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Ultraleicht Trekking

quick & dirty minimal backpack design


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Ich möchte mit einem Zitat von Andi beginnen: „Das wirkt wie guter Stoff für einen Rucksack.“

Das motivierte gestern eine blue hour (na ja ein bisschen länger hat's schon gedauert ;)) :

large.DSC_0202.JPG

large.DSC_0205.JPG

features:

  • zwei große Seitentaschen
  • shock cord-Befestigung
  • zwei RV-Hüfttaschen
  • mit Schaum befüllbare netzgefütterte-Träger
  • provisorischer Cyberian Kordelzug-Verschluss
  • Befestigungspunkte für shock cord für Z-Lite-Elemente/ GG Nightlite EVA
  • Rückenlänge zweistufig verstellbar 45cm oder 50cm
  • 38L Hauptfach von exakt minimalen Handgepäck-Abmessungen (20x35x55cm)

200g all incl. (davon 90g das upgecyclete Tragesystem :()

stuff:

  • 2€-Reststück von königsblauem robustem 68er PU Ripstop-Nylon ( @ys76 hat damit ebenfalls ein pack gemyoggt, wirkt robuster als das Material meines GG Murmurs, über HH kann ich genau wie ExTex nichts genaues sagen, aber auch viel Wasser unterm Wasserhahn perlt wunderbar ab)
  • historische Träger aus meinem 15 Jahre alten Jack Wolfskin-Schulranzen :cry: mit dickem PE(?!)-Schaumeinlagen
  • 37g-Gleitsachirmnylon-Rest für Seitentaschen
  • hexagonales RipStop-Rest und mini-RVs für Hüfttaschen
  • Schnur und shock cord
  • Tanka
  • Gurtbandreste
  • 3 Std Konzentration und lustige YouTube-Videos

quick & dirty, monday blue hour afternoon session:

(sehr einfach, da die Nähte und der Nähaufwand minimiert sind i.e. kein lästiges rechts/links/Doppelkappnaht, keine wichtige Reihenfolge, keine komplizierten Zuschneidemuster, außerdem Fehler einfach korrigierbar)

  1. Stoffbreite 150cm x 60cm Länge abschneiden (bei den ExTex Resten gibt's sowas immer)
  2. zur Hälfte falten, so dass 75x60cm Sack entsteht
  3. 75cm Seiten verstützen, also erst auf rechts dann auf links absteppen, so dass frz. Naht entlang der Sack-Vertikalen entstehen (wenn's noch stabiler sein soll und ein paar Minuten länger dauern darf, böten sich stattdessen hier falsche Kappnähte an, aber Obacht, dabei muss du dich konzentrieren :shock:)
  4. offenen Sack-Rand zu Kordeltunnel samt Öffnung umsäumen
  5. an unteren Ecken jeweils Dreiecke doppelt abnähen, so dass plane Bodenfläche exakt der carry-on Maße von 20*35cm sowie beidseitig (doppellagige) Dreieckbodenflächen für Seitentaschenböden entstehen (ähnlich wie hier)
    large.DSC_0215.JPG
  6. von den vier bodenseitigen Ecken auf rechts jeweils Vertikalen doppelt abnähen (je ca. 20cm; falls asymmetrische Seitentaschen wie bei mir, dann rückenseitig 20cm, frontal 30cm)
  7. Seitentaschenflächen abmessen, säumen, oben mit shockcord säumen
  8. Kleine Gurtband- oder Stofftunnelteile für Befestigungspunkte zurechtschneiden
  9. Seitentaschenflächen und Befestigungspunktapplikationen seitentaschenseitig an die vertikalen „Stoffpaspeln“ und den Rand der Dreiecke annähen
    large.DSC_0212.JPG
  10. Hüfttaschen nähen und seitentaschenseitig an die vertikalen „Stoffpaspeln“ annähen
  11. 15cm mind 15mm Gurtband zurechtschneiden und spiralförmig rückenseitig an die vertikalen „Stoffpaspeln“ annähen für Tragriemenbefestigung
  12. Rückenlänge abmessen, im leicht nach außen abfallenden Winkel eine horizontale Stoffpaspel doppelt abnähen (mind. 1cm)
    large.DSC_0210.JPG
  13. fertiges Tragegeschirr annähen (z.b von altem Rucksack)
  14. Kordeln anbringen
    large.DSC_0204.JPG
  15. Da alles „von außen“/auf rechts an die Stoffpaspeln angenäht wird, sind alle Vorgänge einfach, schnell, risikoarm und korrigierbar. Wegen diesem Design ist der backpack momentan im Schulterbereich mMn vorteilhaft größer als weiter unten.

To Do:

  • Deckelfach annähen, welches das „Loch" überdeckt
  • ggf. Cyberian cord lock (wollte den einfach mal ausprobieren, die Handhabung erleichtert sich ja dadurch in einigen Situationen) durch normalen Tanga ersetzen 
  • weiteren mittigen Befestigungspunkt
  • schönere, größere Hüfttaschen
  • ggf. Vertikale Paspeln verlängern für weitere Befestigungspunkte für weitere höhere Seitentaschen undoder seitliche Kompressionsriemen.
  • ggf. Netztasche frontseitig statt shock cord
  • Brust-Kordel mit Handschuhhaken
  • Brusttaschen an Träger
  • schönere Farbe (Mitbewohnerin: "krasse Farbe" :blink:)

Dieses quick&dirty-Teil kommt natürlich nicht an die anderen Rucksack-Meisterwerke hier heran! Vielleicht gefällt die Idee ja trotzdem. Erfahrungen später ;-) 

Bearbeitet von #PackLessPlayMore
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    • Von icefreak
      ... wie es nun damit weiterging, erfahrt ihr hier:
      In meiner Rucksackkollektion klaffte bis vor kurzem noch eine schmerzhafte Lücke: ein Rucksack für kürzere Touren in der warmen Jahreszeit, mit vereinfachter Konstruktion und einem verringertem Volumen im Vergleich zu meinen bisherigen Rucksäcken.
      Der Prototyp hatte sich außerordentlich gut bewährt und bekam sein zweites Leben als “Resterucksack” aus aufgesammelten Materialien für eine Wanderfreundin.

      Zusammen mit den Erfahrungen aus dem letzten Rucksack und einer Reifezeit von ca. 2 Jahren entstand ein Design mit den folgenden Merkmalen:
      Volumen ca. 30 l (ohne "Erweiterung" durch Rollverschluß, ohne Außentaschen) Gewicht 340 g ohne Noppenschaum (als Rückenpolster), Gesamt dann 384 g Quaderförmige Grundform mit stark abegrundeten Ecken an der Vorderseite Gerade, klare Linien - dadurch optimal für die Burrito-Methode weitgehend gerade Schulterträger, welche dadurch in sich schlanker ausgeführt werden konnten rundum großzügige, aber flache Netztaschen aus stabilem Material Trinkblasenfach und Schlauchdurchlass Trinkschlauchschlaufen rechts beidseitig MOTASY-Schnittstelle (Band in definierten Dimensionen für zusätzliche Täschchen usw.) nahtarme Konstruktion gedoppelter Boden (zusätzlicher Nässeschutz beim Absetzen des Rucksacks) Rollverschluß mit stabiler einseitiger Versteifung zusätzliches flaches Rückenfach für passend zusammengefaltete Leichtluftmatratze (dient da als Rückenpolster) Befestigung für Noppenschaum als Rückenpolster ausreichend Schlaufen zur Befestigung für Regenschirm und Wanderstöcke
      Einsatzzweck und Packsystem
      Der Rucksack ist für Touren kürzerer Dauer im Mittelgebirge während der warmen Jahreszeit konzipiert. Bis zu zwei Liter Wasser, kurz vor dem Drycamp auch 4 Liter werden mit Essen und Brennstoff für ein bis drei Tage transportiert.
      Als Referenzstrecke dient mir der Forststeig im Elbsandsteingebirge.
      Überwiegend anspruchsvolle, naturbelassene Pfade durch felsiges Terrain, durchsetzt mit Wurzeln und garniert mit Holzstämmen aus Windbruch führen nicht nur durch lichte Wälder, sondern auch durch enge Felsgassen, Gestrüpp und Dornenranken. Tagesetappen bis 40 km sind angedacht, so dass ein sowohl leichter, als auch stabiler und komfortabel sitzender Rucksack benötigt wird. Das schlanke Profil ist für die engen Felsgassen und Schlüchten unverzichtbar.
      Mein erster Hauptsatz der Packdynamik lautet: Das Zeug gehört komplett IN den Rucksack! Der Wettbewerb um minimalste Innenvolumengrößen führt dann zu unförmig ausgebeulten Netztaschen, wo der Inhalt ungeschützt hineingeworfen wird und an der nächsten Felskante in schmalen Felsgassen Beschädigungen nicht ausbleiben werden.
      Demzufolge findet sich in den flachen, aber großzügigen Taschen Platz für schlanke, flexible Dinge wie den 1.-Hilfe-Pack, wasserfest verpackte Wanderkarten, die Bodenplane und je nach den Umständen die Windjacke oder nasse Regenjacke. Flaschen passen praktisch nicht hinein, Softbottles könnten gehen. Gut komprimierter Müll landet ebenso außen am Pack.

      Durch die dünnere Sommer-Isomatte wird das Volumen nur wenig reduziert (Burrito-Methode), die 47 cm breite Isomatte passt perfekt in den Korpus. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit von Luftmatrazen kommt deren Einsatz nur im Sommer und nur zusätzlich zu einer Isomatte in Frage. Deshalb bleibe ich ganz oldscool bei der eingerollten Isomatte.

      Die Träger sind mit ca. 60 mm Breite und 5 mm Polsterung aus Evazote ausreichend komfortabel. Die gerade Linienführung benötigt keine stärkere Ausführung, die Ripsbandeinfassung überträgt die Kräfte optimal vom oberen Befestigungsband zu den mit Cordura innen einlagig verstärkten Lastwinkeln am unteren Ende des Rucksacks.
      Meine hauseigene Taschenschnitstelle “MOTASY” (Modulares Taschen-System), quasi ein radikal reduziertes MOLLLE-Derrivat, geht von einem gedachten 40 mm Quadrat als Schnittfläche zweier Bänder aus. Hier als 38 mm Polyester Band mit PenCott® Print ausgeführt.

      Vorhandene und selbst gefertigte Täschchen, Messerscheiden, Klappmesser mit passendem Clip oder über Tek-Lok Small der ganze Bereich der Kydex-Scheiden bieten genügend Möglichkeiten, seine Ausrüstung griffbereit zu organisieren.
      Weitere Taschen (oder Schnittstellen dafür) sind nicht vorgesehen, weil eine passende Hüfttasche zum Transport von Geldbeutel, Schlüssel, Taschentüchern, Feuerzeug, Zeckenzange, Stirnlampe und dergleichen mehr dient.

      Die bei mir obligatorische Trinkblase hängt in einem separatem Fach über der Isomatte im Hauptfach,

      der Schlauch wird sicher am Träger geführt und es passt sogar das Mundstück durch den Durchlass, was das Auffüllen erheblich erleichtert.

      Der Rolltopverschluß lässt sich dank der starken Versteifung und eines Cam-Snap Druckknopfes faltenfrei zusammenrollen und wird durch ein 15 mm Band mit Steckschließe zusätzlich gesichert. Die Kraftübertagung erfolgt an der hinteren Netztasche über im Saum eingelegte 20 mm Ripsbänder, welche mit Riegel / Bartack am Korpus an einer Verstärkung enden. Hier werde ich bei einem weiteren Exemplar doch Teilungsnähte vorsehen, es ist einfacher zu fertigen und die Kräfte werden auch sauberer eingeleitet.
      So jedenfalls werden die Netzfächer durch eine Daisy Chain aus 5 mm Paracord-Hülle getrennt, zusammen mit weiteren unauffälligen Paracordschlaufen ergeben sich zahllose Befestigungsmöglichkeiten für Regenschirm, Wanderstöcke, Reflektorband (Pflicht in CZ nachts auf Landstraßen!) und was einem so einfallen mag.
      Mangels Teilungsnähte wurden auch das Ripsband stumpf an das elastische Band der Seitentaschen angesteppt (Zick-Zack-Stich), ob das sonderlich schlau war, wird sich erst noch bei längerer Nutzung zeigen.
      Ziel dieses Verfahrens war die Minimierung von Nähten im Bereicht des Rollverschlusses im oberen Teil des Packs, wo dieser stark durch Regen beaufschlagt wird und dort erfahrungsgemäß zuerst die Nässe einsickert. Passend gerollt, trifft nun der Regen auf einem nahtlosen Stoffbereich.
      Innen wurden überwiegend französische Nähte verwendet, welche eine sehr eleganten Abschluß ergeben, aber bei möglichen weiteren Exemplaren zur Vereinfachung der Fertigung durch einfache Schließnähte ersetzt werden.
      Knifflig war das Ansteppen des Trinkschlauch-Durchlasses, den ersten konnte ich direkt wieder abtrennen und musste erstmal das Nähen damit üben. Letztlich war eine mit Sekundenkleber aufgebrachte innere Verstärkung aus 500den Courdura die Rettung, zusammen mit einer Nähmaschine, die zum Glück extrem langsam nähen kann.
      Mit dem Rucksack habe ich für mich einen optimalen Arbeitspunkt erreicht, in Bezug auf Gebrauchswert, Gewicht, Größe und Fertigung unter häuslichen Bedingungen als Amateur mit Haushaltsnähmaschinen.

      Der erste Einsatz lief äußerst zufriedenstellend und bestätigte mein Konzept. Die flache Innentasche, welche ich noch nicht angenäht habe, werden ich noch nachrüsten. Der Grund liegt darin, dass sich am Rücken doch Schweißnässe teilweise durch den Stoff durchdrückt und die Innentasche dann eine zusätzliche Barriere darstellt. Ansonsten hätte ich sie weggelassen, weil man die Luftmatratze auch so passend als zusätzliche Polsterung an den Rücken legen kann.
       
      Fertigungstechnische Informationen
      Nähmaschine: Gritzner Tipmatic 1035 Nadel: 90er Jeansnadel, beim RS-Nylon teilweise 75er Stretchnadel Faden: hauptsächlich 60er Serafil von Amann Verwendete Materialien
      Stoffe, Polsterung
      Korpus: Dyneema / Nylon Gridstop schwarz, 150 g/m² Innenausstattung RS-Nylon, gelb, 68 g/m² (angeblich PU-Beschichtet, fühlt sich wie Silikon an) Außentaschen: Netzfutter COOLMAX elastisch, 120 g/m² Innenstoff für die Schulterträger: Struktur Hosenstoff double wave dunkeltürkis 145g/m² Einlage Schulterträger: 5 mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) Verstärkungen: 500den Cordura Bänder, Kordeln usw.
      Verstärkung Schulterträgerbefestigung: 25 mm Nylonband dünn Rollverschlußeinlage: 20 mm Nylonband extra stark Schulterträger, Leiterschnalle an Korpus: 20 mm Nylonband standard Rollverschlußriemen: 15 mm Nylonband leicht Brustgurt, Querband: 10 mm Nylonband leicht Brustgurt, Schnallenbefestigung: 8 mm Polyesterband stark Schulterträger, Einfassung: Ripsband 25 mm Trinkblasenfach, Einfassung und Einlage Fronttaschensaum: Ripsband 20 mm Einlage Seitentaschensaum: 20mm elastisches Band kleine Schlaufen und Daisy Chain: Hülle von 5 mm Paracord Trageschlaufe: Hülle von 9mm (?) Kernmantelseil Rückenpolsterbefestigung: 2 mm elastische Kordel Schnallen
      2 Leiterschnallen 20 mm 2 Steckschließen 16 mm spezielle Brustgurtschnallen für 10 mm Band T-Stopper, Bandbefestigung Tanka oval ohne Feder Kam Snap Druckknopf Zubehör - Schlaufen für Befestigung von Regenschirm usw.
      2 bzw. 3 mm elastische Kordel “Cordlock Hook” - Kordelhaken mit Quetschtanka Kordelgreifer / Terminal Bezugsquellen:
      Extremtextil Adventure Expert www.gurtundmehr.de amazon Globetrotter
    • Von hans im glueck
      moin,
      auf dem rückweg aus tirol hatte ich jetzt dank diverser wurst käse broteinkäufe endlich mal einen geschätzt schweren und wirklich gut gefüllten rucksack dabei & im zug zeit zum fotografieren, so dass ich meinen ks 50 hier mal vorstellen kann. bis ich gesten mal alte mails guckte, dachte ich ja, es sei ein ks 40 . ich glaube, es war so, dass ich höchstens 40 L wollte, aber feststellte, dass 50L keinen für mich relevanten gewichtsunterschied machen (aber platz für das mobile büro undoder einkäufe bieten).
      der ks 50 ersetzte -bestellt kurz bevor huckepacks den phoenix herausbrachte- meinen sehr gemochten & "unkaputtbaren" ak 47 (1250 gr), bei dem der rv vom deckelfach nach 10 jahren den geist aufgegeben hat (ein loch ist auch drin und ein ersatzgestell musste wg gestellbruch auch mal her). auch rucksäcke sind verschleissteile & ich wollte a) leichter, b) bequem und c) gross. gross nicht wegen gepäckgewicht, sondern wegen volumen (es soll nix aussen baumeln & die -zerschnippelte- eva-matte muss drin verschwinden können). 
      ich war jetzt auf mehreren kleinen touren mit dem ks 50 unterwegs ... und der ak47 ist vergessen, das ist wohl das beste, was man über einen rucksack sagen kann. sitzt ohne gestell gut auf der hüfte (dh ich spüre das getragene gewicht nicht), umschliesst die schultern, macht alle bewegungen mit und sitzt dabei sicher und ist trotz der seitentaschen "alpin" schlank genug, um problemlos nach hinten / unten greifen zu können. eine klassische rayway-konstruktion, die es hier im myog-bereich auch schon mit seiten-rv gibt. seiten-rv mochte ich am vorgänger des ak47, einem leichten 50er-sack von mec (orangenes ripstop-nylon mit hypalon für steigeisen vorne drauf), sehr gerne, brauche ich aber UL nicht mehr, weil der sack tagsüber meist zu bleibt, allenfalls regenzeug muss mal rausgeholt werden wenns beim losgehen nach schönem wetter aussah. oder der essensbeutel ist so gross, dass er mal im hauptfach ist. hm, eigentlich musste ich bei den säcken vor UL schon kaum ans hauptfach, also doch kein punkt. doch punkt - hochtouren ... umziehen ... weggefallen. & weggefallen bei UL. dank rayway-reinstopffach.
      das grosse fach vorne ist ein gewinn für alles mögliche, was man hin und wieder unterwegs mal in die hand nehmen möchte. bei dauerregen wirds innendrin feucht, dafür gibts ein stück netz unten am fach. ob die nähte innen getaped sind - puuh, müsste ich noch mal nachgucken, ich glaube nicht (benutze beutel).
      die seitentaschen behindern das greifen nach hinten/unten nicht. in die unteren seitentaschen kann man greifen, ohne den rucksack abzusetzen - ebenfalls ein gewinn gegenüber dem ak47, so schnell bin ich noch nie an meine trinkflasche und an die brille gekommen. die oberen seitentaschen sind ganz nett, sortieren das frühere deckelfach etwas. in die unteren seitentaschen passen auch jeweils 2 flaschen.
      gewicht jetzt auf dem rückweg war inkl rucksack 9,3 kg (beim auspacken gewogen, 1 L wasser dazugerechnet), schwerer war ich damit noch nicht unterwegs. 25% mehr platz wäre noch und das entspräche etwa dem maximalgewicht von ca. 11 kg, das ich mir bei der anschaffung vorstellte.
      die verabeitung ist rundum sehr gut. "ks ultralight" ist ein ein-mensch-cottage von laurent barikosky, einem franzosen, der in japan lebt. sehr gutes handwerk und sehr gute kommunikation. die preiskalkulation aus lobenswertem prinzip mindestens so selbstausbeuterisch wie die von huckepacks.
      zu meckern hab ich bisher nix - bin rundum zufrieden mit dem teil, sitzt perfekt. die shoulder-straps bzw. -cords tragen dazu bei.
      gewicht in meiner konfiguration: 485 gr. steht in meiner packliste (anatomic hipbelt 85 cm; rückenlänge -etwas kürzer als nicht-UL- 53 cm). da ich ja im wiegen nicht gut bin, werd ich vorsorglich nochmal nachwiegen...











       
       
       
    • Von StA
      Hallo zusammen,
      ich bin auf der suche nach dem Berghaus Fast Hike 45 Rucksack.
      Leider nicht mehr erhältlich aber vielleicht liegt ja bei einem von euch noch einer unbenutzt rum?
       
      Grüße Alex
    • Von einar46
      Zusammengepresst und verpackt in einem selbstgebauten DCF-Beutel ist mein Quilt, egal welcher, vom Packmaß mein größter Ausrüstungsgegenstand. Deshalb kommt der Beutel mit dem Quilt immer ganz unten in den Rucksack.
      Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn ich an den Quilt ran will, muss ich immer meinen kompletten Rucksack ausräumen. Über Nacht, egal ob im Zelt oder in einer Herberge, kommt der Rest der nicht benötigten Ausrüstung wieder in den Rucksack. Am Morgen muss ich den Rucksack wieder komplett ausräumen, wenn ich den Beutel mit dem Quilt ganz unten hineinpacken will.   Das mehrmalige Ausräumen des Rucksacks nervt mich maßlos. Das geht zwar sehr schnell, weil alle Ausrüstungsgegenstände nach Kategorien (zB Hygiene, Medizin usw) in Beuteln verpackt sind.    Ich suchte nach einer eleganteren Lösung.   Zuerst probierte ich die Inliner-Methode (großer Beutel aus dem Baumarkt) aus. Dafür kommen alle Ausrüstungsgegenstände, außer dem Quilt, in einen großen Beutel. Brauche ich den Quilt, nehme ich den großen Beutel aus dem Rucksack. Das hört sich theoretisch sehr einfach an, ist es aber in der Praxis nicht.    Der Rucksack zpacks Arc Haul (mein Hauptrucksack) hat ein Pseudo-Tragegestell aus dünnen Metallstäben. Durch das Spannen des Pseudo-Tragegestells knickt der Rucksack in der Mitte etwas ab, so dass der Rücken frei ist und dadurch gut hinterlüftet werden kann. Das Abknicken des Rucksacks verhindert aber das Herausziehen des großen Beutels mit Inhalt enorm bzw. macht es fast ganz unmöglich.   Der Rucksack zpacks Nero besitzt kein Tragegestell. Trotzdem lässt sich ein großer Beutel mit Inhalt nicht so einfach aus dem Rucksack herausziehen. Der Grund dafür ist der Inhalt außen im Rückennetz des Rucksacks. Bei mir ist das Rückennetz immer gut mit schnell griffbereiten Ausrüstungsgegenständen (Regensachen usw) gefüllt. Diese Ausrüstungsgegenstände drücken dann in den Rucksack hinein und blockieren das Herausziehen des großen Beutels. Erst wenn ich den großen Beutel oder das Rückennetz etwas entleere, kann ich ihn aus dem Rucksack ziehen. Aber das will ich ja gerade nicht.   Die perfekte Lösung kenne ich bereits seit einigen Jahren. Das ist ein Reißverschluss im Boden des Rucksacks. Einige Hersteller, wie Osprey (Rucksack Kestrel), bieten in manchen Rucksäcken ihres Sortiments einen solchen Reißverschluss an.   Deshalb überlegte ich lange, ob ich an einem Rucksack einen Versuch starten sollte, einen Reißverschluss "einzubauen".   Als Testobjekt suchte ich mir den zpacks Nero aus, weil der nicht mein Hauptrucksack ist. Zusätzlich besteht der Rucksack aus DCF (Cuben), so dass ich den Reißverschluss einkleben konnte.   In einigen Bildern beschreibe ich den Einbau in den Rucksack. DCF-Beutel mit Quilt Quilt im Rucksack zpacks Nero Mit Schneiderkreide zeichnete ich den Verlauf des Reißverschlusses an. Stabiler YKK Aquagard 5C-Reißverschluss von extremtextil. Präparierter Reißverschluss damit ich besser um die Kurven komme. Das "teure Stück" ist aufgeschnitten, nachdem ich 7 Tage überlegte, was ich mache. Die Sache mit dem Reißverschluss abblasen oder den Rucksack aufschneiden. Einkleben des Reißverschlusses, zuerst die Innenseite, ... ... dann die Außenseite. Reißverschluss von innen. Reißverschluss von innen, überklebt mit 25mm-DCF-Reparatur-Klebeband von extremtextil zur Zugentlastung des Reißverschusses. Fertig! Rucksack mit Reißverschluss und Quilt. Damit der Inhalt des Rucksacks nicht nach unten rutscht, wenn der Quilt aus dem Reißverschluss entnommen wird, klebte ich 6 Knebelknöpfe (3 auf jeder Seite) innen in den Rucksack. Die gegenüberliegenden Knebelknöpfe verband ich dann mit Knopflochgummi.    
    • Von Morgood
      Hallo,
      vor einiger Zeit hegte ich den Wunsch, mir einen eigenen Rucksack herzustellen. Es sollte ein leichter und auch wasserdichter Rucksack werden. Bei der Suche nach Informationen, wie ich dieses Ziel erreichen kann, bin ich hier im Forum fündig geworden. Ich möchte euch nun das Ergebnis in Form von einigen Bilder vorstellen.
      Hauptmaterialen:         
      - X-Pac VX21, Rucksack-Laminat, 205g/qm
      - 3D-Netzgewebe, 3mm, unelastisch, 390g/qm, grau
      Gesamtgewicht: 596g
      Vor allen Dingen möchte ich mit diesem ersten Beitrag einfach nur Danke sagen, für die umfangreiche und professionelle Unterstützung. 
      Wenn der Wunsch besteht, bin ich auch gern bereit, meine für dieses Nähprojekt erstellten Planunterlagen, zur Verfügung zu stellen.
      Servus Thomas 





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