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Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
MarcG antwortete auf ibex's Thema in Leicht und Seicht
Dir auf dem Campingplatz die Powerbank geklaut wird, und du darin Trost findest, dass es immerhin aufs Baseweight anrechenbar ist. -
Habe heute noch ein paar Packversuche unternommen. Aber zufriedener wurde ich nicht. Geht daher leider zurück. Mal sehen welche Alternativen sich anbieten. Danke für alle Hinweise.
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Ok, da stimme ich zu. Aber wenn ich die Schultergurte so anziehe, dass er höher sitzt, dann drücken sie spürbar im Nacken. Die sind relativ nah zueinander am Rückenteil angenäht und haben dann nicht mehr genug Platz um um den Hals herum zu führen.
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das es so aussieht war mir auch schon aufgefallen. Ich wundere mich aber trotzdem, weil das Gewicht schon irgendwie komisch da sitzt. Und da drückt nix auf den Hintern? Die Schultergurte sehen ultra-breit aus btw. das würde mir ja auch ganz gut tun......
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Drin ist von unten nach oben: Schlafsack unkomprimiert. Diverse Wäsche Zelt im Packsack (außenseite) Trinkblase, am Rückteil festgemacht Luftmatratze, Kissen (komprimiert), noch irgendein Beutel In beiden Außentaschen Flaschen, in der hinteren Netztasche ist nix. Gewicht ungefähr 7kg. Wie man sehen kann sitzt mir das untere Ende so auf dem Po. Das ganze hängt nach hinten durch und ist nach unten ausgebeult. Wäre die Unterseite auf Höhe wo der Schultergurt hinten ankommt, dann wäre alles bestens. Zum Vergleich der Exos. Ohne Gewicht, nur mit Kissen gefüllt fürs Volumen. Man sieht es auf den Bildern nicht, aber die Konstruktion ist so, dass das Rückenteil unten in einem Winkel vom Rücken wegläuft. Daher ended der Rucksack am Rücken ungefähr auf Höhe der gelben Linie. An den Seiten verläuft er tiefer und geht dann in den Hüftgurt über für die Lastenverteilung. Selbst wenn der Sack hinten durchhängen würde (macht er im Foto mangels Gewicht nicht, habe ich aber gestern auch mit Gewicht probiert), ist durch das Tragesystem der Abstand so groß, dass nix am Po aufliegt. Ich habe auch mal aus einer Schaumstoffmatte einen Burrito gebastelt. Natürlich ist dabei die gesamte Konstruktion viel stabiler. Allerdings drücken auch dabei die Sachen in der Mitte nach unten durch. Das kann also auch nicht die Lösung sein.
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oops glatt übersehen.
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Was wiegt das gute Stück denn?
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bei mir kommt zuunterst immer der lose hineingestopfte schlafsack. könnte der grund sein, weshalb ich das von dir geschilderte problem bisher noch nie hatte. ich pack meinen rucksack grob in der folgenden reihenfolge: wasserdichter liner / schlafsack / kleidung / essen Ich habs gestern Abend nicht mit dem Schlafsack probiert, aber der ist doch deutlich leichter und komprimierbarer als das oben erwähnte Kissen. Das ist sehr stabil. Hatte das genommen, weil ich den anderen Kram zum Vergleich in den Exos gepackt hatte.
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Ich bin 1.66m. Mitlerweile habe ich noch mehrfach gepackt und glaube den Schuldigen gefunden zu haben. Die Rückenlänge passt eigentlich. Also würde alles am Ende des Rückenteils enden (also am Sitpad, Hüftgurt), dann würde das glaube ich gut gehen. Allerdings hängt der Sack Teil des Rucksacks hinten etwas durch. Das ist dann das, was unangenehm nach unten auf den Hintern drückt. Würde alles im 90° nach hinten abstehen - kein Problem. Aber so hängt es nach unten, und dahin zieht es dann auch das Gewicht. Beim Packen hatte ich einmal einfach ein Kissen unten reingestopft. Das ist relativ stabil und hat dann dem unteren Teil eine passende Struktur gegeben. Das war gleich viel angenehmer. Da merkte man dann schon wie das Gewicht mehr auf Schultern und am Rücken sitzt. Nun habe ich nicht vor dieses Kissen dauerhaft durch die Gegend zu schleppen, und ich fürchte ich habe normal nix dabei, das eine ähnliche Konsistenz aufweist. Ich kann heute Abend mal Fotos machen. Der Hüfturt scheint wirklich verzichtbar zu sein. Er macht auch bei meinem Problem keine großen Unterschiede, außer einer gewissen Stabilisierung.
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Meine Größe und Rückenlänge passen zu den Angaben. Die sind allerdings sehr weit, denn den Murmur gibts nur in Einheitsgröße. "One Size (16" - 24" torso) Generally fits people 5'4"-6'4" Aber die Passform hängt ja nicht vielleicht auch von mehr ab als der Rückenlänge. Keine Ahnung, Umfang, Schulterbreite?
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Ach ja, ich hab auch mal aus Spaß noch eine festere Plastik-Rückeneinlage von einem alten Rucksack reingesteckt, für mehr Stabilität und Form. Hat an dem oben beschriebenen Problem aber ehrlich gesagt nix geändert.
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Hi, Auf dem Weg zum UL habe ich mir also einen neuen Rucksack kommen lassen. Einen Gossamer Gear Murmur. Beladen mit ~6 KG und anprobiert. Und ich bin mir jetzt echt nicht sicher, ob mir das Ding nicht einfach zu lang ist. Irgendwie sitzt viel vom Gewicht hinten sehr tief. Also mehr direkt über dem Hintern. Es wird etwas besser wenn ich die Gurte stark anziehe, aber dann drücken die Schultergurte hinten im Nacken. Vom Gefühl her müsste ich halt 10cm größer sein. Laut Herstellerwebseite passe ich aber in die zulässige Größenaufteilung. Der Murmur verfügt zwar über einen Hüftgurt, aber Lastenübertragung auf die Hüfte ist nicht seine Stärke. Habe ich nur falsch gepackt? (Leichte Dinge nach unten, schwere Dinge nach Möglichkeit nah im Rücken) Als Vergleich kann ich nur einen Exos anbieten, der sitzt höher, bzw ist hinten so angewinkelt dass die Lasten höher liegen. Oder ist das einfach wie sich ein Frameless Pack anfühlt? Oder passt er nur vermutlich nicht, und ich sollte ein anderes Model probieren?
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Was meinst du damit? Statt die Tasche an den kleinen Laschen (Exos) oder einem Ring (Granite Gear) zu hängen, lieber eine Lasche oder ein Band nehmen, dass den Schultergurt komplett umschließt. Das dürfte auch eine bessere Lastenverteilung ermöglichen. Alternativ kann man sicher auch einen Ring annähen, aber vom Nähen versteh ich nix.
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Hast du mal die Rückenlänge messen können?
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Um welches Gesamtgewicht geht es denn? Wenn man den kleinen Schlaufen am Exos nicht traut, würde sich nicht anbieten ein Befestigungssystem zu nehmen dass den gesamten Schultergurt umschließt? Ich hab die grade mal zur Hand genommen und finde sie schon ordentlich verarbeitet. Aber welche Lasten sie tragen können, gerade auch dauerhaft, das kann man so kaum beurteilen.
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
MarcG antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Ich will demnächst den Heidschnuckenweg laufen, Wölfe hatte ich jetzt auch noch nicht auf der Rechnung. -
Westweg - Mein erstes Mal in ca. 2 Wochen
MarcG antwortete auf robinausdemwald's Thema in Tourvorbereitung
Ich hab die Berghaus Jacke und bin ziemlich begeistert davon. Das Tragegefühl ist unheimlich angenehm - eher mit einem bequemen Pulli als einer Jacke zu vergleichen. Das Packmaß ist toll und daher habe ich schon angefangen sie auch außerhalb des Trekkings zu nutzen. Und (das wichtigste): Es wird einem auch warm darin. Man merkt aber schon dass es ein ultralight Produkt ist. Die Materialien sind dünn und die Isolationsschicht ist es auch. Die winddichte Außenseite wirkt dabei stabiler als die Seite mit der Füllung. Das ist auch ganz klar, irgendwo muss das Gewicht ja eingespart werden. Ich habe ne Nano-Air zum Vergleich und die bietet rundum mehr Isolation, sollte also auch wärmer sein. Das Außenmaterial der Nano Air würde ich allerdings auch nicht zum Bushwhacking empfehlen. Allerdings habe ich beide Jacken auch erst dieses Jahr gekauft und kann daher zur langfristigen Haltbarkeit (noch) nix sagen. -
Hi, Nein, knistert bei der Benutzung eigentlich nicht besonders auffallend, ein wenig, aber nicht erwähnenswert. Fühlt sich natürlich dünn an, das Material wirkt aber stabiler als z.B. eine Patagonia Houdini Windjacke. Man fühlt aber den Regen durch die Jacke z.B. an den Armen. Zur Langzeit-Haltbarkeit kann ich nix sagen, habe sie noch nicht soo lange und die Nutzung war auch moderat in der Zeit. Und ja, Gewicht ist schon gut! Und hat mich bislang auch trocken gehalten. Extremer Niederschlag war aber auch noch nicht dabei.
- 3 Antworten
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- regenjacke
- atmungsaktiv
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OT: Dass Man(n) auch mal friert.
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Mein erster (kurzer) Thru Hike: Neckarsteig 2016
MarcG antwortete auf MarcG's Thema in Reiseberichte
Ich habe auch eine GPS App, aber in der Situation stand ich schon neben einem Straßenschild und da war Google das schnellste und naheliegenste. Und so war dann auch ganz klar, dass ich in den falschen Ortsteil abgestiegen war, und in welche Richtung ich mich halten sollte. Klar ist Google Maps nicht backcountry-tauglich, aber davon war ich auch weit entfernt. Diese "der dritte Skitag ist der gefährlichste" Sache wurde mir auch immer wieder erzählt, habe aber ebenso mal gelesen das sei statistisch nicht signifikant. Die eigene Erfahrung deckt das auch nicht, und ich habe doch sehr sehr viel Zeit auf Skiern verbracht. Aber fürs nächste Mal ist auch angedacht in den Tagen direkt vorher auch noch einige Kilometer zu laufen. Mal sehen wie ich das in der Praxis umsetzen kann. -
Mein erster (kurzer) Thru Hike: Neckarsteig 2016
MarcG antwortete auf MarcG's Thema in Reiseberichte
Fazit: Schöner Steig, hat Spass gemacht. Die Strecke gefällt, doch einiges an naturbelassenen Wegen, natürlich auch viel Forstwege - so ist das in Deutschland nunmal. Aber es gibt an sich keine Etappe die doof war. Anfang vor allem auch ne Menge Höhenmeter. Die Streckenführung in den Ortschaften könnte glaube ich manchmal etwas eleganter sein. Aber das war nicht entscheidend. Wer mehr Zeit hat, kann bestimmt auch noch schön die ganzen Burgen, Museen und Städte besichtigen. Ausrüstung hat alles gut geklappt. Hätte auch noch ein paar Dinge weglassen können. Etwas unzufrieden bin ich mit der Kamera, aber das ist einfach ne alte Kompaktkamera. Mal sehen ob ich nächstes Mal mehr mitnehme. Wetter war super! Einen halben Tag Regen, sonst überwiegend schönes Wetter mit gemäßigten Temperaturen. Und leer war es! Man erwartet ja grade bei etablierten Wegen einiges an Publikum - ich war oft alleine unterwegs. Stealth-Camping wäre bestimmt auch möglich gewesen. Aber ich habe die Campingplätze nicht bereut. So ne Dusche ist ja schon was angenehmes. Was ich verbessern muss ist auf meine Füße zu hören. Der Einbruch an Tag 3 ist mir irgendwie immernoch rätselhaft, kann ich aber mit leben. Das mit den Blasen hinterher war aber bestimmt vermeidbar. -
Mein erster (kurzer) Thru Hike: Neckarsteig 2016
MarcG antwortete auf MarcG's Thema in Reiseberichte
Tag 8 Fortsetzung Es geht über den Fluß nach Gundelsheim. Hier wird die historische Altstadt voll mitgenommen. Am Weg liegt ein Cafe mit Schokoladenmanufaktur. Das einzige was dem Wetter angemessen ist war allerdings ein Schokoladeneis (sehr sehr lecker!). Vorbei am örtlichen Schloß (die Dinger stehen hier echt überall) geht es wieder aufwärts auf die Hochebene, diesmal auf der anderen Seite. Auch hier gibt es wieder alte Kirchen und Gehöfte bevor man durch Felder weitergeht. Auch mal längere Zeit auf Asphalt, aber das fällt nicht weiter auf. Die offene Landschaft bietet immer etwas zu sehen. Anschließend führt der Weg wieder abwärts und näher am Fluß entlang. Vor Neckarzimmern liegt noch die Burg Hornberg. Am Fuß des Berges biegt der Weg auf einmal nach rechts ab und man macht eine weite Schleife landeinwärts. Grund dafür ist eine Anlage der Bundeswehr. Hier gibt es unterirdische Stollen und es wundert einen schon auf einmal ein Schild "militärisches Sperrgebiet" zu sehen. Der offizielle Steig führt außen an der Burg vorbei, aber ich nehme die Route die mich durch die Vorburg und die darunter liegenden Weinberge direkt zum Bahnhof führt. Damit ist der ganze Steig gelaufen und mein Abenteuer beendet. Naja. Die Bahn verlängert das Abenteuer noch dadurch dass der erste Zug ausfällt, was doof ist, wenn in einem so kleinen Ort nur einmal pro Stunde überhaupt einer fährt. Später darf ich dafür dann den ICE ohne Aufpreis nehmen und so komme ich nur mit 40 Minuten Verspätung zu Hause an. Immerhin. -
Mein erster (kurzer) Thru Hike: Neckarsteig 2016
MarcG antwortete auf MarcG's Thema in Reiseberichte
Tag 8 Bad Wimpfen - Neckarzimmern (20 Km) Zwei Tage Pause in Heilbronn haben den Füßen gut getan. Mit der Bahn braucht man nicht lange nach Bad Wimpfen - dem südlichen Start/Endpunkt des Neckarsteigs. Im auffallenden Kontrast zum anderen Ende in Heidelberg finde ich hier sofort das Hinweisschild, ist es doch unübersehbar am Bahnhof angebracht. Der Steig führt nun für eine relativ lange Zeit parallel zum Fluß, zunächst auf einem Trail der etwas oberhalb liegt und sich ein wenig wie ein Tunnel anfühlt, ist er doch vom Vegetation umschlossen. Irgendwann wird das Gelände offen und der Weg liegt mehr oder weniger direkt am Ufer. Weg ist für diesen Abschnitt aber ehrlich gesagt das falsche Wort. Es ist ein Stück abgemähte Wiese. An meinen Schuhen schleppe ich Unmengen nasses Gras mit, es lässt sich nicht gut laufen. 50 Meter weiter läuft auch ein ausgebauter Radweg, irgendwie wirkt die Streckenführung etwas erzwungen. Seltsam ist auch dass die Karte und Streckenbeschreibung von der historischen Altstadt von Bad Wimpfen schwärmen - der Weg aber vom Bahnhof direkt an den Fluß und geradewegs aus der Stadt führt. Nur im Rückblick kann ich erahnen was ich verpasse. Nach ein paar Kilometern am Fluß biegt man links ab, durchquert das Örtchen Heinsheim und steigt auf zu einer alten kleinen Kirche und dann weiter über eine offene Hochebene. Die Sonne scheint und man ist wirklich lange auf freier Strecke unterwegs. Das ist der einzige Tag an dem ich wirklich Sonnencreme aufgetragen habe. Zwischendurch ist der Steig nicht durchgehend gekennzeichnet, sondern man findet nur ein Schild auf dem steht "In 650m rechts" - ahja. Ich folge dem Weg und biege am als es geradeaus nur noch einen Golfplatz gibt. So läuft man einige Kilometer über Felder. Das nächste Highlight ist der jüdische Friedhof den man passiert. Kurz danach geht es wieder in den Wald und zur Burg Guttenberg. Hier habe ich einen schönen Blick über das Tal und kann den Rest der Etappe fast vollständig sehen. (wird fortgesetzt) -
Mein erster (kurzer) Thru Hike: Neckarsteig 2016
MarcG antwortete auf MarcG's Thema in Reiseberichte
Tag 6 - Neckarzimmern - Neckarzimmern Bahnhof. An sich steht die letzte Etappe heute an. Es sind so 20 Kilometer bis zum Ende des Trails und dann wenn ich will noch weiter bis Heilbronn. Auf dem Weg in den Ort komme ich an einem Schild vorbei. Es sagt Bahnhof 0,5 Kilometer und Heilbronn 30 Kilometer. Was soll es werden? Mir tut der Fuß immernoch genau so weh wie tags zuvor. Ich steht vor der Entscheidung: Zusammenraffen und weiterlaufen oder abbrechen? Ich bin ziemlich sicher dass ich das schaffen kann, aber ich bin auch sicher dass ich den ganzen Tag keinen Spaß haben würde. Und sogar der langsame Einheimische mit Hund geht schneller als ich. Das hier ist Urlaub und es fühlt sich gerade gar nicht danach an. Ich entscheide mich zum Bahnhof zu gehen und den Zug nach Heilbronn zu nehmen. Dort nimmt mich ne Freundin in Empfang und so verbringe ich die nächsten Tage in der Stadt und gebe meinem Fuß die nötige Pause. Außerdem finde ich noch eine Zecke die sich bei mir eingeschlichen hat. Es wird kurzer Prozess gemacht. Da ich den Trail aber beenden möchte, nehme ich mir vor die fehlende Strecke auf dem Heimweg zu laufen. (wird fortgesetzt)