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Ultraleicht Trekking

the EL

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  1. Ich habe hier viel gelesen und mich dann für den Montane Trailblazer LT 28 entschieden und wollte als kleines Dankeschön meine Erfahrungen teilen. Ich nutze den Rucksack für längere Tagestouren und Overnighter. Gewicht & Tragekomfort Der Rucksack ist sehr leicht und trägt sich bei moderatem Gewicht angenehm. Das minimale Rückenpolster ist weniger schwitzig als bei meinem vorherigen Liteway-Elementum (den ich aber nur für Mehrtäger genutzt habe). Tragesystem Schulterträger sind bequem, der elastische Brustgurt passt für mich gut. Was mir fehlt, sind Load-Lifter bzw. obere Zurrriemen. Gerade bei etwas mehr Gewicht lässt sich der Rucksack weniger gut stabilisieren. Taschen & Organisation (für mich der grösste Schwachpunkt) Schulterträger-Taschen (inkl. Reissverschluss): Für mich nur eingeschränkt brauchbar. Normale Flaschen passen nicht hinein und selbst 0.5 L Softflasks könnten knapp werden. Die Reissverschlusstaschen sind ok für Kleinkram, aber wenn mehr drin ist, fällt beim Öffnen schnell etwas raus. Seitentaschen: Relativ hoch und mit etwas grösserem Volumen. Trekkingstöcke oder Zeltgestänge passen gut hinein. Was fehlt, ist eine gute Fixierung oben, etwas zum festzurren, dadurch kann der Inhalt herumwackeln. Taschen am Hüftgurt (verbunden mit den Seitentaschen): Die Idee klingt gut, funktioniert für mich aber nur bedingt. Die Taschen sitzen relativ weit hinten, man kommt während des Gehens schlecht ran. Durch die Verbindung mit den Seitentaschen schiebt man Dinge eher weg, statt sie zu greifen. Fronttasche (eigentlich nur ne elastische Schnur) Es gibt keine echte Netztasche, nur eine elastische Schnur. Wenig Volumen und nach unten offen. Gerade wegen des glatten Materials können Sachen herausrutschen. Nur mit zusätzlicher Fixierung sinnvoll, also z.B. die Ärmel der Windjacke irgendwie beim Rolltop-Verschluss einflechten. Innenfach: Im Hauptfach gibt es nur ein Fach für die Trinkblase, sonst keine Organisation. Handling unterwegs Hier liegt für mich das grösste Problem. Ich kann kaum im Gehen trinken (okay, mit Trinkbeutel& Schlauch würd's gehen, aber das mag ich nicht) oder schnell etwas verstauen. Schnell mal Handschuhe oder Mütze in die Seitentasche stopfen ohne Rucksack abzunehmen geht schlecht. Flasche greifen, Snacks rausnehmen oder Kleidung in "Fronttasche" reinschieben geht nicht wirklich gut. Das war zB bei meinem früheren Osprey Exos deutlich besser gelöst. Hauptfach & Verschluss Das Hauptfach wird über einen Rolltop geschlossen. Funktioniert, ist aber im Alltag etwas fummelig, vor allem in Kombination mit den Kompressionsriemen. Material & Wetterschutz Material wirkt bisher ausreichend robust. Leichter Regen oder Niesel über eine gewisse Zeit (z. B. etwa eine Stunde) scheint kein Problem zu sein. Für längeren oder starken Regen würde ich zusätzlichen Schutz einplanen. Fazit Der Rucksack ist sehr leicht und trägt sich angenehm. Das geringe Gewicht wird aus meiner Sicht aber mit Einschränkungen beim Handling erkauft. Vor allem der Zugriff während des Gehens ist für mich deutlich schlechter als bei „klassischen“ Rucksäcken. Für konsequent reduzierte Setups kann er gut funktionieren, für mich nur bedingt. Vielleicht hilft das jemandem bei der Entscheidung.
  2. Falls es jemanden interessiert: zum Vergleich zur Bindi nutze ich seit einiger Zeit eine Black Diamond Deploy; aktuell ist wohl nur noch die Deploy Run Light erhältlich. Ich hatte früher auch die Bindi und bin zur Deploy gewechselt, weil sie noch ein paar Gramm leichter ist und sich etwas kompakter verstauen lässt. Vom Licht her habe ich keinen systematischen Vergleich gemacht, da ich die Lampe fast nur als Notlicht brauche, z.B. in unbewarteten Hütten oder im Zelt, meist auf tiefster Stufe. Für diese Zwecke reicht mir das Minimum völlig aus, ich habe keine Ansprüche an Lichtstärke oder Leuchtweite. Sehr angenehm ist die flache Bauform, sie lässt sich gut unter einer Kapuze tragen und trägt praktisch gar nicht auf. Und; sie hat USB-C! Was mich hingegen stört, ist der fixe Winkel der Deploy. Gerade zum Lesen ist der Abstrahlwinkel unpraktisch, das konnte die Bindi besser.
  3. Ich war selbst einmal von Ende Oktober 2018 bis Anfang Dezember auf dem Camino Francés unterwegs, Start in Saint-Jean-Pied-de-Port, weiter bis Finisterre und Muxía. Wetterlich war es insgesamt gut: bei der Pyrenäenüberquerung etwas Schnee, danach meist angenehmes Laufwetter, erst im Dezember einige kalte, regnerische Tage. Die waren unangehm, aber machbar - zelten hätt' ich da aber nicht mehr wollen. Als überlaufen habe ich den Weg zu dieser Zeit nicht erlebt, auch im November gab es in der Regel genügend freie Betten. Es war schon immer was los, aber nicht "zu schlimm". In grösseren Orten habe ich mir gelegentlich über Booking ein Einzelzimmer genommen, bewusst für etwas Ruhe. Ein Zelt würde ich nicht empfehlen, Unterkünfte waren ausreichend vorhanden. Bettwanzen waren kein Thema, ich habe jeweils vorab Rezensionen gelesen und Unterkünfte entsprechend gewählt. Teilweise habe ich einen Tag im Voraus telefonisch reserviert, nicht zwingend nötig, aber praktisch an einzelnen Engstellen. Steckdosen und Sauberkeit waren in den Herbergen in Ordnung, besonders im Bereich um 10–12 Euro. Ich bin bewusst den Camino Francés gegangen, da er im Herbst besser vor Atlantikstürmen geschützt ist, was sich bewährt hat. Der Weg ist niederschwellig und kein Wilderness-Erlebnis, aber gerade dieses einfache, kontinuierliche Gehen hat für mich einen eigenen Wert.
  4. the EL

    powerbank

    Bin gerade über die modulare Powerbank Ziron Tactical EDC Modular Power Bank gestolpert, bei der man den 21700-Akku selbst tauschen kann (notebook-Bericht). Läuft allerdings als Kickstarter, technisch klingt das Konzept aber vielversprechend. Merkmal Nitecore NB10000 Gen3 Ziron Tactical EDC Modular Power Bank Gewicht ca. 150 g ca. 37 g Gehäuse + Akkus → geschätzt 167 g bei zwei 21700-Zellen Kapazität 10 000 mAh ca. 8600–9200 mAh bei zwei 21700-Zellen Input bis 18 W bis 25 W - laut Herstellerangabe Output bis 22.5 W bis 30 W - laut Herstellerangabe
  5. GR53: Eindrücke Herbsttour Munster-Region (Kruth → Sélestat) Ich war im Herbst 2024 und 2025 jeweils rund vier Tage in der Gegend von Munster unterwegs, auf dem Abschnitt zwischen Kruth und Sélestat. Pro Von der Schweiz aus ist die Region sehr einfach per ÖV erreichbar. Die Anreise dauert nur zwei bis drei Stunden, sodass man auch nach Feierabend noch losfahren kann. Ende September bis Anfang Oktober herrschen angenehme Bedingungen: Die Höhenlage ist moderat, draussen zu schlafen ist meist noch gut möglich. Die Wälder sind dicht, grün und abwechslungsreich – für mich einer der schönsten Eindrücke. Einkehrmöglichkeiten gibt es auch in kleinen Dörfern. Viele Auberges servieren lecker Essen, sind aber preislich nicht gerade günstig. Selbst an kleinen Auto-Passstrassen findet man oft Restaurants, ideal für den Mittag. Wasser ist selten ein Problem. Es gibt viele Rinnsale, ein Filter ist empfehlenswert. Contra Abseits der touristischen Hotspots ist die Beschilderung nicht immer klar. Viele Forstwege kreuzen sich. Alles natürlich im gut machbaren Bereich. Bei bekannten Gipfeln oder Aussichtspunkten kann es recht voll werden. Eine Stunde davor und danach wird es wieder deutlich ruhiger. Die unbewarteten Refuges sind teilweise sehr einfach: manchmal nur Unterstände mit drei Wänden, windoffen und mit gestampftem Boden, der bei Regen schlammig wird. Geeignete Zeltplätze zu finden ist nicht immer leicht. Der Wald ist häufig dicht, steil oder uneben. Auf den Kreten gibt es zwar mehr ebene Stellen, dort bläst aber oft der Wind. Ich beschreibe nur einen kleinen Teil des GR53. Die Eindrücke können je nach Abschnitt und Jahreszeit abweichen, doch für Herbsttouren find' ich diese Region sehr empfehlenswert.
  6. Ich hab' seit ca. 1y den Focal 48. Vorher den liteway elementum (bin nicht sicher, ob's wirklich dieses Modell war), den ich aber wegen dem Schweissproblem verkauft habe. Mit Focal schwitze ich am Rücken deutlich weniger und er trägt sich mE auch bequemer. Die zusätzlichen features schätze ich auch, sind aber kein must. Ganz früher hatte ich einen Osprey Exos 34, der ist konzeptuell nahe am Focal. Der Osprey hatte mE die Taschen ein bisschen praktischer geschnitten. Fragt nach wenn ich was erläutern soll.
  7. @Paddington Der Fishermen-Trail hat mich ein bisschen an den Camino erinnert, da man in den Hostels leicht ins Gespräch kommt und mehr Wanderer als auf GR10 uä trifft. Allerdings laufen nicht alle in die gleiche Richtung🤷‍♂️ Ich hab' vielleicht 2-3* Leute zufällig ein zweites mal getroffen. Ich war April 2025 dort und es war abschnittsweise ein bisschen was los, aber weit entfernt von überlaufen. Bern -> Genf -> Le Puy -> Saint Dingsda (der Startort an den Pyrenäen) bin ich September 2018 bis Oktober 2018 gelaufen und kann vielleicht ggf. Fragen beantworten.
  8. Für alle, die den GR 107 ("Chemin des Bonshommes") wandern möchten: Die Website www.gr107.org bietet jetzt richtig viele Infos – Etappen, Höhenprofilen und Unterkünfte. Ich habe den Hinweis von Éric Chaigneau von der Association des Amis GRdistes erhalten - die unterhalten auch einige refuges auf dem GR10.
  9. @paffDanke für das Foto, das ist sehr anschaulich. Ich hatte mal nen rahmenlosen Rucksack, bin damit nicht gut zurechtgekommen.
  10. Hi zusammen Ich lese hier interessiert mit, da ich aktuell auch auf der Suche nach einem Rucksack für Tageswanderungen mit Option auf 1 Bivak-Übernachtung. Zusätzlich zum Tagesequipment brauche ich dann: Quilt, UberLite, Tyvek-Unterlage, kleiner Kocher, Daunenjacke, Leggins, Mütze. Hoffe, ich kapere den Thread nicht – aber das Startthema überschneidet sich stark mit meiner aktuellen Suche, deshalb schien es mir sinnvoll, hier anzuknüpfen Reichen 25 Liter für so eine Übernachtung, eventuell mit aufgebundenem Quilt? Oder sind 30 Liter realistischer, damit alles stressfrei reinpasst? Ich habe übrigens schon einen grossen Rucksack für längere Touren, aber der ist für Tagestrips zu viel. Ich suche also bewusst etwas am anderen Ende der Skala – leicht, kompakt und funktional. Was mir wichtig ist: max. 1 kg Gewicht - nahe dran ist ok, da ich auf die folgenden Features und einen Rahmen nicht verzichten will. Volumen 25–30 l 2 Hüfttaschen, 1 davon genug gross für ein Smartphone um 6 Zoll Schultertaschen für 5dl-Flaschen Frontnetztasche für Regenjacke etc. elastische Seitentaschen Kompressionsriemen max. 150.- Meine aktuellen Favoriten: Modell | Volumen | Gewicht | Besonderheiten Montane Trailblazer 25 | 25 L | 850 g | praktische Hüft-/SeitenTaschen, körpernah Montane Trailblazer LT 28 | 28 L | 349 g | echt UL Mammut Lithium 25 | 25 l | 950 g | solide Ausstattung, aber etwas schwer Mammut Lithium 30 | 30 l | 930 g | mehr Volumen, ähnlich wie Lithium 25 Lowe Alpine AirZone 26 | 26 l | 745 g | luftiger Netzrücken, schöne Farbe, schlichtes Design, aber kleine Hüfttasche Osprey Sportlite 25 | 25 l | 750 g | bequem, aber Hüfttasche schwer zugänglich Gerade der Montane Trailblazer LT 28 sieht für UL-Touren interessant aus – hat jemand dazu oder zu den anderen Modellen Erfahrungen? Merci & gute Touren!
  11. @MIRRORbroken Besser spät als nie "Wie findet ihr die Jacken inzwischen, nach mehrmonatiger Nutzung?" -> Nach 4-jähriger Nutzung ist das Aussenmaterial an vielen Stellen (Schultern, Hüftgurt-Bereich) etwas aufgerieben, ich würd' sagen "peelig". Einzelne Nähte sind aufgegangen, in den "normalen" Grössenordnungen. Für mich eher ein optisches Makel. Das Alpha-Innnenfutter ist immer noch vorhanden, trotz der lockeren Webart wurde es auch in vielen Wäschen nicht "ausgespült". Ob es direkt nach dem Kauf mehr war, kann ich nicht wirklich sagen. Für so ne leichte Jacke find' ich die Haltbarkeit vollkommen okay. Nur der Front-Reissverschluss ist 2024 kaputt gegangen. Mein Rucksack ist im Winter ca. 5kg und im Sommer ca. 10kg schwer. Ich schätze dass ich die Jacke ca. 40*/Jahr getragen habe, also ingesamt ca. 160*.
  12. @Patxi Vielen Dan, das hilft mir durchaus! Das gibt mir einen guten Eindruck& passt zu meinen Vorstellungen
  13. Weiss jemand ob auch die Routen abseits Palermo-Agrigento ähnlich gut ausgebaut sind? Mich interessiert vor allem die violette und die grüne Route, hab' aber kaum Infos dazu gefunden.
  14. Ich habe auf der Rückreise des letzten und finalen Abschnitts des GR10 mein geliebtes Six Moon Design gatewood cape verloren😭 Jetzt muss Ersatz her. Und vielleicht sogar ein Update😉 Der liteway poncho Pyraomm klingt interessant. Hier eine kurze Gegenüberstellung: Gewicht: Six Moon Designs Gatewood Cape: 310 g (Herstellerangabe) Liteway Tarp Poncho Pyraomm: 350 g (Herstellerangabe) Liegefläche: Six Moon Designs Gatewood Cape: 3.2 m² (35 ft²) – bietet ausreichend Platz für eine Person und Ausrüstung. Liteway Tarp Poncho Pyraomm: 3.3 m² – rechteckige Form bietet etwas mehr Fläche und zusätzlichen Schutz. Raumvolumen: Six Moon Designs Gatewood Cape: Pyramidenförmiges Design - für mich oft ein wenig eng, gerade bei Regen Liteway Tarp Poncho Pyraomm: event. mehr Platz& mehr Bewegungsfreiheit zu meinen Fragen: Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen mit dem Liteway Tarp Poncho Pyraomm? Gibt's wirklich mehr Platz als im SMD cape? Das wär' mir 40g wert. Das SMD inner Serenety net hab' ich noch. Aber ist das kompatibel mit Liteway? Welche Vorteile hat der A-Frame mit 2 Trekkingstöcken (vgl. Liteway) hier in diesem Kontext? Danke& Gruss the EL PS: Wenn's grad Fragen zum GR10-Abschnitt Merens-les-Vals -> Banyuls gibt; meine Erfahrung ist noch ganz frisch ;-)
  15. @RaulDuke @Sjeanmarc @Cullin : Vielen Dank für eure Rückmeldungen - dann muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich lieber bequem (-> Rota Vicentina) oder abenteuerlich (-> Peniche) unterwegs sein möchte Falls das jemandem hilft; ich hab' in der Zwischenzeit rausgefunden, dass es mit dem Bus nur 4-6h von Lagos nach Sevilla sind und dass ich von Sevilla grad so innerhalb eines Tages zurück nach Bern reisen kann mit dem Zug. Die Reise via Lissabon ist länger& umständlicher.
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