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Sierra Designs Tensegrity (1 oder 2, FL oder Elite)
Stromfahrer antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Korrekt. So habe ich es gemeint. Ich habe immer 5 Heringe dabei. Einer als Reserve gehört eh mit, der zweite gibt Flexibilität beim Starkwindsetup. Da sind die diagonalen Stöcke das überlegene Setup. Für die Ecken tun es natürlich auch kleine Stöcke, Essstäbchen oder 90er-Piranhas.- 203 Antworten
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Sierra Designs Tensegrity (1 oder 2, FL oder Elite)
Stromfahrer antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Willkommen in der der Tensegrity User Group. Du wirst es nicht bereuen. Die Elite besitze ich inzwischen auch. Bin mir aber noch nicht schlüssig, welche Version ich behalte. Und ich weiß von *** (Username entfernt ), dass er ein 1er FL im Vorlauf hat. Empfehlung: Probiere auf jeden Fall auch die Werksaufstellung mit diagonalen Stöcken aus, um einen Eindruck von der Maximalstabilität zu haben, die du ggf. aufgibst bzw. erreichen kannst.- 203 Antworten
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Wie ich meine Kamera zerstörte – offner Story-Thread
Stromfahrer antwortete auf Stromfahrer's Thema in Reiseberichte
OK, hier kommt mein nordafrikanisches Kamera-Desaster: Im Spätsommer 1989 reiste ich nach Marokko, um im hohen Atlas zu wandern. Auf dieser Reise wurde ich beschenkt, bedrängt, bekotzt (!), betrogen, öffentlich mit Mord bedroht und konnte doch eigentlich immer angstfrei reisen. Hätte es damals schon dieses Forum gegeben, die Reise wäre sicher einen Bericht Wert gewesen. Natürlich wollte ich auch auf den Jbel Toubkal (4167 m) steigen, den höchsten Berg des Hohen Atlas. Denn ich hatte damals ein spezielles Hobby: Ich ließ auf den (möglichst höchsten) Berggipfeln des jeweiligen Gebirges einen selbst konstruierten Parafoil-Drachen steigen, an dessen Leine sich meine Kamera befand, eine Minox 35 GT, für die auch ich diverse Vorsatzlinsen und Filter besaß. Kameratechnisch war ich also damals schon „UL“. Das besondere an dem Drachen war sein überzogenes Profil, dass ihm eine enorme Steigleistung bei steilem Anstellwinkel bescherte. Damit war es mir möglich, binnen 10 Sekunden Selbstauslöserzeit den Drachen samt Last zunächst 20 bis 30 Meter von der Rolle zu lassen und anschließend noch vier bis fünf Sekunden ausschwingen zu lassen. Den winkelverstellbaren Kameraträger hatte ich mir aus Acryl und einigen aufgebogenen Schlauchschellen selbst gebaut. Dazu eine gepolsterte Spezialhülle genäht. Nicht ganz UL, dafür stabil. Mein damaliges Foto-Setup: 150 Meter ummantelte Kevlar-Leine, Drachen, verstellbarer Kamerahalter, Minox. Das Prinzip hatte ich anfangs auf dem Feldberg im Schwarzwald getestet und später auch auf höheren Gipfeln (Mont Blanc, Großglockner) erfolgreich eingesetzt. Die generelle Schwierigkeit bei solchen Standorten ist der ausgeprägte Leewirbel, dem man auf engen Gipfeln mit dem Drachen kaum ausweichen kann. Dementsprechend aufmerksam und schnell mussten mitunter die Reaktionen ausfallen. Ich hatte mir also angewöhnt, die Leine mit einer Handschlaufe zu sichern und ich trug Fahrradhandschuhe, um immer blind zugreifen zu können. Jetzt also der Jbel Toubkal in Marokko. Ich trampte mit einem in der Schweiz verheirateten Spanier nach Malaga. Der hatte sich die kürzeste Entfernung als Route ausgeguckt, was im Spanien der ausgehenden 80er Jahre nicht gleichbedeutend mit „schnellste Route“ war. Während an der Küste Hotelkapazitäten und Autobahn ausgebaut wurden, waren die Verhältnisse in Zentralspanien ziemlich durchwachsen. Zumindest war Miguels Routenwahl eines SUVs würdig. Wir fuhren allerdings einen R4. Nach einigen Tagen setzte ich von Algeciras nach Tanger über und reiste mit dem Zug weiter nach Marrakesch. Von dort ging es mit dem Bus in die Berge und schließlich zu Fuß weiter. Der Tag, an dem ich den Jbel Toubkal bestieg, war sonnig, aber dennoch hing ein gelber Schleier südlich des Hohen Atlas in der Luft. Der Sand der Sahara wird dort gegen das Gebirge nach oben getrieben bzw. von der warmen Luft getragen. Auf dem pyramidenförmigen Gipfel machte ich routinemäßig eine Steigprobe. Der Drachen flutschte binnen Sekunden planmäßig fast senkrecht nach oben, über den Leewirbel, bevor er in ausufernde seitliche Bewegungen überging – ein deutliches Warnsignal, denn er stand sonst wie eine Eins. Aber ich war ja nicht hierher gereist, um wieder einzupacken. Also schlaufte ich den Kameraträger in die Leine, justierte den Winkel anhand der bei der Steigprobe gewonnenen Einschätzung und riskierte es. Der Rest ist Geschichte. Der Drachen stieg, jedoch lies ich ihn länger steigen, damit er oberhalb des Leewirbels stand. Der Preis dafür war, dass die Kamera nicht ausschwingen konnte und das Bild vorhersehbar verwackelt war. Der weitaus höhere Preis war, dass ich beim Aufnehmen der vielen Leine nicht schnell genug war und der Drachen beim Erreichen des Leewirbels schlagartig zur Seite weggerissen wurde – wenige Meter, bevor ich die Kamera wieder in den Händen gehalten hätte. Der Drachen stürzte auf der anderen Seite des Gipfels in die Felsen – nicht ohne die Kamera vorher aufschlagen zu lassen und über den steinigen Hang zu schleifen. Nach einiger Kletterei hatte ich beides geborgen. Der Drachen war erwartungsgemäß unbeschädigt. Die Minox hingegen ließ das Objektiv mit beschädigter Frontlinse hängen und sich nicht mehr zuklappen. Aber, immerhin: Das Filmfach war noch dicht. Also spulte ich sofort den Film zurück in die Kapsel und voila, hier ist es: Das letzte Bild meiner Minox 35 GT: Die Minox trat die Heimreise dann in der Box an (Foto mit Originalteilen nachgestellt), in der mein 6-Wochen-Vorrat ESBIT zuvor residiert hatte. Daheim ließ ich sie übrigens für 150 D-Mark reparieren und sie hat mich noch auf vielen Touren begleitet. Was habe ich daraus gelernt? Nun, ich würde es wieder riskieren! Allerdings habe ich danach das Prinzip geändert: Bei späteren Einsätzen habe ich den Drachen viel höher, in gleichmäßigere Winde steigen lassen (150 Meter Leine) und den Kameraträger statt 10 bis 15 Meter erst 50 und mehr Meter unter dem Drachen eingehängt. Hätte ich auch früher drauf kommen können. Übrigens: Der auf den Bildern sichtbare FR-Hut ist so ziemlich der einzige Ausrüstungsgegenstand, der seit damals unverändert dabei ist. -
Die letzten zwei oder drei Sierra Designs Tensegrity FLs sind nun über Amazon.com und Amazon International Shipping sehr günstig zu haben: Tensegrity 1 FL: 185 USD inkl. Zölle Tensegrity 2 FL: 215 USD (Anmerk.!) (!) Beim Check-out auf den Verkäufer achten: All-inklusive-Abwicklung mit gesichertem Preis ist nur von Amazon verfügbar.
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Sierra Designs Tensegrity (1 oder 2, FL oder Elite)
Stromfahrer antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Die letzten zwei oder drei Tensegrity FLs sind nun über Amazon.com und Amazon International Shipping sehr günstig zu haben: Tensegrity 1 FL: 185 USD inkl. Zölle Tensegrity 2 FL: 215 USD (Anmerk.!) (!) Beim Check-out auf den Verkäufer achten: All-inklusive-Abwicklung mit gesichertem Preis ist nur von Amazon verfügbar.- 203 Antworten
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Pimp my Comforter (Cumulus L500, L430, M400, M350)
Stromfahrer antwortete auf wilbo's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Silikon würde wohl gehen. Die Klebelösung hat m. E. aber – abgesehen von der geringeren Flexibilität und schlechteren Reversibilität – ein praktisches Problem. Wenn du eine Befestigung auf die Matte kleben willst, dann achte darauf, dass du die Verbindungsstelle beidseitig auf der Matte festklebst, um dieselbe Dichtigkeit zu erreichen. Bei der im Video gezeigten Knopflochband-Methode (Bild Β) liegt das Band flach und unter Spannung auf der Matte auf. Der Knebel, der den Comforter mit der Matte verbindet, wird dadurch flach in die Ritze zwischen den Mattenkammern gepresst. Wenn du stattdessen ein kurzes Stück irgendwas (eine Schlaufe, eine Ende Knopflochgummi, ein Texttilband mit Camsnap o. Ä.) auf die Matte klebst (Bild A), dann wirst du konstruktionsbedingt eher auf dem Scheitelpunkt des Kammerprofils arbeiten, dort, wo das Material glatt ist und eine große Kontaktfläche besteht (seitl. Ansicht, jeweils untere Bildhälfte). Außerdem „labbert“ ein Ende der Befestigung offen herum. In der Folge hat die Seite des Comforters/Quilts keinen engen Kontakt mit der Matte. Bei eher kühlen Bedingungen ist das ungünstig: Zugluft. -
Da wäre ich beim Testen auch dabei, obwohl die gewichtsmäßig natürlich weniger spannend sind! Ich finde die RT90 auch nicht schlecht, speziell im Carry-on-Kontext und als Beimischung. Aber @wilbo hat hinsichtlich des Handlings recht. Beispiel: Ich baue mein Gatewood Cape im Regen gerne von innen ab, weil es mein einziger Regenschutz ist. Dabei greife ich (Schritt 1) von innen flach unter dem Rand des aufgebauten Capes durch ziehe ich zwei Heringe einer Seite. Dann steige ich von innen fix und fertig in die Kapuze und ziehe die übrigen Heringe und stecke sie in die Seitentasche des Packs. Das geht ganz passabel mit normalen Heringen. Mit den Piranha-Flachköpfen hätte ich da in Schritt 1 Schwierigkeiten und müsste wohl in den Regen raus gehen. (Das liieße sich natürlich aushalten, ist hier nur ein Beispiel für Wilbos Handlinghinweis.)
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Wie ich meine Kamera zerstörte – offner Story-Thread
Stromfahrer antwortete auf Stromfahrer's Thema in Reiseberichte
Nicht dafür. Hatte den Text ja bereits auf dem Bildschirm, als dein Post kam. Musste nur noch deinen Namen ergänzen. -
OK, habe das unter Reiseberichte mal gespeichert: Wie ich meine Kamera zerstörte – offner Story-Thread
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Als Mawi hier von seiner chronischen Kamera-Destruktion berichtet, fiel mir sofort auch ein Erlebnis dazu ein. Daher fordern @wilbo und ich euch hiermit auf: Erzählt dem Forum, wie ihr eure Kamera (ganz oder beinahe) geschrottet habt. Meine Bitte dazu: Erzählt eure Story. Und wenn ihr es habt: Postet das letzte mit der Kamera (evtl. sogar in der Situation) entstandene Foto dazu und/oder ein Bild des Schadens. (Meine Story kommt natürlich auch, sobald ich die Bilder herausgesucht habe.)
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OT: Gerade war ich dabei, dasselbe umsetzen, weil ich auch eine alte Story im Kopf habe. Wer speichert jetzt, du oder ich, @wilbo? Und fällt das eher unter „Reiseberichte“ oder „Ausrüstung“ oder „Leicht und seicht“? Oder ist das gar „UL in anderen Sportarten“?
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Vielleicht einfach ein Stück festere Shock-Cord mit einem Materiallappen mit Ösen in den Ecken unten dran. Stein rein, Shock-Cord zieht den Lappen zu, der liegt mit der Zugspannung der Shock-cord (ca. 2,5 bis 3,5 kg) unten auf. Dadurch hat man kein Schwingen, aber eine definierte Belastung. Lappen 50×50 cm und Shock-Cord 1 m zusammen ca. 10 bis 12 g?
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Diskussion meiner Gesundheits- und Werkzeugliste
Stromfahrer antwortete auf mexl916's Thema in Ausrüstung
Wenn der Hintern sauber ist, das Wasser einfach abstreifen und Hose hoch. -
Diskussion meiner Gesundheits- und Werkzeugliste
Stromfahrer antwortete auf mexl916's Thema in Ausrüstung
Frei nach Skurka: Wo willst du wie lange hin? Warum willst du dahin? Und welche Bedingungen erwartest du dort? Das wären in deinem Fall m. E. zwei unterschiedliche Listen. Funktionieren für mich sehr gut. Leicht und abzählbar wie ESBIT-Tabletten. (Letztere aber bitte nicht zum Zähneputzen benutzen. [emoji16]) 1 Woche Vidda: Ja, hat mir schon mehrfach geholfen. 5 Tage Mittelgebirge? Bei mir bliebe er daheim. -
Diskussion meiner Gesundheits- und Werkzeugliste
Stromfahrer antwortete auf mexl916's Thema in Ausrüstung
Stimme Dr. Seltsam zu. Die Uhr erscheint mir ebenfalls entbehrlich (Telefon dabei). Auch ein AzBlaster und Papier sind entbehrlich, wenn du eine Trinkflasche dabei hast. (Wasser am Arm oder Rücken entlang laufen lassen.) -
Ich und ein Freund haben vor zwei Wochen Ziehversuche mit einer ganzen Reihe verschiedener Heringe gemacht und dokumentiert. Leider kann ich das derzeit nicht aufbereiten. Hinsichtlich der Piranha 90er (Danke fürs Beschaffen, @Jan!) kann ich sagen: Für das Spreizen der Bodenplane oder Aufstellen einer Apsis prima, weil man die 3 Gramm/Stück gut verknusen kann. Dafür gehen natürlich auch preiswertere (und schwerere) Kunststoffnägel. In relativ feuchtem Grasboden lagen die Ziehkräfte unter 40°-Winkel bei nur 4 bis 5 kg und damit etwa auf dem Niveau eines Titannagels. m. E. zu wenig für ein Tarp. Durch einen Graswurzelknubbel oder in trockenerem Boden geht da wesentlich mehr. Die 10-Gramm-V-, X- oder Y-Pegs kamen aber auch so auf 12 bis 17 kg. Ein uralter Fjäll Raven Alu-V-Peg erreichte gar 19 kg. Verbogen sind die Piranhas bei den geringen Kräften aber nicht. Edit: Einschränkend füge ich hinzu: Wir haben nur auf Rasen getestet. In Kürze werde ich einige mit auf den GR221 nehmen und dann hoffentlich ein wenig mehr Erfahrungen posten können.
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Pimp my Comforter (Cumulus L500, L430, M400, M350)
Stromfahrer antwortete auf wilbo's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Ich habe noch gar nicht das Ergebnis gemessen. Ein Querband wog zugeschnitten vor dem Aufnähen 5-6 Gramm. Also insgesamt wohl Matte plus 12 bis 15 Gramm. Meine vorherige Lösung war sicher 5 Gramm leichter. (Ich reiche es nach, wenn ich mal wieder daheim bin.) Aber der Handlingunterschied wiegt das um ein Vielfaches auf. Ob Cascade Designs eine Garantie ablehnen würde? Keine Ahnung. Denke eher nicht. Es ist ja mit dem bloßen Auge und wachem Verstand erkennbar, dass eine Delaminierung oder ein Ventilschaden nicht von der Naht des Knopflochbands ausgehen kann. -
[emoji1] Ich hatte noch kein Tape in der Hand, dass auf silikoninsiertem Gewebe sowas wie Haftung gehabt hätte. Was klebt denn da besser als eine SilNet-Schicht?
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Mein PowerLizard 2-3SUL inkl. Raffbelüftungen hatte ich ja schon auf dem Wintertreffen offeriert. Ist noch vorhanden. 1,36 kg zzgl. Heringe
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Evtl. probieren wir es mal mit einem Stück Verstärkung, das wir einfach mit SilNet fixieren. Nähen können wir es später immer noch. Möglicherweise reicht auch ein einfacher Ring aus SilNet.
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Da stimme ich dir zu und da wird sich noch was ändern. Ist dir das denn schon passiert? Wir haben diskutiert, dort sofort eine Verstärkung einzusetzen. Aber da wir das erst einmal auf dem GR221 einige Tage testen werden und wir außerdem den Punkt für die Stange noch nicht festlegen wollten (er könnte auch asymmetrisch etwas seitlich liegen), lassen wir es fürs erste dabei. Das Material kann das ab und wir werden eine Bandschlaufe verwenden, um Stoff auf den Schaumgummigriff zu klemmen. Alternativ haben wir übrigens getestet, den Stock in der Mitte zu fixieren, indem wir lange Schnüre unter dem Tarp von der einen Ecke um den Griff zu diagonal gegenüberliegenden Ecke spannen. (Muss gar nicht straff sein, er soll ja bloß nicht wegrutschen.) Dann muss man das Material nicht so quälen, sondern kann es einfach über den Stock legen. Das mit den Schnüren hat im Prinzip gut funktioniert, es sind nur viele Meter Schnur und daher lästig. Aber hier geht es mir mehr um die einfache Herstellung eines Beaks.
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Ein UL-Kumpel und ich haben am Wochenende mit seinem Borahgear Solo Tarp gespielt. (Danke an @basti78 für den problemlosen Verkauf und sehr schnellen Versand.) Dabei haben wir eine simple Modifikation vorgenommen, die vielleicht euer Interesse findet. Hintergrund: Wir bevorzugen den Aufbau als Mid. Dabei bleibt eine Seite weitestgehend offen. Hier im Forum findet man verschiedene Vorschläge, wie ein Beak (eine Art Walmdach an der offenen Seite) realisiert werden kann, z.B. durch Annhähen von Dreiecken, Drüberlegen eines Regenschirms oder Anbinden einer Jacke etc. Das Boragear Solo Tarp ist aber schöne 165×272 cm groß. Es bietet es genug Breite für einen Mid-Aufbau mit integriertem Beak, der entsteht, wenn man die Tarpstange/den Trekkingstock nicht vor, sondern unter das Tarp stellt. Zur Verdeutlichung vorab die Geometrie in der Seitenansicht: Es ist für die abgedeckte Fläche ist also egal, ob man das Tarp gestreckt zum Stock führt (blaue Variante A) oder über den Stock abwinkelt zu einem Beak (blaue Variante B). Die abgedeckte Fläche ist gleich groß. Wenn man aber den Stock weiter nach innen schiebt (rote Variante C), steht die Rückwand steiler und der nutzbare Raum in der Höhe verbessert sich signifikant, obwohl die Bodenhöhe hB und die Eintrittshöhe hE dieselbe wie bei Variante B ist. Das sind keine neuen Erkenntnisse, dient hier nur als Hintergrundinfo. Da wir an der Rechteckform des Tarps nichts ändern wollten, haben wir uns gefragt, wie wir den Beak flexibel, aber einfach konfigurierbar halten, um im Camp frei aus den unterschiedliche Mid-Geometrien respektive Beak-Tiefen auswählen zu können. Unsere Lösung: Ein Tanka, aufgenäht auf der Vorderkante, ca. 40 cm seitlich der Mittelschlaufe. Ein Stück starke Shock-cord, an der Mittelschlaufe eingeknotet. (Die Stockfixierung auf den Fotos ist vorläufig, es ging um den Test des Beak-Befestigung.) (Fast) egal, wie hoch und tief wir den Beak beim Aufstellen konfigurieren: Es genügt nun, das herunterhängende Material an der Mittelschlaufe seitlich um die Abspannschnur zu legen und das lose Shock-cord-Ende in den Tanka zu schieben. Dann steht der Beak passend zur gewählten Geometrie. Da ich Ähnliches bei der Suche nicht gefunden habe, poste ich es einmal hier, denn es ist eine einfache Modifikation, die an praktisch jedem ausreichend breiten Rechtecktarp vorgenommen werden kann. Anmerkungen: Man könnte selbstverständlich auch eine lange Leine von der Mittelschlaufe zu einem der Eckheringe führen. Wir haben uns bewusst für die Lösung mit der starken Shock-cord entschieden. Denn die Verbindung muss beide Vorderkanten des Tarps gestrafft halten, ohne die Kräfte der Eckheringe zu überfordern. Eine dicke Shock-cord erreicht die Maximaldehnung bei ca. 3,5 kg Zugkraft. Bereits mit unter 3 kg hängen die Vorderkanten nicht mehr durch. Der Tanka hält das gut und die zusätzliche Zugkraft auf die Heringe hält sich noch in Grenzen. Eine dünnere Shock-Cord würde bei ca. 2 bis 2,5 kg maximal gedehnt werden und damit schneller ausleihern und nicht mehr federn können (Zugentlastung der Heringe; Aus-dem-Tanka-Rutschen bei Wind). Die Befestigungslösung ist nicht so richtig hübsch. Evtl. fällt ja jemand noch etwas Geschickteres ein.
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Du meinst gedruckte Blätter? Tipps dazu: Je nach Größe der benötigten Region kannst du auf dem frz. IGN Geoportail die Wunschkartenausschnitte selbst ausdrucken. Offline Topo Maps (iOS) kann die spanischen IGN-Karten kostenlos herunterladen und offline nutzen, die auch den grenznahen französischen Bereich mit abdecken. (Android-Pendant kenne ich leider nicht.)
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Nur mal so, um den Blick zu weiten: Es gibt auch den Regenschirm-Poncho-Pilzdach-Ostfriesennerz-Irgendwas. Durchmesser 85 cm. Wird durch zwei Achselriemen an Ort und Stelle gehalten. Eigentlich keine ganz abwegige Idee für Fast’n-light-Hiker, zumal klein verpackbar – auch wenn das Gewicht dem eines UL-Regenschirms entspricht, der ja ganz Ähnliches leistet. Mir gefällt an der Idee, dass die Abtropfkante deutlich niedriger liegt als bei einem Regenschirm. Auf jeden Fall mal ein Perspektivwechsel auf das Problem.
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Bei mir (183 cm) auch nicht viel weiter. Das Problem „zu lang“ besteht eigentlich nur beim Wäfo. Beim Bergabgehen ist das Problem ja eher, dass die Schwerkraft beim nach vorn gebeugten Gehen den Poncho über den Füßen schweben lässt => Sichtbehinderung. Dafür das Wegstecken im Hosenbund.