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Ultraleicht Trekking

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  1. Heute
  2. Das war ganz klar ein Angsthasenfaktor. Mit einer Lage ist es bei der Stoffdicke vermutlich auch stabil genug aber hat sich doppellagig besser angefühlt, wenn da der 20 kg Sohn mal seine Verschnaufpause bekommen soll. Ist aber sicher überdimensioniert, wenn ich mir z.B. Hängematten aus Gleitschirmseide anschaue. Die Reddit Anleitungen nutzen auch doppellagiges dünnes Ripstop Nylon oder einlagigen dickeren Stoff. Auf der anderen Seite wird die doppelte Lage im Gesamtsetup mit Kind leider auch keinen spürbaren Unterschied machen vom Gewicht her 😭 Einen Punkt hatte ich noch vergessen: in den Anleitungen zum Nachbau und dem Original wird im unteren Bereich seitlich noch eine Polsterung für die Beine eingenäht. Das habe ich weggelassen, um das Tuch vom Packmaß kleiner zu halten und plane stattdessen ein eh mitgeführtes Sitzkissen reinzulegen.
  3. Gestern
  4. Es gibt zwar immer weniger Babies, aber trotzdem mehr Menschen und noch mehr Wanderer. Es ist mir rätselhaft, wo die alle herkommen. Vielleicht Jungfernzeugung. Aus eigener erwanderter Erfahrung kenne ich nur Deutschland, Frankreich und Donnyland näher. Letzteres lasse ich jetzt weg. Deutschland ist nun mal dicht besiedelt. Das können wir nicht ändern aber nutzen. Es gibt mehr Mensche als Schafe, obwohl das manchmal verwechselt wird. Deshalb gibt es auch ohne Vorplanung fast immer entweder Campingplätze oder freundliche Mitmenschen, die die Nutzung ihres Rasens erlauben. Fragen kostet nichts, deshalb kann man sich das auch zweimal leisten. Gleichermaßen gibt es reichlich LM Geschäfte, zündeln mitten im Wald in trockenen Sommern halte ich für überflüssig. Okay - es werden immer mehr Campingplätze in Wohnmobilstellplätze umgewidmet. Trotzdem ist dieses ***** nach meiner Meinung unnötig. Frankreich ist viel entspannter. Savoir vivre und weniger Menschen pro Flächeneinheit, viel mehr Campingplätze/ Gite d'etape. Außerdem kennt man das Konzept des biwakierens. ***** gibt es per definitionem nicht. Na ja nicht ganz. Einmal sah ich neben einem Camping municipale auf einem Sportplatz das Schild:"Camping sauvage interdit". Im Gegensatz zu Deutschland sind auch die Hunde nicht angeleint sondern dürfen Wanderer begrüßen.
  5. Das Ally Solo wird nicht mehr hergestellt, ist aber einer super Einerboot für lange autarke Paddeltouren mit viel Gepäck, auch mit Hunden ideal. Kann mit Stechpaddel oder Doppelpaddel gepaddelt werden, ich war damit 4 Wochen auf der Mecklenburgischen Seenplatte und Havel unterwegs mit Doppelpaddel. Sehr spurtreu und wendig für ein solches Boot. Das Boot ist nahezu neuwertig und ohne irgendwelche Macken. Preis: 1500,00 EUR Daten: Länge: 413 cm Breite: 86 cm Breite / Dollbord: 75 cm Bootsbreite / Wasserlinie: 72 cm Tiefe: 37 cm Bogenhöhe: 45 cm Gewicht: 15 kg Zuladung: 290 kg Auf den Bildern sieht man meine Modifikationen: Ich habe rundum Schlaufen aus dem Bootsmatearial angebracht um eine Gummischnur durchzuziehen, an diese ist die MYOG Spritzdecke eingehakt. Diese hat im Sitzbereich eine großzügige Aussparung mit anzipbarerem Regenschlauch für den Körper der bis uter die Axeln reicht. Oben auf der Spritzdecke über den gesamten Bug und Heck Gummiverspannung um Ausrüstung drunter zu fixieren. An Bug und Heck je ca. 5m weiche Treidelleine mit Tasche. Unter der Spritzdecke an den Vertrebungen mehrere Taschen für Ausrüstung die während der Fahrt erreichbar sein muss. Unten an den Verstrebungen rote Befestigugspunkte. Ein Beutel mit Reparaturmaterial liegt bei samt Gummihammer (den brauchts jedoch nicht zum Aufbauen). -------------------- Dieses ist ein Privatverkauf. Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmangelhaftung. Umtausch und Rückerstattung ausgeschlossen. Durch Text und Bilder ist der Artikel nach bestem Wissen und Gewissen beschrieben. ---------------------
  6. ich habe mal zu diesem Diskussionsthema einen neuen Thread aufgemacht...
  7. Im Thread über den Reisebericht über den Gr221 auf Malle kam ja auch ein Austausch über Wildzelten (trotzVerboten) usw auf... Ich finde das ein wichtiges Thema und im Zuge dessen, daß wir früher modmäßig nie wollten, daß dafür "Werbung" gemacht wird und da häufiger eingegriffen haben, war auch ein Austausch darüber bzw was die Alternativen sind, schwierig... Das möchte ich nun mit diesem Thread anstossen, ist aber nicht so gemeint "ich mache LNT deswegen ist das ok" sondern daß wir versuchen, da mit etwas Abstand drauf zu schauen und zu brainstormen, wie man da am Besten Alternativen unterstützen kann, ohne immer nur den Verbotsfinger zu heben Mal mein Sermon dazu Finde ich ein schwieriges Thema, wenn man es wirklich aufrichtig / objektiv betrachtet... Natürlich wäre es mir (und wie ich früher aus Gesprächen mit anderen Mods usw weiß, nicht nur mir), lieber wenn Wildzelten usw nie im Forum erwähnt würde, da man auch sehr gut an YT Videos, oder z.B. ich früher als ich noch genauere Angaben zu Routen und (offiziellen) "alternativen" Übernachtungsplätzen gemacht habe, die Auswirkungen gesehen hat, ich dann z.B. über die Jahre gesehen habe, daß da immer mehr deutsch beschrifteter Essensmüll wie Trekking-Mahlzeiten liegen blieb, deswegen biete ich ja inzwischen zu „Nicht“-Tagestouren eher nur noch Infos via Telefongespräch an und poste keine Details mehr in Foren usw, aber das ist mein Weg.... Ich habe ganz früher die Auswirkungen erlebt, als die Alternativ-Reiseführer aufkamen und Leute ganz bequem, ohne daß die selber Energie rein stecken mußten, zu entsprechenden Plätzen geführt wurden, das hat imho auch eine Menge Leute angelockt, die sich nie mit LNT usw auseinandergesetzt haben und entsprechend sah es dann da aus. Solche Auswirkungen kann man heute auch immer wieder bewundern, ich kriege z.B. auch in NL immer die Krise, wenn ich bei mehr frequentierten Anlegestellen in der Natur die vielen Feuerstellen sehe, auch wenn das teilweise erlaubt ist, warum kann man dann nicht 50 m weiter gehen und eine schon eine Bestehende nutzen ? Fairerweise muß man sagen, dass die Verursacher meist Youngsters sind, die da halt Party machen, da sie da keinen Stress kriegen wegen Lärm... Jetzt kommt aber auch ein wesentlicher Faktor rein, die absolute Anzahl, bis in die 90er war es so, daß man in vielen Gebieten (die nicht eh überlastet waren) als Rucksack/Zelt-Wanderer der absoluter Exot war, es viele Anwohner gut fanden, man häufig eingeladen wurde, im Garten, Haus usw zu übernachten Mit den Jahren wurden es aber immer mehr und in viele Gebieten sind die Auswirkungen des Tourismus auf die dort lebenden Menschen heftig und umgekehrt haben eher größere Unternehmen davon finanzielle Vorteile, da kann ich gut verstehen, daß z.B. auf Malle, den Kanaren und in manchen Gebieten in Italien usw die dortigen Bewohner keinen Bock mehr haben und wollen, dass die Bezirksverwaltungen es eindämmen. Ich kann gut verstehen, wenn z.B. am Lech jedes Jahr erneut in den Anlieger-Gemeinden diskutiert wird, ob es nicht ein Paddelverbot geben sollte, es steht halt an zahllosen Stellen am Fluß, daß man nicht Wildzelten soll, sondern auf die Campings gehen und gerade mit Rudi gibt es ja ein sehr geilen Platz, der auch logistisch super gelegen ist, 99% halten sich dran, aber es gibt halt auch immer wieder Nasen, die es nicht machen "ich bin ja mit dem Fahrrad angereist, dann kann ich doch wenigstens.."... Ich halte es seit Längerem so, daß ich dann z.B. in den Alpen in den sauren Apfel beiße und bei Flüssen in Schutzgebieten, oder auch welche, bei denen ich es für nötig halte, nur noch auf Campings usw gehe. Überlaufene Gebiete wie Ballearen, Kanaren meide und wenn wie damals, meine Exex :-), da gerne hin wollte, wir halt im Hotel (schauder ) übernachtet haben. Damit hat auch ein Stück weit zu tun, dass ich inzwischen auch viel das Segelboot als Transportmittel & Übernachtungsplatz nutze, da hat man noch deutlich mehr offizielle Freiheiten, kann prima mitten in der Natur sein und von da aus dann anderen Outdoor-“Sportarten“ nachgehen und es gibt ja auch noch genügend Gebiete, wo was geht. Aber das ist genau der Knackpunkt, wir Älteren konnten uns in früheren Zeiten da richtig austoben, da gab es kaum Verbote, da es wenige waren, wurde das von den Leuten vor Ort meist positiv aufgenommen, finanziell lief es auch anders, da blieb mehr bei der lokalen Bevölkerung hängen. Da war teilweise auch die Sicherheitslage anders, wodurch man deutlich mehr Gebiete hatte, die ich heute als „Ausweichmöglichkeiten“ nicht mehr empfehlen kann, heute würde ich nicht mehr überland nach Indien reisen, dort mit Fahrrad bzw ner Enfield rumcruisen, soviel in Nordafrika sein, in Vorderasien rumtreiben usw Wir hatten auch damals den Vorteil, dass wir innerhalb von Europa rel fix mit dem Daumen (fast) überall hin umsonst anreisen konnten und es zeitlich meist für Reisen entspannter war Jetzt könnten wir uns in Selbstbeweihräucherung hinstellen und sagen, wir halten uns doch jetzt (fast) immer an die entsprechenden Regeln, deswegen ist das total doof, wenn das Andere nicht tun, aber irgendwie finde ich das vom Bauch her etwas unfair, wir konnten uns doch da früher, weil wir das Schwein hatten, früher geboren zu sein, da prima „austoben“. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich nicht, dass wir im Forum dazu auffordern, sich nicht an die entsprechenden Naturschutz-Bestimmungen / Verbote zu halten bzw dass Werbung dafür gemacht wird. Häufig wissen Einsteiger auch nicht, wo die Gebiete sind, wo es, wenn man sich an Bestimmungen hält, erlaubt ist. Meine Idee : Im Zuge des Forumsumbaus, der in den nächsten Monaten statt findet und nach dem deutlich mehr aktuelle Infos leichter auffindbar sind, schaffe ich oben im Menu den Punkt „umweltverträglich Reisen“ „Naturschutz“ da fällt Euch bestimmt auch ein noch ein besserer Begriff ein. Darunter dann ein paar Sätze, worum es grundsätzlich geht und dann Links auf entsprechende Forumsthreads und evtl auch auf andere Sachen wie z.B. der von @Thierex gepostete Link zur Open Camping Map (die ich wirklich klasse finde, wenn man nochmal nachchekt, ob der Platz noch existiert) Dazu dann in Tourvorbereitung ein übersichtlicher Sticky-Thread, wo es offiziell erlaubt ist, zu übernachten, also z.B. Wenn ich jetzt was zur Sierra d. Cazorla schreiben würde, würde ich nicht den kompletten Sermon da rein setzen, sondern da z.B. nur „Südspanien, 200 km nördlich Granada, rel gut markiertes Wandergebiet mit vielen Infos online, genug Etappen für ein paar Wochen, Übernachtung in vielen unbewirtschafteten Einraum-Refugios ohne Voranmeldung kostenfrei möglich → klick“ oder „NL Friesland Marrekritte-Plätze an allen ist kostenloses Übernachten auf Booten erlaubt, an vielen kann auch gezeltet werden und sind zu Fuß / mit Fahrrad erreichbar – klick“ Der Nächste setzt dann halt was zu Schottland, Schweden o.A. rein, wichtig fände ich halt, dass es in dem Thread kurz bleibt, dass jemand mit schnellem Scrollen schauen kann, in welchen Gebieten es was gibt und dann über die internen Links dann genauere Infos mit evtl Ergänzungen von Anderen findet, gibt ja auch schon so einige entsprechende Threads, dass man den Sticky mit den Links füttern kann. Ob man da umgekehrt noch einen 2. Thread macht, in dem man Gebiete auflistet, in denen früher entsprechende Übernachtungen kein Problem waren, aber aufgrund von Überlastungn oder veränderter Gesetzeslage in Bezug auf Naturschutz es inzwischen verboten und zum großen Teil überwacht wird und heftige Strafen hagelt, könnte man auch überlegen, das würde verhindern, dass evtl jemand auf veralterte Infos im Netz rein fällt, da hätte ich leider auch eine ziemlich lange Liste Das wäre dann vielleicht mal eine "positiv-unterstützende" Lösung... Was meint Ihr ?
  8. Prima Idee. Was ich noch nicht begriffen habe, warum hast du den Stoff doppelt genommen? Nur damit es sauberer aussieht, oder hat das strukturelle Gründe? Auch die Idee das Teil als Absturzsicherung her zu nehmen ist toll. Wir hatten bei unserem Großen auch mal einen improvisierten Brustgurt angezogen und ihn am kurzen Seil geführt. Das hat schon bei der ersten höheren Stufe seine Haut "gerettet".
  9. Ahoj, aktuell sind meine Zelte freistehend, aber sie bringen einiges an Gewicht auf die Waage. Früher war ich mit First- oder Tunnelzelten unterwegs. Diese mußten immer zwingend abgespannt werden, notfalls halt mit großen Steinen, was natürlich zusätzliche Arbeit bzw. Schlepperei im felsigen Gelände bedeutete. Ich denke, mit einem Treckingstockzelt sollte es ggf. ähnlich gut funktionieren, aber natürlich sollte man möglichst das Wetter im Auge behalten (was heutzutage mit Hilfe von Wetter Apps. ja relativ einfach ist) und vor allem den Zeltplatz entsprechend klug auswählen. Vielleicht ist es ratsam etwas stärkere, leider auch schwerere, Zeltleinen einzupacken, da Zeltleinen bei Wind und scharfkantigen Steinen recht schnell durchscheuern. Schöne Tour in Norwegen Z
  10. Ist für das wandern nicht so relevant, aber dabei muss man wissen dass bei der Online Navigation nicht nur GPS genutzt wird, sondern auch die Triangulation mit den Mobilfunksendern. Vorteil der Triangulation: ist in gewissen Gegebenheiten genauer und vor allem schneller (natürlich nur wenn Netz vorhanden). Vor allem in Häuserschluchten (o. Schluchten generell), in Häusern selbst oder auch in Wäldern ist GPS relativ unzuverlässig (je nachdem was man halt damit anstellen will - eben zum Wandern ist es meist immer noch gut genug).
  11. Auch wieder für das fürs iPhone kann ich das so bestätigen. Im Flugmodus funktioniert die Navigation mit Offline Karten genauso als wenn das iPhone nicht im Flugmodus wäre. Auch wenn man das vermutlich nicht zum Navigieren nutzen möchte, kann man dennoch in der Apple eigenen Karten App auch selbst definierte Offline Karten herunterladen und dann natürlich auch im Flugmodus nutzen. Das kann zum Beispiel dann nützlich sein, wenn man einfach mal außerhalb des Trails in der Gegend schauen möchte, wo eine Tankstelle ist oder Ähnliches. Das geht natürlich mit Google Maps genauso. Aber ich beziehe mich gerade nur auf das iPhone.
  12. Beim iPhone (wer das ggf. nicht weiß) reicht dafür ein Schalter in den allgemeinen Einstellungen. Dort kann man dann natürlich auch für jede App einzeln die Einstellung vornehmen.
  13. Jein, um WLAN oder eine Verbindung via Mobilnetz zu benutzen, ist es nötig, daß das Gerät sendet, z.B. immer wieder mit Sendemasten kommuniziert, das ist bei den meisten Smartphones, die den "Sendebetrieb" dann komplett abschalten, im Flugmodus nicht möglich, deswegen funktioniert Derartiges nicht, ich vermute, daß die entsprechenden Bauteile dabei im Flugmodus komplett abgeschaltet werden. GPS ist Satelliten-Empfangstechnik und wird imho üblicherweise nicht abgeschaltet, einfach mal mit ner Offline Karten App o.A. ausprobieren... was beim Smartphone auch richtig Energie frißt, wenn Apps ständig nachchecken, ob neue Nachrichten da sind, Online-Karten nachgeladen werden usw da gibt es halt Strategien vom Hersteller bzw User, wie man das einschränkt.
  14. Treckingstock Zelt sollte auch funktionieren. Auf der Route sind ein paar felsige Abschnitte wo es vielleicht schwierig wird, aber die sind ja nicht so lang das du da unbedingt das Zelt hinstellen musst. Wenn es nicht zu windig ist kann man auch ein Treckingstock Zelt mit ein paar Steinen statt/ als Ergänzung zu Heringen aufbauen. Würd ein paar Bändsel mitnehmen um Heringsschlaufen wenn nötig zu verlängern. Z.B. beim Stratospire ist man ohne zusätzliche Schlaufen relativ unflexibel was die Positionierung der Heringe betrifft.
  15. Letzte Woche
  16. "Karte konnte nicht geöffnet werden"
  17. kurze Frage an die Norwegenveteranen: ich plane diese Tour, teilweise sieht es auf den Karten recht felsig aus. https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1DgrkvYqTwpixCqIfQle6OB07oQSvEY4&usp=sharing Meint ihr, man braucht ein freihstehendes Zelt oder sollte es auch mit einem Trekkingstock Zelt funktionieren? Abspannen muss man am ende ja sowieso!?
  18. Die Südseite der Belledonne-Bergkette (Französische Alpen) wäre eine Option. Gut vernetztes Gebiet, wunderschöne Seen und ein echtes Bergfeeling. Vielleicht jedoch zu vielen Höhenmeter. Mehr Info: https://hikingadvisor.be/wandelgebieden/belledonne In Frankreich ist das Biwakieren auf öffentlichem Gelände für eine Nacht nicht verboten, aber schon reglementiert. Wildcampen – was in Frankreich als länger als eine Nacht dauerndes Zelten verstanden wird – ist daentgegen nicht erlaubt (https://www.decathlontravel.com/blog/bivouac-en-france-309.html). In den Bergen gelten oft Regeln wie z.B. mindestens eine Stunde zu Fuß von der Zivilisation oder Straßen entfernt und nur zwischen 19:00 und 8:00 oder 9:00 Uhr erlaubt. In einigen Naturschutzgebieten ist Biwakieren verboten (z. B. im Herzen der Vanoise und Aigüestortes) oder nur in der Nähe von Berghütten gestattet. Man informieren sich am besten vorher online über Regeln.
  19. Hi zusammen, neulich hatte ich schon einmal eine einfache Tragehilfe für Kinder vorgestellt. Sie wird über Karabiner unten am Schultergurt des vorhandenen Rucksacks und oben mit Gurtschnallen ebenfalls am Schultergurt eingehängt. Zielgruppe sind Kinder, die nicht mehr dauerhaft in der Kraxe sitzen oder das kleine Geschwisterchen hockt in der Kraxe und das Große braucht auch mal 20 Minuten Tragepause. Kommerziell bekommt man das für 70-90 € plus Versand und Zoll aus den USA unter dem Namen Trail Magik Kid Carrier. Ganz schön teuer für ein Tuch mit 2 Gurten. Auf Reddit habe ich zwei MYOG-Anleitungen gefunden und selber umgesetzt. Link1 Link2 Materialien (alle von Extremtextil): - Cordura 330den, 1m - Gurtband Polyester 15 mm, 4 m - Gurtschnallen 15 mm - Micro Karabiner, 62 mm, 150 kg - Garn: Alterfi S80 Polyester - Nähnadel: Jeans 90 Ohne Nadel und Garn ca. 36 € inkl. Versand. Durchführung 1. Schnitt: Ziel war ein Quadrat-Tuch mit Maßen mit ca. 35x35 cm. Ich habe den Stoff zweilagig gefaltet und an den Seiten jeweils 1 cm Puffer gelassen. Also ein Rechteck von 37 x 72 cm ausgeschnitten. 2. Oben und unten (an den langen Seiten des Rechtecks) den Stoff mit Zickzack-Stich versäubern. 3. Tuch mittig falten und an den zusammengefalteten Seiten zusammennähen. Anschließend einmal umstülpen. Man hat nun eine Röhre genäht bzw. ein zweilagiges Quadrat. 4. Als nächstes jeweils 2 m des Gurtbandes rechts und links in der Röhre am Rand doppelt durchführen, sodass sich unten eine Schlaufe bildet mit ca. 15 cm Länge. Oben die Gurtschnalle wie auf den Bildern shcon einmal einhängen, um die passende Gurtlänge zu finden (die oben herausschauenden Gurtenden sind unterschiedlich lang, Ein Band endet bei der oberen lila Klammer, das andere wird komplett durch beide Teile der Gurtschnalle geführt. 5. Dann oben und unten mit Geradestich die 2 Lagen Gurtband zwischen den 2 Lagen Cordura vernähen. Dazu habe ich ein Rechteck mit einem Kreuz darin zweimal abgenäht. Auch die Schnalle wird auf diese Weise angenäht und das Gurtende zweimal umgeklappt und mit Geradestichen vernäht, sodass es nicht mehr durchrutschen kann. 6. Unten in der Schlaufe mit Geradestich 3 Nähte setzen, sodass 4 Segmente entstehen, in denen der Karabiner je nach gewünschter Länge eingehängt werden kann. 7. Auf beiden Seiten jeweils von oben nach unten mit Geradestich neben dem Gurtband die Corduraseiten vernähen, sodass das Gurtband nun seitlich eingeschlossen ist. 8. Auch oben und unten vernähe ich nun die beiden Cordura-Lagen mit Geradestich von einer zur anderen Seite. 9. Dann lege ich an der unteren Seite jeweils 10 cm von der Seite entfernt eine 1 cm breite Falte und nähe dort ebenfalls ein Rechteck mit Diagonalen drauf (im oberen Foto ist das noch nicht vernäht). 10. Damit ist der Trail Magik Nachbau fertig aber ich habe noch zwei persönliche Änderungen ergänzt. Zuerst einen kleinen Dinosaurier aufgebügelt (fehlt noch auf den Fotos) und schließlich noch ein ca. 10 cm langes Gurtband zu einer Schlaufe aufgenäht. Diese Schlaufe möchte ich benutzen, um dem Kind das Tuch engegen der eigentlichen Nutzung wie einen Rucksack anzuziehen und im abschüssigen Gelände etwas mehr Sicherheit durch Einhängen einer Reepschnur zu bekommen. Das ist natürlich kein Klettergurt und wird als solcher auch nicht genutzt also steinigt mich bitte nicht. Ich sehe es als Add-On auf Touren, auf denen der Kleine keinen Klettergurt dabei hat nach dem Motto: die beste Absicherung ist die, die man dabei hat. Auf geplanten Klettersteigen, Gletscher, Hochalpines Gelände besser direkt das dafür ausgelegte Equipment nutzen. Erfahrungen zur Nutzung kann ich in Bälde teilen.
  20. Hi Gerben, Österreich (Vorarlberg, Tirol) ist zum wilden biwakieren (falls das dein Plan ist) schwierig, da meines Wissens nach nur im Hochalpinen Gelände in Notlagen geduldet und generell verboten. In der Schweiz ist es oberhalb der Baumgrenze für 1 Nacht generell geduldet, wenn kein Verbot dagegen spricht. Leider gibt es keine zentrale Karte/Auflistung dieser Verbote. Ich gehe dann wie folgt vor, um das abzuschätzen: - Mit ChatGPT prüfen lassen, die KI findet erstaunlich viele Schutzgebiete und gibt eine erste Grobabschätzung - Unter alternatives Wandern (https://www.alternatives-wandern.ch/biwak/biwakverbote.htm) die Verbotsliste studieren - In den offiziellen Schweizer Karten die Schutzgebiete (Wildruhezone, Jagdbanngebiet, Nationalpark, Pro Nature Naturschutzgebiet...) einblenden lassen und einen geeigneten Platz suchen. https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&center=2660000,1190000&z=1&topic=bafu&layers=&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-grau&catalogNodes=bafu,768,781,1361,767,784,798,804,806,826,843,849,851,1505,15157,2801,2828,2833,766 Eine abschließende, 100% rechtliche Einschätzung bekomme ich damit nicht, da ich immer noch ein lokales Verbot, das auf Papierform einer Gemeinde geschrieben ist, übersehen könnte aber ich gehe mit gutem Gewissen auf Tour. In Frankreich ist es lockerer gehandhabt, da kenne ich mich aber nicht im Detail aus. Anregungen für dich: - Glarner Alpen: Tag1 (Tierfehd - Bergbahn Kalktrittli - Limmerensee), Tag2 (Limmerensee - Muttensee), Tag3 (Muttensee - optional Kistenpass-Region - Hochflächen), Tag4 (Rückweg über alternativen Weg zum Limmerensee), Tag 5 (Abstieg nach Tierfehd). Genaue Route und legale Situation musst du selber checken. - Vallée de la Clarée: viele Seen, biwakieren von 19-9 Uhr erlaubt, eventuell Wege entlang GR57. Hier eine schnell von der KI entworfene Route: Tag 1: Névache, Vallée de la Clarée, Lac Laramon → Übernachtung oberhalb des Sees (abseits der Hauptwege) Tag 2: Lac Laramon, Lac du Serpent, Col des Béraudes → Übernachtung in der Umgebung des Passes / Hochflächen Tag 3: Col des Béraudes, Rückweg Richtung Clarée-Seitental, Lacs des Muandes → Übernachtung bei den Seen (mit Abstand zu Hütten) Tag 4: Lacs des Muandes, Col des Muandes, Vallon des Thures → Übernachtung auf den Hochflächen Richtung Thures Tag 5: Vallon des Thures, Abstieg, Névache → keine Übernachtung (Tourende) - Beaufortain: viele Seen, auch hier eine schnell von der KI entworfene Route, bitte gründlich checken: Tag 1: Planay, Lac de Saint-Guérin, Aufstieg Richtung Hochalm → Übernachtung oberhalb des Sees (abseits Ufer) Tag 2: Saint-Guérin, Col du Pré, Lac de Presset → Übernachtung oberhalb des Sees (mit Abstand zur Hütte) Tag 3: Lac de Presset, Col du Grand Fond, Hochflächen mit kleinen Seen → Übernachtung auf den Hochflächen (freie Platzwahl auf robustem Untergrund) Tag 4: Grand Fond, Lac de Brassa, Tal Richtung Planay → Übernachtung oberhalb des Sees Tag 5: Lac de Brassa, Abstieg, Planay → keine Übernachtung (Tourende) Für eine erste Suche kann ich KI hier echt empfehlen. Im Detail dann aber unbedingt selber die Planung übernehmen und checken. ChatGPT schlägt mir ständig angeblich geeignete Biwakplätze vor, die ich dann auf Satelliten- und Wanderkarten im völlig weglosen und verblockten Gelände wiederfinde oder direkt unter einer Felswand, wo jeden Augenblick ein Stein runterkommen könnte. Ich hoffe, das hilft etwas als Anregung und Einordnung.
  21. Habe ähnliche Sehstärke, beim Wandern bin ich bislang damit fein eben entweder Sonnenbrille mit Stärke oder keine Brille zu verwenden. So einschränkend finde ich das nicht und man ist ja in der Regel recht langsam unterwegs. Fürs Radfahren habe ich mir schon überlegt eine photochrome mit Stärke anzuschaffen, bin von den Kosten noch ein bisschen abgeschreckt und so oft habe ich das ehrlicherweise noch nicht vermisst (bin da noch nicht so aktiv mit Rad unterwegs). Da lese ich hier einfach mal mit. (Fürs Autofahren habe ich natürlich eine richtige Brille )
  22. Ich arbeite seit vielen Jahren mit optischen Radbrillen Performer TTR mit photochromen Gläsern. Angeschafft hatte ich Sie damals fürs Schneeschuhwandern, also von freien Himmel bis hin zu Hütten in Fjäll ohne Strom nachts. Ich nutze das Glas ActiSUN Track https://www.ihr-optiker-in-la.de/sortiment/sportbrillen/performer-ttr/#1467828442769-2322db84-0528 ActiSUN track Ideal beim Motorradfahren, Hallensport, Nachtaktivitäten mondgelber Filter mit Basistönung von ~ 20 % Phototrope Reserve bis ~ 80 %
  23. Damit man sich das Markieren der Gestängestäbe sparen kann...
  24. Hallo liebe Schwarmintelligenz, heute hätte Ich eine Frage die sich besonders an die Brillenträger hier richtet. Ich bin sehr leicht kurzsichtig (-1,00 / -0,75) und beim Wandern verzichte Ich oftmals auf eine Sehhilfe oder kombinieren Kontaktlinsen mit der Sonnenbrille. Jetzt bin Ich neulich auf die neue Generation von Photochromen Gläsern gestoßen. Die "Transitions Gen S". Diese schalten deutlich scheller um zwischen klar&dunkel (Klar bis zu CAT 3) als Ich es bisher gewohnt war. Ich würde mir dadurch erhoffen einerseits die zusätzlichen Kontaktlinsen weglassen zu können und anderseits sollte man sich so auch das Sonnenbrillen auf und absetzten komplett ersparen können (klar im Wald / Dunkel am Gipfel). Hat damit schon jemand Erfahrung? Was nutzt ihr so?
  25. Wir haben alles mit festen Unterkünften durchgebucht (Hotels, Hütten, Finca)!
  26. Pausiert alles unwichtige (Telefon und SMS bleiben, ebenso wie selbst festlegbare Ausnahmen zb für GPX Viewer, OSMand oder so) Screenshot anbei.
  27. Dann werden einfach noch mehr Prozesse reduziert, Apps melden sich, dass sie nicht richtig funktionieren und bitten darum eine Ausnahme zu erhalten. (Pixel 7 Pro)
  28. Kann ich nicht ausschließen. Aber wenn sich die Leute nicht ans Campingverbot halten, dann habe ich so meine Zweifel, dass sie die Feuerregularien geflissentlich befolgen.
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