnell das globale Lohngefälle bewusst. Für mich war und ist es, die Freude am eigenen Entwurf und dass am Ende ein nutzbringender Gegenstand durch meine Hände Arbeit entstanden ist. VG. -wilbo-
  3. Ja, das habe ich ja auch schon öfter gemacht. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4502-kleben-von-silnylon/?do=findComment&comment=130286 Das ist aber sehr zeitaufwendig und braucht ebenfalls etwas „Fingerspitzengefühl“. Einen Silnylonstoff in den Kapper zu friemeln und dann durchzunähen ist schon was anderes. So flott geht es bei mir allerdings noch nicht. VG. -wilbo-
  4. Ich habe viele Jahre gebraucht, bis ich mir eingestanden habe, dass einfach spezielles Equipment braucht, um eine Doppelkappnaht produktionssicher zu nähen. Dann kommen aber trotzdem noch die skills ontop ... btw. Super Idee mit der Badewanne! VG. -wilbo-
  5. Dank Dir! Ich finde das insofern wichtig, um einschätzen zu können, wie sich eine Last im Grenzbereich trägt und was das Tragesystem auf Dauer mitmachen würde. Wie war denn der „Tragekomfort“ bei dem Gewicht? Ist der Hüftgurt mit der Zeit heruntergerutscht, sodass die Last dann doch hauptsächlich auf den Schultern lag? VG. -wilbo-
  6. Wie hoch war Deine maximale Last? VG. -wilbo-
  7. Moin! Bei einer Ziel-Last von 18 KG ist die Konstruktion vom ArcHaul wahrscheinlich „etwas“ überfordert. Schau Dir mal die Rucksäcke von Seek-Outside an. (In den Kleinanzeigen gibt es seit einiger Zeit einen "Flight" für einen relativ günstigen Preis). VG. -wilbo-
  8. Moin! Kann ich leider nicht sagen, ich habe dies Material lange nicht mehr in Händen gehabt. Alternativ ist mir noch Monofil in den Sinn gekommen. Das kann definitiv ohne Band, mit einfachem Rollsaum verarbeitet werden. Zusätzlich ist es noch sehr reißfest, sodass es ruppige Behandlung nicht übel nimmt. VG. -wilbo-
  9. Früher gab es bei Exped die Aufbewahrungs-Säcke für den Schlafsack noch aus feinem Moskitonetz. Ich befürchte, dass sie das im Programm geändert haben. Meines Wissens sind diese Netze nicht fein genug, um Kriebelmücken abzuhalten. Selber nähen ist keine Option? https://www.extremtextil.de/moskitonetz-polyester-45g-qm-155-maschen-qcm.html VG. -wilbo-
  10. Moin! Schau mal, hier habe ich eine kleine Reparaturanleitung erstellt: Bei dem Lanshan-2 ist das Fly an den Nähten von innen getaped. Das lässt darauf schließen, dass es auf dieser Seite PU-Beschichtet ist. Dann wäre SeamGrip+Wep der Kleber der Wahl. Wenn Du das mitgelieferte Zubehör vom Lanshan noch hast, könntest Du auch die beigelegten Bügel-Flicken nutzen. Ich habe die noch nie verwendet, aber hier vor kurzem einen Bericht darüber gelesen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7965-lanshan-1/?do=findComment&comment=646009 VG. -wilbo-
  11. OT: Um die Frustration zu ergänzen, schlage ich vor, Dein Equipment einmal nass zu wiegen. Dann wirst Du Dich zu diesen spärlichen 60 g sehnsuchtsvoll zurücksehnen ... Nichtsdestotrotz, viel Freude mit dem Schlafsack, -wilbo-
  12. Wenn es denn tatsächlich mehr Daune und nicht der Packsack ist, würde ich mich nicht beschweren. VG. -wilbo-
  13. OT: Lustigerweise war meine erste Gore-Tex Jacke von Berghaus.
  14. Ich werfe Dir persönlich gar nichts vor. Alles gut! Es ist nur genau diese Formulierung, die ich in der ersten Zeit der großen Markteinführung von Gore-Tex auf ein Textil übertragen habe. Nun ja, aus heutiger Sicht ist es mir etwas peinlich, aber ich hatte tatsächlich den Anspruch beim Tragen dieser Jacken weniger zu schwitzen. Es gibt eben eine recht erfolgreiche Vermengung von Halbwahrheiten und Werbebotschaften, die sich verblüffend lange halten. VG. -wilbo-
  15. Es ist nur eine Formulierung, aber es erstaunt mich immer wieder, wie gründlich das Marketing in den 80ern gearbeitet hat. VG. -wilbo-
  16. Moin! Die Imprägnierung ist leider ein wesentlicher Bestandteil der Funktion. Ich kenne mich ja ein wenig mit „wasserdichter“ Baumwolle aus. Eine Imprägnierung hält in keinster Weise einem Vergleich mit einer ordentlichen Beschichtung stand. Die Wassersäule von ca. 300 mm, die bei Baumwolle erreicht wird, verdankt ihre abdichtende Wirkung nicht der Imprägnierung, sondern dem dichten Gewebe, was aufquellt und die Zwischenräume der Fasern schließt. btw. ist eine derart „wasserdichte“ Baumwoll-Jacke in diesem Zustand null atmungsaktiv. Wenn es bei feuchter Baumwollkleidung zu hohem Druck kommt, zum Beispiel unter den Schultergurten, hilft eine zweite Lage das Durchnässen herauszuzögern, aber dauerhaft dicht ist es auch nicht. Hier kann man mit einem Poncho oder Regenschirm das gröbste abhalten und trotzdem mit einer nicht wasserdichten Jacke „trocken“ bleiben. Ich für meinen Teil finde es wichtig, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Textilien zu kennen, um mich für eine sinnvolle Kombination entscheiden zu können. Und das wird immer subjektiv sein ... VG. -wilbo-
  17. Wenn es mal stramm windet, finde ich ja 9 mm Durchmesser schon grenzwertig. Ich würde wenigstens auf gute 8 mm gehen. EASTON Carbon 15,3 g: https://www.extremtextil.de/easton-carbon-63-zeltgestaenge-segment-mit-stift-40-6cm-8-8mm.html DAC Featherlite NFL, 13,5 g: https://www.extremtextil.de/dac-featherlite-nfl-segment-endstueck-m-verbindungsstift-40cm-8-7mm.html DAC Featherlite NSL 16 g: https://www.extremtextil.de/dac-featherlite-nsl-segment-endstueck-m-verbindungsstift-40cm-8-05mm.html VG. -wilbo-
  18. OT: Einen deutlich größeren Durchmesser nehmen ... VG. -wilbo-
  19. Interessanter Einwand! Eigentlich bräuchte man eine hydrophile Innenschicht als unterste Lage am Laminat, damit möglichst viel Wasser an die Membran herangeführt wird. Ich glaube, es kommt vor allem auf eine ausreichende Temperatur-Differenz von Außen- und Innenklima an, um den Diffusionsvorgang am Laufen zu halten. Dampfdruck von innen und eine geringe Luftfeuchtigkeit außen würden die Diffusion sicher zusätzlich verbessern. Wie all diese Faktoren einen vernünftigen Abtransport meiner Körperfeuchtigkeit gewährleisten, kann ich schwer beurteilen. Da bleibe ich lieber bei low-tech, das kann ich wenigstens halbwegs überblicken ... VG. -wilbo-
  20. So wie ich heute Membran-Kleidung verstehe, geht es um die Kombination einer windundurchlässigen Jacke, die bei trockenem Wetter eine ausreichende Atmungsaktivität ausweist, mit einer Regenjacke, die richtig dicht sein soll. Leider werden auch bei teuren Jacken diese Leistungseckpunkte nicht immer erreicht. Ich würde versuchen, vor dem Kauf herauszufinden, wie gut und wie viel Wasserdampf die Membran durchlässt. Hier gibt es extrem große Unterschiede und selten wird der Laborwert auch Outdoors wirklich erreicht. Von der richtigen Pflege ganz zu schweigen. Da ist es für mich einfacher, mich für eine leichte Windjacke und eine richtig dichte Regenjacke zu entscheiden. Ich bin aktuell allerdings nicht auf dem Laufenden, welche Regenjacken es mit ca. 40.000g/qm/24h Dampfdurchlass so gibt. VG. -wilbo-
  21. Na ja, wenn ich Gewicht reduzieren möchte, setzte ich mich mit dem auseinander, was ich persönlich als überflüssig erachte. Ich finde es absolut nicht verwerflich, mit wenigen „schweren Gegenständen“ unterwegs zu sein, wenn die Funktion auch wirklich genutzt wird. Bei Deinem Lowe Rucki, (der übrigens ein hervorragendes Tragesystem hat) würde ich mich bei leichteren Lasten fragen, ob ich wirklich die beiden Alustreben im Rückenteil brauche. (Bei meinem Alten konnte ich die einfach herausziehen). Brauche all die Gurtbänder und Schnallen? usw. Wenn ich viel Wasser transportieren möchte, in welchem Container mache ich das? In einem leichten Großen oder in zwei, drei Kleineren? Bin ich alleine unterwegs, finde ich es Abends sogar ganz nett mir zu vergegenwärtigen, was aktuell brauche und welche Sachen einfach nur mit dabei sind. Ich hatte zum Beispiel grundsätzlich immer zu viel Kleidung eingepackt. Da das Optimum für die jeweilige Jahreszeit zu finden, braucht einfach Zeit und ändert sich auch hin und wieder. Eine kleine Liste zu pflegen, was auf Tour gut funktioniert hat und wo es Nachbesserungsbedarf gibt, ist für mich sehr hilfreich. Das muss nicht zwingend in Ausrüstungswahn oder absoluten Minimalismus enden, sondern kann z. B. das Bewusstsein für die unterschiedlichen Jahreszeiten schärfen, in denen ich unterwegs bin. VG. -wilbo-
  22. OT: Eher im Gegenteil ...
  23. Wie man das Diffusions-Prinzip von Gore-Tex (und anderen semipermeablen Membranen) auf Schuhe und sogar auf Lederschuhe anwenden kann, ist mir ein Rätsel. Ich denke, dass es bei diesen Produkten nur darum geht irgendwas Neues auf den Markt zu bringen. Mit „wasserdichter“ Baumwolle, Wolle und einer normalen Regenjacke / einem Poncho kommt man schon ziemlich weit. Zusätzlich wird weniger Sondermüll produziert, der nicht mehr getrennt werden kann und irgendwann final verbrannt werden muss. VG. -wilbo-
  24. Moin, ein Teil unserer Familie schläft inzwischen seit einigen Wochen gerne draußen im Garten. (Warum auch immer ... ) Angefangen hat es kurz vor Ostern, als es noch letzte Nachtfröste gab. Obwohl Kinder einen sehr viel aktiveren Stoffwechsel haben und der Kleine eigentlich immer genug Wärme erzeugt, hat er für die Frostnächte einen von unseren Daunenschlafsäcken bekommen. Es kommt halt am Ende immer auf den Loft an. Egal ob bei Daune oder Kunstfaser. VG. -wilbo-
  25. Moin! Dass Gore-Tex nur unter bestimmten Bedingungen „optimal“ funktionieren kann, ist schon recht lang bekannt. Nichtsdestotrotz koppelt sich das Marketing gerne aus der physikalischen Welt komplett aus und stellt Behauptungen auf, die leider kaum, bis gar nicht hinterfragt werden. Nach vielen Jahrzehnten im Outdoor-Leben ist meine Erkenntnis: Bei Regen wird man nass! Die Aufgabe von guter Kleidung ist, dabei nicht auszukühlen. Hier gibt es einige klassische Konzepte, die in Kombination von Windjacken, Wärmekleidung aus Kunstfaser oder Wolle und einer richtig wasserdichten Schicht hervorragend funktionieren. Da braucht es nicht zwingend irgendwelche Membranstoffe. Von zu Hause ist man gewohnt, nasse und kalte Kleidung sofort zu wechseln. Man muss sich nur einmal damit auseinandersetzten, wie die Kleidung effektiv am Körper getrocknet werden kann, ohne dass einem dabei kalt wird. Und das funktioniert auch ganz ohne Marketing ... VG. -wilbo-
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