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Ultraleicht Trekking

UL-Rucksack


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Tach zusammen, hätte gerne  Infos von den Fachleuten hier zu einem UL-Rucksack den ich mir kaufen möchte.
Mein Basisgewicht/Winter liegt mittlerweile unter 6 Kg, denke jetzt über einen UL-Rucksack nach.

Mein Deuter AC 50/10 modifiziert auf 1,6 Kg soll abgelöst werden, was schwer ist, denn der trägt sich saugut :-)

Hatte den Exped Lighning 45 und den Granite Gear Crown 2 38 testen können, war aber nichts für mich.

Der Crown ist ein super Rucksack, aber wegen meiner relativ breiten Schultern (räusper) zu schmal für mich.
Der Exped hatte eine merkwürdige harte Polsterung (drückte punktuell) und hatte viel zu schmale Schulterpolster.
Aufbau und Platzangebot waren jedoch bei beiden hervorragend.

Gestern habe ich mir den
Gossamer Gear G4-20 Ultralight 42 aus geguckt und den Shop angeschrieben wegen einiger
Infos zum Rucksack.

Was meint ihr, hat den jemand? Über sachdienliche Hinweise würde ich mich sehr freuen, zahle jedoch keine Belohnung,
außer ewig währende Dankbarkeit :-)

VG Ed

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Hi Ed,

die von dir aufgezählten Rucksäcke sind alle ziemlich groß. Für Wintertouren noch verständlich, aber für den Rest des Jahre wirkt das auf mich wie Overkill. Wenn dein Winter BW schon bei 6kg liegt, kommst du im Sommer vermutlich auf +/- 4kg (?) und hoffentlich deutlich weniger Volumen.
Ist zwar leider die Standartantwort, aber dennoch sinnvoll: hast du nicht Lust eine ordentliche, detaillierte Packliste zu teilen, evtl noch ein paar Gramm rausgekürzt zu bekommen und dich im Anschluss nach was kleinerem umzusehen? Mit der Packliste kann man vielleicht auch den Bedarf besser einschätzen.

 

liebe Grüße
Micha

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Guten Morgen,

 

ein Bekannter hat den besagten Rucksack und war auf zwei Touren sehr zufrieden. Er hat ihn in der Regel mit 10 Kilo beladen und er klagte über keine Probleme. Er verträgt wohl maximal 12 Kilo ganz gut. Das würde zu deinen Anforderungen passen. Auch der Besitzer ist eher kräftig gebaut.

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vor 58 Minuten schrieb micha90:

Hi Ed,

die von dir aufgezählten Rucksäcke sind alle ziemlich groß. Für Wintertouren noch verständlich, aber für den Rest des Jahre wirkt das auf mich wie Overkill. Wenn dein Winter BW schon bei 6kg liegt, kommst du im Sommer vermutlich auf +/- 4kg (?) und hoffentlich deutlich weniger Volumen.
Ist zwar leider die Standartantwort, aber dennoch sinnvoll: hast du nicht Lust eine ordentliche, detaillierte Packliste zu teilen, evtl noch ein paar Gramm rausgekürzt zu bekommen und dich im Anschluss nach was kleinerem umzusehen? Mit der Packliste kann man vielleicht auch den Bedarf besser einschätzen.

 

liebe Grüße
Micha

Hallo, das ist ganz lieb von dir, aber ich habe die Z-Lite und nur eine Mini Air Matte mit 160 Gramm und die Z-Lite trage ich immer im Rucksack. So fällt das in Deutschland, wo es meist recht urban ist, nicht so auf :-) Und bei dem Crown  2, dem Exped Lighning und natürlich dem Deuter geht alles in den Rucksack rein. Jetzt hoffe ich, das meine gekürzte Z-Lite im Austausch mit dem Polster vom G4 funktioniert :-) Ja und mit der Liste ist das so eine ganz individuelle Sache, was der eine nicht mit nimmt, nehme ich vielleicht mit. Außerdem ist es total spannend nach einer Tour zu beurteilen, hab ich diesen Gegenstand gebraucht oder kann der Zuhause bleiben. Hätte auch gerne einen Rucksack nicht nur für den Sommer, sondern auch für Herbst/Frühjahr. Finde mehrfach Verwertungen absolut gut und bei unter 1000 Gramm Gewicht ist die Größe auch zu vernachlässigen.
Spaß: Ok, das selbst geschnitzte Mühlespiel nehme ich aus sentimentalen Gründen mit und mein 1200 Gramm leichtes Bowie Messer ist immer am Mann, also nicht im Rucksack - zählt also nicht :-)

Bearbeitet von Gast
Punkt
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Ne gekürzte Z-Lite bekommst du doch in die meisten UL-Rucksäcke.
Ich nutze den Huckepacks Phoenix und den Atom Packs Atom 30 (jeweils Rückenlänge L) und bekomme in beide meine 6 Segmente Z-Lite rein. Wenn es kühler ist, nutze ich den Phoenix auch mit 8 Segmenten darin und habe dennoch genug Platz für meine restliche Ausrüstung.

 

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vor einer Stunde schrieb lampenschirm:

naja, man kann auch ne Z-Lite in einen 30L+Außentaschen Rucksack reinstopfen, v.a., wenn man (je nach Temperatur) vllt. nicht die ganze brauch :) Ich würde @micha90s Vorschlag unterstützen ;)

Ja das wäre auch der richtige Weg und ich bedanke mich auch für das Angebot von micha90. Aber ich möchte das jetzt noch nicht. Einfach aus Selbstschutz, bin bei Gear sehr beeinflussbar und die Sachen sind teuer gewesen. Wenn dann kommt "och, diese Titantasse ist aber nicht so, nimm doch die Tasse" oder so ähnlich, dann kaufe ich mir das, so wie ich mich kenne :-) VG Ed

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vor einer Stunde schrieb lampenschirm:

na, wie du willst. Das Phänomen kenne ich aber leider(?) :D

Mit 6kg bzw. dann ja im Sommer weniger käme je nachdem, wieviel Wasser und Essen du so mitschleppst, evtl. auch schon ein rahmenloser Rucksack wie der Granite Gear Virga 2 infrage? Mit dem war ich schon mit ca. 11kg gesamt bequem unterwegs.

Das finde ich echt gut, dass ich nicht der Einzige bin der in Fragen Equipment gerne kauft. Habe übrigens einen totalen Schnapp gemacht und probiere das jetzt aus. Ohne so ein Teil in den Händen zu halten und Probe zu Bepacken bleibt es theoretisch. Der Händler hat mir angeboten den zu Testen und gegebenenfalls zurück zu senden.

Bearbeitet von Gast
T
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Ich käme im Sommer mit einem kleineren Rucksack als dem G4-20 aus (30 Liter Hauptfach + 12 Liter außen), gönne mir aber den Luxus, meinen Schlafsack nicht so extrem zu komprimieren.

Im Winter brauch ich den Platz, soweit hab ich noch nicht abgespeckt.

Ich trage ihn regelmäßig mit etwa 10kg, hatte aber auch schon kurzzeitig 14kg drin - das geht, muss aber nicht sein!

Bearbeitet von Biker2Hiker
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vor 20 Minuten schrieb Biker2Hiker:

Ich käme im Sommer mit einem kleineren Rucksack als dem G4-20 aus (30 Liter Hauptfach + 12 Liter außen), gönne mir aber den Luxus, meinen Schlafsack nicht so extrem zu komprimieren.

Im Winter brauch ich den Platz, soweit hab ich noch nicht abgespeckt.

Ich trage ihn regelmäßig mit etwa 10kg, hatte aber auch schon kurzzeitig 14kg drin - das geht, muss aber nicht sein!

Ok vielen Dank, bin jedoch vom Weg abgekommen und probiere einen anderen aus, den bekomme ich gerade zugeschickt.
Trotzdem sehr, sehr wertvolle Informationen, weil ich den G4-20 und das Zubehör total gut finde!! VG Ed

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Am 31.3.2021 um 09:18 schrieb micha90:

Hi Ed,

die von dir aufgezählten Rucksäcke sind alle ziemlich groß. Für Wintertouren noch verständlich, aber für den Rest des Jahre wirkt das auf mich wie Overkill. Wenn dein Winter BW schon bei 6kg liegt, kommst du im Sommer vermutlich auf +/- 4kg (?) und hoffentlich deutlich weniger Volumen.
Ist zwar leider die Standartantwort, aber dennoch sinnvoll: hast du nicht Lust eine ordentliche, detaillierte Packliste zu teilen, evtl noch ein paar Gramm rausgekürzt zu bekommen und dich im Anschluss nach was kleinerem umzusehen? Mit der Packliste kann man vielleicht auch den Bedarf besser einschätzen.

 

liebe Grüße
Micha

Ich hoffe das ich nichts vergesse habe. Das ist mein jetziger Rucksack Inhalt, mit dem ich jetzt unterwegs bin. VG Ed

 

 

 

GL.jpg

Bearbeitet von Gast
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  • 2 Wochen später...

Mein Einwand kann sowohl als Vorschlag an den TO als auch als Frage an die Erfahrenen UL- Wanderer verstanden werden:

Weshalb sind der Arcteryx Alpha FL30 sowie FL45 nie unter den empfohlenen Rucksäcken?

Gewicht: der FL30 wiegt nachgewogen 594g. Der FL45 soll 650g auf die Waage bringen, ohne Optimierungen. Beide Rucksäcke haben einen 40mm breiten, ungepolsterten Hüftgurt sowie ein verstärktes Rückenteil, welches dem Rucksack bereits ohne Beladung sehr gute Struktur bietet.

Robustheit: der FL30 ist seit 4 Jahren mein Standard Rucksack für Eis- und Felskletterei. Abnutzungserscheinungen bisher keine. Das Material ist sehr steif und fühlt sich auch extrem robust an.

Wetterschutz: der Rucksack ist per se komplett wasserdicht.

Preis: der FL30 ist für unter 150€ zu bekommen, der FL45 meist sogar noch günstiger (130€) und schlägt damit den Großteil der gängigen Empfehlungen bei weitem.

Verstaumöglichkeiten: Zugang zum Hauptfach via Roll-Top sowie ein kleines Reißverschlussfach an der Vorderseite. Elastische Kordeln an der Vorderseite.

Tragekomfort: hier fehlt mir der Vergleich zu anderen leichten Rucksäcken. Ähnlich wie der TO habe ich über viele Jahre einen schweren Deuter Guide durch die Landschaft geschleppt und sattle erst so langsam auf UL um.

Ich bin aktuell bei 4,4kg Baseweight, und bekomme Verbrauchsgüter für 5 Tage autarke Touren in den FL30. Für längere Touren mit mehr Essen wird es im FL30 dann wohl langsam zu eng.

VG, Shweast

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vor 11 Minuten schrieb Shweast:

Weshalb sind der Arcteryx Alpha FL30 sowie FL45 nie unter den empfohlenen Rucksäcken?

Mangel an Aussentaschen? Wohl kannst Du sicher irgendwie einen Wasserbeutel hinein kriegen, aber schon der zugehörige Schlauch ist für Wanderungen eher mühsam. Jedesmal wenn der Beutel leer ist, must Du anhalten, den Beutel hervorkramen etc. Flasche in der Aussentasche ist wesentlich einfacher. Dann siehst Du auch, wie viel Wasser Du noch in Reserve hast. Arc'teryx selbst empfiehlt den nicht für Trekking.

Allerdings haben die jetzt einen neuen: Den Aerios, 45 L und kleiner, sieht schon mal wesentlich schlauer aus als die leidigen Ospreys. Im Text steht sogar was von Thru-hikes, ist aber immer noch eine schwere Wahl (über 1 kg)...

Der Bora hingegen (der mit dem Fake Carbon im Rücken) ist von der Webseite verschwunden.

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vor 20 Minuten schrieb Shweast:

Mein Einwand kann sowohl als Vorschlag an den TO als auch als Frage an die Erfahrenen UL- Wanderer verstanden werden:

Weshalb sind der Arcteryx Alpha FL30 sowie FL45 nie unter den empfohlenen Rucksäcken?

Die Rucksäcke sind halt sehr minimalistisch gehalten. Beim Klettern natürlich eine andere Geschichte, aber mir würden da dann z.B. Seitentaschen fehlen (Hipbeltpocket könnte man ja ggf. ergänzen).

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