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Ultraleicht Trekking

[SUCHE] 1P. Zelt bis 1kg, windstabil


AnnK

Empfohlene Beiträge

Hallo in die Runde,

ich besitze das SMD Lunar Solo und bin damit (eigentlich) total zufrieden. 

Bei sehr starkem Sturm gefällt es mir allerdings nicht optimal. (Aufbau in Variationen brachte keine Besserung). Das Material gibt nach und "drückt" sich ins Innere. Die Freundin mit einem (noch leichteren) Zelt eines amerikanischen Anbieters (Name vergessen) hatte das Problem nicht. 

Für eine einzige in diesem Jahr noch anstehende Tour (vielleicht meine letzte mit Zelt) suche ich ein windstabileres Modell, das bis 1kg wiegt. Aufbau mit Trekkingstock ok.

Das Lunar Solo ist 1-wandig (völlig i.O.) und hat innen genug Platz, um z.B. den Rucksack usw. bequem mit hineinzunehmen.

Vielleicht hat jemand etwas Geeignetes im "Bestand" (natürlich dicht und nicht zu alt), was verkauft werden kann/soll?

Alles Liebe!

AnnK

Bearbeitet von AnnK
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OT:

Falls Du nicht fündig wirst könntest Du überlegen Dein Lunar mithilfe von unterlegten Dyneemaschnüren windstabiler zu machen. Hab ich hier fürs Strato 2 beschrieben... 

https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/137006-biete-tarptent-stratospire-2-viele-extras-370-euro/

...bei nem singlewall müsste man sich allerdings überlegen wie man die Durchlässe für die Schnüre oben und unten gestaltet; wahrscheinlich würde es reichen die 3 Pseudokanten auf der Rückseite zu unterstützen, dann könnte man die vorhandenen Heringe benutzen. Aufwand hält sich in Grenzen, Mehrgewicht ein paar Gramm.

Bei Interesse für weitere Infos oder Ideen gerne PN.

 

 

 

Bearbeitet von paddelpaul
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@paddelpaul

Danke für den Hinweis auf Deine Beschreibung bzw. Anregung, wie ich das Lunar Solo windstabiler machen könnte....

Die Idee ist super. Ich könnte das aber leider nicht....  verstehe einfach nicht, was genau zu tun ist.

Danke trotzdem!

AnnK

 

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Moin!

vor 8 Stunden schrieb Mia im Zelt:

... kann aber ebenso wie AnnK nicht ganz nachvolnachvollziehen, wo überall die Schnüre langgehen und wo nicht. Gäbe es die Möglichkeit, dies mit einer Skizze o. Ä. zu demonstrieren? 

OT: Die Idee dahinter ist ja, das dehnungsfreudige Material mittels einer strammen Schnur zu stützen. Damit das funktioniert, müssen Anfangs- und Endpunkt der Schnur sehr gut fixiert sein. Das heißt, der Anfangspunkt sollte irgendwie die statische Stabilität der Stangenspitze aufnehmen und das Ende an einem wirklich festen Hering sitzen. (Sonst kann man sich das Gezunsel sparen) ;-)

Am 9.3.2024 um 13:22 schrieb AnnK:

Das Material gibt nach und "drückt" sich ins Innere. Die Freundin mit einem (noch leichteren) Zelt eines amerikanischen Anbieters (Name vergessen) hatte das Problem nicht.

OT: Das „Problem“ beim Luna Solo ist, dass der Großteil der hinteren Fläche aus einem Stück geschnitten ist. Es fehlt, praktisch eine Mittelnaht, die von der Spitze bis zum Saum reicht und mit der diese Fläche eine sinnvolle Abspannmöglichkeit hätte. Wenn solch eine Naht sogar parallel zu Webrichtung des Stoffes gesetzt wurde, kann damit sehr viel Spannung auf die Konstruktion gebracht werden. Das alles ist beim LS nicht der Fall, sodass sich bei Wind diese Fläche, wie beschrieben nach innen drückt.

Nur zur Anschauung, eine Top-Sicht vom Lanshan-inner. Unten die Front, oben die Rückseite.

lanshan1pinner.thumb.jpg.7705e64f9b35d436efc945fa9f35627b.jpg

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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vor 9 Minuten schrieb AnnK:

Mit anderen Worten - beim LS ist es nicht möglich?

Wahrscheinlich schon möglich, aber mit Aufwand verbunden. Und grundsätzlich ändert sowas ja nicht die Materialverarbeitung und Konstruktion.

vor 9 Minuten schrieb AnnK:

Alternative Zelt Empfehlung?

Was wäre denn das Budget?

Bearbeitet von wilbo
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@wilbo hat das Wirkprinzip der "Schnurverstärkung" hervorragend erklärt, und auch das grundlegende Problem beim LS (die "fehlenden" Nähte vom Stangenende bis zum Saum). Eine übliche 6-Eck-Pyramide besteht ja aus 6 3-eckigen Stoffbahnen, die an den Nähten klare Kanten bilden; das LS hingegen nicht, darum habe ich von "Pseudokanten" gesprochen. Durch unterlegte nicht dehnbare Schnüre dort, wo andere Mids Nähte/Kanten aufweisen, schafft man quasi eine Unterteilung der grossen Stoffbahn.

Wichtig ist, dass die Schnüre komplett grade verlaufen, es also keine Umlenkung irgendwo gibt. Man könnte sie oben in einem Schlüsselring zusammenfassen, den man einfach über die Stockspitze legt; unten müssten sie, wie wilbo gemeint hat, mit stabilen Heringen fixiert werden, die aber gleichzeitig für die am Saum befindlichen Abspannpunkte genutzt werden könnten.

Beim Singlewall muss man halt die Schnüre oben und unten durchs Netz führen (und zwar direkt am Fly, sonst gibts eine Umlenkung welche auf Dauer das Netz beschädigen könnte!); am besten vielleicht die entsprechenden Stellen mit einem Stück Stoff verstärken und eine Miniöse reinschlagen.

Gibt noch etliche Variationsmöglichkeiten (Schnurspanner in der Mitte der Schnur integrieren zum problemlosen Nachspannen, horizontale Querschnüre zur zusätzlichen Stützung der Zeltbahn...)

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vor 14 Stunden schrieb wilbo:

 

Was wäre denn das Budget?

Bis 400-500 EUR. Hatte eigentlich anders geplant. Aber ein Zelt, das windstabil(er) ist, "geräumig" und Kopffreiheit bietet (sitzend), könnte in Frage kommen.

Ich meine, das Tarptent Rainbow erfüllt die Kriterien.

 

Bearbeitet von AnnK
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Wie groß bist Du?

Die Frage geht dahin, dass ich ein Liteway Mid, plus 3F inner empfehlen würde.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/134130-bitte-bewahrt-mich-vor-weiteren-fehlkäufen-big-4/?do=findComment&comment=454792
Das fly hat einen schönen catcut am Saum, was aber bei Wind und einem mesh inner recht zugig werden kann. Daher würde ich (bei Interesse) einmal testen, ob das solid inner von 3F da rein passen würde.

Und bei übermäßiger Wärme kann man gut beide Eingänge öffnen und schläft fast wie unter freiem Himmel.

VG. -wilbo-

 

 

Bearbeitet von wilbo
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vor 2 Stunden schrieb wilbo:

Wie groß bist Du?

Die Frage geht dahin, dass ich ein Liteway Mid, plus 3F inner empfehlen würde.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/134130-bitte-bewahrt-mich-vor-weiteren-fehlkäufen-big-4/?do=findComment&comment=454792
 

VG. -wilbo-

1.68 m, also schön klein 😀

Schaue mir die Kombi gern an. Bin aber nicht die Tüftlerin. Am Liebsten wäre mir eine fertige Lösung, bestenfalls Nahtabdichtung mach ich selbst. Was spricht gegen das TT Rainbow (abgesehen davon, dass es mit ca. 1kg schon an der absoluten Gewichtsobergrenze liegt)?

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vor 1 Stunde schrieb AnnK:

Was spricht gegen das TT Rainbow (abgesehen davon, dass es mit ca. 1kg schon an der absoluten Gewichtsobergrenze liegt)?

Die Front vom Rainbow steht (ohne Trekkingstöcke in der Apsis) nicht so gut im Wind.

An diesem Beispiel sieht man gut, was unterstützende Stöcke bringen würden.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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vor 1 Stunde schrieb wilbo:

 

An diesem Beispiel sieht man gut, was unterstützende Stöcke bringen würden.

VG. -wilbo-

Und das Nylon Rainbow bietet diese Möglichkeit. Soweit ich mich entsinne sind in den Lüfterhutzen extra entsprechende Aufnahmen für Wanderstockspitzen vorgesehen. 

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Wir haben das Double Rainbow in der Nylonvariante und können bestätigen, dass die Seiten im Wind deutlich schwächer sind als das Kopf- und Fußende. Allerdings wurde es noch nie runtergedrückt, zudem verwenden wir bei Wind die 2 Abspannpunkte an dem Gestängekanal. Aber ich weiß nicht, welche Windstärke in dem Video erlebt wurde. 

An beiden Lüftern sind Ösen für Trekkingstockspitzen vorhanden, allerdings seltsamerweise ohne Verstärkung dahinter. Daher haben wir bei starkem Wind die Trekkingstöcke mit der Spitze nach unten eingespannt, was ganz gut funktioniert, solange der Winkel fast senkrecht ist. Die Windstabilität wird dadurch deutlich erhöht, allerdings verkleinert sich auch der Innenraum deutlich. Für uns war es zu zweit eingeschränkt nutzbar, da unsere Matten nicht mehr nebeneinander passten. Beim 1er sollte das allerdings kein Problem sein. Da weiß ich aber nicht, ob beide Seiten Aufnahmen für die Trekkingstöcke haben. 

Bearbeitet von Mia im Zelt
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vor 8 Stunden schrieb wilbo:

Die Front vom Rainbow steht (ohne Trekkingstöcke in der Apsis) nicht so gut im Wind.

An diesem Beispiel sieht man gut, was unterstützende Stöcke bringen würden.

VG. -wilbo-

Oh. Das sieht heftig aus!! Müsste man beim Rainbow zum stabilisieren zwei Trekkingstöcke benutzen? 

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vor einer Stunde schrieb AnnK:

Oh. Das sieht heftig aus!! Müsste man beim Rainbow zum stabilisieren zwei Trekkingstöcke benutzen? 

Nein, nicht zwangsläufig. Man sollte bei solchen Windverhältnisen einen geschützteren Platz suchen, das Rainbow mit einer Schmalseite in den Wind stellen und, wie Mia im Zelt schrieb, die vorhandenen zusätzlichen Abspannmöglichkeiten am Gestängekanal nutzen. 

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Am 11.3.2024 um 13:04 schrieb paddelpaul:

Falls Du nicht fündig wirst könntest Du überlegen Dein Lunar mithilfe von unterlegten Dyneemaschnüren windstabiler zu machen. Hab ich hier fürs Strato 2 beschrieben... 

Colin Ibotson hat so was ähnliches auch für sein Tramplite Shelter beschrieben, das eine sehr ähnliche Geometrie hat. Er hat dafür den zweiten Trekkingstock genommen, der aber nicht bis zur Spitze hinaufreicht. Vielleicht finde ich den Link wieder.

Update: Hier ist er: https://tramplitegear.files.wordpress.com/2020/05/7d00c-screen2bshot2b2018-11-052bat2b13.47.38.png

Und hier.

Bei diesen Lösungen frage ich mich einfach, ob bei Wind und Rumgeflatter über den Schnüren nicht am Ende das Flymaterial durchgescheuert wird...

Bearbeitet von ULgeher
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vor 4 Stunden schrieb zoppotrump:

Nein, nicht zwangsläufig. Man sollte bei solchen Windverhältnisen einen geschützteren Platz suchen, das Rainbow mit einer Schmalseite in den Wind stellen und, wie Mia im Zelt schrieb, die vorhandenen zusätzlichen Abspannmöglichkeiten am Gestängekanal nutzen. 

Zudem ist aus den Kommentaren unter dem Video zu lesen, dass es sich um eine veraltete Version von Rainbow handelt: schwächeres Gestänge und keine Reißverschlüsse.

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Moin!

vor 13 Stunden schrieb AnnK:

Oh. Das sieht heftig aus!! Müsste man beim Rainbow zum stabilisieren zwei Trekkingstöcke benutzen? 

OT: Wenn man mit zwei Stöcken den First stützt und beidseitig abspannt, bekommt die Konstruktion eine überraschend gute Stabilität. Ich habe das mit einfachen Mitteln einmal bei einem Kuppelzelt nachgebaut und festgestellt, dass das Zelt trotz des dünnen Gestänges damit Starkwind-tauglich wurde.

vor 12 Stunden schrieb zoppotrump:

Nein, nicht zwangsläufig. Man sollte bei solchen Windverhältnisen einen geschützteren Platz suchen, das Rainbow mit einer Schmalseite in den Wind stellen ...

Das wäre natürlich immer am besten, leider gibt es nicht immer die Möglichkeit.

vor 12 Stunden schrieb zoppotrump:

... und, wie Mia im Zelt schrieb, die vorhandenen zusätzlichen Abspannmöglichkeiten am Gestängekanal nutzen. 

Die helfen schon ein wenig, wirken aber enttäuschenderweise keine Wunder. In einem Einbogenzelt ist bei heftigem Wind einfach viel Bewegung.

vor 8 Stunden schrieb Mia im Zelt:

... schwächeres Gestänge und keine Reißverschlüsse.

Es wird wohl kaum ein 11 mm Gestänge geworden sein? ;-)
Mir geht es darum, die Physik und die Statik von Zelt-Konstruktionen zu verstehen, um verschiedene Bauformen beurteilen zu können.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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