Ameisenigel Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August Ich hatte schon immer das Problem, auf Reisen nur an das größte Gepäckstück (hier Rucksack) zu denken und alles weitere (hier: Wanderstöcke und Hut) liegen zu lassen. Vor 3 Wochen verlor ich so meine MYOG Wanderstöcke in Mulhouse. OK - das war jetzt nicht ganz so tragisch. Ich wollte sie nach 2 Jahren Erfahrung ohnehin neu und anders bauen. Aber sie wurden mir schon oft hinterher getragen. In der Metro musste ich einmal über eine Schranke springen, weil die Stöcke auf der falschen Seite standen. Das passiert wenn ich gerade nicht laufe - in Ortschaften, Bussen und auf Bahnhöfen. Meine Stöcke sind aus einem Stück - 125 cm. Zusammenschieben und im Rucksack verstauen geht also nicht. Ich habe erwogen, einen elektronischen Abstandswarner zu bauen. Aber da gab es zu viele Gegenargumente. Hat jemand bessere Ideen? Epiphanie reagierte darauf 1 https://lighterpack.com/r/bg32x0
Old School Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August Nun, mein Papa würde da sagen, Junge, jetzt reiß dich mal zusammen, wo hastn du dein Kopp!? Recht hat er! Das ist mir leider schon zweimal mit der Sonnenbrille passiert. Seitdem sieht meine Aufbruchroutine so aus: Von oben auf'n Kopp hauen (sitzt die Kapp), von vorne auf die Stirn (Sonnenbrille), auf'n Bauch (Bauchtasche), mit beiden Händen rechts und links auf die Beintaschen (Inhalt fühlen), beide Hände checken (Stöcke drin) ... und go ... also jedes Mal nervöse Zuckungen wiederfrei und Epiphanie reagierten darauf 1 1
SvenW Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August Ich habe mir bei Mehrtagestouren strikt angewöhnt bevor ich loslaufe nochmal beim Camp und beim Kochplatz (sofern ich vom Camp entfernt gekocht habe)kurz zu verweilen und nochmal genau zu schauen ob ich irgendwo was vergessen habe. Falls ich morgens mal loslaufen ohne daran zu denken fällt es mir idr. nach 100 oder 200m ein und ich drehe nochmal um. Im Prinzip musst du dir "einfach" eine ähnliche Routine antrainieren. Einmal kurz gucken und dann erst loslaufen. Wichtig dabei ist natürlich das man beim gucken auch wirklich guckt und nicht schon 3 andere Dinge im kopf hat ;) Epiphanie reagierte darauf 1
Epiphanie Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August Die Stöcke vergessen ist schon ein Klassiker. Normalerweise fühlen sich meine Hände nach 50m so leicht und sinnlos baumelnd an, dann fällts mir auf. Sobald ich sie nicht mehr brauche, schnalle ich sie aber sofort an den Rucksack. LNT gebietet eh penibeles Absuchen des Pausen- und Übernachtungsplatzes. Gear in Signalfarben hilft Con Calma Y Con Alma
BohnenBub Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August Selbstgeschnitzte Holzstöcke sind vermutlich recht dick? Evtl einen AirTag einarbeiten falls du im Apple Ökosystem bist?
Ameisenigel Geschrieben 14. August Autor Geschrieben 14. August vor 28 Minuten schrieb BohnenBub: Selbstgeschnitzte Holzstöcke sind vermutlich recht dick? Evtl einen AirTag einarbeiten falls du im Apple Ökosystem bist? Carbon/ Aluminium/ Titan: Die jetzt neue Konstruktion wiegt 88g pro Stück. Beim loswandern ist das Problem überschaubar. Man kann ja auch mal 500 Meter zurücklatschen. Das echte Problem sind Zug und Bus. Wenn der abgefahren ist, dann kommt man nicht mehr so leicht zurück. Außerdem ist die Routine dann anders. An einen Airtag bzw. Android Version habe ich auch schon gedacht. Oder etwas selbst zu löten - geht schon. Bloß hängt der Empfang dann von vielen Umständen ab und bildet keineswegs einfach die Entfernung ab. Nur Blutooth ginge, NFC ist wiederum zu kurz. Gerade beim Ein- oder Ausstieg im Zug kann der Alarm leicht zu spät kommen. Außerdem muss ich dann separat daran denken, Blutooth einzuschalten. Das ist beim wandern nämlich zusammen mit Wifi aus, um Strom zu sparen. Ich habe schon daran gedacht, bei Zugfahrten die Stöcke am Rucksack anzuleinen - vielleicht 1 Meter Schnur. https://lighterpack.com/r/bg32x0
6feet10 Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August falls die Ausrüstung dir wertvoll ist, Namensschild mit Kontaktadresse anbringen. Evtl. Finderlohn versprechen. Die nicht ultra-leicht Bubble weiß oftmals nicht, dass es wertvoll ist. Mein Vater hatte sein gutes leichtes Zelt samt Ausrüstung auf einer Parkbank liegen lassen, das war leider nicht mehr auffindbar. Mit den Discounter- und Decathlonpreisen denken die meisten bei Campingausrüstung, die so klein ist, auch an billige Wegwerfware. Etwas muss ja robust und schwer sein, um einen gewissen Wert auszustrahlen Wegen einer vergessenen Schirmmütze habe ich mal bei der Bahn angerufen. Einfache Gegenstände erfassen, die nicht in ihrem Fundbüro. Kommt dann wohl direkt in die Tonne.
Ameisenigel Geschrieben 14. August Autor Geschrieben 14. August vor 2 Minuten schrieb 6feet10: Namensschild mit Kontaktadresse bonne idee Tel Nr. reicht ja schon https://lighterpack.com/r/bg32x0
RaulDuke Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August Wenn die Stöcke allerdings nicht faltbar o.ä. sind, dürfte das Porto nicht all zu billig sein!
Mittagsfrost Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August Festbinden ist die Lösung für alles, was lose ist und nicht verloren gehen soll. Für die Länge der Schnur würde ich durchaus 1,5 bis 2 m wählen. So kannst Du die Stöcke in die Ecke stellen und trotzdem am Rucksack oder Gürtel befestigen. Epiphanie und Ameisenigel reagierten darauf 2
wiederfrei Geschrieben 14. August Geschrieben 14. August UL hat man zum Glück nicht soviel dabei. Das ist beim normalen Camping viel schlimmer! Wieder ein Argument für UL
khyal Geschrieben vor 2 Stunden Geschrieben vor 2 Stunden Kenne ich eher vom GL-Fliegen (zwar selber noch nie was vergessen, aber am Startplatz schon Varios, Kompanden usw gefunden, wo zum Glück die Besitzer so schlau waren, ihren Namen & Kontaktdaten anzubringen) Segeln (mal nach einer längeren Tour mit der Fahrtenjolle alles ausgeräumt, bevor sie auf den Trailer kam, beim Endcheck hatte sich jeder von uns 2 auf den Anderen verlassen, das hat uns u.A. nen Kochtopf gekostet) Habe aber an Anlegeplätzen schon viel vergessenen Kram gesehen. Campings (der Klassiker, was beim Spülen vergessen, erst paar min später gemerkt, natürlich weg) Beim Wandern oder Paddeln kommt bei mir eigentlich nix weg, da ja morgens alles in Pods & Beutel gepackt wird, seinen festen Platz hat, was das Paddeln betrifft, habe ich für den Fall der Kenterung im Wildwasser auf meinen "guten" Paddeln meine Kontaktdaten, bis jetzt gibt es nur eine Sandale nach einem Schwimmer auf der Soca / Friedhofsstrecke zu beklagen Ich kann mich aber dran erinnern das z.B. bei einer Stammtisch-Wanderung in der Südeifel jemand sein HB-Zeltgestänge am letzten Übernachtungsort hatte liegen lassen, der war aber durch den guten ÖNV unten im Tal recht schnell mit dem geretteten Zeltgestänge wieder da. Ameisenigel reagierte darauf 1 Terranonna.de
Ameisenigel Geschrieben vor 1 Stunde Autor Geschrieben vor 1 Stunde vor einer Stunde schrieb khyal: Kenne ich eher vom Es sind bei mir IMMER die Stöcke. Ok - die gerade neu gebauten gefielen mir nicht, nehme gerade einen neuen Anlauf - also insgesamt den dritten. Sobald das fertig ist wird veröffentlicht. Da kommt dann die Tel - Nr. drauf und abseits des Trails ein Bändel zum Rucksack. https://lighterpack.com/r/bg32x0
Ameisenigel Geschrieben vor 56 Minuten Autor Geschrieben vor 56 Minuten Am 14.8.2026 um 09:19 schrieb BohnenBub: Selbstgeschnitzte Holzstöcke sind vermutlich recht dick? Mein Vater hat vor ca. 50 Jahren mal so ein Teil geschnitzt. Es gibt beide noch Vater und Stock. Letztere wiegt 411g und ist von oben bis unten voll mit Schildchen, die zeigen, wo er gewandert ist. https://lighterpack.com/r/bg32x0
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