wiederfrei Geschrieben Gestern um 06:54 Geschrieben Gestern um 06:54 Ich musste mir am Sonntag eingestehen, dass ich nun ins Alter für Trekkingstöcke komme. Vorallem wenn es Stufen von über einem halben Meter runtergeht, wären Stöcke gut. Ich habe zunehmend "Angst" nach der "Landung" aus zu rutschen. Auch beim Queren eines Schneefeldes war meine Frau mit Stöcken im Vorteil. Auf Kiesfeldern oder in Gebüsch wären die Dinger nur hinderlich. Auch auf Wegen mit Hartbelag brauche ich die Dinger nicht. Ich störe mich oft genug ab dem Lärm der Stöcke von anderen. Ich habe beobachtet, dass meine Frau ihre Stöcke ziemlich genau so braucht. Den Rest trägt sie die Stöcke in der Hand. Das Problem ist, dass das Falten und Verstauen zuviel Zeit braucht. Die Anforderung ist also: Leichte Stöcke, die sich schnell zusammenklappen und ausziehen lassen und leicht zu verstauen sind. Kann mir jemand helfen? PS: Suchfunktion und Google hab ich erfolglos benutzt.
MarcG Geschrieben Gestern um 07:35 Geschrieben Gestern um 07:35 Ich behaupte mal alle verstellbaren Stöcke, die mir untergekommen sind, haben ungefähr gleich lange gebraucht um sie auf kurz zu stellen. Verstauen ist eher abhängig von der Art wo und wie man die Dinger hin packen will. Muss man den Rucksack abnehmen, dann dauert das ewig und ist sehr nervig. Es gibt aber verschiedene Systeme, die einen schnelleren Zugriff erlauben. Man kann z.B. vorne am Schultergurt einfach Schnüre anbringen. (siehe z.B. hier von Yama, gibt es auch als Funktion bei vielen Laufwesten). Osprey hat ein eigenes System, wo man die Stöcke an der Seite hat. Je nachdem geht sowas auch unter dem Rucksack usw.. Mit etwas Übung kann man das sicher im Gehen machen ohne groß anzuhalten.
Lolaine Geschrieben Gestern um 07:36 Geschrieben Gestern um 07:36 Ich finde analog Schuhe sind Stöcke etwas, das man im Sportgeschäft kaufen sollte. Die sollten gut in der Hand liegen. Griffmaterial, Preis, Gewicht, da gibt es Unterschiede. Die Länge könnte auch eine Rolle spielen, falls du eine Mindestlänge fürs Zelt brauchst. Faltbar für mich gut fürs Flug-Handgepäck, wenn sich es vermeiden lässt, nehme ich meine Ausziehstöcke.
wiederfrei Geschrieben Gestern um 08:05 Autor Geschrieben Gestern um 08:05 vor 19 Minuten schrieb MarcG: I Es gibt aber verschiedene Systeme, die einen schnelleren Zugriff erlauben. Man kann z.B. vorne am Schultergurt einfach Schnüre anbringen. (siehe z.B. hier von Yama, gibt es auch als Funktion bei vielen Laufwesten). Osprey hat ein eigenes System, wo man die Stöcke an der Seite hat. Je nachdem geht sowas auch unter dem Rucksack usw.. Mit etwas Übung kann man das sicher im Gehen machen ohne groß anzuhalten. Das tönt sicher interessant. Das würde wahrscheinlich wieder mehr Optimierung aufs Gewicht erlauben. vor 20 Minuten schrieb Lolaine: Die Länge könnte auch eine Rolle spielen, Ich denke, dass es keine anpassbaren Stöcke braucht. Eine fixe Länge geht sicher. Meine Frau hat anpassbare Stöcke, stellt aber immer auf die gleiche Länge ein. Das beste Beispiel ist wohl meine Schwiegermutter. Vor über 10 Jahren begann sie die Umstellung auf Ultraleicht. Da war sie etwas über 70 Jahre alt. Heute braucht sie ultraleichte Stöcke mit einer Fixlänge. Im Gebrauch an die Situation anpassen braucht es nicht. Zusammenfalten in kurzer Zeit steht im Vordergrund.
reiber Geschrieben Gestern um 08:38 Geschrieben Gestern um 08:38 OT: Ich laufe nur mit einem Stock. Denn nehme ich auf flachen Wegen oder an Kletterstellen (evtl. zusammengeschoben) einfach in die Hand. Das spart das wegpacken der Stöcke und ich habe das Gewicht nicht auf dem Rücken. Ich finde es auch angenehmer mit nur einem Stock zu gehen.
ChristophW Geschrieben Gestern um 08:51 Geschrieben Gestern um 08:51 Verstellbarkeit? Könnte in den Fällen wertvoll sein, wo die Stöcke auch fürs Zelt gebraucht werden (nicht automatisch so, dass die Wunschlänge fürs Zelt mit der Wandermoduslänge zusammenfällt). Oder die Zeltmoduslänge je nach aktueller Wunschaufbauhöhe (mehr/weniger Windschutz am bodennahen Spalt) anpassbar sein sollte.
Cullin Geschrieben Gestern um 10:58 Geschrieben Gestern um 10:58 Am schnellsten geht das handling und Verstauen für mich mit faltstöcken. fixlänge. Drei gängige Varianten für den Transport... Beim bonfus fastus hast du zwei gummischlaufen an jedem Träger parallel zur Flasche. Bei anderen laufwesten habe ich auch schon gesehen das die Stöcke zusammen quer vorne über den Bauch getragen werden. Mit jeweils einer Schlaufe links und rechts. Bei den Läufern sind gerade auch Köcher ganz hip. Zum Beispiel von salomon.
wiederfrei Geschrieben vor 23 Stunden Autor Geschrieben vor 23 Stunden @Cullin du erwähnst Läufer. Wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen Trekkingstöcken und Trailrunningstöcken?
Cullin Geschrieben vor 21 Stunden Geschrieben vor 21 Stunden Es gibt diverse Unterschiede. Der Griff ist bei Trailrunning, für mich unverständlich nur für eine griffpositon. Trekkinstöcke haben oben eine Rundung auf die man sich beim bergabgehen stürzen kann und eine griffverlängerung nach unten damit man in steilem Gelände kurz greifen kann. Trekkinstöcke haben meist auch die Möglichkeit verschiedene Teller zu verwenden. Besonders große für schee zum Beispiel. Und meist sind sie robuster und somit evtl auch schwerer. Natürlich gibt es auch mal was dazwischen. Der Black Diamond distance Carbon z ist ganz gut. Mein persönlicher Favorit ist aber der alte Leki Neotrail https://www.sport-conrad.com/produkte/leki/neotrail-fx-one-superlite.html?gad_source=1&gad_campaignid=17181208732&gbraid=0AAAAADEBN1-TMLPzhahDVLn6-wT_EkQRv&gclid=CjwKCAjwxb7RBhA5EiwAQ-AAdK3rJjGgXttAThEIdHOqUn8QI6KvDhEZdRgNOdBDJoQKajWZ4UAvNxoCeqMQAvD_BwE Beim neuen Modell haben sie das mit dem Griff verkackt. Wenn du Teller wechseln willst ist der Leki Skytera FX.One SL vielleicht was. Im Vergleich zu BD ist bei leki die Verarbeitung besser finde ich. Alles passt perfekt zusammen, es wackelt nix, außer das die Schlaufe ein wenig durchrutscht.
Cullin Geschrieben vor 21 Stunden Geschrieben vor 21 Stunden Da fällt mir noch was ein... Die BD werden mit so Gummiwechselspitzen geliefert. Also nicht so gummiüberzieher die immer verloren gehen sondern richtig zum reinschrauben. Klappert dann weniger auf Teer. Gut wenn es flacher ist und viel Teer, im Gebirge bieten sie aber zu wenig Halt.
ChristophW Geschrieben vor 16 Stunden Geschrieben vor 16 Stunden Gummiwechselspitzen bei BD? Hatte ich auch mal, aber das hat bei mir keine 3 Tage auf dem Camino del Norte gehalten. Die Hartmetallspitzen dagegen halten schier unendlich. Wenn nur das Geklackere nicht wäre...
wiederfrei Geschrieben vor 6 Stunden Autor Geschrieben vor 6 Stunden Vielen Dank für die tollen Inputs! Online habe ich gesehen, dass etliche Leki (weniger BD) in unserem nächstgelegenen Bergsportgeschäft verfügbar sind. Dass man heute die Verfügbarkeit online schauen kann, finde ich super! Ich glaube, ich geh dort mal vorbei. @Cullin Das mit dem Köcher sieht interessant aus. Ob das wohl auch mit einem Rucksack geht? Werde ich wohl beim nächsten On-Line Kauf mitbestellen und ausprobieren.
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