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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 05.10.2025 in allen Bereichen

  1. Ich antworte mir mal selber. Nach einer Anfrage direkt bei Hyberg wurden mir deren Hüftgurttaschen empfohlen. Mit knapp 18€ absolut im Rahmen und einem extra Gewicht von 45g, total tragbar. Ich mag den zusätzlichen, wasserdichten Stauraum. Toller Rucksack der mich und meine beiden Mädels heute begleitet hat!
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  2. Um mal wieder auf das Luna Solo bzw die konstruktiven Nachteile derartiger Zelte zurüchzukommen... Yes das Risiko ist bei einem Mid / kleinen Lavvu am Größten, wenn nicht konstruktionsmäßig vorgesorgt wird. Jein, ich stimme Dir zu, daß Y-Marken-Heringe mit Standardlänge / Breite wie MSR Groundhog, HB Y-Hering, Zpacks Sonic7 (halt die ca 18,5 cm Versionen) die besten Universalheringe sind, die auch in etwas lockeren Böden eine gute Haltekraft haben, sind auch meine Empfehlung. Aber es gibt auch immer wieder Situationen, bei denen man Heringe in bestimmten Bodenbereichen nicht vernünftig gesetzt bekommt, daß sie da eine hohe Haltekraft haben und dann haben halt kleine Mids wie z.B. das Luna Solo, die konstruktionsmäßig wenig Spielraum beim Setzen der Heringe lassen (im Vergleich zu vielen Firstzelten oder Zelten mit Bogegestänge) nachteilig. Yes mit einer der Vorteile eines Footprints. Bei Platzbedarf würde ich mal unterscheiden zwischen - dem Platzbedarf der Bodenwanne (da braucht es ja wirklich eine ebene Fläche), yes die ist bei einem Pyramidenzelt etwas größer als bei einem Einbodenzelt oder Geodäten - das Luna Orbiter bekomme ich auch in kleine Lücken geschoben - die das Zelt überdeckt (da sind ja durchaus kleinere Felsen, niedriges Gewächs usw möglich) naja umgekehrt gesehen heißt da größere Fläche auch, man hat Platz in der Apside, da muß man halt wissen, was einem wichtig ist - und dem für Spannleinen (wenn nicht gerade Felswände oder undurchdringliches Brombeergebüsch im Weg sind/ist, kann man ja miit den Leinen ausweichen) Ich seh bei Mids / Pyramidenzelten / Lavvus (um mal alle 3 Namen erwähnt zu haben ), bei entsprechenden Notübernachtungen ausserhalb von Campingplätzen auch den Nachteil, daß sie höher sind und es etwas schwieriger ist, Sichtschutz durch Gebüsch zu haben, umgekehrt ist der höhere Innenraum natürlich ein Komfort-Vorteil z.B. beim Klamotten anziehen. OT: btw das Deschutes Plus gibt es leider schon lange nicht mehr von SMD, nur noch die Version ohne Moskitonetz bis zum Boden. In Gegenden, wo es nur bei Tieren um Moskitos geht, war das Teil eine nette leichte Lösung, aber wenn es auch um anderes Getier wie Zecken, Schlangen, Giftspinnen usw geht, schlafe ich einfach entspannter in ner Hängematte oder nem geschlossenen Zelt, dann muß ich z.B. nicht meiner Mitschläferin morgens ne Zecke vom Augenlid entfernen, Schnecken vom Schlafsack ablesen (war beides nicht spassig) und hab die pennende Viper unter dem Boden des geschlossenen IZ beim Abbau deutlich entspannter gesehen Aber klar, das kommt immer auf die Gegenden an und die persönliche Einschätzung, im offenen unter´m nem Tarp zu Schlafen, hat ja auch was, habe ich früher, als Zelte noch viel schwerer waren, auch viel gemacht. Yes das ist ein echter Punkt, das Lunar Solo ist ein bewährtes Zelt für "Einsteiger" die nicht viel ausgeben wollen, nicht in sehr windstarke Gebiete reisen und möglichst viel Zelt in vernünftiger Verarbeitung wollen. Da passt das Zelt gut, wer z.B. Eifelsteig, SHS, GR249, Fischerman´s Trail o.A. laufen will, kann das durchaus auch mit einem Luna Solo machen, auch wenn natürlich andere Zelte evtl mehr Reserven usw haben. Dazu kommt, daß, wenn man dann mal später herausfordernde Touren geht oder aus anderen Gründen auf ein anderes Zelt umsteigen will, man ein Lunar Solo gut verkauft bekommt.
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  3. OT: Eigentlich ging's hier in diesem Faden mal um "kleine Myog Basteleien". Und nicht darum, die eigene, unschlagbare Methode, die genau so eine Bastelei überflüssig zu machen scheint, wortreich vorzustellen, @khyal. Wenn man das hier vorgestellte Gebastel nun nicht braucht - einfach mal drüber weg lesen...
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  4. Die Alpenblow gibt es seit längerem auch bei Peter aus der Slowakei bei outdoorline.sk zu bestellen und damit auch in Europa. Imho ein sehr sympathischer UL-Shop. Habe meine auch vor einiger Zeit dort erworben.
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  5. Ich war jetzt doch nur mit einer Übernachtung unterwegs, am Samstag habe ich die Tour wg. angekündigter Sturmböen für den ganzen Samstag und Sonntag abgebrochen. Ich war schon nachts von den lauten Windgeräuschen aufgewacht und dachte, ich hätte meine Ohrstöpsel verloren - aber nein, sie waren noch in den Ohren. Ohne sie war der Wind in den Bäumen noch viel lauter. Da erschien es mir nicht so sinnvoll, bei einer 3 1/2-Tagestour zwei Tage im Wald bei Sturmwarnung zu verbringen. Danke nochmal für die vielen Tipps! In dieser einen Nacht hatte ich nicht gefroren, obwohl es doch frisch wurde. @Blickpunkt, @Gibbon: Ich hatte mir bei Decathlon am Donnerstagabend noch die empfohlene Jacke gekauft, mit der war es im Schlafsack dann schön warm. An den Beinen war es erst mit Leggins und Fleecehose noch etwas frisch, mit Regenhose und Biwaksack dann ok. Allerdings hatte ich an den Füßen drei Paar Socken an - die Wandersocken, die Wechselsocken und die Schlafsocken. Da wäre die von @khyal vorgeschlagene Heatbank vielleicht hilfreich gewesen. Über Nacht wurde es dann anscheinend wärmer, denn morgens habe ich in der Kombi doch geschwitzt.
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  6. Genau das war mein Gedanke, das Tentipi ist das größte Gewicht und da wollte ich ansetzen. Schlafsetup, Rucksack ist schon angegangen, bleibt als großes Projekt das Zelt. Die Luxe-Zelte kannte ich noch gar nicht. Da kämen wir beim Teilen durch zwei auf unter 1kg pro Person. Danke für den Tipp. 🙂
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  7. OT: Oder die ausführlichen Beschreibungen als OT markieren OT: als würde jemand ein T-Shirt zum Kopfkissen umnähen und ein anderer klinkt sich ein, um zu beschreiben, dass er mit einem Daunenkopfkissen auch gut zurecht kommt - nett gemeint, aber komplett am Thma vorbei
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  8. @Christian WagnerEin guter Punkt. Denn ich könnte die von mir bevorzugten MSR Mini Groundhogs zumindest in Rasen testen. Leider habe ich keine Kofferwaage, könnte aber etwas mit Gewichten basteln. Bloß regnet es gerade und der Rasen ist ziemlich aufgeweicht. @wilbo Die Windgeschwindigkeit geht im Quadrat ein, daher: 20 km/h 1,08 30 km/h 2,43 40 km/h 4,32 50 km/h 6,75 60 km/h 9,72 In meinem Modell: Nimm die Windgeschwindigkeit in km/h zum Quadrat und multipliziere mit 0,0027.
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  9. Auf dem Forumstreffen hatte ich ja schon kurz meinen Rucksack gezeigt. Hier kommt jetzt die ausführliche Vorstellung. Designziele: Kombination der besten Aspekte von Rucksack und kein Rucksack beim Bikepacking Minimal im doppelten Sinne: Gewicht & Aufwand beim Wechsel Rücken <-> Lenker Für mich sind beide voll erreicht. Mit dem Prinzip, das ich in Anlehnung an ZorroCarry „KarstenCarry“ getauft habe, beschäftige ich mich schon länger. Das hier ist die zweite explizit dafür angefertigte Tasche. Sowohl der direkte Vorgänger als auch die V 0.5, ein modifizierter Faltrucksack von Decathlon, hatten mich vorher bereits erfolgreich auf Touren in 3 Jahreszeiten begleitet und die Kombination aus Satteltasche & Lenkerrolle ersetzt. Daten: Material: Ultra 200X, 3 mm Shockcord, Dyneema-Kordel, 20 mm Gurtband, Kleinteile Gewicht: 416 g Volumen: ~20 l - ~28,4 l Frameless Polsterung: 4 mm Evazote aussen + Füllung innen (s.u.) am Rücken. Schultergurte & Brustgurt sind ungepolstert Befestigung am Rad: 6x Dyneema-Kordel (2x davon mit zusammen 5 g bleiben am Rad), 2 Karabiner Abstandshalter am Rad: „Bumper“, selbst entworfen, 3D-Druck + Dyneema-Kordel (zusammen ~ 60 g) Sinnvolles maximales Gesamtgewicht: 8 kg (dauerhaft, an Rad & Rücken) / 15 kg (kurzfristig, am Rücken). Beides bereits getestet. Der Rucksack kann dank solider Befestigung kombiniert mit großer Reifenfreiheit die meiste Zeit am Lenker bleiben. Soll er vom Lenker an den Rücken oder umgekehrt geht das mit weniger als 60 s sehr schnell. Er profitiert in mehrfacher Hinsicht von optimiertem Packen: Die Kontaktfläche zum Abstandshalter sollte nicht zu sehr nachgeben. Sowohl der komprimierte Schlafsack als auch eine Isojacke in ihrer eigenen Tasche funktionieren gut. Harte Gegenstände sollten weit abseits vom Rücken gepackt werden. So sind sie nicht unbequem und keine Gefahr bei Stürzen. Alles was man tun kann, um den Rücken zusätzlich zu polstern macht es bequemer. Bei mir ist das mindestens die gefaltete Neoair. Falls der Schlafsack nicht komprimiert wird kommt er noch dazu. Das variable Volumen ergibt sich aus dem Rolltop (~2 l) sowie meinem Lieblings-Feature, den T.A.R.D.I.S.-Außentaschen (zusammen ~6,4 l). So kann ich immer gleich, räumlich und zeitlich optimiert, packen und bin trotzdem flexibel was Essen und Souvenirs angeht. Das Gewicht ist nicht bis auf die letzten paar Gramm optimiert. Die schwarze Shockcord wie hier zu sehen ist in Summe signifikant schwerer (20 g iirc) als die graue, die ich zuerst hatte. Die beiden halben Steckschnallen waren noch für die erste Version meiner Befestigung und könnten weg. Die 5 mm Dyneema-Kordel ist von der Bruchlast her absoluter Overkill aber sie lässt sich auch mit Handschuhen gut greifen und gefällt mir mit ihrem grau-schwarz einfach gut für die Verbindung zwischen grauem Rad & schwarzem Rucksack. Weitere Features: Shockcord, lots of Shockcord. Oben, unten an beiden Seiten und am Rücken können so schnell & einfach große (Zelt, Baguette, Pizza …) oder nasse und/oder dreckige (Regenzeug, Wäsche, Feuerholz …) Sachen verstaut werden. Die linke Seite steht dabei nur zur Verfügung während der Rucksack getragen wird, der Rücken natürlich nur während der Rucksack am Lenker hängt. Oben, an den Seiten & unten kann je nach zu befestigendem Gegenstand alle oder nur die Hälfte der Shockcord benutzt werden. Oben & an den Seiten lässt sich darüber hinaus die Länge variieren. Helm-Halter Die Evazote-Schicht am Rücken verhindert zusammen mit elastischen Elementen an Schultergurten und Brustgurt und dem unter dem Brustmuskel laufenden Brustgurt weitestgehend ein verrutschen am Rücken wenn es mal rauer wird. Helm-Halter und Evazote zusammen sind dual-use: Alternativ helfen sie beim Schultern des Rads dass es nicht so leicht verrutscht Das Evazote-Pad taugt natürlich auch als Unterlage zum sitzen etc. Etwas Klett in der Mitte des Rolltops hilft beim sauberen rollen. Ein zweiter, seitlicher Tragegriff hilft während der Montage am Lenker. Der Zugriff auf alles bis auf den Shockcord-Boden funktioniert auch bei auf non-drive-side abgelegtem Rad Mittels 2, jeweils zusätzlich 10 g schweren, Clips lassen sich meine beiden Feedbags bei Transport & Hike-a-Bike als Schultertaschen tragen.
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  10. Mittlerweile hat das Ding einen neuen Namen bekommen: „Barpack“, also die Kombination von Handlebar & Backpack. Ich arbeite daran, ihn auch als Produkt für andere verfügbar zu machen. An meinem Stand (Eichkatz.bike) auf der Bespoked nächste Woche wird es meinen eigenen zu sehen geben.
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  11. Schau mal hier rein. https://microdose-gear.com/products/ounce-design-version-2/ Das letzte Bild zeigt einen geklebten Abspannpunkt. OT: Die Schnitte von Ounce Design sind recht innovativ, aber mMn nicht zu Ende gedacht.
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  12. Bis gestern abend gab es keine Änderung. Seitdem hängen 5kg dran. Das Gewicht hat sich um ca. 2mm gesenkt. Das war bei 3M 1099 auch so. Wahrscheinlich streckt sich das DCF ein wenig. Ich frage mich ohnehin, welches Gewicht als Test realitätsnah ist. In ein paar Tagen werde ich 10kg verwenden.
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  13. Bernd153

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen , Ich bin Bernd gebürtig aus NRW. lebe mittlerweile in Brandenburg , wandern war schon immer ein großes Thema. Teilnahme an Organisierten Trekkingtouren in Jordanien oder auch in Patagonien seit einigen Jahren auch mehrtägige Wandertouren. Letzes Jahr mit einer ersten Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran in 8 Tagen, dieses Jahr dann den Halben Malerweg, unsere zweite Alpenüberquerung in 12 Tagen vom Tegernsee nach Toblach und bin letzte Woche vom Camino Primitivo zurückgekommen. lese hier seit nen paar Monaten mit , habe sukzessive meine Ausrüstung optimiert und optimiere noch. Ziel ist es so bei 6kg ( inkl. Rucksack ) rauszukommen. Da bin ich noch so 2,5 kg entfernt Laufe zur Zeit mit nem 45 l Bachrucksack der mich auf dem Camino in den Wahnsinn getrieben hat. Eigentlich habe ich gedacht der Rucksack ist es, hat nen super bequemes tragesystem ist nicht zu schwer (1200g). Na ja geht die Suche wieder los. Werde mir jetzt doch mal nen Gossamer und andere anschauen. Der Preis hat mich bis jetzt abgeschreckt. liebe Grüsse Bernd
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  14. Auch von mir eine Empfehlung für das TT Rainbow (egal aus welchem Material). Gerade den Aufbau mit Trekkingstöcken finde ich sehr sinnvoll und hilft beim Feintuning des richtigen Schlafplatzes ganz ungemein. Vor allem aber auf Plateaus o.ä. freut man sich über diese Möglichkeit. Und selbst, wenn man die Apside einfach hängen lässt (weil es nicht anders geht) oder ganz hochrollt (bei schönem Wetter wie auf dem Foto), lässt sich das Rainbow mit allein mit Trekkingstöcken sehr gut pitchen. Zum „Mehrgewicht“ im Vergleich zu den von @Ocram0815 genannten knapp 800 g für sein aktuelles Zelt: TT Rainbow LI - Zelt 514 g + Zeltstangen 149 g. Gut 650 g für ein (fast) freistehendes Zelt. Da hält sich das Mehrgewicht tatsächlich in Grenzen. Die nicht LI Version ist dann natürlich etwas schwerer, aber immer noch kein Schwergewicht.
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  15. Kann ich gut nachvollziehen. Ich bin dieses Jahr genau den gleichen Schritt gegangen aus denselben Gründen: Mehr Platz bei schlechtem Wetter im Zelt und leichterer+schnellerer Aufbau. Habe mir dieses Jahr das TT Rainbow gegönnt. Das löst jetzt ein Ali-Express Tarp (ca. 400g) + Bivy (216g) ab und wiegt mit allem drum und dran dann ca. 300g mehr. Direkt bei der Jungfern-Tour im Sauerland hatte ich Regen+Wind+Kälte. Und war sehr glücklich, dass ich das Zelt relativ schnell im Regen auf der Trekkingplattform aufbauen konnte und meine Sachen dort trocken rein gebracht habe. Und die Nacht war super. TT Rainbow: Tarp+Bivy wird in Zukunft nur noch für gut Wetter Touren oder für Touren mit Schutzhütten-Nutzung verwendet werden. Hier die Dackelgarage das Tarp auf der Trekkingplattform (Aufgenommen am nächsten morgen, der Regen am Abend zuvor war zu krass. Ohne Schutzhütte wäre das ein sehr blöder Abend geworden).
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  16. Ich finde getapte Nähte auch sehr interessant. Idealerweise ist die Konstruktion direkt auf das Tapen ausgelegt, um es zu vereinfachen und zu verbessern. Also nicht einfach das alte Schnittmuster nehmen und auf tape-bare Stoffe anwenden. Sobald ein Gurtband durch die Naht schaut, oder eine Naht zu dickt wird, wird das Tapen halt schwieriger. Weil das Tape nicht auf dem Gurtband hält oder das Tape nicht vollkommen die Naht abdeckt. Ist eine Naht entsprechend konstruiert, sollte sich der Gegenstand in der Theorie durchaus vollkommen abdichten lassen. Und hier darf man auch ruhig die Stärken des Tapes anerkennen: Denn dass sich das Tape löst, kommt meiner Erfahrung nach eigentlich nicht vor. Auf Materialien wie UltraX hält das (dafür entwickelte) Ultra-TNT-Tape extrem gut. Aber ja, man muss sich auch der Grenzen bewusst sein. Einerseits kann man Luftblasen im Tape einschließen und dadurch kommt Wasser rein. Oder man arbeitet irgendwo nicht ordentlich, vergisst eine Ecke verstärkt zu tapen. Oder, und ich denke das ist bei Rucksäcken das wahre Problem: durch die viele Nutzung und den Abrieb im Rucksack entstehen auch kleine Löcher im Laminat. Und da kommt wieder Wasser durch. Bei kleineren Accessoire-Taschen ist das ganze aber deutlich besser zu kontrollieren und umzusetzen. Und bei Materialien wie UltraX dient das Tapen eben auch zum Stärken der Naht.
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  17. Ich weiß ja nicht ob es an mir liegt, aber Platypusflaschen oder die Beutel für den Sawyer in Bächen oder Seen zu füllen, um danach das Wasser zu filtern ist ultra nervig und dauert ewig. Deshalb habe ich das Prinzip der CNOC Wasserbeutel in leichter und billiger kopiert. Mit Schere und Turbo-Clip. Man kann den Beutel nun also durch die große Öffnung flott befüllen. Hatte das Konstrukt auf Tour mit dem kleinen Sawyer Wasserbeutel erfolgreich im Einsatz und diesen nun durch einen 2l Beutel ersetzt. Wiegt 31g.
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  18. Padjelanta

    Impressionen von Touren

    Habe gerade Bilder von meiner Tour im letzten Jahr rund um Kebnekaise sortiert und gedacht, ich teile mal ein paar Bilder, da sie wirklich schön geworden sind und direkt wieder Lust auf den hohen Norden machen. Der Blick auf Alesjaure aus den Ausläufen des Unna Visttasvággi. Ausblick kurz vor der Nallostuga mit Blick ins Stuor Reaiddávágge auf den Gipfel des Nallu. Das Visttasvággi von Süden mit Blick auf Kugghskammen und Siehtagas mit dem Stuor Reaiddávággi links und Unna Visttasvággi und der Fortsetzung des Visttasvággi. Ausblick vom Tjäkjapass Richtung Süden, also Richtung Sälkastugan. Die Ruhe nach dem Sturm. Nach 2 Tagen und Nächten mit Böen bis zu gemessenen 97 km/h war der Morgen danach unweit der Alesjaurestugan alles friedlich, als wäre nie was gewesen. Ein Ausblick, den ich sicher nie müde werde. Nach einem langen Tag mit Hund einfach den Blicks schweifen lassen.
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  19. Nach zweitem Anlauf habe ich eine UL Hundeleine mit Ruckdämpfer gebastelt mit der ich ganz zufrieden bin. Außenmaterial ist 4mm Dyneema und durchgefädelt habe ich einen Shockcord. Schlaufe besteht aus Polyester und liegt angenehm in der Hand. Beide Enden sind mit einem eye splice versehen. Entspannt 150cm und ausgezogen sind es dann 225cm. Theoretisch könnte man noch den Karabiner weglassen und die Leine einfach durch die Öse am Halsband/Geschirr fädeln.
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  20. RaulDuke

    Impressionen von Touren

    Bei dem Equipment, inklusive Espresso „Maschine“, erklärt sich auch der riesig gefüllte Rucksack! Hahahahahaha! Nix für ungut, n bisschen gefrotzel muss sein!
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  21. Lugovoi

    Impressionen von Touren

    Zurück von Gran Canaria. Eine Woche auf GR131, GR139 und etwas Jakobsweg. Abgesehen vom langen Fliegen ein sommerlicher Wintertraum.
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  22. OT: So´n Stromfresser habe ich auch noch von meinen Eltern im Keller stehen, hatte ich laenger stehen lassen, fuer evtl Trocknen von Daunen-Schlafsaecken, da Meine aber dank Inlett und Waschen (ich mein jetzt mich) fast nie eine Waesche benoetigen, brauche ich ihn dafuer nicht, dann ist halt mal OST dran, dann kann ich auch die Daune checken lassen., evtl Overfill... Meine ganze Waesche kriege ich prima auf entsprechenden Staendern in der Wohnung getrocknet bzw bei gutem Wetter draussen. Nein da wird nicht sanft im Wasser gewiegt, alles mit Membran kann man prima mit Schleudern killen ("Haarrisse"), es gehen z.B. imho ein grosser Teil aller undichten Hardshells auf falsches Waschen mit Schleudern zurueck, bei Isolationen wird diese, benetzt durch das Wasser hat sie ja ein deutlich hoeheres Gewicht, beim Schleudern heftig zusammengepresst, einfach mal ausrechnen, welche Kraefte da wirken, haben wir alle ? mal in der Schule in Physik gehabt, wie man so etwas ausrechnet. Ich rate dazu, Isolationsbekleidung, Quilts, Schlafsaecke, Regenbekleidung nur mit der Hand zu waschen, bei Daunen-Schlafsaecken ist eine gute Alternative die bei Ost waschen zu lassen.
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  23. Und Apex nicht frei hängenlassen, sondern alle 30cm oder so annähen. Ray Jardine macht das in seinen Quilts so, das er in einem Raster von ca 30cm mit einem Wollfaden die Ober- und Unterseite des Quilts verbindet (mit 5cm oder so Abstand). Das hilft wirklich sehr gegen das Zerzausen, und dann ist Apex robust. Siehe z.B hier: http://petitejosette.blogspot.com/2017/03/gear-sewing-making-ray-way-camping-quilt.html?m=1
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