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Ultraleicht Trekking
  1. momper

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  3. martinfarrent

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    • Von Herr Froschler
      Im Prinzip gibt es zwei Methoden ein Schlauchboot zu bauen:
      - man baut sich eine luftdichte Hülle aus stabilem Material (TPU Gewebe, PVC Gewebe, Gummi-Gewebe). Beispiele sind Packrafts, Beiboote aus PVC Plane. 
      - man nimmt eine luftdichte Blase aus einem weniger stabilen Material (TPU Folie, PVC Folie, Gummischlauch) und steckt sie in eine stabile Außenhülle. Die Hülle muß daher nicht luftdicht sein und kann auf verschiedene Weisen realisiert werden. Dieses Prinzip findet man oft bei günstigen Kajaks (Itiwit, Sevylor) und ausserhalb der Schlauchboot Welt bei Luftzelten, Kites, Fahrradreifen.
      Für den MYOG Freund hat die erste Methode den Nachteil dass der Grad der Luftdichtigkeit erst am Ende des Bauprozesses bestimmt wird und in der Regel umfangreiche Nacharbeiten nötig sind um Lecks zu dichten.
      TPU Folie wäre eine Möglichkeit Blasen zu realisieren, die sehr hart aufgeblasen werden können (Kites, Luftzelte), Folie gibts im Kite Bedarf, hat seinen Preis.  Die PVC Folie der Schlauchbootblasen ist sehr schwer, muß verschweißt werden und Bezugsquellen kenne ich nicht - das scheidet also aus. 
      Interessanterweise wird oder wurde im Kite Bereich auch PE Folie für Blasen verwendet. Die Vorteile von PE Folie sind Gewicht, Preis und Verfügbarkeit in vielen Dicken und Formaten u.a. als Schlauchfolie.
      Deshalb hab ich folgenden Versuch gemacht:
      - PE Baufolie in 0.1mm Dicke (die lag gerade rum) mit einem Balkenschweissgerät zu einem Kissen geschweißt 
      - vorher noch ein Loch reingeschnitten und ein SUP Ventil reingeschraubt mit einem Stück PVC Plane zur besseren Dichtheit und zur besseren Einpassung in die Außenhülle. Für die SUP Ventile gibts die abgebildeten Adapter so dass man mit einem Bag, einer Doppelhubpumpe oder Fahrradpumpe aufpumpen oder nachpumpen kann. 
      - das Kissen war beim ersten Versuch dicht, hält die Luft über Wochen und hält ordentliche Belastungen aus!
      - Das PE Kissen hab ich dann in eine Hülle aus PVC Plane gesteckt und wieder aufgeblasen
      PE Schlauchfolie gibts auf ebay bis 80cm Breite (D=51cm) und bis 0,2mm Dicke. 
      Um ein Packraft zu realisieren würde man wohl am besten so vorgehen: aus seinem Lieblingsmaterial eine Außenhülle kleben, nähen oder schweissen. Am Heck einen Wickelverschluss anbringen. 2 Blasen anfertigen, durch den offenen Wickelverschluss einbringen und positionieren. Wickelverschluss schliessen, aufpumpen, fertig. Da die Außenhülle nicht luftdicht ausgeführt werden muss kann man sie zügig realisieren.
      Eine Sache habe ich allerdings nicht komplett verstanden. Bei den meisten Packrafts ist der Durchmesser der Hülle nicht konstant über die Länge. Wenn die Mittelsektion sagen wir mal einen Durchmesser von 28 cm hat und die größte Ausdehnung in Bug oder Heck 90 cm sind, dann wird eine Blase aus Schlauchfolie mit einem Durchmesser von 50cm Bug oder Heck nicht ausfüllen (PE ist nicht sehr elastisch), dh die zwei Blasen müßten sich dort überlappen. Wird das klappen?
      Falls jemand hier schon mal was ähnliches probiert hat oder was beitragen kann, bitte schreiben.
       
    • Von skullmonkey
      Ich bin im Juli 2020 alleine erst durch den Lemmenjoki National Park gewandert und danach 80 km mit dem Packraft - nem Anfibio Rebel 2K - erst ein kurzes Stück den Repojoki und dann den Ivalojoki runtergepaddelt. Erstmal ein Video für diejenigen die gerne in Ruhe sowas sehen, aber es folgen auch noch Text, Tips und Fotos =) 
      Der Ivalojoki verläuft durch die Hammastunturi Wildnis, ein Goldgräber Gebiet, in dem auch heute noch nach Gold gesucht wird. Neben dem Ivalojoki sieht man aber wenig davon, das findet mehr an den kleinen Flüsschen rechts und links statt. Das schöne am Ivalojoki ist das er nicht sehr schwierig ist, was Ihn auch für Anfänger sehr geeignet macht. Auch der Repojoki, an dem ich rein bin, ist einfach.

      Wer nicht auf Mücken und Bremsen steht, nimmt am Besten auch ein Mückennetz für den Kopf mit  
       

      Am ersten Tag paddeln auf dem Ivalojoki habe ich knapp 28 km zurückgelegt, und einen absolut HERRLICHEN Campingplatz gefunden, auf einer Sandbank, in einem Kieferwald. Es gab schon einige Feuerstellen und auch trockenes, totes Holz lag bereit - da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen, und ein Feuer gemacht!

      Am zweiten Tag auf dem Fluss bin ich dann recht bald an Kuttura vorbeigekommen - das ist der Ort an dem 95% aller Paddler reingehen. Wer mag kann recht einfach von Saariselkä aus durch die Hammastunturi Wildnis bis Kuttura oder Ivalojoen Kultala wandern und dann anfangen zu paddeln, oder bei Polar Creek schauen ob Sie einen von Ivalo/ Saariselkä aus nach Kuttura mitnehmen. Wer eher auf Kajaks und Kanus steht, kann die da auch ausleihen.
      Auf der Outdoors.fi Webseite gibt es eine sehr gute Flussbeschreibung der Strecke, alle Stromschnellen sind ausführlich beschrieben und ich habe mir das ganze aufs iPhone in die Notes App kopiert, um es auch offline lesen zu können. Passend dazu ist ein Blick auf den Wasserstand hier. 
       Die Flussbeschreibung hat empfohlen sich Saarnaköngäs anzusehen, und da habe ich diesen kleinen Kollegen getroffen. 

      Ich habe mir Saarnaköngäs gut angesehen, und dann war die Stromschnelle auch einfach zu fahren (ich schreibe dies aus der Perspektive von jemanden der 10 Jahre Paddelerfahrung hat, da ich alleine unterwegs war war ich aber recht vorsichtig - trotzdem denke ich das auch Anfänger die Stromschnelle sicher fahren können). 

      Es gab einige schöne, einfache Stromschnellen, aber ich war auch relativ happy als es langsam gen Ivalojoen Kultala ging. Korhosenkoski, kurz vor dem Ziel, hat mir dann bei der letzten Welle den Schoss voll mit Wasser gemacht - Beine anwinkeln und Problem gelöst  Das war der einzige "Kritische" Augenblick, aber alles gut. Und dann sah ich auch schon die Hängebrücke. 
       

      Die Saunakoski Stromschnelle darunter wurde vorbildlich gemeistert, und dann ging es an Land. Die Hängebrücke war (ist?) unter Reparatur, und so war ich ganz alleine im Ivalojoen Kultala Museum Dörfchen. Das ist echt ein herrlicher Platz, und da ich ganz alleine war habe ich in der Hütte geschlafen. Auf der anderen Seite des Ufers war eine junge Frau mit Ihren beiden Hunden am campen, das waren die einzigste Person die ich den ganzen Tag gesehen habe.
      Am nächsten Tag ging es bei herrlichstem Sonnenschein und Temperaturen nahe der 30°C weiter. Bei den Ritakoski Stromschnellen + Hütten habe ich ne Pause gemacht und die ersten Angler gesehen, und dann ging es weiter. Nach Ritakoski wird es eher "langweilig" da der Fluss breiter und ruhiger wird, und es nur noch einige kleine Stromschnellen gibt. Es gab aber einen enormen Zuwachs an Mücken und Bremsen je weiter ich den Fluss runtergepaddelt bin. 

      Es gab wieder einige herrliche Sandbänke, und sogar vom Packraft aus habe ich Pfade und Feuerringe gesehen. Aber ich wollte noch ein Stück weiter. Ich hatte gedacht bei der Louhioja Hütte zu übernachten - doch da traf ich jedoch die ersten Paddler. Ne Gruppe von sechs freundlichen Finnen waren schon in der Hütte, und auch waren die Mücken hier so zahlreich das ich dann doch noch weiter bin. 
      Kurz darauf habe ich eine herrliche Sandbank angefahren und erklommen, aber das war eine wahre Mückenhölle da ein kleiner See neban an war. Also wieder weiter. 

      Am Ende habe ich auf einer Kiesinsel mein Camp aufgebaut. Das habe ich oft bei Japanischen Wanderern gesehen, und wollte es mal selbst ausprobieren. Und was soll ich sagen? Es war gemütlich und ich habe sehr komfortabel geschlafen (im Video oben sieht man recht ausführlich wie ich alles aufgebaut habe, fängt so ab Minute 21:30 an). Leider wurden es auch immer mehr Mücken, die mich gefunden haben, und so bin ich dann in den bivy und quilt geschlüpft und bin gut eingeschlafen (bin kurz nach Mitternacht von nem Motorboot kurz aufgeweckt worden - ein paar Angler waren noch zu später Stunde unterwegs). 
      Am nächsten Tag lagen dann noch knapp 9 km paddeln vor mir, und mit Toloskoski die zweite Stromschnelle die man sich ansehen sollte laut Flussbeschreibung. Habe ich gemacht, bin fast von den Mücken aufgesaugt worden, bin schnell wieder zurück und dann einfach runtergefahren. Den die Sache ist, den unteren Teil der Stromschnelle kann man eh nicht von oben sehen, und das war der wildere Teil. Da das Wasser relativ niedrig war bin ich am letzten Stein kurz aufgesessen, konnte mich aber im Nu befreien und bin dann fröhlich weitergepaddelt. 

      Und paddeln muss man nun. Nach Tolosjoki wird der Fluss ruhig und breit, Sommerhäuser und Felder säumen das Ufer. Ich bin dann bei Tolonen (kurz oberhalb der Lappispola Stromschnelle) raus, und bin recht einfach & schnell bis nach Ivalo per Anhalter mitgenommen worden. 
      Im Fazit kann ich den Ivalojoki fürs Packraften sehr empfehlen. Man kann die Strecke nach oben und unten hinaus beliebig verlängern, ich denke ich bin den für mich am schönsten und besten Abschnitt gefahren, mit den meisten Stromschnellen, tollen Möglichkeiten zum wild campen und auch interessanten historischen Plätzen mit Ritakoski und Ivalojoen Kultala. Wer schon einen WW Kurs gemacht hat und gerne im Norden mehr Erfahrung sammeln möchte, ist hier richtig. Aber am Besten mit mindestens einer weiteren Person paddeln gehen, und nicht so wie ich alleine  
      Kurz zur Ausrüstung: Ich hatte das Anfibio Rebel 2K mit den TubeBags, das war fantastisch da nix vorne aufm Packraft war - da war nur der DeckPack. Ich bin mit dem Anfibio Wave Paddel gepaddelt, da das auch perfekt als "Zeltstange" für mein MLD TrailStar funktioniert hat. Getragen habe ich alles im Lemmenjoki National Park in dem HMG SouthWest 3400 Rucksack - ich hatte nämlich Essen für 9 Tage dabei, da ich dachte das paddeln würde langsamer gehen. Realistisch kann man in zwei Tagen von Kuttura nach Tolonen paddeln, das sind knapp 50 km, ohne viel Anstrengung. Erheblich langsamer, mit Pausentagen und kleinen Wanderungen, geht natürlich auch! Und wer von Saariselkä aus reinwandert und bis Ivalo paddelt, ist locker ne Woche unterwegs.
      Zeitlich wurde mir vor Mittsommer und der Herbst empfohlen: Dann gibt es wenig oder gar keine Mücken, und das Wasser ist höher. Wer also jetzt im Herbst noch nach einer Tour sucht  ! 
    • Von Herr Froschler
      Hier noch ein paar Updates zu dem PVC Boot, das ich kürzlich vorgestellt habe.
      - Auslegung der umlaufenden Längsnaht: Aus Faulheit nehme ich gerne eine Handpumpe zum Aufpumpen. Das hat jetzt einmal zum Aufreissen der umlaufenden Längsnaht geführt. Kein Problem, hab ich wieder geklebt. Wahrscheinlich werde mittelfristig die Naht öffnen und Seamstrips einkleben um die Scherkräfte abzuleiten.
      - Wasserlage: Auf dem Bild am Poolrand sieht man sehr schön dass das Raft eine ungewöhnliche Form vgl mit einem Alpacka Klon hat. Da Heck und Bug recht voluminös ausgeführt sind wird die Sektion in der Mitte stark verformt, was zu den seitlichen Knicken führt. 
      Im Wasser liegt das Raft hauptsächlich auf Bug und Heck auf. Mit Passagier sinkt dann das Heck leicht ab, der Bug steigt aber nicht auf. Mein Eindruck ist dass das Raft besser Manövrierbar (weniger anspricht) ist als das Vergleichs Raft möglicherweise weil es auf Bug, mittlerem Teil und Heck aufliegt, anstelle von Heck und mittlerem Schlauch. 
      Um die potentiellen Selbstlenzeigenschaften zu ergründen hab ich dann hinten und vorne jeweils ein Loch in den Boden geschnitten.

       
      Das Resultat lässt sich anhand des Bildes mit dem Paddler vorhersagen: Wasser dringt hauptsächlich hinten ein und man sitzt mit dem Hintern in einer Pfütze. Liesse sich durch ein höheres Kissen etwas minimieren. Im Prinzip halt so wie es für die normalen Packrafts beschrieben wird. Für Einsätze ausserhalb von Wildwasser bringt mir das nichts, deshalb kleb ich die Löcher wieder zu.
      Im Urlaub war ich mit dem anderen Packraft am Meer. Beim Wave Surfen mit ein Meter hohen Wellen läuft das Boot relativ schnell voll. Da man da eh durchnässt ist, spielt der nasse Hintern dabei keine Rolle und die Löcher würden echten Mehrwert bringen. 
       
       
       
    • Von cergol
      Packraften wird nun auch im Spiegel vorgestellt.
    • Von Herr Froschler
      Bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede, hier noch schnell ein paar Fotos und Infos zu einem Rucksackboot das ich übers WE zusammengefroschelt habe. 
      Mein Ziel war:
      - einen neuen Klebstoff (Variotex GT-30) zu erproben
      - ein einfachres Design als einen Alpacka Klon zu erproben. Im Prinzip ist das hier ein dreiteiliges Badeboot Design aus Bodenplatte, Deckenplatte und Wanne. Während des Baus hab ich dann gesehen das barbarix vor Jahren was ähnliches im Forum schon vorgestellt hat.
      Diese Konstruktion lässt sich durch einziehen eines Zwischenbodens zu einem Selbstlenzer erweitern. Schaun wer mal ob ich soweit komme.
      Seit ich ein diypackraft.com Packraft zusammengebügelt habe habe ich mich entschieden in Zukunft nur noch zu kleben. Weil es vernünftiges TPU zur Zeit aber nur aus Kanada gibt froschle ich mit PVC Plane, ist zwar nicht UL, aber das Material ist leicht verfügbar, kostet fast nichts und mit 3-4 kg ist ein Packi aus 500g/qm bis 650 g/qm plane uneingeschränkt bikerafting tauglich. Gibt auch 260 g/qm Plane als Zeltboden bei ESVO, leichteres Material kenne ich nicht.
      PVC Plane kann mit folgenden Klebern geklebt werden:
      - Quellschweisskleber/Diffusionskleber, das ist nichts anderes als um die 20% PVC Pulver in polaren Lösemitteln (THF, Ester, Ketone). Löst das PVC auf beiden Seiten und verschweisst das Material sozusagen kalt. Wenn richtig ausgeführt reisst höchstens das PVC von Gewebe ab, von Hand schaff ich das allerdings nicht. Der Nachteil ist der unangenehme Geruch und das langsame Abdunsten. Der Kleber klebt anfangs nicht, die zu verklebenden Stellen müssen also für eine Zeit fixiert werded. Hab mir damit einen Alpacka Klon gebaut, werde ich aber nicht wiederholen.
      - Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Bostik PU 520 gemacht einem 2K PU Kontakt Kleber für Schlauchboote. Kann mit oder ohne Härter verwendet werden. Klebt PVC, PU oder TPU, ist hochflexibel. Kann auch zum Dichten verwendet werden, der Kleber ist allerdings relativ flüssig engestellt. Als Kontakt kleber ist für mich  auf einfache Anwendungen wie das Anbringen von D Ringen oder das Einkleben von Ventilen beschränkt. Wüsste nicht wie ich damit eine 5 m Nacht realisieren könnte.
      - Und hier mein Favorit: Variotex verkauft einen 2K PU Kontaktkleber (Universalklebstoff GT-30), der thermoaktivierbar ist. Die beiden Seiten sind nach ablüften klebefrei. Nach kurzem Anwärmen mit Föhn oder Bügeleisen zieht der Kleber an, Das erlaubt ein sauberes, schnelles und sehr präzises Arbeiten. Der Kleber kann zwar auch ohne Härter verwendet werden, aber aufgrund der Kräfte die im Schlauchboot walten habe ich den nur mit Härter benutzt. Wer die Sicherheitsbestimmungen des Härters nicht beachtet ist selber schuld. 
      Wie bin ich vorgegangen? 
      Als erstes mit Hilfe der PAD Technologie (Paper Aided Design) in nächtelanger Arbeit einen 1:10 Prototypen erstellt.

      Sah gut aus, hab ich dann aus PVC Plane 1:1 ausgeschnitten und zusammengeklebt. Die Masse hab ich so gewählt dass ich alles auf dem Reststück Plane gepasst hat.
      Die Verbindung der Bodenwanne zu den beiden Platten habe ich mit zahlreichen grosszügig ausgelegten "Seamstrips" (innen und aussen) realisiert. Die Aussennaht wollte ich aus Bequemlichkeit mit einer langen flachen Klebenaht realisieren. Da ich mir nicht sicher war ob das geht habe ich mir halber Wege einen Prüfkörber zusammengefroschelt und hart aufgpepumpt. Prüfung bestanden!

      Als Ventile verwende ich auschliesslich die Oberteile von Pet Flaschen, eins zum Aufblasen, eins zum Luft ablassen. Boston Ventile sind
      meiner Meinung unnötiges Gewicht
      Ergebnisse:
      - Der Variotex Kleber ist der Hammer. Funktioniert wie beschrieben. Die Klebenähte sind wie verschweißt. 
      Mein Fernziel ist ein Rucksackboot das konstruktiv Lecks minimiert. Deshalb habe ich die Seamstrips nicht von innen gedichtet um zu sehen ob der Kleber das reißt. Hat leider nicht ganz hin gehauen, die Randnaht scheint dicht zu sein, aber die Wanne produziert einen schönen Ring von kleinen Lecks, sowohl unten als oben. Das Boot ist durchaus verwendbar, so wie es ist, man muss halt regelmässig etwas Nachblasen. Mal sehen ob ich einen Weg finde die Lecks von außen zu dichten.
      - Das Design ist für ein relativ steifes Material (500g/qm PPC plane) wie ich es hier verarbeitet habe nicht optimal geeignet da sich prägnante Falten ausbilden, besonders bei niederem Druck. Ob das irgendwelche Konsequenzen auf Leckageneigung oder Lebensdauer hat weiß ich nicht
      - Durch voluminös ausgeführtes Heck und Bug braucht es etwas Zeit zum Aufblasen. Man hat dafür aber auch Auftrieb ohne Ende und genug Platz sein Fahrrad etc drauf zupacken.
      - Fahreigenschaften: Fragt mich nach dem Sommer.
      - Gewicht: 3,1 kg, Aufgeblasen: Länge  ca 230 cm, Breite ca 85 cm, Wanne 120x40cm. Flach: 268 x 114, Höhe des Wannensegmentes 22 cm, die zentralen Rohre habe somit einen Umfang von 33+22+33=88 cm, kann man sich leicht merken
      - Material: 20 Euro PVC Plane vom eBay. Kleber 500g GT-30, und etwas Härter
      Hier noch ein Paar Bilder, weil es regnet aus dem Treppenhaus. 
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