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waldhummel reagierte auf Beitrag im Thema:
Rennen auf dem Steig
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Northbound hat sich registriert
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Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
BohnenBub antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
Interessehalber: Wozu ist das gut zu wissen? Wenn ich an der Steckdose laden, ist mir zumindest die Effizienz der Energieaufnahme durch die PB reichlich egal? -
Die Garmin Epix Pro (Gen 2 heißt sie glaube ich) hat meine Telefon-Nutzung sicher um 90% reduziert. Hat allen Klimmbimm mit verschiedensten Satelliten-Netzen etc. Stört mich am Handgelenk gar nicht.
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wandering_lukas hat sich registriert
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Maalinluk reagierte auf Beitrag im Thema:
Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?
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Maalinluk reagierte auf Beitrag im Thema:
Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?
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Epiphanie reagierte auf Beitrag im Thema:
Rennen auf dem Steig
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… naja, bin eher geschlichen, denn gerannt… auf dem Rennsteig. Gedacht ist die Tour als Warmlaufen für den ‚Fränkischen Gebirgsweg’... Es sollte anders kommen… Es ist Sommer und somit ganz gut eingeheizt. Aber der Höhenweg des Thüringer Waldes ist ja baumbestanden, wenn auch kein Wald sondern Forst… Dachte ich…. Es sollte anders kommen… Die Bahn ist unberechenbar, aber sie fährt, selten jedoch pünklich. Also vorgezogener Start mit dem Bus, später 300 m Blindsprint immer den anderen Reisenden nach und schon bin ich im Zug des dritten Umstieges… So gegen sechs am hereinbrechenden Abend starte ich an diesen Tage dann erfreulicher Weise doch noch in Hörschel. Schnell noch einen Wackerstein aus der Werra gefischt, der am Ende der Latscherei in die Selbitz geschmissen werden soll. Sofern man die passende Tauchausrüstung nicht eingepackt hat, ist ein Stein der Wahl bequem aus einem bereitgestellten mit Wasser gefüllten Steinbecken zu wählen und zu entnehmen. Ich hatte keinen Schnorchel und keine Taucherbrille eingepackt… Also was für ein Service ! 3061 Ein Getröpfel von oben. Kurz unter dem Riesenbaum von Linde (?) abgewartet und schon schleiche ich von dannen. Vorbei an der architektonisch interessanten Kirche. Mich ruft aber der Weg… Und siehe da, eben waren es noch 169,3 km und ein paar Zentimeter bis zum Ziel in Blankenstein an der Selbitz. Kaum hab ich ein paar Meter zurückgelegt, sind es nur noch 171 km… Im Walde, dem Thüringer, zählen die Meter halt anders. Oder gibt es eine Abkürzung ? So ziehe ich grübelnd von dannen, den Berg hinauf… Laubmischbaumbestand… Kühlende Briese... Eine Hütte, nicht mehr ganz neu, aber immer noch vollen Schutz bietend. Und mit abgetrennten Liegepodest ! Im vorderen Teil Tisch und Bänke… Schon wieder so ein Service. Das kann ja toll werden… Die nächste, schon instandreparierte Hütte ist meine. Bahnfahren macht eben hungrig. Außerdem pfeift ein munterer Wind um den vor der Hütte stehenden Stein, hier auf den Höhen des Eichelberg (311 m). Da braucht’s Schutz... Das Porridge schmeckt, der Kaffee auch (großer Fehler, der Kaffee !), der Prozessionsspinner spinnt in der hiesigen Eiche, die Wartburg grüßt aus der Ferne. Nicht das letzte Mal… Durch die blühenden Wiesen rechts und links gehe ich etwas abwärts, um die Ecke, wieder berauf, vorbei am ‚Flüchtenden Hirsch‘ (Hirschberg, schon 380 m !)… Langsam wird es Zeit einen Lagerplatz zu finden. Da hilft auch ein weiterer Wartburgblick nicht, abgesperrt. Der Spinner spinnt auch hier. Vom Weg und der Absperrung ist das informierende Warnschild nur mit Stielaugen oder technichem Hilfsmitteln erkennbar… Im Thüringer Wald hat mensch offensichtlich bessere Augen oder mensch guckt anders... Hinter Clausberg passiere ich den Vachaer Stein. Nirgends zu sehen, offensichtlich abgetaucht, der Stein. Egal, ich muß weiter. Es geht der Dämmerung entgegen. Immerhin finde ich noch große Pfützen zum Auffüllen des Bidet und etwas Katzenwäsche erlaube ich mir auch. Die Fingerspitzen sind nun sauber(er)… Der steile kurze Anstieg zur ‚Wilden Sau’ ist wieder mittels rot-weißem Band abgesperrt. Kein Hinweis. Ich ahne den Spinner in den Eichen… Der Stein oben soll aus dem Jahre 1483 stammen und der älteste noch erhaltene am Rennsteig sein. Die Sage berichtet von einer wilden Sau, einem Jagdunfall oder einen Mord, der hier erfolgt sein soll… Hoffentlich war’s kein wild zeltender Wanderer… Ich werde heute Nacht hier bleiben (müssen). Ein Zelt steht vor Ort schon. Nach Besichtigung von Stein, Schutzhütte, Infotafeln etc. frage ich den Bewohner des Stoffgebildes, ob es stören würde, wenn ich nebenan mein Lager aufschlage. Der Wanderkollege verneint und verabschiedet mich mit einem ‚Gute Nacht’… Am Morgen erfahre ich, sein Ziel ist Masserberg… Ich schlage mein Lager auf und habe einen Blick auf die nun angestrahlte und somit leuchtende Wartburg. Ob da gerade wieder jemand ein Tintenfass wirft ? Ich schlafe jedenfalls noch recht aufgekratzt von den Erlebnissen des Tages (und dem späten Kaffee !?) ein, wache, auf, schlafe ein… und schon brüllen die Vögel versteckt in den Zweigen der Laubäume ringsum los. Zeit das Lager abzubrechen und die Latscherei erneut aufzunehmen… Auf zur ‚Hohen Sonne‘! Das Wasser ist knapp, eine Quelle hab ich bisher nicht entdeckt. Also erbitte ich im dortigem Imbiss Wasser. Eine Dame bereitet gerade Brote zu und gab mir freundlicher Weise ohne Zögern das erbetende Wasser… Danke !… Doch Überraschung: Es dauer nicht lange, nur ein paar Hundert Meter, und ich bin am (ehemaligen) Kneipp’schen Wasserbecken. Ehemalig, weil zugeschüttet. Die Quelle der ‚Schäfersbrunnen‘ (?) mit vorzüglichen Wasser daneben zum Glück nicht. Ein idealer Früchstücksplatz mit Sitzgelegenheit und Tisch, wenn auch nicht mehr ganz neu… Alles ist vergänglich. So spielt halt das Leben…. Die Rennsteiggrotte wenig später lass ich links liegen. Höhenmeter verlieren, ist jetzt gerade nicht nach meinem Geschmack. Grotten befinden sich ja meist doch nicht so ganz auf der Höhe… Außerdem keine Entfernungsangabe am Hinweisschild. Da werd ich doch glatt mißtrauisch… Weiter geht’s… durch zunehmend Bestände mit Nadelbäumen… und viel Sonne... Am ‚Ruhlaer Häuschen‘, genau gesagt der der dortigen Schutzhütte, zieht am Himmel ein Streifen dunkler Wolken heran. Gerade als ich nach Studium der Infotafeln zum Ort und dessen Geschehen weiterziehen will, beginnt es zu tröpfeln. Na gut, wenn es sein soll, mache ich eben ein kurzes Nickerchen in der Hütte. Wird nicht lange dauern… Jetzt kommen noch ein Paar Rennsteig-Wanderer in die Hütte. Sie waren falsch abgebogen, nachdem sie von Ruhla, ihrem Übernachtungsort, wieder aufgestiegen sind. Ihr letzter Tag, wie sie sagen. Sind in Blankenstein gestartet… Ich bestärke sie in der Absicht, ihre Regenbekleidung anzuziehen, weil es dann garaniert schnell aufhört zu regnen. Und so war es… Die besagte Hütte hat übrigens einen eingezogen Holzboden. Eine absolute beachtendswerte Rarität bei den Schutzhütten auf dem Rennsteig… bei sonst immer Schotter… Auch ich ziehe nun weiter… aber entgegengestzt nach Blankenstein… Ein übergroßer Schlüssel, an einen Baum genagelt. Eigenartig… Ah, hier steht’s. Als Erinnerung, dass in besagten Baum eine Zeit lang der Schlüssel für einen nicht zerstörten Teil des ‚Ruhlaer Häuschen’ versteckt wurde... Der ‚Glöckner‘ ist ein kleines Granitfelsmassiv mit Blockfeld und Gedenktafel. Hier blüht einiges und es gibt Aussicht… Wenig später komme ich an ‚Fredis Quell‘ vorbei. Mittag, teilsonniger Platz, Wasseranschluß. Topf untergestellt, ein wenig Warten. Voll… Perfekt. Quilt und Wäsche lüften… und futtern. Was ? Na klar ! Kartoffelmus mit Würstchen. Nachtisch Schokolade. Bloß keine Unregelmäßigkeiten… Die ‚Schillerbuche‘ sichte ich nicht. Der Weg folgt nun ein Stück parallel der Straße. Eigenartigerweise ist das hier, wie an anderen Stellen des Rennsteiges, kaum zu bemerken. Ein schmaler gewundener Pfad durch Baum und Busch zur Straße abgeschirmt. Läßt Langeweile nicht aufkommen. Doch Achtgeben ! Ich bin auf dem Pfad nicht allein. Da krabbeln Käfer und Ameisen, huschen Eidechsen in die Deckung. Blaubeeren locken zum Naschen. Wie schön ! Bald quere ich die Straße und lasse die Hirschbalzwiese links liegen. Ist sowieso keiner da, von den beweihten Vierbeinern… Ah, der erste ‚Dreiherrenstein‘, hier am ‚Großen Weisenstein‘, Grenzstein zu drei ehemaligen Fürstentümern. So einen Stein gibt’s wohl noch öfters am Rennsteig… Jetzt wird’s ernst. Rüsten zum Aufstieg auf den Inselsberg (ca. 917m). Recht steile lange Anstiege, erstmal hinauf zum Beerberg. Anzweig zur ‚Beerberggrotte’. Naja, Felsüberhang halt. Weiter hinauf mit Schnauf. Ver-Schnauf dann am ‚Venetianerstein‘. Na los ist hier nix, auf dem Gipfel. Ein großer Teil des Gipfelplateau ist abgesperrt für Funkturm und ein Gebäude unbekannter Nutzungsart. Dann noch der futuristische Aussichtsturm. Im letzterem eine Ausstellung… Ich bin geschafft. Hier oben pfeift eine steife Briese. Da hilft die Sonne kaum. Am Imbiss könnte ich eine Thüringer Rostbratwurst essen. Sonst alles verschlossen und eher verlassen. Ein paar Leutchen sitzen auf Bänken. Bissel Aussicht gibt`s dennoch… Die Stufen des Abstieges haben auch schon bessere Zeiten gesehen. Alles in allem ist der Inselsberg für mich eine Enttäuschung… Der Weiterweg zur Grenzwiese ist wegen Treppenbauarbeiten gesperrt. Auch erfahrene Wanderer werden gebeten, die ausgewiesene Umleitung zu nutzen. Na da will ich als Anfänger mal nicht so sein. Die Umleitung ist ein asphaltierter steil abwärts führender Fußweg mit Buckeln, Vertiefungen und Löchern zum Füssebrechen… Mit Vorsicht komme ich unten dennoch gut unten an… Über ‚Trockenberg’, ‚Großem und kleinem Jagdberg‘ gelange ich zum Heuberghaus mit (geschlossener) Gastronomie. Ich muß mich nochmals setzen und ruhen. Dann gehe ich den Weg durch Fichtenbestand Richtung ‚Spießberghaus‘. Am Wege eine Aussichtsplattform. Die jungen Fichten waren doch schneller. Eine Richtung geht noch… Weiter: Trotz heute heute schon 1053 Höhenmetern und über 30 km in den Beinen bin ich (natürlich) noch topfit… Naja, eben Zeit für nächtliche Erholung. In Fichtenbestand bietet den nötigen Schutz… Morgens das Lager abrechen. Es beginnt zu nieseln. Also das Cape als Poncho nutzen. Unter der Kapuze muß ich wohl das ‚Possenröder Kreuz‘ übersehen haben… Am ‚Splitterblick’ stellt wer die Dusche ab. Wieder bessere Sicht. In den Steinbruch. Den Abstieg zum ‚Splitterfall‘ verkneife ich mir. Bald ein weiterer Grenzstein mit dem Namen ‚Springender Löwe‘ (die Karte sagt ‚Dreiherrenstein‘ ?).Ein Dublikat. Das Original von 1690 wurde geklaut. Daneben eine kleine Quelle. Bald darauf an der Eberwiese (FND) scheint bereits die Sonne. Ich treffe auf die ‚Schmalkalder Hütte‘ mit überdachten Veranda, sowie Wasseranschluß (Quellwiese, Bach). Bestens ! Frühstück ! Waschen ! Trinkwasser nachfüllen ! Das Müsli und der Kaffe sind perfekt. Da stört der erneut einsetzende Nieselregen nicht. Ich sitze gut versorgt im Trockenen… Als ich weiterlatsche, kommt nix Nasses mehr vom Himmel. Bergan gelange ich zur ‚Alten Ausspanne‘, weiter zur ‚Neuen Ausspanne‘. Hier wurden früher die zusätzlichen Pferde der Fuhrwerke ausgespannt, welche vorher im Tal wegen der steilen Anstiege zusätzlich angespannt wurden… Es geht den Sperrhügel hinauf (der Name ist Programm) und so in gemächlichem Schleichen weiter und weiter. Über den ‚Wachsenrasen‘ in Richtung Oberhof mit seinen Wintersportanlagen. Wintersportler haben hier Vorfahrt. Mir begegnet keiner… im Sommer… Am Wachsenrasen soll eine Rarität von aus Stein gebauter Schutzhütte stehen. Hab ich wohl übersehen... Am ‚Stein 16‘ (wieder ein Grenzstein vom unzähligen) biege ich in den Ort ab (ca. 1,5 km). Ein Einkauf ist fällig (tegut, gut zu finden). Ich haue ordentlich rein. Dann muß ich weniger schleppen und werde auch mal satt…Zurück zum ‚Stein 16‘... Als ich am ‚Rennsteiggarten‘ vorbeischleiche, ist der bereits geschlossen. In der Nähe, vor Überqueren der Straße per Fußgängerbrücke steht ein Forstarbeiterdenkmal. In den Nachkriegsjahren gab es schon mal eine Borkenkäferinvasion. Zur Beseitigung der Folgen haben hier Angehörige der Sowjetarmee und Bürger der umliegenden Orte zugepackt… Das vorher oft und lange vorher angezeigte ‚Rondell’ ist für mich nicht erwähnenswert... Zwischen Fichtenbeständen geht es weiter. Doch mehr und mehr sehe ich heideartige Flächen und die sorgen für angenehme Abwechslung. Auf diesen Flächen war der Borkenkäfer zu Tisch. Gräser dominieren. Das Weidenröschen setzt violette Blütenakzente, die roten Beeren des Hirschholunder leuchten, die Eberesche trägt schwer an ihren Früchten. Überall summt und hüpft es. Die Waldeidechse jagt dem Futter nach… An der Suhler Ausspanne werde ich Pause machen, nehme ich mir vor. Wieder kommt es anders. Hier werkelt ein Forstunternehmen und sägt Totholzbäume ab, um sie an Ort und Stelle zu Hackschnitzel zu verarbeiten. Bissel laut, so zwischen all den Großgeräten. Also den Berg noch hoch. Es soll ein Picknickplatz sogar mit Aussicht (‚Plänckners Aussicht‘) in der Nähe geben. Es kommt anders… Eine Wandergruppe ist vor Ort und trollt sich nicht. Nun gut, gehe ich erst mal auf die Aussichtsplattform. Danach noch immer keine Bewegung in der nicht mal grüßenden Wandertruppe. Weiter… Am ‚Adler‘ finde ich den gesuchten ruhigen Platz… Der schmale Pfad folgt nun einer Straße. Sichtkontakt besteht aber nicht. Ist also angenehm… und Zeit eines Lagerplatz zu finden. Ein Jungfichtenbestand macht`s möglich… Frühstück gibt’s am ‚Mordfleck‘ vor einer der vielen Schutzhütten des Rennsteiges. Schön, dass vor den Hütten i.d.R. Sitzbänke und Tische aufgestellt sind, sowie Infotafeln über die Besonderheiten der Flurnamen informieren. In diesem Falle soll in der Nähe, wie der Name vermuten lässt, ein Mord passiert sein. Der Name könnte aber auch vom Wort Moor abstammen... An der ‚Alten Tränke‘ fülle ich meinen Wasservorrat auf. Straßennah latsche ich zum Bahnhof, dem Bahnhof ‚Rennsteig‘. Regelzugverkehr nur an Wochenenden und Feiertagen. Ist beides heute nicht. Zum Schummeln eignet sich der Zug aber ohnehin nicht, da er nicht in meine Richtung fahren würde. Ich will ja nicht vom Rennsteig absteigen… Wer will, kann sich das ‚Bunkermuseum‘ ansehen. Ich wähle, vom Rennsteig etwas abweichend, den Weg über den ‚Alten Bahndamm‘. Ein Fahrplan existiert, fahren tut aber wohl nix. Nach einer angemessenen Wartezeit, habe mein Gepäck bereits im Waggon verladen, ziehe per pedes weiter. Eine Lok kommt nicht... ‚Allzunah‘ ist nah. Durch den Ort hindurch laufe ich am ‚Großen Hundskopf’ vorbei wieder mal zu einem Dreiherrenstein. Dieses Mal dem ‚Großen Dreiherrenstein‘. Groß ist relativ. In der Nähe befindet sich auch der ‚Historische Mittelpunkt des Rennsteiges‘… Ich treffe auf ein Wanderpärchen mit recht minimalem Gepäck (Tagesausflügler ? Gepäcktransport ?). Es gibt doch tatsächlich noch andere Wanderer auf dem Rennsteig. Große Überraschung... Ich nähere mich Neustadt am Rennsteig. Hier finde ich direkt am Weg eine Einkaufsmöglichkeit (nahkauf). Alles für mich als Wanderer gut sortiert. Da schlemme ich doch mal: Joghurt, Bananen, Apfelsaftnektar, Kuchen… Nächste größere Ansiedlung ist dann Masserberg. Es geht wieder straßennah hoch und runter über oft baumlose (Heide-) Flächen, vorbei an allerlei historischen Steinen und der Teufelsbuche. Der Teufel soll hier mit Schmugglern im Bunde gewesen sein und die Zöllner ausgetrickst haben… Pause an der blütenreichen Kleinteichwiese. Die Sonne bretzelt recht unangenehm. Gut da, der kühlende Wind… Die ‚Triniusbaude’ am gleichnahmigen Stein hat bereits geschlossen. Getränke und Snacks gibt es dennoch. Ein Automat macht‘s möglich. An einem Baumstumpf hängt lose eine wassergeschützte Steckdose mit ausdrücklichem Hinweis, sich zu bedienen. Die einzige unlimitierte und kostenftreie Lademöglichkeit am Rennsteig ! Nutzen !!! (Ich hab’s nicht ausprobiert)… Am folgenden steilen Anstieg treffe ich auf einen Jungen mit einem Mann (Vater ?) mit kleinem Rucksack. Der südländisch aussehende Junge spricht akzentfrei deutsch und fragt nach einer Quelle in der Richtung, aus der ich komme. Ich muß verneinen, aber sie werden ja auf den Getränkeautomat treffen... Ich lasse Masserberg links liegen und schnaufe gen Rennsteigwarte bergauf. Erklimmen tue ich den doch sehr hohen Turm nicht. Scheinbar endlose Treppen sind von unten sichtbar. Auf dem weiteren Weg hoppeln mir immer wieder Hasen entgegen. Die scheinbar kurzsichtigen Tiere drehen jedes Mal kurz vor mir um, laufen zurück. Bei der Anzahl der Tiere muß die Familie recht groß sein… Etwas später begutachte ich an der ‚Heidehütte’ den erneuten ‚Dreiherrenstein‘. Hier zweigt ein Weg zur Werraquelle ab. Eine Familie nebst Hund spielt hier aḿ zeitlich fortgeschrittenen Abend kurz vor Sonnenuntergang noch Karten. Die Werraquelle will ich besuchen, auch der Wasserversorgung und der Körperpflege wegen, Heute abend gehe ich aber noch bis zur ‚Eisfelder Ausspanne’. Esse was und finde einen Lagerplatz… Der nächste Morgen ist angenehm kühl. Erst ab zehn wird’s üblicherweise warm. Die Werraquelle ist nicht weit. Sitzbänke, Tische, Quellteich, luftiger Holzsteig mit Blick auf den Teich. Die Gaststätte hat so früh am Morgen natürlich noch geschlossen. Wasservorrat auffüllen, Körperpflege, Frühstück. Ohne Kaffe läuft’s bei mir nun mal nicht rund. Da würd ich beim Laufen einschlafen… und umfallen… oder abstürzen... Friedrichshöhe durchlaufe ich. Möglich hier einem Moorpfad zu folgen und das Informationszentrum ‚Naturpark Thüringer Wald‘ zu besuchen. Interessant die Infohütte in Form eines Köhlermeilers. Wenig später erreiche ich den ‚Dreistromstein’. An diesem Punkt laufen niederfallende Regentropfen unterirdisch in verschiedene Richtungen und werden zu unterschiedlichen Strömen, Flüssen… Limbach berühre ich nur kurz bei Überquerung der Straße. Immerhin soll es hier ganzjährig eine ‚Glasbläserei Weihnacht‘ geben, also auch im Sommer. Auf dem Sandberg an der Hütte ist Mittagspause. Ringsum wieder blühende Heide. Summe Flugobjekte auf Nahrungssuche. Ins Tal geht der Blick auf die Trinkwassertalsperre Scheibe-Alsbach. An der ‚Steinheider Hütte‘ lockt ein Schild Richtung Schwarzaquelle. Nur 500 m… Ich brauche Wasser… 500 m mag ja stimmen, aber die 100 Höhenmeter steil bergab und wieder rauf werden verschwiegen. Naja, Quellen liegen wohl selten auf einem Gipfel… Uff, ich schaffe es dennoch… Der Weg durch Neuhaus am Rennweg schlaucht. Eine lange Straßenpassage in der größten Stadt am Rennsteig. Immerhin gibt’s als Belohnung eine Einkaufsmöglichkeit für Proviant. Also den Bauch vollschlagen. Muß ich es nicht tragen und bin fühke mich satt… Hinter Ernsthal bemerke ich bei einer Pause sich auftrennende Nähte an Hüft- und Schultergurt. Ohje, besser gleich nähen. Gedacht, getan. Ausräumen des Rucksack lasse ich, denn dann fehlt die rechte Form. Am Abend im Lager kann ich dann den Proviantsack nicht aus dem Rucksack entnehmen. Da hält doch einer fest !?... Ein Stich ging wohl zu tief… Auf den Schreck geh ich erst mal schlafen… An der Laubeshütte mache ich Frühstück. Heidelandschaft. Blühen ringsum. Reife, süße Himbeeren als Zugabe zum Porridge. Und immer wieder kommen hier Leute vorbei. Am Sonnabend um ca. 6.30 Uhr ! Mehrmals echte Mountainbiker (keine Mofas), zu Fuß mit Hund. Donnerwetter, die stehen aber früh auf, die(se) Thüringer… Nach ein paar Schritten stehe ich am ‚Frankenwaldblick‘. Beeindruckend… genauso kahl wie der Thüringer Wald, den ich längst in Thüringer Heide umbenannt habe. In diesen ‚Heidegebieten‘ kommt durch das Fehlen großer Bäume und die ausgedehnten Grasfluren Hochgebirgsgefühl auf. Das bringt mir angenehme Abwechslung gegenüber den jetzt zusammengebrochenen Monokulturen von Fichten... Viel kahle Flächen im Blick und da will ich über 400 km langwandern, auf dem ‚Fränkischen Gebirgsweg’, in praller Sonne… ? Ich glaub, ich hab sie nicht alle… Ich werde nachdenklich. Noch ist Zeit für eine Programmänderung. Bin jetzt so etwa an Kilometer 125 von ca. 169 . Am Triniusblick sind sich Kennzeichnung im Gelände, Karte und GPS nicht einig. Ich entscheide mich für die Kennzeichnung im Gelände… und verpasse so die Steinbruch für Griffelschiefer, die Finnhütten-Ferienhäuser, ‚die Clemens-Major-Schutzhütte’ und steige dennoch wieder auf dem Rennsteig von Karte und GPS nach Spechtsbrunn ab. Ein riesiges Gewerbegebiet ist sichtbar und ein Friedhof. Wasser ! Dort entschuldige ich mich, dass ich Wasser mopse. Die Dame sagt nur, ‚kein Problem, ist ja nicht meins‘. Ich bitte sie, mir doch die Rechnung zuzuschicken… Spaß muß sein ! Weiter gehe ich durch die ‚Kalte Küche‘, am Rennsteigmahnmal und Schildwiese vorbei. Bevor ich die Strasse erreiche, weißt ein Schild auf einen nun folgenden Alternativvariante des Verlaufs des Rennsteiges hin. Originalverlauf hin und her. Kilometerweit auf Asphalt, an einer stark befahrenen Straße macht mir keinen Spaß. Ich entscheide mich für die Alternative… Anfangs ein schmaler Pfad. An einer Quelle steht eine Sitzgarnitur und lädt zum Verweilen ein. Teils ist es sonnig, teils ist es schattig an diesem Platz. Besser geht’s nicht ! Eigentlich noch etwas früh für den Mittagsschmaus, aber was soll’s. Bin ja flexibel und wasche mich erst mal. Die Ausrüstung wird ausgepackt und darf trocknen und lüften. Ich gieße mal eben noch die herumstehenden Blumentöpfe. Und erfreue mich an der Beflaggung und dem geschmückten Maibaum. Der ist zugegebener Weise schon etwas trocken geworden… Ich wähle das Mahl a’la cart. Es schmeckt. Muß es auch. Nur eine Position auf der Karte… Schokolade als Nachtisch und da höre ich jemanden trällern. Eine junge Frau in kurzer Hose und auffälligen Kniestrümpfen oder Gamaschen schwebt vorbei, als könne sie den Rennsteig an einem Tag abfliegen… Konnte oder hat sie aber nicht. Sie schwebte am letzten Tag meiner Rennsteigwanderung erneut locker und flockig an mir vorbei. Wieder bei meiner mittaglichen Rast mit gleicher Wahlmöglichkeit des Gerichtes, aber dieses Mal waren ihre Kniestrümpfe/ Gamaschen leuchtend himmelblau… Egal, der alternative Weg zog sich etwas und führte auch über längere Schotterwege bei praller Sonne, naja eben Thüringer Heide… Doch da… ein kapitaler Hirsch mitten auf dem Weg. Ich staune, er staunt… und läuft gemächlich ins dichte Gebüsch am Weg... In Steinbach am Wald steht im Kreisverkehr der lange als Ziel angezeigte ‚Wasserscheidenobelisk’. Etwas Glas, etwas Stahl… was das darstellen soll, erchließt sich mir nicht. Zu vergessen… Aber wieder Einkaufsmöglichkeit. Also Futtern, was rein geht… Am nun folgendem Abschnitt stehen jede Menge denkmalgeschützer Grenzsteine. Auch einen ‚Kurfürstenstein‘ kann man besuchen. An der Hütte ‚Jagdhaus‘ werfe ich etwas in die aufgestellte Mülltonne… und siehe da, in der unmittelbaren Nähe steht ein (rot-)braunes Zelt. Alles ruhig. Werde ich mal nicht stören… Etwas weiter, finde ich in einem Jungbaumbestand einen Lagerplatz. Es ist noch recht früh am Abend. Aber ich habe Zeit. Schon morgen werde ich wahrscheinlich in Blankenstein ankommen. Zu einer Zeit, wo eine Rückfahrt per Bahn an einem Tag nicht mehr möglich sein wird. Ebensowenig ein Weiterwandern ohne Proviant. Morgen ist Sonntag… Ich habe mich entschieden: Bei der Hitze und vor allem Sonneneinstrahlung ohne schützende Bäume werde ich die Tour ‚Fränkischer Gebirgsweg‘ nicht antreten. Wäre allenfalls noch der ‚Kammweg Erzgebirge-Vogtland‘. Doch da war ich schon. Reizt auch nicht recht… Zuhause höre dann im Radio von umfangreichen Wegesperrungen am landschaftlich schönsten Teil des Kammweges… und von einigen Unwettern mit Gewitter, Starkregen, Hagel… Wer hat mir das nur schon vorher zugeflüstert ?... Ich suche einen schönen Frühstücksplatz. Die ‚Hohe Tanne‘ mit Schutzhütte sollte den Wunsch erfüllen. Doch hier steht genau an der sonnigen Sitzgruppe ein Traktor. Im umliegenden Himbeergestrüpp entdecke ich einen Kopf und immer wieder Arme und Hände, die offensichtlich Himbeeren einsammeln. Bei so vielen Himbeeren braucht’s zum Transport natürlich einen Traktor… Frühstück neben einem Traktor ist nichts für mich. Ich ziehe weiter… Die Sonne brezelt schon wieder. Ein schattiger Platz wäre günstig. Neben dem kleinen Ort Grumbach, in der Nähe des örtlichen Friedhofes steht die gewünschte Sitzgruppe. Interessante Blicke in die Gegend inklusive. Auch zum Altvaterturm. Der Rennsteig tangiert den nicht direkt. So sehe ich ihn aber mal aus der Ferne… Wasser ist an Friedhöfen i.d.R. reichlich vorhanden. Ich brauche keines... Zum Abschluß des Frühstückes nähern sich drei wandernde Wesen, eines zweibeinig, zwei vierbeinig. Ich frage kurz, ob sie das (rot-)braune Zelt seien. Die Dame bejaht. Ich sage, ich sei die Mülltonne (mit dem quietschenden Deckel). Ein paar Worte und sie ziehen weiter. Ich packe meine Siebensachen und folge… Bei Rodacherbrunn gibt es, vom Weg etwas abweichend, die Rodachquelle. Meine Wasservorräte sind noch ausreichend… Schon wieder Mittagszeit. Die Schutzhütte ‚Am Kulmberg‘ sollte für eine Rast geeignet sein… Dort treffe ich auf das wandernde Trio und werde von den Vierbeiner gebührend angekündigt. Ein energisches Wort der Chefin und es herrscht Ruhe… Es gibt Bänke aber keinen Tisch. Zum Kochen erschwerend. Nach einem längeren interessanten Gespräch, in dem ich mich u.a. wundere, was so alles in ein so winziges Zelt passt, latsche ich weiter. Am ehemaligen unsichtbar bleibenden Diabas-Steinbruch und der ebenso tischlosen Hütte ‚Am Pferdeweg‘ vorbei, finde ich eine Sitzgruppe mit Tisch… Während des Essens kommt die Dreiergruppe erneut vorbei. Auch die Kniestrumpf/ Gamaschendame schwebt vorbei… Am Weg hinter Schlegel gibt es Kirschen vom Baum zu naschen. Durch die in den Arten wechselnden Bäume ist der Weg beschattet. Echte Erholung… Es ist wohl am Picknickplatz ‚Windrose‘, da treffe ich erneut auf die Dame mit dem zwei lieben Hunden. Wieder ein wenig Erfahrungsaustausch zur Tour auf dem Rennsteig… Die letzten Kilometer bis nach Blankenstein hinein laufen wir nun zu viert… Am Rennsteigbrunnen, im Prinzip bereits im Ort, eine letzte Verschnaufpause mit Wasserauffüllen… Für die Ankunft erwarten wir mindestens eine aufspielende Blaskapelle und eine Rede des Oberbürgermeisters zu Ehren unserer siegreichen Tour über die gesamte Länge des Rennsteiges bei praller Sonne, quälendem Durst, stechenden Flugobjekten, über knirschendem Schotter, immer verkehrt herum stehenden Bergen. Da sind wir uns einig... Es sollte anders kommen. Keiner beachtet uns... Das Wanderdrehkreuz wird aufgesucht, die Wackersteine aus der Werra in die Selbitz versenkt. Selbstverständlich wird der Moment gebührend fotografisch dokumentiert… Sonst: Wir fläzen uns an eine der Rennsteig-Sitzgruppen. Quatschen, durchaus auch tiefgründig, in den Abend hinein, essen etwas, und beschließen die Nacht hier auf dem grünen Rasen mitten im Ort zu verbringen… Zu viert ist man stark und traut sich was… Die Runst ist vorbei, ein letztes Frühstück, zusammenpacken, auf zum Bahnhof… Fazit: Die Tour war interessanter, abwechslungsreicher und durch die Sonne in den vielen baumlosen Abschnitten auch anstrengender, als erwartet. Bin den Weg gern gegangen. In 6...7 Tagen gut zu erlaufen. Empfehlenswert allemal... Hinweise: Mit etwas Achtsamkeit (und Karte) ist die Versorgung mit Trinkwasser aus örtlichen Quellen kein Problem. Lebensmittel nachzukaufen ist mindestens in Oberhof, Masserberg, Neustadt am Rennsteig, Neuhaus am Rennweg möglich… Ich verwendete die Karte ‚Rennsteig‘ 1. 35.000, Zick-Zack-Faltung vom Dr. Barthel Verlag. Dank an die drei Begleiter der letzten Kilometer. Angenehme Begleitung, bereichernde Gespräche, moralische Unterstützung für das nicht ganz legale Biwakieren in Blankenstein u.a.m… Danke ! Auf zur nächsten Tour ! Ruft Ein.Plattfüssler
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Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
Roland von Bremen antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
Mache auch mal eine Messung mit der NB 10000 Gen 4, voll entladen abgegebene Energie in mWh, voll laden aufgenommene Energie in mWh, geometrisches Mittel sollte Nennkapazität sein, Quotient von raus/rein ist Round Trip Efficiency. Bei meiner Gen 3: 37,4 Wh, 69% Bei meiner CARBO 20: 76% und 79% Interessant wäre, ob Nitecore auch bei der NB Gen 4 die Effizienz der Ladeschaltung verbessert hat. -
Dazu gibt's mind. einen vorhandenen Faden mit Inhalt. Da findest du sicher brauchbare Infos.
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Grafschaft Outdoor reagierte auf Beitrag im Thema:
Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
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Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
BohnenBub antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
Ich habe auch noch einen ersten Messwert beizusteuern: Nitecore nb10000 Gen 4 mit mitgeliefertem kurzen USB C Kabel durch's HiDANCE Messgerät in ein iPhone 17 Pro. Standard-Modus: PB und Telefon einigen sich auf 12V: 33590mWh total. Entspricht 173% Akku des Telefons. LowPower-Modus: Steht für irgendwann noch aus Heute Nachmittag messe ich zunächst die zweite nb10000 Gen 4. Edit: iPhone 17 Pro Akku hat etwa 15.400 mWh. 173% entspricht also in etwa 26.600 mWh, die tatsächlich im Telefon angekommen sind. Also etwa 80% Wirkungsgrad auf Seiten des Telefons. -
laufnaso13 reagierte auf Beitrag im Thema:
Eifelsteig im April
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Steintanz reagierte auf Beitrag im Thema:
EOE Palladium vs. WSA-Spiritus: Kocher für 2p
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Melinka folgt jetzt dem Inhalt: Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?
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Die Forumsälteren werden jetzt wahrscheinlich ausrasten und sagen, dass die Navigation mit Sextant und Mondphase völlig ausreichend ist. Ich habe in letzter Zeit immer Smartphone plus Osmand genutzt (die App ist einfach der Wahnsinn). Und ich zücke an jeder Abzweigung ohne Beschilderung das Handy damit ich mich nicht verlaufe, da ich so schon richtig viel Zeit verloren habe durch Verlaufen. Die Läufer/Trailrunner haben ja immer ihre schicke Laufuhr dabei, die auch Navigation kann. Jetzt habe ich mal so ein Teil bei einem Freund gesehen und muss sagen, dass das schon praktisch ist, kurz das Handgelenk drehen und schon weiß man ob man noch richtig ist. Auf der anderen Seite war das halt schon ein Trümmer und ich frage mich ob man nach 8 h wandern das zusätzliche Gewicht am Handgelenk nicht merkt? Und zweitens. Die Uhr hatte nur Single Band GPS und somit war die Positionsanzeige meist 10-20 m neben der Strecke. Aber trotzdem konnte man mit dem Kartenmaterial und der markierten Route doch schnell erkennen wie man die nächste Gabelung nehmen muss. Und zwar schneller als wenn ich meine beiden Stöcke in eine Hand nehmen muss, dann mein Handy raussuchen muss, entsperren etc. pp. An die Nutzer einer solchen Uhr: wie gut funkioniert das und lohnt sich die Anschaffung?
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Flextail ZERO Pump mit Alpacka Raft oder Pumpsack selber basteln?
khyal antwortete auf traveloors's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
btw kann man zumindet über die Alpacka-Website, wenn ich es richtig sehe, den Gnarwal nur noch als SB bekommen und wenn Du z.B. mal beim Mule schaust, wiegt der offen 1/2 kg weniger als als SB. Und wenn jetzt meine Schätzung stimmen würde, daß bei meinem Mule Spritzdecke, Rahmen, Paddelschürze ca 0,7 kg wiegen, wären es 0,2 kg Unterschied zwischen SB und WW-Deck... Wenn ich nun z.B. beim Mage schaue, ist die SB-Konfiguration nur 0,7 lbs ~ 0,3 kg leichter als das WW-Deck. Wenn Du beim Mule mal zwischen offen und SB umschaltest, siehst Du den Unterschied in der Sitzkonfiguration, so ähnlich ist auch der Unterschied bei mir zwischen meinem Mule mit abnehmbaren WW-Deck und dem Gnarwal SB. Ist ja eigentlich auch logisch, bei einem Selfbailer muß ja möglichst viel Volumen am Boden mit Sitz bzw Fußstütze ausgefüllt sein...während das beim offenen Boot bzw WW-Deck nicht nötig ist. Den Mule habe ich über die "Pro"-Möglichkeit direkt von Alpacka bezogen, meinen Gnarwal ne gute Ecke preiswerter als bei Gruppen gebrauchtes Boot von Seon & Michaela genau beim Soca Meet-Up gekauft, vor allem ist der in einer Ausführung, die es eigentlich gar nicht gibt, eben ohne den dämlichen Reißverschluß, womit man sonst ne "Dauer-Baustelle" hat und dann auch noch in meinem dickeren 420er Wunschmaterial. -
Er hat Jevoa gesagt ja Pulka bzw Wassersport hat gewisse Vorteile, da trägt das Wasser in den verschiedenen Aggregatzuständen, wobei es dann, wenn es mit der Pulka die Berge hoch geht, oder mit dem Packraft ab WW3 schon wieder anders aussieht. Yes das ist das Geile am Spirituskocher, häufig habe ich auch mit Multifuel Einen zusätzlich bei, falls mal jemand mit seinem Zelt neben mir steht (bzw mit Boot liegt) und ich ihn mit dem Morgenkaffee nicht aus dem Schlaf lärmen will. Dafür brauch nen guter Multifuel nur ca die Hälfte ich muß nicht lange Brennstoff abmessen, ich kann den Voregang jederzeit ohne weitere Hilfsmittel stoppen...
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Frank reagierte auf Beitrag im Thema:
Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?
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Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?
Epiphanie antwortete auf Jonas1234's Thema in Ausrüstung
OT: Ah, du hast ein Yama? Welches denn? Das Cirriform? - Gestern
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Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/Ausrüstung
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wilbo hat das Profilbild geändert
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Jonas1234 reagierte auf Beitrag im Thema:
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Das Packmaß ist überraschend klein und der Packsack wurde erfreulicherweise nicht zu knapp geschnitten.
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UL wird ein Massenphänomen; oder die Festival-Saison
Steintanz antwortete auf wiederfrei's Thema in Philosophie
Es steht unter "Philosophie" ... dat muss so! -
Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/Ausrüstung
Steintanz antwortete auf smomb's Thema in Tourvorbereitung
Adidas Terrex Swift R2 MID Goretex, sind bei mir immer ca. 2 Touren dicht, dann noch ein paar Touren dicht genug, dann trage ich sie im Winter bzw. bei Tagestouren vollends auf.- 18 Antworten
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UL wird ein Massenphänomen; oder die Festival-Saison
RaulDuke antwortete auf wiederfrei's Thema in Philosophie
@schwyzi Ich auch nicht, hahahahaha! -
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RaulDuke antwortete auf Jonas1234's Thema in Ausrüstung
@Jonas1234 Als letztes, bevor ich meinen Mund halte, sei noch anzumerken, das es schon sinnvoll sein kann, so schnell wie möglich auf ein extrem niedriges Basisgewicht zu kommen. Ich bezeichne mich als Genußwanderer, ich will möglichst bequem die Strecken hinter mich bringen und meine Zeit genießen. Wenn du mit nem Basisgewicht von 4,2Kg (mein bisher leichtestes) und Gesamtgewicht von 7kg unterwegs bist, dann sind das 5Kg weniger, als 12kg. Das ist der größte Genuss, den ich unterwegs haben kann. Denn ein derart niedriges Gewicht, merke ich beim Laufen fast gar nicht. Jedes Kilo, das du nicht trägst, merkt man sofort! -
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RaulDuke antwortete auf Jonas1234's Thema in Ausrüstung
@Jonas1234 Hallo noch mal! Schön, das du dich offensichtlich nicht angegriffen gefühlt hast! Ich wollte halt nur mal klarstellen, da du ja erst seit Samstag, oder so, hier angemeldet bist, um was hier eigentlich geht. Natürlich musst du nicht sofort alles wegschmeißen, was du schon besitzt. Ich habe 2022 (wenn mich nicht alles täuscht) mit dem UL Trekking angefangen und bin mit einem Basisgewicht von 6,5Kg gestartet. (und habe das im ersten Jahr auch nicht unterschritten) Hatte mir viel kram geliehen, der zwar leicht, aber nicht wirklich ultraleicht war. Aber zu dem Punkt, das es ein kleines Vermögen kosten muss, wirklich UL zu werden, muss ich dir widersprechen. Es muß ja nicht gleich ein Zpackszelt aus DCF sein, für 1000€ Neupreis! Es gibt ja den Kleinanzeiger im Netz, da wird wirklich viel angeboten, aus dem UL Bereich. (Vorsicht, viele Betrüger) Ich habe 90% meines Equipments dort gebraucht gekauft. Entgegen aller Unkenrufe, bin ich dort nie betrogen worden. Wenn dort stand, es sei Neuwertig, dann war es auch immer so. Außer Daunensachen, wie Schlafsäcke z.B., würde ich mir meinen Kram dort kaufen. Denn gerade als Anfänger, weiß man ja noch gar nicht, ob und wie lange, man dieses Hobby betreiben will. Es gibt unzählige Hersteller, von Zelten, Rucksäcken etc… im UL Bereich. Erwarte nicht, das dein erster Kauf, dich auf Dauer zufrieden stellt. Gerade deshalb, empfehle ich ebenfalls den Gebrauchtmarkt. Übrigens kann man UL Sachen, wenn man sie gebraucht kauft, einmal auf nem Kurztripp testet und feststellt, das es doch nicht das Richtige ist, für den gleichen Preis wieder verkaufen, solange es nicht beschädigt ist. Man muss sich nur etwas Zeit lassen, dann wird man es meistens los, ohne den Preis zu senken. Es gibt neben Zelten auch noch zig Tarps, inklusive Meshshelter, die echt richtig billig sind. Zum Thema Rucksäcken sei von mir anzumerken, das ich ein völlig untrainierter Mensch bin, 57 Jahre alt, mit einem normalen Rücken (d.h. keine Rückenleiden bisher). Mein erster UL Rucki war der Gossamer Gear G4-20. Ohne Gestell. Ich habe ihn 3 Jahre lang genutzt, da er mir absolut bequem war, und immer gereicht hat. Ich benutze mittlerweile den „The Atom“ von Atompacks. Den finde ich, mit von mir zusätzlich angefertigtem Hüftgurt, als den bequemsten Rucki, den ich je hatte. Beide sind vom Hersteller mit 40 Liter angegeben, zuzüglich dem Volumen der Außentaschen. Das reicht wirklich, für 70% aller Wanderungen, die man in Europa machen kann, von Frühling bis Herbst. Einzig im Winter, wenn man einen richtig dicken Schlafsack/Quilt braucht, wird es damit knapp. Ich würde mir, gerade als Anfänger, keinen größeren Rucki kaufen, da man UL am günstigsten durch Weglassen von Gegenständen erreicht, die man nicht wirklich braucht. Ich schätze einfach mal, das du als Anfänger nicht gleich ins Sarek oder ähnliche Gegenden fährst, wo es wirklich auf Skills ankommt und man für 10 Tage Nahrung mitnehmen muss. Ich habe von 2022 bis heute 8 verschiedene Rucksäcke ausprobiert! Alle gebraucht gekauft und für den gleichen Preis wieder verkauft. Habe alle, bis auf die beiden, die ich dauerhaft genutzt habe, sehr schnell wieder verkauft. Einen sogar nach 10 Minuten Test. Vollgeladen, Treppe runter, Treppe wieder rauf und ausgeladen. Ich wollte halt wissen, ob es bessere gibt, als z.B. den Gossamer Gear. Es war natürlich reines Glück, das ich sofort einen Rucki fand, den ich dauerhaft genutzt habe. Jeder Rücken ist anders, d.h. das du kaum darum herum kommen wirst, als Dinge auszuprobieren, Ideen zu verwerfen, umzudenken mußt. Das ist Teil des Spaßes, für mich. Der teuerste Rucksack, den ich gekauft habe, war der Phönix, von Huckepacks, der leichteste von 3F UL Gear. Meinen Gossamer Gear Rucki, habe ich für 120€ gekauft. (für 110€ nach 3 Jahren wieder verkauft!) Es gibt das Aricxi Tarp, neu für um die 40€. Dazu das Ultraleicht Mosquito Netz von Sea to Summit und ein Tyvek Groundsheet und du hast ein Ultraleichtes „Zelt“ für zusammen unter 100€, wenn du die Zutaten gebraucht kaufst. Es kann nicht nur günstig sein, UL zu Wandern, es kann sogar billig sein. Lass dich am Anfang nicht von den Verlockungen überwältigen, die es am Markt gibt. Simpel und minimalistisch, das ist UL. Und wenn du einen Rucksack trägst, der dir weh tut, würde ich ihn auf der Stelle wieder verkaufen. Man möchte ja eine Wanderung genießen und keine Ausbildung als Fakir machen!! Auf jeden Fall bin ich absolut Fraktion Rahmenlos. Ich bin ein starker Rückenschwitzer und schwitze mir den Rücken immer voll, egal ob ein belüfteter Rücken, oder nicht. Und wenn du richtig Packst, dann sind rahmenlose Rucksäcke absolut bequem, sogar für einen Opa wie mich!!! Meine go to Shelter sind im laufe der Zeit das Tarptent Protrail Li 450g (ein nicht mehr hergestelltes DCF Zelt) und ein Yama Mountain Gear Tarp, mit dem Simplex Meshshelter von Liteway, zusammen 715g, geworden. Der weg dahin führte mich über ähnlich viele Shelter, wie Rucksäcke! Probieren, geht über Studieren! @reiber Ich habe noch nie eine Wanderung gemacht, mit 12Kg auf dem Rücken, seit ich mich im UL Bereich herumtreibe. Maximum waren 9Kg, inklusive Wasser! Das hat mir dann auch meinen Gossamer Gear MurMur (nicht den G4-20!) zerschrotet, denn der ist vom Hersteller auch nur für 7Kg angegeben. Recht hatte er, hahahahaha! Aber ich bin halt auch nur in deutschen und französischen Mittelgebirgen unterwegs, nicht im nördlichen Skandinavien und oder Hochalpin und schon gar nicht auf dem PCT o.ä. Letzteres würde ich Anfängern aber auch nicht empfehlen. -
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Epiphanie antwortete auf smomb's Thema in Tourvorbereitung
Kannst Du was empfehlen? Bin gerade auf der Suche nach Nachfolgern...- 18 Antworten
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schwyzi antwortete auf wiederfrei's Thema in Philosophie
Was möchte der Autor uns damit sagen? 🤔 Ich check's nicht. -
Jonas1234 hat das Profilbild geändert
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Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?
Jonas1234 antwortete auf Jonas1234's Thema in Ausrüstung
Alles gut. Mir ist schon klar, in welchem Forum wir hier unterwegs sind und dass viele ein noch deutlich leichteres Rucksackgewicht haben. Du musst aber wissen, dass ich momentan nicht den Drang danach verspüre, meine Ausrüstung auf einmal komplett auf UL umzurüsten. Das kann, besonders bei den Big 4, wie du ja, denke ich, weißt, zum Teil wirklich teuer werden (wenn man etwas Langlebiges möchte). Deshalb möchte ich zunächst erst einmal Schritt für Schritt nachrüsten und ggf. Dinge nutzen, die ich noch zu Hause rumliegen habe. Und das wird erst einmal ausreichen. Ich bin ja noch Anfänger, werde also erst einmal mit kleineren Touren starten, bei denen es noch nicht so wichtig ist, ob ich jetzt gute oder eben nur günstige Ausrüstung, die ja meist etwas schwerer ist, besitze. Trotzdem möchte ich aber einen Rucksack, der mir zum Einen ein gutes Tragegefühl gibt, auch bei 2–3 Kilo mehr auf dem Rücken, und zum anderen auch bei längeren Touren später zum Einsatz kommen kann. -
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reiber antwortete auf Jonas1234's Thema in Ausrüstung
Er schreibt nichts von Basisgewicht. Mit Lebensmittel und Wasser hat man schnell mal 12kg auf dem Rücken. Vielleicht machst du nur Touren mit viel Einkehrmöglichkeiten. Außerdem gibt es hier viele Grenzgänger, deren Basisgewicht höher als 5kg ist. Der Mod kann es ja in "Schwerer als UL" verschieben, wenn es so schlimm für dich ist. -
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RaulDuke antwortete auf Jonas1234's Thema in Ausrüstung
Ich verstehe nicht… Das ist hoer ein UL Forum und du fragst, ob wir unter 12Kg bleiben?? Hahahahaha! Vieleich solltest du dich hier erstmal ein wenig einlesen, bevor du… 12Kg, vielleicht in Skandinavien im Winter! Ultraleicht heißt, das Basisgewicht bleibt unter, oder mindestens um die 5Kg Marke. So lange du nicht für 14 Tage oder mehr, Naghrungsmittel schleppen musst, in sehr sehr abgelegenen Gegenden, bleibt dein Rucksack Gewicht weit unter 10Kg! Basisgewicht heißt: Alles außer Consumables! Fühle dich bitte nicht angegriffen, aber ernsthaft, erst mal lesen, d.h. mehrere Wochen, mindestens Tage, hier mal das Forum durchforsten, dann wird es dir vielleicht klar, was ich meine! -
Die Openair Saison hat begonnen, und plötzlich sind viele heiss diskutierte Themen aus dem Forum durch die Masse entschieden: - Pocho oder Regenschutz? Wenn nach Mitternacht mehrere Tausend Ponchos im Starkregen tanzen, so ist es entschieden. - welcher Poncho? das aktuelle Mobell vom Veranstalter macht klar das Rennen. Wer sich von der Masse abheben will, hat das vom Vorjahr. - wieviel Gepäckvolumen brauche ich? mehr als 20 Liter sind eh nicht erlaubt. - brauche ich ein Messer? Nein, ist eh klar - wieviel "Wasservorrat" braucheich? 0,5l (der Veranstalter hat entschieden). Die älteren von uns werden sich noch an die Zeiten vor UL (Kasten Bier) erinnern.... - XUL: die jungen Frauen sind die absoluten Trendsetterinnen . Bauchfrei und Rucksack geht nicht. Ne Bauchtasche muss genügen. (Versteckte Kapazität bietet der Freund) - Wann ist UL zu leicht? Wer nach Mitternacht noch voller Energie tanzt um Warm zu kriegen .... ? (Siehe Bauchtasche) - Navigation? Wie macht ihr es? Immer der Masse nach, den Shuttle- Bus werden wir schon finden. - wohin mit dem "schweren" Wechselgeld? Wer fragt das ein Zeiten von Cashless noch? Und plötzlich müssen wir uns fragen ob es das Forum noch braucht!
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Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/Ausrüstung
Steintanz antwortete auf smomb's Thema in Tourvorbereitung
Meine Schuhe für dort sind Goretex-Mid-Leichtstiefel. Die sind auch nicht immer trocken, aber öfter trockener als Trailrunner und wärmer. Im Dovrefjell war ich mehrfach und hatte Ende August einmal Nachtfrost mit morgens Reif auf dem Zelt. Vom Rondane kenne ich nicht viel. Ich würde mich im Dovrefjell im Bereich zwischen Reinheim-Hütte und Straße einfach auch ein wenig umhertreiben lassen, die Moschusochsen ausgiebig beobachten und abseits der Wege die Landschaft entdecken, querfeldein geht dort recht gut.- 18 Antworten
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OT: Ich muss präzisieren: Weil unser nichtvorhandener Benziner kaputt war 🙃 Die Nächte im Dovrefjell Ende März waren lang und da kam einem die mindestens 4-fache Kochzeit doch ganz gelegen. Und die 2 Liter Spiritus für eine Woche störten in der Pulka auch keinen neben den restlichen 25+ kg Kram. Und ja, leise war das Kochen auch und verjagte keinen Moschusochsen ...
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Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/Ausrüstung
Ledertramp antwortete auf smomb's Thema in Tourvorbereitung
Dauerhaft liegt da oben kein Schnee. Als ich oben war, war auf dem Digeronden noch Eis, das war aber wenig später dann weg. Es war halt noch früh am Tag. Neuschnee kann es natürlich immer mal geben, aber auch in tieferen Lagen. Die Tour selbst ist halt überwiegend nicht auf breiten Wegen, sondern auf Geröll und über Felsen. Daher wahrscheinlich die Warnung von Komoot. Als besonders ausgesetzt habe ich es nicht empfunden. Aber halt ein bisschen Gekraxel. Bei Regen wäre das in der Tat eher unentspannt.- 18 Antworten
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