BohnenBub
Members-
Gesamte Inhalte
657 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
4
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Glossar
Magazin
Alle erstellten Inhalte von BohnenBub
-
Magst du das etwas erläutern? Das 10D Nylon auf der Rückseite eines Top-Bags hat ja nahezu 0 Isolationswirkung. Geht es dir primär um die Kapuze oder um die Winddichtigkeit?
- 8 Antworten
-
- top bag
- schlafsack
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
OT: Das Bike so rüberwuchten, dass es auf der anderen Seite am Lenker hängen bleibt, klappt nicht? Das ist bei den hiesigen Zäunen kein Problem.
-
Stoßschutz? Welches Material?
BohnenBub antwortete auf milamber's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
"Shell" von PeakDesign kennst du? https://www.peakdesign.com/product/shell -
Kaufberatung: Leichte Schuhe mit ordentlicher Dämpfung
BohnenBub antwortete auf Idgie's Thema in Ausrüstung
Ich würds ja an deiner Stelle mal ausprobieren sie einfach so zu tragen wie sie geliefert werden. Also ohne den ganzen ortopädischen Zusatzkram. -
Kaufberatung: Leichte Schuhe mit ordentlicher Dämpfung
BohnenBub antwortete auf Idgie's Thema in Ausrüstung
Hast du mal probiert die Trailrunner komplett ohne Einlagen zu laufen? Habe mich nach mehreren Verletzungen viel mit Physiotherapeuten unterhalten und der Grundtenor war, dass man die allermeisten Fußfehlstellungen unter sinnvoller Anleitung wegtrainieren kann. Die meisten Plattfüße und alle damit einhergehenden Probleme rühren von mangelhaft oder falsch ausgebildeter Fußmuskulatur. Muskulatur kann man trainieren. Irgendwelche Knochenfehlstellungen, Knorpelgeschichten etc. natürlich nicht. Evtl. könnte das auch für dich eine Überlegung wert sein. Also nicht am Schuh ansetzen, sondern am eigenen Fuß. Auch wenn es länger dauert und nervig ist – langfristig könnte es die Mühe wert gewesen sein. -
Kannte das noch von deren Website früher, da war es eine Option. Scheint es so nicht mehr zu geben. Schreib denen doch einfach ne Mail. Ich glaube, schwarz war damals dicker. Ansonsten gehören die Packs natürlich eigentlich weiß – bzw. nach kurzer Zeit richtig dreckig halt
-
Du kannst die HMGs doch als Option auch in Schwarz bestellen!? Ja, der Porter bzw. Windrider und Southwest haben keine Lastkontrollriemen an der Schulter. Mich stört das selber nicht, da ich vorne immer noch eine Fototasche habe, die den Pack an den Körper zieht. Tendenziell empfinde ich das aber auch sonst nicht als Drama, da das nach hinten kippen ja nur auftritt, wenn man große Lasten voll auf die Hüfte ablädt. Bei geringeren Lasten ziehst du einfach die Schultergurte strammer. Und bei richtig schweren Lasten geht man ohnehin vorgebeugt. Das ist meine persönliche Einschätzung, es mag bei anderen anders sein. Wenn ich eine Sache an den Packs ändern würde, wäre es aber tatsächlich genau das (sonst fällt mir wenig ein).
-
PS: Ich hab damals in Machico Spiritus bekommen. Aber ich kann dir beim besten Willen nicht mehr sagen wo.
-
Ok, es ist schon eine Weile her. Ich war 2013 dort. Mein Fokus lag auf möglichst spektakulär, möglichst abseits der normalen Wege und gerne abenteuerlich. Also auf alten, völlig abgelegenen Levadas tief im Hinterland, durch mehrere Kilometer lange, enge, tiefe Tunnel etc. Weite Passagen stehen in keinem Führer und werden es nie tun, da es keine ansatzweise offiziellen Routen sind. Oftmals folgt die Route alten, in Vergessenheit geratenen Levadas und Wartungswegen durchs Gebirge. Es gibt ein Madeira Forum, wo ein paar Spezialisten auf Basis von alten Militärkarten versuchen das teils lange in Vergessenheit geratene Levada-Netz im Hinterland zu erforschen. Von der Wegfindung entsprechend oftmals herausfordernd und in Passagen sicher nicht ganz ungefährlich, fand ich die landschaftlichen Eindrücke doch super schön! Falls das jemand gehen möchte, braucht es unbedingt mehr Informationen. Hier nur ein Überblick zur Inspiration. Ich habe ein paar Schnappschüsse eingefügt, um eine Vorstellung von der Gegend zu vermitteln, sodenn ich etwas gefunden habe. Bitte nicht einfach blind nachmachen! Abschnitt 1. Canical nach Porto da Cruz Steilküsten-Wanderung. Im ersten Teil abgelegen und einsam. Teils zugewachsen, allgemein aber sehr gut zu gehen. Schwindelfreiheit anzuraten. Einige ausgesetzte Stellen aber nichts dramatisches (aus meiner Sicht). Die blaue Linie auf dem Screenshot. Abschnitt 2: Kraftwerk Faja da Nogueira bis Boca Encumeada Man kann auf Pfaden von Porto da Cruz zum Start gelangen, da unsere Zeit knapp war sind wir allerdings mit dem Taxi zum Einstieg des richtig spannenden Teils gefahren (ca 15min von Porto d. Cruz) Eine sehr spannende Etappe. Den Feldweg zum Kraftwerk hoch, am Kraftwerk an einigen Rohren vorbei auf eine Levada einschwenken, die am Steilhang entlang in einen Tunnel hinein läuft. Hier unbedingt gute Taschenlampe und evtl. auch Ersatztaschenlampe mitführen. Je nach Sicherheitsbedürfnis andere Leute wissen lassen, was man tut. Das ist kein Touristentunnel! Teils nur ca 1,6m hoch, schmal, schlechter Zustand und mit Knick in der Mitte, der einen ca 45min mit jeder Menge Wassereinbrüchen in absoluter Dunkelheit laufen lässt. Auf der anderen Seite trifft man auf die im Rother als schwerste Tour des Buches beschriebene Levada gen Inferno Kessel. Das kommt einem dann alles pipifax vor. Trotzdem super spektakuläre Tiefblicke. Nach dem Abstecher nach Inferno gehts die Levada nach Nordosten zum Wegpunkt Ilha. Von dort einen kleinen Pfad rechts gen Süden finden, der mit erheblichem Anstieg aber einfach auf den Höhenrücken hinauf führt. Dort in unmittelbarer Nähe des Pico Ruivo angekommen ist es erstmal wieder touristisch. Einmal den Schlenker von Pico Ruivo nach Pico do Arieriro und dann weiter gen Boca Encumeada. Alternative statt direktem Weg gen Encumeada: Abstieg vom Grat zum Pico Grande (mutmaßlich schwer zu finden) und auf tieferer Lage gen Encumada. Wir hatten sehr schlechtes Wetter und 0 Sicht, daher bin ich nur die ersten Meter der Alternative reingelaufen. Abschnitt 3: Von Boca Encumeada über oder um die Hochebene zum Einstieg in die Lev. d. Norte oder Lev. Seixal Es gibt meines Wissens drei Routen um die Hochebene herum. Keine von denen steht in irgendeinem Führer. Stand 2013 konnte man die Lev. d. Norte durch mehrere lange Tunnel nördlich der Hochebene gehen. Es gibt ein paar parallel Levada, die unter "Iris Tunnel" etc. firmieren. Da wir nicht so viel Zeit hatten, sind wir westlich wieder eingestiegen (nächster Abschnitt). Ich bin hiervon also nichts gegangen, zeige die Planungsdatei aber für einen Überblick: Abschnitt 4: Nordwestliche Hochebene bis Ausstieg (2 Optionen) Es beginnt auf dem Screenshot ganz rechts beim Wegpunkt "Einstieg". Hier geht es steil aber gut machbar hinab zur Lev. d. Norte. Wenn man hier einen kurzen Abstecher nach Norden auf die Levada macht, wird man mit einem hammer Blick belohnt. Der weitere Weg führt allerdings bei Nässe sehr kribbelig auf einem völlig verfallenen Pfad hinab zur Lev. Seixal. Diese ist sehr schmal und direkt in eine senkrechte Steilwand gehauen. An vielen Stellen schon bröckelig und immer mal wieder muss man unter Wasserfällen durchtauchen. Hier ist absolute Schwindelfreiheit Voraussetzung. Die Levada verschwindet nun im Seixal Tunnel. Auch hier: Man wird geduscht und das nicht zu knapp. Auch mit Regenjacke kommt man zuverlässig klitschnass auf der anderen Seite raus. Man kann hier über die Lev. Roc. Vermehla gen Rabacal aussteigen. Richtig cool aber sicher nicht trivial ist hingegen der Abstieg durch das Tal bis zur Levada Jamela. Größtenteils völlig weglos im Flussbett bis man kurz vor Schluss auf die Rother Tour 50 Lamaceiros-Levada Janera trifft. Alternativ kann man nach dem Tunnelausstieg auf die Lev. Vermelha oberhalb des Tales bleiben und sich nach einigen Kilometern mehr weglos als auf einem Pfad durch den dichten Busch das Tal hinauf arbeiten, um wieder auf den Höhenrücken zu gelangen. Das haben wir damals gemacht, da unser Auto im Süden stand. Kratzunempfindliche Ausrüstung ist anzuraten Person in gelber Jacke in der Bildmitte zur Größeneinordnung. Die Levada führt hier links vom Gestrüpp zum dortigen Tunneleinstieg.
-
Steht die Route so fest oder hast du auch Interesse an noch etwas abenteuerlicheren Varianten?
-
Zeltauswahl für Nordskandinavien
BohnenBub antwortete auf German Tourist's Thema in Tourvorbereitung
Ich kenne das Scarp nur vom Anfassen, habe also keinerlei Langzeiterfahrungen damit. Aber ich hätte 0 Sorge damit los zu gehen. Allgemein ist Skandinavien ja meist recht zahm was den Wind anbelangt. Die Fähigkeit der Unterkunft mit Regen und Kondens umzugehen ist vermutlich wichtiger. Na klar wird es auch mal richtig ballern – meist findet man dann aber irgendwo doch ein etwas windgeschütztes Fleckchen. Ob das im nächsten Tal, in einer Kuhle, hinter einem Wall oder einem großen Findling ist... Eine richtig ordentliche Sturmnacht hatte ich in vielen Wochen dort oben bislang nur einmal. Sehr bewährt haben sich bei mir in Skandinavien die MSR Groundhogs normaler Länge. -
Ortlieb V-Shot einfach an zwei Schnüren an die oberen Schulterträger befestigen (z.B. mit Mini-Karabiner). Viele Rucksäcke haben dort sowieso Daisy Chains. Vorteil: Komplett wasserdicht, immer sofort im Zugriff und bei der X-Pro 2 mit genug Platz für eine zweite Linse. Den 100% Wasserschutz braucht man natürlich vorwiegend dann, wenn es in Starkregen-Gebiete geht, oder Flussquerungen auf dem Weg stehen. Dann packe ich z.B. Smartphone und Spot auch da mit rein und muss mich um die Gesundheit der elementaren Geräte nicht mehr sorgen.
-
@mexl916 Ja, der Laden macht einen guten Eindruck. Schönes Sortiment. HMG kann Equipment für Kollaborationen leider nur direkt aus USA verschicken. Haha – @pielinen du musst zugeben, ein großes 2P Mid Innenzelt ist definitiv bequemer als zwei kleine Bivaksäcke @Roiber Wird gemacht!
-
Hallo ihr Lieben, ich bin unglaublich angetan von euren Reaktionen. Mich haben heute im Laufe des Tages 5(!!!) Mails erreicht und Unterstützung angeboten. Das finde ich wirklich außergewöhnlich und deshalb schon mal vorab ein riesengroßes Danke an dieser Stelle! Eine derart positive Reaktion hätte ich nicht erwartet. Hammer. Ich habe direkt nach dem ursprünglichen Post und bevor die ersten Reaktionen hier kamen auch HMG angeschrieben, mit denen ich in den letzten Jahren immer mal wieder zusammengearbeitet habe. Da hätte ich auch mal früher drauf kommen können ich Depp. Na jedenfalls schicken die uns für das Vorhaben kurzentschlossen ein Ultamid samt Inner zu, wofür ich sehr dankbar bin. Ich hoffe nur, dass es noch rechtzeitig kommt Ich werde morgen alle eure Mails persönlich beantworten. Das ist einfach zu krass. Ich glaube, die HMG Lösung ist unterm Strich die bequemste in punkto Gewicht vs Platz vs Flexibilität (nur IZ oder richtig wetterfest) und ich bin gespannt auch mal eine größere Pyramide testen zu können. Tja...und wenn der Zoll sich mal wieder Zeit lassen sollte, dann läuft es wohl tatsächlich darauf hinaus, dass ich im Dreck schlafe und ihr das Solomid überlasse Danke euch allen! Von Herzen!
-
Hallo ihr Lieben, in 10 Tagen geht es für mich in die Wüste Negev, um teils auf dem Israel National Trail, teils auf eigener Route 5 Tage und Nächte durch die Wüste zu wandern. Eine Freundin von mir findet die Idee so cool, dass sie kurzentschlossen mitkommen möchte. Da sie bislang genau 0 Outdoor-Erfahrung hat, möchte ich gerne alles dafür tun, dass diese ihre erste Reise für sie schön wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir die meisten Nächte einfach draußen liegen, wie das viele Einheimische auch tun. Da aber sowieso schon jede Menge Eindrücke und Herausforderungen tagsüber zu meistern sind, möchte ich sicherstellen, dass sie sich nachts gut aufgehoben fühlt und bei Bedarf einen Rückzugsraum hat, in dem sie sich vor Krabbeltieren sicher fühlt und vor Wind geschützt ist, falls der Wunsch aufkommen sollte. Leider besitze ich nur mein 1P Shelter. Da ich nicht davon ausgehe, dass unmittelbar weitere gemeinsame Touren folgen, möchte ich auch nicht extra eine Lösung für 2 Personen anschaffen. Ich hoffe vielmehr, dass die hiesige Community vielleicht gewillt wäre mir ein 2P Shelter für die Tour zu leihen. Natürlich gegen eine Leihgebühr – gerne auch in Form einer Spende an @LAUFBURSCHE Ob MLD Duomid mit Inner, ein Shangrila 2-3 mit Inner oder oder – ich bin allem gegenüber aufgeschlossen und würde mich riesig freuen. Hauptsache es bietet Sicherheit vor Krabbeltieren, kann recht winddicht gemacht werden und ist halbwegs leicht. Ich werde ohnehin zu Beginn alleine 20Liter Wasser tragen müssen, da bin ich um jedes gesparte Gramm froh Es ist gut möglich, dass das Shelter keine einzige Nacht benutzt wird, aber ich möchte etwas dabei haben, um ihr im Fall der Fälle einen Rückzugsraum aufbauen zu können. Es wird selbstverständlich pfleglichst damit umgegangen. Ich glaube, die meisten kennen mich hier und wissen, dass ich zu meinem Wort stehe. Vielen lieben Dank! Vince
-
Gesucht: Trailrunner mit Haftsohle à la Sticky Rubber / Vibram Idrogrip etc.
BohnenBub antwortete auf BohnenBub's Thema in Ausrüstung
Moin @Mil Ich war mit dem Terrex Solo im Juli und August im Himalaya und davor in den Alpen. Für steinige, felsige Touren super. Auf Matsch eher nicht so. Der Grip auf Fels ist trocken wie feucht aufgrund der Gummimischung grandios. Die Schuhkonstruktion hat top gehalten, es haben sich keine Schwachstellen bemerkbar gemacht. Viele Grüße! -
Die Komfort-Unterschiede werden meines Erachtens am ehesten bei längeren Schlechtwetter-Phasen mit viel Wind in kühlen Klimaten deutlicher. Da macht es für mich schon einen Unterschied, ob ich zwei Tage im Bivy in einem Mid liege, oder mich in einem völlig winddichten Geodäten auch mal etwas bewegen kann. Als Beispiel. Heißt nicht, dass ich der großen Lösung unterm Strich den Vorzug gebe – aber ich sehe den Unterschied für mich schon.
-
Danke für all die Ideen. Ich hatte leider noch keine Zeit sie zu sichten, werde das aber in den nächsten Tagen nachholen! Dankeschön!
-
@wanderrentner Einfach nur das Seil. Das ist ja genau für die Gletscher-Geschichten entworfen. Aufgrund der Dehnung, die gegen 0 geht, kann man es halt nicht als Kletterseil nutzen. Aber für Spaltenstürze braucht es kein weiteres Zubehör. Von einem "Dämpfer" für die Line habe ich noch nie gehört – was soll das sein?
-
Moin Leute, ich würde gerne ab dem 20. November für 1-2 Wochen raus. Es geht mir eigentlich nur darum den Kopf wieder frei zu kriegen und in schöner Szenerie viel Sport zu machen. Ich suche also keine Gegend, in der ich erstmal tagelang auf Satellitenbildern eine Route planen muss, sondern eine vorgedachte Route, die ich ohne große Vorbereitungszeit ablaufen kann. Gerne mit vielen Höhenmetern, gerne einsam, gerne fordernd aber halt...markierte Route oder Pfad. Im Prinzip etwas wie GR20 – nur halt Ende November gangbar. Hat irgendjemand eine Idee? Vielen Dank und liebe Grüße! Vince
-
Das mag ich überlesen haben. Im Ausgangspost fragte er zu Solomid ob Silnylon oder Cuben. Daher ging ich zwecks vergleichbarkeit mal in beiden Fällen von Cuben aus. Und da das Material sich quasi 0 dehnt, ist ein perfekter Schnitt noch viel wichtiger, als bei Silnylon Tarps. Daher scheint mir die Überlegung, dass eine irgendwie in Form gebrachte, starre Plane geräuschärmer sein soll, als ein perfekt geschnitten und stramm dastehendes Mid gleicher Bauart, eher verwunderlich.
-
Mir erschließt sich nicht, warum ein rechteckiges Tarp, welches irgendwie in Form einer Halbpyramide gebracht wird, straffer stehen und weniger Geräusche produzieren, als ein Mid aus gleichem Material, dessen Schnitt vom Hersteller schon von Haus aus für genau diesen einen Aufbau optimiert wurde?
-
Meine Erfahrung in der Praxis beschränkt sich auf die Irvis Hybrid, die ich auf den beiden letzten Touren mit Bügel vorne wie hinten an einem voll steigeisenfesten Stiefel benutzt habe. Wie die regulären Leopard, die ja spezifisch für den Einsatzbereich konzipiert sind, sich an Trailrunnern machen, kann ich leider (noch) nicht beurteilen. Ich hatte aber beim Anpassen und den Trockenübungen ein recht gutes Gefühl.
-
Auch wenn ich glaube, dass dieses sehr spezifische Training auf eine konkrete Tour hin bei den meisten (inklusive mir) eher theoretisch ist: Hast du mal Training for the New Alpinism von Steve House gelesen? Da geht er sehr intensiv auf Training für Peakleistung, Ernährungskonzepte etc. ein. Fand ich sehr interessant.
-
Genau. Ich habe die Leopard hier rumliegen, da ich zunächst mit denen und entsprechend nur einem Paar Schuhe die Tour bestreiten wollte. Aus Sorge vor eben solchen Firnaufstiegen bin ich dann kurz vor der Reise noch auf die Irvis Hybrid + Stiefel umgeschwenkt, die mit dem vorderen Teil aus Stahl an einem richtigen Stiefel naturgemäß sehr viel mehr Reserven bieten. War aber alles nicht nötig und das Gewicht der Stiefel im Rucksack recht nervig. Es war ja auch nur eine Trekking-Tour. Im Nachhinein weiß man immer mehr. Nein, die Schnüre scheinen mir sehr robust. Habe auch mit einem befreundeten Bergführer im Vorfeld drüber gesprochen. Der hat die jeden 2. Tag im Mixed Gelände an und die Schnüre haben die ganze Saison gehalten. Die Ersatzschnüre (sauteuer) habe ich mitgeführt, weil es echt scheiße gewesen wäre, wenn ein Paar reißt und man dann irgendwie einen Steilabschnitt runter hätte müssen. Meine eigenen Erfahrungen beschränken sich jetzt auch echt auf max 20km Gletscher mit den Dingern (dann bin ich krankheitsbedingt von der geplanten Route abgewichen und alleine weiter). Insofern bin ich nicht befähigt eine wirklich belastbare Aussage zu treffen. Die Ansage des Bergführers scheint mir jedoch in eine eindeutig Richtung zu weisen. Das kann ich dir nicht aufs Gramm sagen, es wird aber in der Range von 24kg + Fotoausrüstung gewesen sein. Davon knapp 16kg Proviant am Start. Ich hatte den Ultrahike 60 selber eine ganze Weile und es ist kein Vergleich. Ich würde das "Komfortgewicht" bei dem auch eher noch tiefer ansetzen als du. Hatte wenn ich mich richtig erinnere eher so um 16kg herum das Gefühl, dass er einknickt. Der HMG ist schon wirklich krass stabil für sein Gewicht. Bin immer wieder verblüfft. Das stimmt, ich versuche mittlerweile größtenteils vegan zu leben. Auf der Tour allerdings nicht, das schien mir schwierig. Ich habe aus logistischen Gründen auch vakuumverpacktes Trockenfutter mitgenommen, welches in punkto Kalorien/Gram kein Weltmeister ist. Aber da wir uns den Kocher bzw. den Topf geteilt haben, wollte ich aus der Tüte essen können. So konnten wir erst meine 500ml Wasser kochen, in die Tüte abgießen und direkt mit dem Kochen des Abendessens des Partners weitermachen, während meine Portion aufweichte. Finde meine Liste gerade nicht: Es waren nominal 750g pro Tag. Davon 1x Real Turmat pro Tag und ansonsten in variierenden Mengen Schokolade, Studentenfutter und Salami. Da ich bös krank wurde, habe ich leider nur einen Bruchteil davon essen können. Bevor hier aber der Eindruck entsteht, dass es die mega geilste Expedition gewesen wäre...ich war selber etwas enttäuscht, was dann zusammen mit der Krankheit zu einer Planänderung geführt hat. Die Reise selbst war aber super cool.